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Hallo Oktober!

Im Oktober werde ich…

… mein Gesicht in die goldene Sonne halten.
… Großfamilie genießen.
… noch ein paar mehr Tage allein erziehend sein.
… meinen Mann am Flughafen in die Arme schließen.
… Geschenke, Grüße und Geschichten aus Kalifornien genießen.
… zum Elternabend in die Kita gehen.
… Tee trinken.
… tapfer Sport machen.
… Jaris 9 Monate feiern.
… mit dem Großen Schreibschrift schreiben.
… die Herbstferien genießen.
… Blätter harken und den Garten winterklar machen.
… Herbstsonne fotografieren.
… wieder Koffer packen.
… eine laaaange Autofahrt vorbereiten.
… weit mit dem Auto durch Deutschland fahren.
… auf der Fähre übernachten.
… mit meinen vier Männern einen wunderschönen Familienurlaub genießen.

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Aus dem Alltag einer Alleinerziehenden

Hier schreibt eine vorübergehend allein erziehende Mama. Das ist auch der Grund, warum ich euch heute nicht mehr als „Alltags-Szenen“ vor den Kopf werfen kann. Es passiert viel und meine ruhigen Mama-Zeiten sind sehr kurz.

Ich hab lange nichts geschrieben, aber der Blog ist voll.
Blättert euch gern durch alte Kindersprüche , sucht leckere Rezepte oder schwelgt in Erinnerungen aus unserer Zeit in Kalifornien.

Letzteres werde ich zum Beispiel gerade nicht tun…

***

Mein Mann ist am Montag gegen 4:00 Uhr morgens aus dem warmen Bett aufgestanden, hat vier Küsschen an unseren Betten verteilt und ist am Abend gegen 22:00 Uhr unserer Zeit in Los Angeles gelandet.

Wir haben mit flightradar24 seine Flüge verfolgt, das ist ziemlich cool. Jedes Flugzeug, sogar Hubschrauber und Ballons, die gerade weltweit in der Luft rumfliegen, kann man verfolgen. Wir sahen eins über unseren Garten fliegen und fanden dann schnell heraus, dass es von Köln auf dem Weg nach Tegel war. Ich sag ja: Tolle Sache!

Als die Jungs im Bett waren und ich mit der App sah, dass sich mein Mann im Landeanflug gerade über dem Pazifikstrand vor LA befand, war das zu viel für mich. Dass er da ist, ohne uns, macht mich trauriger, als ich dachte.
Inzwischen ist es mehr okay für mich, dass er Fotos von unserer Kirche schickt, dass er komplett 30 Grad und Sonne um sich hat, dass er FrozenYogurt isst und mir Fotos davon schickt, dass er Sonnenuntergänge hinter Palmen sieht… haach nein, so okay ist es doch nicht.
Liam erinnert sich kaum, Jari ist raus – aber Emilian und ich gucken uns an und teilen eine große Sehnsucht.

***

Uns vieren hier geht es aber gut!
Wir haben Tag 2 hinter uns und ich bin zwar müde, wie sonst nie, aber stolz auf uns.
Die Jungs sind so toll!

Ich habe für jeden Abend ein Erpressungs Belohnungs-Geschenk besorgt. Eins für jeden Abend. (Insgesamt acht, mein Plan ist natürlich, dass jeder vier bekommt)
Wer von beiden sich tagsüber, aber besonders am Abend am besten verhält und zuhört und hilft, bekommt das Geschenk.
Gestern war es eindeutig Emilian und Liam sah tapfer beim Auspacken zu. Heute war Emilian am Nachmittag bei einem Freund und ich konnte nicht viel über sein Verhalten sagen. Liam dachte, dass ihm das zweite Geschenk sowieso gehört – aber er war trotzdem so aufmerksam und lieb heute!
Nach der Kita fragte er mich mehrmals, wie denn mein Vormittag so war, wie es mir dabei ging und ob mit Jari alles gut war. Zucker! Oder er sagte: „Mama, wenn du keine Kraft mehr hast, brauchst du nicht traurig sein: Gott ist immer da!“

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Ich genieße die Ruhe am Abend sehr, besonders vermisse ich aber, mit großen Leuten zu reden. Am Wochenende fahren wir auf ein lang-geplantes und -ersehntes Familientreffen.
Meine Ur-Großeltern väterlicherseits sind der Ursprung und aus diesem Stamm sind wir jetzt ungefähr 120 Personen. Und 100 von ihnen werden an diesem Wochenende zusammen sein.
Ich freu mich auf die Großfamilie und hoffe auf schöne Zeiten für uns – ich bin ja immerhin allein erziehend. Aber Babysitter gibt es genug.

