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papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

1000 Fragen an dich – Teil 38

Ich mach das jetzt einfach weiter, ja?
Mit den Fragen und so…
Ihr seid da?

741. Darf man einer Freundin von einem Gespräch mit einer anderen Freundin erzählen?
So, wie sich das hier anhört, nicht. „Weitertratschen“ macht man nicht. Es gibt Ausnahmen, finde ich. Das entscheidet dann die Situation und es darf nicht zum Nachteil irgendeiner Freundin sein.

742. Wem erzählst du, was du geträumt hast?
Ich träume selten. Extrem selten. Nahezu kaum. Das ist vielleicht schade oder auch erschreckend – denn bestimmt ist da nachts irgendwas los in meinem Kopf – und mit Sicherheit ist da zur Zeit, so die letzten 5 und die nächsten 5 Jahre, viel zu viel los in meinem Kopf… Immerhin kann ich schlafen!
Ich bewundere, was Leute so träumen. Gibt es Traum-Nachhilfe? Ich hab da so eine Freundin. E.. weißt du Bescheid? 😉
Um die Frage zu beantworten: Wenn ich träume, erzähle ich das meinem Mann und manchmal den Kindern. Die erzählen nämlich auch gerne, was sie geträumt haben.

743. Ist Neues immer besser?
Also immer schonmal gar nicht. Sicher gibt es viele Neuanfänge und neue Schritte, die gut tun und frischen Wind und Ablenkung bringen… aber Neues kann auch Unruhe, Unsicherheit und Entwurzelung bringen. Also, Standart-Antwort: „Kommt immer drauf an.“

744. Was machst du, wenn eine Party nicht so richtig in Schwung kommt?
Mehr Alkohol verteilen? 😉 Die Musik lauter machen. Mehr reden. Lustige Geschichten erzählen. Spiele spielen. Menschen helfen, über ihren Schatten zu springen.

745. Was hast du in der Schule gelernt, wovon du immernoch profitierst?
Oh man, da würde ich jetzt gern so eine gute Antwort haben. „Satz des Pythagoras“… braucht kein Mensch, kann auch kein Mensch je vergessen. „Trenne nie st“… und „753 Rom kroch aus dem Ei“.
Das ist nicht wirklich das, wovon ich täglich profitiere.
Ich denke schon, dass es Lebens-Regeln, soziale Regeln, hilfreiche Tipps fürs Leben gibt, die man nur in der Schule lernen kann.

746. Sagst du immer die Wahrheit, auch wenn du eine Person damit verletzen könntest?
Ich denke, das ist ähnlich wie bei Frage 741.
Es ist ein Unterschied, die Wahrheit zu sagen, um eine Person damit zu verletzen – oder die Wahrheit zu sagen, um zu helfen oder Lüge aufzudecken. Andersrum möchte ich nicht lügen, nur um jemand zu schützen. Bei Lügen bin ich sehr kleinlich.

747. Was hast du in letzter Zeit jemanden gegeben, der die betreffende Sache dringender gebraucht hat, als du?
Ach, das passiert immer mal. Zuletzt war es Babykleidung.

748. Bist du in der virtuellen Kommunikation anders als von Angesicht zu Angesicht?
Oh, eine gute Frage! Ich bin viel virtuell unterwegs.
Früher hätte ich das klar mit Ja beantwortet. Mein Mann und ich hätten uns nicht kennen und lieben gelernt, wenn wir nicht stunden- und nächtelang auf ICQ geschrieben hätten. Wir kannten uns zwar irgendwie schon „in echt“, aber wir waren nicht mutig oder outgoing genug, um tatsächlich miteinander zu reden. Lustig, wa?

Im Internet bin ich noch immer ein bißchen mutiger oder forscher, ich spreche eher jemand an oder antworte überlegter. Aber inzwischen fällt mir das im echten Leben auch nicht mehr sooo schwer.

749. Was machst du, wenn du dich irgendwo verlaufen hast?
Ich gucke in mein Handy oder frage jemand. Wenn es einen Stadtplan an der Bushaltestelle gibt, gucke ich da nach dem Weg.

