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Weihnachtsferien!

Die Kinder unserer Kirche haben gestern ein ganz tolles Weihnachtsmusical aufgeführt. Emilian war dabei und wir sind sehr stolz auf ihn. Fast wäre er nicht mit auf die Bühne gegangen… Er hatte nämlich seine ganze Schulklasse eingeladen – und war sehr enttäuscht, dass niemand gekommen war.

Zur Schlafenszeit wurde Emilian immer stiller und wärmer, Liam weinte wegen Ohrenschmerzen – diesmal im anderen Ohr. Und nach einer kurzen, unbequemen Nacht saßen wir vier dann alle beim Kinderarzt. Und so sieht es jetzt hier aus:

Emilian hat Streptokokken und Liam eine leichte Ohrenentzündung im zweiten Ohr. Für das Baby ist es nicht gefährlich – wir tun trotzdem alles dafür, uns nicht anzustecken.

Sobald Liam auch nur einen Tropfen Medizin bekommt, hat er wieder Energie. Er flitzt und tobt und singt und tanzt – auch an einem Montagmorgen, wenn alle anderen vor sich hin träumen.

Emilian wird blass und ruhig, liegt auf der Couch, hört Hörspiele und schläft. Er bekommt Medizin und darf in diesem Jahr nicht mehr in die Schule gehen.
Eigentlich schade, denn die letzten Tage vor Weihnachten sind ja irgendwie auch gemütlich und feierlich. Aber seine Lehrerin ist auch krank und viel wird er nicht verpassen. Wir werden uns ein paar Hefte mit in die Ferien nehmen und müssen dann erst im Januar wieder früh aufstehen. Eigentlich toll!

Gestern wurde ich zweimal gefragt, ob mein Bauch schon „tiefer liegen“ würde. Ich hab nichts gemerkt und von oben sieht es ja nicht anders aus – aber der Gedanke, dass es bald losgehen könnte, macht mich ganz hibbelig.

Ich schreibe mit ganz vielen Freundinnen, die ein paar Tage alte Babys haben. Am Samstag bin ich selbst zum ersten Mal Tante eines kleinen süßen Neffens geworden – und irgendwie bin ich jetzt bereit! Alles hier ist fertig, aufgebaut und gewaschen – einzig Emilians Krankheit und die Tatsache, dass noch Dezember ist, stört ein bißchen.
Aber ich wurde daran erinnert, dass auch die schlimmste Geburt vorbei geht und dass das Ergebnis so süß und lohnenswert ist! Meine Jungs waren ganz entzückt und verliebt, als wir ihnen vom neuen Cousin erzählt haben. Und erst der Bruder…
Ich habe also die wichtigen Zettel für die Geburt im Krankenhaus ausgefüllt und warte jetzt. Ich freu mich richtig!

Wir haben noch keinen Weihnachtsbaum und sind mit der Entscheidung für oder gegen einen Baum noch nicht ganz durch. Es könnte ausserdem sein, dass wir es in diesem Jahr nicht einmal schaffen, auf einen Weihnachtsmarkt zu gehen…
Und jetzt sind wir krank und hochschwanger – und wir legen viel Wert auf Ruhe. Ich backe nur das leckerste nötigste und koche Glühweingelee, damit ich das leckere Getränk wenigstens kurz riechen kann.
Wir sehen uns Weihnachtsfilme auf Netflix an, hören Pentatonix-Musik, trinken Bratapfel-Tee und genießen Ruhe und Gemütlichkeit.

