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papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

Doula: Meine erste Rufbereitschaft

Im Sommer mal fragte mich eine Freundin (die meine Entscheidung, Doula zu werden, auf dem Blog verfolgt hatte), ob ich Lust hätte, bei ihrer Geburt dabei zu sein. – Und natürlich wollte ich!!

Die Freundin L. ist selbst daran interessiert, vielleicht Doula zu werden und wollte gern helfen, dass dieser Begriff bekannt gemacht wird. Sie erwartete das 3. Kind und der Termin war Ende September. Mit ihrem Mann hatte sie besprochen, dass es okay für beide wäre, wenn ich dabei bin. Das war mir wichtig. Ich besprach mit ihr, wie und wo sie sich die Geburt vorstellte und was meine Rolle sein könnte.

Sie plante, im Geburtshaus ihr Kind zu bekommen. Wir besprachen, dass ich eher als Praktikantin im Hintergrund zugucken könnte, weil die Hebamme(n) sowieso nur für sie in Rufbereitschaft – und unter der Geburt nur für sie da sein würden. Als Doula werde ich die Frauen wahrscheinlich größtenteils ins Krankenhaus begleiten.

Wir blieben locker in Kontakt und Anfang September besuchte ich sie, ihren Mann und die zwei Töchter am östlichen Rand Berlins. (Ob das dritte Baby ein Mädchen oder ein Junge war, wollten die beiden nicht vor der Geburt wissen.) Ich war eine gute Stunde mit dem Auto unterwegs und ahnte ungefähr, auf was ich mich einstellen konnte. Noch dazu waren die ersten beiden Geburten eher schnell gegangen und L. rechnete damit, dass es, wie bei den anderen Geburten, wieder früher losgehen würde…

Ich nahm sie als eine sehr entspannte und optimistische Schwangere wahr und so dachte sie auch über die bevorstehende Geburt. Natürlich mit Respekt und Unsicherheit, ob alles gut gehen würde.. aber auch mit realistischen Vorstellungen, wenig Scheu und viel Offenheit.

Weil ich ja der Rufbereitschaft ohne zu zögern zugesagt hatte, hatte ich natürlich nicht auf die Termine meiner Familie geachtet. Ich besprach mit L., dass ich im allerallergrößten Notfall absagen würde, sollte ich wirklich verhindert sein oder es nicht rechtzeitig schaffen. Das würde ich als Doula natürlich nicht tun. Ich würde einer Schwangeren erst zusagen, wenn ich die 20 Tage Rufbereitschaft wirklich sicher zusagen kann.

Und so stellte ich mich ungefähr ab dem 10. September auf meine erste Rufbereitschaft ein.

Ich hatte das Handy immer bei mir. Immer!
Wenn ich vorher gedacht hatte, ich war oft am Handy.. nein, war ich nicht!
Nachts ließ ich den Vibrationsalarm an, später auch den Ton. Tagsüber hatte ich unterwegs immer einen extra Charger und mindestens ein Kabel dabei, weil mein Handy gerne so ab 40% Akkustand einfach abschaltet.

Wir hängten eine neue Tafel in die Küche, auf die wir beide alle unsere Termine für eine Woche schrieben, weil mein Mann jederzeit bereit sein wollte, alles zu übernehmen. Überhaupt verabredeten wir wenig Termine, die eine lange Autofahrt oder viel Organisation mit sich bringen würden. Ich ging nicht, wie geplant, mit den Jungs ins Schwimmbad, weil ich dort natürlich nicht erreichbar sein würde.

Ich hoffte, das Auto für die Fahrt nehmen zu können und sah mir nur kurz den Weg mit der Bahn an. Das Auto war vollgetankt und ich bat meinen Mann, schnell zu reagieren, sollte ich ihn von irgendwo nachhause rufen müssen.

Ich hatte immer ein paar dicke Socken dabei, die ich im Geburtshaus tragen wollte.
Trotz allem war ich entspannter, als ich dachte. Die Tage mit wenig Terminen waren natürlich für uns als Familie auch ruhiger und überraschend angenehm.

Ich verzichtete auf Alkohol und sagte bei Verabredungen oder Elternabenden manchmal kurz Bescheid, dass es sein könnte, ich müsste schnell verschwinden. Allerdings wollte ich auch niemanden beunruhigen oder verrückt machen – ich konnte ja selbst nicht genau sagen, was passieren würde. Die Reaktionen auf meine Vorwarnungen waren sehr interessant – es kommt ja nicht oft vor, dass jemand in Rufbereitschaft für eine andere Geburt geht.

