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papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

Hallo November!

Wer mich kennt, weiß ja, dass der November nicht zu meinen Lieblingsmonaten gehört. Wirklich überhaupt nicht!

Die goldenen Sonnentage sind vorbei (noch nicht ganz) und stürmische Herbstwinde mit feuchtem Nebel sind am Start. Nicht mein Ding.

Nun habe ich ja in diesem Jahr beschlossen, ordentlich früh die Weihnachtsstimmung ins Haus zu holen, um dem unangenehmen Teil des Herbstes aus dem Weg zu gehen. Wir werden sehen…

Im November werde ich…

… die zwei Weihnachtskisten vom Dachboden holen.
… Laub harken.
… Zeit mit Besuch aus California verbringen.
… mit den Jungs zum Kinder-Geburtstag gehen.
… einen besonderen Bibel-Adventskalender mit den Kindern basteln.
… eine Thanksgiving-Tischdecke mit meinen Kindern gestalten.
… wieder in die Bücherei gehen.
… Laternen basteln.
… Fenster putzen.
… den ersten Durchgang des Ehe-Kurses feierlich beenden.
… mit meinem Großen zur Schul-Untersuchung gehen.
… Weihnachtsmusik hören.
… Glühwein trinken.
… gebrannte Mandeln machen.
… einen großen runden Geburtstag mit meiner Freundin feiern.
… Plätzchen backen.
… Adventskalender vorbereiten.
… Wunschlisten erstellen.
… in den Familien-Urlaub fahren. Wohooo!

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12 von 12 im November

Heute war ein fauler Tag, wie das eben manchmal im November so ist. Auch hier.
Liam hat sehr lange geschlafen und so haben wir es uns eben gemütlich gemacht.
Am Abend gab es allerdings noch ein Highlight für mich!

 

1. Tusche. Die Jungs lieben es.

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2. Während ich einfach mit dem Pinsel spielte und blaue Farbe vermatschte, sah Emilian mir zu und sagte dann: „Hey, das erinnert mich an was!“ Sprach’s und holte seine Kinderbibel. Er blätterte, fand die gewünschte Seite und zeigte sie mir. Man sieht doch wirklich eine Ähnlichkeit! Er hat dieses Bild im Buch bestimmt vor Monaten zuletzt gesehen…

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3. „Mama, kannst du mir nochmal die witzigen Regeln von den anderen Ländern vorlesen?“

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4. Ich dachte erst, heute komme ich ohne Kaffee aus.
War aber nicht so.

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5. Liams Lieblings-Spiel

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6. Mit ein paar Freunden haben wir uns gestern zum Basteln und Laterne laufen getroffen. Wir wollten ihnen eine deutsche Tradition vorstellen. Sie kannten weder St. Martin, noch Laternen, noch Glühwein oder Punsch. Jetzt kennen sie es. Es hat Spaß gemacht!
Unsere selbst-gebastelten Laternen sehen so aus:
Große Becher, Backpapier, Aufkleber und gepresste Blätter.

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7. Unser 10-wöchiger Rooted-Kurs ist schon fast wieder vorbei!

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8. Kennt ihr schon diese praktischen Dinger, die verhindern, dass das Eis überall hintropft und alles verklebt???

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9. Das bißchen Haushalt… habe ich heute auch geschafft.

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10. Meine Vorbereitung für die zweite „Mom’s Night Out“!

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11. Eishockey!
Die Frau des Mannschaftskapitäns Ryan Getzlaf ist doch tatsächlich in meiner MOPS-Gruppe. Sie hat uns zum heutigen Spiel in die VIP-Lounge eingeladen. Die Anaheim Ducks haben gegen die Los Angeles Kings gespielt.

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12. Weil Anaheim und Los Angeles nicht weit voneinander entfernt sind, war es ein heiß begehrtes und wichtiges Spiel.
Nach dem Penalty-Schießen haben die Anaheim Ducks aber 6 – 5 gewonnen. Yeeiii!

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Wer mehr Bilder vom 12. November 2014 sehen möchte, kann sich hier einen von 234 Blogs aussuchen.
Gute Nacht für heute!

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** Halbzeit **

Wir gehen jetzt davon aus, dass wir irgendwann Ende März zurück nach Berlin fliegen.
Noch weiß keiner nichts genaues… aber erstmal ist das der Plan.

