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Szenen aus dem Alltag

Ich bin müde. So müde.
Und es ist erst Montag. Oder?
Meinem Bruder habe ich jedenfalls heute einen schönen Freitag am Telefon gewünscht…

Mein Leben ist voll.
Drei Kinder sind kein Kinderspiel – aber ich versuche allerdings, meinen Kindern im Alltag viel Zeit zum Spielen zu geben. Und ich liebe dieses Leben! Genau so habe ich es mir gewünscht.
Als ich meinen Mann fragte, ob es nur jetzt gerade so wild ist – oder ob es ab jetzt immer so ist, sagte er: „Wir sind jetzt in der Blüte!“ – Was auch immer das heißt…

Ein paar Alltags-Schätze:

* Ich bringe die Kinder jeden Morgen zur Schule, mein Wecker klingelt kurz nach 6:00 Uhr. Diese Zeit ist schön und wertvoll. Mir ist ein guter Start in den Tag für die Kinder wichtig. In der Nacht schlafe ich noch noch nicht gut, weil Jari mehrmals wach wird. Und natürlich gehe ich abends nicht rechtzeitig ins Bett…

* Am Wochenende hatte ich Weiterbildung. Die zwei vollen Tage geben mir noch eine extra Portion Müdigkeit. Meine Doula-Weiterbildung ist schon fast fertig! Könnt ihr euch das vorstellen? Es gefällt mir richtig gut und ich bin kurz davor, eine erste Geburt zu begleiten!
Ich beschäftige mich mit dem Wochenbett, mit der Plazenta, mit Sternenkindern, mit Gebär-Positionen und Entspannungs-Übungen.
Wenn ihr möchtet, könnt ihr mir als Kommentar oder als Nachricht gern mal schreiben, was euch bei der Geburt am besten geholfen bzw. am meisten gefehlt hat. Ich würde gern auf meiner Website auf die Sorgen und Fragen von Schwangeren eingehen.

* Für beide Jungs fangen erste Nachmittags-Verabredungen an. Ich freue mich, dass sie Freunde nachhause einladen. Und dass wir neue Familien kennen lernen. Und dass unsere Kinder viel Gutes mit der Schule verbinden. Trotz Lehrer-Mangel bei Emilian und Anfangs-Schüchternheit bei Liam gehen beide gerne zur Schule und das freut mich. Liam schreibt jetzt erste Buchstaben und Emilian holt seine Hefte der 1. Klasse und vergleicht. Sie können sehr liebevoll und wertschätzend miteinander umgehen.

* Ich kann gar nicht sagen, wie sehr über alle Maßen ich dankbar für diesen Sommer bin! Und er ist noch nicht zu Ende… Ein Nachmittag am See steht noch auf dem Plan. Das würde ich gern noch schaffen! Der Garten ist trocken und staubig – bereit für ein paar Regentage. Aber wir ernten noch Himbeeren und haben heute eine rote Erdbeere gefunden.

* Verloren haben wir allerdings einen Autoschlüssel im Garten.. bzw. Jari hat. Ich hatte früher mal geschrieben, dass er gern Dinge aufhebt und sie irgendwo anders fallen lässt. Ich bin also weniger besorgt und mehr gespannt, wo wir den Schlüssel wohl wieder finden.

* Mit aller Kraft bereiten wir unser jährliches Sommerfest vor. Ich plane eine Foto-Box. Es wird toll! Kommt ihr? Es gibt Cocktails und Kuchen, Glitzer-Tattoos und geflochtene Zöpfe, Hüpfburgen und Rodeo-Reiten und ganz viele tolle Menschen.

* Für die kühleren Abende habe ich mir vorgenommen, wieder Sport zu machen. Ich würde das wirklich gerne schaffen. Ich weiß, wie gut mir das getan hat. Mein Rücken würde sich bedanken. Neuer Vorsatz!

* Falls ich euch irgendwann mal ein schlechtes Gewissen gemacht habe, weil ich so oft aufräume und putze: Das ist vorbei! Wenn es überhaupt oft war.
Ich laufe selbst nicht mehr gern barfuß durch die Wohnung, weil überall Sand und Krümel liegen. Und Wäscheständer stehen rum. Von den Fingerabdrücken an den Fenstern fange ich gar nicht erst an. Habt ihr auch überall Fruchtfliegen??

* Jari ist bald 19 Monate alt – und er ist der überhaupt Knaller. Er ist witzig und durchgeknallt.. er trottet so durch den Tag. Er kann so viel mitteilen, ohne auch nur den Mund aufzumachen. Er findet jede Süßigkeit, die herum liegt, aber er „fragt“ mit seinem Blick, bevor er mal dran knabbert. Er liebt die Brüder und die Brüder lieben ihn. Er lernt von ihnen, bringt sie zum Lachen und versteht, wenn sie erklären. Er hat als drittes Kind ganz andere Freiheiten und wir andere Ansprüche. Und.. er liegt zu Tische. Das ist Jari!

