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papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

Faces of Motherhood

Ein Hashtag wandert gerade durch Instagram.
#facesofmotherhood
Mütter zeigen ein Bild von sich und schreiben, wie es ihnen als Mutter geht, warum sie auf dem Foto so oder so aussehen, was das Mutter-sein mit ihnen gemacht hat und was nicht, warum Kinder das Größte sind und warum vielleicht manchmal nicht. Und so.

Ich wollte gern mitmachen, aber ich hatte kein schönes Foto und wusste nicht, was ich schreiben sollte. Dann ist mir heute was eingefallen und inzwischen finde ich das so wichtig, dass ich einen kleinen Blog-Eintrag daraus mache.

Beim Versuch, heute einen Selfie zu machen, beobachtete mich mein Mann und fragte irgendwann: „Soll ich einfach ein Foto von dir machen?“ Und bumms: Hier ist es.

#facesofmotherhood

Das bin ich.
Sonne. Draußen. Kaffee. Tattoo. Rosa. Ohrringe. Ich eben.

Achtung, Themenwechsel:
Die schlechten Nachrichten um uns herum erdrücken mich gerade fast, obwohl es uns persönlich sehr gut geht und ich mich dem Weltschmerz eigentlich nicht so hingebe. Nicht gerne.

Bienensterben. Gifte auf Obst und Gemüse. Und im Fleisch. Und wer weiß, wo noch. Plastikmüll. Überall Müll. Ein gewisser Präsident verkleinert die amerikanischen Nationalparks, um… warum eigentlich? Flugzeugabstürze. Vulkanausbrüche. Rassismus. Nationalsozialismus. Amokläufe. Tier-Aussterben. Hunger. Abtreibung. Gewalt an Kindern. Gewalt an Frauen. Gewalt an Männern. Ungerechtigkeit. Macht-Sucht. Unehrlichkeit. Krieg. Haaaach… es gibt so viel Traurigkeit und Herzschmerz in der Welt.

Und da entscheide ich mich, Kinder zu bekommen, auch noch mehrere?? Und ich spiele ihnen hier „Heile Welt“ vor? Halte sie (noch) fern von der Wahrheit?

Und doch entscheide ich mich dafür!
Für Zufriedenheit. Für Dankbarkeit. Für Freude. Für morgen.

Für Achterbahn-fahren. Für im-Schlafanzug-Eis-essen. Für durch-Pfützen-springen. Für für-einen-Tag-an-die-Ostsee-fahren. Für laut-Musik-hören-und-tanzen. Für Popcorn-ohne-Deckel-auf-der-Pfanne-machen. Für Erdbeeren-pflanzen. Für Witze-erzählen. Für eine glückliche unbeschwerte Kindheit.

Ich möchte eine glückliche Mama für glückliche Kinder sein. Weil ich glaube, dass das einen Unterschied machen kann. Starke Familien. Starke Kinder. Ich glaube, dass wir die Welt zu einem besseren Ort machen können! Trotzdem.

#undwennichwüsstedassmorgendieweltunterginge
#würdeichheutenocheinbäumchenpflanzen

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1000 Fragen an dich selbst – Teil 18

Hach, ich bin so voll und erfüllt von den letzten Tagen. Happy Times! Ich hab so viel erlebt und geschafft und genossen.

Meine Weiterbildung lief und läuft gut (ich werde in den nächsten Wochen mal ein paar mehr Wörtchen dazu schreiben) Dann haben wir Besuch aus Kalifornien. Dann waren wir heute (wegen schulfrei: Yeah!) auf Karls Erdbeerhof und ich bin endlich mit der Achterbahn gefahren. Das war so cool! Und dann das Wetter. Und die Familie. Und so. Watt jeht’s uns juut!