750. Wann bist du zuletzt im Theater gewesen?
Oh, das war lange her.. sehr lange, schätze ich. Ich kann mich nicht erinnern..

751. Mit welcher Frucht würdest du dich vergleichen?
Sowas kann ich nicht. Dazu fehlt mir die Phantasie.

752. Sind deine Gedanken immer richtig?
Mit Sicherheit nicht.

753. Welche Worte würdest du irgendwann noch von jemandem hören?
„Du hast mir als Doula sehr geholfen!“
„Ich schenke euch 5 Flugtickets nach Kalifornien.“
„Ich brauche mein Auto nicht mehr, ihr könnt es haben.“
„Ich helf euch ab jetzt im Garten!“
„Mama, ich hab das Seepferdchen gemacht!“
„Es ist ein Mädchen!“
„Du wirst Oma!“
😉

754. Was an dir ist typisch deutsch?
Ich hab es schon gern, wenn man sich an Verabredungen und Abmachungen hält und Uhrzeiten einhält. Wir haben durch die Kirche immer mal mit Afrikanern und Amerikanern zu tun… puh, die sehen das anders.

755. Fühlst du dich in deiner Haut heute wohler als vor zehn Jahren?
Moment.. vor zehn Jahren war ich 23… frisch verheiratet, noch nicht Mutter. Ich glaub, ich hab mich wohl gefühlt.. aber ich denke trotzdem, ich fühle mich jetzt wohler.
Mein Körper hat Kinder getragen und geboren und sieht immernoch (oder deswegen) schön und weiblich aus. Ich hab Kraft. Ich kann Sport machen. Ich fühle mich fit. Vielleicht waren meine Haare schöner.. ich hab mehr mit Farben probiert. Und: Ich konnte viel besser schlafen!
Aber trotzdem: Ich fühle mich wohl!

756. Wann hat mal dein Glück auf dem Spiel gestanden?
Ich sehe mein Leben nicht so, dass es irgendwie ein verrücktes Spiel ist und je nach Würfelzahl eben vorwärts oder rückwärt geht oder stoppt.
Es gab Momente, in denen ich geschockt war und nur gedacht habe: „Wie soll das bloß werden???“
Aber ich sehe mein Leben in Gottes Hand – und wenn er findet, ich kann das schaffen, dann schaffe ich das.

757. Was möchtest du irgendwann unbedingt erleben?
Ach, schon wieder so eine Frage…
Ich lass mich überraschen!

758. Würdest du es selbst weniger gut haben wollen, wenn es dadurch allen Menschen besser ginge?
Auf jeden Fall! Diese Ungerechtigkeit in Deutschland, allein in Berlin, ist manchmal schwer zu ertragen. Und dann leben in anderen Ländern und auf anderen Kontinenten Familien, die ein so unglaublich anderes Leben führen – nur weil sie dort eben geboren sind.
Haach, wenn ich könnte, würde ich da mehr Ausgleich in der Welt schaffen.

759. Trinkst du am liebsten aus einer bestimmten Tasse oder aus einem bestimmten Becher?
Siehste! Andere Personen auf der Welt wären froh, wenn sie überhaupt irgendetwas zum Trinken hätten. Und ich kümmere mich um eine Lieblings-Tasse…

760. Mit wem hast du deine erste Freundschaft geschlossen?
Wir vier Geschwister hatten früh Freunde aus Nachbarschaft und Schule. Das ging immer irgendwie schnell. Eine Freundin meiner Schwester und mir kam durch die Kirche und durch die Freundschaft unserer Eltern. Ich glaub, wir kennen uns von Geburt an.
Meine erste richtige echte Schul-Freundin kam dann in der 4. Klasse. Wir haben uns so gut verstanden! Leider ist sie dann umgezogen. Aber vor ein paar Jahren haben wir uns durch den Blog wiedergefunden!! <3

Ich wünsche euch einen schönen Dienstag!

(In wenigen Tagen veröffentliche ich den Bericht über meine erste Doula-Rufbereitschaft!!!)

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1000 Fragen an dich – Teil 25

Zwischen spannenden Fußball-Momenten, zwischen Koffer-Listen und angefangenen Blog-Einträgen, zwischen Milch-Fläschchen und Wäscheständern… bin ich.

