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1000 Fragen an dich – Teil 31

Puh, ich schaffe es vielleicht gerade noch am Dienstag, meine Fragen zu beantworten.

Liam hat gerade eine etwas schwere Phase, weil er nicht mehr KindergartenKind und noch nicht SchulKind ist. Dieses Dazwischen verunsichert ihn. Und mich auch. Hat nun die Schule angefangen, oder nicht?

Weil hier schon wieder eine Party nach der anderen stattfindet, sehne ich mich nach ruhigen freien Vormittagen! Aber weil das die letzte schulfreie Woche für lange Zeit für Liam ist, machen wir es uns auch noch schön.
Er darf ausschlafen. Wir gehen in die Bücherei. Wir frühstücken bei IKEA. Er darf noch einmal mitten in der Woche bei Oma und Opa schlafen.

Die Schultüte ist in einer Hauruck-Aktion fast über Nacht fertig geworden. Das erzähle ich euch mal später hier. Wir freuen uns auf Samstag!

Und jetzt erstmal die Fragen:

601. Worauf achtest du bei jemandem, dem du zum ersten Mal begegnest?
Das kann ich gar nicht genau sagen. Ich sehe mir gern Lippen an. Und ich weiß, dass ich schnell unbewusst viele Kleinigkeiten wahrnehme und sie mir merke. Das passiert einfach. Auch in fremden Wohnungen oder Gegenden.

602. In welcher Hinsicht könntest du etwas aktiver sein?
Na, da lachen mich doch direkt meine Sport DVDs an. Sobald es wieder kühler ist, kommt das aufs Programm!

603. Spielst du in deinem Leben die Hauptrolle?
Das ist schwierig. Wenn „mein Leben“ als Mutter gemeint ist, spiele ich schon die Hauptrolle, denn in den meisten Minuten des Tages geht es um die Kids. Aber wenn es um mein Leben als Frau oder Ehefrau oder Doula oder sonstwas geht, dann sind andere Dinge mehr im Vordergrund.
(Meine erste Rufbereitschaft beginnt übrigens bald. Wohooo! Das ist so spannend, das glaubt ihr gar nicht!)

604. Welcher Lehrer hat einen positiven Einfluss auf mich gehabt?
Oh, das ist unbedingt meine 1. Klasse Lehrerin! Wir haben immer noch lockeren Kontakt und mit etwas Glück liest sie das hier sogar.
Ich war das schüchternste Mädchen, dass es auf dieser Welt gibt – und sie hat mich im wahrsten Sinne des Wortes an die Hand genommen und mich durch die ersten 4 Schuljahre geführt. Dann sind wir nämlich weggezogen.
Ich habe immer „Schule“ gespielt und wollte unbedingt Lehrerin werden. Mein Job als Schulerzieherin in einer 1. Klasse war dann auch echt toll.

605. Was würdest du am meisten vermissen, wenn du taub wärst?
„Geräusche“ ist wohl nicht die beste Antwort.
Musik und das Lachen meiner Kinder. Und die Stimme meines Mannes.

606. Über welche Nachricht warst du in letzter Zeit erstaunt?
Heute habe ich eine bekommen, die mich sehr verwundert hat.

607. Wärst du gern wieder Kind?
Ich denke, nicht. Mein Beruf und meine Jungs haben und halten mich jung und verrückt. Die Mischung zwischen „Erwachsen sein. Kaffee trinken dürfen. Selbst entscheiden dürfen, wie viele Süßigkeiten ich esse und wie lange ich wach bleibe. Bestimmen und Mitreden dürfen. Mitten im Leben stehen.“ und auf der anderen Seite „Kind(lich) sein. Schaukeln. Rennen. Über Witze und Kinderfilme lachen. Im Baumhaus sitzen. Heimlich Süßigkeiten essen. Einfach mal sein können.“ finde ich in meinem Leben sehr gut.

608. Was kannst du stundenlang tun, ohne dass es dir langweilig wird?
Lesen. Am Strand spazieren. Mit Freunden reden. Durch große Blumen-Gärten spazieren. Vorlesen – wenn mein Hals nicht irgendwann weh tut und wenn die Jungs schön zuhören. Ich hab ihnen in den Ferien „Ein Sommer in Sommerby(Partnerlink) vorgelesen, Haach, war das schön.