Insgesamt empfand ich das Warten oder jederzeit-bereit-sein übrigens ein bißchen so, wie in meinen eigenen drei Schwangerschaften. Es war ein Warten auf einen Tag und eine Tageszeit, die nicht vorhersehbar war und dazu das Wissen, dass es dann jederzeit schnell losgehen könnte. So spannend!

In einigen Situationen hoffte ich wirklich, es möge nicht soweit sein.
Bei Treffen mit Freundinnen, bei denen ich die Verantwortung für das Programm hatte.
Beim Sport zuhause mit DVD, wo ich völlig nassgeschwitzt und fertig am Boden lag.
Am Ende eines sehr langen Tages.
Im Berliner Feierabendverkehr.
Mitten beim Sommerfest.
Oder eines abends, als mir mein Mann sagte, er müsse morgen früh um 6 Uhr mit dem Auto nach Hamburg fahren, etwas abholen und würde dann wieder nachhause kommen. An dem Tag war ich wirklich angespannt und war kurz davor, Nachbarn einzuweihen. Und Freunde von uns gaben mir ihren Ersatz-Autoschlüssel für den Notfall.

Aber alles ging gut und die Schwangerschaft von L. verlief weiter ruhig.
Ich schaffte sogar drei Elternabende, glaube ich. Ein Vorstellungsgespräch und Arzttermine.
Je näher der Termin kam, desto unruhiger wurde ich, nur ein bißchen. Ich verabredete mich noch weniger und sagte meinem Mann mehrmals am Tag: „Sei erreichbar. Komm schnell zurück. Es kann jederzeit losgehen.“ Ich verschob Termine auf später, weil ja dann „das Baby sicher längst da sein würde“…
Freunde und Familie fragten immer wieder: „Ist das Baby schon da?“

Aber der Termin kam.. und ging. Und nichts passierte.
Dass L. selbst ruhig und gelassen blieb, war sehr gut.
Ich hatte inzwischen fast gar keine Termine mehr und war ruhig und vorbereitet.
Eine ganze Woche später schrieb sie mir: „Meine Hebamme war heute morgen da und hat mich akupunktiert. Mal gucken.“

Und in dieser Nacht klingelte mein Telefon.
Ich war überrascht, dass ich das gehört hatte, denn von Benachrichtigungen und anderen Tönen am Handy war ich nie wirklich aufgewacht…
Es war 2:00 Uhr.
L. war dran und sagte mir ganz ruhig, dass sie sich mit den Hebammen um 3:00 Uhr im Geburtshaus verabredet hätten. Ich sagte leise: „Yeah, das kann ich auch schaffen.“ und wir legten auf.

Mein Mann hatte im Halbschlaf das Telefonat mitbekommen und drückte nur kurz meine Hand. Es war Sonntag Nacht und das sollte einer der wenigen Sonntage im Jahr sein, in denen wir beide keine Aufgaben im Gottesdienst hatten. Wie perfekt!

Ich stand auf. Ich war ruhig und sicher, dass ich es gut schaffen würde – aber auch sehr aufgeregt. Nicht richtig aufgeregt, eher so hibbelig und leicht verwirrt. „Ich brauche eine Hose. Welche Hose ziehe ich denn zu einer Geburt an, die nicht meine ist? Welche Hose?? Und wo sind überhaupt meine Hosen?“

Im Bad überlegte ich, wie und ob ich mich kämmen und schminken sollte. Diese Dinge kann man echt nicht um 2:00 nachts entscheiden – wenn ein Baby auf die Welt kommen möchte!
Ich zog mich an, packte meine Tasche mit den Socken ein, suchte mir schnell kleine Snacks und eine Flasche Wasser zusammen, ging nochmal aufs Klo und verließ das Haus. Einen Kaffee trank ich nicht, denn wenn ich einen getrunken hätte, wäre mir sicherlich das Herz durchgedreht.

Durch eine kalte dunkle Nacht lief ich zum Auto. Ich war müde, aber ich hätte vor Freude und Vorfreude auch schreien und hüpfen können! Wie aufregend ist denn das! Ein neues Baby wird geboren und ich darf dabei sein und ich bin nicht die, die das Kind zur Welt bringen muss!! Könnt ihr das verstehen?

Ich stellte das Navi ein mit dem Standpunkt, den ich extra gespeichert hatte, als ich damals mit L. zum Geburtshaus gefahren war. Einmal vorher den Ort und die Parkmöglichkeiten ansehen, war eine sehr gute Idee.

Ich fuhr durch die leeren Straßen, machte das Radio mal an, mal aus und befand mich immernoch irgendwie in einem Ausnahmezustand.
Über die Geburt an sich hatte ich noch gar nicht nachgedacht. Es gab nichts, auf das ich mich hätte vorbereiten können. Es gibt wenig Hilfsmittel für Doulas außer ihres Seins und ich wusste, dass L. im Geburtshaus gut versorgt sein würde. Ich wollte, wie eben eine Doula, einfach da sein.

