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papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

1000 Fragen an dich – Teil 16

Ich muss die ruhigen Minuten nehmen, wie sie kommen. Auch, wenn das heißt: Zwei Blogeinträge an einem Tag.

Unser Auto ist noch immer in der Werkstatt und ich bin heute schon so viel gelaufen. Bevor ich nachher wieder 2 km spaziere, um Emilian von einem Kindergeburtstag abzuholen und dann wieder 2 km mit ihm zurück laufe, sitze ich also hier mit einem Cappuchino auf der Couch und beantworte die nächsten Fragen. Auf die habe ich mich ja gefreut. Mal sehen, wonach mir heute ist…

301. Worin bist du ein Naturtalent?
Ich kann innerhalb kürzester Zeit Partys oder spontane Treffen mit Freunden planen und durchführen. Ich kann Menschen vernetzen. Ich kann meine Küche aufräumen, wie sonst keiner. Ich kann gleichzeitig mit mehreren Menschen reden und schreiben. Ich kann sowieso gut mehrere Dinge gleichzeitig machen. Ich kann blitzschnell Kinderzimmer aufräumen. (Das wissen meine Kinder leider schon) Ich kann guten Cheesecake und andere Leckereien backen. Ich habe sehr viel Geduld und Nerven für meine Jungs. (Ist es ein Naturtalent, Mutter zu sein?) Ich kann lange ruhig bleiben und viel Stress aushalten.. beim Auto fahren, wenn das Geld knapp wird, wenn mein Mann lange weg ist, wenn es Wartezeiten beim Arzt gibt, wenn viele Kinder durch mein Haus toben. Ich habe einen großen Glauben, dass alles gut wird!

302. Welche Person um dich herum hat sich in letzter Zeit zum positiven verändert?
Oh, da fallen mir viele ein. Ein paar Freundinnen, mit denen ich zusammen unterwegs bin. Erst Monate oder schon Jahre. Es ist schön, den Weg gemeinsam zu gehen!

303. In welcher Situation warst du unfair?
Ach, da fällt mir genug ein. Mit einem Schulkind, einem Vorschulkind und einem Kleinkind finde ich es schwer, fair zu sein. Wer darf als Erster? Wer darf mehr? Wer darf was? Wer hatte noch nicht? Und warum? Und ich hatte noch nie! Und das ist so unfair, Mama!

304. Fühlst du dich fit?
Direkt nach meinem Sportprogramm habe ich mich sportlich und ausgepowert gefühlt, aber nicht direkt fit. Dann hab ich nach so ein paar Tagen oder Wochen? Pause mit der nächsten DVD angefangen und war erschrocken, wie un-fit ich bin! Diese 30 Tage sind eben nach den 30 Tagen vorbei. Bumms. Jetzt habe ich zum Geburtstag die dritte DVD geschenkt bekommen und ich hab wirklich Lust darauf. Aber.. man muss es auch machen, ne? 😉
Um die Frage mal direkt zu beantworten:
Ich fühle mich gut und habe keine Schmerzen, ich schaffe das, was ich schaffen muss. Aber mehr geht immer.

305. Sind deine finanziellen Angelegenheiten gut geregelt?
Ähm. Die „Angelegenheiten“ die wir haben, sind geregelt. Haha. Aber das sind nicht viele. Ich sage mal: Es ist kompliziert.

306. Von welchem Buch warst du enttäuscht?
Ich muss sofort an Filme denken, von denen ich enttäuscht war, nachdem ich auch das Buch gelesen habe. Es gab Bücher, mit denen ich mich echt schwer getan habe. Gerade fällt mir keins ein.

307. Welchen Grund hatte dein letzter Umzug?
Der letzte halbe Umzug war im März 2015 von Kalifornien zurück nach Berlin. Damals habe ich mich so nach Berlin gesehnt. Heute frage ich mich, warum wir jemals zurück gekommen sind. Naja. So ist es.
Der letzte richtige Umzug war im Februar 2012 von unserer kleinen schönen Wohnung in Hohenschönhausen in unser Häuschen hier im Süden Berlins.

308. Neigst du zum Schwarz-Weiss-Denken?
Nein. Ein bißchen denke ich wohl rosa. Alles wird gut.

309. Was fühlst du, wenn du verliebt bist?
Meine Augen leuchten, ohne dass ich was dafür tun muss. In mir kribbelt es und ich hab das Gefühl, ich könnte vor Freude platzen. Manchmal muss ich quietschen. Die Sekunden, bevor ich meinen Mann (oder die Kinder auch) nach ein paar Tagen oder Stunden wiedersehe, sind so aufregend und vergehen viel zu langsam.

310. Gehört es zum geselligen Beisammensein, viel zu essen und zu trinken?
Viel würde ich nicht sagen. Isst man nicht immer zu viel?
Aber hier und da leckere Snacks und guter Wein oder Saft oder das Lieblingsbier (Hallo K.!) oder Cocktails – hach, das macht das Leben doch schöner! Ich bin fasziniert, wie glücklich man Freunde mit gutem, selbstgemachten Essen machen kann!