Um uns und euch mal abzulenken, schreibe ich zum letzten Mal im Jahr 2016 unsere Kindersprüche auf:

* Wir sind im Schwimmbad, ich mit Babybauch. Ich sehe eine Frau, die im Bikini im Babybecken sitzt und ein ganz kleines Neugeborenes auf dem Arm hat. Ich zeige es meinen Jungs und Liam fragt mit großen Augen: „Ist das grad rausgekommen???“

* Wir lesen Yakari und geben uns auch Indianer Namen.
Ich schlage für Liam „Krachender Popo“ vor, weil er gern mal laut durch die Gegend pupst.
Emilian sucht für mich „Glänzender Schmetterling“ aus…
In dem Buch heißt einer „Der der alles weiß“.
Ich frage Emilian: „Wen fragst du denn, wenn du etwas wissen möchtest?“
Seine Antwort: „Also.. meistens werde ich gefragt.“

* Wir reden darüber, warum das Polizei-Licht blau leuchtet. Weil nämlich kaum ein anderes Licht in der Stadt blau leuchtet und so die Polizei-Autos schnell gesehen und wahrgenommen werden.
Ich frage Liam: „Warum leuchten die Lampen bei Polizei blau?“
„Na, weil da blaue Lampen drin sind.“

* Die Jungs spielen mit Papa ein neues iPad-Spiel. Sie kämpfen mit kleinen Figuren gegeneinander. Emilian versucht sich, an seine liebsten „Waffen“ zu erinnern. Er meint „Bazooka und Kanone“ und sagt „Sambuca und Kanone“!

* Liam geht in den Garten und sagt: „Ich bauarbeiter ein bisschen weiter…“

* Ich finde im Wohnzimmer ein kleines Krabbeltier und werfe es in den Müll. Kurz danach bringt Liam mir auch eine tote Kellerassel. Ich bedanke mich und er sagt zögernd: „Aber… ich mag eigentlich nicht, dass wir Tiere tot machen…“

* Ich bezahle meinen Einkauf bei ernstings family. Liam kommt gern mit zur Kasse, weil es da meist Gummibärchen gibt.
Er wird gefragt: „Magst du eine Tüte Gummibärchen?“
Liam nickt.
Er bekommt eine kleine Tüte.
Plötzlich ruft er: „Zwei!!“
Die Verkäuferin lacht und fragt: „Hast du einen Bruder hier?“

* Liam möchte im Kinderzimmer singen und bittet mich, ihm über Bluetooth ein Lied abzuspielen. Ich suche ein paar, von denen ich denke, dass sie ihm gefallen würden, aber er schüttelt den Kopf und sagt: „Es gibt tausend Lieder, die ich kenne. Warum machst du dann die falschen???“

* In einer ruhigen Minute erzählt Liam:
„Wenn wir uns im Morgen-Kreis in der Kita mit Singen begrüßen und alle „Liam“ singen, da bin ich immer schüchtern.“

* Ein anderes Mal puzzelt Liam und schimpft: „Jetzt reicht’s aber mir!“

* Die Jungs spielen an der Weltkarte. Sie raten ein Land mit E. Gesucht ist Estland.
Liam sagt: „Eeeeeine Schweiz.“

* In einem Adventskalender wechseln sich die Jungs mit den Päckchen ab. Liam soll die 7 öffnen. Er findet 9, denkt, es sei die 6 und öffnet sie.
Ich verpacke sie schnell wieder und frage ihn: „Weißt du, wie eine 7 aussieht?“
Seine Antwort: „Klar! Ich hab doch schon Buchstaben delernt. Bist du etwa dumm im Kopf???“

* Emilian ist krank und soll sich ausruhen.
Ich sage: „Komm auf die Couch, damit du nicht alleine bist.“
Liam guckt mich ganz erstaunt an, zeigt auf sein Herz und sagt: „Hä, er hat doch den Geist!“

* Emilian mahlt in der Küche mit Papa Kaffee.
Er sagt entzückt: „Liam, willst du mal riechen? Riecht umwerfend!
Liam fragt: „Also richtig eklig??“

* Am Samstag früh kommt Liam an unser Bett.
„Mama und Papa, ähm, ich hab mal zwei Fragen:
Erstens: Wann pancakest du?
Zweitens: Ich hab fast ins Bett despuckt…“

* Liam ruft abends im Bett: „Mein Körper hat Hunger.“

* Liam spielt mit Astronauten.
Er erklärt mir: „Ein Weltaller hat zu wenig Geld bekommen, er sucht jetzt Goldmünzen.“

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Alltags-Schätze

Liam hat einen Freund zu Besuch, Emilian macht Hausaufgaben und ich ruhe mich auf der Couch aus und berichte von unserem Alltag. Von unserem sehr ruhigen Alltag.

