mamasbusiness

papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

Ein bißchen Alltag und ein bißchen Hochzeitstag

* Jari hat die U4 erfolgreich bestanden. Er hat mit 5700g wieder gut zugenommen und sieht deutlich altersentsprechender aus. Die Ärztin war erstaunt über seine gute Körperspannung in Bauch- und Rückenlage. Manchmal versucht er tatsächlich, sich aus der Rückenlage hochzuziehen. Aber es knattert nur laut in der Windel – hoch kommt er noch nicht.

* Emilian geht es besser. Nachdem die Halsentzündung mit einem Medikament behandelt wurde, das er eigentlich schon kannte, bekam er aber einen ordentlichen Hautausschlag an Händen und Füßen. Wir waren sehr froh, dass Freitag war – und wir nicht mittendrin in einem langen Wochenende waren. Beim Arzt wurden wir vorgelassen, bekamen Allergiemittel und neue Medizin – jetzt ist alles wieder gut.

* Vor einiger Zeit habe ich mal wieder ein neues Belohnungssystem ausprobiert.
Mein Plan ist, die Kinder an alltägliche Aufgaben zu erinnern, ohne mir den Mund fusslig zu reden. Und ich möchte belohnen, wenn sie allein an ihre Aufgaben denken.

Es gibt also nun ein Glas mit Zetteln in der Küche. Auf den Zetteln stehen kleine tolle Belohnungen. Und wenn ein Sohn selbständig an die Aufgabe denkt oder freiwillig mithilft, besonders aufmerksam oder rücksichtsvoll ist, darf ein Zettel gezogen werden.

Sie lieben das sehr und ein paar Belohnungen haben wir schon zusammen eingelöst. Dieses Glas hat eine hohe Anziehungskraft und besonders, wenn sie völlig überraschend einen Zettel ziehen dürfen, ist die Freude groß.

* Wir lieben unseren Garten!
So viele Farben tauchen jedes Jahr zu dieser Zeit auf. Zum ersten Mal blüht eine Pfingstrose in meinem Beet. Wow! Wie konnte ich diese Blume bis jetzt nicht kennen!

* Den Kampf gegen den bösen Buchsbaumzünsler in unserer Hecke haben wir gewonnen – wie es jetzt aussieht. Unsere kleine Hecke grünt und erholt sich. Wir hoffen sehr, dass wir sie behalten können!

* Und der Holunder! Meine Güte!
Der Duft hängt schwer im Garten und gehört für immer zum Juni dazu. Die ersten Geleegläser stehen hier schon rum und gerade entstehen 6 Liter Holunderblütenlikör. Das. ist. so. lecker.

* Wir durften ViO BiO LIMO testen. Diese Marke war uns bis jetzt fremd. Von dem Geschmack der natürlichen Zutaten waren wir sehr positiv überrascht.

* Emilian fängt an, Geschichten zu gemalten Bildern zu schreiben. Kostbare Werke!

 

Und das Beste zum Schluss:

Gestern haben wir unseren 10. Hochzeitstag gefeiert!
Das heißt, wir sind 10 Jahre verheiratet! Könnt ihr euch das vorstellen?

Ich finde, 10 Jahre sind eigentlich noch ein überschaubarer Zeitraum, obwohl es sich so lang anhört.
Was waren wir jung, als wir mit 22 und 23 Jahren geheiratet haben!

Jetzt haben wir drei Kinder und jede Menge besonderer Erinnerungen in unseren Herzen.
Wir haben schöne und schwere Zeiten zusammen überstanden.
Wir haben ein Jahr im Ausland gelebt.
Wir haben verrückte Entscheidungen getroffen und keine einzige bereut.

Als Eltern- und Ehe- und Liebes-Paar haben wir unseren Stärken und Schwächen so langsam raus und wir sind ein gutes Team. Humor und Zeiten zu zweit sind so wichtig im Alltag, obwohl beides nicht von allein kommt.

Wir passen gut zusammen, wie man so sagt. Es läuft einfach. Das haben wir von Anfang an gemerkt. Trotzdem war es sehr wertvoll und bedeutend für mich, als uns der Birkman-Test im letzten Jahr schwarz auf weiß bestätigte, dass wir wirklich gut zusammen passen und uns wunderbar ergänzen.
Ehepaare: Macht diesen Test mal!
Ich bin sehr glücklich, dass wir beide offen für Neues, offen für Veränderungen sind und auch nach 10 Jahren mit solchen Hilfen bereit sind, an unserer Beziehung zu arbeiten.

Mein Mann ist mein bester Freund und niemand kennt mich so, wie er. Den Alltag, Freizeit, Urlaub und Arbeit erlebe ich am liebsten mit ihm und mein Herz ist voller Glück, wenn wir mit unseren drei Schätzen unterwegs sind.

Unser Tag gestern bestand zuerst aus Großeinkäufen, Kinderarzt-Besuch und bespuckten Baby-Klamotten. Aber das ist unser wahrer Alltag eben gerade.
Meine Schwester war mit den beiden großen Jungs unterwegs und wir fuhren mit Jari los. Ein Restaurant- oder Kino-Besuch, ein Wochenende zu zweit oder Wellness-Urlaub passt gerade nicht in unsere Familienzeit.
Also spazierten wir in Sonne und Ruhe in unserer wunderschönen Umgebung am Schlachtensee. So schön war das!
Auf der Seeterasse gab es Weisswurst und Erdbeerbowle. Jari schlief im Kinderwagen und wir hatten nur uns mit Glück und Liebe.
Am Abend hatten wir allerdings noch einen besonderen Termin…

Zum 10. Hochzeitstag habe ich mir nämlich einen großen Wunsch erfüllt!