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Jari hat eine lange Zeit mit verstopfter Nase hinter sich und man sagt ja so, dass Babys nach einer Krankheit einen Wachstumsschub machen.
Tja, jetzt ist er also glücklich und gesund, er schläft eigentlich durch und ist noch tausendmal süßer als vorher. Kein Zahn weit und breit in Sicht, aber seine blonden Haare wachsen, seine großen blauen Auge schauen in die Welt, sein Gesicht sprüht voller Schalk, Entdeckerlust und Liebe zu seinen Brüdern, er zieht sich überall hoch und fängt an, an kleinen Tischen oder der Couch erste Schritte zu machen. (Krabbeln kann er allerdings nicht so..) Manchmal möchte ich ihn fast an die Hand nehmen und loslaufen oder ihm ein Glas Wasser an den Mund halten – und dann fällt mir ein, dass er eigentlich erst 8 Monate alt ist. Mein Baby!!

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Obwohl ich fast immer dieses kleine Baby an mir, unter mir, neben mir oder auf mir habe, schaffe ich ziemlich viel.
Wäsche ohne Ende, sortieren und ausmisten, Nägel lackieren, Mittagsschlaf!, Babybrei kochen, putzen..
Ich habe sogar tadaaa wieder mit meinem Sport angefangen!

An den Abenden hat es (mit oder ohne Mann) einfach nie geklappt. Jetzt habe ich mir drei Vormittage ausgesucht: Montag, Dienstag, Donnerstag. Und ich sitze bereits mit feinem Muskelkater hier auf der Couch.

Nach meinem Shred-Erfolg in 2015 fühle ich mich jetzt einfach wirklich nicht wohl in meinem Körper. Das sich-gehen-lassen passiert so schnell, zu schnell. Und jetzt gibt es keine Ausreden mehr!
– Es ist nicht mehr zu heiß draussen.
– Ich brauche keine Kalorien fürs Stillen mehr.
– Babyspeck nach der Geburt: zählt nicht mehr.
– Ich brauche erstmal keine Bikini-Figur.
– Der nächste Weihnachtsbraten kommt bestimmt.

Also, hopp Mama!
Im Moment macht es Spaß (ich habe eine Fitnesstrainerin gefunden, die nicht ganz so streng wie Jillian Michaels ist), Bewegung im ganzen Körper tut gut und der Muskelkater ist ein gutes Zeichen. Da geht wieder was!

***

Der Alltag in Schule und Kita läuft weiterhin gut und ich bin sehr stolz auf meine Jungs. Das Früh-Aufstehen funktioniert wunderbar, die Kilometer, die wir so täglich zurücklegen (für mich sind es mindesten 5), schaffen sie tapfer, Emilian macht sehr gut Hausaufgaben. Auf Grund vieler fehlender Lehrer hat er einen entspannteren Stundenplan, was uns vor allem morgens sehr Recht ist.
Er ist kameradschaftlich und zuverlässig, einfühlsam und rücksichtsvoll, eine große Hilfe mit Jari und er hat (hab ich schon gesagt) einen ganz feinen Humor. Haach, ich liebe das. Dieser Blick, wenn er mein Wortspiel versteht oder eine lustige Geschichte aus der Schule erzählt.

Es fällt mir nicht immer leicht, für jeden der drei ganz da zu sein. Neben dem Schulkind und dem Baby merke ich gerade, dass ich erst Recht auf Liam aufpassen möchte. Ich sehe inzwischen, wie er meine Aufmerksamkeit sucht und kann ihn oft rechtzeitig auffangen – aber ach, mein kleines Mittelkind. Ich sehe dich!