Heute war ich mal einkaufen, während die Kinder in Schule und Kita waren. Ich hab ein paar schöne Geschenke gefunden, aber zwei Stunden laufen reicht mir dann auch.

Emilian beneidet seinen Bruder, der drei Tage krank zuhause bleiben konnte, aber nach den zwei Fehltagen in der letzten Woche hat er deutlich mehr Hausaufgaben und ich hoffe, er denkt nochmal darüber nach.

Wir zählen die Tage bis zu den Ferien!
Emilian lernt viel und ich bin so stolz auf ihn.
Er ist ein fröhliches, beliebtes, aufmerksames Schulkind.


Wir haben über ein mögliches Konzentrations-Problem geredet und ich habe bemängelt, dass er oft Dinge vergisst, die er eigentlich machen sollte. Er sagte, in der Schule kann er sich alles merken, was er machen soll.
Den Eindruck habe ich zwar auch, das hilft mir aber nicht zuhause. Da ist mal wieder eine Belohnungs-Liste fällig…

In Mathe fängt er schon mit ersten Rechenaufgaben an, in deutsch liest und schreibt er ganz ordentlich. Ich liebe es, seine Hefte durchzublättern, seine Schrift anzugucken und seine Sätze zu lesen.

Er  ist fleißig und kaum schusselig, Schönschrift schreibt er vielleicht nicht, aber er ist ein Junge und ich beschwere mich nicht.

Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass ein Kind so schnell Lesen und Schreiben lernen kann. Er ist jetzt groß!
Er kann Einkaufszettel und Briefe schreiben und liest das Buch weiter, wenn ich zu lange Pause mache!

Liam weinte am Sonntag Abend viel, weil er Ohrenschmerzen hatte. Sowas kannten wir bei ihm noch nicht und wussten auch erst nicht, woran wir sind. Liam ist „himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“ in zwei Sekunden. Er kann brüllen vor Trauer oder Wut – und im nächsten Moment keine Luft bekommen, weil er so sehr lachen muss. Er kann ärgerlich Spielzeug durch die Luft schmeißen oder seinem Bruder in den Rücken beißen – oder er kann ganz allein für die komplette Familie den Tisch decken und Abendbrot vorbereiten. Er kann mit Sonnebrille auf der Nase und Gitarre in der Hand singen, dass die Wände wackeln, minutenlang eine Strophe in Endlosschleife –  oder er kann sich gelangweilt auf den Boden werfen und im Elend der Welt versinken. Er kann in Unterhose auf dem Tisch stehen und Geschichten in blühender Fantasie erzählen – oder er kann vor Schüchternheit versinken, ohne einen Pieps zu sagen.
Liam hat so viel Energie und Stimmung, das reicht für eine ganze Gruppe. Er ist kein Baby mehr – aber muss man sich das bei den jüngsten Kindern nicht auch noch sagen, wenn sie 18 sind?
Liam wird bald 5 und großer Bruder zu werden, wird ihm sehr gut tun. Er liebt das Baby jetzt schon und ich denke, das wird ihm leichter fallen, seinen Platz abzugeben. Er wird in seiner Rolle als Großer aufgehen.

Manchmal finde ich es schade, dass die Schule die beiden Jungs so „getrennt“ hat. Sie lieben und vermissen sich sehr und die Nachmittage verbringen sie zusammen, aber irgendwie ist jetzt was anders. Bei den Hausaufgaben muss Liam verschwinden, damit keiner den anderen ablenkt. Er liebt es, Emilians Stifte anzuspitzen und ist sein persönlicher „Schul-Stift-Anspitzer“. Er schreibt und übt gern mit dem großen Bruder, aber die zwei Jahre sind eben zwei Jahre.

Was auch immer das Baby an neuer Stimmung und Energie mitbringen wird – die beiden Brüder werden sich haben und sich auch brauchen.