* Liam hat vorhin ein Knick-Licht mit ins Bett genommen.. eben kam er etwas verstört und sprachlos die Treppe herunter: Seine Hose leuchtete blau gepunktet. Und auch der weiße Teppich oben sieht im dunklen aus, wie ein wunderschöner Disco-Teppich. Ich wusste grad nicht, ob ich mit den Kindern feiern oder eher schimpfen sollte. Er hatte das giftige Zeug nicht im Mund und nach ein paar Stunden wird auch der Teppich die Party-Flecken nicht mehr haben.. Aber sonst geht’s noch?!

* Immer mal wieder denke oder rede ich darüber, ob es wohl dieses „Wir sind fertig mit Kindern“-Gefühl gibt. Weil, wenn ja.. dann kenne ich es noch nicht. Oben genannte Situationen sowie das Chaos in Kinderzimmern, Kleiderschränken und Termin-Kalendern halten mich eher davon ab, an ein 4. Kind zu denken. Die Doula-Weiterbildung arbeitet stark in die andere Richtung. Mal sehen, wer gewinnt. Ich bleibe dabei, dass das Leben mit mehr Kindern einfacher und wertvoller wird!

* Neben dem stinknormalen Alltag und einem großen Sommerfest stehen auch Arzttermine, Elternabende, Treffen mit Freundinnen, Bandproben und Telefonate in unserem Kalender. Und viele Fußwege zur Schule und zurück. Wahrscheinlich bekommen wir bald einen Kinder-Fahrradsitz, damit wir endlich zu fünft Fahrrad fahren können.

* Ich habe endlich, endlich, endlich das Fotobuch vom Jahr 2016 gemacht. Puh, ich bin so glücklich! Ich habe herausgefunden, wie ich das Foto-Programm austricksen kann und mit etwas mehr Arbeit hat es gut geklappt. Jetzt nur noch schnell das Buch von 2017 schaffen, bevor 2018 dran ist.

Niemals bin ich am Abend so müde, wie in der Mittagszeit. Meine Haare werden länger und länger, aber ich habe weder Zeit noch Geld, um zum Frisör zu gehen. Macht auch nix. Einen Zahnarzt-Besuch müsste ich machen und dann habe ich ja noch diesen Kosmetik-Gutschein. Wann kann ich mit meinem Mann mal ausgehen? Und Sport machen? Zur Zeit plane ich Schritt für Schritt, Tag für Tag. So lange wir können, sind wir im Garten. Es ist mir wichtig, Vor- und Nachmittage freizuhalten – die werden schnell genug voll geplant.
Das ist wohl die Blüte des Lebens.. Ich find’s toll!

(Ich habe eben in einer tiefsten Lücke der Couch den Autoschlüssel gefunden! Ich sag ja..)

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Erster Schultag

Ich muss einfach hier schreiben, wie es weiter gegangen ist. Für euch, weil so viele von euch mitfiebern und sich freuen (Danke!) – und für mich, als Erinnerung und für’s Herz.

Meinem Herz geht’s nämlich gut.
Vor 2 Jahren fiel es ein bißchen schwerer, den großen Sohn einzuschulen. Mir und ihm.

Liam war besser vorbereitet und wusste, was „Schule“ bedeutet und dass er das auch wollte. Bis zum Ende wusste ich zwar nicht, ob sein Mut und seine Coolness reichen würden, aber alle Vorbereitung und die Einschulung hat er locker mit links gemacht.

Heute ging es also los.
Und der Liam, der zu Kita-Zeiten um 8:30 Uhr lange geweckt werden musste, wachte heute um 6:30 Uhr auf und grinste mich an. – Der Morgen verlief gut und nach dem obligatorischen Foto, das ich schon zum dritten Mal machte, liefen wir zum ersten Mal zu dritt los.

Emilian wollte Liams Klassenzimmer mal sehen und kam mit zu uns. Aber die Lehrerin war noch nicht da und so verschwand er in die andere Richtung. Mit der Klassenlehrerin und anderen Familien zusammen gingen wir dann zum Raum und übten zum ersten Mal das Umziehen an der Garderobe.

Im Klassenzimmer brachte ich Liam zum Platz und hängte die Tasche mit allem Material an seinen Tisch. Er wollte gleich die Postmappe leeren und die Post abgeben und wollte, dass ich mit zum Lehrertisch kam. Darum bat er mich einfach so, nicht ängstlich oder weinerlich.

Er setzte sich neben seinen Freund und ich machte schnell ein Foto. Mit einem High Five verabschiedete er sich und ich ging. Unten traf ich Emilian und durch Zufall merkten wir, dass er seine Brotbox zuhause vergessen hatte. Ich quatschte kurz mit einer Mama, fuhr mit dem Fahrrad nachhause, wieder zur Schule und zurück.

Mein Mann und ich frühstückten zusammen.
Das war unser erster Morgen mit nur einem Kind seit Wochen!

Zusammen mit Jari räumte ich ein bißchen, sortierte neue Marmeladen für unser Sommerfest im September und dann wollte ich Liam gern gleich nach Schulschluß abholen. Zum dritten Mal an diesem Tag lief ich unseren Schulweg und versuchte auf dem Schulhof, schon bekannte Erstklässler zu treffen. So voll kam mir der Spielplatz vor!

