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1000 Fragen an dich selbst – Teil 18

Hach, ich bin so voll und erfüllt von den letzten Tagen. Happy Times! Ich hab so viel erlebt und geschafft und genossen.

Meine Weiterbildung lief und läuft gut (ich werde in den nächsten Wochen mal ein paar mehr Wörtchen dazu schreiben) Dann haben wir Besuch aus Kalifornien. Dann waren wir heute (wegen schulfrei: Yeah!) auf Karls Erdbeerhof und ich bin endlich mit der Achterbahn gefahren. Das war so cool! Und dann das Wetter. Und die Familie. Und so. Watt jeht’s uns juut!

Ich freu mich jedesmal auf die neuen Fragen!
Kann man echt 1000 gute Fragen beantworten?
Spannend.. und los geht’s:

341. Worüber kannst du dich immer wieder aufregen?
Echt jetzt? Das macht aber grad meine ganze Stimmung kaputt! Was soll’s… Also, über eins meiner Kinder, das ein kleines Konzentrations-Problem zum Beispiel mit den Hausaufgaben hat. Boah! Und über Termin-Verpeilungen mit meinem Mann. Und über Dinge, die genommen und benutzt – aber nicht wieder weggeräumt werden!!!
Das war jetzt mal so der kleine familiäre Teil. Und da gibt es übrigens jeeede Menge Dinge, über die ich mich inzwischen kaum bis gar nicht mehr aufrege! Is halt so.

Im Allgemeinen würde noch dazu gehören:
Menschen, die lügen, um besser da zu stehen oder schneller voran zu kommen. Ich rege mich auf über Menschen, die sich schnell und laut über alles aufregen. Über Menschen, die unsensibel in Fettnäpfchen treten und andere verletzen. Die andere Schwachheit zu ihren Gunsten nutzen. Da gibt es noch viel, viel mehr…Ungerechtigkeit gegenüber Kindern, Machtspielchen, Gewalt unter der Geburt, Bevormundung, Egoismus, Plastikmüll, Verschwendung an Ressourcen, Zeit und Geld… haach. Aber ich merke doch, dass ich jetzt nicht darüber nachdenken möchte.

342. Kann jede Beziehung gerettet werden?
Puh. Ich bin mutig und sage Ja.

343. Mit welchem Körperteil bist du total zufrieden?
Ich mag meine Hände. Und meine Augen. Und meine Haare.

344. Womit hältst du dein Leben spannend?
Wenn unser Leben eines nicht ist, dann langweilig.
Zu unserer Hochzeit haben wir uns für unsere Ehe folgenden Spruch ausgesucht: „Wenn du etwas erleben möchtest, das du noch nie erlebt hast, musst du etwas tun, das du noch nie getan hast.“
Wir hatten ja keine Ahnung… 😉

345. Kannst du unter Druck gute Leistungen erbringen?
Unter Zeitdruck, ja. Wir haben heute super super minuten-spontan eine deutsch/amerikanische Kinder-Geburtstags-Party bei uns gefeiert. Aber unter „Drei Kinder schreien mich an und das Essen verbrennt und das Baby schreit und das Telefon klingelt und ein Glas fällt runter“-Druck nicht mehr ganz so.

346. Welche Lebensphase hast du als besonders angenehm empfunden?
Ich neige dazu, die Vergangenheit rosiger zu sehen, als sie in dem Moment vielleicht war. Damals wollte ich gern schon weiter sein – heute wünsche ich mich zurück. Solche Filter spielen da vielleicht mit.
Das junge, unschuldige zum ersten Mal verliebt sein und mit einem Jungen zusammen zu sein, fand ich so spannend und aufregend. Die ersten Monate als Ehepaar, die sich so verrückt nach „Wir sind große, freie Kinder“ und „Wir sind jetzt ernstzunehmende Erwachsene“ hihi anfühlen. Dann die erste Schwangerschaft. Die Freiheit, mit einem pflegeleichten Baby einfach in den Tag hineinzugammeln. Der erste Sommer im eigenen Garten. California Lifestyle.. mit der Familie am Pazifik leben. Sommerferien. Naja, ihr merkt schon. Ich finde mein Leben sehr angenehm. (Aber ich hab auch Phasen nicht benannt 😉 )

Kontrast Fotostudio

347. Findest du andere Menschen genauso wertvoll, wie dich selbst?
Ja!!! Und ich wünsche einigen von ihnen, dass sie das endlich sehen und erkennen und annehmen!

348. Hast du immer eine Wahl?
Instinktiv würde ich ein dickes Nein schreiben, weil ich drei Kinder habe und manchmal Stunden vergehen, bis ich an mich denken kann. Aber ich denke, dass ich dann wiederum die Wahl habe, das blöd oder okay zu finden. Und ich habe drei Kinder gewählt, also lebe ich „die Konsequenzen“ und mache uns das allerbeste daraus. Hmm?

349. Welche Jahreszeit magst du am liebsten?
Das weiß doch jedes Bibi.
Ich mag März bis Oktober. Warum, wisst ihr.

350. Wie hättest du heißen wollen, wenn du deinen Namen selbst hättest aussuchen dürfen?
Ich hab keine Ahnung.

351. Wie eitel bist du?
Uuh ähm, um mal bei der Sache mit dem Namen zu bleiben.. Eitel könnte mein zweiter Vorname sein. Ohne Ohrringe und Mascara gehe ich nirgendwo hin. Das sind wahrscheinlich auch die Dinge, über die ich als Mama noch einigermaßen selbst entscheiden kann. Ich mag es, mich schön zu fühlen und mir nicht unbedingt jede wache Nachtstunde und jede Sorgenfalte ansehen zu lassen.

352. Folgst du eher deinem Herzen oder deinem Verstand?
Das wäre dann das Herz.

353. Welches Risiko bist du zuletzt eingegangen?
Hmm.. die Doula-Weiterbildung zu machen. Ich bereue es nicht! Aber ein Risiko wird diese spannende Sache immer sein.

