mamasbusiness

papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

Handlettering für Kinder

In den letzten Tagen wurde mir deutlich bewusst, dass wir uns wieder viel häufiger drinnen aufhalten. Die Kinder waren gefühlt 6 Monate nicht im Kinderzimmer (Moment.. warum waren die trotzdem ständig so unordentlich???) und ich merke, wie sie die Regale wieder für sich entdecken.

Bücher, Tiere, Hörspiele, Stifte..
Beide Jungs lieben es, ihre Zimmer umzuräumen und dann steht da plötzlich mal ein Hochbett direkt an der Tür oder vor dem Fenster. Unordentlich sind sie trotzdem immer, aber die Jungs leben ja da auch. Liam puzzelt gern, spielt mit Autos oder baut sich einen Sport-Parcour im Zimmer. Emilian hört gern Hörspiele, baut Landschaften mit Figuren oder kritzelt aus Papierfliegern herum.

Vor ein paar Wochen wurde ich gefragt, ob ich vom Duden Verlag ein „Handlettering Buch für Kinder“ testen möchte. Emilian mag sowas, und da habe ich zugesagt.

Das Buch heißt:
„Ausgeflippte Alphabete – HandLettering für Kinder“

Ich habe sowas früher auch geliebt und ständig Buchstaben in 3D oder Kalligraphie gekritzelt. Das z schreibe ich bis heute in altdeutsch.. heißt das altdeutsch?

Und Emilian hat sofort losgelegt.

Im Buch können Kinder die Buchstaben ausmalen, schnörkelig schreiben, mit Schatten-Effekt oder als Kasten-Buchstaben. Eine Anleitung erklärt Schritt für Schritt, was zu tun ist. Außerdem gibt es Vorlagen für Einladungskarten oder Türschilder oder Lesezeichen.

Ich finde, auch Erwachsene bekommen sofort Lust, loszukritzeln.
Was sagt ihr?

Freunde haben ganz kreativ ihre Schulhefter mithilfe dieses Buches gestaltet.

„Handlettering für Kinder“ fördert spielerisch den kreativen Umgang und steigert zudem die Konzentration, das Ausdrucksvermögen und die Feinmotorik.
Ergänzt wird das MitmachBuch durch Sticker und Bastelvorlagen.

Dudenverlag, August 2018
64 Seiten
€ 24.00

Keine Kommentare »

1000 Fragen an dich – Teil 33

Und weiter geht’s.. ohne viel Tamtam.
Die Arbeit wartet.. und die Sonne auch.

641. Welches Musikinstrument würdest du gern spielen?
Ich hatte als Kind Keyboard-Unterricht und hab lange Gitarre gespielt, Konzertgitarre. Klavier-Unterricht hatte ich dann auch in der Berufsfachschule und das hat mir Spaß gemacht. Aber jetzt bin ich mit einem Mann verheiratet, der ein Instrument nur angucken muss und es spielen kann – da fange ich gar nicht mehr richtig an. Ich beschränke mich aufs Singen und Tanzen mit den Jungs.

642. Hast du eine umfassende Allgemeinbildung?
Nein, leider nicht. Es gibt Themen, da kann ich kein Wort mitreden. Und ich hoffe, dass meine Schulkinder das nicht merken und ich bald mit ihnen mitlernen kann. Aber es gibt andere Themen, da kenne ich mich gut aus und die Kinder wissen mehr als ihres Alters entsprechend, wenn es um bestimmte Themen geht.

643. Für wen hast du eine Schwäche?
Nicht so sehr, dass es erwähnenswert wäre.
Von Paddy Kelly wisst ihr ja ausserdem.

644. Was ist dein größtes Hemmnis?
Vor Leuten sprechen. Ungeschminkt aus dem Haus gehen.
Ersteres geht.. vielleicht, das andere nicht.

645. Was machst du heute?
Mein Mann und ich mussten eben eine kleine Meise aus der Küche befreien, die hier irgendwie gelandet war und nicht raus kam.
Ich werde nachher zum ersten Mal Holunderbeerensaft machen – viel Arbeit für einen winzigen, aber gesunden Schluck. Dann werde ich die Schulkinder abholen, mit Jari einen Arzttermin wahrnehmen und das schöne Wetter genießen. Ich muss auch Schulbücher einschlagen, meine Haare waschen und ich möchte Steine bemalen, um sie am Sommerfest zugunsten der Kinderräume der Kirche zu verkaufen. Dann würde ich gern meine Nägel lackieren, denn am Abend darf ich mit meinem Mann unterwegs sein.

