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1000 Fragen an dich – Teil 26

Wie gesagt, ohne Internet im Urlaub konnte ich auch den nächsten Teil der Fragen nicht hochladen.
Obwohl ich es versucht habe…
Aber wenn Urlaub mal richtig Urlaub ist, dann ist das so und dann ist das gut.

Auf der Fahrt an die Ostsee haben meine Schwester und mein Mann mit mir die Fragen beantwortet. Ich poste heute trotzdem nur meine Antworten und nur Teil 26 und hänge eben eine Woche im Verzug.

Viel Spaß beim Lesen!

****

501. Lässt du dich gern überraschen, wenn du essen gehst?
Ich bin nicht festgelegt und probiere gern neue Sachen aus. Besonders bei unzähligen guten Netflix-Food-Serien lassen wir uns gern inspirieren. – Bei bekannten Restaurants bestelle ich aber auch gern bekannte Gerichte. Ich bestelle aber, und sage dem Kellner nicht: „Überraschen Sie mich!“

502. Was war die beste Entscheidung deiner beruflichen Laufbahn?
Auch, wenn das etwas kitschig und frühreif klingt: Die Entscheidung, Doula zu werden, war sehr gut. Ich bin jetzt alt genug und Persönlichkeit genug, einen Beruf zu wählen, der zu mir passt und mit dem ich die Welt verändern kann. Denke ich. Nach der 10. Klasse war ich 16. Meine Güte.. viel zu jung für diese Entscheidung. Ich bin froh und glücklich, den Beruf der Erzieherin gewählt zu haben. Das Kapitel ist sicher auch noch nicht vorbei. Aber es gibt noch so viel mehr.

503. Wie heißt deine Lieblingsblume?
Ich habe immer „Rosa Gerbera“ gesagt und ich liebe rosa Gerbera. Aber inzwischen liebe ich alle Blumen auch irgendwie. Pfingstrose. Holunderblüte. Hibiskus. Hortensie. Ballonblume. Sonnenblume.

Hochzeitsschmuck

Hochzeitsschmuck

504. Glaubst du, dass man dich hypnotisieren kann?
Nein, glaube ich nicht. Ich bin nicht ruhig, nicht in-mir genug, nicht konzentriert genug. Traumreisen funktionieren auch nicht. Sorry, ich schlafe immer ein.

505. Was musst du endlich wegwerfen?
Alte Kinderkleidung, die nur noch emotionalen Wert hat.

506. Welche Stadt im Ausland würdest du gern besuchen?
Ich muss zugeben, dass diese Frage schwer ist, weil ich mir diese Träume grad nicht erlaube. Weil es in unserer Situation grad nicht möglich ist. – Aber ich würde mit meiner Familie oder ich mit meinen beiden großen Söhnen gern mal durch die (Haupt)Städte Europas touren.

507. Trägst du häufig Lippenstift?
Nein.

508. Wie trinkst du deinen Kaffee am liebsten?
Morgens. Mittags. Nachmittags.
Morgens gern nur mit Milch und alleine. Sonst auch gern geselliger – und mit Milchschaum und Sirup oder so.

509. Gehst du gelegentlich auf einem Friedhof spazieren?
Ich mache das gerne, ja. Aber seltener als gelegentlich.

510. Wie viel gibst du maximal für eine gute Flasche Wein aus?
Uuh schwierig. Das überlasse ich meinem Mann.

511. Wie würdest du deinen Kleidungsstil beschreiben?
Man sieht mir nicht an, dass ich Mutter bin. Würde ich mal sagen. Ich verleugne die Kinder nicht, aber es ist mir wichtig. Ich bin mir wichtig. Ich kleide mich feminin, Ton in Ton, figurbetont.

512. Was ist wahr geworden, wovon du als Teenager geträumt hast?
Ich glaub, ich wollte heiraten und Kinder kriegen. Check. Ein Café steht noch auf meiner Liste. Und unsere Wege nehmen immerhin die Richtung an.

513. In welchem Meer bist du zuletzt geschwommen?
Im Mittelmeer, letzten Herbst. Und jetzt in der Ostsee… hab ich immerhin gestanden. Ich bin leider echt zimperlich geworden, was kaltes Wasser angeht.

