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1000 Fragen an dich – Teil 36

Die Sonne scheint strahlend und tief durch die schmutzigen Fenster. Jeden Tag beobachten wir die Vögel und Eichhörnchen im Garten. Das Mittag steht heiß auf dem Herd. Jari wuselt um mich herum und zieht eine Spur der Verwüstung hinter sich her… Saftflecken, Spielzeugteile, Plastikbesteck und Fröhlichkeit.

Während mein Mann die Jungs von der Schule abholt, versuche ich schnell, die nächsten Fragen zu beantworten.

701. Wie zufrieden bist mit deinem Körper?
Ich bin sehr dankbar, dass er nach allem, was wir erlebt haben, so aussieht und so funktioniert. In der letzten Woche habe ich (und mein Mann macht mit!) wieder mit Sport DVDs angefangen. Das ist nötig, das tut gut und jetzt kann ich keine 30 Grad mehr als Ausrede vorschieben: Jetzt wird Sport gemacht! Meine neue DVD heißt „Bauch Beine Po„. (Werbelink) Später vielleicht mal mehr dazu. Ich bin etwas unzufrieden mit meinen Haaren. Sie sind brüchig und neigen dazu, auszufallen.. keine Ahnung.

702. Wenn du für eine Wand in deiner Wohnung eine Farbe aussuchen solltest: Für welche Farbe würdest du dich entscheiden?
Ach.. keine Ahnung. Wir hatten schon eine rosa Küche, jetzt haben wir ein grünes Wohnzimmer und einen orangen Flur. Ich ahne, dass eine Grunderneuerung in den nächsten Jahren ansteht, aber mit drei Jungs ist unser Anspruch seeehr klein geworden. Damals sind wir – schwanger mit Kind 2 – schnell eingezogen und haben einfach schöne Farben ausgesucht.. ich schätze, dass auch im nächsten Akt kein Designerhaus draus wird. Aber Mut zur Farbe haben wir!

703. Was hast du gestern Schönes getan?
Ich habe um 7:20 Uhr die Jungs zur Schule gebracht und hab mich mit Freundinnen zum Reden und Beten getroffen. Dann hab ich einen Großeinkauf bei dm gemacht. Zuhause gab es Mittag und danach bin ich doch tatsächlich mit Jari auf der Couch eingeschlafen. Die beiden Großen haben sehr lange und sehr lieb und sehr leise zusammen in ihren Zimmern gespielt. Am Nachmittag kam eine Freundin und wir haben zusammen gebastelt. Die Jungs haben im Garten das Baumhaus geschmückt, das bald seinen ersten Geburtstag feiert. Später kam meine Schwester, um auf die Kinder aufzupassen – denn mein Mann hatte eine Veranstaltung in der Kirche und ich ging zur Gesamtelternvertretung in die Schule. Mit der Freundin, die ich im Auto mitgenommen hatte, quatschte ich noch eine Weile auf dem Lidl Parkplatz und kurz nach 22:00 Uhr war ich zuhause.

704. Was machst du, wenn dir etwas nicht gelingt?
Dann kann ich sehr bissig und hartnäckig werden. Und ich probiere, bis es geht. Wenn mir allerdings ein Kuchen oder so nicht gelingt, schmeiße ich ihn nicht weg, sondern stehe dazu und esse ihn zur Not alleine 😉

705. Was ist das Unheimlichste, das du jemals getan hast?
Ich habe mal aus Heidelberg sehr spontan einer seriösen Mitfahrgelegenheit gekündigt, weil ich einen Tag früher als geplant zurückkommen wollte. Stattdessen habe ich kurzfristig einen männlichen Fahrer nicht-deutscher Herkunft ausgewählt, der schlecht deutsch sprach – und mich aber sehr sicher und äußerst schnell nach Berlin brachte. Während der ganzen Fahrt und besonders während der Pause an einer einsamen Tankstelle war mir sehr komisch. Aber es hat alles gut geklappt.

