mamasbusiness

papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

Abschiedsfotos

Heute war es so:

In der Nacht hatte es doll geregnet und gestürmt. Weil wir mit dem Packen und Putzen angefangen hatten und es kühl blieb, wollten wir einen ruhigen Tag zuhause verbringen. In der Mittagspause durften die Kinder ein paar Folgen ihrer Serie gucken. Am Nachmittag wurde es heller und sonniger und ich wäre eigentlich gern noch ein letztes Mal an die Ostsee gefahren. Wer weiß, ob wir die Ostsee überhaupt in diesem Jahr überhaupt wiedersehen würden! Bis Jari aufwachte, wurde es 17:00 Uhr und ich scheuchte die Familie aber erfolgreich nochmal schnell ins Auto.

Wir kamen an, zum ersten Mal in Kronsgaard, und uns erwartete ein wunderschöner sauberer großer leerer Strand!

Warum waren wir nicht schon früher hier?

Wir staunten und rannten ein bißchen herum, sammelten Steine und Muscheln, ohne uns groß niederzulassen.

Plötzlich wurde es dunkler und ein paar Tropfen fielen vom Himmel.
Sollten wir zurück zum Auto gehen? Aber dann:

Ich habe noch nie einen Regenbogen über dem Meer gesehen!
Von einer zur anderen Seite entstand dort ein wunderschön perfekter Regenbogen über der Ostsee. Ich musste sofort an den ersten Regenbogen denken, von dem in der Bibel erzählt wird. Gott setzt diesen Bogen als Zeichen seiner Treue an den Himmel. Und zu unserem geschenkten Urlaub war dieses Zeichen jetzt noch der krönende Abschluss! Kurz danach strahlte die Sonne und der Bogen war verschwunden. Wir waren genau zur richtigen Zeit angekommen.

Für die drei Jungs war der Strand einfach perfekt. Jari tapste durch die kleineren Pfützen, Emilian jagte Möwen, Krabben und Muscheln hinterher und Liam tauchte schon wieder.

Ich bin sehr sehr dankbar, dass wir diesen Urlaub und diesen Abschied zusammen hatten!

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Fundstück des Tages

Heute mal einfach so ein paar Fotos.
In unserer langen geschenkten Urlaubszeit hier waren wir in Dagebüll zur Wattwanderung, in Kappeln an der Schlei (der Laden „Gosch“ gehört zu meinen absoluten Lieblingen!), wir haben im Garten gechillt und Liam ist im Pool getaucht, wie noch nie zuvor. Wir waren in Hasselberg am Ostseestrand, in Schwackendorf im Barfusspark (ein Muss, wenn wir hier oben sind) und heute haben wir einen Ausflug nach Flensburg gemacht.

Flensburg ist maritim schön und auch irgendwe schäbig verlebt. Es gibt eine tolle Förde-Spitze mit Spielplatz, es gibt leckeres dänisches Eis, es gibt Schuhe, die über einer Strasse hängen und irgendwie keiner weiß, warum, es gibt eine Brauerei und ein Rum-Haus, es gibt einen großen Hafen, Feuerquallen und Krabben-Brötchen. Alles gute eben, was man für eine Städte-Reise in den Norden braucht.

Kennt ihr noch dieses Eis?
Ich hatte es total vergessen, bis ich es dann plötzlich sah.
Kindheitserinnerung!!

 

Wie gesagt.. die Schuhe.

 

Dänisches Softeis mit Salzkaramell-Topping.
Oh yeah!

 

Wasserturm in Flensburg

 

Feuerqualle 2018

 

Norddeutscher kleiner Käfer

 

Garten-Schönheit

 

Bald geht es schon wieder nachhause.
Hier soll es dann stürmisch und nass werden. Wir freuen uns auf das heiße Berlin und sind gespannt, wie der Garten aussieht, wie viel Arbeit auf uns wartet und wie wir die letzten Ferientage verbringen. Emilian sagt, er vermisst die Schule und Liam zählt die Tage bis zur Einschulung. Besser geht’s ja nicht!

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Familienurlaub 2018

Wir sind hier im nördlichsten Norddeutschland in einem wunderschönen Haus mit Garten, Pool, Baumhaus und Haustieren. Zur Ostsee ist es nicht weit und zur Nordsee auch nicht.

