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1000 Fragen an dich selbst – Teil 18

Hach, ich bin so voll und erfüllt von den letzten Tagen. Happy Times! Ich hab so viel erlebt und geschafft und genossen.

Meine Weiterbildung lief und läuft gut (ich werde in den nächsten Wochen mal ein paar mehr Wörtchen dazu schreiben) Dann haben wir Besuch aus Kalifornien. Dann waren wir heute (wegen schulfrei: Yeah!) auf Karls Erdbeerhof und ich bin endlich mit der Achterbahn gefahren. Das war so cool! Und dann das Wetter. Und die Familie. Und so. Watt jeht’s uns juut!

Ich freu mich jedesmal auf die neuen Fragen!
Kann man echt 1000 gute Fragen beantworten?
Spannend.. und los geht’s:

341. Worüber kannst du dich immer wieder aufregen?
Echt jetzt? Das macht aber grad meine ganze Stimmung kaputt! Was soll’s… Also, über eins meiner Kinder, das ein kleines Konzentrations-Problem zum Beispiel mit den Hausaufgaben hat. Boah! Und über Termin-Verpeilungen mit meinem Mann. Und über Dinge, die genommen und benutzt – aber nicht wieder weggeräumt werden!!!
Das war jetzt mal so der kleine familiäre Teil. Und da gibt es übrigens jeeede Menge Dinge, über die ich mich inzwischen kaum bis gar nicht mehr aufrege! Is halt so.

Im Allgemeinen würde noch dazu gehören:
Menschen, die lügen, um besser da zu stehen oder schneller voran zu kommen. Ich rege mich auf über Menschen, die sich schnell und laut über alles aufregen. Über Menschen, die unsensibel in Fettnäpfchen treten und andere verletzen. Die andere Schwachheit zu ihren Gunsten nutzen. Da gibt es noch viel, viel mehr…Ungerechtigkeit gegenüber Kindern, Machtspielchen, Gewalt unter der Geburt, Bevormundung, Egoismus, Plastikmüll, Verschwendung an Ressourcen, Zeit und Geld… haach. Aber ich merke doch, dass ich jetzt nicht darüber nachdenken möchte.

342. Kann jede Beziehung gerettet werden?
Puh. Ich bin mutig und sage Ja.

343. Mit welchem Körperteil bist du total zufrieden?
Ich mag meine Hände. Und meine Augen. Und meine Haare.

344. Womit hältst du dein Leben spannend?
Wenn unser Leben eines nicht ist, dann langweilig.
Zu unserer Hochzeit haben wir uns für unsere Ehe folgenden Spruch ausgesucht: „Wenn du etwas erleben möchtest, das du noch nie erlebt hast, musst du etwas tun, das du noch nie getan hast.“
Wir hatten ja keine Ahnung… 😉

345. Kannst du unter Druck gute Leistungen erbringen?
Unter Zeitdruck, ja. Wir haben heute super super minuten-spontan eine deutsch/amerikanische Kinder-Geburtstags-Party bei uns gefeiert. Aber unter „Drei Kinder schreien mich an und das Essen verbrennt und das Baby schreit und das Telefon klingelt und ein Glas fällt runter“-Druck nicht mehr ganz so.

346. Welche Lebensphase hast du als besonders angenehm empfunden?
Ich neige dazu, die Vergangenheit rosiger zu sehen, als sie in dem Moment vielleicht war. Damals wollte ich gern schon weiter sein – heute wünsche ich mich zurück. Solche Filter spielen da vielleicht mit.
Das junge, unschuldige zum ersten Mal verliebt sein und mit einem Jungen zusammen zu sein, fand ich so spannend und aufregend. Die ersten Monate als Ehepaar, die sich so verrückt nach „Wir sind große, freie Kinder“ und „Wir sind jetzt ernstzunehmende Erwachsene“ hihi anfühlen. Dann die erste Schwangerschaft. Die Freiheit, mit einem pflegeleichten Baby einfach in den Tag hineinzugammeln. Der erste Sommer im eigenen Garten. California Lifestyle.. mit der Familie am Pazifik leben. Sommerferien. Naja, ihr merkt schon. Ich finde mein Leben sehr angenehm. (Aber ich hab auch Phasen nicht benannt 😉 )

Kontrast Fotostudio

347. Findest du andere Menschen genauso wertvoll, wie dich selbst?
Ja!!! Und ich wünsche einigen von ihnen, dass sie das endlich sehen und erkennen und annehmen!

348. Hast du immer eine Wahl?
Instinktiv würde ich ein dickes Nein schreiben, weil ich drei Kinder habe und manchmal Stunden vergehen, bis ich an mich denken kann. Aber ich denke, dass ich dann wiederum die Wahl habe, das blöd oder okay zu finden. Und ich habe drei Kinder gewählt, also lebe ich „die Konsequenzen“ und mache uns das allerbeste daraus. Hmm?

349. Welche Jahreszeit magst du am liebsten?
Das weiß doch jedes Bibi.
Ich mag März bis Oktober. Warum, wisst ihr.

350. Wie hättest du heißen wollen, wenn du deinen Namen selbst hättest aussuchen dürfen?
Ich hab keine Ahnung.

351. Wie eitel bist du?
Uuh ähm, um mal bei der Sache mit dem Namen zu bleiben.. Eitel könnte mein zweiter Vorname sein. Ohne Ohrringe und Mascara gehe ich nirgendwo hin. Das sind wahrscheinlich auch die Dinge, über die ich als Mama noch einigermaßen selbst entscheiden kann. Ich mag es, mich schön zu fühlen und mir nicht unbedingt jede wache Nachtstunde und jede Sorgenfalte ansehen zu lassen.

352. Folgst du eher deinem Herzen oder deinem Verstand?
Das wäre dann das Herz.

353. Welches Risiko bist du zuletzt eingegangen?
Hmm.. die Doula-Weiterbildung zu machen. Ich bereue es nicht! Aber ein Risiko wird diese spannende Sache immer sein.

354. Übernimmst du häufig die Gesprächsführung?
Ich kann gut anfangen, mit SmallTalk das Eis brechen. Aber dann lasse ich es eher laufen. Ich rede zwar gern, aber Einmischen und Unterbrechen mag ich eigentlich nicht so.

355. Welchem fiktiven Charakter aus einer Fernsehserie ähnelst du?
Puh, keine Ahnung. Da gibt es zu viele.

356. Was darf bei einem guten Fest nicht fehlen?
Tolle Gäste. Leckerer selbst gebackener Kuchen. Frische Blumen. Musik. Zeit. Gute Getränke.