311. Welche Dinge stehen noch auf deiner to-do-Liste?
Warum steht da „noch“? Soll das heißen, ich bin bald fertig?
Also seit langer Zeit steht da „Fotobücher“. Ich hab für jedes Jahr ein Fotobuch für die Kinder gemacht. Anfangs für jeden eins und dann ab 2015 eins für beide. Und 2016 und 2017 fehlen mir inzwischen. Und ich werde. das. nicht. von. der. Liste. streichen!!! Und wenn ich auf eine Nacht verzichten muss! (Im Moment scheitert es daran, dass ich Flickr nicht mit dem Cewe-Fotoprogramm verbinden kann, falls jemand Ahnung hat.)
Und sonst steht da „Doula Bücher lesen“, „Blogeinträge veröffentlichen“, „Flohmarkt vorbereiten“, „Garten“, „Kinderkleidung sortieren“ und immer sowas.

312. Hegst du oft Zweifel?
Immer weniger.

313. Womit bist du unzufrieden?
Mit einigen Teilen meines Körpers, die durch die Kinder wohl für immer eben so aussehen. Mit unserer finanziellen Situation und dem Druck für meinen Mann. Manchmal mit dem Wetter. Manchmal mit der Frechheit meiner Kinder. Mit zu vollen Kinderzimmern. Mit zu wenig Zeit für mich, für uns haben.
Aber das soll nicht im Vordergrund stehen. Ihr kennt das.

314. Mit welchem Gefühl besteigst du ein Flugzeug?
Bevor ich einen Flug buche, mache ich mir viele, viele Gedanken und rechne fast damit, dass ich abstürze. Aber wenn ich dann einsteige, gewinnt die Spannung und Vorfreude und die Abenteuerlust. Ich bin nicht oft geflogen, aber ich mag es gerne.

315. Gilt für dich die Redensart „Eine Hand wäscht die andere“?
Nein. Ich finde es eher anstrengend, immer darauf zu achten, wer mit Bezahlen oder Beschenken dran ist. Ganz nach Gefühl. Ich gebe gerne. Dann kann ich auch Hilfe annehmen, wenn ich mal nicht geben kann.

316. Bist du schon mal schikaniert worden?
Ja, in Schulzeiten. Und generell fühle ich mich als Frau und Erzieherin und Hausfrau und Mutter auch schon manchmal schikaniert. Aber das ist eine andere Geschichte.

317. Wie spontan bist du?
Ziemlich.

318. Unterstützt du bestimmte Menschen bedingungslos?
Ja. Passend auch zu Frage 315. Warum nicht?

319. In welcher Angelegenheit hast du Schuldgefühle?
Wenn ich das Gefühl habe, enge Freunde enttäuscht zu haben oder ihnen nicht gerecht werden kann.

320. Wie viele Jahre schon dauert deine längste Freundschaft?
Wir haben gerade letztens festgestellt: 16 oder 17 Jahre. Mehr als unser halbes Leben! Und eigentlich ohne Pause. Haach <3

 

Nutzt den Abend,  um meine anderen Antworten zu lesen. Viel Spaß!

Teil 1

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Teil 2
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Teil 3
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1000 Fragen an dich selbst – Teil 12

Wir haben heute den Garten und die Terrasse schön gemacht – ich möchte morgen meinen Geburtstag draussen feiern!
Zwei Käsekuchen sind schon fertig, die Kinder rennen im T-Shirt draussen rum und wissen gar nicht, wohin mit ihrem Glück. Ist das schön!

Während einer Kaffeepause widme ich mich den nächsten Fragen:

221. Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick?
Ich glaube, ja. Manchmal passt es einfach.
Und ich muss aber sagen, auch auf den zweiten. Ich hab manchmal gedacht, dass ich schon so viele tolle Freundinnen habe und gar nicht auf die Suche nach neuen gehen muss. Und dann habe ich aber wieder ganz wunderbare neue Frauen kennengelernt und festgestellt, wie gut wir wieder zusammen passen. Das ist echt faszinierend.

222. Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause?
Ich versuche es. Mir reichen kleine Pausen, wie jetzt: Kaffee auf dem Sofa, kurz die Augen schließen. Ich merke aber, weil ich relativ oft solche kleinen Zeiten für mich oder mit Freundinnen habe, mache ich keine großen Pausen. So ein Wochenende mit einer Freundin oder dem Mann verreisen.. oder mal ein Shopping-Tag ohne Kinder.. das wäre schön!

223. Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen?
Ich hab das Gefühl, meine Jugend war nur so. Aber jetzt im Nachhinein waren es wohl nur Schwärmereien. Über die Schwärmereien ging es dann oft nicht hinaus. Richtig echt verliebt war ich nur in meinen Mann, glaub ich.