646. Worüber hättest du lieber länger nachdenken sollen?
Da fällt mir ganz spontan ein: Ich entscheide oft schnell und instinktiv, aus dem Herz heraus – vielleicht zu schnell. Aber oft klappt es dann so und es wäre anders gekommen, wenn ich länger nachgedacht hätte. Ich bin mir sicher, ich würde viele Verabredungen gar nicht zusagen, wenn ich länger nachdenken würde. Ich hab immer zu wenig Zeit… aber ich liebe es, mit Menschen zu sein.

647. Bist du lieber im Recht oder hast du lieber Glück?
Was hat das beides miteinander zu tun?
Ich kann um des lieben Friedens willen nachgeben und zufrieden sein. Aber wenn ich Recht habe und das weiß und die Entscheidung wichtig ist, kann ich auch mal ordentlich darauf bestehen.

648. Was hältst du von den Partnern deiner Freundin?
Partnern? Oder Freundinnen?
Weil ziemlich viele von denen hier mitlesen, kann ich da jetzt nicht viel sagen 😉 Aber was soll ich davon halten? Ist doch nicht meine Entscheidung. Es gibt einige wenige Paare, mit denen wir gut zu viert klar kommen – das finde ich toll.

649. Welche Eigenschaften deines Vaters hättest du auch gerne?
Oh, ich hätte gern wenigstens ein Hauch von seinem mathematischen Verständnis und der Logik und der Gabe, schnell Zusammenhänge zu erkennen. Das wurde sehr ungerecht unter uns 4 Geschwistern aufgeteilt 😉 Auch die Gabe, sich handwerkliche Fähigkeiten anzueignen oder auszubauen, wäre toll.

650. Welche Idee musst du irgendwann noch aufgreifen?
Oh, don’t get me started!
Mein Kopf ist voller Ideen. Immer. Ich hab so viel Lust, Neues zu probieren und anzufangen. Auf unserem Sommerfest (von dem ich immer öfter erzähle und zu dem ihr alle kommen müsst!) setze ich zum ersten Mal eine Foto-Idee um, von der ich seit 3 Jahren träume.

651. Wie würdest du dein Leben in drei Stichwörtern beschreiben?
Mein Mann sagt: Kaffee, Kinder, Klamauk.
Ich sage vielleicht: Kaffee, Kinder, Kirche.
Das sind nicht die originellsten Worte und dazu gehört auch Kreativität und Küche oder sowas, um beim K zu bleiben, aaaaaber es sollten ja nur 3 sein 😉

652. Was ist das Beste am Erwachsensein?
Ach, die Fragen heute sind aber toll!
Dass ich Kaffee trinken darf. Und Alkohol. Dass ich größtenteils selbst entscheiden darf, was ich tue und auch, was ich lasse. Dass ich etwas mehr Herr meiner Gefühle bin, als ein Kind. Dass ich Auto fahren darf. Dass ich bereits sowas wie „ein eigenes Leben“ habe und trotzdem jederzeit neu entscheiden oder planen kann. Dass Freundschaften sicherer und stärker sind.

653. Bist du ein Kämpfertyp?
Nein, ich glaub nicht. Nicht oft. Oder? Ich kann mich durchsetzen und Dinge zum Ziel bringen, die ich im Ziel haben will. Aber ich kann auch entspannen und Dinge Dinge sein lassen.

654. Wie viel Fantasie hast du?
Ich denke mir keine Rollenspiele und Geschichten für meine Kinder aus. Ich versuche, begeistert zu sein, wenn sie mir von krassen Typen oder Situationen erzählen, die sie im Garten „sehen“.
Dann hab ich wohl wenig Fantasie. Aber immerhin Visionen und gute Ideen…

655. Können sich Menschen ändern?
Ja. Es wird schwerer im Alter, sagt man.
Aber alles ist möglich.

656. Versuchst du, ein Problem zuerst selbst zu lösen?
Nein. Ich bin wirklich die, die zuerst zu ihrem Mann rennt.

657. Was hättest du gern 10 Jahre früher gewusst?
Wie schön das Erwachsenleben sein kann. Dass es immer weiter geht. Dass das Leben voller Überraschungen steckt. Dass ich 33 werden kann und mich nicht alt fühlen werde.