Und ich werde die nächsten Fragen beantworten.
Teil 25!
Wisst ihr, was das heißt?
Halbzeit!

Wer ist noch dabei???

481. Bei welcher Fernsehsendung schaltest du sofort um?
Abgesehen davon, dass ich nie fernsehe (nur zur WM) und spätestens bei der Werbung umschalte: Bei deutschen Filmen. Es tut mir sehr leid.. ich mag keine deutsche Filme. Überhaupt gar nicht.

482. Wann hast du zuletzt jemandem vorgelesen?
Ich habe mit Emilian zusammen im Buch über Autokennzeichen gelesen. Das hat uns meine Schwester geschenkt, jetzt liegt es im Auto und wir lernen alle ganz viel Neues. So richtige spannende Geschichtenbücher warten für die Sommerferien schon auf uns!

483. Bist du gut im Small Talk?
Ich schätze, nicht so. Ich rede viel dummes Zeug, denke ich. Aber es funktioniert 😉 Vielleicht ist mein Gegenüber dankbar, dass er nicht so viel reden muss. Ich komme aber schnell mit Fremden und Gästen ins Gespräch und mir gehen nie die Themen aus. Tja.

484. Welche Nachricht hat dich in letzter Zeit stark berührt?
Ich bin schnell berührt. Ich liebe Herzens-Nachrichten.
Eine überraschende Schwangerschafts-Meldung einer Freundin hat mir letztens wirklich die Sprache verschlagen. Kommt nicht oft vor. Und ein Bericht einer Doula-Kollegin.
Die Nachricht eines in Frankreich lebenden Flüchtlings aus Mali, der ein Kind vom Balkon rettete, hat mich berührt. Und auch, wie darüber berichtet wurde.
Nachrichten von Beziehungen, von Ehrlichkeit, von Umkehr und Liebe kommen tief in meinem Herzen an und berühren mich.

485. Welche Sprache würdest du gern gut beherrschen?
Ich habe in meinem Leben nicht das Gefühl, dass mir eine Sprache fehlt. Wenn aber, dann würde ich eine Sprache gern sehr schnell lernen können. Französisch vielleicht. Oder die Gebärdensprache nochmal?

486. Kannst du gut Kaugimmiblasen machen?
Oh ja. Mit Knall!
Drei, bald vier von uns können das. Ist manchmal sehr spaßig hier.

487. Welcher deiner Geburtstage hat dir am besten gefallen?
Ich kann mich an viele Kindergeburtstage leider nicht mehr erinnern – ich liebe es, meinen Geburtstag groß zu feiern. Der 18. war eine große Überraschung mit vielen Freunden. Aber der 30. war der Kracher! Ich war gerade frisch aus Kalifornien zurück und hatte über 70 Gäste, bestes Wetter, viele Blumen, ein volles Herz und einfach einen perfekten Tag!

488. Welche Floskel benutzt du zu oft?
Zur Zeit muss ich immer mal wieder sagen:
„Das machen wir erst in den Ferien!“
Dann können sie wach bleiben, draussen bleiben, Filme gucken.. solange es geht.

Sommer-Ritual: Obst-Ernte

489. Kannst du dich leicht in Zeichentrickfilme hineinversetzen?
Was ist das für eine Frage?
Ja, ich glaube, das kann ich. Bei den neuen animierten Filmen geht es sogar noch besser.

490. Suchst du dein Waschmittel nach dem Duft aus?
Nein.

491. Kommt es dir so vor, als wäre das Gras des Nachbarn immer grüner?
Darüber habe ich schon lange aufgehört, nachzudenken.
Denn erstens sehe ich beim Nachbarn, bei Freunden oder bei wemauchimmer sowieso nur den Garten, das Äußere. Jeder hat seine Päckchen zu tragen. Und zweitens leben wir gerade bewusst so ein bißchen „anders“. Das muss man nicht vergleichen. Ich schätze sehr, was wir haben.

