mamasbusiness

papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

Hallo März!

Ich sitze hier am Küchenfenster in strahlendem Sonnenlicht, umgeben von vielen Frühlingsblumen, dem „Urwald“, wie mein Mann sagt.
Als er Ende letzten Jahres immer wieder vom kommenden kältesten Winter des Jahrhunderts sprach, hab ich noch gelacht. Und jetzt.. ich kann mich nicht erinnern, jemals so sehr gefroren zu haben. Und ich bin keine Frostbeule.

Aber März. März. Hört ihr diesen Klang?
Aufatmen. Endlich, endlich!
Ich liebe es. Ich bin bereit.
Helligkeit. Licht. Wärme. Blumen. Draussen sein.

 

Im März werde ich…

… Sonne suchen.
… mich nach Wärme sehnen.
… mit einer Freundin frühstücken gehen.
… Einladungen verteilen.
… Kindergeburtstage vorbereiten.
… feiern, dass Liam 6 wird!
… endlich eine Freundin und ihre Kinder wiedersehen.
… Termine vereinbaren.
… mich mit Freundinnen treffen.
… feiern, dass Emilian 8 wird!
… Kopf und Herz auf die Weiterbildung vorbereiten.
… den Vertrag unterschreiben.
… euch endlich davon erzählen.
… mich über die Osterferien freuen.
… meinem Garten wieder Liebe und Beachtung schenken.
… den Frühling feiern.
… viele weitere Fragen hier auf dem Blog beantworten.
… mit Liam Geige üben.
… einen Elternabend besuchen.
… LadiesNight feiern.

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Hallo März!!!

Endlich! Wieder einmal. Aufatmen. Gesicht in die Sonne halten. Es ist März! Egal, wie das Wetter noch wird: Es ist März! Das heisst, die dunklen kalten Monate sind vorbei. Haaach, ist das schön!!!

  

Mein März begann kurz nach Mitternacht, als ein bis dahin friedlich schlafendes Kind plötzlich aufwachte und weinte. Sehr laut und sehr lange. Wir wussten nicht, was ihn störte. Wir wechselten uns ab, schukkelten, wickelten.. nichts half. Stillen funktionierte nur kurz zur Beruhigung, aber danach wachte er wieder auf, schrie weiter und spuckte die Milch aus dem inzwischen viel zu vollen Bauch wieder aus.
Emilian wurde wach und fragte, ob er bei uns schlafen könnte. Wir schickten ihn zurück. Eine halbe Stunde später wurde er wieder wach und wollte wissen, wann ich ihn zur Schule bringen würde…
Jari ließ sich nicht beruhigen. Irgendwann kamen dann zwei laute Bäuerchen und auch die Windel wurde so richtig vollgepupst.
Leer und leicht und entspannt lag er dann wach in meinem Bett, erzählte und lächelte mich an – um 2:00 Uhr nachts. An Einschlafen war nicht zu denken und ich konnte ihm dann irgendwie nicht mehr böse sein…

Im März werde ich…

… mich freuen!
… Fenster putzen.
… mein Gesicht in die Sonne halten.
… mit Emilian einen Schwimmtauglichkeitstest machen und mit ihm zum Schwimmkurs gehen!
… eine Freundin mit Baby besuchen.
… spazieren gehen.
… zwei Kindergeburtstage vorbereiten.
… die Terrassenstühle aufstellen.
… zum Friseur gehen.
… mit Liam den 5. Geburtstag feiern!
… mit Emilian den 7. Geburtstag feiern!
… Blumen im Garten fotografieren.
… mit Liam zur U9 gehen.
… die Uhren umstellen.
… Frühlingsknospen suchen.
… mich mit Freundinnen treffen.
… Jari beim Wachsen zusehen.
… Sonne ins Haus lassen.

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Let there be light!

Oh man, wir haben es geschafft!
Also, wir haben nicht dran gezweifelt.. aber jetzt haben wir es geschafft und es ist vorbei.

Das waren mal 10 Tage, meine Güte.
Ich zeige euch hier nochmal unsere Beiträge von der Lumizil-Seite, dann könnt ihr in Ruhe alles nachlesen.

Leben ohne Lampen, Tag 1

Leben ohne Lampen, Tag 2

Leben ohne Lampen, Tag 3

Leben ohne Lampen, Tag 4

Leben ohne Lampen, Tag 5

Leben ohne Lampen, Tag 6

Leben ohne Lampen, Tag 7

Leben ohne Lampen, Tag 7, Schmink-Challenge

Leben ohne Lampen, Tag 8

Leben ohne Lampen, Tag 9

Leben ohne Lampen, Tag 10

Hier seht ihr uns im RBB vom 15. Februar.