658. Was wird dein nächstes Projekt?
Meine erste Rufbereitschaft und Geburt!!! Ein Vortrag für die Weiterbildung. Das Kreißsaal-Praktikum. Winterkleidung aktualisieren. Den Garten nach dem Sommer „aufräumen“. Mein Blog soll ein neues Outfit bekommen und ich möchte mir unbedingt bald eine Doula-Website erstellen.
Langeweile – was ist das?

659. Machst du häufig mehrere Dinge gleichzeitig?
Ja, eigentlich immer.

660. Was liegt dir immer noch im Magen?
Es gibt ein paar Dinge, die ich in naher Zukunft erledigen muss und die mir ganz schön auf den Magen drücken. Zum Beispiel werde ich eine Zeugenaussage machen müssen, auf die ich keine Lust habe. Und das Kreißsaal-Praktikum wird auch ein Schritt in absolutes Neuland sein.
Aber es wird jeden Tag auch viele schöne Dinge geben und ich gehe Schritt für Schritt. Zur Zeit fast Tag für Tag, weiter plane ich kaum. Und wenn es soweit ist, werde ich das schaffen.

Keine Kommentare »

1000 Fragen an dich – Teil 29

Heute hab ich doch fast meine Fragen vergessen!
Aber ich bin ja auch im Urlaub.
Wir haben so viel Sonne und Meer. Das ist sehr schön.
Ich genieße es, dass Termine und Verpflichtungen und to do Listen und feste Uhrzeiten noch so weit weg von uns sind.

Aber.. an die Fragen hab ich ja gerade noch gedacht!

****

561. Bedauerst du etwas?
Ach, ich denke, dass schon alles irgendwie seinen Plan und Sinn hat, im Rückblick kann ich das ja leicht sagen. Manchmal denke ich, ich hätte einen anderen Beruf gewählt, wenn ich älter und „reifer“ gewesen wäre. Hab ich ja schon erwähnt. Aber andererseits, wie auch eben geschrieben, passt der Beruf perfekt. Und meinen anderen Berufs-Wunsch erfülle ich mir ja jetzt.
Dann denke ich manchmal, dass ich nach der Schule gern für ein paar Monate ins Ausland gegangen wäre. Das hat nach mir gefühlt jeder gemacht. Und zu meiner Zeit eben nicht. Alle, die da waren, sind mit so viel mehr Erfahrung und Lebensweisheit zurückgekommen. Ich war dann ein Jahr in Kalifornien, aber eben mit Kindern und in anderer Rolle.

562. Welchen Zeichentrickfilm magst du am liebsten?
Ich finde Tom&Jerry toll, weil die Kinder sich dabei echt kaputt lachen. Alt, aber gut. Wenn ich jetzt an Disney oder Pixar denke, führt das zu weit. Da gibt es so viel gutes Zeug. Unsere Klassiker sind „Die Eiskönigin“ und „Vaiana“. Die alten Filme habe ich als Kind nie gesehen und wir gucken sie jetzt erst zusammen mit den Jungs an. Das ist auch toll.

563. Was würdest du deinem Kind gern fürs Leben mitgeben?
Ich wünsche mir, dass sie über den Tellerrand sehen + denken und die Vielfalt an Menschen und Möglichkeiten kennen und schätzen. Ich wünsche mir, dass sie erkennen, dass zählt, was Gott für sie vorbereitet hat und über sie denkt – und nicht, was Menschen zu ihnen sagen und von ihnen denken. Sie sollen in sich drin stark und mutig sein und sich geliebt wissen. Sie sollen Männer sein, die ihrer Berufung und Leidenschaft folgen. Aber erstmal reicht auch, wenn sie Wert auf Ehrlichkeit und Verantwortung legen.

564. Welches Buch hast du in letzter Zeit mit einem tiefen Seufzer zugeklappt?
Ich kann mich nicht erinnern. Aber ich habe im Urlaub Zeitschriften von „The mothering journey“ gelesen. Und geseufzt. Dieses Doula-Ding kommt echt von Herzen.

565. Würdest du gern wieder in einer Zeit ohne Internet leben?
Ich kann mich an diese Zeit sogar noch erinnern, jawohl. Und an „Geh mal aus dem Internet, ich will telefonieren!“. Ich schätze das Internet sehr. So viele unglaublich tolle Sachen wären nicht möglich. Aber es wird ganz schnell zu viel. Ich habe das Gefühl, bald können wir gar nicht mehr ohne Internet sein. Einkaufen. Den Weg finden. Urlaub buchen. Das Wetter sehen. Vielleicht möchte ich zu einer Zwischenstufe zurück. Minuten, Stunden, Tage ohne Internet vielleicht?