Ja.. das Baby.
Wir sind fast mit allen Vorbereitungen fertig und das fühlt sich gut an. Auch, wenn ich noch 4 Wochen Zeit habe, kann man ja den genauen Termin nie wissen. Und falls es eben mal schnell geht, steht das Bett und der Kinderwagen und der Wickeltisch und die Babykleidung bereit.

Die Hebamme und der Arzt sind zufrieden mit allen Entwicklungen. Ich habe Zeit zum Ausruhen und schaffe aber noch viel. Dass sich die Schwangerschaft dem Ende naht, merke ich aber auch und ich bin bereit. Besonders am Abend, wenn ich immer ruhiger werde, wird das Baby aktiv und haut mit Ellenbogen und Knieen um sich. Manchmal zähle ich schon die Abstände, wenn es im Bauch zieht – und manchmal kann ich mich ins Bett legen und durchschlafen, als wäre nichts. Ich bin sehr gespannt!
Im Freundeskreis sind bereits 5 Babys in den letzten Wochen geboren. Auf eins warten wir gerade und das übernächste ist dann unseres!

Die beiden ersten Geburten gingen so schnell und waren „eigentlich okay“ – wenn man das mal mit ein paar Jahren Abstand sieht. Jetzt habe ich nicht richtig Angst, weil ich denke, dass es wahrscheinlich wieder schnell vorbei sein wird, aber Respekt habe ich doch. Das Wann und Wie und Wo ist so unsicher…

Im Moment kann ich es kaum erwarten, mich wieder ordentlich zu bücken, zu drehen, zu bewegen. Und die Freude auf das Kleine wird immer größer!

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Freude spenden.

Habt ihr schonmal einen Persönlichkeitstest gemacht?
Da gibt es ja inzwischen ne ganze Menge, seriös oder eher nicht so.

Es gibt da Tests aus diversen Zeitschriften, die dich und dein Essverhalten, dein Liebesleben oder deine Fitness in Kategorien einteilen.
Dann gibt es die, die deine Launen benennen und dich zu einem bestimmten Typ Mensch ernennen.
Oder die, die dein Verhalten in Gruppen auswerten.
Oder die, die dir helfen sollen, persönlich erfolgreicher zu werden.

Ich hab immer mal wieder Fragen für so Tests beantwortet, denn erstens können sich die Antworten und Auswertungen im Laufe des Lebens ändern, zweitens kann man ja die Fragen auf verschiedene Lebensbereiche (Ehe, Arbeit, Freizeit) beziehen.

Die Ergebnissen dieser Tests haben mir im Großen und Ganzen immer wieder gezeigt und bestätigt, dass ich eine kreative, initiative, äußerst kommunikative Person bin, die lieber mit Menschen, als allein ist, die personenorientiert denkt und handelt und spontan und emotional ist. Und so weiter.

Mir machen solche Tests Spaß, denn es ist ja irgendwie toll, meine „Macken“ da schwarz auf weiss zu einer Kategorie zugehörig zu lesen und zu wissen: „Es ist okay, dass ich so bin. Das entspricht meiner Persönlichkeit. Das ist normal. Es gibt andere, die genauso denken.“

Und dann kam der Birkman Test.
Für den Birkman Test werden zuerst schlappe 300 Fragen beantwortet. Fragen, die merkwürdig erscheinen und teilweise überhaupt nicht auf irgendein Ergebnis schließen lassen. (Damit du beispielsweise mit den Antworten nicht die Auswertung beeinflussen kannst.. soll ja Menschen geben, die sowas machen.)

Zuerst habe ich vom Birkman Test gehört, als ihn alle angestellten Mitarbeiter unserer Kirche gemacht haben und fasziniert, überrascht und dankbar für die Ergebnisse waren.

Viele Persönlichkeitstests zeigen unser Verhalten, das wahrgenommen wird. Die Birkman-Methode zeigt, wie es zu diesem Verhalten kommt, was uns antreibt und motiviert. Das sind unsere „Bedürfnisse“. Erfüllte Bedürfnisse bringen uns zu einem normalen, produktiven Verhalten. Ungestillte Bedürfnisse aber können ein Stressverhalten auslösen.