357. Fällt es dir leicht, Komplimente anzunehmen?
Naja.. lächeln und Danke sagen kriege ich hin. Ganz ehrlich mag ich Komplimente auch schriftlich sehr, um sie mir aufzuheben und ab und zu mal zu lesen. Ich hab noch solche Zettel.. die sind über 10 Jahre alt.

358. Wie gut achtest du auf deine Gesundheit?
Ich versuche, erstmal überhaupt darauf zu achten.. aber ich mache mich nicht dabei verrückt. Ich bin für ein Mittelmaß und einen guten Ausgleich. Zähne putzen ausfallen lassen geht übrigens gar nicht.

359. Welchen Stellenwert nimmt Sex in deinem Leben ein?
Ich mag Sex. Allerdings, falls das jemand noch nicht weiß: Es ist nicht unbedingt so, wie in Filmen und Büchern und schönen Träumen. Spätestens mit Babybauch und Still-Nächten und Kindern im Bett ändert sich das. Manchmal ist es ein Kampf. In den Filmen lernt man nicht, dass man sich „Zeit mit dem Ehemann“ mal im Kalender eintragen muss. Aber es ist die Mühe wert. Und Sex schützt vor Entfremdung und Anspannung und sich-allein-fühlen. Und dass es „im Alter“ besser wird, hätte ich ja auch nie geglaubt…

360. Wie verbringst du am liebsten deinen Urlaub?
Urlaub ist, was man draus macht.
Als ich heute mit meinem Mann auf Karls Erdbeerhof ganz, ganz oben im Wind unter blauem Himmel barfuß auf der großen Hüpfburg saß, hat sich das ein bißchen wie Urlaub angefühlt.
Natürlich würde ich gern jährlich mit Freundinnen im Spa-Paradies verschwinden und Pediküre und Massage genießen. Dann mit meinem Mann nach Italien, unendlich viel Wein trinken und Tomate-Mozarella essen. Und danach mit den Kindern ans Meer, Kleckerburgen bauen, Eis essen und Muscheln sammeln. Aber wenn das grad nicht geht, dann freue ich mich auch wirklich sehr über ein paar freie Tage, die wir draussen verbringen können. An denen wir keine Uhrzeit brauchen, dreckige Füße haben und viel zusammen lachen.

 

Teil 17

Teil 16

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1000 Fragen an dich selbst – Teil 15

Gerade sitze ich im Reisebus nach Dresden und genieße die Ruhe, von irgendeinem Schnarchen mal abgesehen, und ich genieße die Zeit. Und dass mir mal nicht schlecht wird. Ist das auch noch eine Frage? „Wird dir beim Autofahren schlecht?“

Heute beantworte ich die 300. Frage! Vor Teil 15 hätte ich mich gern gedrückt.. die Fragen sehen so schwer aus. Werden wir gleich sehen. Dafür wird Teil 16 dann schöner, denke ich. Ihr seid noch dabei, oder?

Manchmal finde ich es schade, dass mein Blog gerade nur aus 1000 Fragen zu bestehen scheint.. aber andererseits lernt ihr mich und ich mich dabei sehr gut kennen. Langweilig wird es nicht.

281. Malst du oft den Teufel an die Wand?
Abgesehen davon, dass ich mich hüten werde, den Teufel an irgendeine Wand zu malen.. es gab Zeiten, in denen ich ängstlicher war. Interessanterweise als ich frisch verliebt, frisch verheiratet und frisch Mutter war. Ich hatte Angst, mein Glück verlieren zu können und nichts dagegen tun zu können. Jetzt bin ich nicht sorglos, aber optimistisch, zuversichtlich und ruhiger.

282. Was schiebst du zu häufig auf?
Bücher lesen. Gartenarbeit. Kleidung sortieren. Telefonate. Einen Zahnarztbesuch. Irgendwann knallt es dann und ich erledige vieles schnell und mit einem Mal. Aber irgendwas ist immer und manchmal schiebe ich eben.

283. Sind Tiere genauso wichtig wie Menschen?
Für mich nicht. Aber das ist keine einfache Ja/Nein Frage.

284. Bist du dir deiner selbst bewusst?
Ja. Und durch viele unterschiedliche Persönlichkeitstests habe ich im Laufe der Jahre (wie alt und reif das klingt!) immer mehr Verständnis und auch Worte für mich entwickelt. Auch durch diese Fragen hier. Was nicht heißt, dass ich auch immer mit allem an und in mir so zufrieden bin.

285. Was war ein unvergesslicher Tag für dich?
Ich möchte nicht schon wieder mit „Hochzeit“ und „Geburtstag“ antworten. Und ich weiß gar nicht, ob es einen Tag gibt, der mir so von morgens bis abends immer im Gedächtnis bleibt. Eher Momente. Sehr schöne. Und sehr schwere. Ich fand zum Beispiel die Ausreise nach Amerika sehr markant. Oder die Rückkehr. Oder den Tag der Beerdigung von Opa. Der Tag, an dem ich erfuhr, dass das Herz meines Babys in mir nicht mehr schlägt. Emilians Einschulung. Der erste und letzte Tage im Beruf, bei Ausbildungen. Den Mann nach langen Reisen wieder in unsere 8 Arme schließen zu können.

286. Was wagst du dir nicht einzugestehen?
Sollte ich das dann hier schreiben?

287. Bei welcher Filmszenen musstest du weinen?
Ach, geht das um eine?? Ich weiß nicht, ob ich mal richtig geweint habe. Bestimmt bei Pearl Harbour. Aber ich bin sehr schnell bewegt, wenn es um Beziehungen in Filmen geht. Mann – Frau. Mutter – Kinder. Verzeihen. Ehrlichkeit. Menschlichkeit. Liebe. Und, Überraschung: Diese Szene gibt es doch in jedem Film.

288. Welche gute Idee hattest du zuletzt?
Ich bin voller Ideen. Die Kindergeburtstag-Themen waren gut. Die Idee, im September Tulpenzwiebeln zu setzen, war gut, sehen wir jetzt. Zu Googeln, ob es Doulas in Berlin gibt. Spontan nach Dresden zu fahren. Kirschblütenfest zu feiern. Ein Überraschungspaket zu schicken.

