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papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

1 Jahr später

Wisst ihr noch, was vor einem Jahr passiert ist?

Vor einem Jahr war ich mit Jari beim Arzt und die Kinderärztin schickte uns mit ganz ernstem Blick ins Krankenhaus. Unterernährung und Gewichtsabnahme war das Problem. Eine Stoffwechsel- oder Schilddrüsenerkrankung sollte ausgeschlossen werden.

Ich hatte ihn, wie auch seine Brüder. voll gestillt. Und er gehörte, wie auch seine Brüder, zu den kleinen, leichten, zarten Kindern. Aber dass er nun Gewicht abnahm und trotzdem voll gestillt war, war nicht gut.

Letztendlich wissen wir nicht, was los war.
Entweder war meine Milch nicht gehaltvoll genug.
Entweder schlief er zu schnell ein, ohne sich satt zu trinken.
Entweder hatte ich mit dem dritten Kind doch zu wenig Ruhe.
Oder es war doch etwas ganz anderes.

Ich konnte ein bißchen weiter stillen und machte zum ersten Mal Erfahrungen mit einer Milchpumpe. Für mich als überzeugte „Jede Frau kann stillen und Muttermilch ist das Beste für das Baby“-Mutter war das ein harter Schlag. Ich hatte ja Milch! Und ich konnte und wollte ja stillen!
Aber als Jari erstmal gemerkt hatte, wie leicht und schnell die warme Flaschenmilch in den Bauch gluckert, war die Brust ihm egal. Und diesen Kampf gab ich auf, fütterte ihn mit beiden Milch-Sorten per Flasche und ließ ihn glücklich wachsen.

Und das tat er auch!
Wir alle konnten und wollten abwechselnd die Flasche geben und konnten fast zusehen, wie er Speckröllchen ansetzte und gesund und munter wurde.
Von allen dreien hat er mit Abstand die engste Beziehung zum Papa, was uns alle freut und was vielleicht mit der Flasche zu tun hat.

Ich konnte das Thema „Stillen“ schnell abhaken und mich damit abfinden, nach 6 Monaten eben abzustillen. Hat ja nicht nur Nachteile. Aber noch immer mache ich mir Vorwürfe, wie das passieren konnte. Und die Fotos von vor einem Jahr anzusehen, fällt mir schwer.

Wir sind sehr froh und dankbar für Jari.
Morgen ist er 15 Monate alt.
Wir haben ihn alle so sehr ins Herz geschlossen, können uns ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen und müssen jeden Tag viel über ihn und mit ihm lachen.

Wenn die beiden Großen mal genug voneinander, von uns, von Schule oder Kita haben, brauchen sie Jari. Er darf dann bei Liam mit auf dem Bauch auf dem Teppich liegen und Hörspiele hören. Oder er darf in Emilians Zimmer, was sonst keiner darf, und Lego „bauen“ oder Bücher angucken. Liam fragt jeden Tag, wann Jari endlich mit in sein Zimmer ziehen kann. Jari juchzt, wenn er die Brüder am Morgen oder nach der Schule endlich wieder sieht!
Gestern saßen sie alle drei im Hochbett und Emilian hat zum ersten Mal allen vorgelesen! Haach.

Zur Zeit entdeckt Jari zum ersten Mal auf eigenen Füßen unseren Garten. Er tippelt und tappelt. Er beobachtet hier eine Kellerassel und fässt dort mal ein Blatt von einem Busch an. Er klettert die Leitern hoch, er blinzelt in die Sonne, er hält inne und hört die Vögel und zeigt sie uns in Babyzeichensprache. Genauso die Eichhörnchen. Er ist sehr aufmerksam und wir lieben es, ihm neue Zeichen beizubringen. Er hat die süßesten Speckbeinchen und die goldigsten Locken. Er hat klare wache blaue Augen und ein verschmitzes Grinsen. Er ist witzig, furchtlos, voller Schalk und Charme, liebevoll, mutig, anhänglich, beweglich und abenteuerlustig. Er schläft gut und isst gut. Mit allen Sinnen.