Ich habe diese 300 Fragen im letzten Jahr beantwortet.
Alle Mitarbeiter unserer Kirche haben ein Birkman-Coaching speziell für Engagement in Kirchen bekommen.
Die Auswertung habe ich in Form eines Heftes bekommen und zusammen mit den Mitarbeitern aus meinem Team angesehen.

Die Themen sind zum Beispiel:
– mein Führungsstil
– gute Motivationen für mich
– mein Arbeits- und Lernstil
– mein Gebets- und Glaubensleben

Wie schon gesagt, unterscheiden sich sowohl die Fragen, als auch dann die Antworten von anderen Tests, die ich gemacht habe. Die Ergebnisse sind teilweise allgemein und könnten gut als Aushängeschild oder Entschuldigung für mein Verhalten genutzt werden.
Aber mir ging es so, dass ich auch erleichtert oder beschämt reagiert habe, oder mich auch ertappt gefühlt habe, als ich durch die Seiten geblättert habe.

Sehr interessant und außergewöhnlich sind die Ergebnisse des Verhaltens und der Bedürfnisse.
Wie ich mich verhalte und wie ich möchte, dass sich andere mir gegenüber verhalten, kann ein riesengroßer Unterschied sein. Und ist kann so erleuchtend und erleichternd sein, das festzustellen, in Worte fassen zu können und als Tatsache nehmen zu können.

Beispielsweise gebe ich anderen Mitarbeitern gern Freiheit bei Entscheidungen und wenig klare Vorgaben. Für mich ist es aber besser, wenn mir direkte Ansagen gemacht werden.

Es ist wirklich umfangreich und es lohnt sich!

Eine weitere tolle Sache ist, dass mit den einmal beantworteten Fragen jederzeit neue Auswertungen zu anderen Lebensbereichen gemacht werden können.

Ich habe inzwischen auch die komplette, allgemeine Auswertung, dann eine Ehe-Auswertung, die unsere Ergebnisse übereinander sieht und vergleicht und neuerdings auch die, die die Beziehung zu meinem Kind ansieht und mich als Eltern-Teil bewertet.
Ich sage euch: Es ist so gut!

Mein Mann und ich haben jetzt schwarz auf weiss, dass sein Normalverhalten genau meinen Bedürfnissen entspricht und -bäm- andersherum genauso. Wir haben uns gesucht und gefunden, Latsch und Bommel, ein Herz und eine Seele.
Natürlich gibt es Felder, an denen wir arbeiten können, über die wir reden sollten und mithilfe denen wir an uns arbeiten können – aber es ist wunderbar, eine Bestätigung für den Weg zu sehen, den wir seit 9 1/2 Jahren!! glücklich zusammen gehen und der uns auf und ab führt.

Die Ergebnisse meiner allgemeinen Auswertung haben wieder gut zu bisherigen Ergebnissen anderer Tests gepasst.
Neu für mich waren aber unter anderem die Auswertungen darüber, wie ich mich anderen Menschen gegenüber verhalte und wie ich aber möchte, dass man sich mir gegenüber verhält.
Das ist fast ein Fass ohne Boden, aber so hilfreich im Umgang mit Kollegen, Familie und Freunden.

Ausserdem steht zum Beispiel meiner Auswertung, dass ich am effektivsten arbeite, wenn ich genug zu tun habe, dass ich besonders auf Situationen anspreche, in denen ich anderen helfen kann, dass eine Unterstützung von anderen mich motiviert, dass ich nicht gezwungen werden sollte, schnelle Entscheidungen zu treffen und auch dass ungewöhnliche Prämien sehr wirkungsvoll sind. (hihi)
Da steht noch viel mehr.
Aber ich stelle mir vor, wie hilfreich es für einen Chef und mich sein würde, das zu wissen. Und ich weiss, dass ich verrückt werde, wenn ich mich schnell entscheiden muss und nicht genug zu tun habe…

Interessengemeinschaften gehören dazu.
Am meisten gehört mein Interesse der Literatur, dem Lesen und kreativen Schreiben (hört, hört) und am allerwenigsten der Mechanik, technischer Verantwortung… ich weiß nichtmal, was damit gemeint ist 😉