289. Welche Geschichten würdest du gern mit der ganzen Welt teilen
www.mamasbusiness.de

290. Verzeihst du anderen Menschen leicht?
Ich kann hart und nachtragend sein, aber wenn ich Ehrlichkeit und Offenheit fühle, reiße ich mich zusammen. Es kommt drauf an, wie tief ich Dinge an mich heran lasse und wie wichtig mir etwas ist. Nein, eigentlich kommt es darauf an, dass ich Verzeihen soll.

291. Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heut aber nicht mehr?
Haach, ich habe geklammert. Siehe Frage 281. Ich bin immernoch gern 24 Stunden am Tag mit meinem Mann zusammen, aber was muss, das muss.

292. Was hoffst du, nie mehr zu erleben?
Ach, hier ist die Frage. Im letzten Teil bei Frage 263 dachte ich daran.
Schwere Enttäuschungen. Ungewissheit bei Krankheit. Ein Kind in der Menge suchen zu müssen. Ein ungeborenes Baby zu verlieren. Von anderen verunsichert zu werden. Geldsorgen. Und dann noch mehr ungeplante Ausgaben.
Wir müssen gerade jeden Euro dreimal umdrehen, bevor wir ihn ausgeben – und dann geht das Auto kaputt und natürlich ist der Betrag vierstellig… Ich möchte nicht mehr erleben, meinen Mann so leiden zu sehen. Die Fragen zu stellen: Wie kann ich meine Familie ernähren? Macht Gott was? Machen wir was falsch?
Wir teilen unsere Leidenschaft und Berufung und wir glauben, dass Gott uns versorgt. Aber der Glaube wird manchmal sehr auf die Probe gestellt.

293. Gilt für dich das Motto „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!“?
Ich glaub schon. Was macht man sich manchmal für unnütze Sorgen und Gedanken – anstatt einmal zu fragen und das Ding zu klären und es dann zu lassen. Ich würde manchmal gern mehr von meinem Mann erfahren. Aber ihm geht es um Ruhe, ums Zuhören und um ehrliche gute Fragen. Und wenn ich mir dafür keine Zeit nehme, bekomme ich eben keine Antworten. Weil ich ihm in einem Satz erzähle, welche Hausaufgabe Emilian hat, wer wieder schwanger ist und was wir für den Himmelfahrts-Tag planen, heißt das nicht, dass er das auch macht. Und kann. Außerdem weiß er um mein schnelles Mundwerk und mein schnelles Denken und erzählt mir aus bestimmten Gründen nicht alles. Zur Sicherheit für mich und andere. Manchmal denke ich, dass es ihm ja helfen könnte, wenn er Sorgen mit mir teilen würde. Dann schätze ich aber andererseits, dass er Sorgen bei sich behält, um mich zu schützen.

294. Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer?
Bei der Entscheidung zur Doula-Weiterbildung war ich tief in mir sicher, aber doch unsicher. Ich brauchte die Meinung einiger Freundinnen, um das gut entscheiden zu können.
Oft frage ich meinen Mann und schätze seine Meinung. Wenn ich voller Überzeugung bin, brauche ich nur sein „Ja, mach das!“ und was die Welt sagt, ist mir egal. Es kommt auch vor, dass ich ihn überstimme und ganz allein entscheide. Aber eher brauche ich bei Entscheidungen auch die Gedanken anderer zum Denken.

295. Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer?
Nanu. Ich würde sagen, ich bin ein Gegenwartsträumer. Ich lebe im Jetzt. Ich genieße den Moment. Als frische Mama habe ich mich ganz oft dabei wieder gefunden, zu denken: „Ach, war das schön, als er noch..“ und „Ach, wird das schön, wenn er erst..“ Und was war eigentlich schön? Genau! Dass er gerade…
Ich hänge natürlich mit meinem Herzen in der Vergangenheit. Ich liebe es, mit den Kindern „Weißt du noch?“ zu spielen. Da kommen so viele Erinnerungen. Und wir feiern das. Unsere Zukunft ist nicht direkt ungewiss, aber auch nicht fest geplant. Ich plane und fiebere nicht gern über die Maßen auf etwas hin, weil die lange lange Vorfreude den eigentlichen Moment unecht machen kann.
Macht das Sinn? Ich habe darüber noch nie nachgedacht. Aber jetzt, im Bus, inzwischen auf der Rückfahrt nach Berlin, fühlt sich das für mich so richtig an.

296. Nimmst du eine Konfrontation leicht an?
Nein, gar nicht. Ich winde mich wie ein Wurm und würde alles tun, um zu verschwinden. Oft ist es nicht schlimm und ich habe keine schlechten Erfahrungen gemacht. Aber ich mag es einfach nicht. Bitte, liebe Kinder, guckt euch das bei Papa ab. Der kann freundlich, aber bestimmt konfrontieren – so gut, wie niemand sonst.

297. In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter?
Die Frage 8, worin ich ihr ähnlich bin, war leichter. Ich denke, früher als junge Mutter war sie viel ruhiger und geduldiger, als ich es bin. Jetzt bin ich allerdings entspannter in einigen Dingen. Das kann aber auch am Alter und an den Umständen liegen. Sie ist viel fleißiger. Sie telefoniert öfter und gerne. Ich winde mich genauso, wenn ich telefonieren muss. Sie tritt mutiger und bestimmter auf. Das war vielleicht nicht immer so und ich hoffe, das lerne ich noch besser. (Mir fallen immer wieder kleine Dinge ein, die wir ähnlich machen) Sie denkt mehr an andere, als an sich selbst.

298. Wo bist du am liebsten?
Das hört sich so an, als dürfte das nur ein Ort sein. Ähm… nein, kann ich nicht. Mir fallen so viele Plätze ein. Und dann denke ich „Heißt am liebsten, dass ich da oft bin?“, „Heißt das, dass ich da schnell hinkommen können muss?“
Also, ich sitze sehr gern und sehr oft auf unserer Terrasse. Da sind die Kinder, da ist es grün und da sehe ich keinen Haushalt. Ich bin gern am Wasser. Am Wannsee. An der Ostsee. Weite und Meer. Sonne. In Kalifornien wäre mein „Am liebsten!“ in Laguna Beach gewesen. Sagen wir mal: Am liebsten bin ich draußen!

299. Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet?
Nicht zu viel und nicht zu wenig.

300. Was ist dein Lieblingsdessert?
Cheesecake. Eiskaffee. Tiramisu. After Eight Eis. Erdbeeren. 

 

Danke, dass ihr mit lest.
Hier findet ihr meine Antworten der letzten Wochen.