Schon im letzten Jahr habe ich auf Pinterest eine Foto-Idee gefunden, bei der die Hochzeitsfotos mit Kindern nachgestellt wurden. Und ich wollte das unbedingt!

Bereits im Januar nach Jaris Geburt war mir also klar, dass ich in ein paar Monaten wieder in mein Hochzeitskleid passen musste. Ich fing einigermaßen diszipliniert mit meinem Sport wieder an – das Ziel vor Augen! Doch nach dem dritten Kind veränderte sich mein Körper deutlich langsamer in die gewünschte Richtung.

Vor ein paar Wochen fuhr ich in mein Elternhaus und probierte das Kleid an. Es passte ganz gut, aber der Reißverschluss ging nicht zu. Überhaupt gar nicht.
Egal. Ich wollte diese Fotos und wenn man von vorn fotografieren würde, würde man ja den blöden Reissverschluss nicht sehen…

Gestern Abend kam also ein Freund, der die Fotos machen würde.
Mein Mann war von dieser Idee lange nicht überzeugt, aber nach und nach stimmte er zu. Erst gestern probierte auch er also seinen Anzug an – und es passte!

Ich zog meine Hochzeitsschuhe an und suchte meine Hochzeitsohrringe. Ich zog meine Corsage an, den Reifrock – und warf mir dann das Kleid über. Ein toller Moment!
Meine Schwester bekam dann tatsächlich den Reißverschluss zu! Ich konnte gut laufen und sogar atmen.

Unsere echten Hochzeitsfotos sind im botanischen Garten in Berlin entstanden. Wir entschieden uns aber, lieber in unserem Garten zu bleiben. Mit meinen gepflanzten Blumentöpfen und einer Bank zauberten wir eine schöne Umgebung. Mein 10 Jahre altes rosa Blumengesteck hätte ich noch gehabt, aber meine Schwester brachte 10 rosa Gerberas (die schönste Blume der Welt) mit und schon hatte ich einen perfekten neuen Strauss. Wir zogen die drei Jungs um und es ging los.

Und es war so schön!
Der Fotograf war locker und entspannt und hatte tolle Ideen. Die Kinder machten wunderbar mit – das liegt auch an der anderen Foto-Geschichte, von der ich euch demnächst erzähle.
Wir machten tolle Familienfotos und stellten auch unsere Hochzeitsfotos nach. Ich bin sehr glücklich und dankbar, natürlich auch ziemlich stolz, in mein Kleid gepasst zu haben.

Diese Fotos bedeuten mir sehr viel und ich werde euch die Ergebnisse natürlich bald zeigen!

Keine Kommentare »

Weihnachtsferien!

Die Kinder unserer Kirche haben gestern ein ganz tolles Weihnachtsmusical aufgeführt. Emilian war dabei und wir sind sehr stolz auf ihn. Fast wäre er nicht mit auf die Bühne gegangen… Er hatte nämlich seine ganze Schulklasse eingeladen – und war sehr enttäuscht, dass niemand gekommen war.

Zur Schlafenszeit wurde Emilian immer stiller und wärmer, Liam weinte wegen Ohrenschmerzen – diesmal im anderen Ohr. Und nach einer kurzen, unbequemen Nacht saßen wir vier dann alle beim Kinderarzt. Und so sieht es jetzt hier aus:

Emilian hat Streptokokken und Liam eine leichte Ohrenentzündung im zweiten Ohr. Für das Baby ist es nicht gefährlich – wir tun trotzdem alles dafür, uns nicht anzustecken.

Sobald Liam auch nur einen Tropfen Medizin bekommt, hat er wieder Energie. Er flitzt und tobt und singt und tanzt – auch an einem Montagmorgen, wenn alle anderen vor sich hin träumen.

Emilian wird blass und ruhig, liegt auf der Couch, hört Hörspiele und schläft. Er bekommt Medizin und darf in diesem Jahr nicht mehr in die Schule gehen.
Eigentlich schade, denn die letzten Tage vor Weihnachten sind ja irgendwie auch gemütlich und feierlich. Aber seine Lehrerin ist auch krank und viel wird er nicht verpassen. Wir werden uns ein paar Hefte mit in die Ferien nehmen und müssen dann erst im Januar wieder früh aufstehen. Eigentlich toll!

Gestern wurde ich zweimal gefragt, ob mein Bauch schon „tiefer liegen“ würde. Ich hab nichts gemerkt und von oben sieht es ja nicht anders aus – aber der Gedanke, dass es bald losgehen könnte, macht mich ganz hibbelig.