Ich freu mich jedesmal auf die neuen Fragen!
Kann man echt 1000 gute Fragen beantworten?
Spannend.. und los geht’s:

341. Worüber kannst du dich immer wieder aufregen?
Echt jetzt? Das macht aber grad meine ganze Stimmung kaputt! Was soll’s… Also, über eins meiner Kinder, das ein kleines Konzentrations-Problem zum Beispiel mit den Hausaufgaben hat. Boah! Und über Termin-Verpeilungen mit meinem Mann. Und über Dinge, die genommen und benutzt – aber nicht wieder weggeräumt werden!!!
Das war jetzt mal so der kleine familiäre Teil. Und da gibt es übrigens jeeede Menge Dinge, über die ich mich inzwischen kaum bis gar nicht mehr aufrege! Is halt so.

Im Allgemeinen würde noch dazu gehören:
Menschen, die lügen, um besser da zu stehen oder schneller voran zu kommen. Ich rege mich auf über Menschen, die sich schnell und laut über alles aufregen. Über Menschen, die unsensibel in Fettnäpfchen treten und andere verletzen. Die andere Schwachheit zu ihren Gunsten nutzen. Da gibt es noch viel, viel mehr…Ungerechtigkeit gegenüber Kindern, Machtspielchen, Gewalt unter der Geburt, Bevormundung, Egoismus, Plastikmüll, Verschwendung an Ressourcen, Zeit und Geld… haach. Aber ich merke doch, dass ich jetzt nicht darüber nachdenken möchte.

342. Kann jede Beziehung gerettet werden?
Puh. Ich bin mutig und sage Ja.

343. Mit welchem Körperteil bist du total zufrieden?
Ich mag meine Hände. Und meine Augen. Und meine Haare.

344. Womit hältst du dein Leben spannend?
Wenn unser Leben eines nicht ist, dann langweilig.
Zu unserer Hochzeit haben wir uns für unsere Ehe folgenden Spruch ausgesucht: „Wenn du etwas erleben möchtest, das du noch nie erlebt hast, musst du etwas tun, das du noch nie getan hast.“
Wir hatten ja keine Ahnung… 😉

345. Kannst du unter Druck gute Leistungen erbringen?
Unter Zeitdruck, ja. Wir haben heute super super minuten-spontan eine deutsch/amerikanische Kinder-Geburtstags-Party bei uns gefeiert. Aber unter „Drei Kinder schreien mich an und das Essen verbrennt und das Baby schreit und das Telefon klingelt und ein Glas fällt runter“-Druck nicht mehr ganz so.

346. Welche Lebensphase hast du als besonders angenehm empfunden?
Ich neige dazu, die Vergangenheit rosiger zu sehen, als sie in dem Moment vielleicht war. Damals wollte ich gern schon weiter sein – heute wünsche ich mich zurück. Solche Filter spielen da vielleicht mit.
Das junge, unschuldige zum ersten Mal verliebt sein und mit einem Jungen zusammen zu sein, fand ich so spannend und aufregend. Die ersten Monate als Ehepaar, die sich so verrückt nach „Wir sind große, freie Kinder“ und „Wir sind jetzt ernstzunehmende Erwachsene“ hihi anfühlen. Dann die erste Schwangerschaft. Die Freiheit, mit einem pflegeleichten Baby einfach in den Tag hineinzugammeln. Der erste Sommer im eigenen Garten. California Lifestyle.. mit der Familie am Pazifik leben. Sommerferien. Naja, ihr merkt schon. Ich finde mein Leben sehr angenehm. (Aber ich hab auch Phasen nicht benannt 😉 )

Kontrast Fotostudio

347. Findest du andere Menschen genauso wertvoll, wie dich selbst?
Ja!!! Und ich wünsche einigen von ihnen, dass sie das endlich sehen und erkennen und annehmen!

348. Hast du immer eine Wahl?
Instinktiv würde ich ein dickes Nein schreiben, weil ich drei Kinder habe und manchmal Stunden vergehen, bis ich an mich denken kann. Aber ich denke, dass ich dann wiederum die Wahl habe, das blöd oder okay zu finden. Und ich habe drei Kinder gewählt, also lebe ich „die Konsequenzen“ und mache uns das allerbeste daraus. Hmm?

