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papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

12 von 12 im August

Der erste Tag so richtig zuhause!
Mein Mann ist den ganzen Tag beruflich als Coach unterwegs und ich bin mit den Kindern zuhause. Ich hab mit der Wäsche zu tun, aber weil Sonntag ist, mache ich nicht so viel und wir gammeln so durch den Tag. Ich vergesse immer wieder, Fotos zu machen.. aber das ist gut, denn ich habe mein Handy kaum in der Hand. Dementsprechend unspektakulär sind meine 12 Fotos vom 12. August 2018:

1. Wäsche-Häufchen

 

2. Der Kühlschrank ist voll! Ich nehme gerade wieder an einem Produkt-Test teil.

 

3. Ich kümmere mich ein bißchen um den Garten. Diese Pflanze hier zum Beispiel ist explodiert. Wisst ihr, was das ist?

 

4. Zum Mittag wünschen die Jungs sich Milchnudeln mit Zucker und Zimt.

 

5. Die erste Wäsche trocknet in der Sonne.

 

6. Während Jari Mittagsschlaf macht…

 

7. … sitzen wir auf der Terrasse und spielen.

 

8. Liam spielt lange alleine. Er hat sich das Spiel so ausgedacht, dass es unendlich weitergeht. Immer mehr Spiele haben am Ende nicht Gewinner und Verlierer – sondern man gewinnt oder verliert gemeinsam, sozusagen gegen das Spiel. Diese Spiele-Typen haben viele Vorteile.
Emilians Spiel (Partnerlink)
Liams Spiel (Partnerlink)

 

9. Wir machen uns fertig zum Geburtstag und ich schneide Blumen aus dem Garten ab.

 

10. Ein Foto von Emilian:

 

11. Wir bleiben lange bei unseren Freunden. Es ist das erste Treffen nach den Urlauben und wir sitzen bei leckerem Essen, während die Kinder spielen. Ein Foto von der Deko habe ich gemacht.

 

12. Und das ist das letzte Foto von hier, von der Couch. Gute Nacht für heute!

 

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Die Kindergeburtstage 2018

Unsere beiden großen Jungs sind jetzt 6 und 8.

Nach tagelanger Vorfreude auf den Geburtstag mussten dann nach dem Fest erstmal ein paar Tage vergehen, damit die Kinder in Ruhe im neuen Lebensjahr ankommen konnten. Ich hatte manchmal den Eindruck, als würde es nur um das Auspacken und Aufreissen der Geschenke und um den Hype des nächsten Geschenkes gehen, als um das, was drin ist.
Aber dabei sind wir jetzt und verschneite Osterferien + Krankheit eignen sich perfekt dafür.

Wir husten und niesen alle um die Wette, es ist schon fast lustig. Mein Mann ist noch immer gesund – ich weiß nicht, wie er das macht, bei der Menge Bakterien, die hier umher geschleudert werden.
Aber bei uns wird es langsam besser und wir sind froh, dass wir keine großen Pläne für die Ferien hatten. Ein Arzttermin heute morgen war das Aufregendste, was wir unternommen haben. Und Liam ist gerade mit Papa unterwegs. Papa hat beiden Jungs einen Ausflug zum Geburtstag geschenkt.

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Liam hatte sich einen „Cowboy-Geburtstag“ gewünscht. Er hat nämlich ein Kostüm dafür. Die Gäste kamen nicht verkleidet, ich hatte ausser Luftballons und einer Girlande gar nicht dekoriert und das Essen war einigermaßen angepasst. Ganz entspannt.

Fünf Gäste waren geladen und so waren es dann sechs Jungen und ein Mädchen. Die Kinder waren im Alter von 4-7 und kannten sich fast alle. Wie auch im letzten Jahr war das eine Gruppe, die sich kaum als Gruppe gefunden hat und eher aus vielen guten 2er Kombinationen bestand. Das war unsere Herausforderung. Wenn Liam zum Beispiel ein Geschenk bekam, wäre er am liebsten mit dem Geschenk und dem Freund dazu erstmal zum Aufbauen und Spielen verschwunden.
Wir hatten ein lockeres Programm und kleine Spiele vorbereitet und die kleinen Gäste durften zwischendurch auch einfach in den neuen Kinderzimmern spielen.

Von meiner Schwägerin hatten wir ein großes Spielpferd ausgeliehen, auf dem die Kinder reiten konnten. Ein Spiel war zum Beispiel, das Pferd mit Reifen zu fangen. Ganz einfach.