Ich schreibe mit ganz vielen Freundinnen, die ein paar Tage alte Babys haben. Am Samstag bin ich selbst zum ersten Mal Tante eines kleinen süßen Neffens geworden – und irgendwie bin ich jetzt bereit! Alles hier ist fertig, aufgebaut und gewaschen – einzig Emilians Krankheit und die Tatsache, dass noch Dezember ist, stört ein bißchen.
Aber ich wurde daran erinnert, dass auch die schlimmste Geburt vorbei geht und dass das Ergebnis so süß und lohnenswert ist! Meine Jungs waren ganz entzückt und verliebt, als wir ihnen vom neuen Cousin erzählt haben. Und erst der Bruder…
Ich habe also die wichtigen Zettel für die Geburt im Krankenhaus ausgefüllt und warte jetzt. Ich freu mich richtig!

Wir haben noch keinen Weihnachtsbaum und sind mit der Entscheidung für oder gegen einen Baum noch nicht ganz durch. Es könnte ausserdem sein, dass wir es in diesem Jahr nicht einmal schaffen, auf einen Weihnachtsmarkt zu gehen…
Und jetzt sind wir krank und hochschwanger – und wir legen viel Wert auf Ruhe. Ich backe nur das leckerste nötigste und koche Glühweingelee, damit ich das leckere Getränk wenigstens kurz riechen kann.
Wir sehen uns Weihnachtsfilme auf Netflix an, hören Pentatonix-Musik, trinken Bratapfel-Tee und genießen Ruhe und Gemütlichkeit.

Um uns und euch mal abzulenken, schreibe ich zum letzten Mal im Jahr 2016 unsere Kindersprüche auf:

* Wir sind im Schwimmbad, ich mit Babybauch. Ich sehe eine Frau, die im Bikini im Babybecken sitzt und ein ganz kleines Neugeborenes auf dem Arm hat. Ich zeige es meinen Jungs und Liam fragt mit großen Augen: „Ist das grad rausgekommen???“

* Wir lesen Yakari und geben uns auch Indianer Namen.
Ich schlage für Liam „Krachender Popo“ vor, weil er gern mal laut durch die Gegend pupst.
Emilian sucht für mich „Glänzender Schmetterling“ aus…
In dem Buch heißt einer „Der der alles weiß“.
Ich frage Emilian: „Wen fragst du denn, wenn du etwas wissen möchtest?“
Seine Antwort: „Also.. meistens werde ich gefragt.“

* Wir reden darüber, warum das Polizei-Licht blau leuchtet. Weil nämlich kaum ein anderes Licht in der Stadt blau leuchtet und so die Polizei-Autos schnell gesehen und wahrgenommen werden.
Ich frage Liam: „Warum leuchten die Lampen bei Polizei blau?“
„Na, weil da blaue Lampen drin sind.“

* Die Jungs spielen mit Papa ein neues iPad-Spiel. Sie kämpfen mit kleinen Figuren gegeneinander. Emilian versucht sich, an seine liebsten „Waffen“ zu erinnern. Er meint „Bazooka und Kanone“ und sagt „Sambuca und Kanone“!

* Liam geht in den Garten und sagt: „Ich bauarbeiter ein bisschen weiter…“

* Ich finde im Wohnzimmer ein kleines Krabbeltier und werfe es in den Müll. Kurz danach bringt Liam mir auch eine tote Kellerassel. Ich bedanke mich und er sagt zögernd: „Aber… ich mag eigentlich nicht, dass wir Tiere tot machen…“

* Ich bezahle meinen Einkauf bei ernstings family. Liam kommt gern mit zur Kasse, weil es da meist Gummibärchen gibt.
Er wird gefragt: „Magst du eine Tüte Gummibärchen?“
Liam nickt.
Er bekommt eine kleine Tüte.
Plötzlich ruft er: „Zwei!!“
Die Verkäuferin lacht und fragt: „Hast du einen Bruder hier?“

* Liam möchte im Kinderzimmer singen und bittet mich, ihm über Bluetooth ein Lied abzuspielen. Ich suche ein paar, von denen ich denke, dass sie ihm gefallen würden, aber er schüttelt den Kopf und sagt: „Es gibt tausend Lieder, die ich kenne. Warum machst du dann die falschen???“

* In einer ruhigen Minute erzählt Liam:
„Wenn wir uns im Morgen-Kreis in der Kita mit Singen begrüßen und alle „Liam“ singen, da bin ich immer schüchtern.“

* Ein anderes Mal puzzelt Liam und schimpft: „Jetzt reicht’s aber mir!“

* Die Jungs spielen an der Weltkarte. Sie raten ein Land mit E. Gesucht ist Estland.
Liam sagt: „Eeeeeine Schweiz.“

* In einem Adventskalender wechseln sich die Jungs mit den Päckchen ab. Liam soll die 7 öffnen. Er findet 9, denkt, es sei die 6 und öffnet sie.
Ich verpacke sie schnell wieder und frage ihn: „Weißt du, wie eine 7 aussieht?“
Seine Antwort: „Klar! Ich hab doch schon Buchstaben delernt. Bist du etwa dumm im Kopf???“

* Emilian ist krank und soll sich ausruhen.
Ich sage: „Komm auf die Couch, damit du nicht alleine bist.“
Liam guckt mich ganz erstaunt an, zeigt auf sein Herz und sagt: „Hä, er hat doch den Geist!“

* Emilian mahlt in der Küche mit Papa Kaffee.
Er sagt entzückt: „Liam, willst du mal riechen? Riecht umwerfend!
Liam fragt: „Also richtig eklig??“