514. Kochst du oft Fertiggerichte?
Nicht mehr so viel.

515. Wo fühlst du dich geborgen?
In den Armen meines Mannes. Und auf unserer Couch.

516. Was ist dein Schönheitsgeheimnis?
Viel Lächeln und Lachen. Optimismus. Und Kokosöl.

517. Bist du manchmal streng mit dir?
Ich kriege ab und zu einen Rappel und ärgere mich, dass ich das Haus nicht sauber halten kann, dass ich meine Aufgaben nicht schaffe… aber das hält nicht lange. Die Entspannung und realistische Ziele überwiegen dann.

518. Welche Geschichte wird schon seit Jahren immer wieder in deiner Familie erzählt?
Hmm. Wie meine kleine Schwester mal rückwärts in eine Regenwanne plumpste, weil wir unsere Gänse (Bälle) hüten mussten?

519. Wann bist du zuletzt den ganzen Tag an der frischen Luft gewesen?
Wir sind jetzt im Urlaub alle zusammen mit den Rädern nach Warnemünde gefahren. Da waren wir ziemlich lange draussen unterwegs.

520. Wie oft schreibst du noch mit der Hand?
Täglich. Sagte ich ja bereits. Ich hab einen neuen Lieblingsfüller.

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Ein-Kind-Mama

In dieser Woche bin ich alleine mit Jari.
Die großen Jungs sind noch mit Oma+Opa im Urlaub.
Mein Mann ist dienstlich in Kalifornien unterwegs.

Dass wir beide hier sind, kam irgendwie spontan, weil lange nicht fest stand, wann genau die Flüge sind, ob ich mit Jari noch bei den Jungs bleibe oder ob sogar alle drei Jungs bleiben und wir zu zweit nach Kalifornien fliegen.

Und habe mir das schön vorgestellt, nur Jari und ich. Ich wollte viel schaffen und viel lesen und eben viel mit Jari sein. Ich hab mich an die Zeit mit nur einem Kind erinnert, wie viel Zeit ich da hatte und wie ruhig die Tage waren… Im Moment wäre ich aber lieber mit ihm irgendwo bei den Kindern oder noch lieber natürlich auch in Kalifornien! Es ist ein bißchen einsamer und langweiliger, als ich dachte.

Jari langweilt sich. Er versteht nicht, warum die Brüder und der Papa weg sind. Er guckt in die Zimmer und zeigt auf die Fotos – und er hängt und klebt an mir, damit ich nicht auch noch gehe. Was er sich wohl denkt? Wenn ich einen Löffel in die Spülmaschine stecke, steht er neben mir und holt zwei wieder raus. Wenn ich Wäsche lege, ist er da und räumt aus, was ich eingeräumt habe. Ich hatte das etwas anders geplant. Ich wollte viel putzen, schreiben, lesen, abarbeiten, vorbereiten und so.

Aber was ich nicht fertig schaffe, lasse ich eben liegen – das sieht ja jetzt niemand. Spätestens Freitag muss ich fertig sein. Ich gucke Serien, die mein Mann nicht mitgucken würde und ich esse, was ich mag. Ich gehe schlafen, wann ich will und wir stehen auf, wann wir wollen. Aber irgendwie ist es trotzdem ganz anders, als damals, mit nur einem Kind. Was habe ich damals nur gemacht?

Ich war schon früher nicht die Mama, die gerne stundenlang auf dem Boden saß und imaginären Kuchen gegessen hat und sich imaginäre Wunden hat verarzten lassen. Und Jari spielt so noch nicht. Er mag Bücher, Bälle oder kleine Stapel-Spiele, aber länger als 3 Minuten spielt er nicht alleine, wenn ich nicht dicht daneben bin. Eher räumt er eben hundertmal in der Küche das IKEA-Kinderbesteck aus, als mit einem Auto über den Teppich zu brummen. Und nach 30 Minuten auf-Mamas-Schoß-sitzen kommen dann vielleicht mal 3 Minuten Ball-durchs-Haus-kicken.

