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papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

1000 Fragen an dich – Teil 29

Heute hab ich doch fast meine Fragen vergessen!
Aber ich bin ja auch im Urlaub.
Wir haben so viel Sonne und Meer. Das ist sehr schön.
Ich genieße es, dass Termine und Verpflichtungen und to do Listen und feste Uhrzeiten noch so weit weg von uns sind.

Aber.. an die Fragen hab ich ja gerade noch gedacht!

****

561. Bedauerst du etwas?
Ach, ich denke, dass schon alles irgendwie seinen Plan und Sinn hat, im Rückblick kann ich das ja leicht sagen. Manchmal denke ich, ich hätte einen anderen Beruf gewählt, wenn ich älter und „reifer“ gewesen wäre. Hab ich ja schon erwähnt. Aber andererseits, wie auch eben geschrieben, passt der Beruf perfekt. Und meinen anderen Berufs-Wunsch erfülle ich mir ja jetzt.
Dann denke ich manchmal, dass ich nach der Schule gern für ein paar Monate ins Ausland gegangen wäre. Das hat nach mir gefühlt jeder gemacht. Und zu meiner Zeit eben nicht. Alle, die da waren, sind mit so viel mehr Erfahrung und Lebensweisheit zurückgekommen. Ich war dann ein Jahr in Kalifornien, aber eben mit Kindern und in anderer Rolle.

562. Welchen Zeichentrickfilm magst du am liebsten?
Ich finde Tom&Jerry toll, weil die Kinder sich dabei echt kaputt lachen. Alt, aber gut. Wenn ich jetzt an Disney oder Pixar denke, führt das zu weit. Da gibt es so viel gutes Zeug. Unsere Klassiker sind „Die Eiskönigin“ und „Vaiana“. Die alten Filme habe ich als Kind nie gesehen und wir gucken sie jetzt erst zusammen mit den Jungs an. Das ist auch toll.

563. Was würdest du deinem Kind gern fürs Leben mitgeben?
Ich wünsche mir, dass sie über den Tellerrand sehen + denken und die Vielfalt an Menschen und Möglichkeiten kennen und schätzen. Ich wünsche mir, dass sie erkennen, dass zählt, was Gott für sie vorbereitet hat und über sie denkt – und nicht, was Menschen zu ihnen sagen und von ihnen denken. Sie sollen in sich drin stark und mutig sein und sich geliebt wissen. Sie sollen Männer sein, die ihrer Berufung und Leidenschaft folgen. Aber erstmal reicht auch, wenn sie Wert auf Ehrlichkeit und Verantwortung legen.

564. Welches Buch hast du in letzter Zeit mit einem tiefen Seufzer zugeklappt?
Ich kann mich nicht erinnern. Aber ich habe im Urlaub Zeitschriften von „The mothering journey“ gelesen. Und geseufzt. Dieses Doula-Ding kommt echt von Herzen.

565. Würdest du gern wieder in einer Zeit ohne Internet leben?
Ich kann mich an diese Zeit sogar noch erinnern, jawohl. Und an „Geh mal aus dem Internet, ich will telefonieren!“. Ich schätze das Internet sehr. So viele unglaublich tolle Sachen wären nicht möglich. Aber es wird ganz schnell zu viel. Ich habe das Gefühl, bald können wir gar nicht mehr ohne Internet sein. Einkaufen. Den Weg finden. Urlaub buchen. Das Wetter sehen. Vielleicht möchte ich zu einer Zwischenstufe zurück. Minuten, Stunden, Tage ohne Internet vielleicht?

566. Wann hast du zuletzt ein Bild ausgemalt?
Bestimmt mit den Jungs irgendwas. Obwohl, ein Ausmalbuch für Erwachsene habe ich auch.

567. Wer war deine Jugendliebe?
Ich hatte da so meine Schwärmereien… Banknachbarn. Brüder von Freundinnen. Und Paddy!! Und der hört einfach nicht auf, toll auszusehen!

568. Für wen hast du zuletzt Luftballons aufgeblasen?
Für die Kindergeburtstage bestimmt. Aber ich muss zugeben, inzwischen pusten die Kinder und ich knote. Manche Ballons sind beim Pusten geplatzt und darauf hab ich gar keine Lust. Darum drücke ich mich lieber davor.

569. Wie würden andere Personen deine Wohnung beschreiben?
Aaah, sowas kann ich nicht. Das müssten die Personen bitte mal selbst sagen. Vielleicht „gemütlich, gastfreundlich, wohnlich..“? Ich sag ja, ich kann sowas nicht.

570. Mit wem stöberst du am liebsten in Erinnerungen?
Mit meiner längsten Freundin. Wir können so herrlich über die Vergangenheit lachen und wir haben damals nächtelang geträumt, wie alles später so wird. Und jetzt, mit 6 Kindern, lachen wir darüber auch.

571. Wie viele Stunden am Tag verbringst du vor dem Computer?
Stunden schon mal gar nicht. Vielleicht 2-4 in der Woche? Vieles geht schnell am Handy – und das mache ich, ehrlich gesagt, lieber zwischendurch, als mir Berge von PC-Aufgaben für irgendeinen Abend aufzuheben.