Teil 1

https://mamasbusiness.de/?p=9895
Teil 2
https://mamasbusiness.de/?p=9918
Teil 3
https://mamasbusiness.de/?p=9920
Teil 4
https://mamasbusiness.de/?p=9938
Teil 5
https://mamasbusiness.de/?p=9973
Teil 6
https://mamasbusiness.de/?p=10000
Teil 7
https://mamasbusiness.de/?p=10010
Teil 8
https://mamasbusiness.de/?p=10018
Teil 9
https://mamasbusiness.de/?p=10054
Teil 10
https://mamasbusiness.de/?p=10104
Teil 11
https://mamasbusiness.de/?p=10113
Teil 12
https://mamasbusiness.de/?p=10150
Teil 13
https://mamasbusiness.de/?p=10185
Teil 14
https://mamasbusiness.de/?p=10225
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1000 Fragen an dich selbst – Teil 11

Hallo aus dem Krankenlager!
Ich bin dabei, eine ordentliche Grippe hinter mir zu lassen… ich weiß nicht, ob ich sowas schon mal hatte! Zwei Tage lang habe ich durch geschlafen! Dass sowas überhaupt geht. Aber die Geburtstage sind vorbei, es sind Ferien.. da kann eine Mama auch schon mal umkippen.

Mein tapferer Mann hat für uns gekämpft und durchgehalten. Bis jetzt ist er als einziger gesund geblieben. Die Kinder haben mit Husten und Fieber zum Glück auch viel geschlafen.

Wir freuen uns aber, dass Ferien sind, die Kinder bleiben lange im Schlafanzug und lassen sich viel Zeit, ihre Geburtstagsgeschenke wegzuräumen.

Ich widme mich jetzt Teil 11 der Fragen und Antworten.
Zu mehr werde ich heute auch nicht kommen.

201. Wie gut kennst du deine Nachbarn?
Das ist ganz unterschiedlich. Einige aus der Strasse kenne ich gut und wir könnten ewig am Zaun stehen und quatschen. Andere grüßt man nur und kennt vielleicht den Namen. Im Notfall könnte ich bei vielen klingeln, da bin ich mir sicher. Durch Schule und Kita kenne ich viele Familien in den Strassen hier und manchmal komme ich von der Kita gar nicht mehr nachhause, weil so viel hier und da unterwegs geschnattert wird.

202. Hast du oft Glück?
Was heißt „Glück haben“?
Ich glaube nicht an Zufälle, an rosa Schweinchen, Kleeblätter, an Cent-Stücke und Schornsteinfeger. Manchmal sage ich: „Da hast du aber Glück gehabt.“, aber ich glaube, dass etwas höheres dahinter steht. Ich glaube, dass Gott unser Leben in der Hand hat und unsere Wege lenkt. Das betrifft zum Beispiel Lebensumstände. „Wo bin ich geboren?“ , „Wer ist meine Familie?“. Das war ja nicht meine Entscheidung. Und ob man nun an Gott glaubt oder nicht, liegt es auch an der Lebenseinstellung oder an einer optimistischen oder pessimistischen Wahrnehmung, oft Glück zu sehen, eben die guten oder die schlechten Situationen im Leben hervorzuheben.

203. Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten?
Das weiß ich gar nicht. Hab noch nie darüber nachgedacht. Ich glaube, mit vielen meiner Freundinnen hatte oder habe ich eine ähnliche Lebensphase, in der wir uns dann auch ähnlicher verhalten. Ja, sogar der Zyklus passt sich an. Aber dann, vorher oder nachher, gingen oder gehen wir wieder andere Wege. Ist es nicht auch so, dass das, was sich ergänzt, sich anzieht?

204. Was machst du anders als deine Eltern?
Hmm, über die Frage habe ich schon ne Weile nachgedacht. Zuerst waren wir in einer ganz anderen Zeit und Situation Eltern: Meine Eltern haben drei Töchter und einen Sohn, ich habe drei Söhne. Meine Eltern sind mit Kindern dreimal umgezogen und haben ein Haus gebaut, wir wohnen hier im Haus, seit ich mit dem zweiten Kind schwanger war. Mein Vater war berufsbedingt oft weg und arbeitete später im Schichtdienst, mein Mann arbeitet von zuhause aus. Ich wuchs teilweise ohne Auto und Telefon auf, als ich vier Jahre alt war, fiel die Mauer – meine Kinder wachsen in einer völlig anderen Zeit auf. Die Frage „Was machst du wie deine Eltern?“ wäre vielleicht viel interessanter.
Es gibt Dinge, die wir bewusst aus unseren Herkunftsfamilien übernommen haben und Dinge, gegen die wir uns entschieden haben. Aber es kommt jetzt nicht oft vor, dass ich irgendwas tue und mich dabei ertappe: „Oh nein, ich bin wie meine Mutter!“

205. Was gibt dir neue Energie?
Schlafen. Kaffee. Mit meinem Mann reden. Nichts tun. Spazieren. Sonne. Ein sauberes Haus.

206. Warst du in der Pubertät glücklich?
Gut, dass die Frage nicht heißt: Warst du anstrengend? …
Ich denke, ich war glücklich. Unbeschwert. Frei. Viel am gackern und albern sein. Wenig schlafen. Ich war nicht einfach und nicht immer nett, und es war nicht immer leicht, aber ich fand das größer-werden und aber noch nicht zu viel Verantwortung haben, toll.

207. Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht?
Ich glaube, ich habe noch nie eine Nacht durchgemacht.. oder? An Silvester und auf Hochzeiten war ich lange wach.. und als wir nach Familie nach Kalifornien geflogen sind, habe ich bestimmt auch nicht viel geschlafen. Aber so ganz ohne Schlaf… ist nicht so gut, glaube ich.

208. Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen?
Ich plane gerne. Habe ich doch schon zu Frage 185 geschrieben. Da ging es eher ums Grübeln. Ich habe keine Zeit, in richtige Tagträume zu versinken, aber mein Mann und ich, wir spinnen gerne. „Was wäre, wenn…?“ Und aus einigen Träumen sind auch schon tolle Ideen geworden!