* Am Samstag früh kommt Liam an unser Bett.
„Mama und Papa, ähm, ich hab mal zwei Fragen:
Erstens: Wann pancakest du?
Zweitens: Ich hab fast ins Bett despuckt…“

* Liam ruft abends im Bett: „Mein Körper hat Hunger.“

* Liam spielt mit Astronauten.
Er erklärt mir: „Ein Weltaller hat zu wenig Geld bekommen, er sucht jetzt Goldmünzen.“

Keine Kommentare »

12 von 12 im Oktober

Heute ist der 12. Oktober.
Fast hätte ich heute gestreikt, weil ich einfach keine Lust hatte. Aber weil ich euch unbedingt schöne Fotos vom Wochenende zeigen wollte, habe ich dann doch 6 Fotos von den letzten Tagen und 6 Fotos von heute ausgesucht.

Das Wochenende war ein wunderbares Mädels-Wochenende im Spreewald, mit allem, was dazu gehört. Damit meine ich sowas wie Nagellack und Gesichtsmasken, Kaffee und Wein, zu viert in einem Zimmer schlafen, Fahrradtour und ein platter Reifen, Sonne und blauer Himmel, Deko und Schokolade, Therme und Dampfbad.

Weil mein Alltag leider keine Rücksicht auf mich nimmt und mir nach so einem Wochenende keinen sanften Einstieg gönnen möchte, könnte ich gerade wieder ein Entspannungs-Urlaub gebrauchen. Mein Mann ist bis Donnerstag außer Haus, beide Kinder sind nicht im Kindergarten und husten, wie sie es in jedem Jahr tun, mein Rücken ist verspannt und ich komme zu nix.

In den letzten Minuten in der Therme sagte meine Schwester:
„Ich möchte noch ein Viertelstunde ins Spaßbad, Ruhe hab ich zuhause genug.“
Meine Antwort war:
„Ich möchte noch eine Viertelstunde in den Ruheraum, Spaß hab ich zuhause genug.“

 

1. Wunderschöner Spreewald

1

 

2. Goldener Herbst

2

 

3. Zu viert unterwegs

3

 

4. Kirche im Spreewald

21907754710_b79e13d8a5_o

 

5. Mädelsabend

4

 

6. Natur-Deko

5

 

7. Sonne im Garten

6

 

8. Kleines Helferlein

7

 

9. Ein neuer Spielplatz

8

 

10. Ernte aus Äpfeln und Wein 

11

 

12. Und bei uns so:

12

Keine Kommentare »

Keine „12 von 12 im März“

Ich habe angefangen, Fotos für euch zu machen, obwohl ich schon um 1:00 Uhr nachts wusste, dass der Tag heute kaum ereignisreich werden wird. Und so ist es gekommen. Zu erzählen habe ich was, aber Fotos gibt’s nicht. Die wollt ihr nicht sehen…

Ich war noch nicht ganz eingeschlafen, da merkte ich, dass Liam unruhig schlief. Er rief nicht nach mir, er suchte kein Trinken oder Tuch.. er jammerte einfach ein bißchen vor sich hin. Als er dann einmal gefährlich hustete, sprang ich aus dem Bett. Gerade rechtzeitig… Das Abendbrot war wieder da.

Als wir das Bett und Liam umgezogen hatten, legten wir uns wieder hin. Obwohl Liam ordentlich gespuckt hatte, roch es kein bißchen danach und ich fragte mich, woher dieses Essen kam. Egal.
Ich versuchte, auf ihn zu hören, damit er nicht erstickte, falls es nochmal passierte. Liam hat bei jeder Erkältung Schwierigkeiten, den Schleim loszuwerden und meistens bricht er dann.

Eine Stunde später, als ich gerade irgendwie eingeschlafen war, ging es wieder los.
Details erspare ich euch.

Wir drei lagen wieder in den Betten, da hörte ich, dass Emilian unruhig wurde. Er wuselte und quengelte. „Mama. Papa. Ich hab Angst.“ flüsterte er. Ich ging mit ihm auf die Toilette und brachte ihn ins Bett zurück.

Vor dem Abendessen war ich mit Emilian einkaufen und er durfte sich kleine Süßigkeiten aussuchen. Er wählte auch für Mama, Papa und Liam welche aus und plante, sie uns nachts als Überraschung ins Bett zu legen. Weil er normalerweise niemals nachts aufwacht, dachte ich mir nichts dabei. Als er nun aber wach im Bett lag, fielen ihm seine Pläne wieder ein. Er bat uns, kleine Schüsseln holen zu dürfen, um die Bonbons aufzuteilen. Es war 3:00 Uhr nachts.

Wir mussten zwischendurch echt lachen und ich fragte mich, ob das ein „Versteckte Kamera – Eltern-Test“ oder so sei. Ehrlich. Emilian tippelte mit den Bonbon und den Schüsseln um unser Bett herum und weinte, weil wir ihn die Schüsseln nicht in unser Bett stellen ließen. Ich stand nochmal auf, um nach Liam zu sehen. Emilian war wach und wollte Bonbons verteilen. Dass es Nacht und Schlafenszeit war, interessierte ihn nicht. Ich fragte ihn, ob er in unserem Bett schlafen wollte. Und das klappte dann.