Einmal verfuhr ich mich auf der Autobahn, aber ich kam an, fand einen guten Parkplatz und war um 3:09 da. Ich rief den Mann von L. auf dem Handy an und er öffnete mir die Tür. Mir fiel sofort die sehr warme und ruhige Stimmung auf. Dieses „Hier wird bald ein neuer Mensch geboren“-Gefühl war immer wieder unglaublich und ordentlich aufputschend für mich.

Im Geburtszimmer saß L. auf dem Boden am CTG. Ich begrüßte sie und stellte mich den beiden Hebammen vor. Zu fünft saßen wir auf dem Boden und unterhielten uns leise. Die Atmosphäre war perfekt. Es leuchteten kleine Lichter und bis auf die CTG-Geräusche war nichts zu hören. Dass CTG war nur für die Aufnahme wichtig und wurde nach wenigen Minuten abgestellt.

Ich werde nicht zu ausführlich über die Geburt schreiben und für das, was ich schreibe, habe ich die Erlaubnis des Paares.

Es war eine perfekte Geburt!
Die Hebammen waren da, wenn sie gebraucht wurden. Sie haben ruhig und leise das erledigt, was erledigt werden musste und waren sonst nahezu unsichtbar. Die leitende Hebamme hatte selbst an dem Tag Geburtstag und war sehr gut drauf. Für mich war sie fast ein bißchen zu aufgedreht und lustig – aber ich war ja auch nicht ihre Gebärende.

Der Mann kümmerte sich um leise Hintergrund-Musik, brachte seiner Frau Getränke, wenn sie wollte und in den Wehenpausen las er uns Witze vor.
Kommt eine Schwangere zum Bäcker.
Sagt sie: „Ich bekomme ein Brot.“
Sagt der Bäcker: „Sachen gibt’s…“

Überhaupt war die Stimmung einfach locker, angenehm und doch auch ehrfürchtig vor der Schwangeren und dem neuen Leben.

L. machte das so gut!
Für mich wirkte sie wie eine Göttin. Sie bewegte sich und atmete wunderbar, wie es ihr half und wie es passte. Wenn eine Wehe kam, kniete sie sich vor das Bett, ihr Mann massierte ihr den Rücken.

Die Geburt ging Stück für Stück voran und die Hebamme konnte an verschiedenen Merkmalen sehr gut erkennen, wie weit es war. Ab und zu fragte ich nach und sie erklärte es mir.

L. war ganz in ihrer Welt und entschied sicher und selbstbestimmt, wann es Zeit für die Toilette, für den Gymnastikball, für einen Schluck Wasser oder andere Kleidung war. Und so sollte es sein: Die Gebärende spricht oder guckt einfach nur – und die anderen Anwesenden kümmern sich. Ich war fasziniert!

Immer wieder wurde ich durch Geräusche oder Bewegungen der Gebärenden an meine Geburten und an Gefühle oder Schmerzen erinnert und war begeistert, wie gut L. das alles geschafft hat und wie sicher und tapfer sie war. Immer mehr verschwand sie „in ihre Welt“, immer kürzer wurden die Pausen und intensiver die Atmung und gleichzeitig wurden die Hebammen etwas geschäftiger und bereiteten sich auf die Geburt vor.

Und dann, um 6:09 Uhr, wurde ein wunderschönes Mädchen geboren.

Dieser Satz ist so schrecklich platt für das, was er bedeutet!
Ein Baby wurde geboren!
Meine Güte!
Es war so lange im Bauch und dann lag es da plötzlich und machte erste Geräusche. Es ist doch ein Wunder! Und ich durfte dabei sein und das mit erleben!!

Die Mama zog nach ein paar Minuten mit Baby ins Bett um, die Hebammen räumten blitzschnell auf, wieder leise und fast unsichtbar. Das indirekte Licht blieb weiter angenehm, die Stimmung war so zauberhaft. Ich konnte nicht aufhören, die beiden anzusehen.

Als das Baby angefangen hatte, zu trinken, der Papa die Kamera und die Autoschale geholt hatte und im Raum Ruhe eingekehrt war, verabschiedete ich mich. Der Tag fing gerade an, die Sonne ging auf und ich wollte eigentlich ein schönes erstes Doula-Selfie-Foto vor dem Geburtshaus machen, aber das hab ich natürlich im Adrenalin-Rausch vergessen…

Mit der aufgehenden Sonne fuhr ich quer durch Berlin nachhause und konnte mein Glück kaum fassen. Diese leeren Straße, ein ruhiger wunderschöner bunter Sonntagmorgen und das Erlebnis einer Geburt in meinem Kopf!