Jetzt, nach einem Jahr, haben wir aufgehört, ihm Flaschenmilchpulver zu geben. Er bekommt nachts nach Bedarf Kuhmilch und tagsüber Wasser. Mit seinen 6 Zähnen kaut er gern und kann fast alles mit uns mit essen. Wir brauchen kein Milchpulver, keinen Haferbrei, keinen Griesschleim und fast keine Gläschen mehr. Kein Flaschen abkochen mehr, kein Wasserkocher-Stress mehr, kein Vaporisator mehr.

Natürlich schmerzt mein Herz. Ein Baby wird groß!
Hat jemand gesagt, das sollte das letzte Baby sein?

Aber diese Phase jetzt ist so wundervoll.
Ein wundervoller Sommer zum Lernen, Entdecken und Frei sein liegt vor ihm.
Er ist einerseits schon so mutig und frei und rennt durch seine Welt – und andererseits braucht er noch so viel Nähe und Gekuschel und Getragen werden und Umarmungen.

Wir sind so froh, dass es ihm gut geht und dass er perfekt zu uns passt!

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12 von 12 im April

Heute war ein schöner Tag.
Ich mag April. Ich mag dieses Wetter. Und das, was es mit uns Menschen macht.

Es ist ja fast schon der 13. April, aber ich habe mich am Abend mit Freundinnen getroffen, wir haben gequatscht.. viel gequatscht – und als ich dann halb zwölf auf mein Fahrrad stieg, war die Luft noch so wunderschön. „Lau“ nennt man das wohl. Ich hätte mich am liebsten noch (mit einem Glas Wein) nach draussen gesetzt. In diesen Frühlings-/Sommernächten ist Schlaf doch Zeitverschwendung…

Weil aber die Nächte mit Jari noch unruhig sind und mein Mann jetzt zwei Tage nicht da ist, sollte ich vielleicht doch bald schlafen gehen.

Meine 12 Fotos bekommt ihr trotzdem noch!

1. Mein erster Anblick

 

2. Auf dem Weg zur Kita gucken wir, ob die Tulpen endlich zu sehen sind

 

3. Wir treffen meinen Mann, der auf dem Rückweg vom Emilian-in-die-Schule-bringen ist – und eine Freundin sieht uns aus dem Bus und schickt uns das Foto

 

4. Ich bringe Liam in die Kita und zuhause wartet dann ein toller Mann und ein tolles Frühstück auf mich

 

5. Ich drehe eine Einkaufs-Runde, die etwas länger dauert… denn Jari will laufen. (Diese Locken!)

 

6. Unser Kirschbaum wird bald wunderschön aussehen!
Von Emilian lerne ich, dass Süßkirschen weiß blühen und Sauerkirschen rosa blühen.

 

7. Nach der Schule gibt’s ein Eis.
Papa und Liam sind beim Geigenunterricht und wir drei bummeln ein bißchen auf dem Weg nachhause.

 

8. Für Jari ist das Leben ein Fest. Er entdeckt jeden Tag so viel Neues. Er schmeckt Erdbeeren und Melone. Er entdeckt Fliegen und Käfer. Er sieht Sonne und Schatten. Er fühlt Wiese und Blumen. Und heute hat er Seifenblasen kennengelernt. Das war ein Fest für uns alle.

 

9. Seifenblasen faszinieren auch große Kinder

 

10. Am Wochenende feiern wir Geburtstag von uns drei April-Frauen aus meiner Familie und ich packe Geschenke ein

 

11. In der Sonne üben wir für das Freitags-Diktat

 

12. Frische Cookies. Wenn ihr wüsstet, wie gut die heute gerochen haben!

 

Das waren meine Fotos vom 12. April 2018.
Falls ihr euch über zu viel SommerSonneSonnenschein wundert… ich habe heute auch Wäsche gewaschen, die blitzschnell wieder trocken war, ich habe meine Doula-Unterlagen sortiert und die Küche gesaugt und gewischt. Aber doch.. wenn die Sonne so scheint, bin ich eigentlich eher draussen zu finden.