572. Verschweigst du deinem Partner manchmal Sachen, die du gekauft hast?
Nein.

573. Wen oder was benutzt du als Ausrede, um etwas nicht machen zu müssen?
Viele Dinge, dich ich machen muss, mache ich ja nicht für mich, sondern für die Familie. Und da bringt es nichts, das irgendwie wegzuschieben. Sonst macht es eben keiner. Aber ich kann gut die Kinder als Ausrede vorschieben, wenn mir eine Veranstaltung oder so nicht passt. Dann frage ich, ob sie wollen und wenn sie „Nein“ sagen, kann ich schneller absagen. Und ich versuche wirklich, dabei nicht zu manipulieren 😉

574. Gehst du gern ins Kino?
Gab es die Frage nicht schon?
Ich mag das sehr. Den Popcorn-Geruch, die Filmvorschau, mal laut und in groß Filme zu gucken. Aber es ist selten und preis-intensiv geworden. Bald fängt die Zeit an, wo wir mit den Kindern ab und zu ein Kino-Event erleben können.

575. Wie großzügig bist du?
Das über sich selbst zu sagen, ist ja auch nicht so besonders.
Ich glaube, ich war früher schon eher großzügig, ich schenke gerne und bin in einem sehr gastfreundlichen Zuhause aufgewachsen. Auch jetzt ist Großzügigkeit eine unserer Herzensangelegenheiten und wir teilen unsere Zeit, unseren Platz, unser Zuhause und unser Essen gern mit vielen.

576. Was versuchst du zu vermeiden, weil du Angst hast?
Oh, ich ahne, dass es da in der Tiefe eine Menge gibt. Manchmal fällt es mir schwer, neue Menschen anzusprechen, zu telefonieren (ich hasse telefonieren) oder vor Gruppen zu sprechen.. ich glaube, weil ich Angst davor habe, nicht die richtigen Worte zu finden. Ich scheue mich manchmal vor Konflikten. Und ich bin nicht gern allein im Dunkeln draussen oder allein zuhause.

577. Was ist deine neueste harmlose Leidenschaft?
Hmm.. ich versuche, gute Handyfotos zu machen.

578. Was würdest du auf dem roten Teppich tragen?
Ein langes Kleid, passenden Nagellack, schöne lange Ohrringe, halbhohe Schuhe.

579. Wie geht es dir wirklich?
Ich merke, dass sich in allem Urlaubs-Glück so langsam das Ende der Ferien einschleicht. Bei uns Erwachsenen. Die Kinder sollen und werden die Ferien bis zur letzten Minute genießen. Und der Alltag, der schon am Ende der Strasse steht und winkt, nervt mich irgendwie. Er soll wegbleiben. Wie oben geschrieben: Termine, Treffen und Listen. Ich möchte irgendwie versuchen, langsam zu starten und die Leichtigkeit zu bewahren.

580. Worauf hast du in letzter Zeit schweren Herzens mit Nein geantwortet?
Auf Termine, die wir wegen Doppelbelegung leider nicht wahrnehmen können.

****

Wir haben noch über eine Woche Ferienzeit und die freien Tage möchte ich nochmal richtig aufsaugen und uns alle einfach sein lassen. Das Wetter passt so gut dazu.

Machts euch schön!

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1000 Fragen an dich – Teil 28

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1000 Fragen an dich – Teil 16

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Ferien-Spaß mit Duden

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Ich hatte euch schon einmal von den Duden Minis berichtet. Wir durften wieder Rezensionsexemplare aussuchen und ich schreibe euch davon.

Für die Ferien, für zwischendurch, für einen Regen-Tag und für Vorschulkinder wie Liam, die es nicht mehr abwarten können, sind die kleinen Duden-Minis wunderbar geeignet.

Die Übungen sind klein und gut erklärt, eine zum Thema passende Geschichte führt durchs Buch, die Seiten sind bunt gestaltet und kleine Sticker können zur Belohnung auf fertige Seiten geklebt werden.

(zu viel Sonne bei uns im Garten)

Emilian hat sich ein Buch über Dinosaurier ausgesucht.
In eine Geschichte sind kleine Übungen eingebunden, die Spaß machen, Wissen vermitteln und mal von „normalen Hausaufgaben“ ablenken.

Neben dem Schreiben von Zahlen und Buchstaben werden auch Farben, Formen, Richtungen und Reihenfolgen näher betrachtet. Alles, was ein Vorschul- oder Grundschulkind wissen kann oder lernen möchte.

Wer bereits mehrere Minis ausprobiert hat, wird immer wieder den Raben Linus oder den Hasen Paul entdecken, die das Kind durchs Buch begleiten.

Duden Minis
1.99 €
www.duden.de

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Für etwas größere Kinder wie Emilian, durften wir den verrückten Rätselblock „Voll verboten!“ ausprobieren. Das ist ein lustig-frecher Zeichenblock für coole Kinder ab 8 Jahren, die mehr brauchen als „von Punkt zu Punkt“-Bilder oder Buchstaben-nachspuren.