354. Übernimmst du häufig die Gesprächsführung?
Ich kann gut anfangen, mit SmallTalk das Eis brechen. Aber dann lasse ich es eher laufen. Ich rede zwar gern, aber Einmischen und Unterbrechen mag ich eigentlich nicht so.

355. Welchem fiktiven Charakter aus einer Fernsehserie ähnelst du?
Puh, keine Ahnung. Da gibt es zu viele.

356. Was darf bei einem guten Fest nicht fehlen?
Tolle Gäste. Leckerer selbst gebackener Kuchen. Frische Blumen. Musik. Zeit. Gute Getränke.

357. Fällt es dir leicht, Komplimente anzunehmen?
Naja.. lächeln und Danke sagen kriege ich hin. Ganz ehrlich mag ich Komplimente auch schriftlich sehr, um sie mir aufzuheben und ab und zu mal zu lesen. Ich hab noch solche Zettel.. die sind über 10 Jahre alt.

358. Wie gut achtest du auf deine Gesundheit?
Ich versuche, erstmal überhaupt darauf zu achten.. aber ich mache mich nicht dabei verrückt. Ich bin für ein Mittelmaß und einen guten Ausgleich. Zähne putzen ausfallen lassen geht übrigens gar nicht.

359. Welchen Stellenwert nimmt Sex in deinem Leben ein?
Ich mag Sex. Allerdings, falls das jemand noch nicht weiß: Es ist nicht unbedingt so, wie in Filmen und Büchern und schönen Träumen. Spätestens mit Babybauch und Still-Nächten und Kindern im Bett ändert sich das. Manchmal ist es ein Kampf. In den Filmen lernt man nicht, dass man sich „Zeit mit dem Ehemann“ mal im Kalender eintragen muss. Aber es ist die Mühe wert. Und Sex schützt vor Entfremdung und Anspannung und sich-allein-fühlen. Und dass es „im Alter“ besser wird, hätte ich ja auch nie geglaubt…

360. Wie verbringst du am liebsten deinen Urlaub?
Urlaub ist, was man draus macht.
Als ich heute mit meinem Mann auf Karls Erdbeerhof ganz, ganz oben im Wind unter blauem Himmel barfuß auf der großen Hüpfburg saß, hat sich das ein bißchen wie Urlaub angefühlt.
Natürlich würde ich gern jährlich mit Freundinnen im Spa-Paradies verschwinden und Pediküre und Massage genießen. Dann mit meinem Mann nach Italien, unendlich viel Wein trinken und Tomate-Mozarella essen. Und danach mit den Kindern ans Meer, Kleckerburgen bauen, Eis essen und Muscheln sammeln. Aber wenn das grad nicht geht, dann freue ich mich auch wirklich sehr über ein paar freie Tage, die wir draussen verbringen können. An denen wir keine Uhrzeit brauchen, dreckige Füße haben und viel zusammen lachen.

 

Teil 17

Teil 16

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1000 Fragen an dich – Teil 17

Während ich hier auf der Terrasse sitze und tippe, wuselt Jari um mich herum. Manchmal spielt er alleine, aber manchmal versucht er auch, eine Taste auf dem Laptop zu erwischen oder auf meinen Schoß zu klettern. Er ist jetzt fast 16 Monate alt und quietschlebendig, ich schaffe nicht das, was ich möchte… aber ich könnte mir nicht vorstellen, ihn schon in den Kindergarten zu bringen. Er ist gerade in so einer wunderbaren Phase! Er fängt richtig an, zu „sein“. Manchmal guckt er den Vögeln im Garten zu, manchmal spielt er mit einem kleinen Auto. Manchmal probiert er mit seinem kleinen süßen Mund irgendwelche Klänge und Laute aus, manchmal spielt er seinen Brüdern Streiche und juchzt vor Freude, wenn sie ihn im Spiel durchs Haus jagen. Manchmal trägt er sehr wichtig irgendwelche Sachen durchs Haus, manchmal klettert er auf einen Stuhl und kichert vor sich hin. Er klettert sowieso! Furchtlos! Er ist ziemlich sicher dabei, aber wir erschrecken doch ab und zu.
Vor ein paar Tagen war ich mit ihm allein zuhause. Ich stand an der Spüle und habe abgewaschen, als mir plötzlich jemand von hinten auf die Schulter tippte. Der Jari! Er hatte sich einen Stuhl zu mir geschoben und war einfach darauf geklettert, hatte sich hingestellt und Mama überrascht…

Das alles gehört zur Zeit zu meinem Alltag.
Wo immer ich bin, da ist auch Jari.
So sieht das gerade aus:

Und mit einem Auge immer an der Tischkante werde ich jetzt Teil 17 für euch beantworten.

321. Was gibt dem Leben Sinn?
Familie. Leidenschaft. Berufung. Menschen begleiten. Freundschaft. Liebe. Mit den Menschen um mich herum in Frieden leben. Die kleine Welt um mich herum besser machen.

322. Was hättest du gern frühzeitiger gewusst?
Hmm.. dass viele Sorgen unbegründet sind. Dass meine Kinder mehr schaffen, als ich ihnen zutraue. Dass ich mehr schaffe, als ich mir zutraue. Dass „Einfach machen“ oft ein guter Ratgeber ist. Dass Gott immer einen Plan hat und uns nicht ins Leere laufen lassen wird. Dass ich oft viel mutiger und furchtloser hätte sein können.

323. Wie alt fühlst du dich?
Och, wie 25. Allerdings möchte ich die Erfahrung und „Reife“, wenn ich das mal so sagen darf, auch nicht missen.

324. Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust?
Mich. (Krass, oder?) Ich habe gelernt, die Dinge anzusehen und zu bewundern, die mir gefallen.