Als Nummer 133 findet ihr mich bei Caros 12von12 Sammlung.

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Wenn ich groß bin, werde ich… (Teil II)

Lest hier Teil I 

Es war schon komisch, an einem Samstag Morgen zum Info-Tag meiner Weiterbildung aufzubrechen. Das war für mich zum ersten Mal eine berufliche Um-Entwicklung, zum ersten Mal in Richtung Arbeit nach drei Kindern und überhaupt zum ersten Mal habe ich meine 4 Männer für einen ganzen Tag alleine gelassen.

Es gibt diese Weiterbildung vom Verein GfG e.V. dreimal in Deutschland – und ich musste mich nur für ein paar Minuten in den Bus setzen, um teilzunehmen. Das ist schon echt ein Glück!

Ich war als Erste da und hatte Zeit, um anzukommen und ein paar Worte mit der Leiterin zu wechseln. Der Raum erinnerte mich an den Geburtsvorbereitungskurs: In der Mitte lag ein Tuch, auf dem Karten, Kerzen und Bonbons lagen. Am Rand lagen rote Kissen und Decken, es gab Tee und alles war sehr gemütlich.

Wir waren dann 10 Frauen im Alter von 30 bis Mitte 60, Mütter von einem oder bis zu 8 Kindern. Mit und ohne Partner im Leben. Aus Berlin und ganz Deutschland. Voraussetzung für diese Weiterbildung ist ein Mindestalter von 30 Jahren, eine eigene Geburt miterlebt zu haben, sowie körperliche und seelische Belastbarkeit.

Die Frauen waren so verschieden!
Manche waren schon bei vielen, vielen Geburten dabei gewesen, andere noch gar nicht. (ich) Manche hatten mehrere Tage für die Geburt eines Kindes gebraucht, andere ein paar Minuten. (ich) Eine Frau war eine ausgebildete Doula in Amerika. Eine Frau arbeitet in Berlin als Trageberaterin. Eine Frau besaß eine eigene Firma. Eine Frau hatte ihr 4 Monate altes Baby dabei.
Ganz viele interessante Personen und Geschichten.

Wir lernten den Verein der GfG und die Geschichte der Doulas in Deutschland kennen. Unsere Leiterin hat diese Weiterbildung selbst entwickelt, die es schon seit 14 Jahren! in Berlin gibt.
Wir klärten rechtliche Fragen.
Wir sahen uns die thematischen Inhalte der Weiterbildung an. Spannend!
Wir lernten, dass wir über unsere eigenen Geburten reden werden und Erlebtes aufarbeiten werden.
Wir bekamen eine lange Liste von Büchern, die wir ausleihen oder kaufen und lesen sollten.
Wir lernten, dass Hebammen und Doulas sich wunderbar ergänzen können – und sich nicht den Job wegnehmen müssen, was meine Befürchtung war.
Wir sahen einen Film mit vier verschiedenen Geburten an.
Wir sahen uns genau die Aufgaben einer Doula an – und was nicht zu den Aufgaben gehörte:

Das Wort „Doula“ leitet sich aus dem griechischen „doleia“ ab, und bedeutet „dienen“ oder „betreuen“. Eine Doula ist eine Frau, die eigene Kinder geboren hat, und über fundiertes Wissen rund um die Geburt verfügt.

Sie kennt und versteht die emotionalen Bedürfnisse einer Frau während der Geburt, deshalb ist sie in der Lage, der Gebärenden eine einfühlsame, kontinuierliche und individuelle Unterstützung zu geben.
Das bedeutet, sie atmet mit ihr gemeinsam, hilft ihr durch Massagen sich zu entspannen, tröstet sie, ermutigt sie, umsorgt sie…je nachdem, was die Gebärende gerade braucht. (Quelle: www.gfg-bv.de)

Eine Doula weiß und lernt viel, um wenig zu tun.
Eine Doula ist einfach da. Sie begleitet und unterstützt.
Sie ist ganz für die Bedürfnisse der Frau da.
Sie ersetzt keine Hebamme und keinen Geburtshelfer.
Sie darf keine Alleingeburt begleiten.
Sie übernimmt keine medizinische Funktion.