706. Sind andere gern in deiner Nähe?
Ja, das kann ich bestätigen. Ich höre immer wieder: Bei euch kann man sich entspannen. Bei euch ist es schön. Zu euch kann man immer kommen. Bei euch ist es immer so unkompliziert. Bei euch fällt mir Unordnung und Chaos gar nicht auf. Bei euch vergesse ich die Zeit.

707. Was schwänzt du manchmal?
Da fällt mir gar nichts ein. Es ist so, dass ich viele Bereiche selbst leite oder mitleite.. da kann ich nicht einfach wegbleiben. Es gibt Geburtstage von entfernteren Freunden oder Schulfeste.. da entscheiden wir uns dann manchmal dagegen.

708. Wann ist die Welt am schönsten?
Wenn kein Termindruck nervt. Wenn wir uns zusammen auf etwas freuen. Wenn wir nicht gestresst, sondern fröhlich zusammen sein können. Wenn ich das Gefühl habe, ich könnte gegen Unordnung und Dreck gewinnen. Wenn Ausgeglichenheit und Gesundheit und Zufriedenheit da ist.

709. Was hast du erst vor Kurzem herausgefunden?
Dass ich eine neue Hepatitis Impfung brauche. Dass ich bei Lidl Geld abheben kann. Dass Jari mit der Zunge schnalzen kann.

710. Magst du Kostümpartys?
Ich bin noch nicht auf vielen Kostümpartys gewesen. Aber ich mag es eher nicht so. Noch weniger, wenn ein Rollenspiel dazu gehört.

711. Wie schnell weichst du vom vorgegebenen Pfad ab?
Wenn es um mich und meinen Plan geht, kann ich verbissen sein, wie bereits geschrieben. Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann klappt das! Das sagte schon einst Mario Barth: „Frauen können keine Einkaufstüte tragen, aber mitten in der Nacht die ganze Bude umräumen!“
Wenn es aber um die Familie geht, dann bin ich eher spontan und gehe den Weg, der am wenigsten Stress und Ärger macht und dann verzichte ich auf (m)einen Plan, wenn der Großteil der Familie glücklicher ist. Es gibt aber auch diese strengen „Ich bin hier die Mama und ich weiß, was am besten für euch ist“-Pläne. Und manchmal geht es auch gut aus 😉

712. Was ist das beste Gefühl der Welt?
Sonne auf dem Körper. Der erste Schluck Kaffee. Im Sommer im See schwimmen. Sex. Der erste Löffel vom Essen, wenn ich richtig hungrig war. Sich zum Mittagsschlaf hinlegen. Die erste Erdbeere der Saison. Das eigene Kind stolz und glücklich sehen. Etwas geschafft zu haben. Das erste Mal Babys Herzschlag im Ultraschall zu sehen. Und, ganz oben auf der Liste: Nach Schmerzen und Druck das kleine, warme, unglaublich weiche Neugeborene aus mir heraus flutschen spüren und auf den Arm nehmen können!

713. Was machst du meistens um drei Uhr Nachmittag?
Stille im Haus genießen. Den Mittagstisch wegräumen. Den Nachmittags-Kaffee trinken.

714. Mit welcher berühmten Persönlichkeit würdest du dich sehr gut verstehen?
Woher soll ich das wissen? Ich weiß ja oft nicht, wie diese Person so ist. Ich denke, wenn sie Mutter ist, vielleicht von drei Kindern, vielleicht von Jungs.. dann würden uns die Gesprächsthemen nicht ausgehen.

715. Was würdest du servieren, käme die Königin von England zum Tee?
Ach, an sie habe ich gerade gedacht! Nicht ganz an sie.. eher an Kate.
Ich glaube, wenn die Queen zum Tee wäre, wäre ich extrem angespannt, ich hätte wahrscheinlich Kekse gebacken und würde hoffen, sie würde sich wenigstens einigermaßen wohlfühlen. Aber wenn Kate mit den Kindern in Vertretung für die Königin kommen würde, würde ich Schoko-Muffins backen und sagen „Na klar, dürfen die Kinder aufs Baumhaus! … Ach, die paar Krümel! Das sauge ich nachher einfach weg, – möchtest du noch einen Tee, liebe Kate? Gut siehst du aus!“

716. Was kannst du einfach auf morgen verschieben?
So vieles.. Wäsche abnehmen, Fenster putzen, Blog-Einträge (ausser der hier), Blätter harken…

717. Was macht ein Spaziergang durch die Natur mit dir?
Er klärt meine Gedanken. Er macht mich dankbar. Er macht mich ehrfürchtig. Er entschleunigt mich. Er lässt mich staunen. Er bringt frische Luft. Er macht glückliche Kinder. Er macht, dass ich fotografieren möchte. Er macht, dass ich sehe, dass da trotz allem so viel Gutes, Wunderbares draussen in der Welt ist.