609. Wann warst du zur richtigen Zeit am richtigen Ort?
Vor ein paar Tagen bin ich mit Jari einen Fußweg entlang gelaufen. Ein älterer Herr stand am Straßenrand an seinem Auto und wollte gerade abschließen. Da fiel ihm der Schlüssel aus der Hand und weit unter das Auto. Ich fragte kurz, ob ich helfen darf, bückte mich schnell und hatte den Schlüssel. Er bedankte sich, schloß ab und lief langsam und mit steifen Knien ins Haus. Den Schlüssel hätte er alleine nicht aufheben können.

610. Denkst du oft darüber nach, wie Dinge hergestellt werden?
Ja wirklich! Aber erst so richtig, seit ich Kinder habe und „Die Sendung mit der Maus“ kenne. Ich liebe diese SachGeschichten und überlege oft, dort hinzuschreiben, wenn ich neue Fragen habe.

611. Welche kleinen Erfolge konntest du zuletzt verbuchen?
Ich finde, Eltern könnten viel öfter kleine Erfolge feiern. Wir hatten tolle Sommerferien. Alle Materialien waren rechtzeitig da und beschriftet. Die Kinder sind sauber und fit in die erste Woche gestartet. Das Haus ist einigermaßen ordentlich und .. naja, etwas sauber. Wir sind satt und zufrieden. Das sind meine Erfolge!

612. Wirst du am meisten jünger oder älter geschätzt?
Hmm, weiß ich nicht. Älter?

613. Wann hast du zuletzt Sand unter den Zehen gespürt?
Jeden Tag im Garten. Und vor ein paar Tagen noch an der Ostsee.

614. Welchen Beruf haben sich deine Eltern für dich vorgestellt?
Das wüsste ich auch gern 😉

615. Welches Gerät von früher fehlt dir?
Ich fühle mich irgendwie sehr jung, wenn ich diese Fragen hier beantworte. Sehne ich mich nach einem Walkman? Nach Geräten, die ich früher öfter benutzt habe, wie das Festnetztelefon oder ein Waffeleisen? Aber ich hab die Dinge.. also fehlen sie mir eigentlich nicht.

616. In welcher Hinsicht denkst oder handelst du noch immer wie ein Kind?
Schon wieder so eine Kinder-Frage. Und das hab ich ja ähnlich schon bei Frage 607 geschrieben. Ich kann genießen. Einfach sein. Unbeschwert die Zeit vergessen. In manchen Dingen fühle ich mich gutgläubig und naiv wie ein Kind. Aber so richtig richtig wie früher denken und handeln, ich glaub, das geht nicht mehr.

617. Heilt die Zeit alle Wunden?
Nicht die Zeit, sondern Gott.

618. Bist du romantisch?
Oh ja. Ich mag Geschenke und Aufmerksamkeit und Zweisamkeit und Kerzenschein. Manchmal gebe ich meinem Mann einen kleinen Hinweis, damit er auch wieder weiß, was ich gern hätte. Aber wenn er es nur mir zuliebe macht, weil es „mal wieder dran ist“, auszugehen oder Blumen zu kaufen, dann ist es auch nicht echt. Dann freue ich mich auch sehr, dass er mir morgens Avocado-Lachs-Brote schmiert oder immer meinen Lieblingswein nachkauft oder nachts die Kinder ins Bett zurück trägt oder wach bleibt, wenn ich spät nachhause komme. Oh ja, das ist die wahre Alltags-Romantik.

619. Was würdest du deinem jüngeren Ich mit auf den Weg geben?
Alles wird gut. Hör auf deine Impulse. Nimm dir Zeiten der Ruhe mit Gott. Entspann dich. Alles wird gut. Reise, solange du kannst. Genieße und pflege deine Freundschaften. Trink immer genug Wasser. Der Haarausfall nach der Geburt hört irgendwann auf. Du bist stärker, als du glaubst. Alles wird gut.

620. Was machst du mit Souvenirs, die du bekommen hast?
Oft sind es Dinge, die man essen oder trinken kann. Wenn sie einen hohen emotionalen Wert für mich haben, kann es sein, dass ich sie ewig stehen lasse.. Ich habe noch Süßigkeiten aus Kalifornien, die ich so liebe.. aber ich möchte sie einfach nicht auf essen. Ihr kennt das. Oder? Oder??
Einige Freunde schicken Postkarten, die kommen dann an den Kühlschrank und später in eine Kiste. Genauso Magnete. Anderes landet im Schrank oder im Kinderzimmer.