Gegen 7:30 Uhr kam ich zuhause an, meine Männer schliefen alle noch. Ich legte mich aufs Sofa und schlief noch zwei Stunden, bis die Kinder runterkamen. Sie hatten gar nicht gemerkt, dass ich weggewesen war. Und mein Mann sagte: „Na, wenn das so entspannt ist, kannst du das jede Nacht machen!“

Zusammen besuchten wir den Gottesdienst und fuhren am Nachmittag sogar noch zum Potsdamer Platz, um ein Eis zu essen und die schöne Sonne zu genießen. Ich wollte unbedingt draussen sein, denn zuhause wäre ich sicher eingeschlafen und nicht mehr hochgekommen.

Das war meine allererste Doula-Geburt und ich bin überglücklich über dieses Erlebnis. Es ist ein Wunder! Und es ist genau das, was ich machen möchte! Wie wunderschön wäre es, wenn jede Frau so sicher und entspannt ihr Baby auf die Welt bringen könnte?

*****

Und für euch, die ihr bis hier gelesen habt, gibt es eine ganz besondere Überraschung!
Heute, am 18.10.18, sind im Freundeskreis zwei neue Babys geboren – ein Junge und ein Mädchen! Und passend dazu möchte ich etwas verkünden…

Sozusagen die Geburt eines neuen Babys:

Doula Marit

Ihr seid die ersten, die allerersten, die mit mir die Geburt „meines“ Babys feiern können!

Und ich bin so glücklich und stolz und aufgeregt und dankbar!

Mein liebster Mann, der mich sowieso während der ganzen Weiterbildung so gut unterstützt und mich immer wieder ermutig, diesen Weg zu gehen, hat mir diese Website und Visitenkarten gezaubert.

Es kann jetzt wirklich losgehen!

Helft mir gerne beim Verbreiten, ihr findet mich auf Facebook und Instagram.
Erzählt von mir, fragt nach, wenn ihr was nicht versteht –
und seid ein Teil von positiven selbstbestimmten Geburten!

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12 von 12 im September

Heute war ein schöner Tag!

Mein Mann war beruflich einmal in Hamburg und zurück – ich habe mir kurz Sorgen gemacht, was mit den Kindern passiert, wenn „meine“ Schwangere sich melden sollte.. aber alles ist ruhig. Ich freue mich schon sehr!

Wir hatten heute fünfmal spontanen kurzen Besuch – ist das nicht toll?
Eine Freundin kam kurz vorbei, um eine Kürbissuppe zu kochen. Eine andere Freundin kam später zum Quatschen und Kaffee trinken. Dann kamen zwei Väter, unabhängig voneinander, auf einen Kaffee vorbei, weil ihre Kinder in der Sportschule nebenan zum Ballett- bzw. Judo-Kurs waren. Und meine Schwester kam kurz vorbei – und sie schläft nachher hier. Es gab also Kaffee für alle. Emilian hat überglücklich Waffeln gebacken und den Besuch versorgt.

Davon ist allerdings nicht viel auf den Bildern zu sehen.
Die zeigen, was wir sonst noch gemacht haben:

1. Guten Morgen!

 

2. Den Süßen muss ich leider wecken, denn ich bin alleine und nehme ihn mit zur Schule.

 

3. Schönster Morgen in der Lieblings-Heimat.

 

4. Dieses wundervolle Heft lag gestern als anonymes Geschenk für mich im Briefkasten! Vielen Dank dem unbekannten Geber. Ich hab mich sehr gefreut und fühle mich geliebt.

 

5. Kaffee… immer ein Foto wert.

 

6. Ich arbeite an einem Deko-Projekt für die Kirche und färbe Flaschen von innen.

 

7. Mittagspause.
Liam ist nach der Schule bei einem Freund und Jari schläft von 13:00 bis 15:30 Uhr.
So ruhig war es lange nicht bei uns.

 

8. Na, was lesen wir?

 

9. Wie wir mal versuchen wollten, zu dritt an einer Waffel abzubeißen:

 

10. Emilian hat mitgekriegt, dass ich heute 12 Fotos sammele. Er sagt, dieses hier muss unbedingt dazu. Falls man es nicht erkennt… wir haben ein Brotstückchen von Jari gesucht und fanden es irgendwann an seinem Popo klebend…

 

11. Das ist unser riesengroßer Familien-Tisch.
Voll mit Familien-Kram.
Doula-Unterlagen. (Ein Plazenta Poster)
In Wasser aufgelöstes Brausepulver.
Karten für meine Foto-Box.
Gefärbte Flaschen.
Bücher, die in Folie gewickelt werden müssen.
Und sowas eben.