492. Welchen gesunden Snack magst du am liebsten?
Geschnittenes Obst. Was nicht ich schneiden muss. Wie schade, dass ich Mutter bin 😉 Und Nuss-Mischungen. Ich liebe Nussmischungen!

493. Wie fest ist dein Händedruck?
Normal.. angenehm? Würde ich sagen.
Ich hab mir noch nie die Hand gegeben.

494. Schreibst du häufig etwas auf, damit du es dir besser merken kannst?
Oh ja! Oh ja! Unbedingt.
Sogar inzwischen wieder lieber handschriftlich. To do Listen und Einkaufszettel sind handschriftlich und liegen in der Küche rum. Gute Gedanken oder Adressen oder Geburtstage oder Film-Ideen oder Links oder so Kram kommen in die Handy-Notizen. Ein großer Schatz!

495. Worauf hast du zuletzt mit Ja geantwortet?
Ich habe gerade spontan einen Anruf von einem Freund bekommen und wir haben was besprochen und ich hab Ja gesagt.

496. Welche Mahlzeit am Tag magst du am liebsten?
Die, die ich nicht alleine esse.
Aber in Wirklichkeit das Frühstück. Das kann ich richtig zelebrieren. Es macht aber tatsächlich viel mehr Spaß, wenn mein Mann das Essen macht oder einfach mit mir isst.

497. Schläfst du manchmal beim Fernsehen ein?
Selten.

498. Wie stark ist deine Sammelleidenschaft?
Nicht mehr so stark. Oder es kommt drauf an. Es gibt Dinge, die kann ich nicht gut wegwerfen. Emotionaler Wert und so. Pflanzenteile aus Urlaubs-Orten. Fotos. Postkarten. Geschenke. Aber einfach um des Sammelns willen.. das kann ich nicht mehr. Dazu ist mir der Platz zu schade und das Haus zu klein.. und es leben zu viele Männer hier.

499. Hältst du dich immer an den Plan, den du gemacht hast?
Manchmal hab ich das Gefühl, ich bin die Einzige, die einen Plan hat und dann halte ich mich dran… um einen Plan zu haben. Aber wenn spontan ein besserer Plan daher kommt oder ich merke, dass mein Plan dumm war, dann kann ich auch davon abweichen. Manchmal. Stolz hab ich, aber der hilft dann nicht.

500. (Fünfhundert!)
Welches Kunstwerk hat dich stark beeindruckt?
Da fällt mir sofort ein „Andachtsbild“ ein, das mich als Kind sehr beeindruckt und fast magisch angezogen hat. Aber ich weiß nicht, ob es Faszination oder Manipulation war…

****

Here we go!
Das waren fünfhundert Fragen.
Ziemlich viel, finde ich. Aber erst die Hälfte.
Ich mache weiter, ich freu mich!

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Teil 24
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Teil 23
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Teil 22
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1000 Fragen an dich – Teil 6

Haaach, es ist wieder Dienstag: „Fragen-Zeit“. Wie schön!
Danke an euch, die ihr mir eure Antworten geschickt habt.
Echt ein Schatz!

Ich mach‘ dann mal hier weiter:

101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?
Ich hab echt keine Ahnung. Das hat mich noch nie interessiert. Ich google mal kurz…. Nee, noch schlimmer. Man sucht sich wahrscheinlich das raus, was passt oder was man gern hätte. Keine Ahnung, ist mir auch egal.

102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?
Rosa, altrosa, hellrosa, dunkelrosa. Dann noch die passenden Brauntöne dazu.

103. Holst du alles aus einem Tag heraus?
Nein, ich kann gut bummeln und Zeit verplempern. Und früh aufstehen ist sowieso nicht mein Fall. Wenn ich mich zusammenreiße und strukturiere, kann ich an einem Tag das ganze Haus umräumen, mehrere Ladungen Wäsche waschen, alle Kinderzimmer aufräumen, Cheesecakes backen und wahrscheinlich dann noch die Welt retten. Aber siehe Frage 85: Ich genieße den Moment. Ich nehme mir die Zeit. Nichts liebe ich mehr in meinem aktuellen Leben, als einfach Zeit zu haben! Der Haushalt kann warten. Aber die Kinder wachsen mir trotzdem davon und ich möchte dabei zusehen.

