mamasbusiness

papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

Hallo Juni!

Also, wenn ich meinen Monatsplan immer so lese, alles auf einmal, ist es schön zu sehen, welche Pläne wir haben. Der Juni wird toll!

Im Juni werde ich …

… Holunder, Holunder und noch mehr Holunder verarbeiten.
… unseren 9. Hochzeitstag feiern!
… unseren Kiez auf der „Steglitzer Festwoche“ genießen.
… Emilians Kindergartengruppe zum Frühstück einladen.
… Papas Geburtstag mit der Familie feiern.
… Erdbeeren ernten.
… Midsommar feiern. Das Jahr ist zur Hälfte um!
… nach Heidelberg zum MOPS Leitertraining fahren. Oh man!!!
… einen Tag bei lieben Freunden verbringen.
… grillen und das Leben genießen.
… Deutschland zur EM anfeuern!
… die Füße (oder mich ganz) in den Pool legen.
… zum dritten Pentatonix Konzert gehen! Yeah!!!
… einen Schnuppertag für Eltern in der zukünftigen Grundschule besuchen.
… Sommerfest im Flüchtlingsheim feiern.
… Kaffee trinken, Kuchen backen, Obst essen.
… glücklich sein.

image

9 Jahre

Keine Kommentare »

12 von 12.. am 14. Mai

Was wäre Urlaub mit WLAN?
Kein Urlaub. Oder so.

Deswegen kommen die 12 Fotos jetzt erst. Wenn das Internet bis zum Ende mitmacht.

Der 12. Mai war ein wunderschöner Tag!
Seht selbst:

 

1. Ich habe mir frei genommen und frühstücke bei einer Freundin im Garten. Wir lachen, reden, beten zusammen in der Sonne.

image

 

2. Als ich nachhause komme, steht mein Mann mit einem Freund in der Küche und sie kochen zusammen. Yeah!

image

 

3. Ich finde ein Päckchen im Briefkasten:
Eine liebe Verwandte hat meine Wunschliste hier auf dem Blog angeguckt und für die Kinder eingekauft. Ich hab mich soooo gefreut!
Die Kinder wissen es noch nicht, sie werden ausflippen vor Freude! Die EM kann kommen!!!

image

 

4. Das Mittag von den Männern ist so gut!
Gebackene Süßkartoffel mit Hähnchen. Im Garten. Mit Wein. Das Leben ist schön!

image

 

5. Wir packen unsere Koffer, denn wir fahren den Kindern hinterher nach Mecklenburg. Für einen Kuchen im Urlaub mische ich die trockenen Zutaten zusammen.

image

 

6. Mein Mann mäht den Rasen und ich genieße einen Kaffee in der Sonne.

image

 

7. Und ab geht die Reise!

image

 

8. Der Lieblingsmann kauft an der Tankstelle Eis für uns. Kindheitserinnerungen. (War der Kaugummi immer schon so riesig?)

image

 

9. Fahrt durch Brandenburg.
Raps, blauer Himmel und Wolken. Was auch sonst?

image

 

10. Wir kommen gegen 19:00 Uhr in Serrahn an. Viele, viele Jahre haben wir als Familie dort unsere Sommer verbracht. Ich tauche in dieses Dorf ein und bin im Urlaub! Kindheitserinnerungen, bekannte Menschen, Plätze, Gerüche. Meine Kinder zeigen mir die Orte, die für sie in diesem Urlaub besonders sind und ich habe dort als Kind schon gespielt. Hier bleibt die Zeit stehen.

image

 

11. Und weil sowieso lange nicht mehr der 12. ist, schummele ich jetzt. Am Freitag sind wir, Kindheitserinnerungen überall, mit einem Ruderboot auf eine Insel gerudert und (mit Decken) gesegelt. Sonne, Lagerfeuer, Marshmallows, Kaffee vom Gaskocher, Familienglück.

image

 

12. Urlaub: Zeit für die kleinen Schätze des Lebens.

image

 

Mit mehreren WLAN-Abstürzen ist es jetzt weit nach Mitternacht und ich werde dann lieber erst wieder aus Berlin schreiben – mit vielen Urlaubsfotos!