Er lag neben mir, sah mich mit großen Augen an und machte sich Sorgen um seine Bonbons. Weil er nciht einschlafen konnte, fragte er mich, ob ich für ihn beten könnte. Er sagte: „Mama, kannst du dafür beten, dass ich am Morgen zur richtigen Zeit aufwache, um die Bonbons zu verteilen. Und du kannst dir überlegen, was wir am heutigen Tag machen.“
So seine Worte.

Als ich lachen musste und sagte: „Ich glaub‘ das alles nicht!“, war er beleidigt und sagte: „Jetzt bete doch mal endlich.“
Ich wurde an den Rand des Bettes und der Verzweiflung gedrängt und wir schliefen ein.

 

Natürlich wachte ich am Morgen auf, weil Emilian mit den Schüsslen neben mir stand und mir seine Überraschung präsentieren wollte. Er ließ nicht eher nach, bis ich sie aß. Papa war gerade zur Arbeit gegangen und wir hatten einen ruhigen Morgen. (Bis auf die Tatsache, dass ein Stapel vollgespucktes Bettzeug im Bad, eine volle Waschmaschine und Spülmaschine in der Küche und eine „Packen/Sortieren“-Baustelle im Kinderzimmer auf mich wartete…)

 

Liam war still und kuschelig. Ich fragte ihn: „Liam.. du hast heute Nacht zweimal gespuckt.. Warum denn?“
„Na, is wollte niss den Nudelsalat!“
Er schlief auf meinem Arm ein, während ich mit meiner Schwester skypte. Das war lange nicht mehr passiert. Ich hoffte, dass er einfach nur müde war und legte ihn auf die Couch. Während er wärmer wurde und schlief, schaffte ich ein bißchen Küche und ein bißchen Wäsche. Liam trank ab und zu was.

Wenn er wach war, sagte er alle paar Minuten: „Mama… so wangleilich.“
Aber weder Filme noch Hörspiele noch Bücher noch Spielzeug konnten ihn glücklich machen.

Dann setzte er sich auf, hielt sich den Bauch und jammerte.
Und ich hätte diesen Blick deuten sollen.
Und ich hätte ihn von der Couch nehmen sollen.
Oh, wie sehr ich das hätte machen sollen.

Auf dem Blog Smoorbär von Veronika habe ich am Morgen gelesen, was sie über Magen-Darm-Grippe schreibt und dass ihre Tochter einmal ordentlich die Couch + Teppich bespuckt hat. „Die Arme“, dachte ich nur.
Und dann passierte es bei uns auch.
Ich hätte nicht gedacht, dass so viel Flüssigkeit aus Liams kleinen Körper kommen kann!

– Wie gut, dass mein iPhone seit letzter Woche eine neue Hülle hat, die vor Flüssigkeiten aller Art schützt!

– Wie gut, dass mein Mann jetzt nicht in Afrika ist!

– Wie gut, dass die Menschen, die sich morgen unsere Wohnung angucken wollten, abgesagt haben.
Sie wollen Ende März einziehen – und der Geruch hätte ihnen nicht gefallen.

– Wie gut, dass Waschmaschine und Trockner gleichzeitig laufen und super-schnell sind!

– Wie gut, dass es youtube gibt!

 

So viel zu unserem 12. März.
Dem ersten Teil davon. Hier ist es ja erst 15:00 Uhr.
Draussen sind es 31 Grad und wir verpassen einen dieser letzten heißen Tage Kaliforniens.

Liam hüpft und lacht jetzt.
Er trinkt Cola und futtert Brezeln. Ein bißchen Cola musste ich eben auch vom Boden aufwischen – aber bevor es in Liams Magen war..

Ich wage mal zu denken, dass das wirklich der Husten-Schleim war. Denn uns, die wir den Nudelsalat auch gegessen haben, geht es gut. Und wir sind eigentlich gar nicht so die Magen-Darm-Grippe-Familie.

Auf der 12 von 12-Liste werde ich also nicht sein.
Aber ihr könnt euch trotzdem gern Fotos der anderen Blogger angucken.

1 Kommentar »

Szenen aus unserem Alltag 11

* Heute hat es geregnet, wir haben uns leckere Bratäpfel gemacht und dann auch noch Mini-Marshmallows über einem Teelicht ge..brutzelt (oder was man eben mit denen macht). Hätte auch irgendwie November sein können. Die Kinder kennen ein Bratapfel-Lied, deswegen bin ich auf die Idee gekommen. Vielleicht probieren wir auch mal das Rezept aus dem Lied.

Bratapfel

 

* Leider muss ich sagen, dass der Husten, den die Kinder in den letzten zwei Wintern hatten, uns verfolgt und gefunden hat. The same procedure as every year.. Wir waren seit Mai nicht beim Kinderarzt und hoffen, dass wir erst in Deutschland wieder müssen. Wir haben Hustensaft, Nasentropfen, Vitamine und Zwiebelsaft. Das muss reichen! Die Sonne und die Wärme machen auch, dass es nicht zu schlimm wird. Aber dafür sind wir eben nicht so dick angezogen. Emilian sagt, manchmal tut sein Ohr weh.. Nein, bitte keine Mittelohrenentzündung! Nicht hier. Bitte.