Die Seiten sind kreativ und witzig gestaltet und bringen den kleinen Künstler mal auf andere Ideen. „Stadt – Land – Fluss“ mal in frech: „Stadt – Täter – Opfer – Hilfsmittel – Schimpfwort – Strafe“.

Wer genau hinguckt, findet zwischendurch kleine (aber harmlose) Ideen für lustige Streiche. Das müssen Mama und Papa dann auch gar nicht sehen…
Und einen Handabdruck aus Tomatensoße habe ich auch noch nicht in einem Rätselblock gesehen!

Ganz nebenbei geht es um Mathe, Deutsch und auch Englisch.
Aber der Spaß steht immer im Vordergrund!

Emilian mag es besonders, kleine Kritzeleien zu vervollständigen. Da kann er ausserhalb der Zeilen schreiben, out of the box denken und seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Verboten gut! In diesem Block ist (fast) alles erlaubt: Streiche spielen, Pupse malen und sogar Schimpfen. Außerdem ist „Voll verboten!“ vollgepackt mit tüfteligen Rätseln, kniffligen Knobeleien, fantasievollen Doodles und Spielvorlagen. Dein Begleiter gegen Langeweile – für unterwegs, im Urlaub oder einfach so zwischendurch. Bunt durchmischt, frech und anders.

Voll verboten
5.00 €
Duden-Shop

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Uns machen die Hefte viel Spaß!
Sollte es in diesem schönen Sommer noch Regentage oder Langeweile-Tage geben, dann ab in den Duden-Shop oder in den nächsten Buchladen!

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1000 Fragen an dich selbst – Teil 13

Es ist wieder Dienstag und ich möchte gern die nächsten Fragen beantworten. Gerade sitzen wir draussen, die drei Jungs „spielen“ zusammen Fußball und ich könnte mich einfach nur kaputt lachen. Jeder der drei ist echt ein Knaller für sich! Sie spielen miteinander, aber irgendwie auch nicht – und ich frage mich, wie wir jemals fragen konnten: „Drittes Kind: Ja oder Nein?“ Die drei passen perfekt zusammen!

„Alter, Mama, guck mal.
Das sieht aus wie Himmelfahrt!“

Wir sind bereits bei Teil 13 und ich hab das Gefühl, ich hab bereits alle Fragen der Welt beantwortet. Aber ich bin noch nicht fertig. Noch lange nicht.

241. Fühlst du dich im Leben zu etwas berufen?
Ja.. sonst wäre ich nicht hier. Ich weiß nicht, seit wann, aber mein Herz schlägt für Frauen und Mütter und Frauen, die Mütter werden. Ich fühle mich dazu berufen, Frauen zu bestärken, zu ermutigen und Familien zu unterstützen und wertzuschätzen. Ich fühle mich dazu berufen, hier im Süden von Berlin Kirche zu bauen und Menschen mit Menschen und Gott zu verbinden. Im Moment fühle ich mich in dieser Rolle sehr wohl und alle Bereiche meines Lebens passen zu dieser Berufung.

242. Bist du nach etwas süchtig?
Es gibt viele Dinge, die mir sehr wichtig sind und die ich genieße. Kaffee. Wein. Mein Handy. Instagram. Handcreme. Ohrringe. Aber dass ich es jetzt sofort unbedingt brauche oder niemals ohne kann, würde ich nicht sagen.

243. Wessen Tod hat dich am meisten berührt?
Das ist eine schwierige Frage. Mein Opa ist vor 5 Jahren gestorben und er war der naheste Verwandte, von dem ich mich verabschieden musste und dessen Tod ich am meisten mitbekommen habe. Aber es war kein plötzlicher Tod. Wir konnten uns verabschieden und ich weiß, dass wir uns wiedersehen werden.
Wenn ich sagen soll, welcher Tod mich am meisten berührt hat, dann fallen mir junge Menschen ein, die ganz überraschend gehen mussten. Zum Beispiel der Tod von Tim, Mann von Bloggermama Mama Mulle hat mich sehr getroffen.
Oder Roger Cicero. Chester Bennington.
Ungeborene Babys kurz vor der Geburt.
Es geht nicht um irgendwelche Stars oder Persönlichkeiten. Ich meine den plötzlichen Tod von jungen Menschen. Das berührt mich sehr.

244. Wie würde der Titel deiner Autobiografie lauten?
„Geile Zeit“
Hört sich vielleicht merkwürdig an, aber dieses Lied hat eine große, große Bedeutung für mich.
245. In welchem Maße entsprichst du bereits der Person, die du sein möchtest?
Huch, was ist das für eine Frage?
Ich habe gar nicht eine „Person“ vor Augen, die ich sein möchte. Ich weiß, dass ich nicht perfekt bin. Und dass ich mich verändere. Und ich denke, als Mutter, als Ehefrau, im Umgang mit Menschen wird diese Veränderung hoffentlich eher in eine positive Richtung gehen. Oder?
Ich wäre gern in manchen Dingen anders.
Aber tue ich aktiv was dafür? Weiß ich gar nicht.
Interessante Frage.. vielleicht sollte ich mal.