349. Welche Jahreszeit magst du am liebsten?
Das weiß doch jedes Bibi.
Ich mag März bis Oktober. Warum, wisst ihr.

350. Wie hättest du heißen wollen, wenn du deinen Namen selbst hättest aussuchen dürfen?
Ich hab keine Ahnung.

351. Wie eitel bist du?
Uuh ähm, um mal bei der Sache mit dem Namen zu bleiben.. Eitel könnte mein zweiter Vorname sein. Ohne Ohrringe und Mascara gehe ich nirgendwo hin. Das sind wahrscheinlich auch die Dinge, über die ich als Mama noch einigermaßen selbst entscheiden kann. Ich mag es, mich schön zu fühlen und mir nicht unbedingt jede wache Nachtstunde und jede Sorgenfalte ansehen zu lassen.

352. Folgst du eher deinem Herzen oder deinem Verstand?
Das wäre dann das Herz.

353. Welches Risiko bist du zuletzt eingegangen?
Hmm.. die Doula-Weiterbildung zu machen. Ich bereue es nicht! Aber ein Risiko wird diese spannende Sache immer sein.

354. Übernimmst du häufig die Gesprächsführung?
Ich kann gut anfangen, mit SmallTalk das Eis brechen. Aber dann lasse ich es eher laufen. Ich rede zwar gern, aber Einmischen und Unterbrechen mag ich eigentlich nicht so.

355. Welchem fiktiven Charakter aus einer Fernsehserie ähnelst du?
Puh, keine Ahnung. Da gibt es zu viele.

356. Was darf bei einem guten Fest nicht fehlen?
Tolle Gäste. Leckerer selbst gebackener Kuchen. Frische Blumen. Musik. Zeit. Gute Getränke.

357. Fällt es dir leicht, Komplimente anzunehmen?
Naja.. lächeln und Danke sagen kriege ich hin. Ganz ehrlich mag ich Komplimente auch schriftlich sehr, um sie mir aufzuheben und ab und zu mal zu lesen. Ich hab noch solche Zettel.. die sind über 10 Jahre alt.

358. Wie gut achtest du auf deine Gesundheit?
Ich versuche, erstmal überhaupt darauf zu achten.. aber ich mache mich nicht dabei verrückt. Ich bin für ein Mittelmaß und einen guten Ausgleich. Zähne putzen ausfallen lassen geht übrigens gar nicht.

359. Welchen Stellenwert nimmt Sex in deinem Leben ein?
Ich mag Sex. Allerdings, falls das jemand noch nicht weiß: Es ist nicht unbedingt so, wie in Filmen und Büchern und schönen Träumen. Spätestens mit Babybauch und Still-Nächten und Kindern im Bett ändert sich das. Manchmal ist es ein Kampf. In den Filmen lernt man nicht, dass man sich „Zeit mit dem Ehemann“ mal im Kalender eintragen muss. Aber es ist die Mühe wert. Und Sex schützt vor Entfremdung und Anspannung und sich-allein-fühlen. Und dass es „im Alter“ besser wird, hätte ich ja auch nie geglaubt…

360. Wie verbringst du am liebsten deinen Urlaub?
Urlaub ist, was man draus macht.
Als ich heute mit meinem Mann auf Karls Erdbeerhof ganz, ganz oben im Wind unter blauem Himmel barfuß auf der großen Hüpfburg saß, hat sich das ein bißchen wie Urlaub angefühlt.
Natürlich würde ich gern jährlich mit Freundinnen im Spa-Paradies verschwinden und Pediküre und Massage genießen. Dann mit meinem Mann nach Italien, unendlich viel Wein trinken und Tomate-Mozarella essen. Und danach mit den Kindern ans Meer, Kleckerburgen bauen, Eis essen und Muscheln sammeln. Aber wenn das grad nicht geht, dann freue ich mich auch wirklich sehr über ein paar freie Tage, die wir draussen verbringen können. An denen wir keine Uhrzeit brauchen, dreckige Füße haben und viel zusammen lachen.