224. Steckst du Menschen in Schubladen?
Ich befürchte, das tue ich. Manchmal passt es und ich kann Menschen besser einordnen – aber natürlich ist niemand nur „so“ oder „so“.
Aber ich lasse mich auch eines besseren belehren und lerne so zum Beispiel ganz tolle Menschen kennen, siehe Frage 221. Der Satz „Jeder ist normal, bis du ihn kennen lernst“ trifft es gut.
Und mir ist es andererseits auch wichtig, nicht in gewissen Schubladen zu landen.

225. Welches Geräusch magst du?
Das ist eine ganz tolle Frage, auf die habe ich mich schon lange gefreut. Ich mag Vogelgezwitscher, besonders sehr früh am Morgen oder in der Abenddämmerung. Ich mag das ausgelassene, laute, glückliche Lachen meiner Kinder. Das Rattern der Kaffeemaschine. Ich mag Wellenrauschen am Meer. Ich mag es, wenn mein Mann meinem Namen sagt. Ich mag das nächtliche Schnuffeln meines Babys, wenn es am Nuckel saugt. Ich mag den Klang von guter Musik, a capella oder instrumental. Das Geräusch beim Anzünden eines Streichholzes. Das Rascheln von Füßen im Laub. Das Lachen von Freunden. Ich mag das Knacken von Eiswürfeln, wenn sie ins Getränk geworfen werden. Ich mag das Geräusch vom Zerhacken von Zartbitterschokolade. Ich mag, wenn mein Mann Klavier spielt. Schreie von Möwen.

226. Wann warst du am glücklichsten?
Ach.. oft. In Kalifornien.. in Laguna Beach. Jung verheiratet. Als frische Mama. Aber am glücklichsten? Da möchte ich mich jetzt nicht festlegen.

227. Mit wem bist du gern zusammen?
Mit meinem Mann. Mit guten Freunden. Mit Familie.

228.Willst du immer alles erklären?
Nein, aber ich möchte verstanden werden.

229. Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden?
Als ich mich für die Weiterbildung zur Doula angemeldet habe.

230. Was war deine größte Jugendsünde?
Ich habe heimlich mit einer Freundin geraucht. Einmal.

231. Was willst du einfach nicht einsehen?
Bewusste Bösheit. Macht-Ausnutzung. Erpressung. Kindesmisshandlung.

232. Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig?
An einem Weihnachten bin ich als kleines Mädchen zusammen mit meiner Schwester ins Weihnachtszimmer gekommen. Unter dem Baum lagen zwei Puppen und ich rief erstaunt: „Oh! Zwei Puppen für mich!“

233. Welchen Tag in deinem Leben würdest du gern noch einmal erleben?
Da kann ich mich auch nicht entscheiden. Vielleicht die Hochzeit. Oder meinen 30. Geburtstag. Oder einen Tag in Kalifornien. Es gab auch schöne Tage in meiner Kindheit.. so viele Möglichkeiten!

234. Hättest du gern mehr Zeit oder mehr Geld?
Jetzt gerade? Mehr Geld.

235. Würdest du gern in die Zukunft schauen können?
Nein, lieber nicht. Ich vertraue, dass zur richtigen Zeit das Richtige passiert.

236. Kannst du gut deine Grenzen definieren?
Ich übe es. Ich müsste ab und zu mehr Nein sagen. Ich plane meine Tage manchmal zu voll und überfordere meinen Mann mit meinen Partys. Es ist schön – aber es geht über unsere und meine Grenzen.

237. Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten?
Ähm.. nö, ich glaub nicht.

238. Hast du einen Tick?
Nö, ich glaub nicht.

239. Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme?
Auf jeden Fall eine Momentaufnahme. Als Ziel funktioniert es nicht, man wird nur enttäuscht sein.

240. Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen?
Mit Menschen, die mich gern haben. Die mich gehen lassen können.

Lest gern alle meine anderen Antworten hier:

Teil 1
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Teil 2
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Teil 3
https://mamasbusiness.de/?p=9920
Teil 4
https://mamasbusiness.de/?p=9938
Teil 5
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Teil 6
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Teil 7
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Teil 8
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Teil 9
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Teil 10
https://mamasbusiness.de/?p=10104
Teil 11
https://mamasbusiness.de/?p=10113
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1000 Fragen an dich – Teil 6

Haaach, es ist wieder Dienstag: „Fragen-Zeit“. Wie schön!
Danke an euch, die ihr mir eure Antworten geschickt habt.
Echt ein Schatz!

Ich mach‘ dann mal hier weiter:

101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?
Ich hab echt keine Ahnung. Das hat mich noch nie interessiert. Ich google mal kurz…. Nee, noch schlimmer. Man sucht sich wahrscheinlich das raus, was passt oder was man gern hätte. Keine Ahnung, ist mir auch egal.

102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?
Rosa, altrosa, hellrosa, dunkelrosa. Dann noch die passenden Brauntöne dazu.