Damals musste ich mich sehr dran gewöhnen, mit Emilian zu reden – obwohl er ja die ersten 2 Jahre kaum Antworten geben konnte. Ich fand es einfach merkwürdig, so halb mit mir selbst zu reden. Und jetzt geht es mir ähnlich. Wenn wir alle hier sind, ist Jari immer mittendrin und hört alles und sieht alles und lebt auf in unserer Lebendigkeit. Jetzt ist es still. Ich erinnere mich tagsüber, dass ich ja mit Jari reden könnte. Ich schätze die Zweisamkeit, seine Gestik und Mimik für mich allein zu haben – und er schätzt genauso die ungeteilte Aufmerksamkeit, die er bekommt.

Er langweilt sich, vielleicht. Er kennt dieses Leben nicht. Er kann sich grad nicht so gut alleine beschäftigen – obwohl alles da ist. Das ist er einfach nicht gewohnt. Er ist noch zu klein, um länger alleine im Zimmer zu spielen und schon zu groß, um einfach mit kleinen Snacks und Wäscheklammern auf dem Boden beschäftigt zu werden.

Unser Haus ist keine Wohnung mehr, durch die ich in 10 Schritten gehen kann. Es gibt mehr Zeug, mehr Zimmer, mehr Dreck, mehr Wege, mehr Arbeit und mehr Ecken, die scheinbar die letzten 3-6 Jahre kaum beachtet wurden.

Heute habe ich richtig viel geschafft.
Ich habe alle Stühle und Tische abgewischt – sind die nur bei uns so schmutzig? Ich habe ein paar Fenster geputzt, Schränke und Heizungen gewischt. Das alles dauerte vielleicht 2 Stunden – dafür brauche ich sonst Wochen! (Und wenn ich am Ende bin, ist der Anfang sowieso wieder dreckig) Wir waren zusammen spazieren und einkaufen und in der Mittagspause habe ich für meine Weiterbildung den Geburtsbericht von Emilian aufgeschrieben. Wir haben mit Papa geskypt, Kekse gegessen und draussen mit Wasser gespielt.

Und ich habe mir gedacht, ich schreibe mal drei Tipps für frische Ein-Kind-Eltern auf.
Vielleicht helfen sie. Ich glaube, mir hätten sie geholfen.

 

1. Seid entspannt mit dem Haushalt!
So viele neue Mamas oder Papas haben vielleicht den Eindruck, niemals mit der Arbeit fertig zu werden. Küche. Wäsche. Einkauf. Kleidung. Garten. Ich war auch so. Wenn etwas dreckig war, habe ich geputzt. Wenn etwas dran war, hab ich es gemacht. Ich hab mir wenig Pausen gegönnt. Wie sauber unsere Böden waren! – Und jetzt denke ich: „Egal. Wird ja eh wieder dreckig, kann also noch so 1 oder 2 Tage oder Wochen warten.“ Und das sage ich nicht, weil ich nicht die Zeit hätte. Ich habe manchmal einfach keine Lust!

Der Haushalt wartet, Leute.
Die Kindheit nicht.
Unser Alltag ist ihre Kindheit!

Mit einem Kind hab ich ziemlich viel Wert auf Sauberkeit gelegt. Bei zwei Kindern konnte und musste ich lernen, Dinge liegen zu lassen und Böden dreckig zu lassen. Und jetzt mit drei Kindern habe ich es sogar schon ein einziges Mal geschafft, nicht zu putzen, bevor Besuch kam. Aber das hat sich echt komisch angefühlt.

Bügeln ist unnötig und Wäsche sortieren können die Kleinen auch.
Und um Hilfe bitten dürft ihr.
Das kann man auch lernen.
Aber das ist nochmal eine andere Geschichte.

****

2. Gönnt euch Pausen!
„Schlafe, wenn das Kind schläft!“
Bla bla bla. Wer macht denn sowas? Die Zeit wird gefälligst genutzt! Duschen. Schreiben. Abwaschen. Bügeln. Wäsche aufhängen. Telefonieren. Nägel lackieren. Kochen… Und tatsächlich mache ich mit Kind Nummer 3 so viel Mittagsschlaf, wie nie vorher. Dabei gibt es so viel zu tun, wie nie vorher. Aber egal. Kaffeepause. Mittagspause. Freundinnenpause. Großer-Sohn-Pause. Ehe-Pause. Durchatmen. Arbeit links liegen lassen. Kopf ausschalten. Lachen. Kraft tanken. Immer wieder zwischendurch, nicht erst abends nach 22:00 Uhr, wenn sowieso kaum Kraft da ist.
Die Kinder und Partner brauchen euch gesund und fit und gut gelaunt und wach.