Eigentlich wollten wir ja unseren Urlaub in Ungarn oder Holland verbringen. Erst gestern haben wir unsere Gastgeber hier kennengelernt. Also.. was ist passiert?

Als wir erfuhren, dass das jährliche Business-Treffen für meinen Mann in Kalifornien in diesem Jahr in den Sommerferien sein würde, fingen wir an zu träumen. In den Sommerferien! Das hieße ja, wir könnten eventuell alle zusammen fliegen! Endlich. Wir redeten oft darüber und beteten, dass wir alle fünf zusammen wieder Urlaub in Kalifornien machen können.
Aber so richtig wurde nichts aus diesen Plänen. Die Konferenz war nur ganz kurz. Die 5 Flugtickets waren viel zu teuer und selbst zu zweit ohne Kinder hätten wir die Tickets kaum bezahlen können.

Der Urlaub mit meiner Familie Anfang Juli an der Ostsee war sehr schön, aber durch meine Weiterbildung und die Kalifornien-Reise hatten wir nur 4 volle Tage zusammen und die sind schnell vergangen.

Wir buchten für ein paar Tage im August einen ganz einfachen, preiswerten Urlaub in Holland, weil wir sowieso in der Richtung unterwegs in Deutschland sein wollten und weil wir einfach nochmal zu fünft verreisen wollten.

Weil sich aber andere Pläne änderten, mussten wir unseren Urlaub in Holland stornieren und Ungarn war jetzt zu weit weg und zu spontan. Die Ferien vergingen und es sah so aus, als würden wir in diesem Sommer nicht richtig zu fünft verreisen können.

Ich redete mit Freundinnen darüber und sie fragten, ob sie für mich oder uns beten könnten. Normalerweise meckere und nörgle ich in meinen eigenen vier Wänden – lasse mir das aber vor anderen nicht gern anmerken. Nach außen bin ich lieber gern stark und tapfer und finde mich mit den Zuständen eben ab, an denen ich eh nichts ändern kann. Denke ich. Doch ich sagte: „Ich wünsche mir sehr, dass wir als Familie irgendwie nochmal Urlaub machen können! Dafür könnt ihr beten.“

Ich suchte wieder nach günstigen Bungalows irgendwo am See in Mecklenburg.
Wenigstens Wasser und Familienzeit.

Ein paar Tage später, am Freitag, rief mich dann eine Freundin an. Wir haben uns ewig nicht gesehen und hatten ab und zu WhatsApp-Kontakt. Ich konnte nicht ans Telefon gehen, weil ich gerade mit Jari am Flughafen wartete und sie schrieb mir eine Nachricht: „Ich wollte dich fragen, ob ihr Zeit und Lust hättet, ein schönes Haus in unserer Nähe zu hüten und zwei Katzen zu versorgen?“
Es ging um genau die einzigen Tage, in denen wir noch Lücken in den Ferien hatten! Kannste dir nich ausdenken. Noch am Abend redete ich mit meinem Mann, der frisch aus Kalifornien gelandet war – und am Samstag Morgen entschieden wir uns.

Ich telefonierte kurz danach mit der Frau aus dem Haus, wir besprachen ein paar Dinge und ich erzählte ihnen, was für ein großes Geschenk das für uns sei. Sie waren mindestens genau so dankbar, dass ihr Haus nicht leer stehen musste. Alle ihre Freunde sind selbst verreist und über mehrere Ecken waren wir die letzte Hoffnung.

Wir fuhren also am Dienstag in der allerkrassesten Hitze von Berlin los und brauchten 5 Stunden. Kurz nach 20:00 Uhr kamen wir an, die Kinder sprangen vom Auto fast direkt in den Pool, wir bekamen einen Kaffee angeboten und kurz danach das WLAN-Passwort. Sympathisch. So muss das sein!
Jetzt wohnen wir also ein paar Tage in einem schönen Haus einer Familie mit drei großen Jungs. Ein bißchen fühlt es sich an, als wären wir in unserem Zukunfts-Haus gelandet.

Ich bin sehr dankbar für diesen Urlaub und ich weiß, dass er aus menschlicher Sicht nicht zustande gekommen wäre. Ich nehme das voll als Geschenk von Gott an und lasse mich auf diese Überraschung ein.