 

* Eines Tages passierte es, dass wir Liams Nuckel verloren. Den letzten aus Deutschland. Und diesmal fanden wir ihn bis zur Bettzeit nicht. Ich wollte hier nicht so gern einen Neuen kaufen und ausserdem war es dann eben Zeit, „Tschüß“ zu sagen. Weil Liam seinen Willen von Geburt an schön laut und deutlich mitteilen kann, hatten wir ein bißchen Angst… Aber es war gut! Er war soweit. Es gab ein bißchen Tränen, aber er hat verstanden, dass Papa, Mama und Emilian auch keinen Nuckel haben und Liam jetzt eben groß ist.
Manchmal, wenn er sich nachts im Bett wälzt, denke ich noch, dass er jetzt den Nuckel sucht.
Als wir den Nuckel schließlich fanden, haben wir ihn noch für ein paar Tage versteckt. Und irgendwann habe ich ihn dann mit einem kleinen Mama-Seufzer in den Müll geschmissen…

 

* In einem Spiel-Museum für Kinder habe ich tolle Schlüsselanhänger gesehen und zwei davon musste ich mir einfach kaufen 🙂

Schlüsselanhänger

 

* An einem Abend sprachen wir darüber, was ein Rührei und was ein Spiegelei ist. (Ich habe übrigens trotz großer Such- und Google-Aktion noch nicht herausgefunden, warum das Spiegelei Spiegelei heißt. Ideen?) Die Kinder waren so interessiert und Emilian fragte, ob er sich ein Rührei machen dürfte. Wir holten also eine Pfanne, Öl und 3 Eier und ganz vorsichtig durfte er die Eier zerrühren. Ein paar Gewürze kamen noch drauf. Liam wollte natürlich auch. Ganz stolz und ziemlich erwachsen aßen die beiden Brüder dann ihr selbstgemachtes Rührei.

 

* Ich kann es immer wieder sagen:
Wir Eltern sind so stolz, dass unsere Kinder in die Kinderbetreuung gehen. Inzwischen kennen sie die Räume, fast alle Erzieher für ihre Altersgruppen und ab und zu treffen wir auch bekannte Kinder. Liam hat immer Lust und kann es kaum erwarten. Emilian zögert manchmal noch, aber bis jetzt ist er dann doch immer gegangen. Sie lächeln, winken uns und hauen zu den Spielsachen ab. Und wir beide sitzen im Gottesdienst und genießen.
Wenn wir wiederkommen, freuen sich beide Kinder immer, uns zu sehen. Fröhlich zeigen sie ihre Bastelarbeiten und auf Liams Rücken klebt neben seinem Namensschild meist auch ein kleiner rosa Kleber, der uns sagt, ob und wann er gewickelt wurde…

Wickel-Status

 

* Lange nach Weihnachten bekamen wir ein Paket aus Deutschland. Das einzige Weihnachtspaket! Es war fast 4 Wochen unterwegs. Schokolade, Playmobil, Pixibücher, Ohrringe… Wir haben uns so gefreut.

 

* Auf dem Spielplatz trafen wir eine sehr nette Oma, die ihre Enkelin auf der Schaukel anschubste. Liam saß in der zweiten Schaukel und so redeten wir ein bißchen. Die Familie der beiden war kurz davor, in den Winterurlaub nach Österreich zu fliegen und sie freute sich, dass ich ihr ein paar Tipps geben konnte. (Zum Beispiel, dass es kälter sein wird, als sie sich so dachte)
Sie versuchte dann, das, was sie konnte, in deutsch zu mir zu sagen. Mir fiel auf, dass ein paar Wörter in türkisch dabei waren. Denkt man hier so weit weg, dass „Güle Güle“ und „Merhaba“ deutsch ist?

 

* Bleiben wir mal bei Spielplatz-Bekanntschaften.
Als wir vorgestern zum Spielplatz liefen, blieben zwei Teenie-Brüder stehen. Der eine lächelte uns an und sagte: „Ach, Sie sprechen deutsch? Das hört man hier nicht so oft.“ Er war sehr freundlich und wir redeten kurz. Er sprach akzent-frei deutsch und war vielleicht 15 oder so. Die Familie der beiden hatte bereits in England, Spanien und auch zwei Jahre in Deutschland gelebt. Jetzt werden sie wohl in Irvine bleiben, denn da gefällt es ihnen am besten. (Kann ich verstehen…) Als wir sagten, dass wir aus Berlin kommen, wurden seine Augen ganz groß. „Echt? So ein Zufall!“ sagte er. „Wo habt ihr in Berlin gewohnt?“, fragten wir. „Ach, wir haben in verschiedenen Ecken gewohnt… Rudow, Lichterfelde…“ – „Wir wohnen in Lichterfelde!“ sagten wir. Wir fanden dann noch heraus, dass sie ganz in der Nähe gewohnt haben. Und ich kann bis heute nicht glauben, dass das tatsächlich passiert ist. Wie groß ist denn die Wahrscheinlichkeit, am anderen Ende der Welt jemanden aus deiner Straße zu treffen???