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Abschiedsfotos

Heute war es so:

In der Nacht hatte es doll geregnet und gestürmt. Weil wir mit dem Packen und Putzen angefangen hatten und es kühl blieb, wollten wir einen ruhigen Tag zuhause verbringen. In der Mittagspause durften die Kinder ein paar Folgen ihrer Serie gucken. Am Nachmittag wurde es heller und sonniger und ich wäre eigentlich gern noch ein letztes Mal an die Ostsee gefahren. Wer weiß, ob wir die Ostsee überhaupt in diesem Jahr überhaupt wiedersehen würden! Bis Jari aufwachte, wurde es 17:00 Uhr und ich scheuchte die Familie aber erfolgreich nochmal schnell ins Auto.

Wir kamen an, zum ersten Mal in Kronsgaard, und uns erwartete ein wunderschöner sauberer großer leerer Strand!

Warum waren wir nicht schon früher hier?

Wir staunten und rannten ein bißchen herum, sammelten Steine und Muscheln, ohne uns groß niederzulassen.

Plötzlich wurde es dunkler und ein paar Tropfen fielen vom Himmel.
Sollten wir zurück zum Auto gehen? Aber dann:

Ich habe noch nie einen Regenbogen über dem Meer gesehen!
Von einer zur anderen Seite entstand dort ein wunderschön perfekter Regenbogen über der Ostsee. Ich musste sofort an den ersten Regenbogen denken, von dem in der Bibel erzählt wird. Gott setzt diesen Bogen als Zeichen seiner Treue an den Himmel. Und zu unserem geschenkten Urlaub war dieses Zeichen jetzt noch der krönende Abschluss! Kurz danach strahlte die Sonne und der Bogen war verschwunden. Wir waren genau zur richtigen Zeit angekommen.

Für die drei Jungs war der Strand einfach perfekt. Jari tapste durch die kleineren Pfützen, Emilian jagte Möwen, Krabben und Muscheln hinterher und Liam tauchte schon wieder.

Ich bin sehr sehr dankbar, dass wir diesen Urlaub und diesen Abschied zusammen hatten!

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Fundstück des Tages

Heute mal einfach so ein paar Fotos.
In unserer langen geschenkten Urlaubszeit hier waren wir in Dagebüll zur Wattwanderung, in Kappeln an der Schlei (der Laden „Gosch“ gehört zu meinen absoluten Lieblingen!), wir haben im Garten gechillt und Liam ist im Pool getaucht, wie noch nie zuvor. Wir waren in Hasselberg am Ostseestrand, in Schwackendorf im Barfusspark (ein Muss, wenn wir hier oben sind) und heute haben wir einen Ausflug nach Flensburg gemacht.

Flensburg ist maritim schön und auch irgendwe schäbig verlebt. Es gibt eine tolle Förde-Spitze mit Spielplatz, es gibt leckeres dänisches Eis, es gibt Schuhe, die über einer Strasse hängen und irgendwie keiner weiß, warum, es gibt eine Brauerei und ein Rum-Haus, es gibt einen großen Hafen, Feuerquallen und Krabben-Brötchen. Alles gute eben, was man für eine Städte-Reise in den Norden braucht.

Kennt ihr noch dieses Eis?
Ich hatte es total vergessen, bis ich es dann plötzlich sah.
Kindheitserinnerung!!

 

Wie gesagt.. die Schuhe.

 

Dänisches Softeis mit Salzkaramell-Topping.
Oh yeah!

 

Wasserturm in Flensburg

 

Feuerqualle 2018

 

Norddeutscher kleiner Käfer

 

Garten-Schönheit

 

Bald geht es schon wieder nachhause.
Hier soll es dann stürmisch und nass werden. Wir freuen uns auf das heiße Berlin und sind gespannt, wie der Garten aussieht, wie viel Arbeit auf uns wartet und wie wir die letzten Ferientage verbringen. Emilian sagt, er vermisst die Schule und Liam zählt die Tage bis zur Einschulung. Besser geht’s ja nicht!

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1000 Fragen an dich – Teil 29

Heute hab ich doch fast meine Fragen vergessen!
Aber ich bin ja auch im Urlaub.
Wir haben so viel Sonne und Meer. Das ist sehr schön.
Ich genieße es, dass Termine und Verpflichtungen und to do Listen und feste Uhrzeiten noch so weit weg von uns sind.

Aber.. an die Fragen hab ich ja gerade noch gedacht!