Liams Gedanken sind sehr tief und wertvoll. Er hat Power ohne Ende, hat eine schöne Phantasie und kann aus ganzem Herzen Feuerwehrmann, Ritter, Arzt, Pokémon-Jäger, Sportler und Rennfahrer sein – alles an einem Tag.
Ich würde sagen, er vermisst seinen Papa am meisten.

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Wir essen am Abend ein warmes Essen, weil ich das am Mittag einfach nicht schaffe. Gestern habe ich ein Rezept einer Blogger-Freundin ausprobiert. Ganz schnell habe ich Möhren und Kartoffeln geschält und geschnitten, dazu Olivenöl und Pfeffer und Salz – und dann 25 Minuten bei 200 Grad in den Ofen.

Lecker!!! Wir waren so begeistert!
Die Kinder haben sich genau dieses Essen heute nochmal gewünscht. Diesmal durfte noch Süßkartoffel dazu. Mmmh, ist das gut!

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Und das ist der Stand der Dinge hier.
Jeden Tag schneiden wir auf unserer Liste einen Schnipsel ab und die Liste wird kürzer. Wir kommen dem Treffen mit Papa auf dem Flughafen immer näher – und dann ist unser schöner Familienurlaub auch gar nicht mehr weit weg.

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Mama fragt – Kinder antworten

Willkommen in der neuen Woche!
Hattet ihr bis jetzt einen schönen Montag? Ich habe mich sehr über die Sonne gefreut, ich habe mit meinem Mann zusammen gefrühstückt, während Jari geschlafen hat.. Das hört sich mal wieder nach einem perfekten Wochenstart bei uns an, oder?

Ich könnte euch auch erzählen, was drumherum noch passiert ist… dass Jari nämlich ab 5:o0 Uhr morgens nicht mehr schlafen konnte, (und ich somit auch nicht) weil er eine verstopfte Nase hat… dass er dann bis halb neun irgendwo jammerig und jämmerlich rumhing, weil er natürlich totmüde war… dass mein erster, so nötiger, heißer Kaffee am Morgen umgekippt und mir über die Hose gelaufen ist… dass ich Jari im Schlafanzug mit in die Kita nehmen musste, weil er nach dem Milchfläschchen völlig platt im Kinderwagen eingeschlafen ist – und erst jetzt nach fast drei Stunden wieder aufgewacht ist… dass er mich dann inzwischen auch vollgespuckt und angepinkelt hat und ich mich vor dem Mittag schon mehrmals umgezogen habe… dass er jetzt an mir rumkrabbelt und schnieft und quengelt…
das alles passt doch viel mehr zu einem Montag, oder?

Aber, ihr wisst ja, ich kümmere mich um das Schöne und Gute.
Und das ist dann heute erstmal Sonne und Kaffee!

Falls es bei euch auch mal länger nichts zum Lachen gibt und ihr Lust auf eine etwas andere Art der Unterhaltung mit euren Kindern habt – habe ich heute was für euch:

Paulina Umstandsmode hat mich auf eine Infografik aufmerksam gemacht:

 

Ich habe meinen beiden großen Kindern diese Fragen gestellt!
Schreibt mir doch in die Kommentare, welche Antworten ihr von welchem Kind lesen möchtet – und dann fragt eure Kinder auch. Aber Achtung: Kindermund tut auch manchmal Wahrheit kund… 😉

Ich bin sehr gespannt!!

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Hallo September!

So. Ich starte hiermit offiziell meine alljährliche Herbstdepression.

Genau so, wie ich euch ab 1. März die Ohren voll-jubele, obwohl die Wärme manchmal noch zwei Monate auf sich warten lässt, werde ich euch jetzt die Ohren (oder Augen) voll-jammern, obwohl die Kälte und Dunkelheit wohl nicht ab heute da ist.

Aber es ist so schwer für mich. Jedes Jahr.
Ich dachte, mit den Kindern und dem Alter ändert sich das.. nein.

Genau so, wie auch meine Mama von jedem Sonnenstrahl magnetisch angezogen wird und fast alles stehen und liegen lässt, um ein paar Minuten Sonne zu haben, geht es mir und ich brauche Licht und Wärme zum Überleben. (Und Kaffee..) Danke für diese tolle Vererbung.