103. Holst du alles aus einem Tag heraus?
Nein, ich kann gut bummeln und Zeit verplempern. Und früh aufstehen ist sowieso nicht mein Fall. Wenn ich mich zusammenreiße und strukturiere, kann ich an einem Tag das ganze Haus umräumen, mehrere Ladungen Wäsche waschen, alle Kinderzimmer aufräumen, Cheesecakes backen und wahrscheinlich dann noch die Welt retten. Aber siehe Frage 85: Ich genieße den Moment. Ich nehme mir die Zeit. Nichts liebe ich mehr in meinem aktuellen Leben, als einfach Zeit zu haben! Der Haushalt kann warten. Aber die Kinder wachsen mir trotzdem davon und ich möchte dabei zusehen.

104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig?
Gar keine. Wir haben keine Möglichkeit, TV zu sehen.
Im Urlaub ist es mal schön, doch dann nervt uns die Werbung so unglaublich. Für uns und die Kinder ist das gar nicht gesund. Wir lieben Netflix, manchmal gucken wir in der Mediathek. Für Zeiten, in denen die Fussball-Weltmeisterschaft oder die Olympischen Spiele laufen, finde ich das schade.. aber im Rest des Lebens vermisse ich das Fernsehen keine Sekunde.

105. In welcher Beziehung möchtest du für immer Kind bleiben?
Wenn es große Entscheidungen zu treffen gibt, wenn Bauarbeiten anstehen, wenn viel zu bedenken ist, wenn es Geld-Sorgen oder Versicherungs-Formulare gibt oder man sich einfach schrecklich erwachsen verhalten muss, würde ich am liebsten immer Mama und Papa anrufen oder alles meinem Mann überlassen. Das klappt auch oft gut und ich fühle mich also nicht immer sehr erwachsen, aber ich glaube, das beides ist ausgeglichen.

106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?
Erstaunlicherweise, wenn es sein muss, dann geht es. Im Urlaub. Mein Mann und ich stehen uns da in nichts nach und zum Beispiel im Oktober auf Korsika war es echt lustig, wie wir beide dann immer wieder um das tote Handy herumschwarwenzelt sind… Aber es geht. Wirklich. Wenn das Handy noch Fotos machen kann, bin ich schon glücklich.

107. Wer kennt dich am besten?
Mein Mann. Manchmal besser, als ich mich selbst.

108. Welche Arbeiten im Haushalt findest du am langweiligsten?
Babyflaschen auswaschen. Wäsche aufhängen. Spülmaschine ein- und ausräumen. Kochen.

109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?
Ja.

110. Wie sieht ein idealer freier Tag aus?
Ach.. Zuerst ausschlafen. Nein, davor noch: Sonne durchs Fenster! Und dann im Bett bleiben dürfen. Pancake-Frühstück mit Ei und Bacon und Kaffee und Orangensaft mit der Familie. Mich stört kein dreckiger Boden und keine schmutzigen Fenster. Wenn die Kinder im Garten spielen, würden mein Mann und ich für einen zweiten Kaffee sitzen bleiben, uns ansehen und lächeln.
Vielleicht gehen wir dann alle zusammen raus, in den Britzer Garten, an den See, Freunde treffen, Eis essen, lachen, Sonne. Am Abend würde ich entweder lange mit Freunden und Familie draussen am Feuer sitzen, Wein trinken (das fühlt sich erwachsen an!), Musik hören, vielleicht Spiele spielen. Oder ich würde auf hohen Schuhen Hand in Hand mit meinem Mann die Schloßstr. auf und ab flanieren, er würde mir vielleicht Ohrringe kaufen und wir würden Sushi essen gehen.
Jetzt hab ich Sommer-Sehnsucht!

111. Bist du stolz auf dich?
Ja… ja, bin ich. Aber genauso sehr dankbar.

112. Welches nutzlose Talent besitzt du?
Ich kann mit allen möglichen Gelenken knacken. Ist manchmal nicht nutzlos. Mein Mann würde sagen, ich kann Schmutz sehen, wo keiner ist…

113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?
Haha, meine Back-Challenge auf dem Blog.
Und das jährliche Fotobuch meiner Kinder. Aber das geb‘ ich noch nicht auf.

114. Warum trinkst du Alkohol bzw. keinen Alkohol?
Alkohol trinken fing für mich irgendwie erst nach der Hochzeit mit meinem Mann so richtig an. Ich bin die älteste von vier Kindern, als alle noch zuhause waren, gab es da irgendwie kein Alkohol. Oder ich hab’s nicht gemerkt.
Meine Eltern kümmerten und kümmern sich immer mal wieder um alkoholabhängige Menschen. Wir Kinder waren oft mittendrin und „Alkohol“ war nicht direkt verboten, aber wir kannten die Gefahr und das Drama.
Dann, als „Erwachsene“, zusammen mit meinem Mann, habe ich das Alkohol trinken eher kennen- und schätzen gelernt. Wir haben uns jetzt nicht die Hucke vollgesoffen, aber es gibt doch so leckere Cocktails. Und Wein! Das ist so gesellig und lecker.
Ich trinke nicht, um zu vergessen oder komplett abzuschalten.. diese Abstürze gab es allerdings auch. (Und wenn man das als Jugendliche nicht konnte oder wollte, dann muss man da eben mit 30 durch. Und wenn die Kinder am nächsten Tag auf der Matte stehen…) Ich mag es in Maßen, am Abend, mit Freunden.. einfach gern.

