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papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

Hallo Juni!

Haach, der Mai war für mich schon so ein kleiner Sommer.
Es kann nur schöner werden!

Im Juni werde ich…

… unseren 11. Hochzeitstag feiern! <3
… Kirschen ernten. Und Erdbeeren ernten.
… zusammen mit Freundinnen an jedem Tag des Monats für unsere Kinder beten.
… zur Taufe meiner Cousine fahren.
… mit meinem Mann Kettenkarussell fahren!
… mit Papa Geburtstag feiern.
… zum ersten Mal einen Flohmarkt veranstalten.
… die WM feiern und viel Fußball gucken.
… eine schöne LadiesNight planen!
… Liams erstes Geigenvorspiel sehen.
… zum Zahnarzt gehen.
… im Garten grillen.
… meine Blumen gießen.
… vielleicht ein kleines Midsommar-Fest feiern.
… an den See fahren.
… Teil 3 meiner Doula-Weiterbildung besuchen.
… aufs Obstfeld zum Pflücken fahren.
… Liam beim Kita-Fest verabschieden.
… zum letzten Mal für die nächsten Jahre die Kita besuchen!
… mich mit Freundinnen treffen.
… die letzten MOPS-Treffen vor der Sommerpause planen.
… eisgekühlten Holunderblütenlikör trinken.
… mich auf die Sommerferien freuen.

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1000 Fragen an dich – Teil 20

„Auf Grund der extremen Wetterbedingungen konnte der „1000 Fragen -Blog Eintrag“ leider nicht rechtzeitig gepostet werden. Wir bitten um Ihr Verständnis!“

Na, wie oft habt ihr diese Meldung in den letzten Tagen bekommen?
Ich saß an den letzten beiden Tagen mit den Kindern an einem See, den wir völlig neu entdeckt haben. (Ich bin jetzt auch so ein Berliner, der zur Freizeit lieber mal ins Umland fährt… Was hab ich mich früher, als Brandenburger, über die aufgeregt..)

Ich hab kurz überlegt, die Fragen am See zu beantworten, aber nee.

****

Teil 20 schon!

381. Wen hast du zu Unrecht kritisiert?
Ich glaub, das kommt schon mal vor. Ich neige dazu, eher zu reden und später zu denken. Aber am meisten bekommt wohl mein Mann mein Gemecker ab. Haach. Und der kann nu am wenigsten dafür.

382. Machst du manchmal Späße, die du von anderen abgeschaut hast?
Hihi, was für eine lustige Frage. Ja, ich glaub, sowas mache ich.

383. Bestellst du im Restaurant immer das Gleiche?
Es gibt ein mexikanisches Restaurant, das ziemlich weit oben auf unserer Liste steht. Und da bestelle ich fast immer meine Quesadillas. Aber in neuen Läden probiere ich auch neue Gerichte.

384. Gibt es etwas, das du insgeheim anstrebst?
Hmm.. wie geheim kann es sein, wenn ich es hier jetzt schreibe? Aber nö.. eigentlich nicht. Ich mag die Vorstellung jetzt schon, als Doula zu arbeiten. Aber bis dahin ist es noch ein Stück.

385. Wie würdest du deine Zeit verbringen, wenn du alles tun dürftest, was du willst?
Also, ganz ehrlich, ich würde gar nicht viel ändern. Die Freiheit, als stay-at-home-Mom viel selbst entscheiden zu dürfen (ausser, wann man mal in Ruhe aufs Klo oder duschen kann…), genieße ich schon sehr. Ich würde ein paar Alltags-Sorgen und Organisations-Kram weglassen und: Ich würde meine Kinder zuhause unterrichten. Und dann würden wir in Europa viele Städte-Reisen machen, weil das dann Unterricht wäre!

386. Was begeistert dich immer wieder?
Wenn Menschen ihre Leidenschaft entdecken. Und über sich hinaus wachsen. Das Lächeln meines Mannes. Unbeschwertes lautes Kinderlachen. Jeder Frühling! Der Geruch von Blumen. Gottes perfekten Plan im Alltag entdecken. Gute Musik. Menschen, die nicht quatschen, sondern machen.