Ganz kurz lief die Lehrerin an mir vorbei, sie war auf der Suche nach Schuhen eines Jungen und sie sagte nur: „Es war gut heute. Ihm war zwischendurch ein bißchen schlecht, wahrscheinlich die Aufregung.“ Und dann kam Liam mir entgegen. Nicht gerade überglücklich. Er sah müde aus und erzählte mir auch gleich, dass er Bauchschmerzen gehabt hatte. Er hatte wohl ein bißchen geweint und durfte sich in einem anderen Raum ausruhen. Eine andere Frau hätte Schul-Übungen mit ihm gemacht und das hätte ihm sehr gefallen.

Er war schlapp, wir begrüßten Emilian kurz, der weiter Unterricht hatte, und liefen nachhause. So ein Schulweg von 20 Minuten kann lang sein, aber er hilft auch, abzuschalten. Und als wir zuhause ankamen, ging es Liam schon viel besser.

Die Aufregung wechselte sich mit Langeweile ab und wieder zurück. Was soll so ein kleiner Mensch nach so einem vollen Tag auch sagen? Natürlich langweilt er sich, weil er die Schule durch seinen großen Bruder kennt. Und andere nicht. Und weil er weit zählen und komplett lesen kann. Und andere nicht.
Aber trotzdem braucht er Zeit, um all das Neue und überhaupt diesen neuen Lebensrhythmus kennenzulernen.

Diese Frau, die mit ihm diese „Übungen“ machte, ist eine Sonderpädagogin, die das Wissen und die Fähigkeiten der Kinder einschätzt, um der Klassenlehrerin ungefähr zu sagen, wie der Stand ist. Ich vertraue darauf, dass Liam gut gefordert und gefördert wird, denn Langweile bekommt ihm nicht.

Er, der erfolgreich geplant hat „Wenn ich viele Leute zu meiner Einschulung einlade, bekomme ich auch viele Geschenke“, weiß nämlich auch „Wenn ich in der Schule sage, dass ich Bauchschmerzen habe, rufen sie Mama an und sie holt mich ab“.

Ich möchte jetzt nicht sagen, dass er keine wirklichen Schmerzen hatte und dass er uns austrickst, oder so. Aber Liam ist nicht dumm. Und er möchte so gerne lernen. Und wenn in der Klasse ein Tanz ähnlich „Kopf, Schulter, Knie und Zeh“ getanzt wird, dann hat er dazu keine große Lust.

Aber heute war der erste Tag und wir warten ab und ermutigen und loben und bewundern ihn. „Schule“ bedeutet nämlich auch: Freunde finden. Regeln kennenlernen. Abläufe finden. Und so. Und das wird Liam lernen.

Er hat am Nachmittag sehr ausgelassen und lange und fröhlich gespielt und ich hab mich sehr gefreut, dass er diese Zeit und den Raum dazu hatte – und wieder einfach sein durfte.

So, wie Emilian schon von Geburt an eher ausgeglichen und stetig und gelassen und vorsichtig ist, so ist Liam eben himmelhochjauchzendzutodebetrübt in einer Minute. Er lacht, dass wir alle uns beim Zuhören schon fast vor Lachen in die Hosen machen – und er schreit vor Schmerz, als würde ihm ein Bein abgefallen sein.. wenn er kurz gestolpert ist. Aber so ist das. Und so, wie er heute Nachmittag drauf war, geht es ihm gut. Vielleicht gesteht er es sich noch nicht ein, aber ich denke, er findet Schule toll!

Als ich zum vierten Mal zur Schule lief, um Emilian abzuholen, durfte Liam zuhause bleiben und sich ausruhen.

****

Der Beitrag ist wieder lang geworden, aber es ist mir wichtig, noch ein paar Erfahrungen an andere Eltern weiterzugeben.

Nehmt euer Kind wahr.
Redet über den Schultag. Fragt nach. Bleibt dran.
Ermutig, ermutigt, ermutigt und bestärkt.

Schule geht die ganze Familie an.
Und so lange sich meine Kinder begleiten und bemuttern lassen, nutze ich das voll aus. Ich möchte sehen, wo sie lernen und gesehen werden. Ich möchte andere Kinder und Eltern kennenlernen und den Kindern ein gutes Netz bauen.

So ein Schulweg ist sehr gut zum Reden und Verarbeiten. Die Jungs können trotten oder rennen, hüpfen oder Steine kicken.. und ich laufe einfach nebenher und höre oder stelle Fragen. Meine Neugier verpacke ich in ganz viel Staunen und Bewunderung. Von Emilian erfahre ich viel und das, was er erzählt, stimmt meist. Bei Liam höre ich viel zwischen den Zeilen oder warte lieber auf den Abend, wenn ich an seinem Bett stehe. Aber ich nehme das ernst.