 

12. Das Baby schläft heute viel besser ein, als gestern.
(Wie lange darf man ein Baby eigentlich Baby nennen?)

 

Ich trage mich noch bei Caro in die 12von12 – Liste ein.

Habt ihr Lust auf noch mehr 12. September?

2017

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2015

2014 

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1 Jahr später

Wisst ihr noch, was vor einem Jahr passiert ist?

Vor einem Jahr war ich mit Jari beim Arzt und die Kinderärztin schickte uns mit ganz ernstem Blick ins Krankenhaus. Unterernährung und Gewichtsabnahme war das Problem. Eine Stoffwechsel- oder Schilddrüsenerkrankung sollte ausgeschlossen werden.

Ich hatte ihn, wie auch seine Brüder. voll gestillt. Und er gehörte, wie auch seine Brüder, zu den kleinen, leichten, zarten Kindern. Aber dass er nun Gewicht abnahm und trotzdem voll gestillt war, war nicht gut.

Letztendlich wissen wir nicht, was los war.
Entweder war meine Milch nicht gehaltvoll genug.
Entweder schlief er zu schnell ein, ohne sich satt zu trinken.
Entweder hatte ich mit dem dritten Kind doch zu wenig Ruhe.
Oder es war doch etwas ganz anderes.

Ich konnte ein bißchen weiter stillen und machte zum ersten Mal Erfahrungen mit einer Milchpumpe. Für mich als überzeugte „Jede Frau kann stillen und Muttermilch ist das Beste für das Baby“-Mutter war das ein harter Schlag. Ich hatte ja Milch! Und ich konnte und wollte ja stillen!
Aber als Jari erstmal gemerkt hatte, wie leicht und schnell die warme Flaschenmilch in den Bauch gluckert, war die Brust ihm egal. Und diesen Kampf gab ich auf, fütterte ihn mit beiden Milch-Sorten per Flasche und ließ ihn glücklich wachsen.

Und das tat er auch!
Wir alle konnten und wollten abwechselnd die Flasche geben und konnten fast zusehen, wie er Speckröllchen ansetzte und gesund und munter wurde.
Von allen dreien hat er mit Abstand die engste Beziehung zum Papa, was uns alle freut und was vielleicht mit der Flasche zu tun hat.

Ich konnte das Thema „Stillen“ schnell abhaken und mich damit abfinden, nach 6 Monaten eben abzustillen. Hat ja nicht nur Nachteile. Aber noch immer mache ich mir Vorwürfe, wie das passieren konnte. Und die Fotos von vor einem Jahr anzusehen, fällt mir schwer.

Wir sind sehr froh und dankbar für Jari.
Morgen ist er 15 Monate alt.
Wir haben ihn alle so sehr ins Herz geschlossen, können uns ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen und müssen jeden Tag viel über ihn und mit ihm lachen.

Wenn die beiden Großen mal genug voneinander, von uns, von Schule oder Kita haben, brauchen sie Jari. Er darf dann bei Liam mit auf dem Bauch auf dem Teppich liegen und Hörspiele hören. Oder er darf in Emilians Zimmer, was sonst keiner darf, und Lego „bauen“ oder Bücher angucken. Liam fragt jeden Tag, wann Jari endlich mit in sein Zimmer ziehen kann. Jari juchzt, wenn er die Brüder am Morgen oder nach der Schule endlich wieder sieht!
Gestern saßen sie alle drei im Hochbett und Emilian hat zum ersten Mal allen vorgelesen! Haach.

Zur Zeit entdeckt Jari zum ersten Mal auf eigenen Füßen unseren Garten. Er tippelt und tappelt. Er beobachtet hier eine Kellerassel und fässt dort mal ein Blatt von einem Busch an. Er klettert die Leitern hoch, er blinzelt in die Sonne, er hält inne und hört die Vögel und zeigt sie uns in Babyzeichensprache. Genauso die Eichhörnchen. Er ist sehr aufmerksam und wir lieben es, ihm neue Zeichen beizubringen. Er hat die süßesten Speckbeinchen und die goldigsten Locken. Er hat klare wache blaue Augen und ein verschmitzes Grinsen. Er ist witzig, furchtlos, voller Schalk und Charme, liebevoll, mutig, anhänglich, beweglich und abenteuerlustig. Er schläft gut und isst gut. Mit allen Sinnen.

Jetzt, nach einem Jahr, haben wir aufgehört, ihm Flaschenmilchpulver zu geben. Er bekommt nachts nach Bedarf Kuhmilch und tagsüber Wasser. Mit seinen 6 Zähnen kaut er gern und kann fast alles mit uns mit essen. Wir brauchen kein Milchpulver, keinen Haferbrei, keinen Griesschleim und fast keine Gläschen mehr. Kein Flaschen abkochen mehr, kein Wasserkocher-Stress mehr, kein Vaporisator mehr.