Eine glückliche Mutter ist eine bessere Mutter!

Und Glück und Zufriedenheit kommt, wenn wir uns Zeit für uns nehmen, uns entspannen, uns schön machen und fühlen und mal zwischendurch nur an uns denken. Ein Glas Wein. Eine Serie. Ein Schwimmbad-Besuch oder ein Abend mit Freundinnen. Hat noch keinem geschadet. Und die Männer kommen mit den Kindern viel besser klar, wenn wir mal so richtig weg sind. (Das heißt nicht, dass sie die Kinder ordentlich anziehen…)

****

3. Macht mehr Kinder!
Wirklich.
Vielleicht kann sich das keiner vorstellen, aber es wird mit mehr Kindern einfacher!

Geschwister sind ein Geschenk.
Für Eltern und Kinder.
(Natürlich hängt das ein bißchen von den Umständen und zum Beispiel dem Alterabstand ab. Ich könnte jetzt nach 11 Jahren Ehe locker 6-8 Kinder haben – und würde dann weder bloggen noch lackierte Nägel haben noch jetzt um 21:30 Uhr lebendig am Wohnzimmertisch sitzen)

Der Wechsel vom Paar-sein zum Eltern-werden ist unglaublich. Alles ändert sich. Auch, wenn das Kind an sich kaum auffällt, wie es mit Emilian war, braucht man irgendwie doch mehr Zeug und denkt plötzlich für jemand anderen mit und ist etwas weniger frei. Der Wechsel zum 2. Kind war bei uns ordentlich turbolent. Emilian war mit seinen 2 Jahren doch noch klein und ich war tagsüber lange alleine mit den beiden Jungs im neuen Haus mit vielen Baustellen. Und jetzt genieße ich es sehr, dass die beiden einen kleinen süßen Bruder haben und dass der kleine Jari so tolle große Brüder hat.

Sie sehen sich.
Sie helfen sich.
Sie denken mit.
Sie lernen voneinander.
Sie gehören zusammen.
Für immer.

Niemand von ihnen würde beim Tisch decken nur einen Teller hinstellen. Wenn Liam irgendwo eine Süßigkeit bekommt, fragt er grundsätzlich, ob er noch eine für seinen Bruder haben darf. Wenn Emilian sieht, dass Jari beim Spaziergang zurück hängt, flitzt er zu ihm, hebt ihn hoch und schleppt ihn wieder zu uns. Wenn ich einen Nuckel suche, findet einer der beiden Brüder ihn zuerst. Wenn Jari sich weh getan hat, ist sofort ein Bruder zur Stelle. Wenn ich so etwas wie eine Neuigkeit oder eine Absprache mit Emilian oder Liam teile, dann dauert es nicht lange, bis ich sie tuschelnd irgendwo entdecke und ahne, über was sie reden.

Ja, es ist anstrengend.
Und unser Körper macht nicht immer so wunderbar mit.
Und es ist laut.
Und dreckig.. meine Güte.

Aber es ist die Mühe wert.
Es ist ein großes Glück.
So viel Liebe.

Und wenn ihr Mamas jetzt die Hormone in euch spürt und euer Kind anschaut und seufzend lächelnd an die erste Baby-Zeit denkt… Ja genau! Eins geht noch!

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1000 Fragen an dich selbst – Teil 25

Zwischen spannenden Fußball-Momenten, zwischen Koffer-Listen und angefangenen Blog-Einträgen, zwischen Milch-Fläschchen und Wäscheständern… bin ich.

Und ich werde die nächsten Fragen beantworten.
Teil 25!
Wisst ihr, was das heißt?
Halbzeit!

Wer ist noch dabei???

481. Bei welcher Fernsehsendung schaltest du sofort um?
Abgesehen davon, dass ich nie fernsehe (nur zur WM) und spätestens bei der Werbung umschalte: Bei deutschen Filmen. Es tut mir sehr leid.. ich mag keine deutsche Filme. Überhaupt gar nicht.