104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig?
Gar keine. Wir haben keine Möglichkeit, TV zu sehen.
Im Urlaub ist es mal schön, doch dann nervt uns die Werbung so unglaublich. Für uns und die Kinder ist das gar nicht gesund. Wir lieben Netflix, manchmal gucken wir in der Mediathek. Für Zeiten, in denen die Fussball-Weltmeisterschaft oder die Olympischen Spiele laufen, finde ich das schade.. aber im Rest des Lebens vermisse ich das Fernsehen keine Sekunde.

105. In welcher Beziehung möchtest du für immer Kind bleiben?
Wenn es große Entscheidungen zu treffen gibt, wenn Bauarbeiten anstehen, wenn viel zu bedenken ist, wenn es Geld-Sorgen oder Versicherungs-Formulare gibt oder man sich einfach schrecklich erwachsen verhalten muss, würde ich am liebsten immer Mama und Papa anrufen oder alles meinem Mann überlassen. Das klappt auch oft gut und ich fühle mich also nicht immer sehr erwachsen, aber ich glaube, das beides ist ausgeglichen.

106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?
Erstaunlicherweise, wenn es sein muss, dann geht es. Im Urlaub. Mein Mann und ich stehen uns da in nichts nach und zum Beispiel im Oktober auf Korsika war es echt lustig, wie wir beide dann immer wieder um das tote Handy herumschwarwenzelt sind… Aber es geht. Wirklich. Wenn das Handy noch Fotos machen kann, bin ich schon glücklich.

107. Wer kennt dich am besten?
Mein Mann. Manchmal besser, als ich mich selbst.

108. Welche Arbeiten im Haushalt findest du am langweiligsten?
Babyflaschen auswaschen. Wäsche aufhängen. Spülmaschine ein- und ausräumen. Kochen.

109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?
Ja.

110. Wie sieht ein idealer freier Tag aus?
Ach.. Zuerst ausschlafen. Nein, davor noch: Sonne durchs Fenster! Und dann im Bett bleiben dürfen. Pancake-Frühstück mit Ei und Bacon und Kaffee und Orangensaft mit der Familie. Mich stört kein dreckiger Boden und keine schmutzigen Fenster. Wenn die Kinder im Garten spielen, würden mein Mann und ich für einen zweiten Kaffee sitzen bleiben, uns ansehen und lächeln.
Vielleicht gehen wir dann alle zusammen raus, in den Britzer Garten, an den See, Freunde treffen, Eis essen, lachen, Sonne. Am Abend würde ich entweder lange mit Freunden und Familie draussen am Feuer sitzen, Wein trinken (das fühlt sich erwachsen an!), Musik hören, vielleicht Spiele spielen. Oder ich würde auf hohen Schuhen Hand in Hand mit meinem Mann die Schloßstr. auf und ab flanieren, er würde mir vielleicht Ohrringe kaufen und wir würden Sushi essen gehen.
Jetzt hab ich Sommer-Sehnsucht!

111. Bist du stolz auf dich?
Ja… ja, bin ich. Aber genauso sehr dankbar.

112. Welches nutzlose Talent besitzt du?
Ich kann mit allen möglichen Gelenken knacken. Ist manchmal nicht nutzlos. Mein Mann würde sagen, ich kann Schmutz sehen, wo keiner ist…

113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?
Haha, meine Back-Challenge auf dem Blog.
Und das jährliche Fotobuch meiner Kinder. Aber das geb‘ ich noch nicht auf.