Und hier, Teil 2 RBB vom 22. Februar.

Das war unsere letzte Woche!
Bunt und voll, interessant und dunkel. Immer mal wieder habe ich festgestellt, dass die fehlenden Lampen nicht unbedingt das größte Problem der letzten 10 Tage waren. Die TV-Interviews, die Beiträge, die wir für jeden Tag geschrieben haben, die vielen Fragen und Blicke und die Dinge, die zu tun und zu lassen waren… das war ein bißchen mehr, als einfach mal 10 Tage das Licht auszuschalten. Und daran mussten wir uns gewöhnen. Das haben weder wir noch das tolle Lumizil-Team vorher wissen können. Also freuen wir uns, dass das Experiment gut angekommen ist und hoffen wir auf neue Kunden für Lumizil.

Es war aber nicht nur eine schwere und bedrückende Zeit, natürlich gab es auch viele lustige Momente:

– Am ersten Abend klingelt es an der Tür. Ich weiß, dass eine Freundin kommen wollte und öffne vorsichtig die Tür, aber ich sehe nicht, wer da ist und sie sieht nicht, wer drin ist. Erst an ihrem Lachen erkenne ich sie.

– Am Montag Abend während des Essens sitzen wir mit vielen Freunden am Wohnzimmertisch. Die Scheiben sind zugeklebt und eine Kerze brennt. Ich nehme mir eine Wasserflasche und kippe sie über mein Glas. Mehrere Freunde beginnen zu kichern und sagen: „Äh Marit? Der Deckel ist noch drauf…“ Ich habe mir die Flasche extra lang angesehen und war mir so sicher, dass der Deckel nicht drauf ist…

– Im Büro sitze ich am PC und tippe. Der Chef kommt ins Zimmer und schaltet sofort das Licht an. Ich war einfach gewohnt, in Dunkelheit zu sitzen…

– Meine Schwester isst mit uns das Abendessen. Auf einem weißen Teller liegt ihre Brötchenhälfte, sie legt eine Scheibe Käse darauf und packt die Käsepackung wieder weg. Als sie wieder zu ihrem Teller schaut, sagt sie: „Hä? Wo ist mein Brötchen??“

– Die Kinder sollen in die Badewanne. Statt der Badeseife landet aber die Feuchtigkeitscreme im Badewasser und überall klebt das ölige Zeug.

Aber zurück.
So endete das Experiment:

Unser Sonntag war voll!
Wir kamen vom Gottesdienst nachhause, hatten ein paar Minuten Zeit für unsere gelieferten Pizzas (Wir haben uns nicht jeden Tag Essen liefern lassen, wie Freund RBB das so sagte…) und dann kam das Kamera-Team.
Es war heller innen und außen, wir alle waren entspannter und der Dreh dauerte diesmal nicht 5 Stunden. Meine Schwester, Schwägerin und Schwager waren da, um sich ein bißchen um Kinder, Kuchen und Kaffee zu kümmern.
Wenig später kam unser Handwerker von Deine Helfer24, den wir gern weiterempfehlen. Er nahm die Lampen ab, klebte die Fenster zu und brachte neue Lampen an. Schnell, sauber und zuverlässig!
An diesem Tag mussten wir ein paar Minuten auf das LumiTeam warten – und sie hatten den Plan für die Lampen.
Ein kleines Interview für die Berliner Woche wurde noch dazwischen gequetscht und dann wurden wir mit einem Gutschein entlassen!

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Während in unserem Haus in ordentlichem Tempo ausgepackt und angeschraubt wurde, tobten wir im Indoorspielplatz. Obwohl es laut und wild war, genossen wir die Zeit als Familie.

Und dann kam die SMS: „Ihr könnt kommen!“

Es regnete und es war fast 20:00 Uhr – aber wir sahen die neuen Lampen schon im Vorbeifahren! Wow! Wir waren so aufgeregt. Die Kinder flitzten die Stufen zum Haus hinunter und die Mitarbeiterinnen von Lumizil begrüßten uns. Der Handwerker schraubte gerade noch eine Außenlampe an und die Sicherungen waren aus. Noch kein Licht also.
Dann aber war es soweit und wir betraten das Haus. Karl Köhler, der Kameramann und Partner des Projekts, der auch den tollen Trailer am Anfang des Experiments machte, erwartete uns.
Zuerst ging es ins Kinderzimmer und dann zogen die Jungs uns durch die Räume, schneller als wir gucken konnten.