Ich hatte Toilettenpapier-Rollen mit Süßigkeiten gefüllt und mit Krepppapier umwickelt und zugebunden, sodass es wie eine Art Bonbon aussah. Diese Bonbons haben wir an eine Schnur gehängt und die Kinder mussten springen, um das Papier abzureissen. Das war die Idee einer Mini-Pinata.

Für den Nachmittag hatte ich einen Möhrenkuchen gebacken und eine 6 daraus ausgeschnitten. Ausserdem hatte sich Liam Cake Pops gewünscht. Und in kleine Becher hatte ich Weintrauben, Naturjoghurt und Müsli in Schichten gefüllt, um auch einen gesunden Snack anzubieten.

Am Abend gab es Chicken Nuggets in Form von Tieren, es gab Käse und Weintrauben-Spieße und Salzgebäck.

Zwei Gäste blieben übernacht und nach dem vollen Tag war dann auch bald Ruhe im Kinderzimmer.

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Emilians Geburtstag sollte eine größere Nummer werden.
Er hatte sich eine „Lego Ninjago-Party“ gewünscht. Und weil ich Pias Ninjago-Geburtstage schon jahrelang im Hinterkopf hatte, war das unser großer Moment.

Ich konnte mit Ninjago erst nicht so viel anfangen, aber als Mama von drei Jungs musste ich mich doch drauf einlassen. Was sonst.
Und als wir (mein Mann und ich) uns erst richtig damit beschäftigt hatten und alle Kinderbücher zum Thema durchgelesen hatten, konnten wir gar nicht mehr aufhören.

Die Ninja sind Freunde, die die Welt retten.
Ganz ganz kurz und knapp.
Zu ihren Stärken gehören besondere Eigenschaften, die sie mit viel Beherrschung und Disziplin erlernen. Und daraus haben wir ein Programm gemacht.

Das Essen und die Deko war eine Kleinigkeit und hat so viel Spaß gemacht. Danke Pinterest!

So sahen die Einladungen aus, an den Stiel habe ich dann den Zettel mit den Informationen geklebt.

 

Beim Essen habe ich das Ninja und das Lego Thema verbunden:

Wackelpudding in bemalten Bechern.
Legosteine und Figuren aus Schokolade in Silikonformen.
Zuerst habe ich alte Wachsmalstifte zerbrochen und in die Formen gelegt und im Backofen geschmolzen. Dabei ist die Form leider sofort kaputt gegangen.
Mit Schokolade ging es gut, bestimmt mit Wackelpudding oder Wasser als Eiswürfel auch.


Der Nachmittags-Kuchen: Ich habe noch nie mit Fondant gearbeitet und wollte wieder wenigstens etwas gesünderes dabei haben. Also habe ich mir diese Ninja-Obsttorte ausgedacht.

Für die Schulklasse gab es Möhren-Muffins mit Esspapier-Ninja-Bildern.

Emilian hatte 6 Gäste eingeladen und insgesamt waren es also 8 Kinder. An dem Tag war früh Schulschluss und Emilian konnte eine ruhige Mittagspause zuhause verbringen. Gegen 14:30 Uhr fuhren wir in die Schule und holten die anderen Kinder aus dem Hort ab. Das war ein Spaß!

Das Wetter war sonnig und die Kinder hatten gute Laune. Es waren fast nur Gäste aus der 2. Klasse, ein Freund aus unserer Strasse ging in die 1. Klasse, aber die Kinder untereinander kannten sich und waren eine Gruppe, ein richtiges Team.

Während wir noch auf ein Kind warteten, schlug Emilian vor, mit „Flaschen drehen“, die Geschenke auszupacken. Also setzten sie sich in einen Kreis und drehten die Flasche. Ganz aufgeregt fieberten sie mit, welches Kind sein Geschenk überreichen durfte und freuten sich alle beim Auspacken mit.

Beim Kuchen essen fing mein Mann schon an, den Kindern das Spiel zu erklären: Um den Kampf gegen das Böse zu gewinnen, müssten sich alle Gäste erst als echte Ninja erweisen und verschiedene Prüfungen bestehen.

Es fing mit einem Quiz an. 13 Fragen wurden ihnen gestellt und mindesten 10 mussten richtig beantwortet werden. Die Kinder waren echt gut und schafften es als Team gerade so, diese Prüfung zu bestehen.