209. Blickst du dich oft um?
Ha, auf diese Frage hab ich mich schon gefreut!
Eine gute Frage.
Ich würde nicht sagen, dass ich mich oft umsehe, so, als würde ich verfolgt.. aber beim Drüber nachdenken ist mir aufgefallen, dass ich automatisch einen guten Überblick habe. Ich nehme meine Umwelt und mein Umfeld instinktiv sehr bewusst wahr und jede kleine Veränderung fällt mir auf, ob ich will oder nicht.
Ich versuche manchmal, die Menschen um mich herum, zu sehen – und sie nicht nur anzusehen. Ein Lächeln – und ein Lächeln kommt zurück.

Foto: Klaus Heymach, www.familienfotografie.berlin

210. Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?
Ich hatte in der 3. Klasse große Angst, das Seepferdchen zu machen und hätte es fast nicht geschafft.

211. Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit?
Wir sind ein Paar, das nicht streitet. Wir diskutieren und haben Meinungsverschiedenheiten. Oft geht es dabei um unsere Freizeitplanung. Eine will Party und einer will lieber Ruhe…

212. Worauf freust du dich jeden Tag?
Auf das Frühstück, in der Woche mit meinem Mann, am Samstag mit allen. Mit Jari zu spazieren und die Kinder aus Schule und Kita abzuholen. Meist freuen sie sich dann, uns zu sehen. Die stillen Minuten oder Stunden am Abend, wenn alle Kinder eingeschlafen sind.

213. Welche Freundschaft von früher fehlt dir?
Es gibt ein paar Mädels, die ich sehr gern hatte, Jugenfreundinnen, Kolleginnen.. aber die Kinder oder der Wohnort haben uns voneinander getrennt. Bei den meisten könnte man einfach wieder da anfangen, wo man früher aufgehört hat.. aber dann müsste man ja Zeit haben.

214. Wie gehst du mit Stress um?
Also, meine Antwort „Sonne und Kaffee“ passt ja hier fast zu jeder zweiten Frage… Bei Stress hilft mir Musik, durchatmen, Listen schreiben, einen realistischen Überblick bekommen, Pausen machen und dann wieder durch ackern. Ich bin Meisterin in Hauruck-Aktionen. Lastminute und ohne lange Planung kann ich viel schaffen.

215. Gibst du dich gelegentlich anders, als du bist?
Das müssen vielleicht Menschen sagen, die mich gut kennen. Ich verhalte mich in der Familie so, in der Kirche ein bißchen anders, in der Kita ein bißchen anders, mit Freundinnen ein bißchen anders… das ist doch normal, oder? Also, ist die Frage: Wie bin ich wirklich?

216. In welchen Punkten gleichst du deinem Vater?
Wir teilen den Sinn für Humor. Ironie, trockene Witze – das hab ich von ihm. Wir lieben Wortspiele und Wortwitze. (Er hat ausserdem noch eine große Begabung, mit Zahlen umzugehen – da war dann wohl für mich nichts mehr übrig.) Wir haben beide ein Herz für Herzen von Menschen. Wir können beide gut unter Druck und lastminute arbeiten, denke ich. Siehe Frage 214. Und daraus folgt auch, dass wir beide Typen sind, die höchst nachtaktiv sind und abends nicht so richtig den Absprung schaffen – und morgens.. naja.. siehe Frage 219.

217. Kann man Glück erzwingen?
Ist aber viel Glück heute. Siehe Frage 202 glaube ich nicht daran. Man kann vor dem Würfeln in den Becher pusten oder dreimal auf den Tisch klopfen oder einen Kopfstand vor dem Kamin machen… und auf eine 6 hoffen. Und die eher optimistisch denkenden sagen „Siehste!“, wenn es geklappt hat und „Dann eben beim nächsten Mal!“, wenn es nicht geklappt hat. Die eher pessimistisch veranlagten sagen vielleicht „Wusste ich doch, bei mir klappt es nie.“, wenn es nicht geklappt hat.
Ich weiß es nicht. Ich finde wieder, es ist Einstellungs- und Ansichtssache.
Und ich merke: Je mehr mir das Glück oder der Segen oder die Geschenke oder die Schätze in meinem Leben bewusst werden, umso mehr finde ich.

218. Welcher Streittyp bist du?
Ich kann nicht gut streiten und gehe Konflikten gern aus dem Weg. Am liebsten kläre ich sowas schriftlich.. so blöd das auch klingt. Dann kann ich nachdenken und mir redet niemand rein und ich lasse mich nicht von Emotionen verunsichern.
Im Gespräch reagiere ich manchmal emotional und das mag ich nicht, weil ich weder Schwäche zeigen möchte, noch den anderen mit Tränen manipulieren möchte. Genauso gut kann ich aber auch bockig und patzig werden.

219. Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter?
Nein, ganz großes Nein. Ich wünschte langsam, das wäre anders.. aber so viel Disziplin habe ich gerade nicht.

220. Wie klingt dein Lachen?
Ich finde, das ist auch eine Frage für andere über mich. Früher hieß es, ich würde wie eine Barfrau lachen. Denkt euch selbst, was das heißt. Gackernd passt vielleicht auch. Besonders rühmenswert oder glockenhell scheint es jedenfalls nicht zu klingen. Ich mag es, aus vollem Herzen loszulachen. Muss ich dann mal genauer hinhören.

Und das war Teil 11 auch schon.
Nächste Woche gehts weiter.
Und hier sind die vergangenen Antworten:

Teil 1
https://mamasbusiness.de/?p=9895
Teil 2
https://mamasbusiness.de/?p=9918
Teil 3
https://mamasbusiness.de/?p=9920
Teil 4
https://mamasbusiness.de/?p=9938
Teil 5
https://mamasbusiness.de/?p=9973
Teil 6
https://mamasbusiness.de/?p=10000
Teil 7
https://mamasbusiness.de/?p=10010
Teil 8
https://mamasbusiness.de/?p=10018
Teil 9
https://mamasbusiness.de/?p=10054
Teil 10
https://mamasbusiness.de/?p=10104
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1000 Fragen an dich – Teil 7

Oh, hab ich echt seit Teil 6 nichts anderes geschrieben?
Hmm.. da ist wohl das Leben passiert.
Aber es gibt schon wieder was zu berichten.

Erstmal geht’s hier los.
Seid ihr noch da?

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121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?
Mir fällt ein, dass ich mir als jung-verheiratetes Mädchen mal vorgenommen habe, immer mit meinem Mann abends ins Bett zu gehen. Das schaffe ich leider nicht. Er geht Punkt 23:00 nach oben und ich werde so ab 21:00 nochmal richtig wach. In diesen Nachtstunden schaffe ich unglaublich viel.
Aber ansonsten sind in unserem Leben Beziehungen oft wichtiger, als die Arbeit. Wir haben uns für diesen Lebensstil entschieden, in dem wir richtig viel Zeit als Familie und als Paar haben – dafür verzichten wir zur Zeit eben auf andere Dinge.