566. Wann hast du zuletzt ein Bild ausgemalt?
Bestimmt mit den Jungs irgendwas. Obwohl, ein Ausmalbuch für Erwachsene habe ich auch.

567. Wer war deine Jugendliebe?
Ich hatte da so meine Schwärmereien… Banknachbarn. Brüder von Freundinnen. Und Paddy!! Und der hört einfach nicht auf, toll auszusehen!

568. Für wen hast du zuletzt Luftballons aufgeblasen?
Für die Kindergeburtstage bestimmt. Aber ich muss zugeben, inzwischen pusten die Kinder und ich knote. Manche Ballons sind beim Pusten geplatzt und darauf hab ich gar keine Lust. Darum drücke ich mich lieber davor.

569. Wie würden andere Personen deine Wohnung beschreiben?
Aaah, sowas kann ich nicht. Das müssten die Personen bitte mal selbst sagen. Vielleicht „gemütlich, gastfreundlich, wohnlich..“? Ich sag ja, ich kann sowas nicht.

570. Mit wem stöberst du am liebsten in Erinnerungen?
Mit meiner längsten Freundin. Wir können so herrlich über die Vergangenheit lachen und wir haben damals nächtelang geträumt, wie alles später so wird. Und jetzt, mit 6 Kindern, lachen wir darüber auch.

571. Wie viele Stunden am Tag verbringst du vor dem Computer?
Stunden schon mal gar nicht. Vielleicht 2-4 in der Woche? Vieles geht schnell am Handy – und das mache ich, ehrlich gesagt, lieber zwischendurch, als mir Berge von PC-Aufgaben für irgendeinen Abend aufzuheben.

572. Verschweigst du deinem Partner manchmal Sachen, die du gekauft hast?
Nein.

573. Wen oder was benutzt du als Ausrede, um etwas nicht machen zu müssen?
Viele Dinge, dich ich machen muss, mache ich ja nicht für mich, sondern für die Familie. Und da bringt es nichts, das irgendwie wegzuschieben. Sonst macht es eben keiner. Aber ich kann gut die Kinder als Ausrede vorschieben, wenn mir eine Veranstaltung oder so nicht passt. Dann frage ich, ob sie wollen und wenn sie „Nein“ sagen, kann ich schneller absagen. Und ich versuche wirklich, dabei nicht zu manipulieren 😉

574. Gehst du gern ins Kino?
Gab es die Frage nicht schon?
Ich mag das sehr. Den Popcorn-Geruch, die Filmvorschau, mal laut und in groß Filme zu gucken. Aber es ist selten und preis-intensiv geworden. Bald fängt die Zeit an, wo wir mit den Kindern ab und zu ein Kino-Event erleben können.

575. Wie großzügig bist du?
Das über sich selbst zu sagen, ist ja auch nicht so besonders.
Ich glaube, ich war früher schon eher großzügig, ich schenke gerne und bin in einem sehr gastfreundlichen Zuhause aufgewachsen. Auch jetzt ist Großzügigkeit eine unserer Herzensangelegenheiten und wir teilen unsere Zeit, unseren Platz, unser Zuhause und unser Essen gern mit vielen.

576. Was versuchst du zu vermeiden, weil du Angst hast?
Oh, ich ahne, dass es da in der Tiefe eine Menge gibt. Manchmal fällt es mir schwer, neue Menschen anzusprechen, zu telefonieren (ich hasse telefonieren) oder vor Gruppen zu sprechen.. ich glaube, weil ich Angst davor habe, nicht die richtigen Worte zu finden. Ich scheue mich manchmal vor Konflikten. Und ich bin nicht gern allein im Dunkeln draussen oder allein zuhause.

577. Was ist deine neueste harmlose Leidenschaft?
Hmm.. ich versuche, gute Handyfotos zu machen.

578. Was würdest du auf dem roten Teppich tragen?
Ein langes Kleid, passenden Nagellack, schöne lange Ohrringe, halbhohe Schuhe.