246. Wann muss man eine Beziehung beenden?
Wenn sie nicht gut für mich ist. Wenn ich nicht gut für andere Person bin. Wenn die Beziehung einseitig geworden ist.
Ich habe nicht viel Erfahrung damit. Ich gebe Menschen nicht schnell auf und es fällt mir schwer, einen Kontakt ganz und für immer abzubrechen.

247. Wie wichtig ist dir deine Arbeit?
In den letzten 8 Jahren bestand meine „Arbeit“ aus kleinen und großen ehrenamtlichen Projekten, die ich liebte und liebe, aber sie standen eben immer nur an zweiter Stelle. Auf die Idee, mir eine Arbeit zu suchen, die nicht zu mir als Mutter passt, wäre ich nie gekommen.
Ich bin sehr gespannt und glücklich, dass ich bald eine Doula sein darf. Diese Arbeit ist mir sehr wichtig und ich bin schon ganz neugierig, wie und wann es losgeht.

248. Was würdest du gern gut beherrschen?
Ich würde gern mehr Sprachen sprechen. Nochmal richtig Gebärdensprache können. Ich würde gern ein bißchen mehr Struktur und Regelmäßigkeit in meinem Alltag (und an meinen Männern…) sehen – aber wahrscheinlich würde das nicht zu uns passen. Ich würde gern besser kochen können. Nicht lernen, sondern können. Mit Lebensmitteln „einfach was machen“ können!
Ich würde gern mündlich besser mit Worten umgehen können. Ich würde gern sicherer auftreten können.

249. Glaubst du, dass Geld glücklich macht?
Nein.
Ich stelle mir vor, dass „Geld haben“ weniger sorgenvoll und zufriedener macht. Aber in Wirklichkeit ist es wohl kaum so. Ich würde sogar soweit gehen, dass ich jetzt, in einer Lebensphase des „am wenigsten Geld habens“ am glücklichsten bin. Ja.. das sind auch die Umstände – aber das gehört doch alles zusammen.

250. Würdest du dich heute wieder für deinen Partner entscheiden?
JA!
Das ist ein sehr großes dickes fettes Ja, immer wieder!

251. In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut?
Ist „Shred“ eine Sportart?
Ich glaube, im Sport bin ich ein absoluter Durchschnittsmensch. Ich bin ausdauernd, aber das ist jetzt auch nichts Halbes und nichts Ganzes.

252. Heuchelst du häufig Interesse?
Nicht mehr. Selbst bei nervigen Telefon-Umfragen und „Darf ich Ihnen eine kurze Frage stellen“-Strassen-Aktionen kann ich inzwischen gut abwinken oder auflegen, anstatt höflich 30 Minuten zuzuhören und mich dann über verschwendete Lebenszeit zu ärgern.

253. Kannst du gut Geschichten erzählen?
Ich bin gut darin, Geschichten, die mir oder meinen Kindern oder irgendwo passiert sind, wiederzugeben und die Zuhörer zu fesseln und zum Lachen zu bringen. Aber manchmal würde ich genauso gut ausgedachte Geschichten erzählen können, mit Worten spielen können (siehe Frage 248) und mit der Phantasie durchdrehen. Ich glaube, dazu muss ich in einer entspannten, ruhigen Stimmung sein.

254. Wem gönnst du nur das Allerbeste?
Allen Menschen doch! Warum denn nicht?

255. Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst?
Manchmal denke ich, ich hätte vielleicht gern studiert. Manchmal denke ich, ich hätte vielleicht gern mal in einer WG gelebt. Manchmal denke ich, ich hätte einen anderen Beruf wählen sollen. Manchmal denke ich, wir hätten mehr reisen sollen, als wir noch keine Kinder hatten. Manchmal denke ich, wir hätten viel länger in Kalifornien bleiben sollen. Manchmal denke ich, ich hätte viel mehr aus dem Jahr in Kalifornien machen sollen.
Aber dann sehe ich mein Leben, meinen Mann und meine Kinder, unser Haus, ich fühle mich jung und glücklich und weiß: Es ist schon alles gut so, wie es ist.

256. Kannst du dich gut ablenken?
Ich kann mich schnell ablenken lassen. Das hat Vor- und Nachteile. Und ich finde, ich kann mich auch von Problemen oder doofen Situationen oder Sorgen ablenken und Dinge stehen lassen, die ich nicht ändern kann und mich wieder schöneren Sachen widmen.

257. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?
Das habe ich doch irgendwie bei Frage 83 beantwortet, oder?  Ich fühle mich in der Kleidung wohl, die ich trage. (Es sei denn, es ist mal eine Bauchweg-Hose, ein enges Kleid oder hohe Schuhe.) Aber ich mag Jeans. Am liebsten Spaghetti Tops. FlipFlops. Einfach so.