122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar?
Oh, das wird jetzt auch wieder ne längere Antwort.
Zuerst, dass der Wert “Familie” immer ganz weit oben stand. Trotz der vier Kinder hatten wir regelmäßig einzeln Zeit mit den Eltern. Und auch die erweiterte Familie, wie Oma und Opa, Cousine und Cousins … gehörten fest mit dazu und diese engen Verbindungen halten bis heute. Ich weiß nicht, ob sich das “natürlich” auch so ergeben hätte. Bei kleinen und großen Entscheidungen stand das Wohl der Kinder oder der Familie im Vordergrund – und vielleicht nicht so sehr ihre eigenen Interessen.
Dann, für ihre Großzügigkeit. Geld war nie so ein großes Thema, wir wussten nicht genau, “wie viel Reichtum wir besaßen”, wir haben uns weder reich noch arm gefühlt. Wir hatten genug. Es wurde nicht verschwendet, manchmal wär ich vielleicht auch lieber mehr shoppen gegangen – jetzt sehe ich, dass andere Werte im Vordergrund standen und Familienausflüge im Wald eben weniger kosten als Shoppingtouren mit vier Kindern. Trotzdem gab es das auch, wir haben unsere Kindheit nicht im Wald verbracht 😉
Wir hatten oft Gäste. Auch solche, denen es nicht so gut ging. Hab ich schon bei Frage 114 erwähnt. Ich hab meine Eltern als sehr großzügig und freigiebig erlebt. Das Geben an andere hat immer dazu gehört, ohne vorher ins eigene Portmonee oder in den Kühlschrank zu gucken und zu rechnen. (Hab ich als Kind jedenfalls so erlebt. Sicher war es manchmal wirklich so. Und es hat uns an nichts gefehlt)
Dann ist mir eine Sache letztens im Gespräch mit Freundinnen aufgefallen: Meine Eltern haben uns Meinungen und Werte ganz menschlich vorgelebt, jedoch nicht aufgezwungen. Wir konnten selbst entscheiden. Und Traditionen, hinter denen sie selbst nicht (mehr) standen, wurden uns nicht blind aufgedrückt. Ich bin ihnen dankbar, dass sie uns und mich ohne Druck in den christlichen Glauben eingeführt und ihn uns authentisch vorgelebt haben.
Als Tochter und als Mutter ihrer Enkel bin ich dankbar, dass sie immer, immer die anderen vor sich selbst sehen. Sie geben Geld und Zeit und Liebe und Rat und Unterstützung an alle Kinder und Enkel und weit darüber und über die Landesgrenzen hinaus. So ist es und war es, seit ich denken kann. Und ganz sicher hat das unsere und mein Herz berührt und geöffnet und mich zu der Person gemacht, die ich heute bin. Und dass ich überhaupt bin!

123. Sagst du immer, was du denkst?
Leider nein. Obwohl ich reden und schreiben kann, ohne Luft zu holen, traue ich mich in entscheidenden Momenten oft nicht, die Klappe aufzumachen. Ich arbeite daran, denn es gibt schon Söhne, die sich das abgucken…  Es geht jetzt nicht darum, allen und jedem meine Meinung zu sagen. Das kann ich eher. Aber den Mund aufzumachen, wo vielleicht niemand sonst den Mund aufmacht… das kann ich nicht so.

124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust?
Niemals. Siehe Frage 104.

125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?
Da fällt mir nichts ein. Sowas passt nicht zu mir.

126. Was kaufst du dir für deine letzten Euro?
Wahrscheinlich Obst und Gemüse oder Brot und Frischkäse bei Lidl, Samstag Abend zum halben Preis.

127. Verliebst du dich schnell?
Früher war das mal so, ja. Meine Mama hat die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Aber das war jugendlicher Leichtsinn. Richtig doll und ernst habe ich mich nur einmal verliebt. Und ihr wisst ja, was daraus geworden ist.

128. Woran denkst du, bevor du einschläfst?
Ich danke Gott für den Tag, für meine Familie, für das Glück und den Segen, den wir haben.

129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?
Man kann sich doch jeden Tag schön machen! (Laaaangweilig 😉 ) Ich mag das Wochenende, vielleicht am meisten den Freitag. Die Aussicht auf das Wochenende, länger aufbleiben dürfen, MOPS, LadiesNight.. Freitag ist so ein Erleichterungs-Seufzen!

130. Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen?
Hmm. Sind es die Kinder, die ich auf die Welt gebracht habe? Ist es MOPS, das ich nach Berlin gebracht habe? Was ist ein “Erfolg”?

131. Mit welcher berühmten Person würdest du gern mal einen Tag verbringen?
Ich hab da jetzt nicht so Interesse dran. Aber wenn ich mich mal drauf einlasse… es wäre doch bestimmt spannend, mal ganz in Ruhe mit Frau Merkel einen Kaffee zu trinken. Oder Tee, trinkt sie lieber Tee? Mit Priscilla Shirer würde ich gern mal shoppen gehen. Aah, das würde Spaß machen. Ach ja, und ein Mama-Kind-Treffen mit Kate, der Herzogin. Ich finde sie toll!!

132. Warst du schon mal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt?
Da muss ich mich jetzt outen: Paddy Kelly.
Dass er jetzt, schöner und sympathischer denn je, wieder da ist, macht die Sache nicht einfacher.

133. Was ist dein Traumberuf?
Ich habe mich gerade mit meinem Mann darüber unterhalten: Ich kenne nicht wirklich das Gefühl, gerne und leidenschaftlich zur Arbeit zu gehen und dort die Zeit zu vergessen. Zuhause ist auch immer schön. Früher war das vielleicht mal so, bevor ich Kinder hatte. Ich hab wirklich gern in der Schule gearbeitet. Aber jetzt…hab ich nicht so das Bedürfnis, mal „raus“ zu müssen. Komisch, oder? Ich bin etwas auf der Suche nach etwas. Was könnte ein Traumberuf sein?
(Zum hundersten Mal: Ich erzähle euch bald von der Weiterbildung! Wirklich!)

134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten?
Nur, wenn ich weiß, dass es dann auch eine Hilfe ist. Und ich bin leider anspruchsvoll.