718. Welches Lied passt am besten zu deiner Beziehung?
Da muss ich mal kurz überlegen..
Ich weiß es nicht.
Es gibt viele Lieder, die wir lieben und die Teil unserer Geschichte sind. Und es gibt natürlich viele schöne Liebeslieder. „Ich habe einen Schatz gefunden und er trägt deinen Namen…“ Ich frage mal meinen Mann!

719. Wie sieht deine ideale Welt aus?
Ich möchte mir nicht vorstellen, was wäre… wenn wir genug Geld hätten … wenn wir mehr Kinder hätten … wenn wir Töchter hätten … wenn immer Sommer wäre …  wenn wir genug Platz hätten … wenn wir zwei Autos hätten … wenn es keine Krankheit gäbe … wenn es keinen Streit gäbe … wenn ich wüsste, dass alles gut geht  … Ihr seht schon, das sind Sachen, die könnten eine Welt ideal machen. Aber ich bin jetzt glücklich! Jetzt haben wir uns. Jetzt geht es uns gut. Jetzt sind wir gesegnet.
Ich oder wir können höchstens versuchen, die Welt in unseren Möglichkeiten für uns und auf jeden Fall für unsere Kinder besser zu machen.

720. Was bedeutet für dich Geselligkeit?
Viele Freunde zusammen. Zeit haben. Essen und Wein. Im Garten oder Park. Spiele und Lachen. Gemeinsamkeiten. Leichtigkeit. Genießen.

Ich weiß nicht, wie es euch geht.. aber dieser Blog-Eintrag hat mir gute Laune gemacht!

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Die Kindergeburtstage 2018

Unsere beiden großen Jungs sind jetzt 6 und 8.

Nach tagelanger Vorfreude auf den Geburtstag mussten dann nach dem Fest erstmal ein paar Tage vergehen, damit die Kinder in Ruhe im neuen Lebensjahr ankommen konnten. Ich hatte manchmal den Eindruck, als würde es nur um das Auspacken und Aufreissen der Geschenke und um den Hype des nächsten Geschenkes gehen, als um das, was drin ist.
Aber dabei sind wir jetzt und verschneite Osterferien + Krankheit eignen sich perfekt dafür.

Wir husten und niesen alle um die Wette, es ist schon fast lustig. Mein Mann ist noch immer gesund – ich weiß nicht, wie er das macht, bei der Menge Bakterien, die hier umher geschleudert werden.
Aber bei uns wird es langsam besser und wir sind froh, dass wir keine großen Pläne für die Ferien hatten. Ein Arzttermin heute morgen war das Aufregendste, was wir unternommen haben. Und Liam ist gerade mit Papa unterwegs. Papa hat beiden Jungs einen Ausflug zum Geburtstag geschenkt.

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Liam hatte sich einen „Cowboy-Geburtstag“ gewünscht. Er hat nämlich ein Kostüm dafür. Die Gäste kamen nicht verkleidet, ich hatte ausser Luftballons und einer Girlande gar nicht dekoriert und das Essen war einigermaßen angepasst. Ganz entspannt.

Fünf Gäste waren geladen und so waren es dann sechs Jungen und ein Mädchen. Die Kinder waren im Alter von 4-7 und kannten sich fast alle. Wie auch im letzten Jahr war das eine Gruppe, die sich kaum als Gruppe gefunden hat und eher aus vielen guten 2er Kombinationen bestand. Das war unsere Herausforderung. Wenn Liam zum Beispiel ein Geschenk bekam, wäre er am liebsten mit dem Geschenk und dem Freund dazu erstmal zum Aufbauen und Spielen verschwunden.
Wir hatten ein lockeres Programm und kleine Spiele vorbereitet und die kleinen Gäste durften zwischendurch auch einfach in den neuen Kinderzimmern spielen.

