mamasbusiness

papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

Hallo September!

Ich komme irgendwie gerade nicht hinterher…
Anfang August waren wir noch im Urlaub an der Ostsee – und jetzt haben wir ein zweites Kind eingeschult und starten in den Herbst? Wann ist das passiert?

Wir hatten heute einen freien Familien-Samstag und haben uns treiben lassen. Gerade habe ich in Rekordzeit mit gefühlt vier Händen zwei schöne Kuchen von Frau Frische Brise gebacken. Morgen gibt es nach dem Gottesdienst ein Mittagessen für alle.

Für den Spaziergang heute habe ich alle meine Männer gezwungen, eine lange Hose anzuziehen, weil ich selbst schon einen kleinen Schnupfen habe – wahrscheinlich wegen zu wenig Kleidung – und dann war es doch so schön warm heute!

In der Nacht zu heute haben Papa und Liam im Zelt geschlafen, das war noch so ein Punkt von der Sommerliste. Und Liam tut jede extra Aufmerksamkeit gerade sehr gut… die Schule ist noch ungewohnt für ihn. Er hat es nicht leicht, oder macht es sich nicht leicht. Er hat Sorgen und Fragen. Er versteht Dinge nicht und hat Angst vor neuen Situationen. – Aber bei jeder einzelnen Träne, bei jeder Frage und jedem Händchen halten weiß ich, dass das vor 2 Jahren mit Emilian ganz genau so war. (Und bei mir vor … Jahren auch!)
Emilian ist jetzt ein ziemlich toller, guter, cooler Schüler – aber er brauchte seine Zeit und unsere Hilfe. Bei mir war das auch so. Und genau so ist es jetzt auch. Es ist schwer. Und wir müssen da durch. Und mein Herz leidet. Aber wir schaffen das! Wir alle.

Ähm… Hallo September!
Du wirst gut!

Im September werde ich…

… mit Jari beim Arzt eine nächste Impfung abholen.
… Sonne tanken.
… einen neuen Nagellack ausprobieren.
… mit meinem Mann zu einem besonderen Date gehen! (Ich berichte.)
… die zweite Schulwoche mit Liam schaffen.
… Hände halten, Tränen wischen und Erfolge feiern.
… Müsliriegel selbst backen.
… nach langer Pause wieder ein Doula-Weiterbildungs-Wochenende haben!
… einen Arzttermin für mein anstehendes Kreißsaal-Praktikum wahrnehmen.
… Elternabende besuchen.
… mit der Kirche das jährliche große Nachbarschaftsfest feiern.
… meine erste Geburt als Doula miterleben!!! (Ich werd‘ verrückt!)
(Das ist eigentlich viel zu krass für eine Zeile… aber echt!)
… unsere LadiesNight Kleidertausch-Party feiern. Wohoo!
… das neue MOPS-Jahr mit vielen neuen Mamas starten.
… den Sommer im Garten verabschieden.
… das Leben wieder nach drinnen verschieben.
… Geburts-Bücher lesen.
… den letzten meiner drei Geburtsberichte aufschreiben.
… Socken anziehen.
… Tee trinken.
… das Leben feiern.

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Hallo September!

Der Urlaub ist fast vorbei, es ist so viel passiert!
Doch erstmal: Hallo September!

Im September werde ich …

… meine lieben Kinder wieder nachhause holen.
… einmal kurz Ostsee-Urlaub machen.
… meine Füße ins Meer halten.
… goldenes Wetter genießen.
… zum ersten Mal eine Schultüte füllen.
… auf einem ersten Elternabend die Lehrerin unseres Sohnes kennenlernen.
… eine letzte Woche ohne Schule mit dem Großen verbringen.
… mein Kind einschulen!
… ein Kind täglich zur Schule bringen. (Das Staunen hört nicht auf!)
… meine Hebamme kennenlernen bzw. wiedersehen.
… unser Baby bei der Feindiagnostik bewundern.
… ein Jubiläum und Nachbarschaftsfest mit der Kirche feiern.
… mich mit Freundinnen treffen.
… mit den Kindern zu Friseur und Zahnarzt gehen.
… neue Erstklässler-Eltern kennenlernen.
… mit einem Seufzen den Sommer gehen lassen.
… in den 7. Schwangerschaftsmonat wechseln.
… Tomaten, Himbeeren und Zucchini ernten.
… Herbstblätter sammeln.