Mich hat überrascht und fast genervt, wie oft wirklich in diesen Seiten stand, dass ich Wertschätzung, Achtung, Annerkennung, Wertschätzung und Achtung brauche. Mein Selbstvertrauen verschwindet förmlich, wenn man mich nicht sieht und lobt.
Ich kann nicht behaupten, dass ich nichts davon wusste… aber wer redet denn schon darüber?
Jetzt steht es jedenfalls hier in meinem Zettel! Und jedem, der was von mir will, kann ich sagen, was zu tun ist 😉

Es gäbe noch hundert Beispiele… besonders aus der Eltern-Kind-Beziehung. Für meinen Mann und mich war es wirklich neu und erstaunlich zu lesen, was für Eltern-Typen wir eigentlichlich sind, wo wir uns wohl und sicher fühlen und was unseren Stolz verletzt. Da gibt es jede Menge Redebedarf und habe ich schon gesagt, wie hilfreich das ist?

Die Kategorien sind wieder Normalverhalten, Bedürfnis und Stressverhalten.
Mit der einmaligen Beantwortung dieser Fragen können diese Kategorien immer wieder auf neue Bereiche angewandt werden. Außerdem können meine Ergebnisse mit jeder anderen Person, die den Birkman Test gemacht hat, verglichen und abgestimmt werden.

Warum schreibe ich das alles?
Und wann kommt der Haken, fragt ihr euch vielleicht.

Den „Haken“, falls man ihn so nennen will, gibt es.
Birkman kostet.
Zeit und Geld.
Und vielleicht Stolz und Nerven.

Aber es lohnt sich.
Mehr als „ES LOHNT SICH!“ kann ich euch nicht sagen.
Von ganzem Herzen empfehle ich euch, den „Kosten/Nutzen-Faktor“ abzuwägen und es zu versuchen.
Es tut gut.
Es ist hilfreich.
Es ist nachhaltig.
Es verändert.
Es passt zu jedem Moment des Lebens.
Zu Neuanfängen oder zum Alltag, am Ende eines Lebensphase oder am Anfang einer anderen.

Gibt es Leute von euch, die schon Birkman-Erfahrungen gemacht haben und vielleicht einen Satz dazu in den Kommentaren lassen möchten?

Gerade jetzt zu Weihnachen (und jetzt könnt ihr euch vielleicht denken, warum ich das schreibe) suchen wir wie blöd nach Geschenkideen, die halten, die Wert haben, die weiterbringen und die Freude machen.

Habt ihr schonmal darüber nachgedacht, eurem Partner, eurer besten Freundin oder euch selbst so ein Birkman-Coaching zu schenken?

Es ist nämlich so, dass zu diesen Auswertungen ein umfassendes, persönliches Coaching gehört – alleine würde man nicht die Hälfte dieser Worte, Diagramme und die Tiefe eben dieser verstehen.
Die Fragen werden online beantwortet und auch die Gespräche hinterher können telefonisch oder per Skype stattfinden. Es ist also nicht nötig, irgendeine Praxis aufzusuchen und hunderte von Zetteln zu beschreiben.

Ich schreibe euch, weil ich einen sehr einfühlsamen, humorvollen, ermutigenden, kompetenten Birkman-Coach kenne.
Er ist täglich mit anderen Menschen im Gespräch, coacht und lässt sich coachen, lernt und gibt weiter, liebt die Herausforderung – und er ist mit mir verheiratet.

www.freudespenden.de 

Ich lade dich ein, über ein Coaching für dich oder als Geschenk nachzudenken. Ich lade dich ein, Birkman kennenzulernen und vielleicht ein Informations-Gespräch zu führen.

Die Weihnachtszeit mit der Sehnsucht nach wertvollen Geschenken und die Neujahrszeit mit dem Wunsch nach Veränderung und Neuanfängen passen so gut dazu.

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Hallo Dezember!

