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StadtSpiel Berlin

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(Ver)Führung Berlin

Wir haben heute einen Ausflug abgehakt, der schon lange auf unserer Liste stand. Und am Ende sind wir mitten in der buntesten Party Berlins gelandet.
Aber von vorn.

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Vor einer Weile war ich mit einer Freundin, meiner Schwester und den Kindern auf der Messe BuchBerlin und wir lernten dort das StadtSpiel kennen. Ich beschäftigte mich nur kurz damit, stellte aber fest, dass es sich sozusagen um eine Schnitzeljagd durch Berlin handelt. Und zwar eine, die schon vorbereitet ist. Die man nicht selbst planen muss.

Weil dort die Spiele von Berlin und Dresden ausgestellt wurden und unsere Familie verteilt in Berlin und Dresden lebt, kaufte meine Schwester je eine Box.

Und als ich dann im Mai die Anfrage bekam, mal eine Box mit der Familie zu testen, wusste ich ja ungefähr, um was es geht, hab mich gefreut und sagte sofort zu. Die StadtSpiele kommen aus Dresden, sind alle handgemacht, selbst erdacht, recherchiert und fotografiert. Sie sind mit beliebig vielen Personen zu spielen und mehrfach verwendbar.

Ausser für Berlin gibt es die Spiele auch für Leipzig, München, Hamburg, Dresden und Wien. Wir hätten natürlich einen Ausflug in eine der Städte machen können, aber wir lieben Berlin. Als Berliner hatten wir dann die Wahl aus insgesamt sechs verschiedenen Touren eine auszuwählen. Drei gehen durch die City und drei durch die Stadtteile Kreuzberg, Prenzlauer Berg und Friedrichshain.

Absichtlich haben wir uns nicht die Kinder-Tour ausgesucht, weil wir uns gut in Berlin auskennen und wir nicht wollten, dass sie sich langweilen. Und damit wir das Spiel auch mal mit Gästen spielen können oder mit der Berliner Box meiner Schwester tauschen können, haben wir uns die City-Route II ausgewählt.

Und heute war es dann soweit!
Der Samstag war komplett frei, wir haben Sommerferien und haben uns nach dem Frühstück zu fünft mit dem Bus in Richtung Berlin Mitte aufgemacht.

Wir wussten, dass der Tag, wie gefühlt alle Tage der letzten 2 Monate, sehr heiß sein würde. In den Tagen davor haben wir uns nicht mehr als bis in den See und zurück bewegt…
Aber wir hatten genug Wasserflaschen dabei und es gibt ja auch Schatten in Berlin.

Auf der Hinfahrt stellten wir fest, dass heute ebenfalls der Christopher-Street-Day in Berlin Mitte stattfinden würde. Eine bunte Party, die wir jetzt nicht unbedingt mitfeiern und unseren Kindern zeigen wollten…

Aber unsere Reise begann am Brandenburger Tor und dort war alles ruhig und touristisch wuselig. Eine große Bühne wurde aufgebaut und wir dachten, bis die Party anfängt, sind wir längst zuhause.
Wir alle waren gut drauf, es war schattig und luftig in Berlin und wir genossen es sehr, einfach mal an Orten zu sein, an denen wir sonst nur zum Festival of Lights oder mit Besuch aus Amerika sind.

Und so funktioniert das StadtSpiel:

In einer kleinen Metall-Box liegt eine kurze Erklärung mit Hinweis zum Startpunkt sowie 16 Briefumschläge + 1 Lösungsumschlag. Eine etwas andere StadtFührung würde uns erwarten, stand dort, wir sollten ca. 5 Stunden einplanen, könnten aber jederzeit unterbrechen und zu einem anderen Zeitpunkt fortsetzen.

Die Hinweise und Foto-Karten führen von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit und die Antwort der Frage sagt, welcher Umschlag als nächstes geöffnet werden soll. Schummeln und „vorspulen“ geht also nicht.

(Die Fotokarten können später auch als Memory genutzt werden. Je zwei Fotos gehören zu einer Sehenswürdigkeit. Das werden wir ausprobieren!)