Mit Situationen wie Langeweile oder Angst vor der Schule oder Lehrer-Problemen muss und möchte ich als Mama irgendwie umgehen.
Ich kann der Lehrerin nicht sagen, was sie zu tun hat.
Und ich kann dem Kind nicht alle Sorgen und Probleme aus dem Weg räumen.
Aber ich kann da sein, zuhören und Hilfe anbieten.
Und ich möchte dem Kind und dem Lehrer zeigen, dass ich sie respektiere und ihnen vertraue.

In Emilians Klasse gibt es immer mal wieder Unruhen. Mal geht es um ein Kind, dann ist die Lehrerin schwanger geworden, es entstand eine Lücke. Unterricht musste ausfallen und auch jetzt ist die neue Lehrerin seit Schulbeginn noch nicht da gewesen. Natürlich ist das schade und ungünstig und doof. Es geht um eine Bezugsperson und um eine wichtige 3. Klasse.
Aber was sage ich meinem Kind, wenn ich schlecht über die Lehrerin rede oder ihn bedauere?

Ich habe ihn heute danach gefragt und war beeindruckt, wie gut er das ausdrücken konnte. „Wir hatten viel Vertretung und die anderen Lehrer sagen, uns als Klasse tut das nicht gut, dass wir nicht wissen, wo unsere Lehrerin ist. Wir wissen ja nicht, ob sie krank ist oder nicht mehr unsere Lehrerin sein will…“

Das ist fast herzzerreißend und ein Erstklässler-Emilian hätte das nicht so gut verkraftet. Ich weiß auch nicht, warum die Lehrerin nicht kommt – aber ich habe ihm gesagt, dass es bestimmt nicht daran liegt, dass sie sie nicht sehen will. Es gibt andere Klassen, in denen sie unterrichtet und vielleicht ist sie oder ihr Kind einfach krank.

Und ich kann Liam bestätigen, dass Langeweile doof ist.
Aber ich kann ihn auch ermutigen, nach einem Tag vielleicht erstmal abzuwarten. Und ich kann sein Verständnis für andere Kinder wecken, die zum ersten Mal in dieser Schule sind oder eben nicht wissen, wie alle Körperteile heißen.

Ich kann Emilian ohne Essen in die Schule schicken. Selbst Schuld.
Oder ich „opfere“ 10 freie Minuten, um ihm die Box hinterher zu bringen, damit er gut gelaunt lernen kann.

Ich kann meinen Nachmittag vollpacken und die Kinder sich selbst überlassen.
Oder ich kann mit ihnen zusammen die Schultaschen ein und ausräumen und über den Stundenplan reden.

Und natürlich kann ich mein Kind und die Lehrer segnen und im Gebet tragen (Werbung), weil sie das brauchen und das sowieso nie schaden kann.

Viele Gedanken.
Viele Gefühle.
Neues Schuljahr: Wir sind bereit!

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Mein zweites Schulkind

Ganz unspektakulär, aber ordentlich mit Stil, haben wir am Samstag unser zweites Kind eingeschult. Die Vorbereitungen hielt ich in Grenzen, denn Liam war irgendwie rund um die Uhr anwesend und ausserdem gibt es ja hier noch einen großen Drittklässler und einen kleinen Anderthalbjährigen. Ruhe und Kraft waren also nicht unbegrenzt vorhanden.

Die Schultüte war wieder in Bastel-Set von Pflanzen Kölle(Werbung)
Emilian bekam vor 2 Jahren eine Piraten-Tüte aus Wellpappe, die hier immernoch irgendwo rumfliegt und einigermaßen stabil war. Die Bildchen und Motive waren fertig und mussten nur von mir aufgeklebt werden. Das Thema, das uns für Liam gefiel, war „Weltraum“. Weil wir aber zu fünft einkaufen waren und ich nur schnell ein Set greifen und heimlich zur Kasse laufen musste, habe ich scheinbar nicht so richtig gelesen, was das für ein Set war…

Diesmal gab es einen Bastelbogen mit unzähligen übereinander gedruckten Motiven in verschiedenen Farben, die dann in jeweiliger Anzahl abgepaust und ausgeschnitten und auch noch angemalt werden sollten! Und das mit der Ruhe und Kraft, die nicht im Überfluß vorhanden waren…

Ich wollte die Tüte wieder von Kaufland befüllen lassen, was uns auch bei Emilian gefallen hat – und dafür musste die Tüte aber zu einem bestimmten Zeitpunkt fertig sein. Es wurde eine HauRuck-Aktion. Mein Mann half mir nachts und schnitt unzählige Sterne aus, Emilian half mir tagsüber, während wir Liam ablenkten. Und Emilian dachte sich, inspiriert von Alexander Gerst, einen kleinen Satelliten dazu aus.

Am Anfang schimpfte ich, am Ende improvisierte ich – und fertig wurde eine wunderschöne individuelle Tüte, die wir rechtzeitig im Kaufland füllen ließen. Vielen Dank dafür!

Von Donnerstag zu Freitag schlief Liam bei meinen Eltern, was ihm noch ein bißchen Aufmerksamkeit und Besonderheit bescherte. In den Ferien, in denen er weder Kita-Kind noch Schulkind war, merkte ich ihm diese nicht-Zugehörigkeit irgendwie an. Zusammen mit meinem Papa kam er die 30km mit dem Fahrrad zurück!