579. Wie geht es dir wirklich?
Ich merke, dass sich in allem Urlaubs-Glück so langsam das Ende der Ferien einschleicht. Bei uns Erwachsenen. Die Kinder sollen und werden die Ferien bis zur letzten Minute genießen. Und der Alltag, der schon am Ende der Strasse steht und winkt, nervt mich irgendwie. Er soll wegbleiben. Wie oben geschrieben: Termine, Treffen und Listen. Ich möchte irgendwie versuchen, langsam zu starten und die Leichtigkeit zu bewahren.

580. Worauf hast du in letzter Zeit schweren Herzens mit Nein geantwortet?
Auf Termine, die wir wegen Doppelbelegung leider nicht wahrnehmen können.

****

Wir haben noch über eine Woche Ferienzeit und die freien Tage möchte ich nochmal richtig aufsaugen und uns alle einfach sein lassen. Das Wetter passt so gut dazu.

Machts euch schön!

****

1000 Fragen an dich – Teil 28

1000 Fragen an dich – Teil 27

1000 Fragen an dich – Teil 26

1000 Fragen an dich – Teil 25

1000 Fragen an dich – Teil 24

1000 Fragen an dich – Teil 23

1000 Fragen an dich – Teil 22

1000 Fragen an dich – Teil 21

1000 Fragen an dich – Teil 20

1000 Fragen an dich – Teil 19

1000 Fragen an dich selbst – Teil 18

1000 Fragen an dich – Teil 17

1000 Fragen an dich – Teil 16

Keine Kommentare »

Ferien-Spaß mit Duden

Werbung

Ich hatte euch schon einmal von den Duden Minis berichtet. Wir durften wieder Rezensionsexemplare aussuchen und ich schreibe euch davon.

Für die Ferien, für zwischendurch, für einen Regen-Tag und für Vorschulkinder wie Liam, die es nicht mehr abwarten können, sind die kleinen Duden-Minis wunderbar geeignet.

Die Übungen sind klein und gut erklärt, eine zum Thema passende Geschichte führt durchs Buch, die Seiten sind bunt gestaltet und kleine Sticker können zur Belohnung auf fertige Seiten geklebt werden.

(zu viel Sonne bei uns im Garten)

Emilian hat sich ein Buch über Dinosaurier ausgesucht.
In eine Geschichte sind kleine Übungen eingebunden, die Spaß machen, Wissen vermitteln und mal von „normalen Hausaufgaben“ ablenken.

Neben dem Schreiben von Zahlen und Buchstaben werden auch Farben, Formen, Richtungen und Reihenfolgen näher betrachtet. Alles, was ein Vorschul- oder Grundschulkind wissen kann oder lernen möchte.

Wer bereits mehrere Minis ausprobiert hat, wird immer wieder den Raben Linus oder den Hasen Paul entdecken, die das Kind durchs Buch begleiten.

Duden Minis
1.99 €
www.duden.de

****

Für etwas größere Kinder wie Emilian, durften wir den verrückten Rätselblock „Voll verboten!“ ausprobieren. Das ist ein lustig-frecher Zeichenblock für coole Kinder ab 8 Jahren, die mehr brauchen als „von Punkt zu Punkt“-Bilder oder Buchstaben-nachspuren.

Die Seiten sind kreativ und witzig gestaltet und bringen den kleinen Künstler mal auf andere Ideen. „Stadt – Land – Fluss“ mal in frech: „Stadt – Täter – Opfer – Hilfsmittel – Schimpfwort – Strafe“.

Wer genau hinguckt, findet zwischendurch kleine (aber harmlose) Ideen für lustige Streiche. Das müssen Mama und Papa dann auch gar nicht sehen…
Und einen Handabdruck aus Tomatensoße habe ich auch noch nicht in einem Rätselblock gesehen!

Ganz nebenbei geht es um Mathe, Deutsch und auch Englisch.
Aber der Spaß steht immer im Vordergrund!

Emilian mag es besonders, kleine Kritzeleien zu vervollständigen. Da kann er ausserhalb der Zeilen schreiben, out of the box denken und seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Verboten gut! In diesem Block ist (fast) alles erlaubt: Streiche spielen, Pupse malen und sogar Schimpfen. Außerdem ist „Voll verboten!“ vollgepackt mit tüfteligen Rätseln, kniffligen Knobeleien, fantasievollen Doodles und Spielvorlagen. Dein Begleiter gegen Langeweile – für unterwegs, im Urlaub oder einfach so zwischendurch. Bunt durchmischt, frech und anders.