Keine Kommentare »

Favourite Things

Ich hab schon vor langer Zeit aufgeschrieben, welche kleinen Momente mir viel bedeuten oder mir gute Laune machen. Immer wieder mal gucke ich diese Liste an und freue mich. Manchmal kommt etwas weg, manchmal kommt etwas Neues dazu.

Habt ihr auch schon so eine Liste?
Hilft wie Schokolade gegen schlechte Laune bei Regenwetter.

Momente, die ich mag:

– der Moment, wenn die Braut in die Kirche kommt
– Käsebrötchen essen
– wenn Personen aus dem Publikum sich auf der Großbildleinwand erkennen
– nach dem morgendlichen Duschen beim Abtrocknen noch Kissenfalten auf der Haut finden
– den Duft im Blumenladen
– Streuselschnecke mit Latte Macchiato
– meine Kinder zum Lachen bringen
– persönliche Post im Briefkasten
– Bücher von Cecelia Ahern lesen
– Lindt „Lindor“-Kugeln
– weiche Hände
– über einen Film richtig lachen und nicht mehr aufhören können
– wenn Musiker ihr Instrument verbalisieren
– von weitem im Dunkeln die Lichter einer Bahn kommen sehen
– starke Stimme einer Sängerin
– Muffinpapier von Muffins abmachen
– wenn die Hausfrau den Nachtisch holt: das kratzende Geräusch von zersplitterndem Eis in der Kühltruhe: Dann weiß man, dass es Eis gibt
– Niesen
– wenn Leute meine Fotos kommentieren
– Schneeflocken auf der Nase
– Gänsehaut
– guter 2-stimmiger Gesang von Mann und Frau
– Augenbrauen zupfen
– nachts im Auto an der Ampel zu stehen und durch beschlagene Scheiben den Lichtschein zu sehen, wie Rot auf Grün wechselt
– Bauernhofgeruch
– wenn Violinisten mit dem Geigenbogen auf die Noten zeigen
– die Fruchtbläschen von Paprika und Mandarine mit den Zähnen knacken
– ins Bett kuscheln
– eine Bridge im Lied
– Frühlingsluft auf der Haut
– Eiskaffee
– nachts (im Sommer irgendwo draußen) mit Freunden reden
– Im Film: Jemand sitz im Sessel, man sieht ihn nur von hinten und redet los. Die Person dreht sich irgendwann um und es ist jemand anders, als erwartet.
– Krankenhausgeruch
– After-Eight-Eisbecher
– grüne Frühlingsblumenspitzen nach dem Winter
– Grübchen
– mit einem Coffe-to-go Becher durch die Stadt laufen
– rosa Gerbera
– Avocado-Burger
– in der Sonne sitzen
– Döner essen
– einen frisch gebackenen Kuchen aus dem Ofen holen
– beim Auto fahren beten
– Schaum von einer Glasschüssel abspülen, weil nur eine Seite sauber wird
– Fliederduft
– saubere Fensterscheiben
– wie ein Kind auf den Boden setzen zum Schuhe anziehen
– am Morgen durch sonnige Straßen laufen und Wecker von anderen klingeln hören
– zugucken, wie ein neues S-Bahn-Plakat ausgeklappt und angeklebt wird
– Geruch von Sonnencreme

Nimm dir einen Stift und probier’s aus! Dein ganzes Leben lang kannst du diese Liste führen und Glück sammeln.

image

Keine Kommentare »

Pack die Badehose ein…

Wir genießen die Kita-Pause sehr!
Wir versuchen, auszuschlafen, wir treffen Freunde, wir schauen uns Familienfilme an, wir essen Eis, wir sind viel im Garten und wir lieben die Sommernächte!!!

