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papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

Unser Sommer 2018

Jetzt ist es soweit.
Die Temperaturen sind gefallen. Die ersten Blätter auch. Die ersten Schnupf-Nasen laufen. Es wird Zeit, Schals und Mützen, sowie feste Schuhe und Jacken zu suchen.

Lehnt euch zurück und lest mit mir unsere Sommer-Erinnerungen.
Sommer 2018: Danke!

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Eis lecken, bevor es die Sonne geschmolzen hat

Schweißtropfen auf der Stirn der Kinder sehen

zu fünft bis 9:30 Uhr ausschlafen

Fledermäuse beobachten

wie Kinder durch Springbrunnen tanzen

Melone essen

im See sitzen und quatschen

nachts in der Kühle draußen sitzen und kalten Wein trinken

Wespen verjagen

ohne Decke schlafen und trotzdem schwitzen

mit Wasser und Sand Matsche machen

einen anderen Erdbeerhof entdecken

Wasser für die Tiere im Garten aufstellen

jeden Abend einen schönen Himmel bestaunen

die Schultasche verstauben lassen

Urlaubsmitbringsel kaufen

nach Autan riechen

kleine Fische im See finden

Wäsche waschen und in der Sonne trocknen

Weintrauben bei Oma ernten

die Fussball WM feiern

Sommer-Geschichten zusammen lesen

nicht wissen, welcher Wochentag grad ist

dem Obst beim Wachsen zusehen

Haare immer hochstecken

Eis aus Saft machen

sich nach dem Sprung in den See sehnen

zu Lidl gehen, nur um abzukühlen

Himbeeren naschen

für Regen beten

kalt duschen

Eiskaffee trinken

schwimmen lernen

mit weit offenem Fenster schlafen

niemals Socken tragen

Durchzug im Haus machen

die Kinder bitten, wenigstens zum Einkaufen eine Hose anzuziehen

den Flipflops Sonnen-Abdruck noch im Winter auf den Füßen haben

nie viel Kleidung anziehen

spontan an den See fahren

Krabbenbrötchen frisch aus dem Meer essen

Möwenschreie

Feuerquallen in der Ostsee

im Watt wandern

Namen von Muscheln lernen

Fahrrad fahren auf dem Deich

Apfelmus kochen

Gänge im Maisfeld suchen

Wasserschlacht im Pool

Dänemark besuchen

neue Eis-Sorten probieren

Ostseesand aus den Hosentaschen kippen

nach Sonnencreme riechen

Sushi essen

schwimmen im Wannsee

nicht auf die Uhr gucken

die Leichtigkeit genießen

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Abschiedsfotos

Heute war es so:

In der Nacht hatte es doll geregnet und gestürmt. Weil wir mit dem Packen und Putzen angefangen hatten und es kühl blieb, wollten wir einen ruhigen Tag zuhause verbringen. In der Mittagspause durften die Kinder ein paar Folgen ihrer Serie gucken. Am Nachmittag wurde es heller und sonniger und ich wäre eigentlich gern noch ein letztes Mal an die Ostsee gefahren. Wer weiß, ob wir die Ostsee überhaupt in diesem Jahr überhaupt wiedersehen würden! Bis Jari aufwachte, wurde es 17:00 Uhr und ich scheuchte die Familie aber erfolgreich nochmal schnell ins Auto.

Wir kamen an, zum ersten Mal in Kronsgaard, und uns erwartete ein wunderschöner sauberer großer leerer Strand!

Warum waren wir nicht schon früher hier?

Wir staunten und rannten ein bißchen herum, sammelten Steine und Muscheln, ohne uns groß niederzulassen.

Plötzlich wurde es dunkler und ein paar Tropfen fielen vom Himmel.
Sollten wir zurück zum Auto gehen? Aber dann:

Ich habe noch nie einen Regenbogen über dem Meer gesehen!
Von einer zur anderen Seite entstand dort ein wunderschön perfekter Regenbogen über der Ostsee. Ich musste sofort an den ersten Regenbogen denken, von dem in der Bibel erzählt wird. Gott setzt diesen Bogen als Zeichen seiner Treue an den Himmel. Und zu unserem geschenkten Urlaub war dieses Zeichen jetzt noch der krönende Abschluss! Kurz danach strahlte die Sonne und der Bogen war verschwunden. Wir waren genau zur richtigen Zeit angekommen.