Der September und der Oktober gehören zu den Monaten, die für mich immer wieder einen schweren Abschied vom Sommer bedeuten. Wenn ich nur an die Jacken und Mützen denke, die wir gegen FlipFlops und kurze Hosen tauschen müssen…

Aber immer mal wieder entdecke ich auch Herbst-Schönheiten, die mir gefallen. Und ich freu mich drauf!

Ausserdem sieht unser Leben gerade so aufregend und abwechslungsreich aus.. ich kann mir vorstellen, dass diese nächsten Monate bestimmt an uns vorbeisausen…
Wir freuen uns riesig auf die Einschulung, denn dann geht endlich das los, über das wir seit Monaten reden und planen. Der Schulalltag ist im Kopf noch sooo weit weg… Noch 9x schlafen, meine Güte. Ich bin so gespannt!

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12 von 12 im Juli

Es ist schon Mitte Juli, meine Güte.
Dieser Sommer ist besonders für uns. Wir fahren gar nicht weg, jedenfalls nicht zu viert. Aber der Anfang der Sommerferien bedeutet in diesem Jahr das Ende der Kindergartenzeit für Emilian. Ein großes Ereignis!

Heute war ein schöner ruhiger Tag. Ich wusste gar nicht, dass wir sowas noch können.

1. Meine Schwester traut meiner Wetter App mehr als ihrer und fragt nach. Sieht doch gut aus.

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2. Wir haben heute etwas Besonders mit Emilian vor, also bringe ich den kleinen lustigen Liam allein in die Kita.

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3. Nach einem Frühstück gehen wir drei in die Stadt: Wir suchen einen Schulranzen aus!

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4. Dieses ganze Thema um die Schule ist ganz schön aufregend. Was alles dazu gehört!

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5. Die Schultüten und Ranzen habe ich mir viel größer vorgestellt.. Wahrscheinlich ist es bei mir einfach zu lange her. Uns wird eine Schultasche empfohlen, die anfangs noch eher Rucksack ist und dann umfunktioniert werden kann. Emilian sucht sich ein Dino-Motiv aus und bleibt dabei, auch wenn wir es vielleicht etwas zu gruselig finden. Das ganze Paläontologen-Ding passt einfach zu ihm und die Schultasche ist bestellt!

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6. Emilian darf für Liam und sich ein kleines Auto aussuchen und wir genießen den sonnigen Vormittag zu dritt.

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7. Wir haben nichts weiter vor und ich topfe ein paar Pflanzen um, während die Kinder im Pool spielen. So ein Glück! Ich weiß nicht, wann so eine Garten-Gemüse-Frau aus mir geworden ist, aber ich finde es toll.

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8. Guckt euch mal meine Tomaten an!!! Und nicht, dass hier einer sagt, da waren nur Blätter…

 

9. Und um das Familien-Sommerglück perfekt zu machen, erbarme ich mich sogar und spiele ’ne Runde Fußball mit den Jungs. 

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10. Emilian spielt Galionsfigur und bringt uns zum Lachen.

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11. Ich drehe noch eine Runde und besorge Abschiedsgeschenke für die Erzieherinnen.

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12. Am Abend backe ich Schoko-Muffins.
Sehen die nicht so gut aus?

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Die Jungs haben noch 8 Kita-Tage und dann kommt der Sommer. Eine to-do-Liste für die freie Zeit haben wir schon erstellt. Ich freue mich aufs Ausschlafen!!! Und jeden Tag warten wir auf Post aus der Schule. Wir werden dann erfahren, in welche Klasse Emilian kommt und welche Schulsachen wir noch besorgen müssen.

Für alle, die gern etwas zur Einschulung schenken möchten, gibt es unsere Amazon-Wunschliste. Vielen Dank!!