Jari hat in den letzten Tagen sehr unter der Hitze gelitten, hatte Hitzepickelchen und war sehr anhänglich und weinerlich, zuhause und auch unterwegs. Und hier.. im Urlaub, ist er entspannt, tippelt durch den Garten, traut sich zu den Katzen und plappert vor sich hin. Wie schön! Dieser Urlaub ist besonders.

Ach so.. und eine kleine Spaß-Info:
Wir hatten ja gebetet, dass wir nochmal zusammen nach Kalifornien könnten.
Und guckt mal, was hier in der Nähe ist:

Foto von 2015

Ich amüsiere mich über diesen Humor und danke Gott für diesen Urlaub!

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Hallo August!

Wir sind nach der heißesten Autofahrt unseres Lebens gut im Urlaub angekommen und genießen die frische Meeresbrise bei wesentlich kühleren Temperaturen! Die Kinder springen eigentlich nur vom Bett, in den Pool, zum Esstisch, wieder in den Pool, auf die Wiese und nochmal in den Pool. Aber ein paar Ausflugsideen sammeln wir schon..

Im August werde ich…

… an den Geburtstag meiner Mama denken. (heute!)
… Familienurlaub machen.
… das Meer sehen. Sogar Nordsee und Ostsee.
… Besuch von meiner Freundin bekommen.
… zum ersten Mal eine Wattwanderung machen.
… Sonne tanken.
… große Schiffe bestaunen.
… frischen Fisch essen.
… Familie genießen.
… Doula-Unterlagen lesen.
… Urlaubswäsche waschen.
… mich mit Freundinnen treffen.
… die Ferien bis zum letzten Tag auskosten.
… mit meiner Oma Geburtstag feiern.
… ZWEI Schultaschen packen.
… den großen Sohn in die 3. Klasse bringen.
… meinen zweiten Sohn einschulen. Hach!
… nochmal die Erstklässler-Aufregung feiern.
… einen neuen Alltags-Rhythmus begrüßen.
… im Spätsommer-Garten arbeiten.
… zwei Hausaufgaben-Kinder betreuen.
… die Sommer-Erinnerungen für immer festhalten.

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StadtSpiel Berlin

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(Ver)Führung Berlin

Wir haben heute einen Ausflug abgehakt, der schon lange auf unserer Liste stand. Und am Ende sind wir mitten in der buntesten Party Berlins gelandet.
Aber von vorn.

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Vor einer Weile war ich mit einer Freundin, meiner Schwester und den Kindern auf der Messe BuchBerlin und wir lernten dort das StadtSpiel kennen. Ich beschäftigte mich nur kurz damit, stellte aber fest, dass es sich sozusagen um eine Schnitzeljagd durch Berlin handelt. Und zwar eine, die schon vorbereitet ist. Die man nicht selbst planen muss.

Weil dort die Spiele von Berlin und Dresden ausgestellt wurden und unsere Familie verteilt in Berlin und Dresden lebt, kaufte meine Schwester je eine Box.

Und als ich dann im Mai die Anfrage bekam, mal eine Box mit der Familie zu testen, wusste ich ja ungefähr, um was es geht, hab mich gefreut und sagte sofort zu. Die StadtSpiele kommen aus Dresden, sind alle handgemacht, selbst erdacht, recherchiert und fotografiert. Sie sind mit beliebig vielen Personen zu spielen und mehrfach verwendbar.

Ausser für Berlin gibt es die Spiele auch für Leipzig, München, Hamburg, Dresden und Wien. Wir hätten natürlich einen Ausflug in eine der Städte machen können, aber wir lieben Berlin. Als Berliner hatten wir dann die Wahl aus insgesamt sechs verschiedenen Touren eine auszuwählen. Drei gehen durch die City und drei durch die Stadtteile Kreuzberg, Prenzlauer Berg und Friedrichshain.

Absichtlich haben wir uns nicht die Kinder-Tour ausgesucht, weil wir uns gut in Berlin auskennen und wir nicht wollten, dass sie sich langweilen. Und damit wir das Spiel auch mal mit Gästen spielen können oder mit der Berliner Box meiner Schwester tauschen können, haben wir uns die City-Route II ausgewählt.