115. Welche Sachen machen dich froh?
War das nicht irgendwie Frage 82?
Vielleicht hat sich nicht viel geändert. Ich schreib das nochmal. Alles. Ich mach das so gerne.
Kaffee. Sonne. Mit Freunden treffen. Spieleabende. Meinen Kindern zuhören. Zeit mit meinem Mann. Saubere Fenster. Sonnenuntergänge. Wärme. Rosa Blumen. Lakritz. In der Sonne sitzen. FlipFlops tragen. Ohrringe kaufen. Erfolgs- und Glücks-Erlebnisse mit anderen teilen. Nägel lackieren. Der Geruch meiner Babys. Ehrliche Gespräche mit Freundinnen oder meinen Kindern. Gute Musik. Gute Filme. Gute Bücher. Zeit haben. Ein Bad nehmen. Ausschlafen. Verstanden werden. Überraschungen machen. Und sowas eben.

 

116. Hast du heute schonmal nach den Wolken im Himmel geschaut?
Bestimmt. Aber der Blick ging heute eher nach unten, weil wir die Frühlingsblumen gesucht haben.

117. Welches Wort sagst du zu häufig?
Wenn „Ichwerdhiergleichverrückt“ ein Wort ist, dann das.
Das sage ich, wenn die Kinder nicht hören, wenn sie alle drei zu sehr gackern, bis sie umfallen, wenn der gerade gesaugte Boden vollgekrümelt wird, wenn Jari abends schlecht einschläft, wenn wir nicht pünktlich loskommen, wenn ich im Stau stehe, wenn der Laptop sich aufhängt…

118. Stehst du gern im Mittelpunkt?
Nicht so das auf-der-Bühne-mit-Mikrofon-Mittelpunkt. Und ich bin auch nicht die, die gern große Reden schwingt. Aber in einer kleinen, feinen Gruppe mag ich das schon.

119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen?
Es ist mir ganz wichtig, regelmäßig Zeit mit nur einem meiner Söhne zu verbringen. Das möchte ich noch öfter tun. Und Trinken. Ich muss mehr trinken.

120. Sind Menschen von Natur aus gut?
In der Bibel sagt Gott, nachdem Noah mit der Arche sicher gelandet ist: »Nie mehr will ich wegen der Menschen die Erde verfluchen, obwohl sie von frühester Jugend an voller Bosheit sind. Nie wieder will ich alles Leben vernichten, wie ich es getan habe!“
Mein Mann hat mich ein bißchen gelehrt, eher das Gute in jedem Menschen zu suchen.. aber ach, ich weiß es nicht.

Ich mag es, dass sich einige Fragen immer wieder um ähnliche Themen drehen und dass es aber dazwischen auch mal was ganz Neues gibt. Ich denke, ihr wisst jetzt, wie sehr ich an meinem Handy hänge und was mich froh macht.. mal sehen, was kommt. Es sind ja noch echt viele Fragen.
Wer bis jetzt noch nicht mitgemacht hat: Hopp hopp, tut gar nicht weh.

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12 Monate mit Jari

Morgen feiern wir den 1. Geburtstag von Jari!

Wir freuen uns darauf und sind sehr glücklich über den kleinen Bruder. Besonders ich hänge jetzt in Gedanken immer mal wieder im letzten Januar. Diese Tage des Wartens, diese Ungewissheit, die Vorwehen und der erste Besuch im Krankenhaus, Fehlalarm. Dann diese Blitz-Geburt und mein dritter Sohn in meinen Armen.

Trotz aller Aufregung wird das aber wohl der ruhigste Geburtstag aller 12 Kindergeburtstage, die ich schon gefeiert habe.

Jari ist gesund und glücklich. Er hat alles, was er braucht! Er selbst spürt von der Aufregung nichts. Wir werden morgen einfach die Gelegenheit nutzen, die Familien wieder an einem Tisch zu haben, Käsekuchen essen und uns über Jari freuen.
Es gibt ein Geburtstags-T-Shirt und Luftballons.
Mehr nicht.

Diese Entspannung und Zufriedenheit, die ich gleich nach der Geburt des dritten Kindes geübt und genossen habe, hält bis jetzt.
Sicher trägt unsere Erfahrung und Ausgeglichenheit, auf jeden Fall aber auch die größer gewordene Familie und die Hilfsbereitschaft der Jungs dazu bei. Wir haben uns zu fünft gut gefunden.

Trotz der drei Krankenhaus-Besuche war das Jahr mit Baby ganz toll. Urlaube, Ausflüge, Partys, Wanderungen… haben wir alles gut geschafft.
An den überraschenden Wechsel zur Flaschen-Nahrung haben wir uns trotz erster Schockstarre gut gewöhnt. Noch immer bekommt er ein paar Flaschen am Tag und das können wir inzwischen mit links, mit Baby auf dem Arm und fast blind anrühren.