258. Wovon hast du geglaubt, dass es dir nie passieren würde?
Ich fühle mich ein bißchen dumm und naiv, weil ich mit dieser Frage, wie auch mit Frage 245 nicht so richtig was anfangen kann. Ich habe mir mein Leben und mich als Person nicht irgendwie vorgestellt und arbeite jetzt darauf hin. Und da passieren unglaubliche Dinge, von denen ich nie gedacht hätte, dass ich sie mal erleben darf, und eben auch Dinge, die ich nicht hätte haben müssen.

Mir fällt ein, dass ich nach der ersten Fehlgeburt vor Emilian oft dachte: „Hoffentlich kann ich überhaupt Kinder bekommen!“

Oder wenn andere Personen erzählten, wie Gott sie genau zur richtige Zeit mit Geld und anderen Dingen versorgt hat, dachte ich manchmal: „Das wird mir nie passieren.“ Ist es aber.

259. Würdest du gern zum anderen Geschlecht gehören?
Sorry, aber Nein.

260. Was nervt dich gelegentlich?
Ach, darauf kann ich antworten.
Raue Hände. Kinder, die Dreck machen. Jari, der sich nachts auf und über und unter mich wühlt, weil er nicht schlafen kann. Regen. Eine unaufgeräumte Küche. Dass wir einen weißen Küchenboden haben. (Echt.. wie konnten wir!) Baustellen und Ecken im Haus, die ich seit Monaten und Jahren nicht bearbeiten kann. Dass ich kaum Zeit zum Lesen finde. Dass ich mich verzettele und tausend Sachen gleichzeitig anfange. Unaufgeräumte Kinderzimmer. Meine Problemzonen. Ungewaschene Haare.

Ups, da fällt mir ja ne Menge ein. Aber da steht „gelegentlich“. Und so ist es auch.

Jetzt beginnt die Zeit, in der wir uns größtenteils draussen aufhalten. Wenn ich die Kinder abends gerade so zwischen 8 und 9 Uhr vom Garten übers Bad ins Bett schicke, gehe ich über sandige Böden an einer dreckigen Küche vorbei nach oben. Dort wartet Wäsche, ein schmutziges Bad und die Kinderzimmer. – Und so lasse ich es. Dass mich all diese Dinge nerven, heißt nicht, dass ich nicht trotzdem mein Leben und meine Familie genießen kann.

Guckt euch mal diesen Dreckspatz an!

Heute saß ich, wie oben beschrieben, auf einem Stuhl mitten auf der Wiese in unserem Garten. Weil da die letzte Sonne hinfällt. Auf mich herab rieselten alte Tannennadeln, weil Liam auf dem Baumhaus tanzte. Um mich herum tänzelte ein glücklicher Jari mit sandigen Hosen und sämtlichen Obstfleckenfarben auf dem Oberteil. Ab und zu bekam ich von Emilian einen Ball ab.
Im Laptop warteten drei angefangene Blog-Einträge, die ich bald schreiben muss. Zwei Wäschekörbe standen voll im Schlafzimmer. Dreckige Töpfe gab es in der Küche und die Blumen im Beet hätten sicher gern etwas Wasser gehabt.

Aber ich saß da. Und lachte über meine Jungs, die selbst ihr Frühlings-Glück kaum fassen konnten und erstmal wieder Platz und Lautstärke für den Garten abchecken mussten.

Emilian hatte bis 15:00 Uhr Unterricht, hat mit sehr dreckigen Füßen auf der Couch ein paar Hausaufgaben gemacht. Liam hat lange mit Papa Geige geübt. Und sonst – tanzten wir in der Sonne.

Mein Alltag ist ihre Kindheit.
Sie werden so schnell groß.
Unser Leben ist jetzt.

Mehr Antworten und Fragen findet ihr hier:

Teil 1

https://mamasbusiness.de/?p=9895
Teil 2
https://mamasbusiness.de/?p=9918
Teil 3
https://mamasbusiness.de/?p=9920
Teil 4
https://mamasbusiness.de/?p=9938
Teil 5
https://mamasbusiness.de/?p=9973
Teil 6
https://mamasbusiness.de/?p=10000
Teil 7
https://mamasbusiness.de/?p=10010
Teil 8
https://mamasbusiness.de/?p=10018
Teil 9
https://mamasbusiness.de/?p=10054
Teil 10
https://mamasbusiness.de/?p=10104
Teil 11
https://mamasbusiness.de/?p=10113
Teil 12
https://mamasbusiness.de/?p=10150
1 Kommentar »

1000 Fragen an dich – Teil 7

Oh, hab ich echt seit Teil 6 nichts anderes geschrieben?
Hmm.. da ist wohl das Leben passiert.
Aber es gibt schon wieder was zu berichten.

Erstmal geht’s hier los.
Seid ihr noch da?

****

121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?
Mir fällt ein, dass ich mir als jung-verheiratetes Mädchen mal vorgenommen habe, immer mit meinem Mann abends ins Bett zu gehen. Das schaffe ich leider nicht. Er geht Punkt 23:00 nach oben und ich werde so ab 21:00 nochmal richtig wach. In diesen Nachtstunden schaffe ich unglaublich viel.
Aber ansonsten sind in unserem Leben Beziehungen oft wichtiger, als die Arbeit. Wir haben uns für diesen Lebensstil entschieden, in dem wir richtig viel Zeit als Familie und als Paar haben – dafür verzichten wir zur Zeit eben auf andere Dinge.