325. Kannst du gut zuhören?
Es ist nicht meine Stärke. Aber ich kann zuhören, mir Dinge merken und später darauf reagieren und ich kann ermutigen.

326. Welche Frage wurde dir schon zu häufig gestellt?
Haha. „Ist dir nicht kalt???“ – Ständig.
Gefolgt von: „Wie schaffst du das alles?“

327. Ist alles möglich?
Ja. Davor sollten wir mehr Respekt haben.

328. Hängst du an Traditionen?
Am Anfang unserer Ehe war es mir ganz, ganz wichtig, Dinge genau wie bei uns zuhause zu machen. Aber mein Mann kam ja genauso mit seiner Geschichte an. Inzwischen liebe ich es, neue Traditionen zu gründen. Manchmal nervt es mich, dass ich die einzige hier neben 4 Männern bin, der das wichtig zu sein scheint… Aber ab und zu lassen sie mich merken, wie sie es doch genießen. Und wenn ich höre: „Ach jaa, das machen wir immer, wenn…“ oder „Weißt du noch? Das haben wir immer…“, dann platzt mein Herz vor Freude und ich fühle mich gut. Und es ist nie zu spät, neue Traditionen zu schaffen.
Weihnachtstraditionen zum Beispiel… schwieriges Thema.
Wir haben entschieden, den 24.12 nur für uns zu nehmen. Papa, Mama, Kind, Kind, Kind. Das war nicht ganz leicht durchzusetzen und es muss auch nicht für immer so sein. Aber jetzt möchten wir das so.
Auch die Sommer Liste. Kurz vor den Ferien, aber noch lange genug, um Vorfreude zu feiern, schreiben wir alle auf, was wir im Sommer gern machen würden. Und dann schlendern wir uns von Abenteuer zu Abenteuer durch die Ferien.

329. Kennt jemand deine finsteren Gedanken?
Nein.. naja, Jesus wahrscheinlich.

330. Wie sieht für dich der ideale Partner aus?
Ich habe gelernt, dass Aussehen nicht alles ist. Wie wünschen sich Mädels ihren Traummann? Lange Haare, kurze Haare, Brusthaare, keine Haare? Braungebrannt, Sommersprossen, Grübchen, starke Arme, keinen Bauch? Wenn ich Fotos von meinem Mann und mir vor 14 Jahren angucke (Vor 14 Jahren haben wir uns zum ersten Mal wahrgenommen!!!), dann staune ich, dass wir uns überhaupt gefunden haben.. Die inneren Werte sind viel wichtiger und Schönheit ist vergänglich. Bums, das ist die Wahrheit!
Aber ich finde meinen Mann schön!
Seit wir ein Paar sind, versuchen wir gemeinsam über Aussehen und Kleidungsstil zu entscheiden und machen uns für den anderen schön. Auf dem Männerwochenende hat er beschlossen, sich nicht mehr zu rasieren, was ich sehr attraktiv finde.

331. Wonach sehnst du dich?
Nach Zeit zum Lesen. Nach Zeit mit Freunden. Nach Gelassenheit. Nach Sorglosigkeit.

332. Bist du mutig?
Nicht so, wie ich gern wäre.. aber doch, ich finde, ich bin mutig.

333. Gibt es für alles einen richtigen Ort und eine richtige Zeit?
Manchmal hab ich einfach das Gefühl: Hier passt alles. Hier und Jetzt soll ich sein. Aber das Gefühl kann sich auch erst hinterher einstellen. Ich bin kein Planungs-Mensch und merke immer wieder, den perfekten Zeitpunkt gibt es wohl eher nicht und so, wie es ist, ist es gut.

334. Wofür bist du dir zu schade?
Für unnötigen Diskussionen. Für Machtkämpfe. Für Zeitverschwendung.

335. Könntest du ein Jahr ohne andere Menschen aushalten?
Bitte was? Äh.. nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Niemals.

336. Wann warst du zuletzt stolz auf dich?
Gab es die Frage schon? Ich bin stolz, dass ich Veranstaltungen ins Leben gerufen habe, die wachsen und anderen gut tun.

337. Bist du noch die Gleiche wie früher?
Ich bin manchmal überrascht, wie schnell man auf Klassentreffen nach vielen Jahren erkannt wird und andere erkennt. Aber innerlich.. nein, bin ich nicht mehr.

338. Warum hast du dich für die Arbeit entschieden, die du jetzt machst?
Ich bin ausgebildete Erzieherin und habe den Beruf gut und gerne gemacht. Aber ich muss ehrlich sagen, dass diese Wahl ein bißchen aus Mangel an Alternativen und Wissen getroffen wurde.
Ich arbeite ehrenamtlich in der Kirche mit Müttern und Frauen zusammen, weil ich es liebe, Frauen auf ihrem Weg zu ermutigen, zu begleiten, zu bestärken und zu unterstützen.
Ich habe mich für die Weiterbildung zur Doula entschieden, weil ich es liebe, Frauen auf ihrem Weg zu ermutigen, zu begleiten, zu bestärken und zu unterstützen.

339. Welche schlechte Angewohnheit hast du?
Ich nörgele. Das kriegt mein armer Mann ab.

340. Verfolgst du deinen eigenen  Weg?
Was mein eigener Weg ist, frage ich mich manchmal. Wo wäre ich jetzt ohne Mann und Kinder? Ich hab echt keine Ahnung. Abgesehen davon, dass ich die meisten  Entscheidungen am Tag wegen meiner Kinder hier treffe, verfolge ich unseren eigenen Familienweg. Mein Mann und ich gehen ihn, stark, Hand in Hand, sicher. Egal, was links und rechts geguckt und gewundert wird. Wir verfolgen unsere Berufung.

Das hat Spaß gemacht heute!
Ich verlinke die vorherigen Beiträge neu ab jetzt. Alle anderen findet ihr rückwärts ab Teil 16.