Für die drei Jungs war der Strand einfach perfekt. Jari tapste durch die kleineren Pfützen, Emilian jagte Möwen, Krabben und Muscheln hinterher und Liam tauchte schon wieder.

Ich bin sehr sehr dankbar, dass wir diesen Urlaub und diesen Abschied zusammen hatten!

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Fundstück des Tages

Heute mal einfach so ein paar Fotos.
In unserer langen geschenkten Urlaubszeit hier waren wir in Dagebüll zur Wattwanderung, in Kappeln an der Schlei (der Laden „Gosch“ gehört zu meinen absoluten Lieblingen!), wir haben im Garten gechillt und Liam ist im Pool getaucht, wie noch nie zuvor. Wir waren in Hasselberg am Ostseestrand, in Schwackendorf im Barfusspark (ein Muss, wenn wir hier oben sind) und heute haben wir einen Ausflug nach Flensburg gemacht.

Flensburg ist maritim schön und auch irgendwe schäbig verlebt. Es gibt eine tolle Förde-Spitze mit Spielplatz, es gibt leckeres dänisches Eis, es gibt Schuhe, die über einer Strasse hängen und irgendwie keiner weiß, warum, es gibt eine Brauerei und ein Rum-Haus, es gibt einen großen Hafen, Feuerquallen und Krabben-Brötchen. Alles gute eben, was man für eine Städte-Reise in den Norden braucht.

Kennt ihr noch dieses Eis?
Ich hatte es total vergessen, bis ich es dann plötzlich sah.
Kindheitserinnerung!!

 

Wie gesagt.. die Schuhe.

 

Dänisches Softeis mit Salzkaramell-Topping.
Oh yeah!

 

Wasserturm in Flensburg

 

Feuerqualle 2018

 

Norddeutscher kleiner Käfer

 

Garten-Schönheit

 

Bald geht es schon wieder nachhause.
Hier soll es dann stürmisch und nass werden. Wir freuen uns auf das heiße Berlin und sind gespannt, wie der Garten aussieht, wie viel Arbeit auf uns wartet und wie wir die letzten Ferientage verbringen. Emilian sagt, er vermisst die Schule und Liam zählt die Tage bis zur Einschulung. Besser geht’s ja nicht!

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Familienurlaub 2018

Wir sind hier im nördlichsten Norddeutschland in einem wunderschönen Haus mit Garten, Pool, Baumhaus und Haustieren. Zur Ostsee ist es nicht weit und zur Nordsee auch nicht.

Eigentlich wollten wir ja unseren Urlaub in Ungarn oder Holland verbringen. Erst gestern haben wir unsere Gastgeber hier kennengelernt. Also.. was ist passiert?

Als wir erfuhren, dass das jährliche Business-Treffen für meinen Mann in Kalifornien in diesem Jahr in den Sommerferien sein würde, fingen wir an zu träumen. In den Sommerferien! Das hieße ja, wir könnten eventuell alle zusammen fliegen! Endlich. Wir redeten oft darüber und beteten, dass wir alle fünf zusammen wieder Urlaub in Kalifornien machen können.
Aber so richtig wurde nichts aus diesen Plänen. Die Konferenz war nur ganz kurz. Die 5 Flugtickets waren viel zu teuer und selbst zu zweit ohne Kinder hätten wir die Tickets kaum bezahlen können.

Der Urlaub mit meiner Familie Anfang Juli an der Ostsee war sehr schön, aber durch meine Weiterbildung und die Kalifornien-Reise hatten wir nur 4 volle Tage zusammen und die sind schnell vergangen.

Wir buchten für ein paar Tage im August einen ganz einfachen, preiswerten Urlaub in Holland, weil wir sowieso in der Richtung unterwegs in Deutschland sein wollten und weil wir einfach nochmal zu fünft verreisen wollten.

Weil sich aber andere Pläne änderten, mussten wir unseren Urlaub in Holland stornieren und Ungarn war jetzt zu weit weg und zu spontan. Die Ferien vergingen und es sah so aus, als würden wir in diesem Sommer nicht richtig zu fünft verreisen können.

Ich redete mit Freundinnen darüber und sie fragten, ob sie für mich oder uns beten könnten. Normalerweise meckere und nörgle ich in meinen eigenen vier Wänden – lasse mir das aber vor anderen nicht gern anmerken. Nach außen bin ich lieber gern stark und tapfer und finde mich mit den Zuständen eben ab, an denen ich eh nichts ändern kann. Denke ich. Doch ich sagte: „Ich wünsche mir sehr, dass wir als Familie irgendwie nochmal Urlaub machen können! Dafür könnt ihr beten.“

Ich suchte wieder nach günstigen Bungalows irgendwo am See in Mecklenburg.
Wenigstens Wasser und Familienzeit.