 

Teil 17

Teil 16

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12 von 12 im Mai

Heute war ein ganz besonderer Tag!
Ich glaube, das wird der erste „12 von 12“-Beitrag ohne Kinderfotos. Jedenfalls Fotos von mir.

Die großen Jungs sind nämlich bei meinem Bruder und der kleine Jari ist zum ersten Mal alleine bei Oma und Opa. Ich hatte heute einen Weiterbildungs-Tag und mein Mann hatte … gar nichts. Ruhe.
Ich glaube, wir alle waren sehr glücklich.

1. Nach der allerersten durchgeschlafenen Nacht seit vielen Monaten stehe ich frisch und fröhlich und früh auf, esse in aller Ruhe und mache mich auf den Weg zum zweiten Weiterbildungswochenende.

 

2. Im Bus lese ich noch schnell ein Buch zum Thema. Es ist geliehen, aber ich möchte es gern kaufen. So spannend und faszinierend, dieses Kinderkriegen.

 

3. Während des Seminars habe ich kein einziges Foto gemacht. Aber ein anderes möchte ich euch zeigen: Das Gewinnerfoto in der Geburtsfotografie 2018. Marijke Thoen heißt die Künstlerin. In unserer Doula-Gruppe wird diskutiert, ob das Kunst und ein emotionaler, besonderer festgehaltener Moment – oder ein störender Eingriff in das intime Thema Geburt ist.

 

4. Ich werde am Abend von meinem Mann abgeholt und wir lassen uns einfach treiben.
In Berlin. Im Sommer. Ich liebe es.

 

5. An einem Eis-Laden bleiben wir hängen…

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6. … und ich wähle die Sorte „Omas Teigschüssel“. Noch nie habe ich das gesehen. Und es schmeckt so nach Kindheit!

 

7. Zwischendurch bekommen wir Fotos von unseren Kindern und sehen, dass es ihnen auch sehr gut geht.

 

8. Natur pur

 

9. Mein Mann hat den Rasen gemäht und wie versprochen gut auf unsere zarten, gerade gepflanzten Pflänzchen aufgepasst. Große Sonnenblumen sollen das werden!

 

10. Der Abend bei uns ist vor allem ruhig. Wir essen zu zweit im Garten. Auch so ein Sommer-Moment.

 

11. Dann gibt es Muttertags-Geschenke für morgen (psst!) …

 

12. … und einen traumhaften Cheesecake. Wenn meine Familie morgen die Jungs zurück bringt, bin ich zwar leider nicht da. Aber deswegen muss ja niemand verhungern.

 

Der Kuchen ist noch im Ofen und es wird noch eine Weile dauern, bis ich ins Bett komme. Aber ich kann ja wieder durchschlafen. So ein schöner Tag war das!

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1000 Fragen an dich – Teil 17

Während ich hier auf der Terrasse sitze und tippe, wuselt Jari um mich herum. Manchmal spielt er alleine, aber manchmal versucht er auch, eine Taste auf dem Laptop zu erwischen oder auf meinen Schoß zu klettern. Er ist jetzt fast 16 Monate alt und quietschlebendig, ich schaffe nicht das, was ich möchte… aber ich könnte mir nicht vorstellen, ihn schon in den Kindergarten zu bringen. Er ist gerade in so einer wunderbaren Phase! Er fängt richtig an, zu „sein“. Manchmal guckt er den Vögeln im Garten zu, manchmal spielt er mit einem kleinen Auto. Manchmal probiert er mit seinem kleinen süßen Mund irgendwelche Klänge und Laute aus, manchmal spielt er seinen Brüdern Streiche und juchzt vor Freude, wenn sie ihn im Spiel durchs Haus jagen. Manchmal trägt er sehr wichtig irgendwelche Sachen durchs Haus, manchmal klettert er auf einen Stuhl und kichert vor sich hin. Er klettert sowieso! Furchtlos! Er ist ziemlich sicher dabei, aber wir erschrecken doch ab und zu.
Vor ein paar Tagen war ich mit ihm allein zuhause. Ich stand an der Spüle und habe abgewaschen, als mir plötzlich jemand von hinten auf die Schulter tippte. Der Jari! Er hatte sich einen Stuhl zu mir geschoben und war einfach darauf geklettert, hatte sich hingestellt und Mama überrascht…