Gleich zur ersten Aufgabe hatten wir drei verschiedene Antworten und wir drei Familienmitglieder waren uns unserer Lösung so sicher – dass ich, noch bevor das Spiel überhaupt begonnen hatte, zum Notfall-Umschlag greifen musste… Aber es stellte sich heraus, dass die Frage etwas missverständlich gestellt war. Nicht alle Fragen sind hundertprozentig präzise gestellt, finde ich.

Natürlich werde ich nichts verraten, das könnt ihr alles schön selbst herauskriegen. Aber ich werde euch ehrlich sagen, wie der Tag für uns war.

Vielleicht hätten wir keinen 34 Grad – Tag aussuchen sollen.
Und vielleicht hätten wir noch mehr Essen und Trinken mitnehmen sollen.
Vielleicht hätten wir als Berliner keine Touristen-Tour auswählen sollen.
Oder vielleicht hätten wir doch die Kinder-Tour nehmen sollen.

Es war sehr heiß in Berlin, teilweise sehr voll und wir waren echt lange unterwegs. Wir haben schöne Pausen gemacht, haben uns von Springbrunnen zu Springbrunnen geschleppt und uns gegenseitig ermutigt/gebettelt, nicht abzubrechen.

Leider gab es auf der Strecke kaum Restaurants oder Cafés, was uns fast zum Verzweifeln gebracht hat. Vielleicht ist das ja unter der Woche anders. Aber eine trockene Laugenbrezel für 3.00€ haben wir links liegen lassen.

Das StadtSpiel hält allerdings, was es verspricht, denn wir haben Plätze gesehen, die ich nie vorher gesehen habe und zu denen ich niemals zu Fuß gegangen wäre. Wunderschöne Plätze, die wir fast für uns hatten. Ich habe mich mehrmals heute neu in Berlin verliebt!

Zusammen mit den Kindern lernten wir neue Dinge über unsere Stadt, denn zu jeder Sehenswürdigkeit gibt es jede Menge Hintergrund-Informationen, die auch wir nicht alle wussten. Wir zeigten den Kindern, wo Frau Merkel arbeitet, wo die Mauer stand und wir versuchten, die unterschiedlichen Sprachen der Touristen herauszuhören.

Gegen Mittag wurden die Beine immer schwächer und der Weg immer länger. Noch dazu stellten wir fest, dass einige Lösungen bereits auf dem Frage-Foto zu entdecken waren. Das fanden die Kinder nicht so toll, denn die Wege, die sich auch oft wiederholten und wieder kreuzten, erschienen ihnen völlig umsonst. (Gewundert hat es mich allerdings auch.) Wir sind wirklich viel gelaufen und beschlossen dann, einfach nur die Frage zu lesen und nicht die Fotos anzuschauen. Die Antwort-Zahl konnte teilweise abgelesen, teilweise errechnet werden. Eine große Herausforderung war es (für uns Berliner) nicht. Ich finde, ich habe gemerkt, dass es nicht ein Berliner war, der die Tour geplant hat und mich würde mal die Meinung der Dresdner zu einem Dresdner Spiel interessieren.

Wir haben uns um die Tour herum unser eigenes Programm gemacht – dazu bietet sich Berlin Mitte natürlich perfekt an. Es gibt auch ohne die Umschläge unendlich viel zu sehen.

Die Kinder malten sich unterwegs aus, was wohl die Belohnung am Ende sein würde. Etwa Eis-Gutscheine im letzten Umschlag? (Das ist eine Idee, die wir uns überlegen, sollten wir das Spiel einmal verleihen)

Als Doula musste ich da natürlich vorbei

Es galt dann aber eher der Spruch „Der Weg ist das Ziel“.
Ein paar Rechenaufgaben zwischendurch waren spannend für Emilian, doch eine große Erkenntnis oder Belohnung am Ende gab es für uns nicht.