Noch immer schläft Jari im Beistellbett an unserem Bett – ich glaube, inzwischen länger als die anderen beiden damals. Er wird nachts noch ein- oder zweimal kurz wach. Ich habe überhaupt kein Problem damit, dass er noch da schläft. Auch wenn Durchschlafen wirklich wirklich toll wäre – dieses in-der-Nacht-aufstehen-und-rumlaufen kann ich nicht. Geht nicht.

In diesen Tagen jetzt kommt der erste Zahn!
Aber selbst dieses kleine Drücken im Mund lässt ihn nicht sehr quengelig werden. Natürlich ist er manchmal weinerlich, hungrig, müde, erkältet, unruhig oder ängstlich – aber die meiste Zeit ist er zufrieden und fröhlich, übermütig und schelmisch – und immer in der Nähe von einem von uns.

Ich schrieb mal, dass ich nicht sagen kann, wer von uns Jari am meisten liebt. So ist es noch immer.
Und diese Liebe wächst, je mehr „etwas mit Jari anzufangen ist“ und er die Liebe erwidert. Er ist soo glücklich, wenn er im Zimmer der Jungs spielen kann – und sogar in ihr Bett darf. Niemand kann ihn so zum Lachen bringen wie Emilian oder Liam!
Wenn er den Schlüssel in der Tür hört und weiß, dass Papa nachhause kommt, dann fliegt er fast zur Tür. Und auf Papas Arm, da ist sein liebster Platz!

Noch immer „krabbelt“ er mit einem Bein und zieht das andere hinterher. Irgendwie. Aber eigentlich kann er längst laufen. Wenn er die Hände voll hat oder vergisst, dass es zwei freie Schritte vom Stuhl zur Couch sind, dann läuft er diese Schritte, ohne nachzudenken.

Er beginnt langsam, Bücher irgendwie aufzuklappen und anzuschauen. Er liebt es, an einer Zahnbürste zu lutschen (an einer neuen), oder sich auch mal das Zahnpasta der Jungs aufs T-Shirt zu drücken, während ich dusche.
Mehrmals am Tag nutzt er eine freie Sekunde, um die Treppe hochzuklettern. Das macht er sehr gut und sicher, aber seit letzter Woche gucken wir doch genauer hin. Er ekelt sich vor Körnerkissen. Sehr!
Er lernt sehr schnell. Wenn er beispielsweise meine Hanteln im Wohnzimmer findet, nimmt er sie in die Hand, versucht meine Bewegungen nachzuahmen und dreht sich zum Bildschirm um, um den Fitness-Film zu suchen.

Den Augenblick der verdächtigen Stille kennen wir, genau so seine Töne, die wichtig erzählen und berichten wollen, seine Beschwerde-Rufe und sein Such-Ton. Mit komischem lauten Krächzen zeigt er, dass er ungeduldig oder hungrig ist. Wir erinnern ihn an unsere Babyzeichen und er macht erste Versuche, sie nachzuahmen.

Im Moment lachen wir alle sehr über seine Mund-Pups-Geräusche, sein Kopfnicken-üben, sein stolzes Klatschen einfach so und seine Grimassen. Er lacht neuerdings, in dem er den Mund weit aufreißt und laut die Luft einsaugt. So witzig! Er reißt die Arme hoch, wenn wir fragen: „Wie groß ist Jari???“

****

Wenn wir am Morgen aufwachen, sind Papa und Emilian schon auf dem Schulweg. Liam kommt dann ins Schlafzimmer und begrüßt Jari. Wie verschlafen Jari auch sein mag – wenn er am Morgen seine Brüder erblickt, leuchtet sein Gesicht.
Liam zieht ihm dann den Schlafanzug aus und nimmt ihn auf eine erste Erkundungstour mit, während ich ins Bad gehe.

Wir frühstücken entweder bevor, oder nachdem ich Liam in die Kita gebracht habe. Jari mag Toast mit Frischkäse oder Marmelade – neuerdings verschlingt er auch eine große Portion Haferflocken mit Obst. Trotz eigentlich keiner Zähne, haben wir inzwischen aufgehört, den Mittagsbrei zu pürieren und es schmeckt ihm. Er liebt es, mit zwei Fingern die Erbsen unter den Nudeln zu suchen.

Am Vormittag wuselt er um mich herum, spielt hier, sabbert da, entdeckt seine Schätze und genießt es, Mama und Papa allein zu haben.

Wenn er müde wird, bekommt er entweder sein Mittag oder, wenn es schneller gehen muss, eine Flasche. Denn der Abhol-Gang beider Jungs dauert manchmal bis zu zwei Stunden. Wenn Jari satt und warm im Kinderwagen liegt, kann er da bis zu drei Stunden schlafen. Meist ist das sein Mittagsschlaf, an frischer Luft. Es kommt aber auch vor, dass er tagsüber zwei kürzere Schläfchen auf der Couch macht.