Dass er zwei Tage unterwegs war, gab uns die Möglichkeit, alles vorzubereiten. Ich füllte die Tüten für die Jungs, packte Geschenke ein, buk den Wunsch-Kuchen mit gewünschter Wimpel-Kette, bastelte eine last-minute-Girlande für den Zaun, kaufte Essen für die Gäste ein, bereitete die Terrasse vor und wirbelte eben so durchs Haus.

Die Einschulung sollte am Samstag um 9:00 Uhr beginnen.
Um 6:30 Uhr stand Liam an und in unserem Bett und rief: „Ich habe einen Wackelzahn!!!“

Es wäre sein allererster Zahn, der wackelt und mit etwas Einbildung gibt es da auch schon ein Hauch vom Wackeln. Wir waren dann sowieso alle wach und machten uns fertig. Liam durfte seine Schultüte am Morgen sehen, allerdings nicht auspacken. Er zog den schicken Anzug vom Geigenvorspiel an, war weder nervös, noch zu aufgeregt und kurz nach 8:00 Uhr machten wir uns auf den Weg zur Schule.

Unterwegs durfte ich mir von Liam noch anhören:
„Mama, bei Emilians Einschulung hattest du einen dicken Bauch. Jetzt hast du einen dicken Po.“

Ich trug ein neues Kleid und bekam im Laufe des Tages so viele Komplimente – da halte ich so einen Satz schon aus 😉

(In der unaufgeräumten Party-Küche..)

Dass wir etwas früher da waren, tat gut. Wir hatten Zeit zum Quatschen, wir begrüßten andere Eltern und Kinder – durch Emilian und andere Kita-Familien kannten wir viele Erstklässler. Meine Schwester blieb mit Emilian und Jari draussen, denn der Platz in der Sporthalle war sehr begrenzt.

Ich saß also entspannt und ziemlich ruhig neben meinem Mann, wir sahen die Vorführungen der Zweitklässler, wir hörten die Reden der Direktorin an, die ich mehr und mehr bewundere, je besser ich sie kennenlerne – und dann wurden die Kinder aufgerufen. Und mein Sohn, der irgendwie mit Abstand der Kleinste seiner Klasse schien, stand auf, begrüßte seine Lehrerin und ging mit der Klasse mit. Einfach so. Einfach so.

Es tat so gut, die Schule und das ganze Drumherum zu kennen. Wir kennen uns aus, wir gehen sehr gern zur Schule, geben unsere Kinder ruhigen Gewissens ab und konnten den Tag genießen.

Etwas müde platzten die Kinder wenige Minuten später aus dem Klassenraum, überreichten ihren Eltern eine Sonneblume und nach ein paar Fotos war es das dann auch. Liam hatte genug, er ist jemand, der seine Grenzen kennt und Pausen sucht und er lief mit Papa vor, während ich am Kuchenbuffett quatschte und hier und da Familien grüßte.

Als wir anderen auch nachhause kamen, hatte Liam wieder ein geliebtes Trikot an und Papa hatte den Grill vorgeheizt. Wir aßen in Ruhe zusammen Mittag, am Nachmittag würden die Gäste kommen. Der Tisch, der draussen gedeckt war, wurde wieder abgedeckt, denn es begann zu regnen. Weil wir tatsächlich immer mal wieder den Rauch von dem großen Feuer in Brandenburg rochen, freuten wir uns über ein paar Regentropfen.

Dann kamen die Gäste.
Und dann waren wir 14 Erwachsene und 3 Kinder.
Und es gab Geschenke.
Und Essen.
Und Lachen und Gratulation und Fotos.

Ich konnte Liam überreden, seinen Anzug wieder anzuziehen – und er war der Held des Tages. Mein Mittelkind bekam so viele Geschenke und Geld und Aufmerksamkeit und Wünsche – und ich gönnte es ihm von Herzen.

Gegen 21:00 Uhr waren alle Gäste verschwunden und ich war und bin so froh, dass noch ein freier Sonntag zwischen der Feier und dem 1. Schultag liegt. Diese Pause brauchten wir heute. Zum Sammeln. Zum Schultaschen packen. Zum wild durch den Garten rennen. Zum auf der Terrasse liegen. Zum Normalität suchen.

Und dann… geht es morgen früh los.
Liam steht ganz aufgeregt am Stundenplan: „In der ersten Stunde habe ich Deutsch, Mama.“

Vielleicht sage ich ihm besser nicht, dass es in den ersten Tagen langsam losgehen wird. Und dass der erste Tag wahrscheinlich noch kurz sein wird. Und dass er in der ersten Stunde wahrscheinlich noch keinen Deutsch-Unterricht haben wird…

Er schafft das!
Er ist so neugierig. Und bereit. Und schlau.
Mein kleiner Großer!

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Hallo August!

Wir sind nach der heißesten Autofahrt unseres Lebens gut im Urlaub angekommen und genießen die frische Meeresbrise bei wesentlich kühleren Temperaturen! Die Kinder springen eigentlich nur vom Bett, in den Pool, zum Esstisch, wieder in den Pool, auf die Wiese und nochmal in den Pool. Aber ein paar Ausflugsideen sammeln wir schon..