Und heute war es dann soweit!
Der Samstag war komplett frei, wir haben Sommerferien und haben uns nach dem Frühstück zu fünft mit dem Bus in Richtung Berlin Mitte aufgemacht.

Wir wussten, dass der Tag, wie gefühlt alle Tage der letzten 2 Monate, sehr heiß sein würde. In den Tagen davor haben wir uns nicht mehr als bis in den See und zurück bewegt…
Aber wir hatten genug Wasserflaschen dabei und es gibt ja auch Schatten in Berlin.

Auf der Hinfahrt stellten wir fest, dass heute ebenfalls der Christopher-Street-Day in Berlin Mitte stattfinden würde. Eine bunte Party, die wir jetzt nicht unbedingt mitfeiern und unseren Kindern zeigen wollten…

Aber unsere Reise begann am Brandenburger Tor und dort war alles ruhig und touristisch wuselig. Eine große Bühne wurde aufgebaut und wir dachten, bis die Party anfängt, sind wir längst zuhause.
Wir alle waren gut drauf, es war schattig und luftig in Berlin und wir genossen es sehr, einfach mal an Orten zu sein, an denen wir sonst nur zum Festival of Lights oder mit Besuch aus Amerika sind.

Und so funktioniert das StadtSpiel:

In einer kleinen Metall-Box liegt eine kurze Erklärung mit Hinweis zum Startpunkt sowie 16 Briefumschläge + 1 Lösungsumschlag. Eine etwas andere StadtFührung würde uns erwarten, stand dort, wir sollten ca. 5 Stunden einplanen, könnten aber jederzeit unterbrechen und zu einem anderen Zeitpunkt fortsetzen.

Die Hinweise und Foto-Karten führen von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit und die Antwort der Frage sagt, welcher Umschlag als nächstes geöffnet werden soll. Schummeln und „vorspulen“ geht also nicht.

(Die Fotokarten können später auch als Memory genutzt werden. Je zwei Fotos gehören zu einer Sehenswürdigkeit. Das werden wir ausprobieren!)

Gleich zur ersten Aufgabe hatten wir drei verschiedene Antworten und wir drei Familienmitglieder waren uns unserer Lösung so sicher – dass ich, noch bevor das Spiel überhaupt begonnen hatte, zum Notfall-Umschlag greifen musste… Aber es stellte sich heraus, dass die Frage etwas missverständlich gestellt war. Nicht alle Fragen sind hundertprozentig präzise gestellt, finde ich.

Natürlich werde ich nichts verraten, das könnt ihr alles schön selbst herauskriegen. Aber ich werde euch ehrlich sagen, wie der Tag für uns war.

Vielleicht hätten wir keinen 34 Grad – Tag aussuchen sollen.
Und vielleicht hätten wir noch mehr Essen und Trinken mitnehmen sollen.
Vielleicht hätten wir als Berliner keine Touristen-Tour auswählen sollen.
Oder vielleicht hätten wir doch die Kinder-Tour nehmen sollen.

Es war sehr heiß in Berlin, teilweise sehr voll und wir waren echt lange unterwegs. Wir haben schöne Pausen gemacht, haben uns von Springbrunnen zu Springbrunnen geschleppt und uns gegenseitig ermutigt/gebettelt, nicht abzubrechen.

Leider gab es auf der Strecke kaum Restaurants oder Cafés, was uns fast zum Verzweifeln gebracht hat. Vielleicht ist das ja unter der Woche anders. Aber eine trockene Laugenbrezel für 3.00€ haben wir links liegen lassen.

Das StadtSpiel hält allerdings, was es verspricht, denn wir haben Plätze gesehen, die ich nie vorher gesehen habe und zu denen ich niemals zu Fuß gegangen wäre. Wunderschöne Plätze, die wir fast für uns hatten. Ich habe mich mehrmals heute neu in Berlin verliebt!

Zusammen mit den Kindern lernten wir neue Dinge über unsere Stadt, denn zu jeder Sehenswürdigkeit gibt es jede Menge Hintergrund-Informationen, die auch wir nicht alle wussten. Wir zeigten den Kindern, wo Frau Merkel arbeitet, wo die Mauer stand und wir versuchten, die unterschiedlichen Sprachen der Touristen herauszuhören.