Unser persönliches End-Ziel war der Potsdamer Platz. Wir wussten, von dort kommen wir erstens schnell nachhause und zweitens gibt es dort Kaffee und Eis.
Um dorthin zu gelangen, mussten wir noch zwei Fragen beantworten.
Und wir mussten genau über die Strasse des 17. Juni.
Mittendurch.
Mit unseren Kindern, die völlig fertig und halb nass und halb nackt neben uns her trotteten. Das war auch eine Erfahrung, die man bestimmt nicht oft im Leben macht.

Wir erzählten den Jungs vorher, da wäre ein riesiges Verkleidungsfest, aber ehrlich gesagt habe ich es mir wilder vorgestellt. Vor ein paar Jahren war es vielleicht noch verrückter. Ich hatte den Eindruck, da waren viele, viele, sehr viele Menschen, die einfach nur feiern und das Leben genießen wollten. Und wir mit „halb nackt – halb nass“ sind da echt kaum aufgefallen…

Wir staunten über verrückte Bungee-Springer von einem Kran über uns, wir schleppten uns tapfer an den überteuerten Eis- und Cocktail-Wagen vorbei, wir fanden schattige Abkürzungen und dann hatten wir es endlich geschafft! Die unterirdischen Potsdamer Platz-Arkaden kamen uns fast wie ein Kühlhaus vor!

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Wir hatten einen schönen langen Tag zusammen!
Es lebe die Familienzeit und das StadtSpiel fällt auf jedenfall in die Kategorie  „Zeit statt Zeug-Geschenke“. Obwohl beide Jungs, und auch wir, zwischendurch echt fix und fertig waren, war die Antwort auf die abendliche Frage „Was war heut am Schönsten?“ – „Das StadtSpiel!“

Die Umstände waren etwas ungünstig, vielleicht hätte auch ein Elternteil+ein Kind gereicht. Wir empfehlen die City-Tour wirklich Berlin-Touristen. Ohne Kinderwagen wären wir auch etwas schneller und bequemer unterwegs gewesen. Vielleicht sollten wir wirklich einmal die KinderTour testen… Aber für uns verrückte Berliner war es ein verrückter Ausflug in die Stadt! Wir haben schöne Fotos gemacht, haben neue Sehenswürdigkeiten gefunden, haben uns über Politik und Krieg unterhalten, hatten Spaß am Springbrunnen, haben viel gesehen und gelernt und werden ab jetzt mit anderen Augen durch Berlin Mitte fahren.

Vielen Dank, dass wir das StadtSpiel ausprobieren durften!

Guckt doch gleich mal im Shop nach, ob vielleicht auch eine Tour für euch dabei ist.

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Ferien-Spaß mit Duden

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Ich hatte euch schon einmal von den Duden Minis berichtet. Wir durften wieder Rezensionsexemplare aussuchen und ich schreibe euch davon.

Für die Ferien, für zwischendurch, für einen Regen-Tag und für Vorschulkinder wie Liam, die es nicht mehr abwarten können, sind die kleinen Duden-Minis wunderbar geeignet.

Die Übungen sind klein und gut erklärt, eine zum Thema passende Geschichte führt durchs Buch, die Seiten sind bunt gestaltet und kleine Sticker können zur Belohnung auf fertige Seiten geklebt werden.

(zu viel Sonne bei uns im Garten)

Emilian hat sich ein Buch über Dinosaurier ausgesucht.
In eine Geschichte sind kleine Übungen eingebunden, die Spaß machen, Wissen vermitteln und mal von „normalen Hausaufgaben“ ablenken.

Neben dem Schreiben von Zahlen und Buchstaben werden auch Farben, Formen, Richtungen und Reihenfolgen näher betrachtet. Alles, was ein Vorschul- oder Grundschulkind wissen kann oder lernen möchte.

Wer bereits mehrere Minis ausprobiert hat, wird immer wieder den Raben Linus oder den Hasen Paul entdecken, die das Kind durchs Buch begleiten.

Duden Minis
1.99 €
www.duden.de

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Für etwas größere Kinder wie Emilian, durften wir den verrückten Rätselblock „Voll verboten!“ ausprobieren. Das ist ein lustig-frecher Zeichenblock für coole Kinder ab 8 Jahren, die mehr brauchen als „von Punkt zu Punkt“-Bilder oder Buchstaben-nachspuren.