Voll verboten
5.00 €
Duden-Shop

****

Uns machen die Hefte viel Spaß!
Sollte es in diesem schönen Sommer noch Regentage oder Langeweile-Tage geben, dann ab in den Duden-Shop oder in den nächsten Buchladen!

Keine Kommentare »

1000 Fragen an dich selbst – Teil 13

Es ist wieder Dienstag und ich möchte gern die nächsten Fragen beantworten. Gerade sitzen wir draussen, die drei Jungs „spielen“ zusammen Fußball und ich könnte mich einfach nur kaputt lachen. Jeder der drei ist echt ein Knaller für sich! Sie spielen miteinander, aber irgendwie auch nicht – und ich frage mich, wie wir jemals fragen konnten: „Drittes Kind: Ja oder Nein?“ Die drei passen perfekt zusammen!

„Alter, Mama, guck mal.
Das sieht aus wie Himmelfahrt!“

Wir sind bereits bei Teil 13 und ich hab das Gefühl, ich hab bereits alle Fragen der Welt beantwortet. Aber ich bin noch nicht fertig. Noch lange nicht.

241. Fühlst du dich im Leben zu etwas berufen?
Ja.. sonst wäre ich nicht hier. Ich weiß nicht, seit wann, aber mein Herz schlägt für Frauen und Mütter und Frauen, die Mütter werden. Ich fühle mich dazu berufen, Frauen zu bestärken, zu ermutigen und Familien zu unterstützen und wertzuschätzen. Ich fühle mich dazu berufen, hier im Süden von Berlin Kirche zu bauen und Menschen mit Menschen und Gott zu verbinden. Im Moment fühle ich mich in dieser Rolle sehr wohl und alle Bereiche meines Lebens passen zu dieser Berufung.

242. Bist du nach etwas süchtig?
Es gibt viele Dinge, die mir sehr wichtig sind und die ich genieße. Kaffee. Wein. Mein Handy. Instagram. Handcreme. Ohrringe. Aber dass ich es jetzt sofort unbedingt brauche oder niemals ohne kann, würde ich nicht sagen.

243. Wessen Tod hat dich am meisten berührt?
Das ist eine schwierige Frage. Mein Opa ist vor 5 Jahren gestorben und er war der naheste Verwandte, von dem ich mich verabschieden musste und dessen Tod ich am meisten mitbekommen habe. Aber es war kein plötzlicher Tod. Wir konnten uns verabschieden und ich weiß, dass wir uns wiedersehen werden.
Wenn ich sagen soll, welcher Tod mich am meisten berührt hat, dann fallen mir junge Menschen ein, die ganz überraschend gehen mussten. Zum Beispiel der Tod von Tim, Mann von Bloggermama Mama Mulle hat mich sehr getroffen.
Oder Roger Cicero. Chester Bennington.
Ungeborene Babys kurz vor der Geburt.
Es geht nicht um irgendwelche Stars oder Persönlichkeiten. Ich meine den plötzlichen Tod von jungen Menschen. Das berührt mich sehr.

244. Wie würde der Titel deiner Autobiografie lauten?
„Geile Zeit“
Hört sich vielleicht merkwürdig an, aber dieses Lied hat eine große, große Bedeutung für mich.
245. In welchem Maße entsprichst du bereits der Person, die du sein möchtest?
Huch, was ist das für eine Frage?
Ich habe gar nicht eine „Person“ vor Augen, die ich sein möchte. Ich weiß, dass ich nicht perfekt bin. Und dass ich mich verändere. Und ich denke, als Mutter, als Ehefrau, im Umgang mit Menschen wird diese Veränderung hoffentlich eher in eine positive Richtung gehen. Oder?
Ich wäre gern in manchen Dingen anders.
Aber tue ich aktiv was dafür? Weiß ich gar nicht.
Interessante Frage.. vielleicht sollte ich mal.

246. Wann muss man eine Beziehung beenden?
Wenn sie nicht gut für mich ist. Wenn ich nicht gut für andere Person bin. Wenn die Beziehung einseitig geworden ist.
Ich habe nicht viel Erfahrung damit. Ich gebe Menschen nicht schnell auf und es fällt mir schwer, einen Kontakt ganz und für immer abzubrechen.