482. Wann hast du zuletzt jemandem vorgelesen?
Ich habe mit Emilian zusammen im Buch über Autokennzeichen gelesen. Das hat uns meine Schwester geschenkt, jetzt liegt es im Auto und wir lernen alle ganz viel Neues. So richtige spannende Geschichtenbücher warten für die Sommerferien schon auf uns!

483. Bist du gut im Small Talk?
Ich schätze, nicht so. Ich rede viel dummes Zeug, denke ich. Aber es funktioniert 😉 Vielleicht ist mein Gegenüber dankbar, dass er nicht so viel reden muss. Ich komme aber schnell mit Fremden und Gästen ins Gespräch und mir gehen nie die Themen aus. Tja.

484. Welche Nachricht hat dich in letzter Zeit stark berührt?
Ich bin schnell berührt. Ich liebe Herzens-Nachrichten.
Eine überraschende Schwangerschafts-Meldung einer Freundin hat mir letztens wirklich die Sprache verschlagen. Kommt nicht oft vor. Und ein Bericht einer Doula-Kollegin.
Die Nachricht eines in Frankreich lebenden Flüchtlings aus Mali, der ein Kind vom Balkon rettete, hat mich berührt. Und auch, wie darüber berichtet wurde.
Nachrichten von Beziehungen, von Ehrlichkeit, von Umkehr und Liebe kommen tief in meinem Herzen an und berühren mich.

485. Welche Sprache würdest du gern gut beherrschen?
Ich habe in meinem Leben nicht das Gefühl, dass mir eine Sprache fehlt. Wenn aber, dann würde ich eine Sprache gern sehr schnell lernen können. Französisch vielleicht. Oder die Gebärdensprache nochmal?

486. Kannst du gut Kaugimmiblasen machen?
Oh ja. Mit Knall!
Drei, bald vier von uns können das. Ist manchmal sehr spaßig hier.

487. Welcher deiner Geburtstage hat dir am besten gefallen?
Ich kann mich an viele Kindergeburtstage leider nicht mehr erinnern – ich liebe es, meinen Geburtstag groß zu feiern. Der 18. war eine große Überraschung mit vielen Freunden. Aber der 30. war der Kracher! Ich war gerade frisch aus Kalifornien zurück und hatte über 70 Gäste, bestes Wetter, viele Blumen, ein volles Herz und einfach einen perfekten Tag!

488. Welche Floskel benutzt du zu oft?
Zur Zeit muss ich immer mal wieder sagen:
„Das machen wir erst in den Ferien!“
Dann können sie wach bleiben, draussen bleiben, Filme gucken.. solange es geht.

Sommer-Ritual: Obst-Ernte

489. Kannst du dich leicht in Zeichentrickfilme hineinversetzen?
Was ist das für eine Frage?
Ja, ich glaube, das kann ich. Bei den neuen animierten Filmen geht es sogar noch besser.

490. Suchst du dein Waschmittel nach dem Duft aus?
Nein.

491. Kommt es dir so vor, als wäre das Gras des Nachbarn immer grüner?
Darüber habe ich schon lange aufgehört, nachzudenken.
Denn erstens sehe ich beim Nachbarn, bei Freunden oder bei wemauchimmer sowieso nur den Garten, das Äußere. Jeder hat seine Päckchen zu tragen. Und zweitens leben wir gerade bewusst so ein bißchen „anders“. Das muss man nicht vergleichen. Ich schätze sehr, was wir haben.

492. Welchen gesunden Snack magst du am liebsten?
Geschnittenes Obst. Was nicht ich schneiden muss. Wie schade, dass ich Mutter bin 😉 Und Nuss-Mischungen. Ich liebe Nussmischungen!

493. Wie fest ist dein Händedruck?
Normal.. angenehm? Würde ich sagen.
Ich hab mir noch nie die Hand gegeben.

494. Schreibst du häufig etwas auf, damit du es dir besser merken kannst?
Oh ja! Oh ja! Unbedingt.
Sogar inzwischen wieder lieber handschriftlich. To do Listen und Einkaufszettel sind handschriftlich und liegen in der Küche rum. Gute Gedanken oder Adressen oder Geburtstage oder Film-Ideen oder Links oder so Kram kommen in die Handy-Notizen. Ein großer Schatz!