Das alles gehört zur Zeit zu meinem Alltag.
Wo immer ich bin, da ist auch Jari.
So sieht das gerade aus:

Und mit einem Auge immer an der Tischkante werde ich jetzt Teil 17 für euch beantworten.

321. Was gibt dem Leben Sinn?
Familie. Leidenschaft. Berufung. Menschen begleiten. Freundschaft. Liebe. Mit den Menschen um mich herum in Frieden leben. Die kleine Welt um mich herum besser machen.

322. Was hättest du gern frühzeitiger gewusst?
Hmm.. dass viele Sorgen unbegründet sind. Dass meine Kinder mehr schaffen, als ich ihnen zutraue. Dass ich mehr schaffe, als ich mir zutraue. Dass „Einfach machen“ oft ein guter Ratgeber ist. Dass Gott immer einen Plan hat und uns nicht ins Leere laufen lassen wird. Dass ich oft viel mutiger und furchtloser hätte sein können.

323. Wie alt fühlst du dich?
Och, wie 25. Allerdings möchte ich die Erfahrung und „Reife“, wenn ich das mal so sagen darf, auch nicht missen.

324. Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust?
Mich. (Krass, oder?) Ich habe gelernt, die Dinge anzusehen und zu bewundern, die mir gefallen.

325. Kannst du gut zuhören?
Es ist nicht meine Stärke. Aber ich kann zuhören, mir Dinge merken und später darauf reagieren und ich kann ermutigen.

326. Welche Frage wurde dir schon zu häufig gestellt?
Haha. „Ist dir nicht kalt???“ – Ständig.
Gefolgt von: „Wie schaffst du das alles?“

327. Ist alles möglich?
Ja. Davor sollten wir mehr Respekt haben.

328. Hängst du an Traditionen?
Am Anfang unserer Ehe war es mir ganz, ganz wichtig, Dinge genau wie bei uns zuhause zu machen. Aber mein Mann kam ja genauso mit seiner Geschichte an. Inzwischen liebe ich es, neue Traditionen zu gründen. Manchmal nervt es mich, dass ich die einzige hier neben 4 Männern bin, der das wichtig zu sein scheint… Aber ab und zu lassen sie mich merken, wie sie es doch genießen. Und wenn ich höre: „Ach jaa, das machen wir immer, wenn…“ oder „Weißt du noch? Das haben wir immer…“, dann platzt mein Herz vor Freude und ich fühle mich gut. Und es ist nie zu spät, neue Traditionen zu schaffen.
Weihnachtstraditionen zum Beispiel… schwieriges Thema.
Wir haben entschieden, den 24.12 nur für uns zu nehmen. Papa, Mama, Kind, Kind, Kind. Das war nicht ganz leicht durchzusetzen und es muss auch nicht für immer so sein. Aber jetzt möchten wir das so.
Auch die Sommer Liste. Kurz vor den Ferien, aber noch lange genug, um Vorfreude zu feiern, schreiben wir alle auf, was wir im Sommer gern machen würden. Und dann schlendern wir uns von Abenteuer zu Abenteuer durch die Ferien.