Es war hell und so schön. Die Lampen passen zu uns und zueinander. Die Kinder bekamen einen Sternenhimmel und wir eine Tageslichtlampe in der Küche! (So hell ist nichtmal das Berliner Tageslicht!!) Vier schöne Außenlampen für die Terrasse, einen neuen Bewegungsmelder, eine wunderschöne stylische Wohnzimmerlampe im Marmorständer, die über der Couch schwebt und so weiter. Wir haben noch gar nicht alles richtig erfasst und ausprobiert.

Die Frage „Hat es sich gelohnt?“ ist gar keine Frage. Natürlich ist es heller, als in den 10 Tagen, haha. Aber wir fühlen uns sehr wohl und genießen den neuen Schein. Es leuchtet aus anderen Ecken als vorher, es scheint weißer statt gelb, und andersrum. Wir mussten uns um keinen Anschluss und kein Loch in der Wand kümmern und fühlen uns sehr beschenkt.

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Zwei Freunde kamen vorbei, um die Lampen zu sehen und zusammen mit den Mitarbeitern feierten wir noch ein bißchen, machten Fotos und genossen das bestandene Experiment. Wir achteten nicht auf die Zeit und vergaßen fast, die Jungs ins Bett zu bringen. Nach und nach verschwanden unsere Gäste, wir knipsten die Lichter aus und fielen in die Betten.

Bis gestern noch haben wir versehentlich auf Lichtschalter gedrückt, die kein Licht brachten. So viel zum Gewöhnen. Aber andererseits stand ich heute unten im dunklen Flur und ärgerte mich über die Dunkelheit, anstatt einfach auf den Schalter zu drücken.
Die Kinder lieben die vielen kleinen neuen Schalter – ungefähr 30 Lampen haben wir bekommen!!!

Ich zeige euch jetzt einfach paar Animateur-Fotos. Wenn ich am Tag fotografiere, sieht man das Lampenlicht nicht so gut, wenn ich abends fotografiere, sind die Zimmer dunkel..
Die Lampen kommen von Wofi, Trio Leuchten und Nordlux.
Wer mehr Infos haben möchte, kann mir einfach schreiben.

Schlafzimmer

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Flur unten

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Küche

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Wohnzimmer Ecke

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Wohnzimmer Couch

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Treppenflur

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Gästezimmer

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Danke, dass ihr mit uns mit gefiebert und gelitten und gewartet habt!
Es war ein tolles Experiment! Kauft eure Lampen bei Lumizil und bestellt schöne Grüße von uns!
Wenn wir uns an das Licht und die Lampen gewöhnt haben, kann ich vielleicht einen ordentlichen Rückblick schreiben.
Was ist aus uns geworden?
Sind wir eine Familie, die auf Licht verzichten kann?

Ich finde, es lohnt sich gerade mit Kindern, mal auf alltägliche Dinge zu verzichten. Nicht vielen auf der Welt, in Deutschland, in Berlin… geht es so gut, wie uns!

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12 von 12 im Februar

Heute war ein sehr voller Tag. Er begann kurz vor 7:00 Uhr und ist jetzt, kurz nach 22:00 Uhr, noch nicht ganz zuende. Er war anders, besser, als ich befürchtet hatte. Aber trotzdem wuselig und speziell.

Ich meine, so ein Experiment macht man nicht alle Tage. Nicht an einem Freitag. Nicht, wenn er Mann des Hauses nicht da ist. Nicht, wenn 12 von 12 ist. Nicht, wenn nebenbei eigentlich ein neuer Job angefangen hat. Aber so ist es und ich finde es verrückt, was wir – was ich in den letzten Tagen so gemacht und geschafft habe. Wenn das alles vorbei ist, möchte ich einen Tag frei haben. Mit Mann. (Versteckter Wink an Mann und Babysitter 😉 )

Ich sitze in der Mitte des Ehebettes. Rechts und links von mir schlafen zwei kleine süße Männer. Das habe ich ihnen für den ersten Abend versprochen und es war eine gute Idee.
Im Bad leuchtet eine Kerze. Am Fenster liegt eine Stirnlampe, die uns Freunde heute vorbei gebracht haben. Aus dem Lautsprecher kommt Pentatonix. Ich habe meine Tastatur gerade wirklich mit einem Laternenstab angeleuchtet. Mein Kopf hat sich schon fast abgeschaltet, aber hier sind meine 12 Fotos vom 12. Februar!

 

1. Frühstücks-Blick aus dem Fenster

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2. Interessantes Google-Ergebnis…

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3. Mit dem Fahrrad ins Büro.
Zwei neue Wörter in meinem Leben 🙂

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4. Ich durfte am Chef-PC arbeiten, ganz allein, und habe viel geschafft! (Kaffee und Sonne: wunderbar!)