Das bedeutet: Halbzeit!
Wow.

In meinem Kopf schwirrt es zwischen:
„Wir waren schon 5 Monate hier???“
„So lange ist es noch, bis wir wieder nachhause kommen?“
„Wie viel in dieser kurzen Zeit passiert ist!“
„Ab jetzt werden es immer weniger Tage hier…“ (Als ob das nicht schon von Anfang an so war…)

Gestern war es zum allerersten Mal richtig kalt hier! (Unter 20°C…)
Es war grau, bewölkt und am Abend hat es sehr geregnet. Zum zweiten Mal in 5 Monaten.
Ich war erschrocken, wie deprimiert und müde mich dieser eine wolkige Tag gemacht hat! Jeder weiß, dass die Monate November – Februar nicht zu meinen liebsten gehören.. aber hier sollte ich doch weit entfernt davon sein…

Heute stellten mein Mann und ich fest, dass uns zum ersten Mal so richtig sowas wie Heimweh überfallen hat.
Liegt es am November?
An der Weihnachtsstimmung, die schon herrscht und die ohne Familie schwer ist?
Liegt es daran, dass uns 5 und nochmal 5 Monate jetzt doch lang vorkommen?
Liegt es an den Menschen, die wir wirklich lang nicht gesehen haben?

Inzwischen scheint die Sonne wieder und in der nächsten Woche sollen es wieder bis 30°C werden.
Wir erwarten eine nächste Besucherin und hatten heute einen richtig schönen Familien-Samstag.

 

Der Balloon im Great Park Irvine

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Das sind meine Halbzeit-Gedanken:

 

* Jetzt, wo es hier langsam nichts Neues mehr gibt, fange ich an, Deutschland mehr zu vermissen.

* Ich kann mir nicht vorstellen, wie ich das Leben wieder mit weniger Sonne aushalten soll!

* Wenn ich eine Waage hätte, würde ich wissen, ob wir in der zweiten Hälfte besser aufpassen sollten…

* Wir hatten bis jetzt 10 Gäste, 7 werden vorraussichtlich noch kommen.

* Nach dem großen Mut, den Liam nach 5 Monaten bewiesen hat, frage ich mich, ob ich für das, was noch kommt, bereit bin…

* Werden wir Emilians Englisch-Kenntnisse noch weiter fördern und dann halten können?

* Werde ich je in meinem Leben wieder so viele (gute) Burger essen?

* Was muss ich in Kalifornien unbedingt noch erleben?

* Ein paar Frauen in meiner Rooted-Gruppe überlegen, einen Botox-Gruppen-Rabatt in Anspruch zu nehmen.
Werde ich dem Schönheitswahn widerstehen können?
(Ich werde mir die Haare nicht blond färben. Aber ins Nagelstudio möchte ich schon noch…)

* Gibt es eigentlich Süßkartoffel-Pommes in Berlin?

* Ich bin dankbar für alle Freunde aus Deutschland, die gespannt verfolgen, was wir so machen.

* Nach 5 Monate habe ich gestern herausgefunden, wofür die zwei unbenutzen Lichtschalter im Wohnzimmer sind.

* Wie sollen wir jemals alles Zeug wieder in unsere Koffer bekommen?

* Werde ich jemals so gut Englisch sprechen können, wie ich gern würde?

* Ein paar Familien und Frauen hier werden mir wirklich fehlen. Werde ich auch fehlen?

* Werden wir den Erwartungen von wem auch immer zuhause entsprechen?

* Wird Liam ohne Windeln zurückkommen?

* Ich werde bestimmt ein paar Tränen verdrücken, wenn die Kinder den ersten Schritt in den Garten, in ihr Kinderzimmer machen…

* Ich hab mich doch so daran gewöhnt, entspannt ein Automatik-Auto zu fahren.

* Ich würde so gern mal wieder einkaufen und dabei alles lesen/verstehen können!

* Überhaupt vermisse ich die Preise von deutschen Lebensmitteln.

* Unser kleines Haus wird uns groß vorkommen!

* Was wird dieses Jahr in Kalifornien mit uns als Familie gemacht haben?