Die Seiten sind kreativ und witzig gestaltet und bringen den kleinen Künstler mal auf andere Ideen. „Stadt – Land – Fluss“ mal in frech: „Stadt – Täter – Opfer – Hilfsmittel – Schimpfwort – Strafe“.

Wer genau hinguckt, findet zwischendurch kleine (aber harmlose) Ideen für lustige Streiche. Das müssen Mama und Papa dann auch gar nicht sehen…
Und einen Handabdruck aus Tomatensoße habe ich auch noch nicht in einem Rätselblock gesehen!

Ganz nebenbei geht es um Mathe, Deutsch und auch Englisch.
Aber der Spaß steht immer im Vordergrund!

Emilian mag es besonders, kleine Kritzeleien zu vervollständigen. Da kann er ausserhalb der Zeilen schreiben, out of the box denken und seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Verboten gut! In diesem Block ist (fast) alles erlaubt: Streiche spielen, Pupse malen und sogar Schimpfen. Außerdem ist „Voll verboten!“ vollgepackt mit tüfteligen Rätseln, kniffligen Knobeleien, fantasievollen Doodles und Spielvorlagen. Dein Begleiter gegen Langeweile – für unterwegs, im Urlaub oder einfach so zwischendurch. Bunt durchmischt, frech und anders.

Voll verboten
5.00 €
Duden-Shop

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Uns machen die Hefte viel Spaß!
Sollte es in diesem schönen Sommer noch Regentage oder Langeweile-Tage geben, dann ab in den Duden-Shop oder in den nächsten Buchladen!

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Sommer-Verlosung

Verlosung ist beendet.
Der Gewinner ist benachrichtigt.
Vielen Dank!

(Werbung, Gewinnspiel)

Für eine Familie von euch gibt es in diesem Sommer eine besonders schöne Überraschung!


© 2018 Sony Pictures Animation Inc. All Rights Reserved

In Sony Pictures Animations HOTEL TRANSSILVANIEN 3 – EIN MONSTER URLAUB begleitet ihr unsere liebste Monster-Familie an Bord eines Luxus-Monster-Kreuzfahrtschiffs, damit auch Drak mal im Sommer etwas Urlaub von der Arbeit in seinem Hotel nehmen kann, in dem er sonst allen anderen immer einen schönen Urlaub bereitet…

Rechtzeitig zum Kinostart von Hotel Transsilvanien 3 am 16. Juli 2018 verlose ich ein Fan-Paket an einen von euch!
Und das wird in dem Paket sein:

* 2 Freikarten für den Kinofilm
* 1 Blobby Turnbeutel (siehe Bild)
* 1 Filmplakat


© 2018 Sony Pictures Animation Inc. All Rights Reserved

Und, super spezial:
* ein Monster-Schleim Experimentierkasten „Slime Factory“

Science4you

Jetzt wird’s richtig glitschig!
Handschuhe an und schon kann ein Slime-Experten klebrige Monster oder bunte Würmer zum Leben erwecken. Ob zähflüssige Substanzen, Knete oder Gummibälle – die Mischung macht’s!
Schritt für Schritt werden im farbig bebilderten Slime-Magazin 17 einzigartige Experimente beschrieben und gezeigt, wie man neue Substanzen entdeckt und ausprobiert – am besten gleich im Sprung-Wettbewerb!

Neben Spielfreude und Faszination für Experimente vermittelt Science4you praxisnah naturwissenschaftliche Inhalte und biologische Zusammenhänge. Die im Set beiliegenden und farbig bebilderten Science4you-Anleitungsmagazine unterstützen dabei mit spannenden Tricks, zahlreichen Rezepturen und lustigen Spielvorschlägen. Zudem wird jeweils der geschichtliche und wissenschaftliche Hintergrund zu den Experimenten altersgerecht erklärt.

Na, wer freut sich auf dieses Paket??