122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar?
Oh, das wird jetzt auch wieder ne längere Antwort.
Zuerst, dass der Wert “Familie” immer ganz weit oben stand. Trotz der vier Kinder hatten wir regelmäßig einzeln Zeit mit den Eltern. Und auch die erweiterte Familie, wie Oma und Opa, Cousine und Cousins … gehörten fest mit dazu und diese engen Verbindungen halten bis heute. Ich weiß nicht, ob sich das “natürlich” auch so ergeben hätte. Bei kleinen und großen Entscheidungen stand das Wohl der Kinder oder der Familie im Vordergrund – und vielleicht nicht so sehr ihre eigenen Interessen.
Dann, für ihre Großzügigkeit. Geld war nie so ein großes Thema, wir wussten nicht genau, “wie viel Reichtum wir besaßen”, wir haben uns weder reich noch arm gefühlt. Wir hatten genug. Es wurde nicht verschwendet, manchmal wär ich vielleicht auch lieber mehr shoppen gegangen – jetzt sehe ich, dass andere Werte im Vordergrund standen und Familienausflüge im Wald eben weniger kosten als Shoppingtouren mit vier Kindern. Trotzdem gab es das auch, wir haben unsere Kindheit nicht im Wald verbracht 😉
Wir hatten oft Gäste. Auch solche, denen es nicht so gut ging. Hab ich schon bei Frage 114 erwähnt. Ich hab meine Eltern als sehr großzügig und freigiebig erlebt. Das Geben an andere hat immer dazu gehört, ohne vorher ins eigene Portmonee oder in den Kühlschrank zu gucken und zu rechnen. (Hab ich als Kind jedenfalls so erlebt. Sicher war es manchmal wirklich so. Und es hat uns an nichts gefehlt)
Dann ist mir eine Sache letztens im Gespräch mit Freundinnen aufgefallen: Meine Eltern haben uns Meinungen und Werte ganz menschlich vorgelebt, jedoch nicht aufgezwungen. Wir konnten selbst entscheiden. Und Traditionen, hinter denen sie selbst nicht (mehr) standen, wurden uns nicht blind aufgedrückt. Ich bin ihnen dankbar, dass sie uns und mich ohne Druck in den christlichen Glauben eingeführt und ihn uns authentisch vorgelebt haben.
Als Tochter und als Mutter ihrer Enkel bin ich dankbar, dass sie immer, immer die anderen vor sich selbst sehen. Sie geben Geld und Zeit und Liebe und Rat und Unterstützung an alle Kinder und Enkel und weit darüber und über die Landesgrenzen hinaus. So ist es und war es, seit ich denken kann. Und ganz sicher hat das unsere und mein Herz berührt und geöffnet und mich zu der Person gemacht, die ich heute bin. Und dass ich überhaupt bin!

123. Sagst du immer, was du denkst?
Leider nein. Obwohl ich reden und schreiben kann, ohne Luft zu holen, traue ich mich in entscheidenden Momenten oft nicht, die Klappe aufzumachen. Ich arbeite daran, denn es gibt schon Söhne, die sich das abgucken…  Es geht jetzt nicht darum, allen und jedem meine Meinung zu sagen. Das kann ich eher. Aber den Mund aufzumachen, wo vielleicht niemand sonst den Mund aufmacht… das kann ich nicht so.

124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust?
Niemals. Siehe Frage 104.

125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?
Da fällt mir nichts ein. Sowas passt nicht zu mir.

126. Was kaufst du dir für deine letzten Euro?
Wahrscheinlich Obst und Gemüse oder Brot und Frischkäse bei Lidl, Samstag Abend zum halben Preis.

127. Verliebst du dich schnell?
Früher war das mal so, ja. Meine Mama hat die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Aber das war jugendlicher Leichtsinn. Richtig doll und ernst habe ich mich nur einmal verliebt. Und ihr wisst ja, was daraus geworden ist.

128. Woran denkst du, bevor du einschläfst?
Ich danke Gott für den Tag, für meine Familie, für das Glück und den Segen, den wir haben.

129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?
Man kann sich doch jeden Tag schön machen! (Laaaangweilig 😉 ) Ich mag das Wochenende, vielleicht am meisten den Freitag. Die Aussicht auf das Wochenende, länger aufbleiben dürfen, MOPS, LadiesNight.. Freitag ist so ein Erleichterungs-Seufzen!

130. Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen?
Hmm. Sind es die Kinder, die ich auf die Welt gebracht habe? Ist es MOPS, das ich nach Berlin gebracht habe? Was ist ein “Erfolg”?