 

Halloween 2014

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Es gibt so viel, auf das ich mich freue und es wird mir schwer fallen, von ein paar Umständen oder Dingen oder Menschen Abschied zu nehmen. So ist das nunmal. Die Zeit bis Weihnachten wird schnell vergehen, weil wir Besuch und viele Termine haben. Weil wir mehr „drin“ sind, werden wir mehr dazugehören, wir werden mehr Leute einladen und kennenlernen.

Am Montag wird eine kleine Familie bei uns zu Gast sein. Der Mann ist Kenianer, er lebt seit 10 Jahren hier und hat eine amerikanische Frau und eine kleine blonde Tochter mit afrikanischen Locken. Die Männer sind Kollegen, wir Frauen kennen uns noch nicht. Auch die Tochter kenne ich nur vom Sehen, meine Jungs kennt sie nicht. Diese Familie war am letzten Wochenende mit meinem Mann in Mexiko und jetzt haben wir sie eingeladen. Seit dem die kleine Tochter (sie ist ungefähr 2) weiß, dass sie uns besucht, sagt sie, sie möchte Schuhe für unsere Kinder kaufen. Kinder erzählen ja viel… aber sie hörte anscheinend nicht mehr auf, davon zu reden. Es war uns unangenehm, als der Vater sagte, er möchte uns gern Geld für Schuhe geben. Wirklich. Denn wenn seine Tochter sowas sagen würde, dann hätte das auch einen Sinn. Und später fiel uns ein, dass wir seit Tagen neue Schuhe für Liam suchen… Komisch, oder? So ist es wohl, wenn Gott für uns sorgt!

 

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12 von 12 im November

Wie versprochen habe ich heute fotografiert.

Die Nacht war… feucht-fröhlich, Emilian ging es gar nicht gut.
Heute Morgen fragte er: „Warum habe ich Liams Schlafsack an?“ Scheinbar hat er von allem nix mitbekommen…
Ich war besser drauf, als befürchtet, hab was geschafft, Emilian hat viel geschlafen und hier sind unsere Fotos!

Ich trage mich als Nummer 221 in die Liste bei Caro ein!

 

1. Am Morgen sehe ich zuerst die Sonne!

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2. Der zweite Blick nach draussen sieht viel kälter aus..

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3. Überall liegen kranke Kinder rum

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4. Beim Kinderarzt

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5. Mein Garten spielt „Rate, welcher Monat ist!“
(Die Fotos sind wirklich von heute!)

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6. Vorbereitung für meine Cake Pops

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7. Die sehen doch echt lecker aus, oder???

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8. Ein Abendessen mit Freunden

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9. Liam schläft schon beim Vorlesen ein

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10. Kuschel-Zeit mit Emilian

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11. Der Rest der 5 Waschmaschinen wartet noch auf mich

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12. …

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November

Der November ist nicht mein Lieblingsmonat.

Wenn es bis jetzt noch nicht geregnet hat, dann im November.
Wenn wir bis jetzt noch nicht krank geworden sind, dann im November.
Wenn es bist jetzt noch nicht zu kalt war, dann aber im November.

Emilian wurde in der Nacht zu Montag wach, glühte, sah Gespenster in seinem Zimmer und hustete. Ob die Gespenster von Halloween oder vom Fieber kamen, wissen wir nicht, aber er durfte zum ersten Mal zwischen Mama und Papa schlafen. Als ganz kleines Baby lag er manchmal da, aber dann nie wieder. Wir haben bewusst nie damit angefangen und es wird immer eine Ausnahme bleiben. Etwas Besonderes! Von uns werden die Kinder diese Idee nicht bekommen. Diese Nacht zu dritt im Bett war auch nicht so schön. Es war eng, warm, Emilian hustete laut und sah Gespenster. Am nächsten Abend und in der Nacht danach hat er natürlich gebettelt, wieder bei uns zu schlafen, aber wir haben versucht, seine Angst einzuschätzen und diese Ausnahme soll eine Ausnahme bleiben.

Gestern hat er viel geschlafen, geschwitzt, gewimmert und gechillt. Das war gut für ihn – Liam fand es komisch. Und weil Liam seinem großen Bruder alles nachmacht, wurde er auch gleich ein bißchen quengeliger und anhänglicher. Krank ist er noch nicht! Emilian geht erstmal nicht in den Kindergarten, wir hocken zuhause aufeinander und gehen uns dementsprechend auf die Nerven. November eben. Manchmal kann ich nicht glauben, wie sehr ich Liam gleichzeitig süß finden und .. von ihm genervt sein kann! Er kann so sehr an meinem Bein hängen und schreien, dass nichts anderes mehr geht.
Er kann sich winden und beugen, um vom Arm herunter zu kommen, er kann quengeln und brüllen, ob er nun im Recht oder im Unrecht ist. Es fällt schwer, nicht einfach nur irgendwie zu reagieren, damit Ruhe ist.