387. Welche Sachen kannst du genießen?
Die Frage kommt aber wirklich oft. Dann suche ich mir mal was Neues, neben Kaffee und Sonne und so. Zeit zum Lesen haben. Gespräche mit meinen Jungs. Zeit mit Freunden. Ein Glas Wein. Sommernächte. (Jetzt grad. Diese Monate!) Ein Bad. Der erste Blick aufs Meer nach langer Pause. Farben von Blumen. Sonnenuntergänge. Gutes Essen. Die Stimmung in der Stadt, wenn WM oder EM ist 🙂 Das würde alles irgendwie auch zu Frage 386 passen.

388. Findest du es schön, etwas Neues zu tun?
Die Weiterbildung zur Doula ist etwas total Neues für mich. Und es hat eine Weile gebraucht, um den Mut für den ersten Schritt zu finden. Aber mehr und mehr stelle ich fest, wie sehr das zu mir passt. So ist es ja nicht immer und ich bin nicht die, die sich sofort auf alles Neue stürzt. Aber ich probiere es. Auch, um den Kindern zu zeigen, wie cool und aufregend das Neue sein kann. Manchmal sind sie da schon mutiger als ich und manchmal entdecken wir das zusammen.

389. Stellst du lieber Fragen oder erzählst du lieber?
Ich rede lieber. Sorry. Aber mit meinem lieben Coach hier lerne ich ein bißchen, gute Fragen zu stellen und nicht nur zu reden.

390. Was war dein letzter kreativer Gedankenblitz?
Mein Mann hatte eine sehr gute Idee für meine Begrüßungs-Ecke in der Kirche am Sonntag. Ich schmücke mich jetzt mal mit fremden Federn.

391. Bei welchem Song drehst du im Auto das Radio lauter?
Im Moment bei Ed Sheeran, Mark Forster, Adel Tawil, „Havana“ von Camila Cabello, „Leiser“ von LEA und immer, wenn die Kinder „Lauter!“ rufen.

392. Wann hast du zuletzt enorm viel Spaß gehabt?
Am Montag am See, mit allen drei Jungs im Wasser. Am Freitag bei einem MOPS Frühstück. Beim Flanieren auf der Schloßstr. mit meinem Mann.

393. Ist dein Partner auch dein bester Freund oder deine beste Freundin?
Ja. Wir gehen durch dick und dünn und können ernstzunehmende Eltern sein – und genauso alberne Menschen, die über dumme Insider lachen und sich wenig erwachsen fühlen.
Die beste Freundin kann er trotzdem nicht ersetzen.

394. Welchen Akzent findest du charmant?
Huch, mal überlegen. Ich höre gern englisch mit britischem oder australischem Akzent. Aber ich versteh dann nicht so viel 😉 Und sonst.. ich mag es, wenn jemand ziemlich hochdeutsch spricht und ich aber an einigen Worten oder am Satz-Klang eine Herkunft heraushöre.

395. In welchen Momenten des Lebens scheint die Zeit wie im Flug zu vergehen?
Ich mag den Satz „Die Tage sind lang, aber die Jahre sind kurz“.
Er sagt für mich, dass jede Sekunde gleich lang ist. Ich mag den Satz „Die Zeit vergeht so schnell.“ überhaupt nicht. Jede Sekunde ist gleich lang. Und jede Minute. Und jede Stunde. Macht was draus!
Die 5 Jahre, in denen man vielleicht aufs Baby wartet, sind genauso lang, wie die 5 Jahre, in denen aus einem Baby ein Vorschulkind wird.

Natürlich hätte ich meine Kinder noch ein bißchen länger klein. Und bei mir. Und süß. Und niedlich. Und Baby. Aber daran kann ich nichts ändern. Ich kann nur ändern, wie ich diese Zeit verbringe und wie sehr ich anwesen bin. Das ist echt nix Neues, aber leider sehen wir oft erst nachher, dass wir nicht genug da waren oder es besser hätten machen können. Tja.

396. Wann hast du zuletzt deine Frisur geändert?
Lange nicht! Ich bin sehr glücklich über meine langen Haare und probiere eher immer mal wieder neue Pflege-Produkte. Jetzt bei 30 Grad sind so lange Haare schon eine kleine Herausforderung, aber ich werde sie nicht kürzen.