Der Tag bestand eigentlich aus vielen Fragen, die wir stellten – und aus den Antworten, die uns die Leiterin gab.

****

Zu meinen persönlichen Fragen, auf die ich eigentlich an diesem Tag Antworten haben wollte, kamen viele neue Fragen dazu. Am Ende des Tages war mein Kopf voll, mein Herz durcheinander und ich konnte kaum abwarten, alles mit meinem Mann zu besprechen.

Und ich war sehr unsicher. Ich dachte ja anfangs, dass ich mich auch für die Wochenbett-Pflege oder die Geburtsvorbereitung entscheiden könnte, aber eine Doula ist wirklich nur zur Geburt dabei. Andernfalls müsste ich die Weiterbildung zur „Mütterpflegerin“ machen, aber ich wollte ja doch die Geburten.

Ich dachte neu über alles nach und stellte mir vor, wie dieses Doula-Leben zu mir und zu uns passen könnte.
Ich entschied mich hin und her.
Ich ließ die Weiterbildungs-Wochenenden im Kopf schon im Kalender frei, aber ich redete mit niemandem darüber.
Ich fragte mich, wie wir diese Umstellung finanziell bewältigen würden.
Ich fragte mich, ob dieser Beruf zu mir passt – oder ob meine Angst vor Neuem zu groß war.

Ich redete mit Freundinnen, deren Meinung mir wichtig war – und dann unterschrieb ich! Mein Mann holte den Sekt und wenige Tage vor der Deadline schickte ich den Vertrag unterschrieben zurück.

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Diese ganzen „Was ist, wenn…“ Fragen würden sowieso erst beantwortet werden, wenn ich einfach anfing.
Mit Mut. Abenteuerlust. Risikobereitschaft. Vorfreude.

Im Sommer 2019 werde ich also eine Doula sein!
Wenn alles gut geht.

Es ist nämlich so: Jede Frau kann Doula sein.
Jede Freundin, Schwester, Mutter, Nachbarin… kann zur Geburt mitgehen, begleiten und sagen: „Ich bin hier die Doula.“
So war es doch früher! Frauen, die bereits Kinder bekommen hatten, begleiteten die Gebärende, um emotionaler Beistand zu sein. Einige Krankenhäuser werden das hier erlauben, andere vielleicht nicht.

Die Bezeichnung der „GfG Doula“ hat in Berlin schon einen Ruf und Namen, sagte uns die Leiterin. Ich bezahle Geld für die Weiterbildung, um ein Zertifikat zu bekommen, um diesen Namen tragen zu dürfen, ihn zu ehren und zu verbreiten und natürlich auch, um geschützt und abgesichert sein zu können.

Wenn ich also an allen Weiterbildungswochenenden teilgenommen habe, wenn ich in einem Geburtsvorbereitungskurs und einer Still-Gruppe hospitiert habe, wenn ich alle meine Bücher gelesen und ein Referat gehalten habe, wenn ich im Rahmen eines Praktikums ein paar Geburten miterlebt habe und eine Geburt als Doula begleitet habe, dann bin ich eine GfG Doula.

Meine Aufgabe sieht dann so aus:

Eine werdende Mama meldet sich bei mir, um mich als Doula zu buchen. Somit steht ihr ein Vor- und Nachgespräch zu, ausserdem 10 Tage um den Entbindungstermin meine Rufbereitschaft und meine vollständige Anwesenheit während der Geburt. Ob diese nun 30 Minuten oder 30 Stunden dauert. (Diese Tatsache finde ich am herausfordernsten und spannendsten, aber mein Mann ist auf meiner Seite und hält mir den Rücken frei.) Ich kann entscheiden, welche und wie viele Frauen ich annehme.