131. Mit welcher berühmten Person würdest du gern mal einen Tag verbringen?
Ich hab da jetzt nicht so Interesse dran. Aber wenn ich mich mal drauf einlasse… es wäre doch bestimmt spannend, mal ganz in Ruhe mit Frau Merkel einen Kaffee zu trinken. Oder Tee, trinkt sie lieber Tee? Mit Priscilla Shirer würde ich gern mal shoppen gehen. Aah, das würde Spaß machen. Ach ja, und ein Mama-Kind-Treffen mit Kate, der Herzogin. Ich finde sie toll!!

132. Warst du schon mal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt?
Da muss ich mich jetzt outen: Paddy Kelly.
Dass er jetzt, schöner und sympathischer denn je, wieder da ist, macht die Sache nicht einfacher.

133. Was ist dein Traumberuf?
Ich habe mich gerade mit meinem Mann darüber unterhalten: Ich kenne nicht wirklich das Gefühl, gerne und leidenschaftlich zur Arbeit zu gehen und dort die Zeit zu vergessen. Zuhause ist auch immer schön. Früher war das vielleicht mal so, bevor ich Kinder hatte. Ich hab wirklich gern in der Schule gearbeitet. Aber jetzt…hab ich nicht so das Bedürfnis, mal „raus“ zu müssen. Komisch, oder? Ich bin etwas auf der Suche nach etwas. Was könnte ein Traumberuf sein?
(Zum hundersten Mal: Ich erzähle euch bald von der Weiterbildung! Wirklich!)

134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten?
Nur, wenn ich weiß, dass es dann auch eine Hilfe ist. Und ich bin leider anspruchsvoll.

135. Was kannst du nicht wegwerfen?
Briefe. Einige Kinderzeichnungen. Fotos. Erinnerungen.
Dinge haben für mich einen emotionalen Wert.


Liam, gerade 5 geworden

136. Welche Seiten im Internet besuchst du täglich?
Andere Blogs.

137. Sind die besten Dinge im Leben gratis?
Ja. Also, ohne ein Dach über dem Kopf und Kleidung am Leib macht es natürlich nicht so viel Spaß. Aber doch, ja.

138. Hast du schon mal etwas gestohlen?
Nein. Ich klaue nicht mal Süßigkeiten von meinen Kindern.

139. Was kochst du, wenn du Gäste hast?
Cheesecake…

140. In welchem Laden möchtest du am liebsten mal eine Minute gratis einkaufen?
Gibt es eigentlich einen Laden, in dem man gleichzeitig Kinderbücher und Ohrringe kaufen kann?

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Na, das war ja leicht heute.
Bis der nächste Blog-Eintrag kommt, könnt ihr hier ein bißchen lesen:

Teil 1
https://mamasbusiness.de/?p=9895

Teil 2
https://mamasbusiness.de/?p=9918

Teil 3
https://mamasbusiness.de/?p=9920

Teil 4
https://mamasbusiness.de/?p=9938

Teil 5
https://mamasbusiness.de/?p=9973

Teil 6
https://mamasbusiness.de/?p=10000

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Mal wieder neue Kindersprüche

Lang, lang ist die Liste der neuen Kindersprüche geworden.
Hier sind sie:

 

* Liam sagt beim Zähne putzen:
„Wir kämpfen jetzt gegen Asterix und Obelix!“
(Er meint Karius und Baktus.)

* Ich möchte mich anziehen. Ich frage: „Liam, kannst du in der Küche kurz auf Jari aufpassen?“
Er antwortet: „Nein! Wer das Baby geboren hat, der muss auch auf es aufpassen!“

* Wir reden über Teenager in unserer Gemeinde und dass unsere Kinder später die Teenager sein werden.
Liam hört nur halb zu, reckt den Arm in die Luft und ruft: „Yeah, wir sind Team Ninja!!“

* Wir haben einen neuen Gast zuhause. Emilian sagt nach den ersten Minuten zu mir: „Ich hatte befürchtet, ich werde schüchtern. Aber jetzt reden wir schon zusammen.“

* Opa sagt zu Emilian: „Mensch, jetzt bist du in der 2. Klasse. Jetzt kannst du deiner Mama die Welt erklären.“
Emilian läuft gelangweilt weg und ruft noch: „Konnte ich vorher schon…“

* Emilian erzählt über eine Autofahrt in Thüringen: „Da gab es eine Stecknadel-Kurve.“

* Wir fahren mit dem Auto in den Bergen.
Liam schimpft über den Höhenunterschied: „Irgendwas nervt mich in den Ohren..“

* Liam wartet am Flughafen auf Papa. Er denkt laut: „Hey Mama… wenn einer keine Wohnung hat, kann er einfach Pilot werden! Dann kann er immer nur rumfliegen.“

* Papa kommt nach zwei Wochen aus Kalifornien wieder.
Er sagt: „Liam! Bist du etwa groß geworden??“
Liam antwortet: „Ja! Du warst ja so lange weg. Wenn du da gewesen wärst, hättest du das gemerkt. Wenn Mama mal weg ist, würde sie sich wundern.“

* Liam über sein neues Spielzeug: „Das ist mein Fitness Spinner!“

* Liam hat eine schmutzige Unterhose im Kita-Fach. Ich frage, was passiert ist und er sagt: „Ach.. die war irgendwie … verkackt.“

* Emilian erzählt von seinen Abenteuern anhand seiner Narben am Bein:
„Hier ist eine Verletzung am Bein, das war an der Ostsee.
Hier ist eine Verletzung am Knie, das war nicht so heldenhaft. Da hat Liam mich an eine Lampe geschubst…“

* Liam sagt in Frankreich: „Sind wir hier in der sächsischen Schweiz? Hier sind so viele gute Berge..“

* Die Kinder rennen in Korsika jeden Morgen ans Meer und rufen uns dann zu, ob der Wind anlandig oder ablandig ist. Und dann wissen wir, ob wir gut Muscheln suchen können.