Um eure Namen in den Lostopf zu werfen, brauche ich nur einen einzigen Kommentar von euch. Schreibt mir unter diesen Beitrag, mit wem ihr zum neuen Monster-Film ins Kino gehen würdet!

Teilnahmeschluss ist Freitag, der 13.07.2018, 20:00 Uhr
Es werden nur Kommentare unter diesem Beitrag berücksichtigt.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

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Berlin im Sommer: Karl’s Erlebnis-Dorf

Unser grüner Dschungel-Garten, unsere braune Haut, die hellen Haare der Kinder, die schmutzigen Böden und die verwaisten Kinderzimmer… das alles bedeutet, dass wir uns schon wie mitten im Sommer fühlen. Dabei ist es noch Mai!

Wir zählen die Tage bis zu den Ferien, es sind weniger als 30! Das bedeutet für Emilian das baldige Ende der 2. Klasse! Er lernt gerade, mit dem Füller zu schreiben. In der 3. Klasse wird die erste Fremdsprache, die Noten und ein neuer Klassenraum auf ihn warten. Er ist ganz cool und gelassen und macht die Schule bisher mit links. Und das Schreiben auch.

Für Liam ist in ein paar Wochen aber die Kindergarten-Zeit vorbei! Für immer! Er kann es kaum mehr abwarten und ist sowas von schulreif! Lesen kann er eigentlich komplett – ich weiß auch nicht, wann das passiert ist. Vor Emilians Einschulung war ich so nervös – um Liam mache ich mir gar keine Sorgen. Eher sollte sich die Lehrerin gut vorbereiten … Liam hat Schalk und Charme und Wissensdurst und das gewisse Lausbuben-Extra. Die Schultasche wartet und eigentlich muss nur noch der 25. August kommen.

Dass irgendwie für uns schon Sommer ist, bedeutet auch, dass wir viele Aktivitäten, die sonst so auf unseren Sommer-Listen stehen, schon jetzt genießen.
Dazu gehört auch Karl’s Erlebnis-Dorf in Elstal.

Wer hier länger mitliest, weiß, wie sehr wir es bei Karl’s lieben!
Ihr könnt euch vorstellen, wie sehr es mich also gefreut hat, von der neuen „Kartoffel-Attraktion“ zu hören. Und ihr könnt euch vielleicht auch vorstellen, wie sehr ich mich über eine Einladung als Bloggerin, sozusagen zum Produkttest, gefreut habe!

Zum ersten Mal wollten wir den Neubau am 30. April ausprobieren. Das war ein Brückentag, der Montag vor dem 1. Mai und ihr könnt euch denken, dass mit uns ungefähr ganz Berlin und Brandenburg diese Idee hatte… Wir staunten über das neue Gelände, hüpften auf dem riesigen Hüpfkissen und genoßen Kaffee und Sonne, aber wir waren auch viel damit beschäftigt, unsere Kinder im Auge zu behalten.

Dann kam uns ein schulfreier Tag, der 14. Mai, sehr passend.
Und wir hatten den Platz fast für uns!

Ich würde leider wirklich nicht empfehlen, an Feiertagen oder am Wochenende nach Elstal zu fahren. Aber an allen anderen Tagen gibt es keinen Grund, nicht dorthin zu fahren. Die ganze Familie kommt im Erlebnisdorf auf ihre Kosten.

Einige Attraktionen sind zum Beispiel:

  • die Traktorfahrt
  • die Kartoffelsack-Rutsche
  • große und kleine Spielplätze mit und ohne Wasser
  • kleine Go-Kart-Bahn
  • Streicheltiere
  • die Riesenschaukel
  • das Labyrinth
  • der Erdbeer-Bus
  • die Stroh-Scheune
  • die Gartenscheune
  • die Bonbonfabrik: Sehen und Schmecken
  • der Indoor-Spielplatz mit Kinderkino
  • verschieden große Hüpfkissen
  • das Bienen-Museum
  • der Kletter-Turm
  • die verrückten Drahtesel
  • die Eiswelt mit neuem Thema
  • und und und…

Mir gefällt besonders gut, dass für viele dieser Angebote nicht ein einziger Cent nötig ist. Und weil es so viele verschiedene Ecken und Wege gibt, muss auch kaum an einer langen Schlange angestanden werden.