In der nächsten Aufgabe wurden unter großem Gelächter neue Ninja-Namen vergeben. (Vorlage für den Privatgebrauch auch von Pia)

Wir spielten „Pie Face„, was auch richtig viel Spaß gemacht hat. Die Zweitklässler sind ja eigentlich schon ziemlich cool, aber spielen und laut lachen können sie noch ganz süß.

Dann gab es kleine Spielchen wie „mit Brausepulver im Mund einen Zungenbrecher sagen“ oder „mit Handschuhe und Messer und Gabel eine Packung Schokolade auspacken“ – ganz im Sinne von Konzentration und Geschicklichkeit.

Es gab eine Schatzsuche im Garten, bei der an mehreren Stationen kleine Wurfsterne zu finden waren. Dafür hatte ich nach Pias wunderbarer Anleitung also 8 Wurftsterne gefaltet. Die halten hier teilweise bis heute und sind immer wieder leicht zusammenzustecken, sollten sie doch mal auseinander fallen.

Die Übung mit den Klo-Rollen gab es hier auch, natürlich verpackt als „Der Sprung nach der Rolle des Schicksals“.

Am Ende musste dann der böse Gegner mithilfe der Wurfsterne „in das Becken der Erlösung“ geschmissen werden. Und das war’s!

Alle kleinen Ninjas haben miteinander und mit viel Freude gekämpft und die Prüfung bestanden!

Zum Abendbrot gab es dann Mumien-Würstchen im Blätterteig, ganz viel sternförmiges Salzgebäck, Bouletten und Salami-Würstchen. Die Kinder waren sehr satt und sehr glücklich, als die Eltern zum Abholen kamen.

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Das waren die Geburtstage. Richtig schön, fanden wir,

Jetzt werden hier neue Geschenke ausprobiert, vor allem wird viel Lego gespielt. Wir freuen uns darauf, gesund zu werden und zusammen mehr Zeit draussen zu verbringen.

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Hallo März!

Ich sitze hier am Küchenfenster in strahlendem Sonnenlicht, umgeben von vielen Frühlingsblumen, dem „Urwald“, wie mein Mann sagt.
Als er Ende letzten Jahres immer wieder vom kommenden kältesten Winter des Jahrhunderts sprach, hab ich noch gelacht. Und jetzt.. ich kann mich nicht erinnern, jemals so sehr gefroren zu haben. Und ich bin keine Frostbeule.

Aber März. März. Hört ihr diesen Klang?
Aufatmen. Endlich, endlich!
Ich liebe es. Ich bin bereit.
Helligkeit. Licht. Wärme. Blumen. Draussen sein.

 

Im März werde ich…

… Sonne suchen.
… mich nach Wärme sehnen.
… mit einer Freundin frühstücken gehen.
… Einladungen verteilen.
… Kindergeburtstage vorbereiten.
… feiern, dass Liam 6 wird!
… endlich eine Freundin und ihre Kinder wiedersehen.
… Termine vereinbaren.
… mich mit Freundinnen treffen.
… feiern, dass Emilian 8 wird!
… Kopf und Herz auf die Weiterbildung vorbereiten.
… den Vertrag unterschreiben.
… euch endlich davon erzählen.
… mich über die Osterferien freuen.
… meinem Garten wieder Liebe und Beachtung schenken.
… den Frühling feiern.
… viele weitere Fragen hier auf dem Blog beantworten.
… mit Liam Geige üben.
… einen Elternabend besuchen.
… LadiesNight feiern.

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April, April

Mit dieser Überschrift beabsichtige ich jetzt nicht irgendeinen Scherzartikel zu schreiben – ich wollte einfach nur ausdrücken, dass das Wetter macht, was es will. Und wir versuchen, uns anzupassen.

Am wunderschönsten heißen Samstag am 1. April bin ich mit meinen Jungs, einem kleinen Freund und meiner Schwester in den Britzer Garten gefahren. Wir haben jetzt übrigens auch dafür eine Jahreskarte. Wir lieben die Schönheit in diesem Park, die Abwechslung, die Weite, die verschiedenen Ecken – und dass sich die vielen Menschen im Park nicht auf den Füßen stehen, auch wenn wir draussen bei der Parkplatzsuche verzweifeln.
Ich kann euch empfehlen, die Spielplätze an solchen Sonnentagen zu umgehen – es gibt hundert andere tolle Stellen.

Diese Kirschblüten! Sonne am See! Die Wiesen und die Blumenbeete, es ist so toll! Berliner Eltern, schnappt euch eure Kinder, eine Kamera und ab in den Park!