329. Kennt jemand deine finsteren Gedanken?
Nein.. naja, Jesus wahrscheinlich.

330. Wie sieht für dich der ideale Partner aus?
Ich habe gelernt, dass Aussehen nicht alles ist. Wie wünschen sich Mädels ihren Traummann? Lange Haare, kurze Haare, Brusthaare, keine Haare? Braungebrannt, Sommersprossen, Grübchen, starke Arme, keinen Bauch? Wenn ich Fotos von meinem Mann und mir vor 14 Jahren angucke (Vor 14 Jahren haben wir uns zum ersten Mal wahrgenommen!!!), dann staune ich, dass wir uns überhaupt gefunden haben.. Die inneren Werte sind viel wichtiger und Schönheit ist vergänglich. Bums, das ist die Wahrheit!
Aber ich finde meinen Mann schön!
Seit wir ein Paar sind, versuchen wir gemeinsam über Aussehen und Kleidungsstil zu entscheiden und machen uns für den anderen schön. Auf dem Männerwochenende hat er beschlossen, sich nicht mehr zu rasieren, was ich sehr attraktiv finde.

331. Wonach sehnst du dich?
Nach Zeit zum Lesen. Nach Zeit mit Freunden. Nach Gelassenheit. Nach Sorglosigkeit.

332. Bist du mutig?
Nicht so, wie ich gern wäre.. aber doch, ich finde, ich bin mutig.

333. Gibt es für alles einen richtigen Ort und eine richtige Zeit?
Manchmal hab ich einfach das Gefühl: Hier passt alles. Hier und Jetzt soll ich sein. Aber das Gefühl kann sich auch erst hinterher einstellen. Ich bin kein Planungs-Mensch und merke immer wieder, den perfekten Zeitpunkt gibt es wohl eher nicht und so, wie es ist, ist es gut.

334. Wofür bist du dir zu schade?
Für unnötigen Diskussionen. Für Machtkämpfe. Für Zeitverschwendung.

335. Könntest du ein Jahr ohne andere Menschen aushalten?
Bitte was? Äh.. nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. Niemals.

336. Wann warst du zuletzt stolz auf dich?
Gab es die Frage schon? Ich bin stolz, dass ich Veranstaltungen ins Leben gerufen habe, die wachsen und anderen gut tun.

337. Bist du noch die Gleiche wie früher?
Ich bin manchmal überrascht, wie schnell man auf Klassentreffen nach vielen Jahren erkannt wird und andere erkennt. Aber innerlich.. nein, bin ich nicht mehr.

338. Warum hast du dich für die Arbeit entschieden, die du jetzt machst?
Ich bin ausgebildete Erzieherin und habe den Beruf gut und gerne gemacht. Aber ich muss ehrlich sagen, dass diese Wahl ein bißchen aus Mangel an Alternativen und Wissen getroffen wurde.
Ich arbeite ehrenamtlich in der Kirche mit Müttern und Frauen zusammen, weil ich es liebe, Frauen auf ihrem Weg zu ermutigen, zu begleiten, zu bestärken und zu unterstützen.
Ich habe mich für die Weiterbildung zur Doula entschieden, weil ich es liebe, Frauen auf ihrem Weg zu ermutigen, zu begleiten, zu bestärken und zu unterstützen.

339. Welche schlechte Angewohnheit hast du?
Ich nörgele. Das kriegt mein armer Mann ab.

340. Verfolgst du deinen eigenen  Weg?
Was mein eigener Weg ist, frage ich mich manchmal. Wo wäre ich jetzt ohne Mann und Kinder? Ich hab echt keine Ahnung. Abgesehen davon, dass ich die meisten  Entscheidungen am Tag wegen meiner Kinder hier treffe, verfolge ich unseren eigenen Familienweg. Mein Mann und ich gehen ihn, stark, Hand in Hand, sicher. Egal, was links und rechts geguckt und gewundert wird. Wir verfolgen unsere Berufung.

Das hat Spaß gemacht heute!
Ich verlinke die vorherigen Beiträge neu ab jetzt. Alle anderen findet ihr rückwärts ab Teil 16.

Teil 16 

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1000 Fragen an dich – Teil 16

Ich muss die ruhigen Minuten nehmen, wie sie kommen. Auch, wenn das heißt: Zwei Blogeinträge an einem Tag.