Von meiner Schwägerin hatten wir ein großes Spielpferd ausgeliehen, auf dem die Kinder reiten konnten. Ein Spiel war zum Beispiel, das Pferd mit Reifen zu fangen. Ganz einfach.

Ich hatte Toilettenpapier-Rollen mit Süßigkeiten gefüllt und mit Krepppapier umwickelt und zugebunden, sodass es wie eine Art Bonbon aussah. Diese Bonbons haben wir an eine Schnur gehängt und die Kinder mussten springen, um das Papier abzureissen. Das war die Idee einer Mini-Pinata.

Für den Nachmittag hatte ich einen Möhrenkuchen gebacken und eine 6 daraus ausgeschnitten. Ausserdem hatte sich Liam Cake Pops gewünscht. Und in kleine Becher hatte ich Weintrauben, Naturjoghurt und Müsli in Schichten gefüllt, um auch einen gesunden Snack anzubieten.

Am Abend gab es Chicken Nuggets in Form von Tieren, es gab Käse und Weintrauben-Spieße und Salzgebäck.

Zwei Gäste blieben übernacht und nach dem vollen Tag war dann auch bald Ruhe im Kinderzimmer.

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Emilians Geburtstag sollte eine größere Nummer werden.
Er hatte sich eine „Lego Ninjago-Party“ gewünscht. Und weil ich Pias Ninjago-Geburtstage schon jahrelang im Hinterkopf hatte, war das unser großer Moment.

Ich konnte mit Ninjago erst nicht so viel anfangen, aber als Mama von drei Jungs musste ich mich doch drauf einlassen. Was sonst.
Und als wir (mein Mann und ich) uns erst richtig damit beschäftigt hatten und alle Kinderbücher zum Thema durchgelesen hatten, konnten wir gar nicht mehr aufhören.

Die Ninja sind Freunde, die die Welt retten.
Ganz ganz kurz und knapp.
Zu ihren Stärken gehören besondere Eigenschaften, die sie mit viel Beherrschung und Disziplin erlernen. Und daraus haben wir ein Programm gemacht.

Das Essen und die Deko war eine Kleinigkeit und hat so viel Spaß gemacht. Danke Pinterest!

So sahen die Einladungen aus, an den Stiel habe ich dann den Zettel mit den Informationen geklebt.

 

Beim Essen habe ich das Ninja und das Lego Thema verbunden:

Wackelpudding in bemalten Bechern.
Legosteine und Figuren aus Schokolade in Silikonformen.
Zuerst habe ich alte Wachsmalstifte zerbrochen und in die Formen gelegt und im Backofen geschmolzen. Dabei ist die Form leider sofort kaputt gegangen.
Mit Schokolade ging es gut, bestimmt mit Wackelpudding oder Wasser als Eiswürfel auch.


Der Nachmittags-Kuchen: Ich habe noch nie mit Fondant gearbeitet und wollte wieder wenigstens etwas gesünderes dabei haben. Also habe ich mir diese Ninja-Obsttorte ausgedacht.

Für die Schulklasse gab es Möhren-Muffins mit Esspapier-Ninja-Bildern.

Emilian hatte 6 Gäste eingeladen und insgesamt waren es also 8 Kinder. An dem Tag war früh Schulschluss und Emilian konnte eine ruhige Mittagspause zuhause verbringen. Gegen 14:30 Uhr fuhren wir in die Schule und holten die anderen Kinder aus dem Hort ab. Das war ein Spaß!

Das Wetter war sonnig und die Kinder hatten gute Laune. Es waren fast nur Gäste aus der 2. Klasse, ein Freund aus unserer Strasse ging in die 1. Klasse, aber die Kinder untereinander kannten sich und waren eine Gruppe, ein richtiges Team.