****

561. Bedauerst du etwas?
Ach, ich denke, dass schon alles irgendwie seinen Plan und Sinn hat, im Rückblick kann ich das ja leicht sagen. Manchmal denke ich, ich hätte einen anderen Beruf gewählt, wenn ich älter und „reifer“ gewesen wäre. Hab ich ja schon erwähnt. Aber andererseits, wie auch eben geschrieben, passt der Beruf perfekt. Und meinen anderen Berufs-Wunsch erfülle ich mir ja jetzt.
Dann denke ich manchmal, dass ich nach der Schule gern für ein paar Monate ins Ausland gegangen wäre. Das hat nach mir gefühlt jeder gemacht. Und zu meiner Zeit eben nicht. Alle, die da waren, sind mit so viel mehr Erfahrung und Lebensweisheit zurückgekommen. Ich war dann ein Jahr in Kalifornien, aber eben mit Kindern und in anderer Rolle.

562. Welchen Zeichentrickfilm magst du am liebsten?
Ich finde Tom&Jerry toll, weil die Kinder sich dabei echt kaputt lachen. Alt, aber gut. Wenn ich jetzt an Disney oder Pixar denke, führt das zu weit. Da gibt es so viel gutes Zeug. Unsere Klassiker sind „Die Eiskönigin“ und „Vaiana“. Die alten Filme habe ich als Kind nie gesehen und wir gucken sie jetzt erst zusammen mit den Jungs an. Das ist auch toll.

563. Was würdest du deinem Kind gern fürs Leben mitgeben?
Ich wünsche mir, dass sie über den Tellerrand sehen + denken und die Vielfalt an Menschen und Möglichkeiten kennen und schätzen. Ich wünsche mir, dass sie erkennen, dass zählt, was Gott für sie vorbereitet hat und über sie denkt – und nicht, was Menschen zu ihnen sagen und von ihnen denken. Sie sollen in sich drin stark und mutig sein und sich geliebt wissen. Sie sollen Männer sein, die ihrer Berufung und Leidenschaft folgen. Aber erstmal reicht auch, wenn sie Wert auf Ehrlichkeit und Verantwortung legen.

564. Welches Buch hast du in letzter Zeit mit einem tiefen Seufzer zugeklappt?
Ich kann mich nicht erinnern. Aber ich habe im Urlaub Zeitschriften von „The mothering journey“ gelesen. Und geseufzt. Dieses Doula-Ding kommt echt von Herzen.

565. Würdest du gern wieder in einer Zeit ohne Internet leben?
Ich kann mich an diese Zeit sogar noch erinnern, jawohl. Und an „Geh mal aus dem Internet, ich will telefonieren!“. Ich schätze das Internet sehr. So viele unglaublich tolle Sachen wären nicht möglich. Aber es wird ganz schnell zu viel. Ich habe das Gefühl, bald können wir gar nicht mehr ohne Internet sein. Einkaufen. Den Weg finden. Urlaub buchen. Das Wetter sehen. Vielleicht möchte ich zu einer Zwischenstufe zurück. Minuten, Stunden, Tage ohne Internet vielleicht?

566. Wann hast du zuletzt ein Bild ausgemalt?
Bestimmt mit den Jungs irgendwas. Obwohl, ein Ausmalbuch für Erwachsene habe ich auch.

567. Wer war deine Jugendliebe?
Ich hatte da so meine Schwärmereien… Banknachbarn. Brüder von Freundinnen. Und Paddy!! Und der hört einfach nicht auf, toll auszusehen!

568. Für wen hast du zuletzt Luftballons aufgeblasen?
Für die Kindergeburtstage bestimmt. Aber ich muss zugeben, inzwischen pusten die Kinder und ich knote. Manche Ballons sind beim Pusten geplatzt und darauf hab ich gar keine Lust. Darum drücke ich mich lieber davor.

569. Wie würden andere Personen deine Wohnung beschreiben?
Aaah, sowas kann ich nicht. Das müssten die Personen bitte mal selbst sagen. Vielleicht „gemütlich, gastfreundlich, wohnlich..“? Ich sag ja, ich kann sowas nicht.

570. Mit wem stöberst du am liebsten in Erinnerungen?
Mit meiner längsten Freundin. Wir können so herrlich über die Vergangenheit lachen und wir haben damals nächtelang geträumt, wie alles später so wird. Und jetzt, mit 6 Kindern, lachen wir darüber auch.

