1000 Fragen an dich – Teil 44

Ich mach‘ dann mal ganz fröhlich hier weiter…

861. Was wäre auf deinem eigenen TV-Sender zu sehen?
Ganz ehrlich.. ich könnte mir sowas wie ein Reality-TV mit Aspekten der Super Nanny oder einer Back-Show oder so vorstellen. Einfach ganz normaler Alltag von vielen tollen Familien und ihr guckt zu. Ob das allerdings spannend wäre?

862. Was motiviert dich zum Sporttreiben?
Ich treibe Sport??
Weiter als bis zur Sport-DVD im Wohnzimmer hat es meine Motivation echt noch nicht geschafft. Und dafür motiviert mich mein Mann, der mich dann toll findet, mein Körper, der das gut mit sich machen lässt und schnell Erfolge zeigt (nicht immer an den richtigen Stellen), der geringe Zeitaufwand, das Wohlfühlen danach.

863. Wie sieht deiner Meinung nach der Himmel aus?
Huch, eine tolle Frage! Ich gehe jetzt mal davon aus, dass der Leben-nach-dem-Tod-Himmel gemeint ist…
Ich stelle mir vor, dass es da einfach perfekt ist. Kein Stress, kein Zeitdruck, keine Kälte, keine Schmerzen. Es wird einfach alles gut sein. Wir werden uns gut fühlen und vielleicht endlich das Leben verstehen.

864. Was nimmst du dir mindestens zweimal im Monat vor?
Nichts Bestimmtes. Aber immer mal wieder kleine Sachen. Länger in der Bibel lesen. Mit meinem Mann ausgehen. Aussortieren. Weil ich an jedem Tag viele kleine Dinge schaffen kann und mir selten Großes vornehme, kriege ich das auch gut hin.

865. Wann hast du zuletzt in einer Hängematte gelegen?
Im Sommer in unserem Hängesessel.
Oft saß ich da nach einem langen Doula-Wochenende mit Jari, um einfach mal nichts zu machen.

866. Was findest du an einer Wellness-Behandlung am angenehmsten?
Wärme. Ruhe. Düfte. Musik.
Sanfte oder kraftvolle Massagen.
Wenn alles passt, kann ich das alles sehr genießen. Ich liebe Thai-Massagen. Aber eine gute Pediküre ist auch was Schönes.

867. Schaust du ausländische Filme gelegentlich im Original?
Wir sehen eigentlich alle Filme nur im Original. Denn wir gucken nur amerikanische Filme. Und die dann in Englisch. Deutsche Filme können wir leider gar nicht aushalten.

868. Machst du es dir manchmal unnötig schwer?
Ich denke nicht. Ich dreh‘ mir alles so, dass es schön ist.

869. Welches Wort hast du jahrelang falsch ausgesprochen?
Sowas wie „öfters“ und „einzigste“ vielleicht.

870. Was ist wichtiger: der Weg oder das Ziel?
Manchmal beides. Im Moment zu sein, ist wichtig.

871. Lässt du dich manchmal ausnutzen?
Naja, die Kinder kriegen das schon gut hin. Da bin ich echt schwach.

(Puppentheater von den Kindern)

872. Hörst du oft Radio?
Nur im Auto.

873. Was ist wichtiger: zu scheitern oder es gar nicht erst versucht zu haben?
Es versuchen ist immer wichtig. Erst vor ein paar Tagen habe ich gelesen, dass Dinge wie Penicilin oder das Eis am Stiel oder Gummireifen aus Versehen entstanden sind. Als Fehler. – Was für eine wichtige Botschaft für unsere Kinder! Versuchen ist so wichtig!

874. Was hätten die anderen nie von dir erwartet?
Oh, das ist schwer. Unser Leben ist so verrückt, dass es fast schon vorhersagbar verrückt ist. Aber andererseits auch einfach stetig. Ich weiß es nicht. Ich hab das Gefühl, wenn ich sage „Ich kann nicht mehr. Ich brauch ne Pause.“, dann würden die anderen sich wundern. Oder es ganz normal finden. Ich weiß es nicht. Aber an dem Punkt bin ich auch überhaupt nicht.

875. Auf welchen Feiertag freust du dich jedes Jahr?
Natürlich Weihnachten! Viel Familien-Zeit. Meinen Geburtstag und Ostern kommt gleich danach – allein schon des Wetters wegen.

876. Welche Farbe würdest du deinem Leben zuordnen?
Roooosa. In mehrerer Hinsicht.

877. Wer beschützt dich?
Gott, der Himmel und Erde gemacht hat.

878. Betrachtest du manchmal die Sterne am Himmel?
Ja, und ich finde sie wunderschön. Mit den Kindern haben wir im Sommer immer wieder nach Alexander Gerst Ausschau gehalten.

879. Wovon wirst du ruhig?
Von der Stimme meines Mannes. Vom Sitzen auf unserer Couch. Vom Wissen: „Alles wird gut.“

880. Kannst du Stille gut aushalten?
Stille ja. Einsamkeit nein.
Mein Mann und ich saßen am Samstag am Frühstückstisch. Ein köstliches, trubeliges Pancake-Familien-Frühstück war gerade vorbei. Die Kinder – total im Zuckerschock (Pancakes mit Sirup und Sahne und bunten Streuseln) – zogen sich gerade für den Garten an. Dann fiel die Haustür ins Schloß – und plötzlich: Stille!
Diese seltene Stille ist kostbar und ich genieße sie.
Manchmal kann ich dann auch keine Musik hören oder selbst kaum noch reden, weil ich so ein Bedürfnis nach Stille habe.

****

Habt ihr schon von meinem wunderschönen Winter-Buch gelesen?
Ich geh dann mal weiter Lichterketten aufhängen…

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.