Während wir noch auf ein Kind warteten, schlug Emilian vor, mit „Flaschen drehen“, die Geschenke auszupacken. Also setzten sie sich in einen Kreis und drehten die Flasche. Ganz aufgeregt fieberten sie mit, welches Kind sein Geschenk überreichen durfte und freuten sich alle beim Auspacken mit.

Beim Kuchen essen fing mein Mann schon an, den Kindern das Spiel zu erklären: Um den Kampf gegen das Böse zu gewinnen, müssten sich alle Gäste erst als echte Ninja erweisen und verschiedene Prüfungen bestehen.

Es fing mit einem Quiz an. 13 Fragen wurden ihnen gestellt und mindesten 10 mussten richtig beantwortet werden. Die Kinder waren echt gut und schafften es als Team gerade so, diese Prüfung zu bestehen.

In der nächsten Aufgabe wurden unter großem Gelächter neue Ninja-Namen vergeben. (Vorlage für den Privatgebrauch auch von Pia)

Wir spielten „Pie Face„, was auch richtig viel Spaß gemacht hat. Die Zweitklässler sind ja eigentlich schon ziemlich cool, aber spielen und laut lachen können sie noch ganz süß.

Dann gab es kleine Spielchen wie „mit Brausepulver im Mund einen Zungenbrecher sagen“ oder „mit Handschuhe und Messer und Gabel eine Packung Schokolade auspacken“ – ganz im Sinne von Konzentration und Geschicklichkeit.

Es gab eine Schatzsuche im Garten, bei der an mehreren Stationen kleine Wurfsterne zu finden waren. Dafür hatte ich nach Pias wunderbarer Anleitung also 8 Wurftsterne gefaltet. Die halten hier teilweise bis heute und sind immer wieder leicht zusammenzustecken, sollten sie doch mal auseinander fallen.

Die Übung mit den Klo-Rollen gab es hier auch, natürlich verpackt als „Der Sprung nach der Rolle des Schicksals“.

Am Ende musste dann der böse Gegner mithilfe der Wurfsterne „in das Becken der Erlösung“ geschmissen werden. Und das war’s!

Alle kleinen Ninjas haben miteinander und mit viel Freude gekämpft und die Prüfung bestanden!

Zum Abendbrot gab es dann Mumien-Würstchen im Blätterteig, ganz viel sternförmiges Salzgebäck, Bouletten und Salami-Würstchen. Die Kinder waren sehr satt und sehr glücklich, als die Eltern zum Abholen kamen.

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Das waren die Geburtstage. Richtig schön, fanden wir,

Jetzt werden hier neue Geschenke ausprobiert, vor allem wird viel Lego gespielt. Wir freuen uns darauf, gesund zu werden und zusammen mehr Zeit draussen zu verbringen.

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12 von 12 im November

Heute war so ein schöner, voller Sonntag – und meine kläglichen Fotos zeigen viel zu wenig davon. Eher immer mal ein Schnappschuss, wenn mir mal wieder einfiel, welcher Tag heute ist.

1. Emilian steht morgens auf – und malt die vier Elemente.
Und wo einer der beiden Großen ist, ist der Kleine nicht weit. Niemals.

 

2. Besuch beim Frühstück.

 

3. Sonnenschein auf der Damentoilette in der Kirche.

 

4. Von der Kirche zurück fahren wir zum ersten Mal seit dem Urlaub wieder zu fünft im Auto.
Komisch Gefühl.. so ein leeres Auto.

 

5. Die fröhliche Mittags-Schnute.

 

6. Einmal im Jahr holen wir das Spiel „Fluss-Piraten“ aus dem Schrank, dann dauert es eine Weile, bis wir es wieder verstehen und dann macht es allen viel Spaß. Achtung: Man muss gut verlieren können.

 

7. Für spontane Gäste gibt’s einen spontanen Kuchen. Und für die Kinder gibt’s nichts zum Ausschlecken, wenn ich meinen Tupperware Teigschaber benutze.

