Es ist soweit.

Ich kann es nicht glauben…
Dieses Jahr (was eigentlich 10 Monate waren), auf das wir so lange gewartet und das wir lange geplant haben, ist vorbei. Die Wohnung ist leer, es ist 20:00 Uhr und wir sind bereit.

Wir waren zum letzten Mal in der Kirche, sind eine Runde mit dem Kinderzug gefahren, haben uns verabschiedet und Freunde getroffen, Fotos gemacht. Wir haben gebetet und mit den Tränen gekämpft. Mit einer unserer Lieblings-Familien waren wir zusammen Mittag essen, zum letzten Mal. Auf dem Weg zum Auto hat mich mein Mann kurzerhand in ein Nagelstudio geschickt. Das war eine Sache, die ich gern vor der Abreise noch gemacht hätte, aber im Trubel der letzten Tage vergessen hatte. Nun hat es geklappt. Es gab dann auch zum letzten Mal FrozenYogurt, am Abend kam ein Freund mit seinen beiden Söhnen und einer großen Pizza vorbei.

Die Koffer sind gepackt und ich hätte wirklich nicht gedacht, dass wir zu viel haben. Aber es ist so. Unglaublich. Diese Packerei hat nochmal an aller Nerven gezogen. Trotzdem mein Mann noch losgefahren ist, um einen zusätzlichen Koffer zu kaufen, haben zwei von ihnen Übergewicht. Argh. Und wir haben echt viel hier gelassen, weggeschmissen und weggegeben. Zum Umpacken haben wir keine Kraft und Ideen mehr. Wie teuer das wohl wird? Wir haben 5 Koffer, die wir aufgeben möchten. Und wir haben 6 Handgepäck-Stücke. Und die Kinder. Ich werd‘ verrückt…

In meinem Bauch ist ein Gefühl, das sich nicht schön anfühlt.
Ich möchte mich in eine Ecke legen und liegen bleiben.
Zu viel auf einmal.
Wenn wir im Flugzeug sitzen – oder besser, wenn wir in Berlin feststellen, dass alle unsere Koffer mitgekommen sind… dann wird es mir besser gehen. Aber die nächsten Stunden (ich weiß nichtmal, wie viele es sein werden), müssen wir einfach überstehen.

Wir werden morgen um 3:00 Uhr nachts aufstehen, dann ist es in Deutschland 12:00 Mittags. Bitte denkt an uns.

Und dann sind wir bald wieder da!

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