Teil 16 

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1000 Fragen an dich – Teil 16

Ich muss die ruhigen Minuten nehmen, wie sie kommen. Auch, wenn das heißt: Zwei Blogeinträge an einem Tag.

Unser Auto ist noch immer in der Werkstatt und ich bin heute schon so viel gelaufen. Bevor ich nachher wieder 2 km spaziere, um Emilian von einem Kindergeburtstag abzuholen und dann wieder 2 km mit ihm zurück laufe, sitze ich also hier mit einem Cappuchino auf der Couch und beantworte die nächsten Fragen. Auf die habe ich mich ja gefreut. Mal sehen, wonach mir heute ist…

301. Worin bist du ein Naturtalent?
Ich kann innerhalb kürzester Zeit Partys oder spontane Treffen mit Freunden planen und durchführen. Ich kann Menschen vernetzen. Ich kann meine Küche aufräumen, wie sonst keiner. Ich kann gleichzeitig mit mehreren Menschen reden und schreiben. Ich kann sowieso gut mehrere Dinge gleichzeitig machen. Ich kann blitzschnell Kinderzimmer aufräumen. (Das wissen meine Kinder leider schon) Ich kann guten Cheesecake und andere Leckereien backen. Ich habe sehr viel Geduld und Nerven für meine Jungs. (Ist es ein Naturtalent, Mutter zu sein?) Ich kann lange ruhig bleiben und viel Stress aushalten.. beim Auto fahren, wenn das Geld knapp wird, wenn mein Mann lange weg ist, wenn es Wartezeiten beim Arzt gibt, wenn viele Kinder durch mein Haus toben. Ich habe einen großen Glauben, dass alles gut wird!

302. Welche Person um dich herum hat sich in letzter Zeit zum positiven verändert?
Oh, da fallen mir viele ein. Ein paar Freundinnen, mit denen ich zusammen unterwegs bin. Erst Monate oder schon Jahre. Es ist schön, den Weg gemeinsam zu gehen!

303. In welcher Situation warst du unfair?
Ach, da fällt mir genug ein. Mit einem Schulkind, einem Vorschulkind und einem Kleinkind finde ich es schwer, fair zu sein. Wer darf als Erster? Wer darf mehr? Wer darf was? Wer hatte noch nicht? Und warum? Und ich hatte noch nie! Und das ist so unfair, Mama!

304. Fühlst du dich fit?
Direkt nach meinem Sportprogramm habe ich mich sportlich und ausgepowert gefühlt, aber nicht direkt fit. Dann hab ich nach so ein paar Tagen oder Wochen? Pause mit der nächsten DVD angefangen und war erschrocken, wie un-fit ich bin! Diese 30 Tage sind eben nach den 30 Tagen vorbei. Bumms. Jetzt habe ich zum Geburtstag die dritte DVD geschenkt bekommen und ich hab wirklich Lust darauf. Aber.. man muss es auch machen, ne? 😉
Um die Frage mal direkt zu beantworten:
Ich fühle mich gut und habe keine Schmerzen, ich schaffe das, was ich schaffen muss. Aber mehr geht immer.

305. Sind deine finanziellen Angelegenheiten gut geregelt?
Ähm. Die „Angelegenheiten“ die wir haben, sind geregelt. Haha. Aber das sind nicht viele. Ich sage mal: Es ist kompliziert.

306. Von welchem Buch warst du enttäuscht?
Ich muss sofort an Filme denken, von denen ich enttäuscht war, nachdem ich auch das Buch gelesen habe. Es gab Bücher, mit denen ich mich echt schwer getan habe. Gerade fällt mir keins ein.

307. Welchen Grund hatte dein letzter Umzug?
Der letzte halbe Umzug war im März 2015 von Kalifornien zurück nach Berlin. Damals habe ich mich so nach Berlin gesehnt. Heute frage ich mich, warum wir jemals zurück gekommen sind. Naja. So ist es.
Der letzte richtige Umzug war im Februar 2012 von unserer kleinen schönen Wohnung in Hohenschönhausen in unser Häuschen hier im Süden Berlins.

308. Neigst du zum Schwarz-Weiss-Denken?
Nein. Ein bißchen denke ich wohl rosa. Alles wird gut.

309. Was fühlst du, wenn du verliebt bist?
Meine Augen leuchten, ohne dass ich was dafür tun muss. In mir kribbelt es und ich hab das Gefühl, ich könnte vor Freude platzen. Manchmal muss ich quietschen. Die Sekunden, bevor ich meinen Mann (oder die Kinder auch) nach ein paar Tagen oder Stunden wiedersehe, sind so aufregend und vergehen viel zu langsam.

310. Gehört es zum geselligen Beisammensein, viel zu essen und zu trinken?
Viel würde ich nicht sagen. Isst man nicht immer zu viel?
Aber hier und da leckere Snacks und guter Wein oder Saft oder das Lieblingsbier (Hallo K.!) oder Cocktails – hach, das macht das Leben doch schöner! Ich bin fasziniert, wie glücklich man Freunde mit gutem, selbstgemachten Essen machen kann!

311. Welche Dinge stehen noch auf deiner to-do-Liste?
Warum steht da „noch“? Soll das heißen, ich bin bald fertig?
Also seit langer Zeit steht da „Fotobücher“. Ich hab für jedes Jahr ein Fotobuch für die Kinder gemacht. Anfangs für jeden eins und dann ab 2015 eins für beide. Und 2016 und 2017 fehlen mir inzwischen. Und ich werde. das. nicht. von. der. Liste. streichen!!! Und wenn ich auf eine Nacht verzichten muss! (Im Moment scheitert es daran, dass ich Flickr nicht mit dem Cewe-Fotoprogramm verbinden kann, falls jemand Ahnung hat.)
Und sonst steht da „Doula Bücher lesen“, „Blogeinträge veröffentlichen“, „Flohmarkt vorbereiten“, „Garten“, „Kinderkleidung sortieren“ und immer sowas.