Zu meinem Geburtstag am 4.4. wurde es dann leider richtig kühl. Jari bekam eine kleine Augenentzündung bzw. hatte verstopfte Tränendrüsen und so entschied ich mich gegen eine Feier. In den letzten beiden Jahren feierte ich mit über 50 Freunden und da war das in diesem Jahr schon komisch ruhig.
Meine Jungs weckten mich kurz nach 7:00 Uhr, damit Emilian mir vor der Schule gratulieren konnte. Sie hatten einen süßen Mama-Tisch für mich vorbereitet:

Am Abend davor wurde ich nämlich aus der Küche gesperrt und musste laut Musik hören, damit sie ungestört sein konnten. Am Morgen wartete dann ein sehr leckerer Erdbeerkuchen auf mich!
Nach dem die Kinder dann in Schule und Kita abgegeben waren, gingen wir beide mit Jari erst kurz zum Kinderarzt und dann sehr gut frühstücken. Eine Freundin kam mit einem Kuchen vorbei und nach dem Schwimmkurs trafen wir uns mit Freunden und meiner Schwester in unserem Lieblings-Eisladen.

Für den Abend hatte sich meine Schwester mit den beiden großen Jungs verabredet. Wir saßen etwas müde auf der Couch und hatten keine so richtige Idee für ein Baby-taugliches Date (Habt ihr eine???). Kino fällt weg, Shoppen ist nicht so romantisch, Restaurant ist schwierig, wenn ich versuche, Still-freundlich zu essen, für einen Spaziergang war es zu kalt. Und wir waren irgendwie auch müde. Fast wären wir ins Autokino gegangen. Das ist eine coole Idee für ein Date-mit-Baby! Aber der Film gefiel uns nicht so.

Wir sind dann 10 Minuten zu einem neuen kleinen Restaurant in der Nähe spaziert. Ich habe einen ungefährlichen Salat gegessen und einen indischen alkoholfreien Cocktail getrunken – und wir haben geredet. Das war so gut! Nur drei Tische waren besetzt, Jari hing schlafend in der Manduca und es ging uns einfach gut.

Ich habe mir von meinem Mann einen Brief gewünscht. Handgeschrieben. Nachdem er erst dachte, ich hätte das nicht so ernst gemeint, hatte er es dann vergessen – aber auf meinem rosa Platz lag ein Brief von ihm. Zwei volle Seiten mit der Hand geschrieben! Und wirklich war das mein bestes Geschenk! In Zeiten voll von schlaflosen Nächten und vollgekackten Windeln, dreckigen Böden und vollen Terminkalendern schaffen wir es kaum, uns „normal“ zu unterhalten – und erst Recht ist es seltener geworden, dass wir romantisches Liebesgeflüster austauschen. Und dieser Brief hat mir sehr gut getan.

Jetzt haben wir erstmal Ferien!
Die Kinder werden bei ihrem Cousin übernachten. Meine Oma wird endlich Jari kennenlernen und am Osterwochenende feiern wir drei Geburtstage mit der Familie.
Außerdem freue ich mich auf den Familiengottesdienst am Ostersonntag. Wir feiern, dass der Gute das Böse besiegt hat. Wie nötig haben wir so eine Nachricht in diesen Tagen!

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Hallo April!

Wie schön, wie schön!
Stört es euch, wenn ich bis Ende September ungefähr sage, wie toll ich die Sonne finde? Nein? Okay.
Wir haben heute zum ersten Mal in diesem Jahr unser samstägliches Pancake-Frühstück auf der Terrasse genossen. Toll!

Vor genau zwei Jahren sind wir aus Kalifornien wieder gekommen und das Pancake-Frühstück ist eins der wenigen Dinge, die wir uns noch als Erinnerung halten.

Im April werde ich…

… 32. Auweia!
… mein Gesicht in die Sonne halten.
… viele Geburtstage feiern und Gratulationen verschicken.
… mit meinem Mann ausgehen. (und mit Jari)
… Zeit mit meiner besten und längsten Freundin verbringen.
… die neuen „Prison Break“ Folgen ansehen.
… Osterferien genießen!
… im Britzer Garten sein.
… in den Zoo gehen.
… den Ostergottesdienst feiern.
… wieder „Wine & Paint“ zur LadiesNight machen!
… zum Klassentreffen gehen.
… Emilians Fortschritte beim Schwimmen bewundern.
… Kaffee auf der Terrasse trinken.
… mit Jari zur U4 gehen.
… viel draussen sein.

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