Ich trage mich noch in die 12 von 12-Liste bei Caro ein und wünsche euch eine gute Nacht!

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Hallo Juli!

Ich tue jetzt mal so, als würde das volle Wochenende mit den ersten Juli-Tagen noch vor uns liegen…

Im Juli werde ich…

… einen Tag bei uns mit meinen Großeltern verbringen.
… mit Freunden Hochzeit in einer romantischen Scheune in Brandenburg feiern.
… das aufregendste Fußball-Spiel meines Lebens sehen.
… zu einem großen White Dinner in Berlin gehen.
… Sommerfest mit Geflüchteten feiern.
… im See baden.
… mit meiner Cousine zu Oma fahren.
… das EM-Finale mit Freunden sehen und feiern. Ob Deutschland oder Island – ist doch egal.
… vielen Freunden zum Geburtstag gratulieren.
… bestimmt nochmal zum Erdbeerhof fahren.
… mit dem Großen den Kita-Abschied feiern. Noch 10 Kita-Tage…
… eine Schultasche für mein großes Baby kaufen.
… eine Pool-Party mit Freundinnen feiern.
… mit Freunden aus der Kirche das vergangene Jahr feiern und die Sommerpause einläuten.
… Sommerferien mit meinen Kindern genießen.
… mit meiner Schwester ins Open Air Kino gehen.
… eine fette Party zu Ehren des dritten runden Geburtstags meiner Schwester feiern.
… meine ersten eigenen Tomatenpflanzen pflegen.
… Sommer in Berlin genießen.

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Es ist soweit.

Ich kann es nicht glauben…
Dieses Jahr (was eigentlich 10 Monate waren), auf das wir so lange gewartet und das wir lange geplant haben, ist vorbei. Die Wohnung ist leer, es ist 20:00 Uhr und wir sind bereit.

Wir waren zum letzten Mal in der Kirche, sind eine Runde mit dem Kinderzug gefahren, haben uns verabschiedet und Freunde getroffen, Fotos gemacht. Wir haben gebetet und mit den Tränen gekämpft. Mit einer unserer Lieblings-Familien waren wir zusammen Mittag essen, zum letzten Mal. Auf dem Weg zum Auto hat mich mein Mann kurzerhand in ein Nagelstudio geschickt. Das war eine Sache, die ich gern vor der Abreise noch gemacht hätte, aber im Trubel der letzten Tage vergessen hatte. Nun hat es geklappt. Es gab dann auch zum letzten Mal FrozenYogurt, am Abend kam ein Freund mit seinen beiden Söhnen und einer großen Pizza vorbei.

Die Koffer sind gepackt und ich hätte wirklich nicht gedacht, dass wir zu viel haben. Aber es ist so. Unglaublich. Diese Packerei hat nochmal an aller Nerven gezogen. Trotzdem mein Mann noch losgefahren ist, um einen zusätzlichen Koffer zu kaufen, haben zwei von ihnen Übergewicht. Argh. Und wir haben echt viel hier gelassen, weggeschmissen und weggegeben. Zum Umpacken haben wir keine Kraft und Ideen mehr. Wie teuer das wohl wird? Wir haben 5 Koffer, die wir aufgeben möchten. Und wir haben 6 Handgepäck-Stücke. Und die Kinder. Ich werd‘ verrückt…

In meinem Bauch ist ein Gefühl, das sich nicht schön anfühlt.
Ich möchte mich in eine Ecke legen und liegen bleiben.
Zu viel auf einmal.
Wenn wir im Flugzeug sitzen – oder besser, wenn wir in Berlin feststellen, dass alle unsere Koffer mitgekommen sind… dann wird es mir besser gehen. Aber die nächsten Stunden (ich weiß nichtmal, wie viele es sein werden), müssen wir einfach überstehen.

Wir werden morgen um 3:00 Uhr nachts aufstehen, dann ist es in Deutschland 12:00 Mittags. Bitte denkt an uns.

Und dann sind wir bald wieder da!

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