Die Kosten für die Doula übernimmt keine Krankenkasse, sondern die werdende Mama selbst. Am Info-Tag habe ich gelernt, dass sich Mamas immer öfter zur Babyparty eine Doula schenken lassen, anstelle von Babykleidung und Windeln.

Und das ist es.
Das ist die ganze Aufregung, um die ich in den letzten Monaten so herumgeschlichen bin.

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Es ist nicht ganz einfach.
Viel lesen und viel lernen.
Entscheidungen treffen. Praktikumsplätze finden.

Diese aufregenden Bereitschaftstage ohne Urlaub und Alkohol für mich, in denen jederzeit der Anruf „Das Baby kommt!“ kommen kann. Dann lasse ich alles stehen und liegen und weiß nicht wirklich, wann ich meine Familie wiedersehen kann.

Dann die Geburt.
Ich war noch nie bei einer anderen Geburt dabei. Aber ich habe drei Kinder entbunden und weiß, dass es ein Ausnahmezustand ist, in dem Minuten zu Stunden werden, in dem es Geräusche und Gerüche gibt, die es sonst nirgendwo gibt, ein Zustand voller Intimität, Schmerzen, Loslassen, Ausgeliefert sein und mit großen Emotionen.

Aber ich will das! Unbedingt.
Das ist das Wunder des Lebens.
Der allerschönste Moment. Kostbar. Einzigartig. Paare werden zu Eltern, die Zeit steht still und ein neues Leben ist da.

Quelle: pixabay

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Ihr glaubt nicht, wie viele Fragen es in meinem Kopf gibt!

Kann ich das schaffen?
Wo finde ich Praktikumsplätze?
Wer möchte mich schon mit zur Geburt nehmen?
Was werden die Hebammen sagen?
Werde ich im Weg stehen?
Werde ich helfen können?
Kann ich das schaffen?
Können wir das schaffen?
Kann ich Frauen helfen?
Was ist, wenn was passiert?
Kann ich das schaffen?

Ich gehe jeden Schritt nach dem nächsten.
Ich bin gespannt und aufgeregt.
Eine Doula macht nichts, eine Doula ist.
Ich kann sein.
Ich kann ermutigen.
Ich kann aushalten.
Ich kann zuhören.
Ich kann das schaffen!

Danke für eure große Begeisterung!
Danke für alles Mitfiebern und Mitfreuen!
Danke, dass ihr den Weg mitgeht.
Ich werde berichten und erzählen, was ich kann und darf.
Ihr seid mit dabei!

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12 von 12 im März

Ich muss euch leider mitteilen, dass es hier und auf Instagram in den nächsten Tagen und Wochen nicht besonders lebendig zugehen wird. Ein paar übervolle Wochen liegen vor uns!

Nicht nur feiern die beiden großen Jungs wie immer im Abstand von 6 Tagen ihre Geburtstage.. In diesem Jahr werden auch das OsterFest und die Ferien darauf folgen. In den Ferien möchte ich dann meinen Geburtstag, wieder ein bißchen pompöser, feiern. Und gleich darauf findet mein erstes WeiterbildungsWochenende statt. Ja, ich hab unterschrieben! Bald mehr dazu.

Ich stecke tief in den Vorbereitungen. Überall fliegen beschriebene Zettelchen herum. Ich habe heute einen Mega-Geburtstags-Einkauf getätigt und jede Menge Vorfreude und Frühlingsgefühle liegen in der Luft!

Heute war aber erstmal der 12. März.
Und im Vergleich zum wirklich zauberhaften Frühlingstag gestern war das heute eher so November. Ein warmer November.

1. Fahrstuhl-Foto im Kindergarten.
Endlich wieder mehr Style mit Weste.

 

2. Frühstück mit dem Liebsten

 

3. Jeden Montag treffe ich mich zum Quatschen mit einer Freundin. Ich wollte für diese Woche absagen, weil ich so viel auf meiner Liste hatte. Sie sagte: Ich kann dir doch helfen! – Und so standen wir zusammen im Garten, um den Beeten den ersten frischen Touch zu verleihen.