Unser Auto ist noch immer in der Werkstatt und ich bin heute schon so viel gelaufen. Bevor ich nachher wieder 2 km spaziere, um Emilian von einem Kindergeburtstag abzuholen und dann wieder 2 km mit ihm zurück laufe, sitze ich also hier mit einem Cappuchino auf der Couch und beantworte die nächsten Fragen. Auf die habe ich mich ja gefreut. Mal sehen, wonach mir heute ist…

301. Worin bist du ein Naturtalent?
Ich kann innerhalb kürzester Zeit Partys oder spontane Treffen mit Freunden planen und durchführen. Ich kann Menschen vernetzen. Ich kann meine Küche aufräumen, wie sonst keiner. Ich kann gleichzeitig mit mehreren Menschen reden und schreiben. Ich kann sowieso gut mehrere Dinge gleichzeitig machen. Ich kann blitzschnell Kinderzimmer aufräumen. (Das wissen meine Kinder leider schon) Ich kann guten Cheesecake und andere Leckereien backen. Ich habe sehr viel Geduld und Nerven für meine Jungs. (Ist es ein Naturtalent, Mutter zu sein?) Ich kann lange ruhig bleiben und viel Stress aushalten.. beim Auto fahren, wenn das Geld knapp wird, wenn mein Mann lange weg ist, wenn es Wartezeiten beim Arzt gibt, wenn viele Kinder durch mein Haus toben. Ich habe einen großen Glauben, dass alles gut wird!

302. Welche Person um dich herum hat sich in letzter Zeit zum positiven verändert?
Oh, da fallen mir viele ein. Ein paar Freundinnen, mit denen ich zusammen unterwegs bin. Erst Monate oder schon Jahre. Es ist schön, den Weg gemeinsam zu gehen!

303. In welcher Situation warst du unfair?
Ach, da fällt mir genug ein. Mit einem Schulkind, einem Vorschulkind und einem Kleinkind finde ich es schwer, fair zu sein. Wer darf als Erster? Wer darf mehr? Wer darf was? Wer hatte noch nicht? Und warum? Und ich hatte noch nie! Und das ist so unfair, Mama!

304. Fühlst du dich fit?
Direkt nach meinem Sportprogramm habe ich mich sportlich und ausgepowert gefühlt, aber nicht direkt fit. Dann hab ich nach so ein paar Tagen oder Wochen? Pause mit der nächsten DVD angefangen und war erschrocken, wie un-fit ich bin! Diese 30 Tage sind eben nach den 30 Tagen vorbei. Bumms. Jetzt habe ich zum Geburtstag die dritte DVD geschenkt bekommen und ich hab wirklich Lust darauf. Aber.. man muss es auch machen, ne? 😉
Um die Frage mal direkt zu beantworten:
Ich fühle mich gut und habe keine Schmerzen, ich schaffe das, was ich schaffen muss. Aber mehr geht immer.

305. Sind deine finanziellen Angelegenheiten gut geregelt?
Ähm. Die „Angelegenheiten“ die wir haben, sind geregelt. Haha. Aber das sind nicht viele. Ich sage mal: Es ist kompliziert.

306. Von welchem Buch warst du enttäuscht?
Ich muss sofort an Filme denken, von denen ich enttäuscht war, nachdem ich auch das Buch gelesen habe. Es gab Bücher, mit denen ich mich echt schwer getan habe. Gerade fällt mir keins ein.

307. Welchen Grund hatte dein letzter Umzug?
Der letzte halbe Umzug war im März 2015 von Kalifornien zurück nach Berlin. Damals habe ich mich so nach Berlin gesehnt. Heute frage ich mich, warum wir jemals zurück gekommen sind. Naja. So ist es.
Der letzte richtige Umzug war im Februar 2012 von unserer kleinen schönen Wohnung in Hohenschönhausen in unser Häuschen hier im Süden Berlins.

308. Neigst du zum Schwarz-Weiss-Denken?
Nein. Ein bißchen denke ich wohl rosa. Alles wird gut.

309. Was fühlst du, wenn du verliebt bist?
Meine Augen leuchten, ohne dass ich was dafür tun muss. In mir kribbelt es und ich hab das Gefühl, ich könnte vor Freude platzen. Manchmal muss ich quietschen. Die Sekunden, bevor ich meinen Mann (oder die Kinder auch) nach ein paar Tagen oder Stunden wiedersehe, sind so aufregend und vergehen viel zu langsam.

