Zwischen den Jahren

27. Dezember 2019

Die Feiertage sind vorüber.
Der Weihnachtsgottesdienst ist geschafft.
Die Aufregung legt sich.
Die Anspannung fällt ab.

Kurz vor Weihnachten.
Mama ist müde.

Die neuen Geschenke werden bespielt. Freizeit wird genutzt und genossen und wir haben keine Ahnung von Uhrzeit oder Wochentag. Lange geht das nicht – vor allem bei kaltem Wetter – aber so ein paar Tage gammeln können wir.

Eine Feier gab es bei meinen Eltern und eine bei meinen Schwiegereltern. Alles mit gutem Essen und Familien-Zeit. Die Jungs hatten ihre Instrumente dabei – und haben auch darauf gespielt.

Ich habe heute wieder Plasma gespendet und hab es genossen, mal kurz alleine draußen zu sein – ganz ohne Zeit und Pflicht. Der Mann liegt krank im Bett und die Kinder sind eigentlich ganz vernünftig und normal zappelig.

Wir wollten in diesem Jahr bewusst wenig schenken. Dafür scheinen wir mit wenigen Geschenken gut getroffen zu haben.

Der Große hat zum Beispiel ein Mikroskop (Werbelink) und mit seinem Bruder zusammen ein Teleskop bekommen, ein Kristall-Zucht-Set, Lego, Bücher, eine Magnet-Tafel fürs Zimmer und eine elektrische Zahnbürste. (Die habe ich auch bekommen. Wir beide haben die schlechtesten Zähne hier und erhoffen uns Gutes!)

Für den Mittleren gab es unter anderem einen neuen Schreibtischstuhl, Lego, Malbücher, einen Seilzug fürs Baumhaus, eine Spardose und die Magnet-Tafel.

Für den Kleinen gab es die Carrera Bahn, die ihr schon kennt, ein lustiges ferngesteuertes Auto (Werbelink), Bücher, ein neues TipToi Buch (Werbelink), eine Nest-Schaukel und ein Malbuch.

Das waren die Geschenke aller Familien. In der Masse sind es weniger, als in den letzten Jahren, aber das ist genau richtig und die Auswahl finde ich gut. Die Kinder spielen richtig schön und sind nicht überladen. Wir haben auch relativ schnell alle Kisten und Papiere wieder entfernt – und Ruhe kehrt ein.

Wir lesen vor, hören Musik, spielen Escape-Games per App und ich versuche, mich nicht aufzuregen, wenn gleichzeitig Kristalle gezüchtet und Sterne gesucht werden wollen, dabei die Carrera-Bahn Musik macht, eine Windel voll ist, jeder schnieft und rotzt und ich es nicht schaffe, mich zurückzuziehen.

Das möchte ich aber unbedingt.
Ein neues Buch wartet und ich möchte einfach mal nichts im Kopf planen, erledigen oder schreiben oder abhaken.
Ein großer Punkt wird allerdings unser Jahresrückblick sein. Darauf freue ich mich und der kommt bestimmt.

Liebe Grüße!
Kommt gut ins neue Jahr.

Comments

  1. estlandmama says:

    Tja, das erste Bild! Hier kommt so etwas auch noch immer vor, obwohl die Jungs etwas grösser sind (gleich 15, 13 und fast 11). Brüder, eben. Auch bei „normal zappelig“ musste ich schmunzeln, auch das kommt vor, wenn sie schon grösser sind. Nur statt vollen Windeln haben wir Snaps (wie in Snapchat – was immer das ist) von der Freundin, die erst angekündigt und dann von allen Blicken geschützt werden müssen. Aber die Mama ist auch hier müde.
    LG, estlandmama

    1. Marit says:

      Ach, es tut so gut, das zu lesen. Es wird also nicht unbedingt anders mit großen Kindern – nur eben normaler 🙂

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