Aber auf der anderen Seite gucke ich ihn an und kann mir das Lachen nicht verkneifen, obwohl ich ihn am liebsten ignorieren würde. Er kann so süß, schelmisch, nachdenklich, verschmitzt, interessiert, geheimnisvoll, wichtig, erwachsen gucken.. Manchmal macht er extra ein bißchen Quatsch, weil wir gerade über ihn lachen – aber oft guckt er eben einfach so. Vor ein paar Tagen saßen wir vier zusammen auf der Couch und sahen uns einen Kinderfilm an. Eine Freundin kam vorbei, blieb aber am Türrahmen stehen, während sie mit uns redete. Liam wurschtelte sich von der Couch, tappelte zum Tisch, zog einen großen Stuhl zu uns heran und zeigte ihr, wo sie sich hinsetzen sollte.
Mir ist das gar nicht so aufgefallen.. aber wir „Großen“ saßen auf der Couch und bewegten uns nicht, aber Liam holte ihr einen Stuhl. Und wenn es eine „offene Tür-Phobie“ geben sollte, dann hat Liam sowas. Er kann es kaum aushalten, eine Tür nicht zu schließen und je wohler er sich fühlt, desto häufiger schließt er eben Türen. Das Gitter vor seinem Kinderzimmer steht keine Sekunde offen – und Liam schließt es. Wir haben sehr viel Spaß mit ihm – in einigen Momenten wünsche ich mir aber, er würde einfach schon reden und meine Erziehung verstehen können!

 

Ich will den schönen, goldenen Herbst jetzt dankbar hinter mir lassen und gehe in großen Schritten auf Weihnachten zu. Für Deko und Geschenke hat frau doch im Dezember sowieso keine Zeit mehr. Ich suche im Internet schonmal nach Petterson und Findus-Geschenken, erstelle einen Wunschzettel bei amazon (der „BMEL Wunschzettel“ heißt *räusper räusper*) und suche mir weihnachtliche Bastelideen. Männer, die 1 und 3 und fast 30 sind, haben nicht den größten Anspruch an jahreszeitlich-passender Deko, aber ein bißchen schön möchte ich es uns machen. Wir trinken mehr Tee, auch mal mit Fenchel oder Zitrone, der Gesundheit wegen, wir müssen fast keine Blätter mehr harken und ich werde nachher eine Weihnachts-Marmelade kochen. In ein paar Tagen werde ich wieder mal zu IKEA gehen und ich vermute, dass ich mich dort weihnachtlich verzaubern lasse.
Jetzt ist es soweit…

Hier sind neue Kindersprüche:

Emilian zieht eine Hose an. Vor ein paar Tagen zog er sie bei Oma an und Oma dachte, es wäre Liams Hose. Als ich sie ihm also anziehen will, sagt er: „Oma hat gefindet, die ist zu kurz.“

Ein Teil einer Uhr ist verschwunden, seit Liam sie irgendwo fallengelassen hat. Ich bitte Emilian, danach zu suchen. Er sagt: „Ich bin ein guter Finder, ich bin gar nicht blind.“ Er sucht, findet aber nichts. Ich zeige ihm, wo die Uhr sein müsste und sage: „Ich dachte, sie ist hier.. aber ich hab sie nicht gefunden…“ Emilian sagt: „Dann isse auch nicht hier.“
Und er entscheidet: „Dann bin ich doch kein guter Finder.“

Er denkt über etwas nach und sagt: „So hat das wahrscheinlich losgefangen…“

Liam hat seine Frühstücks-Smacks ausgekippt. Emilian räumt sie ein, stellt sie weg und sagt:
„Wenn Liam sie wieder auskippt, dann haben wir wieder das Geschrei.“

In unserem Garten sind weiße Blüten, die wir vor kurzem entdeckt haben.
Emilian ruft: „Wir haben weiße Pflanzen, hat mir aufgefallen.“

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