Nun sind wir also im September.
Ich habe ein Baby, ein Vorschulkind und einen Zweitklässler. Ab Montag beginnt der Alltag. Wir hatten so schöne Ferien, aber gegen ein paar ruhige Vormittage habe ich jetzt auch erstmal nichts.
Die Zeit bis Weihnachten – und dann nochmal bis März – wird wahrscheinlich voll und wir haben tolle Pläne. Wenn nur die Kälte und Dunkelheit nicht wäre…

Im September werde ich…

… die Jungs wieder in Kita und Schule schicken.
… mit Emilian zum Kletterkurs fahren.
… für vier Tage einen Gast-Sohn aufnehmen.
… ein neues MOPS-Jahr starten. Es wird toll!!!
… die Herbstblumen im Britzer Garten anschauen.
(Ja ja, der Herbst hat auch was Schönes. Bestimmt.)
… Einschulung mit Freunden feiern.
… Himbeeren und Tomaten ernten.
… dem Sommer nachtrauern.
… Apfelkuchen backen.
… ein großes Nachbarschaftsfest mit der Kirche feiern.
… Sonne speichern.
… den 5 1/2. und 7 1/2. Geburtstag meiner Jungs feiern.
… meinen Mann sehr sehr sehr sehr… schweren Herzens nach Kalifornien reisen lassen.
… zwei Wochen allein den Männerhaushalt schmeißen.
… Blätter harken.
… auf ein großes tolles Familientreffen fahren.
… frieren und Tee trinken.
… mich mit lieben Freundinnen treffen.

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Neue Kindersprüche

In der letzten Ferienwoche habe ich jede Menge neue Kindersprüche für euch.

Die Ferien, unsere ersten Sommerferien, sind fast vorbei. Die sechs Wochen kamen mir so lang vor und obwohl wir ganz entspannt waren, haben wir fast alles von unserer Sommer-to do-Liste geschafft. Wir haben es uns schön gemacht in Berlin, wir hatten viel Sonne. Die Kinder sind glücklich und dankbar – und sie freuen sich auf Schule und Kita. Besser kann es doch nicht sein, oder?
(Und im Oktober wartet noch ein ganz besonderer Urlaub auf uns fünf – darauf freue ich mich sehr und konnte deswegen tapfer auf Hotel am Strand verzichten)

Im Zoo

Neue Kindersprüche

* Liam kommt im Sommer mit einem selbst-gemalten Bild an. „Hier Mama, das ist noch ein Nachschub für dich, zum Muttertag!“

* Emilian und Papa schreiben ein Lied. Sie wollen es auf der Strasse vorsingen und 1€ dafür einsammeln. Emilian schreibt das Datum dieses Tages, 29. Mai, auf einen Zettel, den er an den Zaun hängen möchte. Papa sagt: „Oh, heute? So schnell kann ich noch nicht!“
Emilian sagt: „Dann schreibe ich eben den 35. April drauf…“

* Wir haben es ein bißchen eilig, weil Jari Hunger hat und wir rechtzeitig vor Ladenschluss in der Apotheke sein müssen. Als wir es geschafft haben, sitzen wir draussen auf einer Bank und ruhen uns aus. Liam trinkt einen Saft und Jari seine Milch.
Ich sage: „Jetzt geht es Jari besser.“
Liam: „Und geht es dir auch besser?“
Ich frage: „Ging es mir denn schlecht?“
Liam: „Na, du hast doch auf mich geschimpft.“

* Emilian sieht eine Zeitschrift, ein Reformations-Magazin, bei uns auf dem Tisch liegen. Im Vorbeigehen sagt er: „Ach. Das ist doch die Frau von Luther!“

* Emilian isst einen Keks, er krümelt ein bißchen auf den Boden. Ich sage, dass er die Krümel liegen lassen kann, weil ich gleich saugen werden. Er kniet sich auf den Boden, sagt: „Nicht verschwenden – wiederverwenden!“ und leckt die Krümel auf…

* Liam spielt mit einem Kinder-Telefon und tut so, als würde er die Feuerwehr anrufen. Plötzlich ist von draussen eine Sirene zu hören. Er nimmt das Handy sofort vom Ohr und guckt erschrocken im Batterienfach nach.