Im August werde ich…

… an den Geburtstag meiner Mama denken. (heute!)
… Familienurlaub machen.
… das Meer sehen. Sogar Nordsee und Ostsee.
… Besuch von meiner Freundin bekommen.
… zum ersten Mal eine Wattwanderung machen.
… Sonne tanken.
… große Schiffe bestaunen.
… frischen Fisch essen.
… Familie genießen.
… Doula-Unterlagen lesen.
… Urlaubswäsche waschen.
… mich mit Freundinnen treffen.
… die Ferien bis zum letzten Tag auskosten.
… mit meiner Oma Geburtstag feiern.
… ZWEI Schultaschen packen.
… den großen Sohn in die 3. Klasse bringen.
… meinen zweiten Sohn einschulen. Hach!
… nochmal die Erstklässler-Aufregung feiern.
… einen neuen Alltags-Rhythmus begrüßen.
… im Spätsommer-Garten arbeiten.
… zwei Hausaufgaben-Kinder betreuen.
… die Sommer-Erinnerungen für immer festhalten.

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Szenen aus unserem Alltag

Vor ein paar Stunden noch hätte ich euch jetzt locker und beschwingt ein paar Alltagskracher aufschreiben können und euch auf den neuesten Stand gebracht. Ich hätte dankbar geschrieben, dass wir alle seit so langer Zeit gesund sind und -natürlich- wie sehr ich mich auf den Frühling freue.

Und jetzt, fast über Nacht, hat unser kleinstes Baby plötzlich hohes Fieber und eine Bronchitis bekommen. Wieder. Es hat knallrote Wangen, es winselt und jammert und glüht und liegt rum. Gar nicht der Jari, den wir kennen und von dem ich euch gleich ein paar lustige Geschichten erzähle. Aber wer weiß, ob die Tage wieder einen Schub mit sich bringen und er nach der Krankheit vielleicht gar nicht mehr so klein, sondern schon wieder ein bißchen gewachsen ist…

Es ist unglaublich, wie sehr sich der Alltag mit gesunden Kindern zum Alltag mit kranken Kindern unterscheidet.
Obwohl mein Mann gestern fast den ganzen Tag helfen konnte, bin ich hier zwischen zwei Wäscheständern, wichtigen Formularen, vorpubertierenden geburtsagsaufgeregten Jungs, Dreck auf dem Boden, einer vollen Spülmaschine, einer vollen Spüle, großer Müdigkeit und dem kranken Baby fast verzweifelt.
Und ich dachte mir: Was mache ich hier eigentlich? Wie fremdbestimmt kann man sein? Ist es denn möglich, dass ich mir vor 8:00 Uhr vornehme, mir die Hände einzucremen (dass man sich sowas vornehmen muss!) und das erst nach 21:00 Uhr tue?

So habe ich lange nicht gedacht und wieder bin ich froh, dass wir gerade nicht drei kleine Kinder, sondern zwei große und ein kleines haben. Denn wir anderen vier sind gesund und kämpfen und hoffen und beten für Gesundheit. Bitte nicht jetzt. Nicht im März und nicht vor der Geburtstagswelle.

Unsere letzten Tage und Wochen waren voll von schönen Zeiten und spontanen Abenteuern. Und deshalb kann ich jetzt das an-zuhause-gebunden-sein auch aushalten und die dreckigen Fenster und die wirren Beete sein lassen. Mein Küchentisch sorgt in der Zeit für Farbe.

 

* Die neuen Kinderzimmer der Jungs sind nun schon fast einen Monat da. Nach der ersten großen Freude und dem vielen Besuch, der eingeladen wurde, mussten aber auch Regeln erstellt werden. Wer darf in welches Zimmer? Wann? Und warum nicht? Und wenn ich meine Regeln durchsetzen will, sollte ich die von meinem Bruder vielleicht auch einhalten.
Es wurden Möbel umgeräumt und Spielzeuge getauscht. Anfangs konnten wir gut sehen, dass Emilian fleißiger aufräumt. Das hat Liam dann so beschäftigt, dass er sein Zimmer fast in ein Museum verwandelte, in dem nichts an falscher Stelle stand und auch nichts berührt werden durfte. Jetzt hat sich das ein bißchen beruhigt und an jedem Abend sind beide Zimmer ähnlich unaufgeräumt.
Angesichts der vielen Spielzeuge und der anstehenden Geburtstage weiß ich auch nicht, wie sich das ändern soll. Aber vielleicht muss es das auch nicht. Es sind doch Jungs-Zimmer. Im Sommer probieren wir zum ersten Mal einen Flohmarkt aus, bis dahin ist es eben etwas voller.