 

8. Sonntags-Kuchen  

 

9. Mit dem Besuch gibt es Weihnachtsgewürz-Kuchen, Mandarinen, Kerzen und Pentatonix-Weihnachtsmusik. Ich bin soweit.

 

10. Fasziniert schaut Jari das Besucher-Baby an. Unsere erstgeborenen Söhne sind fast gleich alt, die Mittelsöhne ebenso. Und das sind unsere dritten Söhne. Immerhin haben sie sich heute schon angegrinst.

 

11. Nachdem der Besuch gegangen ist und wir mal wieder an letzten Hausaufgaben sitzen und in Richtung Bett verschwinden, klingelt es plötzlich an der Tür und wir bekommen Überraschungsbesuch. Wir essen zusammen und – obwohl es schon dunkel ist – wird natürlich das Baumhaus angeguckt.

 

12. Und jetzt sitze ich hier. Jari schläft, ich tippe für euch und genieße einen guten Wein. Gute Nacht!

 

Alle anderen Blogger teilen ihre Links wie immer bei Caro.
Viel Spaß beim Angucken.

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Hallo Juli!

Ist heute etwa schon der 3. Juli?
Uups, egal.
Wenn man Besuch aus Kalifornien hat, den man über 2 Jahre nicht gesehen hat und auch erstmal nicht wiedersehen wird, dann ist alles andere egal. So ist das nämlich.

Dazu muss ich kurz erzählen:
In letzter Zeit (in Hinblick auf den Besuch) haben wir drei Großen vermehrt von Kalifornien erzählt, Fotos angesehen, Kleidung wiedergefunden..
…und wir haben festgestellt, dass Emilian zwar seinen Akzent verloren hat, aber sich an jede Menge Orte, Personen, Situationen erinnern kann.
Liam.. weiß nichts mehr. Nichts!
Wir haben ihm so viele Fotos gezeigt, Videos.. haach und er hat es uns zuliebe wirklich versucht, sich zu erinnern. Das hab ich ihm angesehen. Aber da war nichts mehr. Mein Herz weint.
Er ist dort drei geworden, er hat dort sprechen gelernt..

Nachdem wir jetzt aber zwei volle Tage mit den Freunden und deren Kindern verbracht haben, der Bildschirmschoner mit über tausend Fotos wieder lief.. da kamen Dinge zurück. Beide Kinder fingen ganz zart und vorsichtig an, wieder englisch zu reden. Liam saß vor den Bildern und in seinem Kopf arbeitete es. Er würde sich erinnern. Wenn wir nur bald wieder dort sein könnten!
Dafür brauchen wir ein Wunder. Oder jede Menge Geld. Oder beides.
Nun stellt euch vor, heute wäre der 1. Juli!

 

Im Juli werde ich…

… Freunde aus Kalifornien wiedersehen.
… mich an unser neues Auto gewöhnen.
(Wir durften meinem Schwiegervater seins abkaufen und haben nun wieder ein Auto. Natürlich waren wir genau während des Jahrhundertregens ohne Auto…

… mit den Kindern zu einer Feier für Blogger gehen.
… Sommerfeste mit Kita, Schule und Freunden feiern.
… aufs Feld zum Himbeeren pflücken gehen. Lecker!
… den MOPS-Jahresabschluss feiern!
… mit Emilian das Ende der 1. Klasse feiern! Yeah!
… Sommerferien genießen!
… in den Zoo und an den See fahren, zum Britzer Garten, Karls Erdbeerhof und anderen Parks gehen.
… Geburtstage feiern.
… Jaris ersten halben Geburtstag feiern!
… ausschlafen.
… lesen.
… in der Sonne sitzen.
… Kuchen backen.
… Himbeeren essen.

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Sommerloch (Pfingstferien)

Jeden Morgen, wenn ich aufstehe, nehme ich mir irgendwie vor, einen Blog-Eintrag über die letzten Tage zu schreiben… und dann geht es mir aber so, wie Frau Frische Brise, die einfach mal die Ruhe und Routine des Alltags genießt.

Wir hatten eine Woche Pfingstferien, ganz neu für Berlin, und obwohl das Wetter erst am Ende besser wurde, war irgendwie immer was los.

Wer mir auf Instagram (mamasbusiness) folgt, wird ein paar Bilder schon kennen.
Macht aber nix, oder?