495. Worauf hast du zuletzt mit Ja geantwortet?
Ich habe gerade spontan einen Anruf von einem Freund bekommen und wir haben was besprochen und ich hab Ja gesagt.

496. Welche Mahlzeit am Tag magst du am liebsten?
Die, die ich nicht alleine esse.
Aber in Wirklichkeit das Frühstück. Das kann ich richtig zelebrieren. Es macht aber tatsächlich viel mehr Spaß, wenn mein Mann das Essen macht oder einfach mit mir isst.

497. Schläfst du manchmal beim Fernsehen ein?
Selten.

498. Wie stark ist deine Sammelleidenschaft?
Nicht mehr so stark. Oder es kommt drauf an. Es gibt Dinge, die kann ich nicht gut wegwerfen. Emotionaler Wert und so. Pflanzenteile aus Urlaubs-Orten. Fotos. Postkarten. Geschenke. Aber einfach um des Sammelns willen.. das kann ich nicht mehr. Dazu ist mir der Platz zu schade und das Haus zu klein.. und es leben zu viele Männer hier.

499. Hältst du dich immer an den Plan, den du gemacht hast?
Manchmal hab ich das Gefühl, ich bin die Einzige, die einen Plan hat und dann halte ich mich dran… um einen Plan zu haben. Aber wenn spontan ein besserer Plan daher kommt oder ich merke, dass mein Plan dumm war, dann kann ich auch davon abweichen. Manchmal. Stolz hab ich, aber der hilft dann nicht.

500. (Fünfhundert!)
Welches Kunstwerk hat dich stark beeindruckt?
Da fällt mir sofort ein „Andachtsbild“ ein, das mich als Kind sehr beeindruckt und fast magisch angezogen hat. Aber ich weiß nicht, ob es Faszination oder Manipulation war…

****

Here we go!
Das waren fünfhundert Fragen.
Ziemlich viel, finde ich. Aber erst die Hälfte.
Ich mache weiter, ich freu mich!

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Teil 24
https://mamasbusiness.de/1000-fragen-an-dich-teil-24/

Teil 23
https://mamasbusiness.de/1000-fragen-an-dich-teil-23/

Teil 22
https://mamasbusiness.de/1000-fragen-an-dich-teil-22/

Teil 21
https://mamasbusiness.de/1000-fragen-an-dich-teil-21/

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Eine werdende Doula für werdende Mamas

Anfang dieses Jahres drehte sich alles in meinem Kopf um ein Thema:
Soll ich oder soll ich nicht?

Seitdem ich die Entscheidung für die Weiterbildung zur Doula bei der GfG Berlin getroffen habe, sind nicht alle Sorgen und Fragen verschwunden, es gibt noch Momente der Unsicherheit und der Überforderung.. aber meine Leidenschaft und Begeisterung sind stärker als vorher.
Nach jedem Weiterbildungs-Wochenende fahre ich mit noch mehr Papier, mit noch mehr Wissen, mit noch mehr Erfahrung nachhause – und bin erstmal platt!

Ich bin es nicht gewohnt, zwei Tage zu sitzen und zu hören.
Ich bin es nicht gewohnt, mich so viel mit dem Thema „Geburt“ zu beschäftigen.
Ich bin es nicht gewohnt, gleichzeitig so viel Verschiedenes zu empfinden.
Faszination.
Sehnsucht.
Erschrockenheit.
Begeisterung.
Staunen.
Sprachlosigkeit.
Dankbarkeit.

Immer, wenn ich den Seminar-Raum nach zwei Tagen verlasse, wenn ich mich in den Bus setze und durch Berlin fahre, wenn ich die 30 Minuten Ruhe genieße, bevor mich meine 4 Männer wieder anspringen, immer wenn ich das Gehörte aus zwei Tagen in mir sacken und wirken lasse, dann weiß ich:

Ich bin richtig!

Ich möchte so gern eine Doula sein, Deine Doula sein.
Ich möchte Dich begleiten, wenn sich das Baby auf den Weg macht.
Ich möchte Deine Entscheidungen respektieren und den Weg mit Dir gehen, den Du wünschst.
Ich möchte Dich ermutigen, bei Dir bleiben, komme was wolle.
Ich möchte Deine Hand halten, Deinen Nacken massieren, Dich an Deine Stärke und Kraft erinnern, wenn Dir das schwer fällt.
Ich möchte Dir beim Atmen helfen.
Ich möchte Dir helfen, jede Wehe auszuhalten und diese Kraft anzunehmen, die Dich näher zu Deinem Baby bringt.