114. Warum trinkst du Alkohol bzw. keinen Alkohol?
Alkohol trinken fing für mich irgendwie erst nach der Hochzeit mit meinem Mann so richtig an. Ich bin die älteste von vier Kindern, als alle noch zuhause waren, gab es da irgendwie kein Alkohol. Oder ich hab’s nicht gemerkt.
Meine Eltern kümmerten und kümmern sich immer mal wieder um alkoholabhängige Menschen. Wir Kinder waren oft mittendrin und „Alkohol“ war nicht direkt verboten, aber wir kannten die Gefahr und das Drama.
Dann, als „Erwachsene“, zusammen mit meinem Mann, habe ich das Alkohol trinken eher kennen- und schätzen gelernt. Wir haben uns jetzt nicht die Hucke vollgesoffen, aber es gibt doch so leckere Cocktails. Und Wein! Das ist so gesellig und lecker.
Ich trinke nicht, um zu vergessen oder komplett abzuschalten.. diese Abstürze gab es allerdings auch. (Und wenn man das als Jugendliche nicht konnte oder wollte, dann muss man da eben mit 30 durch. Und wenn die Kinder am nächsten Tag auf der Matte stehen…) Ich mag es in Maßen, am Abend, mit Freunden.. einfach gern.

115. Welche Sachen machen dich froh?
War das nicht irgendwie Frage 82?
Vielleicht hat sich nicht viel geändert. Ich schreib das nochmal. Alles. Ich mach das so gerne.
Kaffee. Sonne. Mit Freunden treffen. Spieleabende. Meinen Kindern zuhören. Zeit mit meinem Mann. Saubere Fenster. Sonnenuntergänge. Wärme. Rosa Blumen. Lakritz. In der Sonne sitzen. FlipFlops tragen. Ohrringe kaufen. Erfolgs- und Glücks-Erlebnisse mit anderen teilen. Nägel lackieren. Der Geruch meiner Babys. Ehrliche Gespräche mit Freundinnen oder meinen Kindern. Gute Musik. Gute Filme. Gute Bücher. Zeit haben. Ein Bad nehmen. Ausschlafen. Verstanden werden. Überraschungen machen. Und sowas eben.

 

116. Hast du heute schonmal nach den Wolken im Himmel geschaut?
Bestimmt. Aber der Blick ging heute eher nach unten, weil wir die Frühlingsblumen gesucht haben.

117. Welches Wort sagst du zu häufig?
Wenn „Ichwerdhiergleichverrückt“ ein Wort ist, dann das.
Das sage ich, wenn die Kinder nicht hören, wenn sie alle drei zu sehr gackern, bis sie umfallen, wenn der gerade gesaugte Boden vollgekrümelt wird, wenn Jari abends schlecht einschläft, wenn wir nicht pünktlich loskommen, wenn ich im Stau stehe, wenn der Laptop sich aufhängt…

118. Stehst du gern im Mittelpunkt?
Nicht so das auf-der-Bühne-mit-Mikrofon-Mittelpunkt. Und ich bin auch nicht die, die gern große Reden schwingt. Aber in einer kleinen, feinen Gruppe mag ich das schon.

119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen?
Es ist mir ganz wichtig, regelmäßig Zeit mit nur einem meiner Söhne zu verbringen. Das möchte ich noch öfter tun. Und Trinken. Ich muss mehr trinken.

120. Sind Menschen von Natur aus gut?
In der Bibel sagt Gott, nachdem Noah mit der Arche sicher gelandet ist: »Nie mehr will ich wegen der Menschen die Erde verfluchen, obwohl sie von frühester Jugend an voller Bosheit sind. Nie wieder will ich alles Leben vernichten, wie ich es getan habe!“
Mein Mann hat mich ein bißchen gelehrt, eher das Gute in jedem Menschen zu suchen.. aber ach, ich weiß es nicht.

Ich mag es, dass sich einige Fragen immer wieder um ähnliche Themen drehen und dass es aber dazwischen auch mal was ganz Neues gibt. Ich denke, ihr wisst jetzt, wie sehr ich an meinem Handy hänge und was mich froh macht.. mal sehen, was kommt. Es sind ja noch echt viele Fragen.
Wer bis jetzt noch nicht mitgemacht hat: Hopp hopp, tut gar nicht weh.

Teil 1
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Teil 2
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Teil 3
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Teil 4
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Teil 5
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Hallo März!!!

Endlich! Wieder einmal. Aufatmen. Gesicht in die Sonne halten. Es ist März! Egal, wie das Wetter noch wird: Es ist März! Das heisst, die dunklen kalten Monate sind vorbei. Haaach, ist das schön!!!