Zum Beispiel waren wir an drei Tagen hintereinander in drei verschiedenen Streichelzoos. Mir ist nämlich ein großes Licht aufgegangen, als ich einmal im Britzer Garten beobachtete, mit wie viel Liebe und Hingabe Liam die Ziegen fütterte.
Und wisst ihr was?
Vor 4 oder 5 Jahren wurde Emilian einmal im Streichelzoo sehr von einer neugierigen Ziege erschreckt. Weil er im Kinderwagen saß, kam sie ihm irgendwie genau auf Augenhöhe entgegen. Und als sie dann auch noch alle unsere Reiskekse wegschnappte, war der Spaß vorbei. Und seitdem ist hier nie wieder jemand auf die Idee gekommen, in einen Streichelzoo zu gehen!

Obwohl Liam bei Freunden, die Hunde und Hasen haben, nicht von den Tieren wegzukriegen ist, hab ich nie daran gedacht. Bis jetzt.

Also waren wir im Zoo (und hätten fast David Hasselhoff getroffen!), im Vogelpark Teltow und im Erlebnishof Klaistow.

Der Spargelhof Klaistow ist fast, fast so toll, wie Karls Erdbeerhof in Elstal, ein paar Kilometer weiter weg, besser zu erreichen und scheinbar noch nicht so bekannt. Bei fast 30 Grad, am Freitag, einem Wochenend- und Ferientag, waren wir dort mit nur ein paar anderen Familien und hatten eine wunderbare Zeit!

Die Jungs haben neue Trikots bekommen und sind im Glück. Dass die beiden am allerliebsten sich haben und nicht viel mehr brauchen, ausser vielleicht verrückte Ideen, lautes Gackern und Platz zum Rennen, ist ja nicht neu.
Heute waren sie beide alleine bei meiner Schwägerin im Pool.
Emilian sagt: „Liam, wenn irgendwas passiert.. ich bin da!“

Natürlich streiten sie sich! Sonst wären es nicht Brüder und sonst wäre irgendwas nicht normal.
Aber doch, ich denke, die beiden haben sich am allerliebsten.

Und gestern haben wir Freunde zu einer Party eingeladen bzw. sie gebeten, uns im Garten zu helfen.
Und es war ein sehr schöner Tag!
Wir haben uns um Essen und Getränke gekümmert und haben mit den 6 Freunden, die kamen, sehr viel geschafft.
Mein Vater hat in der Zeit mehrere Radtouren mit den Jungs gemacht, auf der sie tolle Sachen erlebt haben und glücklich zurück kamen.

Es gibt leider keine richtigen Vorher/Nachher-Bilder – aber: Unser Garten ist wunderschön!

Es ist jetzt fast 22.00 Uhr, ich sitze hier auf der Terrasse und ein schwerer Holunderblütenduft liegt in der Luft, dass es fast erdrückend ist.

Wir haben Unkraut gerupft, Hecken geschnitten, die Terrasse und Wege mit dem Kärcher gereinigt, Büsche gepflanzt, Beete vergrößert und meine Mama hat mir ein sehr schönes Steingarten-Beet angelegt.

Die Kinder ernten jeden Tag Erdbeeren und Süßkirschen und wir sehen zu, wie Salatpflanzen, Tomaten und Himbeeren wachsen.

In jedem Jahr beobachten wir, wie durchdacht die Vorbesitzer die Beete bepflanzt haben. Wöchentlich blüht eine andere Pflanze und unser Garten ist grün und bunt und schön. Ich bin sehr glücklich!

Morgen ist der 12. Juni.
Bleibt also dabei, wenn ihr unsere 12 Fotos sehen möchtet.
Und auf jede Fall erzähle ich euch in der Woche von dem schönen Foto-Projekt, das wir machen durften und das ich nun schon eine ganze Weile ankündige. Diese Woche!

Morgen früh geht die Schule auch wieder los.
Noch ein paar Wochen – dann beendet Emilian die 1. Klasse. Unglaublich!

Das jetzt sind die schönsten Monate des Jahres!
Ich freue mich drauf!

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