Gegen Mittag wurden die Beine immer schwächer und der Weg immer länger. Noch dazu stellten wir fest, dass einige Lösungen bereits auf dem Frage-Foto zu entdecken waren. Das fanden die Kinder nicht so toll, denn die Wege, die sich auch oft wiederholten und wieder kreuzten, erschienen ihnen völlig umsonst. (Gewundert hat es mich allerdings auch.) Wir sind wirklich viel gelaufen und beschlossen dann, einfach nur die Frage zu lesen und nicht die Fotos anzuschauen. Die Antwort-Zahl konnte teilweise abgelesen, teilweise errechnet werden. Eine große Herausforderung war es (für uns Berliner) nicht. Ich finde, ich habe gemerkt, dass es nicht ein Berliner war, der die Tour geplant hat und mich würde mal die Meinung der Dresdner zu einem Dresdner Spiel interessieren.

Wir haben uns um die Tour herum unser eigenes Programm gemacht – dazu bietet sich Berlin Mitte natürlich perfekt an. Es gibt auch ohne die Umschläge unendlich viel zu sehen.

Die Kinder malten sich unterwegs aus, was wohl die Belohnung am Ende sein würde. Etwa Eis-Gutscheine im letzten Umschlag? (Das ist eine Idee, die wir uns überlegen, sollten wir das Spiel einmal verleihen)

Als Doula musste ich da natürlich vorbei

Es galt dann aber eher der Spruch „Der Weg ist das Ziel“.
Ein paar Rechenaufgaben zwischendurch waren spannend für Emilian, doch eine große Erkenntnis oder Belohnung am Ende gab es für uns nicht.

Unser persönliches End-Ziel war der Potsdamer Platz. Wir wussten, von dort kommen wir erstens schnell nachhause und zweitens gibt es dort Kaffee und Eis.
Um dorthin zu gelangen, mussten wir noch zwei Fragen beantworten.
Und wir mussten genau über die Strasse des 17. Juni.
Mittendurch.
Mit unseren Kindern, die völlig fertig und halb nass und halb nackt neben uns her trotteten. Das war auch eine Erfahrung, die man bestimmt nicht oft im Leben macht.

Wir erzählten den Jungs vorher, da wäre ein riesiges Verkleidungsfest, aber ehrlich gesagt habe ich es mir wilder vorgestellt. Vor ein paar Jahren war es vielleicht noch verrückter. Ich hatte den Eindruck, da waren viele, viele, sehr viele Menschen, die einfach nur feiern und das Leben genießen wollten. Und wir mit „halb nackt – halb nass“ sind da echt kaum aufgefallen…

Wir staunten über verrückte Bungee-Springer von einem Kran über uns, wir schleppten uns tapfer an den überteuerten Eis- und Cocktail-Wagen vorbei, wir fanden schattige Abkürzungen und dann hatten wir es endlich geschafft! Die unterirdischen Potsdamer Platz-Arkaden kamen uns fast wie ein Kühlhaus vor!

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Wir hatten einen schönen langen Tag zusammen!
Es lebe die Familienzeit und das StadtSpiel fällt auf jedenfall in die Kategorie  „Zeit statt Zeug-Geschenke“. Obwohl beide Jungs, und auch wir, zwischendurch echt fix und fertig waren, war die Antwort auf die abendliche Frage „Was war heut am Schönsten?“ – „Das StadtSpiel!“

Die Umstände waren etwas ungünstig, vielleicht hätte auch ein Elternteil+ein Kind gereicht. Wir empfehlen die City-Tour wirklich Berlin-Touristen. Ohne Kinderwagen wären wir auch etwas schneller und bequemer unterwegs gewesen. Vielleicht sollten wir wirklich einmal die KinderTour testen… Aber für uns verrückte Berliner war es ein verrückter Ausflug in die Stadt! Wir haben schöne Fotos gemacht, haben neue Sehenswürdigkeiten gefunden, haben uns über Politik und Krieg unterhalten, hatten Spaß am Springbrunnen, haben viel gesehen und gelernt und werden ab jetzt mit anderen Augen durch Berlin Mitte fahren.

Vielen Dank, dass wir das StadtSpiel ausprobieren durften!

Guckt doch gleich mal im Shop nach, ob vielleicht auch eine Tour für euch dabei ist.

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