  

Mein März begann kurz nach Mitternacht, als ein bis dahin friedlich schlafendes Kind plötzlich aufwachte und weinte. Sehr laut und sehr lange. Wir wussten nicht, was ihn störte. Wir wechselten uns ab, schukkelten, wickelten.. nichts half. Stillen funktionierte nur kurz zur Beruhigung, aber danach wachte er wieder auf, schrie weiter und spuckte die Milch aus dem inzwischen viel zu vollen Bauch wieder aus.
Emilian wurde wach und fragte, ob er bei uns schlafen könnte. Wir schickten ihn zurück. Eine halbe Stunde später wurde er wieder wach und wollte wissen, wann ich ihn zur Schule bringen würde…
Jari ließ sich nicht beruhigen. Irgendwann kamen dann zwei laute Bäuerchen und auch die Windel wurde so richtig vollgepupst.
Leer und leicht und entspannt lag er dann wach in meinem Bett, erzählte und lächelte mich an – um 2:00 Uhr nachts. An Einschlafen war nicht zu denken und ich konnte ihm dann irgendwie nicht mehr böse sein…

Im März werde ich…

… mich freuen!
… Fenster putzen.
… mein Gesicht in die Sonne halten.
… mit Emilian einen Schwimmtauglichkeitstest machen und mit ihm zum Schwimmkurs gehen!
… eine Freundin mit Baby besuchen.
… spazieren gehen.
… zwei Kindergeburtstage vorbereiten.
… die Terrassenstühle aufstellen.
… zum Friseur gehen.
… mit Liam den 5. Geburtstag feiern!
… mit Emilian den 7. Geburtstag feiern!
… Blumen im Garten fotografieren.
… mit Liam zur U9 gehen.
… die Uhren umstellen.
… Frühlingsknospen suchen.
… mich mit Freundinnen treffen.
… Jari beim Wachsen zusehen.
… Sonne ins Haus lassen.

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Entscheidungen.

Viele Grüße von der Couch!
Ich habe wieder mal einen Abend ohne Mann überstanden. Es lief nicht so nach meinem Plan, aber es war gut.

Und ich merke, dass ich immer entscheiden kann, was sowas mit mir macht. So ein Abend, den ich anders wollte. So ein Baby, das nicht schlafen will. So eine dreckige Küche. So eine fertige Waschmaschine, fällt mir grad ein – ich bin dann mal weg..

Ich gebe meine Sauberkeit und mein Aussehen und meinen Zeitplan nicht ganz auf. Ich lerne von Kind zu Kind mehr, Dinge sein zu lassen und Zeit zu sparen und entspannter zu werden. Aber es gibt Sachen, die müssen einfach sein, die lasse ich mir noch nicht nehmen. Und das ist meine Entscheidung.
Mal ein paar Beispiele aus den letzten Tagen:

Ich könnte genervt auf der Couch neben Jari liegen, ihm ungeduldig über den Rücken streichen und darauf warten, dass er einschläft und ich endlich sauber machen und Abendbrot essen kann… Aber ich hab mich dazu entschieden, ihn mir schnell im Tuch um den Bauch zu wickeln, mit ihm Staub zu saugen, zu wischen und zu essen.

Ich könnte unzufrieden über die „langweilige Wahl“ meiner Kinder mit ihren Faschings-Kostümen sein und könnte daran denken, wie toll wohl andere Kinder aussehen… Aber ich hab mich dazu entschieden, mich an ihrer Freude am Sportler- und Cowboy-sein zu freuen und dankbar für ihre Kreativität zu sein. Und dass ich keine teuren neuen Kostüme kaufen muss.

Ich könnte mich aufregen, dass in Zeiten der finanziellen Unsicherheit natürlich teure Dinge kaputt gehen und bald ersetzt werden müssen… Aber ich hab mich dazu entschieden, abzuwarten, zu vertrauen, dass wir versorgt werden und treu wie Liam für ein neues Auto zu beten.

Ich könnte mich wundern, dass mein Mann und ich eine Stunde nebeneinander her spazieren, ohne ein Wort zu sagen und ich könnte denken, dass irgendwas ist und ich könnte krampfhaft Worte suchen, um irgendetwas zu sagen… Aber ich hab mich dazu entschieden, die vertraute Zweisamkeit zu genießen, die Stille Stille sein zu lassen und mit der frischen Luft und Natur meinen Kopf wieder aufzuräumen.