135. Was kannst du nicht wegwerfen?
Briefe. Einige Kinderzeichnungen. Fotos. Erinnerungen.
Dinge haben für mich einen emotionalen Wert.


Liam, gerade 5 geworden

136. Welche Seiten im Internet besuchst du täglich?
Andere Blogs.

137. Sind die besten Dinge im Leben gratis?
Ja. Also, ohne ein Dach über dem Kopf und Kleidung am Leib macht es natürlich nicht so viel Spaß. Aber doch, ja.

138. Hast du schon mal etwas gestohlen?
Nein. Ich klaue nicht mal Süßigkeiten von meinen Kindern.

139. Was kochst du, wenn du Gäste hast?
Cheesecake…

140. In welchem Laden möchtest du am liebsten mal eine Minute gratis einkaufen?
Gibt es eigentlich einen Laden, in dem man gleichzeitig Kinderbücher und Ohrringe kaufen kann?

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Na, das war ja leicht heute.
Bis der nächste Blog-Eintrag kommt, könnt ihr hier ein bißchen lesen:

Teil 1
https://mamasbusiness.de/?p=9895

Teil 2
https://mamasbusiness.de/?p=9918

Teil 3
https://mamasbusiness.de/?p=9920

Teil 4
https://mamasbusiness.de/?p=9938

Teil 5
https://mamasbusiness.de/?p=9973

Teil 6
https://mamasbusiness.de/?p=10000

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1000 Fragen an dich – Teil 5

Und hier sind sie wieder, die Fragen und Antworten.
Manchmal frage ich mich, ob ich einfach nur so mitmache, um mitzumachen. Aber die Fragen sind gut. Und sie machen was mit mir. Ich denke nach, hinterfrage mich und schwelge in Erinnerungen.
Mich würde wirklich interessieren, wer von euch auch ab und zu mitmacht.

Leider passiert ja auf dem Blog nicht soo viel aufregendes, anderes gerade. Ich verweise immer mal wieder freundlich zu Instagram, obwooooohl es da auch ruhiger geworden ist.

Meine Cousine hat mal gesagt und ich stimme ihr zu: Der Februar ist ein ruhiger, stiller Monat. Bei uns ist er eine Pause zwischen Weihnachten und den Kindergeburtstagen. Tiefster Winter und größte Frühlingssehnsucht. Kaum Feiertage oder wichtige Termine. Und wir kommen zur Ruhe und plätschern so vor uns hin.

In diesem Sinne plätschere ich mal weiter.

81. Was würdest du tun, wenn du 5 Jahre im Gefängnis sitzen müsstest?
Also, diese Frage hab ich mir noch nicht gestellt. Wahrscheinlich würde ich lesen und schlafen.. oder einen neuen Beruf lernen, für den ich mir draussen keine Zeit nehmen würde.

82. Was hat dich früher froh gemacht?
Früher? Als Kind früher – oder ohne Kinder früher?
Ich kann mich nicht so richtig erinnern, was mich als Kind froh gemacht hat. Das kann daran liegen, dass ich oft froh war?!
Ich hatte mal lange Zeit einen Baum im leeren Nachbargarten, auf dem ich ganz weit oben meinen „Platz“ hatte. Lesen hat mich glücklich gemacht. Einfach abschalten und in dicke Bücher verschwinden.

Dann war ich Erzieherin und glücklich verheiratet – und wir waren jung und spontan und verrückt. Und das hat mich froh gemacht. Wenn uns nach was war, haben wir das gemacht. Einfach los. Nur für einen selber denken. Und ziemlich lange konnte ich als Mutter auch so weiter machen.. mit einem pflegeleichten Kind in einer kleinen Wohnung haben wir das Leben genossen. Spazieren in der Sonne, Schönheit an Blumen bewundern, Freunde einladen, Spieleabend, Musik hören, Kaffee zelebrieren, ohne Ende Serien mit meinem Mann gucken, abends lange draussen sitzen – das macht mich froh.

Als Mädels in unserer Jugendgruppe haben wir aufgeschrieben, was uns froh macht. Es macht mich so glücklich, diese Liste zu schreiben und andere dabei zu beobachten, wie sie mit einem beseelten Lächeln dasitzen und ihre Liste schreiben. Immer wieder diese Liste zu lesen und sie von anderen zu hören, macht nochmal mindestens genauso froh. Hier ist meine!

83. In welchem Outfit gefällst du dir sehr?
Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass das inzwischen Outfits sind, die hier was pushen und da was verstecken. Enge dunkelblaue Jeans, hellbraune/pastellfarbene Oberteile, lange glitzernde Ohrringe, etwas hohe Schuhe, nein: noch besser Flipflops, und ein schöner Schal locker um die Schultern geschwungen. Oh yeah, Baby!

84. Was liegt auf deinem Nachttisch?
Zur Zeit habe ich keinen Nachttisch, denn ein Beistellbett steht dort. Auf der Bettkante liegt eine Handcreme, eine Fußcreme, nachts noch mindestend 4 Nuckel, Milchflaschen und mein iPhone. Hätte ich einen Nachtisch, würden dort noch Bücher, Ohrringe, meine Brille und vielleicht eine Uhr stehen. Immer mal wieder finde ich unter dem Kopfkissen oder irgendwo da auch schöne Zettel oder Liebesbriefe. Ich sag jetzt nicht, von wem 😉

 

85. Wie geduldig bist du?
Wie schon bei Frage 50 erwähnt, finde ich mich ziemlich geduldig. Mir ist das erst aufgefallen, als mein Mann mehrmals sagte, wie sehr er das bewundert. Ich denke, dass ich eine sehr geduldige Mutter bin. Ich kann wirklich lange das Baby schukkeln, bis es einschläft. Und Fragen beantworten. Und beim Spazieren Schnecken beobachten. Und in der Kita beim Abholen warten, bis das letzte Puzzleteil sitzt und wir gehen können. Ich finde es nicht richtig, die Kinder zu scheuchen, nur weil ich ein Problem habe.
Als „andere Person“ bin ich eher ungeduldig, mit mir und anderen. Unpünktlichkeit, die nicht sein muss oder langsame Autofahrer oder Omis mit Kleingeld an der Kasse machen mich schon sehr zappelig, wenn ich es eilig habe.. Wenn nicht, dann nicht. Dann warten wir eben.