312. Hegst du oft Zweifel?
Immer weniger.

313. Womit bist du unzufrieden?
Mit einigen Teilen meines Körpers, die durch die Kinder wohl für immer eben so aussehen. Mit unserer finanziellen Situation und dem Druck für meinen Mann. Manchmal mit dem Wetter. Manchmal mit der Frechheit meiner Kinder. Mit zu vollen Kinderzimmern. Mit zu wenig Zeit für mich, für uns haben.
Aber das soll nicht im Vordergrund stehen. Ihr kennt das.

314. Mit welchem Gefühl besteigst du ein Flugzeug?
Bevor ich einen Flug buche, mache ich mir viele, viele Gedanken und rechne fast damit, dass ich abstürze. Aber wenn ich dann einsteige, gewinnt die Spannung und Vorfreude und die Abenteuerlust. Ich bin nicht oft geflogen, aber ich mag es gerne.

315. Gilt für dich die Redensart „Eine Hand wäscht die andere“?
Nein. Ich finde es eher anstrengend, immer darauf zu achten, wer mit Bezahlen oder Beschenken dran ist. Ganz nach Gefühl. Ich gebe gerne. Dann kann ich auch Hilfe annehmen, wenn ich mal nicht geben kann.

316. Bist du schon mal schikaniert worden?
Ja, in Schulzeiten. Und generell fühle ich mich als Frau und Erzieherin und Hausfrau und Mutter auch schon manchmal schikaniert. Aber das ist eine andere Geschichte.

317. Wie spontan bist du?
Ziemlich.

318. Unterstützt du bestimmte Menschen bedingungslos?
Ja. Passend auch zu Frage 315. Warum nicht?

319. In welcher Angelegenheit hast du Schuldgefühle?
Wenn ich das Gefühl habe, enge Freunde enttäuscht zu haben oder ihnen nicht gerecht werden kann.

320. Wie viele Jahre schon dauert deine längste Freundschaft?
Wir haben gerade letztens festgestellt: 16 oder 17 Jahre. Mehr als unser halbes Leben! Und eigentlich ohne Pause. Haach <3

 

Nutzt den Abend,  um meine anderen Antworten zu lesen. Viel Spaß!

Teil 1

https://mamasbusiness.de/?p=9895
Teil 2
https://mamasbusiness.de/?p=9918
Teil 3
https://mamasbusiness.de/?p=9920
Teil 4
https://mamasbusiness.de/?p=9938
Teil 5
https://mamasbusiness.de/?p=9973
Teil 6
https://mamasbusiness.de/?p=10000
Teil 7
https://mamasbusiness.de/?p=10010
Teil 8
https://mamasbusiness.de/?p=10018
Teil 9
https://mamasbusiness.de/?p=10054
Teil 10
https://mamasbusiness.de/?p=10104
Teil 11
https://mamasbusiness.de/?p=10113
Teil 12
https://mamasbusiness.de/?p=10150
Teil 13
https://mamasbusiness.de/?p=10185
Teil 14
https://mamasbusiness.de/?p=10225
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1000 Fragen an dich selbst – Teil 15

Gerade sitze ich im Reisebus nach Dresden und genieße die Ruhe, von irgendeinem Schnarchen mal abgesehen, und ich genieße die Zeit. Und dass mir mal nicht schlecht wird. Ist das auch noch eine Frage? „Wird dir beim Autofahren schlecht?“

Heute beantworte ich die 300. Frage! Vor Teil 15 hätte ich mich gern gedrückt.. die Fragen sehen so schwer aus. Werden wir gleich sehen. Dafür wird Teil 16 dann schöner, denke ich. Ihr seid noch dabei, oder?

Manchmal finde ich es schade, dass mein Blog gerade nur aus 1000 Fragen zu bestehen scheint.. aber andererseits lernt ihr mich und ich mich dabei sehr gut kennen. Langweilig wird es nicht.

281. Malst du oft den Teufel an die Wand?
Abgesehen davon, dass ich mich hüten werde, den Teufel an irgendeine Wand zu malen.. es gab Zeiten, in denen ich ängstlicher war. Interessanterweise als ich frisch verliebt, frisch verheiratet und frisch Mutter war. Ich hatte Angst, mein Glück verlieren zu können und nichts dagegen tun zu können. Jetzt bin ich nicht sorglos, aber optimistisch, zuversichtlich und ruhiger.

282. Was schiebst du zu häufig auf?
Bücher lesen. Gartenarbeit. Kleidung sortieren. Telefonate. Einen Zahnarztbesuch. Irgendwann knallt es dann und ich erledige vieles schnell und mit einem Mal. Aber irgendwas ist immer und manchmal schiebe ich eben.

283. Sind Tiere genauso wichtig wie Menschen?
Für mich nicht. Aber das ist keine einfache Ja/Nein Frage.

284. Bist du dir deiner selbst bewusst?
Ja. Und durch viele unterschiedliche Persönlichkeitstests habe ich im Laufe der Jahre (wie alt und reif das klingt!) immer mehr Verständnis und auch Worte für mich entwickelt. Auch durch diese Fragen hier. Was nicht heißt, dass ich auch immer mit allem an und in mir so zufrieden bin.

285. Was war ein unvergesslicher Tag für dich?
Ich möchte nicht schon wieder mit „Hochzeit“ und „Geburtstag“ antworten. Und ich weiß gar nicht, ob es einen Tag gibt, der mir so von morgens bis abends immer im Gedächtnis bleibt. Eher Momente. Sehr schöne. Und sehr schwere. Ich fand zum Beispiel die Ausreise nach Amerika sehr markant. Oder die Rückkehr. Oder den Tag der Beerdigung von Opa. Der Tag, an dem ich erfuhr, dass das Herz meines Babys in mir nicht mehr schlägt. Emilians Einschulung. Der erste und letzte Tage im Beruf, bei Ausbildungen. Den Mann nach langen Reisen wieder in unsere 8 Arme schließen zu können.