* Die Jungs warten auf Papa, weil er mit ihnen Fussball spielen soll. Papa sagt, er kommt, wenn er noch einen Kaffee getrunken hat.
Liam sagt: „Hast du gehört? Noch einen Kaffee, dann machen wir ihn kaputt…“
Papa: „Du bist ja echt lustig.“
„Warum bin ich lustig? Ich bin böse…“

* Liam sagt: „Jari hatte grad seine ganzen Augen auf.. aber jetzt ist er wieder eingeschlafen.“

* Liam fängt an, zu erzählen: „Mama, ich hab gehört… auf eurer Seite hatten die Leute ja weniger Geld … als bei Papa… also bei der Berliner Mauer…. hat Opa erzählt.“

* Wir reden über ein Auto mit 9 Sitzen und haben kurz überlegt, es zu kaufen. Emilian sagt: „Boah, da passt ja eine ganze Verwandschaft rein!“

* Nach dem Kirschen ernten hat Liam ein bißchen Bauchschmerzen. Emilian sagt: „Mit deinem Magen ist nicht gut Kirschen essen.“

* Als die Jungs sich darauf vorbereiten, mit Papa im Zelt zu übernachten, sage ich ihnen, dass sie sich ein paar Bücher aus dem Kinderzimmer holen dürfen.. „aber jetzt nicht 10 Stück oder so.“
Liam: „Dann hole ich eben 11.“

* Wir reden über Gewitter. Es gab Unfälle in Berlin. Wir reden über eine Familie, die durch ein Unglück ihre Mama verloren hat. Emilian sagt: „Oh, die armen Kinder haben keine Mama mehr… jetzt müssen sie in der Wildnis leben..“

* Versprecher von Liam:
„Darf ich eine Keibe Schäse?“
„Kommt das in den Gespirrschüler?“
„Mir ist soooo wangleilig!“

* Liam hätte so gern ein Haustier. Er hat es mit Asseln und Schnecken versucht. Eines Tages kam er mit einem Regenwurm an. „Mama! Wir können jetzt ein Haustier haben! Du wolltest doch auch immer ein Haustier haben… ich finde diesen ganz toll! Komm Regenwurm, du bist jetzt unser Haustier!“

* Ich schimpfe über den Computer.
Liam fragt: „Bist du auf mich schimpfig?“

* Liam möchte bei dm Bonbons kaufen, ich erlaube es ihm noch nicht, weil ich den Preis wissen möchte.
Er sagt: „Soll ich mal gucken und dir dann sagen, wie kostbar die sind?“

* Emilian schläft allein bei Oma und Opa.
Er sagt: „Am Morgen bin ich aufgewacht und dann bin ich nochmal eingewacht.“

* Auf der Autofahrt sagt Liam sehnsüchtig:
„Wenn ich groß bin, dann möchte ich LKW-Fahrer werden. Dann kann ich auch mal für die hupen, die auf der Brücke stehen und winken…“

* Liam:
„Mama, wenn es eine Sächsische Schweiz gibt.. gibt es dann auch eine Siebentische Schweiz?“

* Wir kaufen über eBay Kleinanzeigen einen Kinderwagen. Am Tag danach fällt das Vorderrad ab und ich habe vergessen, wie man es wieder ansteckt. Ich frage Emilian, ob er das noch weiß.
Und er sagt: „Na klaaaa, ick hab ja jestern zujehöat.“

* Liam buddelt am Ostseestrand und findet Grundwasser.
„Guck mal, Oma! Ich hab Leitungswasser!“

* Liam sitzt auf dem Feld auf einem großen Gulli. Plötzlich rauscht es laut unter ihm. Er ruft: „Hier spült grad einer!“

* Emilian schimpft mit Jari:
„Hey, du darfst mein Auto nicht nehmen. Sonst kriegt der Motorensausen!“

* Emilian verspricht sich und erzählt vom „Zweeten Waldkrieg.“

* Liam isst einen eiskalten Rollmops aus dem Kühlschrank. Als er fertig ist, schüttelt er sich und sagt: „Huuu, jetzt muss ich mich erstmal verkälten.“

 

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