Verschiedene Cafés und der große Bauernmarkt mit der Weltrekord-Kaffeekannen-Ausstellung bringen ein bißchen Abwechslung für die Großen. In der großen Halle gibt es Erdbeeriges, Maritimes, Regionales, Selbstgemachtes, Spielzeug und Landhaus-Deko zum Ansehen und Einkaufen – übrigens auch im Online-Shop. Es gibt genug Parkplätze, es gibt einen Shuttle vom Regionalbhf., es gibt wunderschön gestaltete Toiletten und genug Sitzplätze.
Und wer denkt, es gibt nur Erdbeer-Kaffee und Erdbeer-Eis und Erdbeer-Likör und Erdbeer-Senf, der irrt sich. Genauso lecker sind nämlich zum Beispiel die „MecklenBurger“ und das Stockbrot, frisch vom Feuer!

Wir waren so verrückt, bei aussen ca. 25 Grad in die Eiswelt zu -7 Grad zu gehen. Wir konnten zwar kaum atmen und es war so kalt, aber es hat viel Spaß gemacht. Wir hätten im Eis-Iglu sogar einen Glühwein trinken können!

Erkennt ihr sie?

 

Ich glaube, wir haben es nicht einmal geschafft, alles an einem Tag anzusehen. Was ich auch noch nie geschafft habe: Alle liebevollen, versteckten Bauernhof-Details zu entdecken. Darüber freue ich mich immer wieder. Und für mich macht das das Erlebnis-Dorf wirklich zu einem Erlebnis-Dorf – und nicht zu einem Entertainment-Park. Weil eben nicht an jeder Ecke die Geldstücke verloren gehen, stört es mich dann auch nicht, Kleingeld für die Go-Karts, die Feuerwehr-Spritzer, das Erdbeereis oder natürlich die Achterbahn auszugeben.

Die Achterbahn
Ich hab mich wirklich so gefreut, als ich von der Achterbahn gehört hab. Ich fahre gern Achterbahn, wenn es nicht so ganz wild ist.. und hier in der Nähe kenne ich gar nicht viele. Kein Wunder, denn die einzige aktive Achterbahn in Berlin/Brandenburg steht nun in Elstal! Was für ein Glück, dass wir hier wohnen!

In Karl’s Erlebnisdorf gibt es nun also die erste Achterbahn mit Holz-Loren. Diese Wagen fahren eine Strecke von 530m und 24m über der Erde und auch 4m unter der Erde! Ein spannender Dark-Ride, wieder mit vielen tollen Details! Eine Geschwindigkeit von 60 km/h macht dann doch einen ordentlichen Nervenkitzel. Den Jungs hat eine Fahrt gereicht 😉

 

K2
Die Achterbahn ist ja nur ein Teil der großen neuen Kartoffel-Ecke im Erlebnisdorf. Dass neben der Erdbeer-Geschichte nun auch die Kartoffel-Geschichte Teil des Erlebnis-Dorfes ist, gefällt mir so sehr! Wieder ein Punkt, der aus dem Erlebnis-Dorf eben ein Erlebnis-Dorf macht.

„K2“ sind die zwei Karl’s. Opa Karl und sein Sohn Karl-Heinz.
Beide waren erfolgreiche Erdbeer-Bauern und Spezialisten im Anbau von Frühkartoffeln in Mecklenburg Vorpommern. Opa Karl und Karl-Heinz stellten aus den Kartoffeln am liebsten knusprige Kartoffel-Chips her. Diese Herstellung ist natürlich auch im Erlebnis-Dorf zu sehen und zu schmecken. Falls ich das noch nicht erwähnt hatte: Mit vielen liebevollen Details.
Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass mein Opa Heinz aus Pommern stammte.. aber irgendwie bedeutet diese Geschichte ein bißchen Heimat für mich. Ich habe meinem Mann Kartoffelchips gekauft und mir die Geschichte ausgeschnitten! Aus einer Chips-Tüte!