Ich könnte Emilians Wunsch auf Cake Pops zum Fasching ignorieren und stattdessen schnelle Muffins backen… Aber ich hab mich dazu entschieden, ihm seinen Wunsch zu erfüllen, den Tag freizuhalten und zwischen Stillen und nochmal Stillen und Kinder abholen und Mittag essen eben Cake Pops zu backen, in Schokolade zu tauchen und mit Streuseln zu dekorieren.

Ich könnte so genervt über meine trockenen Hände und ungepflegten Nägel sein (bin ich eigentlich auch) … Aber ich möchte mich dazu entscheiden, mich auf die Zeiten zu freuen, in denen ich wieder Zeit und Ruhe für Nagellack habe und mir bis dahin schön die Hände einzucremen.

Ich könnte meinen fremden weichen Bauch hässlich finden und genervt sein, dass ich nur unschöne Still-BHs tragen kann und noch nicht meinen Sport machen darf… Aber ich hab mich dazu entschieden, geduldig zu sein und mir zu sagen, dass ich erst vor 5 Wochen ein Baby geboren habe und dass die Zeit für Workout kommen wird. Immerhin passen mir meine Hosen von früher und mein Mann findet mich toll.

Ich könnte mich auf Pinterest in schönen Fotos und Rezepten und Frühlingsfarben verlieren… Aber ich hab mich dazu entschieden, erstmal die Rezepte zu backen, die ich noch auf der Liste habe und Neues Stück für Stück zu probieren.

Ich könnte beim Stillen ungeduldig auf der Couch sitzen und dem hinterhertrauern, was ich in den Minuten alles nicht schaffe… Aber ich hab mich dazu entschieden, die Zeit zu nutzen. Zum Lesen, zum Vorlesen, zum Schlafen, zum Baby angucken.

 

Ganz so einfach ist das alles nicht.
Oft erledige ich am Abend ganz viel und entscheide mich dann gegen den Schlaf. Geht nicht immer. Und ich vergesse oft, selbst zu essen und entscheide mich gegen ein paar ruhige Minuten, in denen ich sitze und esse. Geht auch nicht immer.

Aber das sind die ersten Wochen…
Und ich genieße!

Jari wächst, aber noch mussten wir keine Kleidungsstücke aussortieren. Er wird wacher und aufmerksam und grinst immer öfter mal. Er hat weniger Bauchweh, aber ich passe auf, was ich esse. Er schläft gut und viel, jetzt auch immer mehr draussen. Er sieht beiden Brüdern unglaublich ähnlich und wir sind gespannt, was für ein Kind er wird.

Emilian wird eine coole Socke. Er beendet jetzt Sätze so mit „Alter!“, er springt im Schlussprung auf Schränke und Regale, er ist fast zu cool fürs Aufräumen und Hausaufgaben machen und er hat’s voll drauf. Aber er hat ein riesengroßes Herz für seine Brüder. Er ist sehr liebevoll und geduldig, hilfsbereit und fröhlich, er hat einen feinen Humor und ist ein toller Kerl!

Liam ist ein ganz toller Junge. Beim Entwicklungsgespräch mit den Erziehern ist uns so aufgefallen, dass sowohl die Einschulung des großen Bruders, als auch die Geburt des kleinen Bruders etwas mit Liam gemacht haben. Diese Veränderungen prägen ihn. Er genießt es sehr, nicht mehr der Kleine zu sein und versucht doch, mit Emilian mitzuhalten. Er ist nicht so das typische stille Mittelkind, das man vergisst. Er genießt Zeiten alleine, Zeiten alleine mit Mama und Papa und unsere Aufmerksamkeit. Er kann sich sehr gut ausdrücken und überrascht uns mit tiefen Gedanken oder schlauen Zusammenhängen.

In den nächsten Tagen würde ich gern mit den Kindern die Terrasse und den Garten schön machen und endlich die Fenster putzen. Mal sehen, wie wir uns entscheiden…

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