286. Was wagst du dir nicht einzugestehen?
Sollte ich das dann hier schreiben?

287. Bei welcher Filmszenen musstest du weinen?
Ach, geht das um eine?? Ich weiß nicht, ob ich mal richtig geweint habe. Bestimmt bei Pearl Harbour. Aber ich bin sehr schnell bewegt, wenn es um Beziehungen in Filmen geht. Mann – Frau. Mutter – Kinder. Verzeihen. Ehrlichkeit. Menschlichkeit. Liebe. Und, Überraschung: Diese Szene gibt es doch in jedem Film.

288. Welche gute Idee hattest du zuletzt?
Ich bin voller Ideen. Die Kindergeburtstag-Themen waren gut. Die Idee, im September Tulpenzwiebeln zu setzen, war gut, sehen wir jetzt. Zu Googeln, ob es Doulas in Berlin gibt. Spontan nach Dresden zu fahren. Kirschblütenfest zu feiern. Ein Überraschungspaket zu schicken.

289. Welche Geschichten würdest du gern mit der ganzen Welt teilen
www.mamasbusiness.de

290. Verzeihst du anderen Menschen leicht?
Ich kann hart und nachtragend sein, aber wenn ich Ehrlichkeit und Offenheit fühle, reiße ich mich zusammen. Es kommt drauf an, wie tief ich Dinge an mich heran lasse und wie wichtig mir etwas ist. Nein, eigentlich kommt es darauf an, dass ich Verzeihen soll.

291. Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heut aber nicht mehr?
Haach, ich habe geklammert. Siehe Frage 281. Ich bin immernoch gern 24 Stunden am Tag mit meinem Mann zusammen, aber was muss, das muss.

292. Was hoffst du, nie mehr zu erleben?
Ach, hier ist die Frage. Im letzten Teil bei Frage 263 dachte ich daran.
Schwere Enttäuschungen. Ungewissheit bei Krankheit. Ein Kind in der Menge suchen zu müssen. Ein ungeborenes Baby zu verlieren. Von anderen verunsichert zu werden. Geldsorgen. Und dann noch mehr ungeplante Ausgaben.
Wir müssen gerade jeden Euro dreimal umdrehen, bevor wir ihn ausgeben – und dann geht das Auto kaputt und natürlich ist der Betrag vierstellig… Ich möchte nicht mehr erleben, meinen Mann so leiden zu sehen. Die Fragen zu stellen: Wie kann ich meine Familie ernähren? Macht Gott was? Machen wir was falsch?
Wir teilen unsere Leidenschaft und Berufung und wir glauben, dass Gott uns versorgt. Aber der Glaube wird manchmal sehr auf die Probe gestellt.

293. Gilt für dich das Motto „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!“?
Ich glaub schon. Was macht man sich manchmal für unnütze Sorgen und Gedanken – anstatt einmal zu fragen und das Ding zu klären und es dann zu lassen. Ich würde manchmal gern mehr von meinem Mann erfahren. Aber ihm geht es um Ruhe, ums Zuhören und um ehrliche gute Fragen. Und wenn ich mir dafür keine Zeit nehme, bekomme ich eben keine Antworten. Weil ich ihm in einem Satz erzähle, welche Hausaufgabe Emilian hat, wer wieder schwanger ist und was wir für den Himmelfahrts-Tag planen, heißt das nicht, dass er das auch macht. Und kann. Außerdem weiß er um mein schnelles Mundwerk und mein schnelles Denken und erzählt mir aus bestimmten Gründen nicht alles. Zur Sicherheit für mich und andere. Manchmal denke ich, dass es ihm ja helfen könnte, wenn er Sorgen mit mir teilen würde. Dann schätze ich aber andererseits, dass er Sorgen bei sich behält, um mich zu schützen.

294. Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer?
Bei der Entscheidung zur Doula-Weiterbildung war ich tief in mir sicher, aber doch unsicher. Ich brauchte die Meinung einiger Freundinnen, um das gut entscheiden zu können.
Oft frage ich meinen Mann und schätze seine Meinung. Wenn ich voller Überzeugung bin, brauche ich nur sein „Ja, mach das!“ und was die Welt sagt, ist mir egal. Es kommt auch vor, dass ich ihn überstimme und ganz allein entscheide. Aber eher brauche ich bei Entscheidungen auch die Gedanken anderer zum Denken.

295. Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer?
Nanu. Ich würde sagen, ich bin ein Gegenwartsträumer. Ich lebe im Jetzt. Ich genieße den Moment. Als frische Mama habe ich mich ganz oft dabei wieder gefunden, zu denken: „Ach, war das schön, als er noch..“ und „Ach, wird das schön, wenn er erst..“ Und was war eigentlich schön? Genau! Dass er gerade…
Ich hänge natürlich mit meinem Herzen in der Vergangenheit. Ich liebe es, mit den Kindern „Weißt du noch?“ zu spielen. Da kommen so viele Erinnerungen. Und wir feiern das. Unsere Zukunft ist nicht direkt ungewiss, aber auch nicht fest geplant. Ich plane und fiebere nicht gern über die Maßen auf etwas hin, weil die lange lange Vorfreude den eigentlichen Moment unecht machen kann.
Macht das Sinn? Ich habe darüber noch nie nachgedacht. Aber jetzt, im Bus, inzwischen auf der Rückfahrt nach Berlin, fühlt sich das für mich so richtig an.