 

* In Teil 7 der 1000 Fragen hatte ich erwähnt, dass Paddy Kelly mein großer Schwarm war. Nie hätte ich gedacht, dass ich jetzt hier über die Kelly Family schreibe. Aber ich muss.
Am Freitag Morgen schrieb mir meine Freundin, sie hätte eine Karte für das Comeback-Konzert in der Mercedes Benz Arena – und sie hätte sofort an mich gedacht. Ich hab eine Sekunde überlegt.. und dann wusste ich, dass ich nachts bei Minus-Graden nicht an der Frankfurter Allee umherirren wollte. Ausserdem sollte an dem Abend ein Männer-Sauna-Abend stattfinden, zu dem mein Mann unbedingt gehen wollte. Also sagte ich ab. Ich kam dann nachhause und erzählte meinem Mann davon. Und was sagte er? „Marit, du musst dahin! Ich seh doch in deinen Augen, wie sehr du dir das wünschst!“
Genau, so einer ist das.
Mir fiel dann auch ein, dass ich im letzten Jahr die Werbung zu diesem Konzert gesehen hatte. Ich schrieb damals sofort meiner Mutter, wie cool es doch wäre, zusammen mit meiner Schwester dahin zu gehen. Und sie schrieb: Alles ausverkauft. Und damit hatte sich das damals erledigt. Und jetzt, ein paar Stunden vor dem Konzert wurde mir diese Karte angeboten!
Ich schrieb meiner Freundin, die Karte war noch da und innerhalb weniger Stunden plante ich meinen Konzert-Trip.
Wir trafen uns am S Bhf. Friedrichstrasse, fuhren bis Warschauer Str. und liefen noch ein Stück. Es war nicht zu kalt und die Wartezeiten konnten wir aushalten. Die Fans um uns herum waren original die Kelly-Fans von vor 20 Jahren, kaum jemand war jünger als wir. Ein paar Mamas hatten ihre Töchter dabei. Dazu die Schals mit dem berühmten grün-gelben Schriftzug.. es war schon verrückt.

Meine Freundin hat drei Kinder, ich auch – und es ist schon ein Abenteuer, nebeneinander in der ausverkauften Mercedes Benz Arena zu sitzen und zu wissen, beide Männer haben auf die Sauna verzichtet und sitzen jetzt mit den Kindern zuhause.

Aber als dann das Licht ausging und die Kellys auf die Bühne sprangen, war es, als wäre die Zeit zurückgedreht worden. Es war unglaublich! Die Stimmen sind wie früher! Die Musik.. es spielen ein paar Töne und tausende Frauen wissen, welcher Kelly gleich welches Wort singen wird. Ich erinnerte mich, wie sehr Kelly-Fan ich eigentlich war.
Wir alle sind etwas älter geworden.. die Kellys und wir auch. Man sieht das. Jeder hatte seine Geschichte, seine Familie, seine Dramen, seine Erfolge.
Aber dieses Feeling während des Konzertes war wie früher. Ja, Paddy hat gefehlt, aber ich war so froh, mich für den Abend entschieden zu haben!
Der Weg nachhause war lang und kalt, aber: Es hat sich gelohnt!!

 

* Fast genauso spontan sind wir am Montag zu meinen Eltern gefahren, um aufs Eis zu gehen, wahrscheinlich zum letzten Mal in diesem Winter. In den Nachrichten wurde bereits immer wieder davor gewarnt, aber die Havelwiesen sind riesige flache Pfützen und ein paar Stunden konnten wir mit Freunden auf dem Eis sein. Das Tauen war zu sehen und zu hören und nach jedem Sturz waren die Hosen nass. Aber einfach diese Weite, das Gleiten, die Geräusche, Kaffee und Kekse auf dem Eis.. das sind meine Kindheitserinnerungen und für mich war das ein Mini-Winterurlaub.
Seit gestern Abend schneit es ja hier tatsächlich. Fast wären wir mit dem Schlitten zur Kita gefahren. Für die Kinder freue ich mich über den Schnee.. ich hätte jetzt doch gern etwas mehr Wärme. Vielleicht zu den Geburtstagen? Obwohl.. ich glaub nicht, dass die Jungs schon im Schnee gefeiert haben.

Opa hat die Kinder auf dem Schlitten

Vor ein paar Tagen ohne Tauwetter

Meine wilden Kerle

 

* Jari schnuffelt um mich herum und atmet wie eine Dampflok. Es geht ihm nicht so gut. Aber ich wollte euch von den letzten Wochen mit ihm erzählen. Als nämlich die Jungs Anfang Februar weg waren und wir hier mal schnell drei Zimmer neu gemacht haben, hat er uns scheinbar genau beobachtet. Wie wir Dinge aufheben, wegnehmen und woanders hinlegen. Genau das hat er nämlich seitdem gemacht. Sehr ehrgeizig. Fast so, als hätte er einen Aufräum-Tick. Manchmal konnten wir ihn dabei beobachten. Und wir haben uns kaputt gelacht, wenn er ganz stolz irgendeinen Gegenstand irgendwo abgelegt hat und dann die Hände vor dem Bauch „verschränkt“ und stolz seines Weges zieht.
Er wurde sehr aufmerksam, wenn uns etwas herunterfiel. Dann kam er, hob es auf und legte es ordentlich weg.
Allerdings zog er auch allein los, um „aufzuräumen“. Und dass bei 5 Personen immer etwas auf dem Boden liegt, könnt ihr euch vorstellen. Jari störte das scheinbar. Und so fanden wir eingepackte Spülmaschinen Tabs unten in der Spülmaschine, Unterhosen im Nudel-Fach, Besteck in der Spielekiste, Lego im Bio-Müll.. Wer weiß, ob wir bereits alles Aufgeräumte gefunden haben. Und wer weiß, ob diese Phase nach der Krankheit nicht schon wieder vorbei ist?