Gesellschaft für Geburtsvorbereitung –
Familienbildung und Frauengesundheit
Bundesverband e.V.

Dreimal haben wir angehenden Doulas uns bereits in Berlin getroffen. So tolle Frauen mit tollen Geschichten habe ich kennengelernt. Allein das hat mein Leben schon bereichert. Wir alle bringen immer ein bißchen von unserem Alltag, von unseren Sorgen und Freuden mit. Wir lachen zusammen, wir staunen zusammen, wir feiern unsere Erfolge und es fließen Tränen. Das hat uns schnell zu einer engen Gemeinschaft werden lassen.

Neben dem Wissen und der unglaublichen Erfahrung, die unsere Leiterin mit uns teilt, hält jede von uns einmal ein Referat zu einem ausgewählten Thema. Und wir teilen ausführlich unsere Geburtsberichte. Ich liebe es! Insgesamt 20 Kinder haben wir geboren und da gibt es viel zu erzählen.

Zu den 8 Wochenenden gehören verschieden Themen, die die Zeit vor, während und nach der Geburt betreffen. Schöne und schwere Themen. Jedes einzelne Thema ist so voll und tief und umfangreich. Jedes Thema beeinhaltet so viel Wunder, so viele Gefahren, so viel Intimität.

Manchmal kann ich nicht glauben, was uns die Leiterin erzählt. Manchmal möchte ich es gar nicht wahrhaben. Manchmal denke ich: In meiner heilen Welt gibt es das nicht.

Aber im Praktikum und später als Doula werde ich sehen und erleben, wie Geburt funktionieren kann. Ich freu mich drauf!

Im Sommer möchte ich viel lesen, ich möchte weiter nach einem Praktikumsplatz suchen, ich möchte in die Bücherei gehen, im Internet nach Michel Odont und Ina May Gaskin suchen und mir Geburtsvideos ansehen. Es ist und bleibt einfach so, dass mein Herz höher schlägt, dass ich dieses Thema liebe und dass ich jeder Frau wünsche, eine selbstbestimmte und wunder-volle Geburt zu erleben.

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In Kürze werde ich an einer Internet- und Facebook-Seite arbeiten, um mehr Infos über mich zu geben und Frauen zu erreichen. Wenn ihr findet, ich wäre eine gute Doula, dürft ihr gern schwangeren Mamis von mir erzählen. Danke!

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1000 Fragen an dich – Teil 24

Ich fang heute mal gleich an, dann schaffe ich vielleicht noch einen Blog-Eintrag für euch.
Die Tage sind echt gut gefüllt.

461. Für wen bist du eine Inspirationsquelle?
Hmm, ich hoffe für Freundinnen, andere Mütter und meine Leser.

462. Wann hast du zuletzt einen Sonnenaufgang beobachtet?
Auweia.. ich kann mich erinnern, dass mein Vater uns Kinder einmal in aller Frühe mit in den Wald zu einem Jägerstand genommen hat, um den Sonnenaufgang anzugucken. Das kann schon 20 oder 25 Jahre her sein. Nochmal Auweia! Aber das wird nicht der letzte Sonnenaufgang gewesen sein. Vielleicht mal vom Flugzeug aus?

463. Wie hoch war das höchste Gebäude, das du je besucht hast?
Das weiß ich leider nicht.
Ich bin vor ein paar Wochen im Kettenkarussell gefahren. Das war hoch 😉

464. Können andere auf dich bauen?
Ja.

465. Was ist das Verrückteste, das du je getan hast?
Das „Leben ohne Lampen„-Experiment?
Meine Reise von Kalifornien nach Deutschland und zurück in 4 Tagen?
Mein Ehe-Tattoo?
Ein bißchen verrückt-sein ist toll!

466. Kaufst du häufig etwas Neues zum Anziehen?
Eher nicht so. Mal hier und mal da und gerne für die Kinder. Aber nicht häufig.