Jetzt gerade sind die Kinder mit Oma und den Cousinen auf dem Spielplatz. Und ich versorge ein Vogelbaby, das uns in den Garten gefallen ist. Zwei tote Geschwister mussten wir entsorgen, aber unser Baby ist noch zu fit, um es einfach.. naja, liegenzulassen. Es zappelt und fiept, meine Güte.
Ich kann den allgemeinen Zustand schwer einschätzen, ich hab keine Ahnung, was für ein Vogel das ist und gehe nicht davon aus, dass es bei uns einen Namen bekommen und fliegen lernen wird… Aber solange es fiept und den Schnabel aufsperrt, werde ich mich wie eine Mutter darum kümmern. Ich habe Wasser mit Traubenzucker vermischt und eben hat es zwei dicke grüne Fliegen und einen Regenwurm verschlungen..
Mein Mann, der nicht so begeistert war, aber der mich gut kennt, ging auf Fliegenjagd. Emilian fand zwei Regenwürmer und Liam, der das Baby am liebsten sofort in den Arm nehmen und nie mehr loslassen würde, redet ihm eben gut zu. „Die Mama beschtimmt geschtorbn odaa?“
Ich finde irgendwie, zum Thema „Ja“ sagen und Sommer und so… so ein Vogelbaby aufziehen (oder es versuchen), dass muss man als Familie doch auch mal gemacht haben, oder?
Wir werden sehen.

Was ich euch eigentlich erzählen wollte:
Ich war gestern zum ersten Mal im Strandbad Wannsee!

Wenn wir früher (oder immernoch heute) als Kinder mit unseren Eltern draussen unterwegs waren und an einem See vorbeikamen, dann sind wir schwimmen gegangen. Wir hatten schon Badezeug dabei, meistens, und wir sind auch nicht in jeden Tümpel gesprungen, meistens. Aber von wegen Eintritt bezahlen, um in einen See zu gehen – das kannte ich nicht.

Vom Strandbad Wannsee hatte ich schon einiges gehört. Voller Strand, lange Warteschlangen und so. Dass die Badestellen an und nahe der Havel nicht ganz so sauber sind, wusste ich auch. Die vielen Boote und Schiffe, die vorbei kommen, machen schöne Wellen, aber wie an der Ostsee fühlt man sich noch lange nicht.

Weil Ferien sind, weil das Wetter schön werden sollte und weil wir beide (ohne Männer) nichts vor hatten, verabredete ich mich also mit einer Freundin für 10:00 Uhr am Wannsee.

Von uns aus fuhren wir 20 min. bis dahin. Für einen Ausflug an den See, mit Kindern, ist das eine wunderbare Zeit!
Auch kurz nach zehn an einem Mittwoch mussten wir vor den Kassen in der Schlange stehen. Aber wir bekamen ein Familienticket (2 Erwachsene und 5 Kinder), Liam musste nicht bezahlen und wir mieteten uns sogar noch einen Strandkorb.

Hinter den Kassen, mit Sicht auf das Strandbad und den Wannsee, fühlte ich mich irgendwie sofort wie in eine andere Zeit versetzt, so als würden uns sofort Badekappen und diese riesigen Badeanzüge angezogen werden. Das Strandbad sieht aus, wie es wahrscheinlich immer aussah und es fühlt sich so kultig an!

Dass es in der „Ladenstrasse“ aufblasbare Flugzeuge vom Film „Planes“ zu kaufen gibt und wie viele Menschen eigentlich Tattoos tragen, erinnert mich dann daran, dass es nicht Anfang 1900 ist, denn seit dieser Zeit ungefähr gibt es das Strandbad.

Bis nach 17:00 Uhr verbrachten wir dort eine wunderschöne Zeit. Der Strand ist riesig, voller Menschen, aber gestern war es nicht zu voll. Wir saßen in einem dieser blau-weiß-gestreiften Strandkörbe, spielten mit einem Wasserball von „Nivea“ (wie passend!), aßen Brezeln, Äpfel und Bouletten und fühlten uns so richtig wohl in unserem Berlin.

Die Menschenmassen, die von der S-Bahn oder vom Parkplatz auf ihr Handtuch plumpsen und Punkt 12 nach Pommes und Currywurst anstehen, gehören genauso hierhin wie die regelmäßigen Ansagen der Frau Bademeister, die die Halbstarken bittet, „nich von die Plattfoarm der Wassarutsche zu spring“. (Na gut, das war übertrieben. Sie hat fast hochdeutsch gesprochen…)

Wir haben es genossen!
Es war bewölkt, aber schön warm. Ein paar Sonnenstrahlen haben uns aber doch verbrannt. Das Wasser ist lange sehr flach und für meine Nichtschwimmer-Jungs war das perfekt!