247. Wie wichtig ist dir deine Arbeit?
In den letzten 8 Jahren bestand meine „Arbeit“ aus kleinen und großen ehrenamtlichen Projekten, die ich liebte und liebe, aber sie standen eben immer nur an zweiter Stelle. Auf die Idee, mir eine Arbeit zu suchen, die nicht zu mir als Mutter passt, wäre ich nie gekommen.
Ich bin sehr gespannt und glücklich, dass ich bald eine Doula sein darf. Diese Arbeit ist mir sehr wichtig und ich bin schon ganz neugierig, wie und wann es losgeht.

248. Was würdest du gern gut beherrschen?
Ich würde gern mehr Sprachen sprechen. Nochmal richtig Gebärdensprache können. Ich würde gern ein bißchen mehr Struktur und Regelmäßigkeit in meinem Alltag (und an meinen Männern…) sehen – aber wahrscheinlich würde das nicht zu uns passen. Ich würde gern besser kochen können. Nicht lernen, sondern können. Mit Lebensmitteln „einfach was machen“ können!
Ich würde gern mündlich besser mit Worten umgehen können. Ich würde gern sicherer auftreten können.

249. Glaubst du, dass Geld glücklich macht?
Nein.
Ich stelle mir vor, dass „Geld haben“ weniger sorgenvoll und zufriedener macht. Aber in Wirklichkeit ist es wohl kaum so. Ich würde sogar soweit gehen, dass ich jetzt, in einer Lebensphase des „am wenigsten Geld habens“ am glücklichsten bin. Ja.. das sind auch die Umstände – aber das gehört doch alles zusammen.

250. Würdest du dich heute wieder für deinen Partner entscheiden?
JA!
Das ist ein sehr großes dickes fettes Ja, immer wieder!

251. In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut?
Ist „Shred“ eine Sportart?
Ich glaube, im Sport bin ich ein absoluter Durchschnittsmensch. Ich bin ausdauernd, aber das ist jetzt auch nichts Halbes und nichts Ganzes.

252. Heuchelst du häufig Interesse?
Nicht mehr. Selbst bei nervigen Telefon-Umfragen und „Darf ich Ihnen eine kurze Frage stellen“-Strassen-Aktionen kann ich inzwischen gut abwinken oder auflegen, anstatt höflich 30 Minuten zuzuhören und mich dann über verschwendete Lebenszeit zu ärgern.

253. Kannst du gut Geschichten erzählen?
Ich bin gut darin, Geschichten, die mir oder meinen Kindern oder irgendwo passiert sind, wiederzugeben und die Zuhörer zu fesseln und zum Lachen zu bringen. Aber manchmal würde ich genauso gut ausgedachte Geschichten erzählen können, mit Worten spielen können (siehe Frage 248) und mit der Phantasie durchdrehen. Ich glaube, dazu muss ich in einer entspannten, ruhigen Stimmung sein.

254. Wem gönnst du nur das Allerbeste?
Allen Menschen doch! Warum denn nicht?

255. Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst?
Manchmal denke ich, ich hätte vielleicht gern studiert. Manchmal denke ich, ich hätte vielleicht gern mal in einer WG gelebt. Manchmal denke ich, ich hätte einen anderen Beruf wählen sollen. Manchmal denke ich, wir hätten mehr reisen sollen, als wir noch keine Kinder hatten. Manchmal denke ich, wir hätten viel länger in Kalifornien bleiben sollen. Manchmal denke ich, ich hätte viel mehr aus dem Jahr in Kalifornien machen sollen.
Aber dann sehe ich mein Leben, meinen Mann und meine Kinder, unser Haus, ich fühle mich jung und glücklich und weiß: Es ist schon alles gut so, wie es ist.

256. Kannst du dich gut ablenken?
Ich kann mich schnell ablenken lassen. Das hat Vor- und Nachteile. Und ich finde, ich kann mich auch von Problemen oder doofen Situationen oder Sorgen ablenken und Dinge stehen lassen, die ich nicht ändern kann und mich wieder schöneren Sachen widmen.

257. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?
Das habe ich doch irgendwie bei Frage 83 beantwortet, oder?  Ich fühle mich in der Kleidung wohl, die ich trage. (Es sei denn, es ist mal eine Bauchweg-Hose, ein enges Kleid oder hohe Schuhe.) Aber ich mag Jeans. Am liebsten Spaghetti Tops. FlipFlops. Einfach so.