296. Nimmst du eine Konfrontation leicht an?
Nein, gar nicht. Ich winde mich wie ein Wurm und würde alles tun, um zu verschwinden. Oft ist es nicht schlimm und ich habe keine schlechten Erfahrungen gemacht. Aber ich mag es einfach nicht. Bitte, liebe Kinder, guckt euch das bei Papa ab. Der kann freundlich, aber bestimmt konfrontieren – so gut, wie niemand sonst.

297. In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter?
Die Frage 8, worin ich ihr ähnlich bin, war leichter. Ich denke, früher als junge Mutter war sie viel ruhiger und geduldiger, als ich es bin. Jetzt bin ich allerdings entspannter in einigen Dingen. Das kann aber auch am Alter und an den Umständen liegen. Sie ist viel fleißiger. Sie telefoniert öfter und gerne. Ich winde mich genauso, wenn ich telefonieren muss. Sie tritt mutiger und bestimmter auf. Das war vielleicht nicht immer so und ich hoffe, das lerne ich noch besser. (Mir fallen immer wieder kleine Dinge ein, die wir ähnlich machen) Sie denkt mehr an andere, als an sich selbst.

298. Wo bist du am liebsten?
Das hört sich so an, als dürfte das nur ein Ort sein. Ähm… nein, kann ich nicht. Mir fallen so viele Plätze ein. Und dann denke ich „Heißt am liebsten, dass ich da oft bin?“, „Heißt das, dass ich da schnell hinkommen können muss?“
Also, ich sitze sehr gern und sehr oft auf unserer Terrasse. Da sind die Kinder, da ist es grün und da sehe ich keinen Haushalt. Ich bin gern am Wasser. Am Wannsee. An der Ostsee. Weite und Meer. Sonne. In Kalifornien wäre mein „Am liebsten!“ in Laguna Beach gewesen. Sagen wir mal: Am liebsten bin ich draußen!

299. Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet?
Nicht zu viel und nicht zu wenig.

300. Was ist dein Lieblingsdessert?
Cheesecake. Eiskaffee. Tiramisu. After Eight Eis. Erdbeeren. 

 

Danke, dass ihr mit lest.
Hier findet ihr meine Antworten der letzten Wochen.

Teil 1

https://mamasbusiness.de/?p=9895
Teil 2
https://mamasbusiness.de/?p=9918
Teil 3
https://mamasbusiness.de/?p=9920
Teil 4
https://mamasbusiness.de/?p=9938
Teil 5
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Teil 6
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1000 Fragen an dich selbst – Teil 14

Haach, ich freu mich immer neu über die nächsten Fragen! Gute Fragen sind doch was Feines! Und wenn ich die 1000 Fragen wieder mal beantworten sollte, kämen ganz neue Antworten heraus. Spannend!

261. Über welche Themen unterhältst du dich am liebsten?
Also.. ob ihr’s glaubt, oder nicht: Ich liebe Geburtsgeschichten erzählen und hören. Nicht erst jetzt, schon seitdem ich zum ersten Mal Geburt erleben durfte.

Ich mag es auch, mit anderen zu visionieren, zu träumen, zu spinnen.. was könnten wir planen, was könnten wir starten?

262. Kannst du gut Fehler eingestehen?
Oh, das ist nicht einfach. Tut eigentlich nicht weh. Aber man, was kann ich stolz sein.

263. Was möchtest du nie mehr tun?
Ich finde es schwierig zu trennen zwischen „nie mehr tun“ und „nie mehr erleben“. Was möchte ich nie mehr tun? Es allen Recht machen wollen auf Kosten meiner Familie. Ich möchte niemanden enttäuschen, verletzen. Ist das damit gemeint? Ich weiß es nicht.

264. Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise?
Heiter bis sonnig.

265. Sagst du immer die Wahrheit?
Ich denke schon. Ehrlichkeit ist mir und für meine Kinder ganz wichtig. Notlügen gehen gar nicht. In wie vielen Serien und Filmen sehen wir und lernen die Kinder, dass es okay ist, die Wahrheit zu verbiegen, um besser da zu stehen? Finde ich furchbar. Wenn es keine Grauzone, sondern nur schwarz und weiß gibt, dann ist das so. Ich möchte meinen Kindern absolut vertrauen können und sie sollen das auch von mir wissen.

266. Was bedeutet Musik für dich?
Haach.. ich liebe Musik.
Musik berührt mein Herz. Musik bringt mich auf andere Gedanken. Musik bringt mich zum Weinen, zum Tanzen, zum Singen und zum Lachen. Musik macht Gänsehaut. Musik macht, dass ich mich bewegen muss. Musik macht, dass ich mich meinem Schöpfer Gott nähern kann und Musik macht, dass ich seine Schönheit fühle.
Musik erinnert mich an Menschen, an Situationen, an Urlaube, an Klassenfahrten, an Zeiten mit meinen Babys. Musik geht ins Herz mit „Weißt du noch?“ Das Kelly Family Comeback Konzert vor ein paar Wochen bestand nur aus solchen bewegenden Emotionen.

Bei uns hier wird immer gesungen! Nicht so alle zusammen und fünfstimmig, aber jeder für sich. Jari noch nicht. Aber Liam konnte viele Lieder summen, bevor er sprechen konnte!

Ich liebe es, dass die Jungs immerzu ein Lied im Kopf und im Ohr haben. Wir machen uns gegenseitig Ohrwürmer. Wir können hundertmal das gleiche Lied hören. Die Musik vom Film „Sing“. Oder von „Vaiana“.
Ich könnte „Bohemian Rhapsody“ von Pentatonix immer! hören.

Musik hat mich auf meinen Mann und besten Freund aufmerksam gemacht. Musik war unsere Sprache. Musik spricht keine Sprache. Musik spricht alle Sprachen.
(Jetzt habe ich das Wort so oft geschrieben, dass es richtig komisch aussieht. Kennt ihr sowas?)
Ich kann mir ein Leben ohne Musik nicht vorstellen!