Natürlich schmerzt mein Herz. Ein Baby wird groß!
Hat jemand gesagt, das sollte das letzte Baby sein?

Aber diese Phase jetzt ist so wundervoll.
Ein wundervoller Sommer zum Lernen, Entdecken und Frei sein liegt vor ihm.
Er ist einerseits schon so mutig und frei und rennt durch seine Welt – und andererseits braucht er noch so viel Nähe und Gekuschel und Getragen werden und Umarmungen.

Wir sind so froh, dass es ihm gut geht und dass er perfekt zu uns passt!

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12 von 12 im April

Heute war ein schöner Tag.
Ich mag April. Ich mag dieses Wetter. Und das, was es mit uns Menschen macht.

Es ist ja fast schon der 13. April, aber ich habe mich am Abend mit Freundinnen getroffen, wir haben gequatscht.. viel gequatscht – und als ich dann halb zwölf auf mein Fahrrad stieg, war die Luft noch so wunderschön. „Lau“ nennt man das wohl. Ich hätte mich am liebsten noch (mit einem Glas Wein) nach draussen gesetzt. In diesen Frühlings-/Sommernächten ist Schlaf doch Zeitverschwendung…

Weil aber die Nächte mit Jari noch unruhig sind und mein Mann jetzt zwei Tage nicht da ist, sollte ich vielleicht doch bald schlafen gehen.

Meine 12 Fotos bekommt ihr trotzdem noch!

1. Mein erster Anblick

 

2. Auf dem Weg zur Kita gucken wir, ob die Tulpen endlich zu sehen sind

 

3. Wir treffen meinen Mann, der auf dem Rückweg vom Emilian-in-die-Schule-bringen ist – und eine Freundin sieht uns aus dem Bus und schickt uns das Foto

 

4. Ich bringe Liam in die Kita und zuhause wartet dann ein toller Mann und ein tolles Frühstück auf mich

 

5. Ich drehe eine Einkaufs-Runde, die etwas länger dauert… denn Jari will laufen. (Diese Locken!)

 

6. Unser Kirschbaum wird bald wunderschön aussehen!
Von Emilian lerne ich, dass Süßkirschen weiß blühen und Sauerkirschen rosa blühen.

 

7. Nach der Schule gibt’s ein Eis.
Papa und Liam sind beim Geigenunterricht und wir drei bummeln ein bißchen auf dem Weg nachhause.

 

8. Für Jari ist das Leben ein Fest. Er entdeckt jeden Tag so viel Neues. Er schmeckt Erdbeeren und Melone. Er entdeckt Fliegen und Käfer. Er sieht Sonne und Schatten. Er fühlt Wiese und Blumen. Und heute hat er Seifenblasen kennengelernt. Das war ein Fest für uns alle.

 

9. Seifenblasen faszinieren auch große Kinder

 

10. Am Wochenende feiern wir Geburtstag von uns drei April-Frauen aus meiner Familie und ich packe Geschenke ein

 

11. In der Sonne üben wir für das Freitags-Diktat

 

12. Frische Cookies. Wenn ihr wüsstet, wie gut die heute gerochen haben!

 

Das waren meine Fotos vom 12. April 2018.
Falls ihr euch über zu viel SommerSonneSonnenschein wundert… ich habe heute auch Wäsche gewaschen, die blitzschnell wieder trocken war, ich habe meine Doula-Unterlagen sortiert und die Küche gesaugt und gewischt. Aber doch.. wenn die Sonne so scheint, bin ich eigentlich eher draussen zu finden.

Als Nummer 133 findet ihr mich bei Caros 12von12 Sammlung.

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Wenn ich groß bin, werde ich… (Teil II)

Lest hier Teil I 

Es war schon komisch, an einem Samstag Morgen zum Info-Tag meiner Weiterbildung aufzubrechen. Das war für mich zum ersten Mal eine berufliche Um-Entwicklung, zum ersten Mal in Richtung Arbeit nach drei Kindern und überhaupt zum ersten Mal habe ich meine 4 Männer für einen ganzen Tag alleine gelassen.

Es gibt diese Weiterbildung vom Verein GfG e.V. dreimal in Deutschland – und ich musste mich nur für ein paar Minuten in den Bus setzen, um teilzunehmen. Das ist schon echt ein Glück!

Ich war als Erste da und hatte Zeit, um anzukommen und ein paar Worte mit der Leiterin zu wechseln. Der Raum erinnerte mich an den Geburtsvorbereitungskurs: In der Mitte lag ein Tuch, auf dem Karten, Kerzen und Bonbons lagen. Am Rand lagen rote Kissen und Decken, es gab Tee und alles war sehr gemütlich.