 

* Jillian muss auch erwähnt werden.
Anfang Februar habe ich meine 30-Tage-Shred-Challenge beendet. Danach hab ich erstmal überhaupt gar keinen Sport gemacht. Als das schlechte Gewissen lauter wurde und ich wieder Lust und Zeit hatte, bestellte ich mir eine neue DVD. Und die lag dann erstmal rum. Aber dann habe ich sie einfach mal angemacht. Ich kannte bisher nur die Jillian Shred DVD und war gespannt. Die Jungs auch.
Die DVD wurde in einem anderen Studio aufgenommen, die beiden Ladies rechts und links sind nicht mehr Anita und Natalie und auch der Aufbau ist ganz anders. „Bauch Beine Po intensiv“besteht aus sieben Einheiten, die je 6 Minuten lang sind. Sie können nacheinander abgearbeitet oder einzeln als Kapitel ausgewählt werden. Jillian schwört auf Circle Training, es wird also viel wiederholt.

Ich habe alles einmal ausprobiert.
Und wisst ihr was? Es hat so viel Spaß gemacht!!
Die meisten Übungen sind auf der Matte oder am Platz, es wird kaum gesprungen Danke Jillian!), was dazu führt, dass ich besser mitkomme, ohne völlig aus der Puste zu sein. Das ist so ein großer Unterschied, auch für die, die wegen Knie und Knöchel nach dem dritten Hampelmann aussteigen mussten.
Es geht viel um Bauch, Beine, Po (tatsächlich!), auch um Schultern, Arme und Rücken. Die 40 min. vergingen sehr schnell, ich konnte wunderbar bis zum Ende durchhalten, aber: Der Muskelkater.. ist unglaublich. Das ist kein Vergleich zu Shred. Autsch. Und lange Autsch. Aber es fühlt sich ja doch gut an.
Ich mach mir jetzt keinen Stress, ob ich Bauch, Beine, Po jeden zweiten Tag oder jede zweite Woche schaffe. Aber ich möchte dranbleiben. Denn es macht Spaß und die Übungen sind so gut. Wenn ich da nicht den schönsten Po 2018 kriege, dann weiß ich auch nicht 😉

 

* Am 24. Februar hatte ich einen Informations-Tag für meine eventuelle Weiterbildung. Von diesem Tag hatte ich mir viel Sicherheit erhofft, stattdessen hat er leider noch mehr Fragen gebracht.
Wie auch immer: Ich bin kurz davor, den Vertrag zu unterschreiben. Ich möchte diese Entscheidung gern hinter mir haben und hab lange nicht etwas so sehr vor mir hergeschoben. Trotz aller Fragen und Unsicherheiten fühle ich, dass es das richtige ist und dass ich bereit bin. Ich muss es einfach machen. Und sobald die Unterschrift gesetzt ist, lüfte ich hier das Geheimnis.

 

* Am Montag Abend saß ich in Emilians Klassenraum zum Elternabend. Nach ein paar Turbulenzen in allen möglichen Bereichen haben sowohl Eltern als auch Schüler zu einem guten Miteinander gefunden. Wir sind sehr glücklich mit der Schule und warten nun auf die Bestätigung für Liams Platz.
Die Zweitklässler werden in den nächsten Monaten auf die 3. Klasse vorbereitet. Sie lernen, selbständiger zu arbeiten. Sie lernen das 1×1 und sie lernen, eigene Texte zu verfassen, wie eine Bildbeschreibung oder ein Brief.
In der 3. Klasse wird der Schwimmunterricht dazu kommen, eine erste Fremdsprache, die Noten, eine neue Klassenlehrerin und evtl. ein neuer Klassenraum. Ich stelle aber fest, dass mich das lange nicht so verrückt macht, wie die Einschulung vor 2 Jahren. Emilian ist ein sehr guter Schüler und ich bin mir sicher, dass er das alles schafft.

* Die beiden Kindergeburtstage werden 2018 als Cowboy- und NinjaGo-Party gefeiert. Ich mache mir diesmal nicht so viele Gedanken, weil die Kinder und Gäste in den letzten Jahren oft einfach nur spielen wollten. Ausserdem wird uns ja das Wetter wahrscheinlich nicht im Garten feiern lassen. Ich werde jetzt die Wunschlisten der Kinder, die ihr auch hier auf der Startseite ansehen könnt, auf Amazon aktualisieren, damit schöne Geschenke geschenkt werden können und ich mir nicht alle Ideen merken muss.

* Und ein Kracher, den Liam aus aktuellem Anlass mehrmals am Tag zum Besten gibt:
Was stinkt und ist glücklich?
– Ein Gefurztagskind…

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