11. September 2026
Heute hat unser neues MomCo Jahr begonnen!
Und in diesem Herbst feiern wir Jubiläum.
Seit Herbst 2016 gibt es unsere Gruppe. In Kalifornien habe ich das MOPS Konzept kennen- und lieben gelernt. Dann, schwanger mit Kind 3, hat es 2016 endlich geklappt, dass unsere Gruppe in Berlin gegründet wurde.
In diesen Jahren ist viel passiert. Bei uns und weltweit. Die Corona Pandemie. Die politische Unsicherheit. Geburten-Rückgänge. Weltweite Unruhen. Herausforderungen für Familien. Digitalisierung.
Seit 10 Jahren gibt es unsere Gruppe und in diesen 10 Jahren sind bestimmt 100 Mamas mit noch mehr Kindern durch unseren Raum gewandert. Ich bin sehr stolz, dankbar und glücklich über diese wertvolle Beziehungen, denn ich weiß von einzelnen Lebensgeschichten, die wirklich verändert und verbessert wurden, durch den Zusammenhalt einer Mama-Gruppe.
Denn MomCo ist für die Mama. Nicht für das Kind.

Die Verbindung und Zusammenarbeit der über 1.500 Gruppen!! weltweit ist in den Jahren so gewachsen. Es gibt auf jedem Kontinent regionale Leiterinnen, es gibt Konferenzen, es gibt Übersetzungen der Materialien in immer mehr Sprachen, es gibt regelmäßige Online Treffen und es ist wirklich so einfach, eine Gruppe zu leiten. Fragt mich gern bei Interesse! Da hat die Pandemie dem Online-Arbeiten wirklich einen großen Schub gegeben.
Für alle Länder und Gruppen gibt es ein gleiches Jahres-Thema.
Neben Schriftarten, Farben, Deko-Ideen, Sprecher-Videos und vielen Aktivitäten werden wirklich gute Inhalte vorbereitet, die viel Programm für 12 Monate beinhalten und leicht umzusetzen sind. Unsere Gruppe trifft sich in deutsch, das bedeutet etwas mehr Aufwand für mich – aber es lohnt sich!
Die Themen werden weltweit abgestimmt und vorbereitet. Ich war schon mehrmals erstaunt, wie gut ein Thema in unsere derzeitige Situation als Familie, Gruppe, Stadt und Land gepasst hat. Es geht im Großen immer darum, die Mama zu sehen, zu ermutigen, anzufeuern, zu unterstützen, herauszufordern und zu begleiten. Mit ganz viel Liebe.
Beispielsweise:
Alles aus Liebe.
Wunderschönes Chaos.
Sei einfach du.
Auch, wenn’s peinlich wird.
Wir gehen zusammen.
Wir leuchten im Dunkeln.
Wilde Hoffnung.
Leben in Fülle.
Und dieses Jahr: Good Company. In guter Gesellschaft.
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Ich möchte euch einfach kurz die Inhalte des kommendes Jahres weitergeben, weil ich es so gut finde.
In guter Gesellschaft
Die Freundschaft aus den 90ern zurück holen.
Welche Erinnerungen hast du an die Freundschaft aus den 90er Jahren?
– spontan zum Spielen treffen
– einfach bei Freunden klingeln
– unendliche Rollen am Klettergerüst
– Sticker tauschen
– Kaugummi kauen und Kassetten hören
– draußen spielen, bis es dunkel wird
– Brieffreundschaften
– sich gemeinsam Locken drehen
– Schlüsselanhänger sammeln
Wo sind diese Verbindungen? Wann ist diese Unbeschwertheit verloren gegangen? Wann ist die beste Freundin verloren gegangen…?
Das Leben hat sich verändert. Es ist eine andere Zeit. Die Kinder haben uns verändert. Die Kinder haben die Freundin verändert. Das Smartphone hat einiges verändert. Wir sind auseinander gezogen. Das Leben ist so voll. Wir ziehen uns zurück. Wir schließen uns aus. Wir drehen uns um uns selbst.
Zu jedem Überthema gibt es kleine Unterthemen.
In diesem Jahr:
Wir wollen…
… unterbrechbar sein.
… uns Worte sagen, statt Sorgen machen.
… das Leben schön machen.
… uns selbst treu bleiben.
Unterbrechbar sein.
Unser Leben ist voll. Verabredungen werden immer schwieriger. Die besten Momente passieren meist spontan. Du triffst eine andere Mama auf dem Spielplatz, weil eure Kinder sich begegnen. Der Mama in der Bahn fällt ein Spielzeug aus dem Wagen. Eine Nachbarin braucht spontan Hilfe. Im unpassendsten Moment? Ja! Wahre Beziehung kostet Zeit. Und wir wurden nicht geschaffen für ein Leben, für das wir keine Zeit haben! Manchmal konzentrieren wir uns so auf uns selbst, dass wir die besten Momente verpassen. Schau der fremden Mama in die Augen, wenn ihr euch zum ersten Mal begegnet. Backe einfach Kekse für die Nachbarin. Sag der Einladung zu – und sag nicht im letzten Moment ab! Feuere die Freundin bei ihrem Marathon an. Hilf beim Umzug! Lass dich vom Leben unterbrechen!
Uns Worte statt Sorgen sagen.