Heute kann mich das nasse Matsch-Wetter nicht stören, denn es ist Dezember! Jetzt gibt’s Gemütlichkeit, Wärme, Kerzenlicht, Weihnachtsmusik, Kekse und Heimlichkeiten – und keiner kann mich daran hindern!

Im Dezember werde ich …

… zu einer neuen Kita-Mama zum Frühstück gehen.
… mit Emilians Klasse eine Weihnachtsfeier feiern.
… einen neuen Neffen bekommen!!!
… Lebkuchen backen.
… Besuch aus Kalifornien bekommen.
… den neuen Haarschnitt der Jungs bewundern.
… ganz viel Pentatonix-Weihnachtsmusik hören.
… mit den Jungs den Adventskalender meiner Kindheit plündern.
… zur Anmeldung ins Krankenhaus gehen.
… gebrannte Mandeln machen und essen.
… mit dem Mann „Prison Break“ zuende gucken. War DAS spannend!
… mit den Jungs in Opas Firma zum Plätzchen backen gehen.
… mit Freundinnen Raclette essen.
… Weihnachtsfilme ansehen.
… die Kinder beim Weihnachtsmusical in der Kirche toll finden.
… weiter auf das Beebi warten.
… das Bettchen und den Kinderwagen wieder aufbauen.
… am Glühwein riechen.
… die ganze Familie sehen und Weihnachten feiern.
… Ferien genießen.
… Silvester mit Freunden feiern und „eine ruhige Kugel schieben“.

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12 von 12 im November

Heute war ein ganz, ganz ruhiger und friedlicher Tag. Ein schöner sonniger Winter-Samstag.

Beim letzten großen Ultraschall gestern stellte sich heraus, dass… naja, dass ich mich besser schonen sollte, damit unser Januar-Baby ein Januar-Baby wird.. und nicht etwa ein Dezember-Baby oder ein November-Baby.

„Schonen“ ist jetzt nicht so mein Wort.. Und welche Mama liegt vor Weihnachten auf der Couch rum?
Ich möchte die Geschenke für meine Kinder und Familie nicht nur online bestellen! Ich möchte Plätzchen backen. Und Lichterketten aufhängen.
Aber ich möchte auch, dass das Baby noch ein paar Wochen in Ruhe wachsen kann. Also gebe ich mir Mühe.

1. Beim letzten Internet-Check vor dem Schlafen gehen entdecken mein Mann und ich gleichzeitig diesen Satz – und waren kurz überrascht. Wusstet ihr das?

2. Nach einem späten Pancake-Frühstück hole ich die Weihnachtsdeko und Winterkleidung vom Dachboden. Nach dem Aussortieren bleibt gar nicht mehr so viel für die kalten Tage übrig.

3. Die Jungs strolchen durch den Garten und freuen sich wie verrückt, als sie eingefrorenes Spielzeug finden.

4. Liam schnieft und jammert heute ein bißchen, aber solange sie zusammen sind, kann ihnen keiner was.

5. Unser Granatapfelbaum im Wohnzimmer spielt Frühling.

6. Ich backe schnell die leckersten Schoko-Muffins. Rezept kommt bald!

7. Die neuen Poster von MaleMal sind immernoch sehr beliebt und Emilian malt heute mit sehr viel Geduld an seinem „Zirkus“-Bild.

8. Dazu gibt es immer wieder Obst…

9. … und immer wieder schöne Musik.

10. Am Bauch vorbei kann ich noch vorlesen – und auch Emilian liest inzwischen mit. Neue Zeiten brechen an!

11. Beim abendlichen Aufräumen/Spielen sortiere ich Playmobil und Lego. So „spiele“ ich gern mit.
Ich finde außerdem im Internet eine Bauanleitung für ein Playmobil-Set, das wir gebraucht bekommen haben und Emilian ist glücklich!

12. Am Abend setzen wir uns dem täglichen Nervenkitzel aus. Es gibt bis jetzt keine Serie bis jetzt, die spannender war. Meine Güte…

Das war ein schöner Tag!
In der Liste aller „12 von 12“ Teilnehmer bin ich Nummer 167.
Viel Spaß beim Fotos gucken.

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