86. Wer ist dein gefallener Held?
Hmm.. im ersten Moment ist mir niemand eingefallen. Selbst die Kelly Family gibt es ja inzwischen wieder. (Oh, hab ich mich da gerade als Kelly-Fan geoutet?)
Beim längeren Nachdenken dachte ich an Brad Pitt und Angelina Jolie. Wer weiß, wie es wirklich in ihrem Leben aussah. Echt jetzt. Keine Ahnung. Ich kenne sie auch nur von dem, was man über sie sagt. Aber ich dachte: „Die könnten es schaffen. Die sind ein Vorbild. die bleiben trotzdem zusammen. Die geben Kindern eine bessere Zukunft.“ Wer weiß..

87. Gibt es Fotos auf deinem Mobil-Telefon, mit denen du erpressbar wärst?
Nein. Glaub nicht.

88. Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten?
Es gibt eine tolle Grundschulfreundin, die mal weggezogen ist, mich über Facebook wiedergefunden und sogar besucht hat. Das war echt schön und besonders. (Hallo, wenn du das liest 🙂 ) Das wäre dann seit 1994, mit großer Pause.
Eine andere ist meine Jugendfreundin, die ich vielleicht seit 2002 kenne. Sie und ich – wir sind die typischen „Wenn wir uns ansehen, wissen wir, was der andere denkt“-Freundinnen. Egal, wie lang wir uns nicht sehen: Wir können immer wieder weiterreden, obwohl wir kaum zu Wort kommen und ständig unterbrochen werden. Wir haben inzwischen nämlich insgesamt sechs Kinder!
Näch-te-lang haben wir geredet und gegackert, das Leben geplant und Jungs angehimmelt, über Erwachsene gestöhnt und ICQ gechattet. Dieses naive über-alles-reden und den-anderen-ganz-genau-kennen kommt mit neuen Freunden „im Alter“ nicht wieder. Das ist was ganz Besonderes <3

89. Meditierst du gerne?
Ich hab keine Ahnung und keine Erfahrung. Wahrscheinlich würde ich einschlafen oder mich nur langweilen..

90. Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf?
Da hilft eine feste Umarmung von meinem Mann. Und seine Worte, dass alles gut wird. Mich aufbauen und stärken, kann er nicht erst, seitdem er Coach ist. Rotwein hilft, Kaffee auch, je nach Tageszeit, Studentenfutter, ein kurzer Gang allein an frischer Luft, darüber reden oder schreiben – und meine Couch.

91. Wie heißt dein Lieblingsbuch?
Och nö.. nicht schon wieder. Siehe Frage 52.
Ich habe so viel gelesen und gut gefunden. Ich sage jetzt einfach mal „Vier in einer Kajüte“. Lest es, dann wisst ihr warum.

92. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über WhatsApp?
Oh. Da gibt es sofort mindestens 10 Personen oder Gruppen, die immer oben stehen. Ich sag mal, mit meinen Geschwistern.

93. Was sagst du häufiger: Ja oder Nein?
Ich hab meine Kinder und meinen Mann gefragt. Sie hielten das für eine dumme Frage und gaben ebenso dumme Antworten. („Zu guten Sachen sagt du Ja, zu schlechten Sachen sagst du Nein.“)  Ich entscheide mich für das „Ja“ und werde in den nächsten Tagen mal drauf ahcten.

94. Gibt es ein Gerücht über dich?
Woher soll ich das wissen? Gibt es? Denkt ihr, dass ich schwanger bin? Bin ich nicht. Ach ja.. meine Weiterbildung ist übrigens kein Gerücht. Obwohl ich so tue.

95. Was würdest du tun, wenn du nicht arbeiten müsstest?
Ich gehe zur Zeit nicht arbeiten. Nicht, weil ich es kann, sondern weil ich es will. Wir haben an unseren Ansprüchen und unserer Einstellung gearbeitet und uns entschieden, lieber Freiheit und Zeit, als das große Geld zu haben. Und das mache ich also. Sehr gerne. Zeit und Freiheit zu haben für Familie und Freunde und das Leben. Wahrscheinlich würde sich daran nicht viel ändern, wenn wir das große Geld hätten. Vielleicht würden wir dann Reparaturen abarbeiten, mehr zu zweit ausgehen oder mit der Familie verreisen…

96. Kannst du gut Auto fahren?
Ja, würde ich sagen. Es wird niemandem schlecht, ich verfahre mich nicht, kann währenddessen noch drei Kinder bei Laune halten und komme an. Vom Einparken redet hier niemand, oder??

97. Ist es dir wichtig, dass andere dich nett finden?
Ja. Wer will das nicht. Wie auch bei Frage 21 sage ich, dass mir das wichtig ist. Und dennoch: Ich verbiege mich nicht. Wenn ich einen Entschluss gefasst habe und das für mich und meine Familie so gut ist, andere das aber nicht nett finden, dann ist das so.

98. Was hättest du in deinem Liebesleben gern anders gemacht?
Um das zu beantworten, müsste man erstmal ein Liebesleben haben! – Scherz! Trotz der Kinder genießen mein Mann und ich unsere Oasen, unsere Zweisamkeit. Man wird kreativ 😉 Mehr sage ich nicht. Meine Oma liest hier mit!
Siehe Frage 95: Familie geht vor.
Einen Text von BerlinMitteMom kann ich dazu empfehlen.

99. Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst?
Ich alleine gehe selten aus, höchstens mal eine Freundin besuchen oder kurz vor Ladenschluss ein paar Schnäppchen jagen. Da reicht mir oft schon das alleine sein. Frische Luft. Nicht reden. Nicht denken. Einfach sein.
Mein Mann und ich gehen gern in Restaurants und probieren neue Gerichte. Wir lieben besonderes Essen und neue Kombinationen. Traditionelle Küche aus anderen Ländern. Erinnerungen an Kalifornien und Mexiko. Es gibt so viele gute Netflix-Serien über Essen, die wir gern anschauen und dann sabbernd auf der Couch sitzen und von Tacos, Quesadillas, Churrasco, Teriyaki Sauce und Korean BBQ träumen.

100. Hast du jemals gegen ein Gesetz verstoßen?
Einen einzigen Strafzettel im Leben habe ich fürs falsch Parken bekommen. Als Erzieherin früher und Mutter jetzt war es mir immer eher wichtig, ein Vorbild zu sein. In meinem Kopf gibt es ein ganz großes „Aber das darf man doch nicht!“

Mensch! Das waren die ersten 100 Fragen! Schon geschafft. Ich bleibe auf jeden Fall weiter dabei. Ihr auch?

Zum Nachlesen:

Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4

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