 

* Mit fünf anderen Müttern war ich vor ein paar Wochen in einem Restaurant. „Moms Night Out“ heißt das hier. Nach dem Abend war ich ein bißchen deprimiert, weil ich mich wieder einmal überhaupt nicht dazugehörend gefühlt habe. Es war sehr laut in diesem Restaurant, so dass mir das Zuhören echt schwer gefallen ist. Bei vielen der Gesprächsthemen konnte ich auch nicht so mitreden.. wenn es zum Beispiel um Urlaubsorte hier oder Geburten hier oder die neuesten Kinofilme hier oder so ging. Ich sag‘ dann auch nicht immer: „Also in Deutschland….“
Nach dem Essen kaufte ich noch schnell ein paar Lebensmittel ein. (Moms Night Out eben…) An der Kasse drohte mein Portmonee zu fallen und mit einer Hand fing ich es schnell (wirklich schnell) auf. Der Typ, der meine Waren einscannte, war sichtlich begeistert. „Wow! Das war schnell!“, sagte er. „Machen Sie irgendwas mit Bällen, oder so?“ – „Nein, ich bin Mama von zwei Söhnen.“, sagte ich nur. „Haha, das muss wohl ne Supermom sein!“
Und schon ging es mir wieder besser!

 

* Ich könnte täglich Video-Dokumentationen über Liam herstellen. Der Typ ist einfach ein Knallkopp! Er hat so viel Schalk im Nacken plus komischer Ideen, dass wir beide uns oft nicht das Lachen verkneifen können, wenn wir es eigentlich müssten. Hmpf. Und er war so. ein. Schreikind! Unglaublich. (Mütter, das macht Hoffnung!)
Aber die Videos zählen nicht, dass muss man einfach erleben. (Mein Mann sagte heute: Marit, dein Bruder wird sich freuen!) Es scheint da Parallelen zu geben…
Ab und zu kommt Liam an, streckt einen Zeigefinger in die Luft und flüstert: „Ah! Idee!“ Dann möchte er „Verstecken“ spielen. „Ganz leise sein.“ sagt er und zieht mich hinter irgendeine Tür. Weil die anderen beiden das nicht mitgekriegt haben, sucht uns aber keiner. Egal. Wir stehen hinter der Tür und sind leise.
Demnächst bei den Kindersprüchen wird es mehr von ihm geben.

 

* Emilian ist anders. Das ist faszinierend. Sowohl seine Mimik als auch seine Emotionen sind da eher ausgeglichen. Waren sie immer schon. Und das ist sehr angenehm. Bei ihm bräuchte ich eher ein Diktiergerät. Bei einer Fahrt im Auto (wie immer) redet er plötzlich los:
„Mama, erzähl‘ mir mal alles, was du weißt, und dann stell‘ ich dir Fragen.“
Er liebt es, wissenschaftliche und geschichtliche Sachen von Mensch und Tier von uns zu hören. Diesmal wollte er eigentlich, dass ich ihm von der Studio-Tour in 3D erzählte, die ich in den Universal-Studios mitgemacht hatte. Etwas später sagte er:
„Mama, erzähl‘ uns mal was Spannendes, was du vor uns erlebt hast!“
Lange, traurigerweise sehr lange, überlegt ich. Was ist spannend? Was möchte er hören? Ich habe tatsächlich vergessen, was ich ihm schließlich erzählt habe. Kann ja so spannend nicht gewesen sein… Das fand mein Sohn auch, aber er sagte: „Hmm.. das habe ich schonmal irgendwo gehört. Aber erzähl‘ weiter!“

 

* Für einen Sonntag hatte sich mein Mann Freunde eingeladen. Sie wollten alle zwei Teile des „Hobbits“ sehen. Ich plante dann, mit den Kindern ein paar Stunden draußen zu sein, abends würde ich ja mit ihnen im Schlafzimmer sitzen können. Ich wollte auf keinen Fall, dass sie auch nur eine Szene dieses Films sahen. Es regnete, was unsere Möglichkeiten zur Beschäftigung mehr als halbierte.

Ich entschied, mit ihnen zu „Chuck E Cheese“ zu gehen, einer Art Casino für Kinder. Es war sooo voll, mehrere Geburtstagsfeiern inklusive Countdown und verkleideter Erwachsener fanden statt, alle Automaten klingelten und ratterten und viele, viele glückliche Kinder plapperten herum. Weil ich noch nicht wusste, wie das mit diesen Automaten funktionierte und dezent überfordert war, überlegte ich, einfach wieder zu gehen. Aber dann fanden wir einen Tisch, bestellten etwas zum Essen und sahen uns in Ruhe um. Es gab einen Bereich für größere und einen Bereich für kleinere Kinder, bzw. Babys. Für jedes Spiel am Automaten musste ein so genannter „Tokken“ eingeworfen werden. Manchmal ging es einfach nur um Spaß, manchmal aber konnten „Tickets“ gewonnen werden. Diese Tickets konnten am Ende gegen RamschSpielzeug eingetauscht werden. Wie das eben so ist.