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5. Am Fahrrad-Parkplatz in der Kita

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6. Frühlingspost im Briefkasten.
Ich liebe den Frühling!!!

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7. Und noch ein Brief kam – zum ersten Mal an mamasbusiness. Wir wurden zur Kino-Premiere von „Schellen-Ursli“ eingeladen. Kennt ihr dieses alte Kinderbuch? Ich freue mich riesig!

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8. Schnell werden ein paar Cookies für die Besucher gebacken.

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9. Und dann geht’s los. Ziemlich schnell verschwindet eine Lampe nach der anderen.

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10. Der Handwerker schraubt die Küchenlampe ab, einer macht Kaffee, einer filmt, einer tippt, es wuselt und Emilian macht das Foto.

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11. Da liegen sie, die alten Schönheiten.

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12. Das Essen war ruhig und schön. Eine Kerze ist heller, als ich dachte! Die Jungs waren sehr müde, aber wir haben Papa noch im Skype Gute Nacht gesagt.

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Das war Tag 1!
Und Tag 12.
Ich brauche jetzt mein Bett.
Bei Caro in der Liste bin ich heute Nummer 233!

Klickt auch jeden Tag mal bei „Leben ohne Lampen“ vorbei. Wir schreiben jeden Tag, was wir so erleben und machen.

 

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Das Experiment

Vor ein paar Wochen sprang mir in meiner Facebook-Liste ein Post vor die Nase. Er wurde in die Gruppe „Gratis in Berlin“ gepostet und sah interessant aus. Es ging irgendwie um ein Experiment, „Leben ohne Licht“ oder so… Ich teilte den Beitrag in meiner Pinnwand. Niemand reagierte auf den Post und irgendwann sah ich ihn mir nochmal genauer an.

Ein Startup-Unternehmen in Berlin mit dem Namen „Lumizil“ hatte sich ein Experiment ausgedacht. 10 Tage ohne Lampen. Ich las alles durch, was ich finden konnte und zeigte es meinem Mann. Sein Kommentar: „Na los, bewirb‘ dich.“

Es dauerte noch ein paar Tage, bis ich dann tatsächlich sowas wie eine Bewerbung schrieb. Einerseits wollte ich gelesen werden und mir Zeit nehmen, um nicht einfach irgendwas zu schreiben. Andererseits.. wollten wir echt bei so einem komischen Experiment mitmachen?

Das Experiment heißt genau: „LOL – Leben ohne Lampen“

Es geht darum, 10 Tage ohne Lampen zu leben, nicht ohne Licht. Jeder Haushalt mit mindestens 3 und maximal 5 Personen darf sich bewerben.
Zu Beginn des Experiments kommt eine Firma, um alle Lampen und Leuchten aus dem Haushalt zu entfernen. Und dann wird es dunkel. Taschenlampen, Handylicht, Fernsehen, Kühlschrank, Kerzen sind erlaubt.

Wer „überlebt“ und das Experiment erfolgreich beendet, bekommt neue Lampen ins Haus – im Wert von 5.000 Euro!

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An einem Morgen, als die Jungs im Kindergarten waren, schrieb ich also unsere Bewerbung. Wir hatten niemandem und nicht den Kindern davon erzählt.. Es war ja nicht mehr als eine Idee und eine Bewerbung.

Zwei Tage später, an einem Samstag, kam die Antwort:

Liebe Familie,
danke für Eure sympathische Bewerbung: Klingt schonmal sehr interessant! Dass einer von Euch bereits bloggt, ist auch klasse. Und dass ihr Herausforderungen liebt – sehr schön, das ist natürlich die Voraussetzung für dieses Experiment 🙂

Wir könnten Euch jetzt einige weitere Fragen stellen, aber da ihr wie wir aus Berlin seid, möchten wir gerne vorschlagen, dass wir Euch einfach mal besuchen kommen. Wäre das in Ordnung für Euch? Dann können wir Euch kennenlernen und uns am besten ein Bild von Euch machen :)“

Voller Vorfreude und Aufregung verabredeten wir uns gleich für den nächsten Montag. Das war dann der Frühstücksgast, den ich hier schonmal erwähnte.

Wir tranken Kaffee und redeten. Er erklärte uns das Experiment ein bißchen genauer und stellte Fragen. Wir sahen uns das Experiment ein bißchen genauer an und stellten Fragen.
Zu dem Zeitpunkt erfuhr ich, dass nur ein Haushalt an dem Experiment teilnehmen sollte.. es würde also nicht sowas wie ein Wettbewerb sein. Und umso unmöglicher erschien es mir, tatsächlich ausgewählt zu werden.