310. Gehört es zum geselligen Beisammensein, viel zu essen und zu trinken?
Viel würde ich nicht sagen. Isst man nicht immer zu viel?
Aber hier und da leckere Snacks und guter Wein oder Saft oder das Lieblingsbier (Hallo K.!) oder Cocktails – hach, das macht das Leben doch schöner! Ich bin fasziniert, wie glücklich man Freunde mit gutem, selbstgemachten Essen machen kann!

311. Welche Dinge stehen noch auf deiner to-do-Liste?
Warum steht da „noch“? Soll das heißen, ich bin bald fertig?
Also seit langer Zeit steht da „Fotobücher“. Ich hab für jedes Jahr ein Fotobuch für die Kinder gemacht. Anfangs für jeden eins und dann ab 2015 eins für beide. Und 2016 und 2017 fehlen mir inzwischen. Und ich werde. das. nicht. von. der. Liste. streichen!!! Und wenn ich auf eine Nacht verzichten muss! (Im Moment scheitert es daran, dass ich Flickr nicht mit dem Cewe-Fotoprogramm verbinden kann, falls jemand Ahnung hat.)
Und sonst steht da „Doula Bücher lesen“, „Blogeinträge veröffentlichen“, „Flohmarkt vorbereiten“, „Garten“, „Kinderkleidung sortieren“ und immer sowas.

312. Hegst du oft Zweifel?
Immer weniger.

313. Womit bist du unzufrieden?
Mit einigen Teilen meines Körpers, die durch die Kinder wohl für immer eben so aussehen. Mit unserer finanziellen Situation und dem Druck für meinen Mann. Manchmal mit dem Wetter. Manchmal mit der Frechheit meiner Kinder. Mit zu vollen Kinderzimmern. Mit zu wenig Zeit für mich, für uns haben.
Aber das soll nicht im Vordergrund stehen. Ihr kennt das.

314. Mit welchem Gefühl besteigst du ein Flugzeug?
Bevor ich einen Flug buche, mache ich mir viele, viele Gedanken und rechne fast damit, dass ich abstürze. Aber wenn ich dann einsteige, gewinnt die Spannung und Vorfreude und die Abenteuerlust. Ich bin nicht oft geflogen, aber ich mag es gerne.

315. Gilt für dich die Redensart „Eine Hand wäscht die andere“?
Nein. Ich finde es eher anstrengend, immer darauf zu achten, wer mit Bezahlen oder Beschenken dran ist. Ganz nach Gefühl. Ich gebe gerne. Dann kann ich auch Hilfe annehmen, wenn ich mal nicht geben kann.

316. Bist du schon mal schikaniert worden?
Ja, in Schulzeiten. Und generell fühle ich mich als Frau und Erzieherin und Hausfrau und Mutter auch schon manchmal schikaniert. Aber das ist eine andere Geschichte.

317. Wie spontan bist du?
Ziemlich.

318. Unterstützt du bestimmte Menschen bedingungslos?
Ja. Passend auch zu Frage 315. Warum nicht?

319. In welcher Angelegenheit hast du Schuldgefühle?
Wenn ich das Gefühl habe, enge Freunde enttäuscht zu haben oder ihnen nicht gerecht werden kann.

320. Wie viele Jahre schon dauert deine längste Freundschaft?
Wir haben gerade letztens festgestellt: 16 oder 17 Jahre. Mehr als unser halbes Leben! Und eigentlich ohne Pause. Haach <3

 

Nutzt den Abend,  um meine anderen Antworten zu lesen. Viel Spaß!

Teil 1

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Teil 2
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Teil 3
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Teil 4
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Teil 5
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Teil 6
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Teil 10
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Teil 11
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Teil 13
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Teil 14
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