 

4. Ein paar ruhige Minuten nutze ich, um den Blog-Eintrag für morgen vorzubereiten.

 

5. Während ich die Jungs abholen, kocht mein Mann seine wöchentliche Hühnersuppe. Vor wie vielen Erkältungen sie uns wohl bewahrt hat?

 

6. Meine Sicht vom Mittagsschlaf auf der Couch:

 

7. Durch den Regen gehts zum Großeinkauf

 

8. Diese Einkaufszettelhalterung ist ja ’ne gute Sache.

 

9. Zuhause empfängt mich die Lego-Hand.

 

10. Zum Thema Lego:
Ich habe die Reste von Wachsmalstiften geschmolzen, in Silikonformen gegossen und coole Lego-Formen hergestellt. Die Jungs waren total begeistert. Ich wollte so gerne auch Wackelpudding und Schokoladenfiguren für Emilians Motto-Party machen. Aber leider ist die Form beim ersten Mal kaputt gegangen.
Habt ihr eine Idee?
Ich brauche diese Formen… schnell.

 

11. Jari hat durch den Großeinkauf leider den Mittagsschlaf verpasst. Am Abend kommt mein Cousin kurz vorbei, die Jungs drehen nochmal voll auf und präsentieren sich in voller Kraft und Lautstärke. Es wird spät und das arme Bibi ist so müde.

 

12. Und jetzt schlafen sie. Und ich .. sitze hier und genieße die Ruhe, die Ordnung und die Zeit, die ich habe. 

 

Ich trage mich jetzt wie immer in die 12 von 12-Liste ein und dann… werde ich Staub saugen. Oder Geschenke einpacken.

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Stand der Dinge…

… Augenringe.
Ich gehe nicht ohne meinen Concealer aus dem Haus!

Papa ist unterwegs. Beruflich.
Diesmal nicht in Kalifornien, sondern in Kenia.
(Eines Tages werde ich mit-reisen!)

Und wir sind hier. Wir vier.
Bisher läuft es besser, als gedacht. Aber bisher war auch erst Wochenende. Am Samstag waren wir im Zoo, weil unsere Jahreskarte bald abläuft. Es war ziemlich kalt.

Und ich muss gestehen, dass die beiden Großen den Zoo schon langweilig finden. Also.. Liam hat zum ersten Mal so richtig Giraffen aus der Nähe gesehen. Sonst waren sie wohl immer im Haus – da stinkt es ihm zu sehr… Er fand es faszinierend, dass Papa diese Tiere in Afrika grad echt sieht. Vielleicht.
Im Affenhaus war auch mehr los und wir haben eine Weile zugesehen. Dann sind Pinguine und Robben immer sehr beliebt und eine kommentierte Fütterung bei den Hyänen musste auch sein.
Na gut.. sie finden den Zoo nicht langweilig. Sie wissen bereits sehr viel für ihr Alter. Das finde ich gut! (Emilian konnte ja ’ne Menge Tiergeräusche, bevor er überhaupt sprechen konnte!)

Liebe Grüße nach LA!

Heute waren wir zusammen im Gottesdienst und danach mit Freunden im Restaurant. Und morgen beginnt der Alltag!

Es ist möglich, das alles zu schaffen!
Ich stelle mir den Wecker früher.
Ich bitte die beiden Großen mehr um Hilfe.
Ich bleibe nachts abends länger wach, um Stille zu genießen und Dinge abzuarbeiten.
Ich arbeite meine Listen langsamer ab.
Ich halte mich nicht ganz so streng an den Zeitplan.

Aber.. es ist anstrengend.
Ich muss immer alle drei im Blick/im Ohr haben. Die kommen auf die merkwürdigsten Ideen.. alle drei!
Ich bin allein für den Tagesablauf verantwortlich.
Ich muss allein auf die Zeit achten.
Ich möchte die Kinder weder überfordern noch ignorieren.