Am Nachmittag verbringen wir die Zeit zuhause, wenn keine Termine anstehen. Jari will überall dabei sein, wird mal gelockt und mal weggetragen, wird gefüttert und bespaßt, ausgetrickst und zum Lachen gebracht. Er ist immer im Mittelpunkt, obwohl unser Nachmittag sich nicht so sehr um ihn dreht, wie der Vormittag. Das ist ein deutlicher Unterschied zu den ersten beiden – aber uns fünfen geht es sehr gut damit.

Zu fünft essen wir Abendbrot, alle an einem Tisch, voll und gelebt vom Tag. Wir genießen den vollen Tisch, den Austausch und das Zusammen-sein.

Im Moment ist es so, dass wir viele Abend-Termine haben und einer von uns beiden meist allein die Kinder ins Bett bringt. Das sind erst gegen 20:00 Uhr die großen Jungs und Jari schläft unten auf der Couch oder auf unserem Arm ein, während wir schreiben, lesen, netflixen, reden, Sport machen, aufräumen oder chillen. Wieder gönnen wir ihm und uns diese Zeit zu zweit/dritt und beenden den Tag ganz ruhig.

****

Diese letzten ersten 12 Monate mit Jari waren voll und schön. Er gehört so sehr dazu, dass wir uns ihn nicht mehr wegdenken können. Jeder von uns hat eine eigene Beziehung mit Ritualen und Besonderheiten mit ihm.
Oft fragen mich Mütter mit einem Kind, wie das so mit mehreren Kindern ist. Ob das Erste sehr vernachlässigt werden würde, wenn ein Zweites kommt? Ob das Herz genug Platz hat, man könne sich ja schließlich nicht teilen.

Es ist immer genug Platz im Herzen. Mit vielen Kindern wird die Liebe der Eltern nicht weniger, sondern mehr. Sie läuft über. Und dieser Bund zwischen Geschwistern verbindet ein Leben lang.

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Backen ist Liebe!

Ich könnte euch jetzt erzählen, dass ich wieder mit Shred angefangen habe.. dass ich mir die DVD gekauft habe, weil es die Videos nicht mehr auf youtube gibt. Ich könnte schreiben, dass ich an Tag 4 von 30 bin und der Muskelkater langsam erträglicher wird…
Aber das würde thematisch überhaupt gar nicht zu meinem anderen Thema passen.. und die Idee meiner Jahresanfangs-Fitness-Challenge etwas unglaubwürdig erscheinen lassen. Also lass‘ ich es lieber.

****

Ich und die Käsekuchen.
Käsekuchen und ich.
Das ist so eine Sache…

Die Käsekuchen meiner Kindheit habe ich gelb-braun und trocken und mit matschigen Rosinen in Erinnerung.
Nicht so der Kindheits-Traum.

Im Jahr 2010 lud uns eine Freundin, die wir im Geburtsvorbereitungskurs kennengelernt haben, zum Kaffee trinken ein.

Sie hatte einen New York Cheesecake gebacken und wir waren total begeistert. Wir erkundigten uns nach dem Rezept und sie holte das Backbuch – von Cynthia Barcomi. Ich hatte noch nie von ihr gehört.

Wir kauften uns schnell das Buch und buken wild drauf los.
Zuerst wurden es Bagels und ein Chocolate Espresso Cheesecake. Die Bagels waren lecker, aber aufwändig.. der Cheesecake war ein Gedicht! Aber viel zu mächtig für den deutschen Magen. Unserem Schwager hätten wir damals fast den Nachmittag verdorben.

Ich buk viel von Cynthia Barcomi, sehr viel. Eigentlich backe ich seit dem kaum andere Rezepte.
Apfelkuchen, Pancakes, Cookies.. was habe ich in den letzten Jahren an Cookies gebacken! Muffins, Cupcakes, Blechkuchen, Zitronenschnitten, Pizza… Wir besuchten ihre Cafés in Berlin und verliebten uns noch mehr in Lachs-Frischkäse-Bagels und den selbstgerösteten Kaffee.

Ihre Cheesecakes sind unglaublich gut.
Es gibt im Restaurant den „Probierteller“.
Für 7.50 Euro kann man sich 4 halbe Stücken aussuchen und probieren. Das empfehle ich für mindestens zwei Personen..

Diese Kuchen erinnerten uns sehr an die Cheesecakes, die wir in der Cheesecake Factory in Kalifornien gegessen hatten. Ich glaube, ich habe in meinem Leben noch nie besseren Kuchen gegessen. Dass wir uns ein Stück des Oreo Cheesecakes damals zu acht geteilt haben, sagt wahrscheinlich schon alles…

Von den Käsekuchen im Backbuch, mit denen ja alles anfing, ließ ich erstmal die Finger. Die Rezepte, die meist über zwei Seiten gedruckt waren, betrachtete ich mit Respekt.

Erst Jahre nach dem ersten Backbuch, im letzten Frühling, versuchte ich es wieder: New York Cheesecake
Ich las das Rezept vorher nicht ganz bis zum Ende, verschätzte mich total in der Zeit – aber das Ergebnis war so gut! Ich war auf den Geschmack gekommen.. im wahrsten Sinne.