In diesem Teil geht es darum, die echten Wahrheiten und Zusprüche des Lebens in der Bibel zu lesen. Dazu gehören sicher andere auch ermutigende Sätze, für die, denen die Bibel fremd ist. Statt im Kopf immer wieder dieselben Sorgen und Ängste zu drehen, hilft ein Zuspruch, den wir uns laut sagen. Oder vorlesen. Oder an den Spiegel schreiben. Hab keine Angst. Was, wenn alles gut geht. Sei stark und mutig. Ich bin bei dir. Wir gehen zusammen. Danke Gott. Ich bin geliebt.
Das Leben schön machen.
Frauen haben die Gabe, einfach Dinge schön zu machen. Gib uns Mehl, Zucker und Butter – und wir zaubern ein Festmahl. Gib uns eine Junggesellen-Wohnung und wir erschaffen ein gemütliches Zuhause. Aus der Liebe zwischen Mann und Frau wird ein wunderschönes kleines Baby. Mit Gottes Hilfe können wir das Leben schöner, bedeutungsvoller, leckerer und angenehmer machen.
Das Leben darf schön sein. Wir müssen im Regen raus? Kauf‘ dir schöne Gummistiefel! Du bist viel mit Kind unterwegs? Mach dir eine Lichterkette ins Auto oder an den Kinderwagen. Wir dürfen es uns schön machen und über das Gute sprechen – anstatt immer nur das Schlechte zu betonen. Negativ kann jeder. Zynismus ist überall. Ein fröhliches Herz kann heilsam wie eine gute Medizin sein. Schönheit ist kein Luxus – sie ist Resilienz.
Uns selbst treu bleiben.
Es kann sich so einsam anfühlen, alles zu wissen – und doch nicht zu wissen, was man tun soll. Wir brauchen nicht mehr Informationen – wir brauchen Weisheit! Charakter und Integrität machen ein gutes Leben aus. Selbsthilfe und Härte haben nicht zum Erfolg geholfen, wie gedacht. Weisheit gibt uns Halt. Mögen wir wieder sehen, was das Richtige ist.
In diesem Jahr wollen wir…
- wahre Verbindung erleben.
- Angst vor Zurückweisung überwinden.
- gute Freunde sein – keine perfekten.
- von einer zerbrochenen Freundschaft heilen.
- Mut für neue Freundschaften finden.
- trotz Unterschieden dazugehören.
- Spaß haben.
- gekannt werden.
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Ich freu mich so auf dieses Jahr und die Mamas, mit denen ich diese Gedanken teilen kann.
Aus den Rückmeldungen zu unserem Jubiläum lese ich, wie wichtig in unserer Zeit genau so eine Mama-Gruppe ist:
- Ich habe dort so viele tolle Kontakte geknüpft und vor allem diesen ehrlichen Austausch mit anderen Mamas sehr zu schätzen gelernt. Einfach mal den Gefühlen freien Lauf lassen zu können und dabei festzustellen: „Oh, mir geht es damit gar nicht alleine so.“
- Es ist ein Raum, in dem man einfach man selbst sein darf – und in dem man zwischendurch auch mal wieder Frau und nicht nur Mama sein kann.
- Für mich ist diese Gruppe ein absoluter Schutzraum, ein Ort, an dem man vollkommen frei und authentisch sein darf.
- MomCo ist der Ort der Sicherheit, Geborgenheit, des ehrlichen Austausches.
- Ich finde es schön, dass bei MomCo nicht einfach nur Treffen stattfinden, sondern dass wirklich Gemeinschaft entsteht. Es gibt Raum für Gespräche, für Glauben, für persönliche Gedanken, für gemeinsames Lachen und natürlich auch für unsere Kinder. Jeder bringt seine eigene Geschichte mit, und trotzdem verbindet uns so vieles.
- Man wird wirklich gehört. Man bekommt Unterstützung und Anregungen. Das ist sehr schön und es ist dort immer eine angenehme Atmosphäre.
- Egal, wie stressig meine Tage waren oder welcher Kummer auf mir lag, ich hatte dort immer offene Ohren und Herzen. Es ist immer eine Freude hinzugehen und danach fühle ich mich immer besser. Diese Gemeinschaft gibt mir so viel Kraft und Selbstvertrauen in mich, das ich vorher nicht hatte.
- MomCo ist für mich eine kleine Auszeit, auch wenn ich mit Kind da bin.
- Das erste Mal kam ich, als unser Sohn gerade geboren war und ich im Schock über all die Veränderungen steckte. Und dann erzählten da andere, erfahrene Mamas von ihren Schwierigkeiten und Herausforderungen – das war für mein Herz und mein Mamawerden sehr bewegend und tröstlich.
Wie bewegend!
Ich bin so dankbar.
Wenn du in deinem Herzen spürst, dass deine Stadt so eine Gruppe braucht, dann sprich‘ mich an! Es ist wirklich nicht schwer, Teil unserer Gemeinschaft zu werden.
Wenn du eine Freundin in Berlin hast oder selbst zu einer Gruppe dazu gehören möchtest, dann komm vorbei! Erzähl‘ von MomCo und bleib‘ nicht länger allein!

Danke fürs Mitlesen und Teilen!
Wenn du unsere MomCo Gruppe unterstützen möchtest,
lade ich Dich ein,
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Wie alles begann!
Weitere Texte aus meinem Blog dazu:
Die erste Erfahrung – Oktober 2014
Europa Konferenz Heidelberg – April 2019