Jari bekommt grad seine ersten vier Zähne gleichzeitig und ich weiß, dass er Papa sehr vermisst. Immer wieder krabbelt er vor den leeren Schreibtisch, bleibt sitzen und guckt einfach. Trotzdem ist er gut drauf und kaum quengelig. Er liebt das Skypen mit Papa. Am liebsten würde er in das Handy kriechen und Papa auf den Arm springen.
Wenn er auf meinem Arm einschläft (ist heut zweimal passiert), merke ich, dass wohl Schlafenszeit für ihn gewesen wäre.. Aber dann trage ich ihn eben und mache weiter. Jari ist noch immer der pflegeleichte kleine Bruder, den alle lieben, zum Lachen bringen und gern bespaßen.

Liam ist nun stolzer Geigen-Schüler und macht pflichtbewusst seine Hausaufgaben. Wir sind so glücklich, dass er als Mittelkind neben dem Schulkind und dem Baby auch in eine besondere Rolle schlüpfen darf und loben ihn sehr. Er vermisst Papa und manchmal kullern die Tränen – aber Liam ist ganz schnell wieder bei himmelhochjauchzend.

Emilian ist ein sehr guter Schüler und manchmal wüsste ich gern, ob es in der Klasse einen Klassenclown gibt und wenn ja, ob er das ist. Sein Verhalten wird mehr Show und er schleudert sein Wissen um sich, als könnte ihm keiner was. Cool ist er, aber Übermut tut selten gut. Ich bin mir gerade nicht sicher, ob och mich im Notfall auf ihn verlassen könnte – oder ob es ihm dann doch wichtiger wäre, Liam zum Gackern zu bringen oder eine dumme Idee auszuprobieren.

Ich mache tatsächlich seit 24 Tagen täglich meinen Sport und bin sehr glücklich damit. Es ist jetzt schwieriger, weil Jari entweder dabei ist oder ich ihn erst hinlegen muss. Dann wird es sehr spät. Eben musste ich unterbrechen und ihm eine Flasche geben – aber ich habe danach weiter gemacht.
Ich fühle mich viel fitter! Ich spüre Muskeln!
Was nach den 30 Tagen passiert, weiß ich aber noch nicht.
Habt ihr Vorschläge?
Ich habe mir schon eine andere DVD von Jillian Michaels ausgesucht, denn die jetzige werde ich verleihen und im Februar erstmal nicht machen. (Und wehe, du machst das nicht, K.! 😉 ) Zweimal hintereinander wäre auch langweilig, glaub ich.
Sonst bin ich (noch) nicht so müde, ich genieße die freieren Vormittage, obwohl Jari auch gut klammert und dazwischenfunkt und ich schaffe in kleinen Schritten meinen Haushalt.

Eine Freundin, deren Mann mit meinem Mann in Kenia ist, hat mir eine Überraschungstüte gebracht. So lässt’s sich überleben!

Es bleibt so viel liegen. Der Boden ist so dreckig. Die to-do-Liste wird länger. Abends gehe ich mehrmals von unten nach oben, bis ich alles aufgeräumt und am richtigen Platz habe. Emilian und Liam dürfen abwechselnd in Papas Bett schlafen und so schlafen sie abends besser ein und morgens länger aus. Perfekt. Die Nächte sind also ruhig.

Auf die Bedürfnisse von vier Personen zu achten und einen normalen Alltag zu schaffen, klappt erstmal noch nicht so. Aber war ja auch Wochenende.
Die Nachmittage haben wir uns bewusst frei gehalten, um Ruhe und Freizeit zu haben. Wenn ihr nichts von uns hört, wisst ihr, woran es liegt. Dienstag beantworte ich aber meine nächsten 20 Fragen!

Um die überstandene Zeit zu feiern, möchten wir demnächst ins Tropical Island fahren. Habt ihr Tipps, Empfehlungen, Warnungen für uns?

 

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