WMDEDGT – 3

05. März 2021

Am 5. eines Monats möchte ich euch erzählen, was ich eigentlich so den ganzen Tag gemacht habe.
Falls jemand fragt:
„Was macht du eigentlich den ganzen Tag?“
WMDEDGT?

Der Wecker klingelt kurz vor 08:00 Uhr. Ich schlafe nicht so gut, weil ein kleines Kind neben mir drängelt und außerdem tut mein Fuß noch weh. Nach einem kleinen Eingriff am Mittwoch wurde die Wunde genäht und mir war nicht bewusst, wie lange das schmerzt. Weil der Arzt vorher sagte, dass ich keine Krankschreibung benötigen werde, habe ich also auch keine und mache mich für die Arbeit fertig. Sachen gibt’s.

Der große Sohn hat um 08:30 Uhr seine erste Konferenz. Mein Mann bringt den Kleinsten in die Kita und ich nehme den Mittleren mit zur Arbeit. Vorher füttere ich den Hasen und schneide im Garten ein paar Forsythien-Zweige ab, um sie im Kindergarten in den nächsten Tagen blühen zu lassen.

Diese Logistik! So langsam ist auch bei uns die Luft raus.
Es ist noch immer kalt. Die Schularbeit wird nicht weniger, obwohl teilweise schon Unterricht stattfindet. Jeder Lehrer hat einen eigenen Plan und jeden Tag müssen neue Arbeitsblätter ausgedruckt werden, andere Zettel eingereicht werden und es bleiben immer mehr Aufgaben liegen. Das machen wir nicht absichtlich, liebe Lehrer. Wir haben einfach keine Kraft und keinen Überblick mehr. Dieser Artikel hat mir heute sehr geholfen. (Werbelink)

Im Kindergarten genieße ich es, mit meinen Kolleginnen zu reden. Das ist eine schöne Abwechslung. Großes neues Thema: Die bevorstehende Impfung für Erzieher.
Die Kinder spielen oder basteln. Mein Sohn kennt schon einige Kinder und freut sich, sie wiederzusehen.

Als ich nach dem Mittagessen im Kindergarten die Küche aufräume, erledigt mein Sohn einige Aufgaben für die Schule. Die Lehrerin schrieb eine Mail: Natürlich haben wir etwas vergessen. Ich bin sehr froh, dass ich auf dem Smartphone fast alles dabei haben und mein Sohn von überall arbeiten kann. Ich verabschiede mich von meinen Kollegen und wünsche ein schönes langes Wochenende: Berlin hat einen Feiertag!

Mit dem Fahrrad fahren wir durch den Sonnenschein nachhause, aber es ist kalt! Der Sohn biegt zwischendurch zu einem Freund ab. Der Bruder des Freundes ist bei uns zuhause. Wir haben eine Tauschfamilie, ebenfalls mit 3 Söhnen. Wenn wir tauschen, ist es die gleiche Anzahl an Kindern, aber eine ganz andere Dynamik.

Zuhause treffe ich meinen Mann im Garten, er zieht fröhlich ab zu einem Frisörtermin! Ich sehe, dass es Milchreis gab und räume die Küche auf. Eine unaufgeräumte Küche ärgert mich sehr, wenn ich von der Arbeit komme. Die Kinder spielen drinnen und draussen. Von den Lehrern kommt neue Post für die nächste Woche. Klasseneinteilungen. Stundenpläne. Arbeitsblätter. Ich drucke und drucke. Aber ich bin dankbar, dass beide Schulkinder in der gleichen Gruppe sind… sollten in der nächsten Woche tatsächlich alle drei Kinder vormittags außer Haus sein???

Dann ist es plötzlich schon 18:00 Uhr.
Die Wohnzimmer-Couch ist eine große Höhle, ein angefangenes Puzzle liegt auf dem Boden. Wenn mein Fuß weniger weh tut, kann ich wieder Staub saugen. Sobald alle Gastkinder weg sind, müssen die restlichen Hausaufgaben abgegeben werden. Dass wir zur Zeit auf Filme, Kaffee und Alkohol verzichten, ist an solchen Tagen wirklich schwer.

Mein Mann hat über Nacht Fleisch in eine eigene Marinade eingelegt und bereitet das in der frisch geputzten Küche zu. Es riecht sehr gut.

Auf meinem Blog habe ich neue Kategorien für Rezepte, Buchtipps und meine Empfehlungen für Schwangere. Habt ihr das schon gefunden?

Für den Abend steht ein Videodreh auf dem Plan. Mehr verraten wir noch nicht, aber vielleicht nehmen wir als Familie demnächst wieder an einer verrückten Aktion teil…

Danke für’s Mitlesen!

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