Wir besprachen, wie weit wir im Rahmen des Experiments in die Öffentlichkeit gehen würden. Wir besprachen, wie oft wir als Familie mit Text oder Fotos oder Video berichten könnten. Wir besprachen kleine extra Herausforderungen, die das Experiment aufregend und spannend machen könnten. In Dunkelheit kochen, in Dunkelheit mit Freunden spielen, in Dunkelheit die Kinder baden, in Dunkelheit schminken, in Dunkelheit putzen und solche Späße.
Außerdem sollte es zwei besondere Tage während des Experiments geben. Ein Tag, an dem ein heller Schweinwerfer zur Verfügung gestellt wurde – und ein anderer Tag, an dem sogar die Fenster zugeklebt werden sollten.

Unser Gast erklärte uns, wie das mit dem „Gewinn“ aussehen könnte. Die Lampen, die am Anfang abgebaut werden, würden nicht zurückkommen. Also, wir könnten sie verschenken, aufheben oder wegwerfen. Mit Hilfe von Inneneinrichtern würde dann ein völlig neues und perfektes Beleuchtungskonzept für das Gewinnerhaus erstellt werden. Wir könnten natürlich selbst mitbestimmen und aussuchen. Während die Lampen aber eingebaut werden, würde die Familie dann in ein Café geschickt werden, um diesen Überraschungseffekt zu haben, den man ja von diversen TV-Sendungen kennt.

Es hörte sich alles wirklich toll und nicht zu verrückt an, wir hatten große Lust auf das Experiment. Wir merkten, dass auch wir als Familie mit Kindern und in eigenem Haus soetwas wie eine gute Zielgruppe und interessante Objekte für das Experiment sein könnten.

Bevor unser Gast von Lumizil verschwand, fotografierte er alle Lampen in unseren Zimmern. Wir fanden, dass uns die Trennung von einigen von ihnen nicht schwer fallen würde… Er sagte, dass sich knapp hundert ernstzunehmende Haushalte beworben hätten und noch so 20 im Rennen seien.

Dann erzählten wir den Kindern und einigen Freunden ein paar Einzelheiten vom Experiment. Ab und zu versuchten wir, zu üben und stellten fest, dass es dann wirklich sehr dunkel war – und dann hörten wir lange nichts. Bis heute Abend…

Ich war mit Emilian auf einem großen Kindergeburtstag. Als ich während des Abendessens kurz auf mein Handy sah, entdeckte ich mehrere Anrufe in Abwesenheit und eine Nachricht:

„Hallo Familie B.,
schonmal ’ne gute Nachricht: Ihr seid unter den zwei Haushalten, zwischen denen es sich jetzt noch entscheidet. Könntet ihr mich heute Abend noch zurückrufen?…

Ich leitete die Nachricht sofort an meinen Mann weiter und noch bevor wir vom Geburtstag wieder zuhause waren, schrieb er mir: „Wir sind erwählt!!!!!!“

Und jetzt sind wir ganz fürchterlich aufgeregt und gespannt und glücklich! Emilians erste Reaktion waren dicke Kullertränen: „Ich schaff‘ das nicht, Mama!“

– In den letzten Tagen sind einigen Lampen im Flur kaputt gegangen, als hätten sie es geahnt.

– Wir sehen jetzt, wie dunkel hier einige Ecken sind, wir denken, dass wir durchhalten und freuen uns riesig auf das neue Licht!

– Wir sehen Termine, die in diesen 10 Tagen schon feststehen und sind gespannt, wie unsere Gäste das finden.

– Wir sind gespannt, wie und wo wir in den Medien auftauchen und freuen uns auf das erste Interview am Samstag!

– Wir sind froh, dass die jetzigen Lampen wirklich abgebaut werden, weil Liam so oft und gern auf die Lichtschalter drückt.

– Wir stellen fest, dass wir uns eigentlich wirklich noch in der dunklen Jahreszeit befinden und wissen, dass es dann wirklich dunkel wird!

– Wir haben den Kindern schon versprochen, dass wir während des Experiments bei ihnen am Bett bleiben, wenn sie einschlafen, weil sie die Dunkelheit nicht gewohnt sein werden.

Aaaaaaaaah! Schon in der nächsten Woche geht es los und ich werde euch hier unbedingt auf dem Laufenden halten! Auch bei Lumizil gibt es einen Blog, auf dem ihr von uns lesen könnt!

Ich bin so gespannt!

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