Im neuen Kartoffel-Restaurant, in dem es jede Menge leckerer Kartoffel-Gerichte, liebevolle Details und die Chips-Fabrik mit kleinem Chips-Shop gibt, freuen sich die Kinder über eine neue Kletter-Aktion – genau über den Tischen, an denen die Eltern sitzen können – und hoffen, dass kein Kind dort den Sand aus den Hosentaschen kippt…

Im Aussengelände gibt es neue Spielplätze, riesige Hüpfkissen, eine Murmelbahn und ein wirklich süßes Café zu entdecken. Ich bin wirklich begeistert!


Immer wieder und überall kann man zum Thema Heimat und Ernte und Tradition und Bauernhof sehen, lesen und lernen. Es geht um Spaß, um Familie, um Geschichte und um Erhaltung. Das gefällt mir! Dass in ein paar Jahren (bzw. in anderen Erlebnis-Dörfern in Norddeutschland schon jetzt) ein Hotel vollständig aus recyceltem Material entsteht, macht das alles nur noch besser.

Ich bin sehr gern in Elstal.
Danke, dass wir mit als Erste ausprobieren durften!
Jederzeit wieder 😉

Und wann sehen wir uns in Elstal?

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MyCloby – ein Produkttest

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Viele, viele Erfindungen, von denen uns so erzählt wird, sie wären für Mama+Papa+Baby fast überlebensnotwendig, liegen dann nur in der Ecke und stauben ein. Dazu kann sogar der Wickeltisch und das Babybett gehören. Ausserdem Still-Schals, automatische Baby-Matratzen, Babybadewannen, Lern-Spielzeug, Besteck und Geschirr.. am Ende frage ich mich, was das Baby ausser einer Windel und Kleidung überhaupt braucht.

Beim dritten Kind haben wir uns ganz genau überlegt, was wir wieder besorgen, was wir erstmalig besorgen, was wir nie wieder besorgen werden und was alle über mehrere Kinder gut gehalten hat.

Ich wurde vor Kurzem gefragt, ob ich ein bestimmtes Produkt testen möchte – und zum ersten Mal habe ich gedacht: Das hätte ich gern früher gehabt!

Es ist klein, es ist praktisch, es ist multifunktionstüchtig und es sieht richtig schick aus!

Cloby Magnet

Cloby Magnets , entwickelt von zwei jungen Mamas aus den Niederlanden, sind diese kleinen, schicken Leder-Magnete, die beidseitig verwendbar sind und Mütter in vielen Lebenslagen eine Hilfe sind.

Wie oft habe ich versucht, bei Wind und Wetter ein Stoff-Tuch auf dem Kinderwagenverdeck zu befestigen. Sicherheitsnadeln? Haarklammern? Büroklammern? Haargummis?

Genauso das blöde Spielzeug, das einfach nicht hängen bleiben wollte und dem Baby immer wieder ausser Reichweite gefallen ist.

Und kennt ihr das Gefühl, neben dem Kinderwagen in der einen Hand und einem großen Kind an der anderen Hand auch noch Einkaufstaschen, die Wickeltasche, ein tropfendes Eis, einen Luftballon und Stöcker-Schätze aus dem Wald balancieren zu müssen?

Mit dem Cloby Magnet könnt ihr das fast alles am Kinderwagen befestigen.
Einfach und stylisch.

Mit in der Packung ist ausserdem noch dieses große schöne Stofftuch, mit dem ihr eure Kleinen vor Sonne und Wind schützen könnt. Die Magnete können aber auch einzeln und in verschiedenen Farben bestellt werden.

MyCloby findet ihr auch auf Facebook und Instagram.
Und hier gibt es eine Liste von Läden, die Cloby Magnets auch schon in Deutschland verkaufen.

Danke, dass ich das testen und bekannt machen darf!
Und Danke an meine Schwester, fürs Ausprobieren und Fotografieren!

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