Zu Weihnachten bekam ich nun mein 4. Backbuch von Cynthia Barcomi. Cheesecakes, Pies & Tartes heißt es.

Die Käsekuchen-Rezepte sind – Überraschung! – so gut, so kreativ, so verführerisch, mit guten Fotos und humorvoller Einleitung zu jedem Kuchen – und die Rezepte sind deutlich vereinfacht. Dennoch gibt es Zutaten, die herausfordernd sind, es gibt Rezepte, die über mehrere Seiten gehen. Cheesecakes sind diejenigen unter den Backwerken, die ich mit Sie anspreche. Etwas ganz Besonderes.

Ich habe gestern den vierten Cheesecake seit Weihnachten gebacken.
Sweet Potato Spice Bars with Potato Chip Crust
Cinnamon and Sugar Cream Cheese Bars
Cheesecake mit Brownie-Boden und Salzkaramell-Sauce
Chocolate Swirl Chhesecake Bars

(Wenn euch jetzt noch nicht das Wasser im Mund zusammenläuft, stimmt irgendwas nicht 😉 )

Ich habe neue Backformen und Back-Utensilien gekauft.
Ich lerne, ich staune, ich bin begeistert und ich liebe es!

Ich liebe den Stil, wie Cynthia ihre Rezepte beschreibt und aufschreibt.
Ich bin nicht so der Experimentier-Typ.
Wenn Cynthia schreibt: 225g Mehl – dann nehme ich 225g Mehl.
Wenn der Kuchen 18 Minuten in den Ofen soll, dann lasse ich ihn keine Sekunde länger drin.
Wenn zum Rezept Vanille-Extrakt und Vanille-Salz gehört, dann muss das so. Wenn der Kuchen vor dem Servieren mehrere Stunden kühlen muss, dann halte ich mich daran.
Wenn ein Becher saure Sahne fehlt, dann lasse ich alles stehen und liegen und kaufe saure Sahne. Ich überlege nicht, wie ich Sahne oder ein Ei ersetzen könnte: Ich halte mich streng an das Rezept!

Ich liebe es, die Zutaten zusammen zu rühren und zu sehen, zu schmecken und zu riechen, wie etwas Wunderbares daraus wird.

Ich liebe es, Schokolade zu zerhacken, mir die Finger abzulecken und zu ahnen, dass ein guter Kuchen entsteht.

Ich liebe es, den Kuchen im Ofen zu beobachten.
Ich liebe es, den fertigen Kuchen auf den Tisch zu stellen.

Ich liebe es, den Kuchen anzuschneiden, zu hoffen, dass alles gut gegangen ist und aufzuatmen, wenn das Stück stehen bleibt und einigermaßen aussieht, wie im Backbuch.

Ich liebe es, meinen Männern beim Probieren zuzusehen.
Wenn sie mit vollem Mund den Daumen hochstrecken.
Dieses „Mmmmhh Mama!“
Wenn sie den Gästen sagen: „Das ist der beste Kuchen, den musst du probieren!!!“

Backen macht mich so glücklich!

Und ich sage euch: Das Backen mit Cynthia ist etwas ganz Besonderes!
Wenn ich eine Frage zu einem Rezept habe und sie bei Facebook anschreibe, dann antwortet sie.
Wenn ich ein Foto oder Text von einem fertigen Kuchen poste und sie markiere oder sie das auf ihrer Seite liest, dann kommentiert sie und gratuliert.

Ich liebe ihre Überzeugung.
Sie sagt, sie hält nichts von low-carb Rezepten oder Magerquark.
Ich zitiere:
„Bitte ersetzen Sie keine Zutaten durch fettreduzierte Produkte. Vielmehr möchte ich Sie dazu ermutigen, diese Kuchen als Vergnügen zu genießen. Ich bin ganz begeistert von den kleineren Varianten mit 15cm Durchmesser.
Es ist meine Überzeugung, dass es besser und gesünder und befriedigender ist, ein kleines Stück eines perfekten Cheesecakes zu essen anstatt ein großes Stück eines Kuchens, der durch Kompromisse entstanden ist.
Wenn das Rezept zu reichhaltig für Sie klingt, genießen Sie ein kleineres Stück. Es ist gut, wenn man dann mehr will.

Denn es gibt immer ein Morgen!“

Yeah!

Vor ein paar Tagen habe ich ein Back-Video von ihr gesehen und mir das Rezept mitgeschrieben. Ihre Erklärungen dazu waren so gut und hilfreich. Sie lebt ihre Rezepte, hat jedes einzelne entwickelt und kennt sie auswendig. (Ich habe endlich verstanden, wie ich Karamellsauce machen kann. Wenn ihr die riechen könntet!)

Ihr seht, ich bin verliebt.
In Käsekuchen.
Wie gut, dass in zwei Wochen unsere Geburtstags-Zeit anfängt.
Denn irgendjemand muss ja diese ganzen leckeren Sachen auch essen..

 

(Beitrag enthält Affiliate-Links)

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