 

 

 

Die Formen für diesen Sand-Saurier lagen vor ein paar Tagen zusammen mit vielen anderen Buddelsachen in einer blauen Karstadt-Tüte in unserem Garten. Wir haben keine Ahnung, wann und wie sie dorthin kam.

Wenn irgendjemand genau diese Buddelsachen vermisst: Hier sind sie gelandet!

Wenn die Tüte so still und heimlich hier ankommen sollte oder eines Nachbars Enkel aus dem Buddel-Alter raus ist: Vielen Dank! Meine Jungs freuen sich!

Der Tag gestern wurde mit italienischer Pasta von Freunden, Prosecco und Kerzenschein abgeschlossen und geht als glücklicher Sommertag in die Familiengeschichte ein!

Keine Kommentare »

Mama im Glück

Von Freitag bis Montag durften die Kinder bei Oma und Opa sein. Die vier sind zusammen an die Ostsee gefahren. Oma mit den Kindern im Auto und Opa auf dem Fahrrad – aus 600km Entfernung zur Ostsee.

Kap Arkona

Kap Arkona

Wir Eltern hatten uns und das Haus in Ruhe. Wir haben auf- und umgeräumt, haben einfach am hellichten Tag auf der Couch gelegen und Filme geguckt (auweia), haben ausgeschlafen, Freunde eingeladen, sind durch Berlin gezogen, haben meine alte Arbeitsstelle besucht und haben zum Abendbrot Eis gegessen. Wir hatten uns und viel Zeit – und das war so gut.

Am Anfang noch habe ich mich (für Liam) über jeden Autotransporter gefreut und bin (für Emilian) nicht auf Hydranten auf dem Weg getreten.. weil das seine Regel ist. Aber später tat es so gut, in Ruhe zu essen, schon nach dem ersten Mal vom Gegenüber eine Antwort zu bekommen, auszuschlafen,  keine Windeln zu wechseln und kein Spielzeug zur Seite zu räumen. Mich stört das jetzt an anderen Tagen auch nicht sehr.. und ich muss also zugeben: Ich habe mich gelangweilt!

Dazu muss ich sagen, dass wir aus Gründen nicht wegfahren wollten und konnten. Und so zuhause.. mit plötzlich so viel Zeit.. und ohne die zwei kleinen Flummis… war das komisch.
Ich wusste ganz sicher, dass sie in guten Händen waren. Alle viere hätten gern länger zusammen Urlaub gemacht, wir haben Fotos ausgetauscht und telefoniert.. aber sowas wie Heimweh oder Sehnsucht gab es nicht. Und wenn sie mich nicht vermissen, vermisse ich sie auch nicht. Stimmts?

Die Tiefenentspannung, die also bereits Freitag eintrat, verschwand auch direkt in den ersten 10 Minuten, in denen die Kinder wieder zuhause waren. Es war 22:30 Uhr und die beiden waren zu wach und aufgedreht.. Erst in den nächsten beiden Tagen konnten wir uns richtig genießen, ankommen und in den Sommer starten.

Und der Sommer als Mama ist ja sowieso mein Liebling!

– Heute haben wir draussen auf der Wiese Mittag gegessen. Der Kochtopf mit der Nudelsuppe stand einfach auf’m Rasen und wir saßen drum herum. Nudeln auf dem Rasen? Egaal!

Garten-Picknick

– Nach dem Gießen spritze ich Liam mit den letzten Tropfen aus der Kanne nass. Er rannte kichernd vor mir weg und sagte: „Du aber eine lustige Mama!“

– Auf dem Weg nachhause verliert Liam die Lust an seinen Schuhen und kickt einen ab vom Fuss – gekonnt über den Zaun ins Gebüsch. Emilian konnte ihn holen und zusammen mussten wir über so einen Glückstreffer lachen.

– Barfuß zum Kindergarten laufen. Nackt durch den Garten rennen. Melone essen. Wasserpistolen ausprobieren. Auf der Wiese Hörspiele hören. Bei Freunden in den Pool springen. Vor 8:00 Uhr auf dem Weg zum Arzt schon die Sonnenbrille brauchen. Eiskaffee. Himbeeren ernten. Dem Rasensprenger zusehen. Ich liebe es!

Sommer

Keine Kommentare »