571. Wie viele Stunden am Tag verbringst du vor dem Computer?
Stunden schon mal gar nicht. Vielleicht 2-4 in der Woche? Vieles geht schnell am Handy – und das mache ich, ehrlich gesagt, lieber zwischendurch, als mir Berge von PC-Aufgaben für irgendeinen Abend aufzuheben.

572. Verschweigst du deinem Partner manchmal Sachen, die du gekauft hast?
Nein.

573. Wen oder was benutzt du als Ausrede, um etwas nicht machen zu müssen?
Viele Dinge, dich ich machen muss, mache ich ja nicht für mich, sondern für die Familie. Und da bringt es nichts, das irgendwie wegzuschieben. Sonst macht es eben keiner. Aber ich kann gut die Kinder als Ausrede vorschieben, wenn mir eine Veranstaltung oder so nicht passt. Dann frage ich, ob sie wollen und wenn sie „Nein“ sagen, kann ich schneller absagen. Und ich versuche wirklich, dabei nicht zu manipulieren 😉

574. Gehst du gern ins Kino?
Gab es die Frage nicht schon?
Ich mag das sehr. Den Popcorn-Geruch, die Filmvorschau, mal laut und in groß Filme zu gucken. Aber es ist selten und preis-intensiv geworden. Bald fängt die Zeit an, wo wir mit den Kindern ab und zu ein Kino-Event erleben können.

575. Wie großzügig bist du?
Das über sich selbst zu sagen, ist ja auch nicht so besonders.
Ich glaube, ich war früher schon eher großzügig, ich schenke gerne und bin in einem sehr gastfreundlichen Zuhause aufgewachsen. Auch jetzt ist Großzügigkeit eine unserer Herzensangelegenheiten und wir teilen unsere Zeit, unseren Platz, unser Zuhause und unser Essen gern mit vielen.

576. Was versuchst du zu vermeiden, weil du Angst hast?
Oh, ich ahne, dass es da in der Tiefe eine Menge gibt. Manchmal fällt es mir schwer, neue Menschen anzusprechen, zu telefonieren (ich hasse telefonieren) oder vor Gruppen zu sprechen.. ich glaube, weil ich Angst davor habe, nicht die richtigen Worte zu finden. Ich scheue mich manchmal vor Konflikten. Und ich bin nicht gern allein im Dunkeln draussen oder allein zuhause.

577. Was ist deine neueste harmlose Leidenschaft?
Hmm.. ich versuche, gute Handyfotos zu machen.

578. Was würdest du auf dem roten Teppich tragen?
Ein langes Kleid, passenden Nagellack, schöne lange Ohrringe, halbhohe Schuhe.

579. Wie geht es dir wirklich?
Ich merke, dass sich in allem Urlaubs-Glück so langsam das Ende der Ferien einschleicht. Bei uns Erwachsenen. Die Kinder sollen und werden die Ferien bis zur letzten Minute genießen. Und der Alltag, der schon am Ende der Strasse steht und winkt, nervt mich irgendwie. Er soll wegbleiben. Wie oben geschrieben: Termine, Treffen und Listen. Ich möchte irgendwie versuchen, langsam zu starten und die Leichtigkeit zu bewahren.

580. Worauf hast du in letzter Zeit schweren Herzens mit Nein geantwortet?
Auf Termine, die wir wegen Doppelbelegung leider nicht wahrnehmen können.

****

Wir haben noch über eine Woche Ferienzeit und die freien Tage möchte ich nochmal richtig aufsaugen und uns alle einfach sein lassen. Das Wetter passt so gut dazu.

Machts euch schön!

****

1000 Fragen an dich – Teil 28

1000 Fragen an dich – Teil 27

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1000 Fragen an dich – Teil 20

1000 Fragen an dich – Teil 19

1000 Fragen an dich selbst – Teil 18

1000 Fragen an dich – Teil 17

1000 Fragen an dich – Teil 16

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Familienurlaub 2018

Wir sind hier im nördlichsten Norddeutschland in einem wunderschönen Haus mit Garten, Pool, Baumhaus und Haustieren. Zur Ostsee ist es nicht weit und zur Nordsee auch nicht.

Eigentlich wollten wir ja unseren Urlaub in Ungarn oder Holland verbringen. Erst gestern haben wir unsere Gastgeber hier kennengelernt. Also.. was ist passiert?