Ein paar Tage später, am Freitag, rief mich dann eine Freundin an. Wir haben uns ewig nicht gesehen und hatten ab und zu WhatsApp-Kontakt. Ich konnte nicht ans Telefon gehen, weil ich gerade mit Jari am Flughafen wartete und sie schrieb mir eine Nachricht: „Ich wollte dich fragen, ob ihr Zeit und Lust hättet, ein schönes Haus in unserer Nähe zu hüten und zwei Katzen zu versorgen?“
Es ging um genau die einzigen Tage, in denen wir noch Lücken in den Ferien hatten! Kannste dir nich ausdenken. Noch am Abend redete ich mit meinem Mann, der frisch aus Kalifornien gelandet war – und am Samstag Morgen entschieden wir uns.

Ich telefonierte kurz danach mit der Frau aus dem Haus, wir besprachen ein paar Dinge und ich erzählte ihnen, was für ein großes Geschenk das für uns sei. Sie waren mindestens genau so dankbar, dass ihr Haus nicht leer stehen musste. Alle ihre Freunde sind selbst verreist und über mehrere Ecken waren wir die letzte Hoffnung.

Wir fuhren also am Dienstag in der allerkrassesten Hitze von Berlin los und brauchten 5 Stunden. Kurz nach 20:00 Uhr kamen wir an, die Kinder sprangen vom Auto fast direkt in den Pool, wir bekamen einen Kaffee angeboten und kurz danach das WLAN-Passwort. Sympathisch. So muss das sein!
Jetzt wohnen wir also ein paar Tage in einem schönen Haus einer Familie mit drei großen Jungs. Ein bißchen fühlt es sich an, als wären wir in unserem Zukunfts-Haus gelandet.

Ich bin sehr dankbar für diesen Urlaub und ich weiß, dass er aus menschlicher Sicht nicht zustande gekommen wäre. Ich nehme das voll als Geschenk von Gott an und lasse mich auf diese Überraschung ein.

Jari hat in den letzten Tagen sehr unter der Hitze gelitten, hatte Hitzepickelchen und war sehr anhänglich und weinerlich, zuhause und auch unterwegs. Und hier.. im Urlaub, ist er entspannt, tippelt durch den Garten, traut sich zu den Katzen und plappert vor sich hin. Wie schön! Dieser Urlaub ist besonders.

Ach so.. und eine kleine Spaß-Info:
Wir hatten ja gebetet, dass wir nochmal zusammen nach Kalifornien könnten.
Und guckt mal, was hier in der Nähe ist:

Foto von 2015

Ich amüsiere mich über diesen Humor und danke Gott für diesen Urlaub!

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Hallo August!

Wir sind nach der heißesten Autofahrt unseres Lebens gut im Urlaub angekommen und genießen die frische Meeresbrise bei wesentlich kühleren Temperaturen! Die Kinder springen eigentlich nur vom Bett, in den Pool, zum Esstisch, wieder in den Pool, auf die Wiese und nochmal in den Pool. Aber ein paar Ausflugsideen sammeln wir schon..

Im August werde ich…

… an den Geburtstag meiner Mama denken. (heute!)
… Familienurlaub machen.
… das Meer sehen. Sogar Nordsee und Ostsee.
… Besuch von meiner Freundin bekommen.
… zum ersten Mal eine Wattwanderung machen.
… Sonne tanken.
… große Schiffe bestaunen.
… frischen Fisch essen.
… Familie genießen.
… Doula-Unterlagen lesen.
… Urlaubswäsche waschen.
… mich mit Freundinnen treffen.
… die Ferien bis zum letzten Tag auskosten.
… mit meiner Oma Geburtstag feiern.
… ZWEI Schultaschen packen.
… den großen Sohn in die 3. Klasse bringen.
… meinen zweiten Sohn einschulen. Hach!
… nochmal die Erstklässler-Aufregung feiern.
… einen neuen Alltags-Rhythmus begrüßen.
… im Spätsommer-Garten arbeiten.
… zwei Hausaufgaben-Kinder betreuen.
… die Sommer-Erinnerungen für immer festhalten.

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