258. Wovon hast du geglaubt, dass es dir nie passieren würde?
Ich fühle mich ein bißchen dumm und naiv, weil ich mit dieser Frage, wie auch mit Frage 245 nicht so richtig was anfangen kann. Ich habe mir mein Leben und mich als Person nicht irgendwie vorgestellt und arbeite jetzt darauf hin. Und da passieren unglaubliche Dinge, von denen ich nie gedacht hätte, dass ich sie mal erleben darf, und eben auch Dinge, die ich nicht hätte haben müssen.

Mir fällt ein, dass ich nach der ersten Fehlgeburt vor Emilian oft dachte: „Hoffentlich kann ich überhaupt Kinder bekommen!“

Oder wenn andere Personen erzählten, wie Gott sie genau zur richtige Zeit mit Geld und anderen Dingen versorgt hat, dachte ich manchmal: „Das wird mir nie passieren.“ Ist es aber.

259. Würdest du gern zum anderen Geschlecht gehören?
Sorry, aber Nein.

260. Was nervt dich gelegentlich?
Ach, darauf kann ich antworten.
Raue Hände. Kinder, die Dreck machen. Jari, der sich nachts auf und über und unter mich wühlt, weil er nicht schlafen kann. Regen. Eine unaufgeräumte Küche. Dass wir einen weißen Küchenboden haben. (Echt.. wie konnten wir!) Baustellen und Ecken im Haus, die ich seit Monaten und Jahren nicht bearbeiten kann. Dass ich kaum Zeit zum Lesen finde. Dass ich mich verzettele und tausend Sachen gleichzeitig anfange. Unaufgeräumte Kinderzimmer. Meine Problemzonen. Ungewaschene Haare.

Ups, da fällt mir ja ne Menge ein. Aber da steht „gelegentlich“. Und so ist es auch.

Jetzt beginnt die Zeit, in der wir uns größtenteils draussen aufhalten. Wenn ich die Kinder abends gerade so zwischen 8 und 9 Uhr vom Garten übers Bad ins Bett schicke, gehe ich über sandige Böden an einer dreckigen Küche vorbei nach oben. Dort wartet Wäsche, ein schmutziges Bad und die Kinderzimmer. – Und so lasse ich es. Dass mich all diese Dinge nerven, heißt nicht, dass ich nicht trotzdem mein Leben und meine Familie genießen kann.

Guckt euch mal diesen Dreckspatz an!

Heute saß ich, wie oben beschrieben, auf einem Stuhl mitten auf der Wiese in unserem Garten. Weil da die letzte Sonne hinfällt. Auf mich herab rieselten alte Tannennadeln, weil Liam auf dem Baumhaus tanzte. Um mich herum tänzelte ein glücklicher Jari mit sandigen Hosen und sämtlichen Obstfleckenfarben auf dem Oberteil. Ab und zu bekam ich von Emilian einen Ball ab.
Im Laptop warteten drei angefangene Blog-Einträge, die ich bald schreiben muss. Zwei Wäschekörbe standen voll im Schlafzimmer. Dreckige Töpfe gab es in der Küche und die Blumen im Beet hätten sicher gern etwas Wasser gehabt.

Aber ich saß da. Und lachte über meine Jungs, die selbst ihr Frühlings-Glück kaum fassen konnten und erstmal wieder Platz und Lautstärke für den Garten abchecken mussten.

Emilian hatte bis 15:00 Uhr Unterricht, hat mit sehr dreckigen Füßen auf der Couch ein paar Hausaufgaben gemacht. Liam hat lange mit Papa Geige geübt. Und sonst – tanzten wir in der Sonne.

Mein Alltag ist ihre Kindheit.
Sie werden so schnell groß.
Unser Leben ist jetzt.

Mehr Antworten und Fragen findet ihr hier:

Teil 1

https://mamasbusiness.de/?p=9895
Teil 2
https://mamasbusiness.de/?p=9918
Teil 3
https://mamasbusiness.de/?p=9920
Teil 4
https://mamasbusiness.de/?p=9938
Teil 5
https://mamasbusiness.de/?p=9973
Teil 6
https://mamasbusiness.de/?p=10000
Teil 7
https://mamasbusiness.de/?p=10010
Teil 8
https://mamasbusiness.de/?p=10018
Teil 9
https://mamasbusiness.de/?p=10054
Teil 10
https://mamasbusiness.de/?p=10104
Teil 11
https://mamasbusiness.de/?p=10113
Teil 12
https://mamasbusiness.de/?p=10150
1 Kommentar »