Als wir erfuhren, dass das jährliche Business-Treffen für meinen Mann in Kalifornien in diesem Jahr in den Sommerferien sein würde, fingen wir an zu träumen. In den Sommerferien! Das hieße ja, wir könnten eventuell alle zusammen fliegen! Endlich. Wir redeten oft darüber und beteten, dass wir alle fünf zusammen wieder Urlaub in Kalifornien machen können.
Aber so richtig wurde nichts aus diesen Plänen. Die Konferenz war nur ganz kurz. Die 5 Flugtickets waren viel zu teuer und selbst zu zweit ohne Kinder hätten wir die Tickets kaum bezahlen können.

Der Urlaub mit meiner Familie Anfang Juli an der Ostsee war sehr schön, aber durch meine Weiterbildung und die Kalifornien-Reise hatten wir nur 4 volle Tage zusammen und die sind schnell vergangen.

Wir buchten für ein paar Tage im August einen ganz einfachen, preiswerten Urlaub in Holland, weil wir sowieso in der Richtung unterwegs in Deutschland sein wollten und weil wir einfach nochmal zu fünft verreisen wollten.

Weil sich aber andere Pläne änderten, mussten wir unseren Urlaub in Holland stornieren und Ungarn war jetzt zu weit weg und zu spontan. Die Ferien vergingen und es sah so aus, als würden wir in diesem Sommer nicht richtig zu fünft verreisen können.

Ich redete mit Freundinnen darüber und sie fragten, ob sie für mich oder uns beten könnten. Normalerweise meckere und nörgle ich in meinen eigenen vier Wänden – lasse mir das aber vor anderen nicht gern anmerken. Nach außen bin ich lieber gern stark und tapfer und finde mich mit den Zuständen eben ab, an denen ich eh nichts ändern kann. Denke ich. Doch ich sagte: „Ich wünsche mir sehr, dass wir als Familie irgendwie nochmal Urlaub machen können! Dafür könnt ihr beten.“

Ich suchte wieder nach günstigen Bungalows irgendwo am See in Mecklenburg.
Wenigstens Wasser und Familienzeit.

Ein paar Tage später, am Freitag, rief mich dann eine Freundin an. Wir haben uns ewig nicht gesehen und hatten ab und zu WhatsApp-Kontakt. Ich konnte nicht ans Telefon gehen, weil ich gerade mit Jari am Flughafen wartete und sie schrieb mir eine Nachricht: „Ich wollte dich fragen, ob ihr Zeit und Lust hättet, ein schönes Haus in unserer Nähe zu hüten und zwei Katzen zu versorgen?“
Es ging um genau die einzigen Tage, in denen wir noch Lücken in den Ferien hatten! Kannste dir nich ausdenken. Noch am Abend redete ich mit meinem Mann, der frisch aus Kalifornien gelandet war – und am Samstag Morgen entschieden wir uns.

Ich telefonierte kurz danach mit der Frau aus dem Haus, wir besprachen ein paar Dinge und ich erzählte ihnen, was für ein großes Geschenk das für uns sei. Sie waren mindestens genau so dankbar, dass ihr Haus nicht leer stehen musste. Alle ihre Freunde sind selbst verreist und über mehrere Ecken waren wir die letzte Hoffnung.

Wir fuhren also am Dienstag in der allerkrassesten Hitze von Berlin los und brauchten 5 Stunden. Kurz nach 20:00 Uhr kamen wir an, die Kinder sprangen vom Auto fast direkt in den Pool, wir bekamen einen Kaffee angeboten und kurz danach das WLAN-Passwort. Sympathisch. So muss das sein!
Jetzt wohnen wir also ein paar Tage in einem schönen Haus einer Familie mit drei großen Jungs. Ein bißchen fühlt es sich an, als wären wir in unserem Zukunfts-Haus gelandet.

Ich bin sehr dankbar für diesen Urlaub und ich weiß, dass er aus menschlicher Sicht nicht zustande gekommen wäre. Ich nehme das voll als Geschenk von Gott an und lasse mich auf diese Überraschung ein.

Jari hat in den letzten Tagen sehr unter der Hitze gelitten, hatte Hitzepickelchen und war sehr anhänglich und weinerlich, zuhause und auch unterwegs. Und hier.. im Urlaub, ist er entspannt, tippelt durch den Garten, traut sich zu den Katzen und plappert vor sich hin. Wie schön! Dieser Urlaub ist besonders.

Ach so.. und eine kleine Spaß-Info:
Wir hatten ja gebetet, dass wir nochmal zusammen nach Kalifornien könnten.
Und guckt mal, was hier in der Nähe ist:

Foto von 2015

Ich amüsiere mich über diesen Humor und danke Gott für diesen Urlaub!

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