Für $10 bekamen wir 30 Tokken, die locker für ein paar Stunden reichten. Am Anfang gingen wir gemeinsam durch den Raum und waren sparsam mit den Münzen. Später trauten sich die Jungs auch alleine los und wählten ihre Automaten aus. Wir hatten echt Spaß. Irgendwann stellten wir fest, dass ein paar Münzen hinter Automaten lagen und wir sammelten sie. Auch Tickets wurden von Kindern am Automat vergessen, wir nahmen sie. Am Ende hatten wir ungefähr 130 Punkte, was für ein Spiel-Dinosaurier und ein Armband reichte. (Oh man)

Als wir nach diesem Erlebnis zusammen Eis essen gingen, war der Dino schon verloren gegangen…
Nach dem Eis hätten wir nachhause fahren können, aber es war noch zu früh und wir fuhren zu einem Bücherladen, der einen Starbucks drinnen hat der eine Lese- und Spiel-Ecke hat, die die Kinder mögen. Auf dem Weg dahin schlief Liam ein und so blieben wir einfach eine knappe Stunde im Parkhaus sitzen, um Liam seinen Schlaf zu gönnen. Ein bißchen komisch kam ich mir schon vor…

Als wir nachhause kamen, war mein Mann mit seinen Freunden losgezogen, um Teil 3 im Kino zu sehen. Wir machten uns über das übrig gelassene Popcorn her und hatten so einen Spaß, als wir versuchten, es in die Luft zu werfen und mit dem Mund zu fangen.

 

* An einem freien Familientag fuhren wir zum Strand nach Corona del Mar, weil es schön warm war. Wir legten uns kurz in die Sonne, die Jungs bauten Sandburgen. Als wir wieder ins Auto stiegen, meinte ich, in der Ferne zweimal eine Wasserfontäne von einem Wal gesehen zu haben. Ich konnte das nicht glauben und bettelte meinen Mann an, noch nicht loszufahren. Weil auch zwei Whale Watching Boote, die auf dem Wasser fuhren, angehalten hatten, starrten wir alle aufs Meer. Und tatsächlich: Wir sahen die Fontäne wieder und auch den Rücken und die Flosse des Wals beim Abtauchen. Vom Auto aus. Whoa!

Corona del Mar

 

* Die Walkie-Talkies, die die Jungs zu Weihnachten bekommen haben, liegen viel rum, weil Liam das mit dem Sprechknopf noch nicht so drauf hat. Letztens hatten wir sie mit am Spielplatz und es war ziemlich cool, Emilian weit weg auf dem Klettergerüst zu sehen, seine kleine Plapperstimme aber aus dem Walkie-Talkie zu hören.

 

* Beim Spaziergang entdeckten wir einen Baum, den wir nie zuvor gesehen hatten. Der Stamm und die Äste waren voller großer Dornen, aber unregelmäßig verteilt. Die Hüllen der Früchte sahen wie große Kakaobohnen aus, aber innen sah es wie Baumwolle aus! Wir denken, es könnte ein Seidenwollbaum sein. Sowas wächst hier!!!

Seidenbaum

 

* Wir waren in den Universal-Filmstudios!
Wieder mussten wir nicht viel für die Tickets bezahlen und konnten ganz entspannt genießen. Für die Kinder gab es nicht viel, sie freuten sich aber, ein paar Freunde wiederzutreffen. Ich fand die Studio-Tour, die ca. eine Stunde ging, sehr interessant. Ein paar erstaunliche Filmtricks (zBspl. Wasser, Flut oder Erdbeben) wurden gezeigt. Der Gedanke, dass fast alle Hollywood-Filme tatsächlich dort gedreht werden, gefällt mir noch nicht so. Im „europäischen Viertel“ werden die Kulissen umgebaut (Bürgersteig, Laternen, Fassaden, alles!), je nach dem ob eine Straße aus Italien, England oder Deutschland … gebraucht wird. Wir sind an den Häusern der „Desperate Housewives“, am Marktplatz von „Zurück in die Zukunft“ und an einem Live-Dreh vorbeigefahren. Ein sehr interessanter Park! Ich kann mir Film-Details nicht so gut merken und habe nicht viel wiedererkannt.

Curious George      Shrek

Minions   Spielplatz

 

* Auf dem Weg zum Auto zurück kamen wir an einem Laden vorbei, in denen es „Aqua-Massagen“ gab. Mein Mann fragte, ob ich wollte – und kurz danach lag ich schon drin. Es war wie Duschen ohne Nass zu werden. Mit hartem Massage-Strahl. Ziemlich eng war es und das Wasser hätte ein bißchen wärmer sein können. Ausserdem habe ich mich gefragt, ob diese Hülle eigentlich auch platzen könnte… Aber es war gut!

Wassermassage

 

* Ganz spontan bekommen wir im Februar doch noch einen Gast aus Kanada, auf den wir uns sehr freuen! Sie hat 2012 bereits ein Jahr bei uns gewohnt und es ist toll, dass wir sie hier wiedersehen. In Kanada ist es zur Zeit etwas kühler als hier… Ausserdem ist sie die perfekte Babysitterin, wenn wir Eltern zum Pentatonix-Konzert gehen!!

 

* Wir sind nicht mehr lange hier, um es mal so direkt zu sagen. Ab und zu schmeiße ich Kleidung weg oder gebe sie anderen. Wir wissen, wer uns vom Flughafen abholt. Der erste Gottesdienst in unserer Kirche in Berlin wird am Oster-Sonntag sein. Noch denke ich nicht viel darüber nach, aber oooh, es wird Blog-Einträge mit „Auf was ich mich freue“-Listen geben. Bald.

Happy January!

Keine Kommentare »