Wir waren dann 10 Frauen im Alter von 30 bis Mitte 60, Mütter von einem oder bis zu 8 Kindern. Mit und ohne Partner im Leben. Aus Berlin und ganz Deutschland. Voraussetzung für diese Weiterbildung ist ein Mindestalter von 30 Jahren, eine eigene Geburt miterlebt zu haben, sowie körperliche und seelische Belastbarkeit.

Die Frauen waren so verschieden!
Manche waren schon bei vielen, vielen Geburten dabei gewesen, andere noch gar nicht. (ich) Manche hatten mehrere Tage für die Geburt eines Kindes gebraucht, andere ein paar Minuten. (ich) Eine Frau war eine ausgebildete Doula in Amerika. Eine Frau arbeitet in Berlin als Trageberaterin. Eine Frau besaß eine eigene Firma. Eine Frau hatte ihr 4 Monate altes Baby dabei.
Ganz viele interessante Personen und Geschichten.

Wir lernten den Verein der GfG und die Geschichte der Doulas in Deutschland kennen. Unsere Leiterin hat diese Weiterbildung selbst entwickelt, die es schon seit 14 Jahren! in Berlin gibt.
Wir klärten rechtliche Fragen.
Wir sahen uns die thematischen Inhalte der Weiterbildung an. Spannend!
Wir lernten, dass wir über unsere eigenen Geburten reden werden und Erlebtes aufarbeiten werden.
Wir bekamen eine lange Liste von Büchern, die wir ausleihen oder kaufen und lesen sollten.
Wir lernten, dass Hebammen und Doulas sich wunderbar ergänzen können – und sich nicht den Job wegnehmen müssen, was meine Befürchtung war.
Wir sahen einen Film mit vier verschiedenen Geburten an.
Wir sahen uns genau die Aufgaben einer Doula an – und was nicht zu den Aufgaben gehörte:

Das Wort „Doula“ leitet sich aus dem griechischen „doleia“ ab, und bedeutet „dienen“ oder „betreuen“. Eine Doula ist eine Frau, die eigene Kinder geboren hat, und über fundiertes Wissen rund um die Geburt verfügt.

Sie kennt und versteht die emotionalen Bedürfnisse einer Frau während der Geburt, deshalb ist sie in der Lage, der Gebärenden eine einfühlsame, kontinuierliche und individuelle Unterstützung zu geben.
Das bedeutet, sie atmet mit ihr gemeinsam, hilft ihr durch Massagen sich zu entspannen, tröstet sie, ermutigt sie, umsorgt sie…je nachdem, was die Gebärende gerade braucht. (Quelle: www.gfg-bv.de)

Eine Doula weiß und lernt viel, um wenig zu tun.
Eine Doula ist einfach da. Sie begleitet und unterstützt.
Sie ist ganz für die Bedürfnisse der Frau da.
Sie ersetzt keine Hebamme und keinen Geburtshelfer.
Sie darf keine Alleingeburt begleiten.
Sie übernimmt keine medizinische Funktion.

Der Tag bestand eigentlich aus vielen Fragen, die wir stellten – und aus den Antworten, die uns die Leiterin gab.

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Zu meinen persönlichen Fragen, auf die ich eigentlich an diesem Tag Antworten haben wollte, kamen viele neue Fragen dazu. Am Ende des Tages war mein Kopf voll, mein Herz durcheinander und ich konnte kaum abwarten, alles mit meinem Mann zu besprechen.

Und ich war sehr unsicher. Ich dachte ja anfangs, dass ich mich auch für die Wochenbett-Pflege oder die Geburtsvorbereitung entscheiden könnte, aber eine Doula ist wirklich nur zur Geburt dabei. Andernfalls müsste ich die Weiterbildung zur „Mütterpflegerin“ machen, aber ich wollte ja doch die Geburten.

Ich dachte neu über alles nach und stellte mir vor, wie dieses Doula-Leben zu mir und zu uns passen könnte.
Ich entschied mich hin und her.
Ich ließ die Weiterbildungs-Wochenenden im Kopf schon im Kalender frei, aber ich redete mit niemandem darüber.
Ich fragte mich, wie wir diese Umstellung finanziell bewältigen würden.
Ich fragte mich, ob dieser Beruf zu mir passt – oder ob meine Angst vor Neuem zu groß war.

Ich redete mit Freundinnen, deren Meinung mir wichtig war – und dann unterschrieb ich! Mein Mann holte den Sekt und wenige Tage vor der Deadline schickte ich den Vertrag unterschrieben zurück.