467. Würdest du einen Teil deiner Intelligenz gegen ein sensationelles Aussehen tauschen?
Äh.. nein. Auch, wenn ich mich gern schön mache und mich schön fühlen möchte, sind die Strahlen, die aus dem Kopf und aus dem Herzen kommen, viel wichtiger.

468. Weißt du, ob du je einen heimlichen Verehrer hattest?
Ich weiß, dass ich Verehrer hatte. Von den heimlichen weiß ich ja wohl nichts.

469. Welches Schmuckstück trägst du am liebsten?
Mein Tattoo. hihi Und meinen richtigen Ehering, den nehme ich nie ab. Und ohne Ohhringe werdet ihr mich auch nie sehen. Aber dafür trage ich sonst gar keinen weiteren Schmuck.

470. Was würdest du dein zukünftiges Ich fragen wollen?
Geht alles gut?
Halten wir als Familie(n) weiter gut zusammen?
Konnten wir gute Eltern sein?
Wird Deutschland Weltmeister?

471. Würdest du bei deinem Partner bleiben, wenn deine Umgebung ihn ablehnen würde?
Dann würde ich meine Umgebung ablehnen.
Wir bleiben zusammen, come what may.

472. Wann hast du zuletzt etwas gebacken?
Am Freitag habe ich dicke Schokoladen-Haferflocken-Cookies gebacken.
Nervennahrung für meine Doulas.

473. Für welche Gelegenheit warst du zuletzt schick angezogen?
Ach, ich mach mich doch gerne schick. Für die LadiesNight, für Liams Geigenvorspiel, Papas Geburtstag. Das letzte schicke Kleid trug ich an meinem Geburtstag. Und im August wird die nächste Hochzeit gefeiert!

474. Welche Redensart magst du am liebsten?
„Einfach mal die Kresse halten“
Ich weiß es nicht.. bin ich so ein Sprücheklopfer?
Ich hab es mal geschafft, wirklich wochenlang zu den Jungs zu sagen: „Einmal am Tag muss man sich kaputtlachen!“ – und wenn sie es bis dahin nicht geschafft hatten, gab es eine ordentliche Kitzelparty. Sollten wir wieder einführen!

475. Was ist auf dem Foto zu sehen, das du als letztes aufgenommen hast?
Ich habe für Instagram ein Zitat aufgeschrieben, das ich sehr sehr schön finde:

Auf deutsch heißt es ungefähr:
„Sich zu sorgen, dass was schief geht, macht auch nicht, dass alles gut klappt.“

476. Findest du es wichtig, an besonderen Jahrestagen innezuhalten?
Ja. Manchmal gibt es eine Feier, mal nur ein Gedanke.
Aber ich finde es wichtig, nochmal kurz zurückzufühlen, zu lächeln oder zu seufzen – und dann dankbar weiterzumachen.

477. Was würdest du in einen Guck-Kasten kleben?
Ich weiß nicht, was das ist… sowas wie ein Schaukasten?
Dann würde ich gute Laune mit schönen Sprüchen verbreiten. Ich würde die Menschen ermutigen, an sich zu glauben. Ich würde schreiben, dass es so einfach ist, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Ich würde zu Vernetzung und Gemeinschaft ermutigen.

478. Welche Cremes verwendest du?
Fürs Gesicht hab ich zur Zeit nur eine Tag- und eine Nacht-Creme von alverde. Und ich hab in jeder Tasche, am Bett, im Auto und am Spülbecken verschiedene Handcremes liegen. Das muss sein.

479. Wärst du gern körperlich stärker?
Mehr Kraft brauche ich eigentlich grad nicht. Ich würde gern verschiedene Körperteile mehr stärken. Rücken. Nacken. Schultern. Und so. (Irgendwo müssen doch noch die Sport-DVDs rumliegen…)

480. Findest du, dass jeder Tag zählt?
Auf jeden Fall! Ich habe Kinder. Sie wachsen und leben. Jeden Tag. Das zählt.

 

Und das war’s auch schon!
Nebenbei liefen die super-spannenden und äüßerst temperamentvollen Spiele Portugal-Iran und Spanien-Marokko. Gute Nacht für heute!

Teil 23
https://mamasbusiness.de/1000-fragen-an-dich-teil-23/

Teil 22
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Teil 21
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