267. Hast du schonmal einen Weinkrampf vorgetäuscht?
Nein. Wie geht das?

268. Arbeitest du gern im Team oder lieber allein?
In meinem Leben kommt das Wort „allein“ nie so ganz gut. Wenn ich ganz schnell ganz viel Chaos bewältigen muss (Küche, Kinderzimmer) dann geht das allein besser, als mit drei Kindern.. aber sonst immer gerne mit vielen anderen.

269. Welchen Fehler verzeihst du dir immernoch nicht?
Da fällt mir nichts ein. Es gibt nichts, womit ich mich quäle. Ich hätte nicht aufhören sollen, Musikunterricht zu nehmen. Ich hätte nicht so darauf bestehen müssen, unbedingt zu meinem 30. Geburtstag in Berlin zu sein. Dann hätten wir nämlich mehr Zeit in Kalifornien gehabt.
Aber das sind keine Fehler. Das sind einfach Weggabelungen in meinem Leben, an denen ich mich für eine Seite entschieden habe.

270. Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selbst nicht?
Keine.

271. Denkst du intensiv genug über das Leben nach?
Was heißt „genug“?
Ich denke nicht, ich bin. Ich denke über Entscheidungen nach, die wir treffen müssen. Über Pläne. Über meine Aufgaben. Ist das das Leben? Über „Woher kommen wir?“ und „Wohin gehen wir?“ denke ich weniger nach. Mein Glaube an Gott gibt mir da viel Sicherheit und klare Antworten. Es gibt viel mehr, als das, was wir sehen.

272. Fühlst du dich manchmal anderen Menschen gegenüber unsicher?
Ja, ich denke, das ist ganz normal. Bestimmt müsste ich mich nicht unsicher fühlen. Und bestimmt fühlen sich andere mir gegenüber auch unsicher, obwohl sie das nicht müssten.
Das liegt daran, wie wir auftreten. „Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit“ Oder Schwächen zeigen können. Und das ist auch ein Bild, dass wir unseren Kindern in den Kopf pflanzen. Leider oft unbewusst. Unterordnung. Respekt. Wer ist wichtiger? Spannendes Thema eigentlich.

273. Bist du autoritätsgläubig?
Was meinen Glauben betrifft, ja. Obwohl ich das nicht als autoritäre Religion, sondern eher als Beziehung bezeichnen würde.

274. Bist du gern allein?
Nein.

275. Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt?
Ich lebe hier mit 4 Männern.. muss ich noch mehr sagen?
Vieles, was Deko, Garten, Zimmer, Ausflüge, Partys.. betrifft, ist meine Initiative. Manchmal nervt es mich. Manchmal frage ich mich, ob es überhaupt auffallen würde, wenn ich das alles lassen würde. Manchmal denke ich, die Männer fühlen sich hier sehr wohl und wissen nur nicht, warum 😉

In unserer Kirche zum Beispiel habe ich mit dem MOPS-Treffen für Mamas und mit einer monatlichen LadiesNight angefangen, weil ich denke, dass Frauen und Mütter manchmal vergessen, eigene Interessen durchzusetzen. Oder zu haben. Und das muss ja nicht sein.

276. Welchen guten Zweck förderst du?
Ich mache gern bei „Weihnachten im Schuhkarton“ mit. Wir geben Geld an unsere Kirche und die unterstützt weitere Projekte. Andere Kirchen. Organisationen in Berlin, Deutschland und weltweit.
Ich versuche, einige Läden zu meiden und bestimmte Produkte nicht zu kaufen, obwohl ich da leider nicht sicher bin, welche Wahrheit wir kennen und kennen sollen.
Ich unterstütze das Second Hand System und versuche, „Zeit statt Zeug“ zu leben.

277. Wie sieht dein Traumhaus aus?
Für mich zählt, wer darin mit mir wohnt. Laaangweilig, sorry.
Ich hab’s nicht so mit Architektur und Inneneinrichtung. Entweder es passt, oder es passt nicht. Es sollte nicht so ganz im Nichts stehen, ich mag Menschen. Wisst ihr ja. Es muss groß genug sein und immer Platz für Gäste haben. Und: Ich möchte nicht putzen! Geht das bitte?
Liam sagt, sein Traumhaus soll größer als alle Nachbarhäuser sein, damit er weit gucken kann.

278. Machst du leicht Versprechungen?
Ja.. das könnte sein. Ich halte mich dann auch dran, aber auf meine und unsere Kosten. Vielleicht passt das zu Frage 263. Ich sollte Nein sagen lernen und Aufgaben abgeben lernen.

279. Wie weit gehst du für Geld?
Geld zu haben oder zu bekommen, ist sehr verlockend. Gerade, wenn jeder Euro vor dem Ausgeben dreimal gedreht werden muss. Aber, und da sind wir wieder beim Thema.. ich habe Versprechungen gemacht und auf Kosten meiner Familie entschieden. Bloggerkooperationen zum Beispiel. Da sage ich inzwischen mehr Nein, so schade es auch ist. Aber wenn die Zeit zum Schreiben fehlt, bringt es alles nichts.

Ich nehme mir Zeit, auszusortieren und Bücher einzuscannen und Anzeigen zu schalten, um ein paar Euros zu bekommen. Oder ich suche nach gebrauchten Dingen, um Geld zu sparen. Der Aufwand ist oft größer als der Nutzen, aber dafür ist es eben Second Hand und wieder ein bißchen für einen guten Zweck.

280. Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist?
Das könnte zu mir passen, ja. In unserer Familie können wir aber gut reden und Kompromisse finden. Es kann nicht immer um Nachteil und Vorteil gehen.

 

Mit vielen guten Gedanken im Kopf werde ich meinen Sohn jetzt von der Schule abholen. Später holen wir Freunde aus Kalifornien vom Flughafen ab.

Habt einen schönen Dienstag!

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