* Ich staune am Morgen: „Liam, du bist ja schon angezogen!“
Er sagt: „Ich bin schon seit Wochen angezogen!!“

* Im Auto lernen wir das Spiel „Stadt Land Fluss“, um uns zu beschäftigen. Es geht um ein Land mit O.
Liam ruft: „Ostralien!“

* Die Kinder gehen alleine in den Bergen von Korsika ein bißchen vom Auto weg und wollen wandern.
Ich frage: „Was ist, wenn ihr eine Kuh trefft?“
Sie antworten: „Dann sagen wir Bonjourno!“

* Wir schlafen auf dem Weg nach Korsika bei Freunden. Wir kommen am Abend an, als ihre Tochter schon schläft. Auf dem Rückweg kommen wir nach zwei Wochen wieder bei ihnen vorbei. Es ist wieder Abend und ich sage den Jungs: „Seid bitte leise. Denkt dran das Baby schläft!“
Liam staunt: „Die schläft aber lange!“

* Im Urlaub hören wir das Hörspiel „Vaiana“. Immer. In Englisch, Deutsch und Französisch. Unser Ohrwurm ist das Lied „You’re Welcome“ von Maui.
Auf dem Rückweg auf der Fähre fragen wir eine Angestellte nach dem Weg. Als wir uns bedanken, sagt sie zu uns: „You’re Welcome!“
Die Kinder staunen und wundern sich, dass diese Frau unser Lied kennt.

* Wir kommen nach dem Korsika-Urlaub nachhause, parken zuhause und sehen die Nachbarin, die gerade den Müll rausbringt.
Liam grüßt sie. Sie grüßt zurück.
Er seht mich völlig fasziniert an uns flüstert: „Sie kennt uns noch!!“

* Emilian: „Ich mag Papas Sauer-Scharf-Suppe. Sie ist nur ein bisschen sauer .. und ein bisschen scharf!“

* Mama ich hab gezählt, wie viele Wochen das Jahr hat: 52.000. Ich hab gerechnet 12 x 30.“

* Liam sieht, dass wir Brotscheiben in den Toaster stecken und fragt: „Warum toastet man denn Brote? Dann heißt es ja gebrotet und nicht getoastet.“

* Wir hören das Weihnachtslied: Ich wünsche mir vom heiligen Christ … einen Freund, der die Klappe hält.
Emilian sagt: „Ich hab mal einem Freund unter Geheimhaltung erzählt, dass ich krank war, .. aber er hat es allen erzählt.“

* Wir lesen oft „Karlsson vom Dach“.
Liam geht alleine in den Garten.
Er sagt: „Das stört doch keinen großen Geist!“

* Emilian inhaliert. Später fragt er: „Mama, darf ich nochmal meditieren?“

* Ich habe den Kindern beigebracht, daran zu denken, was und wie viel sie in der Hand hatten, wenn wir irgendwo hingehen, damit sie nichts vergessen. Klappt ganz gut.
Liam und ich liefen Hand in Hand in die Kita. Als wir da sind, lasse ich seine Hand los. Kurze Zeit später sieht er seine Hände an und sagt: „Hatte ich nicht was in der Hand? Was hatte ich denn in der Hand???“
Ich sage: „Du hast mich angefasst..“
Er sagt: „Ah. Ich dachte, ich hab dich verloren.“

* Emilian muss viel trinken, um gesund zu werden. Wir kaufen viel Saft. Zuhause nimmt er sich eine Packung und sagt: „So. Der wird jetzt weggelitert!“

* Ich gucke im Internet nach, wie lange selbstgemachte Karamell Sauce hält.
Emilian sagt: „Na, bis sie aufgefressen ist!“

* Wir sehen im TV eine Zirkus-Show. Die Nummer heißt: „Sterbender Schwan“. Später reden wir darüber und Liam fragt: „Ah, war das das mit der toten Gans?“

* Jari ist ein paar Treppenstufen heruntergefallen und mein Mann fährt zur Sicherheit mit ihm ins Krankenhaus. Alles ist gut.
Sie kommen nachhause und Liam fragt: „Na Jari? Hast du eine Gehirn-Schütterung?“

* Liam macht sich einen Tee. Nach einer Weile sieht er nach, ob der Tee abgekühlt ist. Er sagt: „Der Tee ist nicht mehr so heiß. Aber er muss noch ein bißchen schmeckerer werden.“#

 

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