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Diese ganzen „Was ist, wenn…“ Fragen würden sowieso erst beantwortet werden, wenn ich einfach anfing.
Mit Mut. Abenteuerlust. Risikobereitschaft. Vorfreude.

Im Sommer 2019 werde ich also eine Doula sein!
Wenn alles gut geht.

Es ist nämlich so: Jede Frau kann Doula sein.
Jede Freundin, Schwester, Mutter, Nachbarin… kann zur Geburt mitgehen, begleiten und sagen: „Ich bin hier die Doula.“
So war es doch früher! Frauen, die bereits Kinder bekommen hatten, begleiteten die Gebärende, um emotionaler Beistand zu sein. Einige Krankenhäuser werden das hier erlauben, andere vielleicht nicht.

Die Bezeichnung der „GfG Doula“ hat in Berlin schon einen Ruf und Namen, sagte uns die Leiterin. Ich bezahle Geld für die Weiterbildung, um ein Zertifikat zu bekommen, um diesen Namen tragen zu dürfen, ihn zu ehren und zu verbreiten und natürlich auch, um geschützt und abgesichert sein zu können.

Wenn ich also an allen Weiterbildungswochenenden teilgenommen habe, wenn ich in einem Geburtsvorbereitungskurs und einer Still-Gruppe hospitiert habe, wenn ich alle meine Bücher gelesen und ein Referat gehalten habe, wenn ich im Rahmen eines Praktikums ein paar Geburten miterlebt habe und eine Geburt als Doula begleitet habe, dann bin ich eine GfG Doula.

Meine Aufgabe sieht dann so aus:

Eine werdende Mama meldet sich bei mir, um mich als Doula zu buchen. Somit steht ihr ein Vor- und Nachgespräch zu, ausserdem 10 Tage um den Entbindungstermin meine Rufbereitschaft und meine vollständige Anwesenheit während der Geburt. Ob diese nun 30 Minuten oder 30 Stunden dauert. (Diese Tatsache finde ich am herausfordernsten und spannendsten, aber mein Mann ist auf meiner Seite und hält mir den Rücken frei.) Ich kann entscheiden, welche und wie viele Frauen ich annehme.

Die Kosten für die Doula übernimmt keine Krankenkasse, sondern die werdende Mama selbst. Am Info-Tag habe ich gelernt, dass sich Mamas immer öfter zur Babyparty eine Doula schenken lassen, anstelle von Babykleidung und Windeln.

Und das ist es.
Das ist die ganze Aufregung, um die ich in den letzten Monaten so herumgeschlichen bin.

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Es ist nicht ganz einfach.
Viel lesen und viel lernen.
Entscheidungen treffen. Praktikumsplätze finden.

Diese aufregenden Bereitschaftstage ohne Urlaub und Alkohol für mich, in denen jederzeit der Anruf „Das Baby kommt!“ kommen kann. Dann lasse ich alles stehen und liegen und weiß nicht wirklich, wann ich meine Familie wiedersehen kann.

Dann die Geburt.
Ich war noch nie bei einer anderen Geburt dabei. Aber ich habe drei Kinder entbunden und weiß, dass es ein Ausnahmezustand ist, in dem Minuten zu Stunden werden, in dem es Geräusche und Gerüche gibt, die es sonst nirgendwo gibt, ein Zustand voller Intimität, Schmerzen, Loslassen, Ausgeliefert sein und mit großen Emotionen.

Aber ich will das! Unbedingt.
Das ist das Wunder des Lebens.
Der allerschönste Moment. Kostbar. Einzigartig. Paare werden zu Eltern, die Zeit steht still und ein neues Leben ist da.

Quelle: pixabay

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Ihr glaubt nicht, wie viele Fragen es in meinem Kopf gibt!

Kann ich das schaffen?
Wo finde ich Praktikumsplätze?
Wer möchte mich schon mit zur Geburt nehmen?
Was werden die Hebammen sagen?
Werde ich im Weg stehen?
Werde ich helfen können?
Kann ich das schaffen?
Können wir das schaffen?
Kann ich Frauen helfen?
Was ist, wenn was passiert?
Kann ich das schaffen?

Ich gehe jeden Schritt nach dem nächsten.
Ich bin gespannt und aufgeregt.
Eine Doula macht nichts, eine Doula ist.
Ich kann sein.
Ich kann ermutigen.
Ich kann aushalten.
Ich kann zuhören.
Ich kann das schaffen!

Danke für eure große Begeisterung!
Danke für alles Mitfiebern und Mitfreuen!
Danke, dass ihr den Weg mitgeht.
Ich werde berichten und erzählen, was ich kann und darf.
Ihr seid mit dabei!

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