397. Ist an der Redensart „Aus den Augen, aus dem Sinn“ etwas dran?
Sagt man so.
Wenn es um Beziehungen geht, gebe ich mir große Mühe, Freundschaften trotz Entfernung zu halten. Das ist nämlich keine Ausrede. Manchmal sind wir so beschäftigt, dass wir selbst dem Nachbarn direkt nebenan nicht mehr „Hallo“ sagen. Und hey, wir haben Internet! Wir können fast jederzeit mit fast der ganzen Welt in Kontakt sein!
Wenn es um Aufgaben geht, vergesse ich oft, was ich wollte, schon sobald ich das Zimmer verlasse. Aber dafür gibt es ja Listen.
Und Dinge, von denen ich mich angeblich nicht trennen kann, tun auch nicht mehr weh, wenn sie erstmal weg sind.

398. Wie nimmst du Tempo aus deinem Alltag?
Viel Laufen, wenig Auto fahren. Zusammen sitzen. Mit den Kindern und als Familie. Nicht zu viele Termine pro Woche. Unpünktlichkeit und Spontaneität zulassen. Die kleinen Schönheiten suchen.

399. Machst du jeden Tag etwas Neues?
Nö, ich genieße auch meinen regelmäßigen Alltagstrott.
Neue Momente gibt es aber doch immer wieder. Zum Beispiel ein großer Gewinn. Oder ein Baby im Freundeskreis. Oder eine Kooperations-Anfrage. Oder ein neuer See. Oder die Kinder, die sind doch jeden Morgen ein Stückchen größer, oder?

400. Bei welchen Gelegenheiten stellst du dich taub?
Wenn ich mit einer Person rede oder telefoniere und ein Kind dazwischen quatscht. Sowas geht gar nicht. Wir haben da das Ritual, das mein Kind „Mama“ sagen darf, einmal!, und dann legt es mir die Hand auf die Schulter oder aufs Bein und dann halte ich die Hand fest und mache im Gespräch eine Pause, sobald es geht. Klappt meistens gut.

****

Wow.
Frage 400! Da bin ich aber weit gekommen.
Wer von euch ist noch dabei?

Teil 19
https://mamasbusiness.de/1000-fragen-an-dich-teil-19/

Teil 18
https://mamasbusiness.de/1000-fragen-an-dich-selbst-teil-18/

Teil 17
http://mamasbusiness.de/?p=10271

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Berlin im Sommer: Karl’s Erlebnis-Dorf

Unser grüner Dschungel-Garten, unsere braune Haut, die hellen Haare der Kinder, die schmutzigen Böden und die verwaisten Kinderzimmer… das alles bedeutet, dass wir uns schon wie mitten im Sommer fühlen. Dabei ist es noch Mai!

Wir zählen die Tage bis zu den Ferien, es sind weniger als 30! Das bedeutet für Emilian das baldige Ende der 2. Klasse! Er lernt gerade, mit dem Füller zu schreiben. In der 3. Klasse wird die erste Fremdsprache, die Noten und ein neuer Klassenraum auf ihn warten. Er ist ganz cool und gelassen und macht die Schule bisher mit links. Und das Schreiben auch.

Für Liam ist in ein paar Wochen aber die Kindergarten-Zeit vorbei! Für immer! Er kann es kaum mehr abwarten und ist sowas von schulreif! Lesen kann er eigentlich komplett – ich weiß auch nicht, wann das passiert ist. Vor Emilians Einschulung war ich so nervös – um Liam mache ich mir gar keine Sorgen. Eher sollte sich die Lehrerin gut vorbereiten … Liam hat Schalk und Charme und Wissensdurst und das gewisse Lausbuben-Extra. Die Schultasche wartet und eigentlich muss nur noch der 25. August kommen.

Dass irgendwie für uns schon Sommer ist, bedeutet auch, dass wir viele Aktivitäten, die sonst so auf unseren Sommer-Listen stehen, schon jetzt genießen.
Dazu gehört auch Karl’s Erlebnis-Dorf in Elstal.

Wer hier länger mitliest, weiß, wie sehr wir es bei Karl’s lieben!
Ihr könnt euch vorstellen, wie sehr es mich also gefreut hat, von der neuen „Kartoffel-Attraktion“ zu hören. Und ihr könnt euch vielleicht auch vorstellen, wie sehr ich mich über eine Einladung als Bloggerin, sozusagen zum Produkttest, gefreut habe!

Zum ersten Mal wollten wir den Neubau am 30. April ausprobieren. Das war ein Brückentag, der Montag vor dem 1. Mai und ihr könnt euch denken, dass mit uns ungefähr ganz Berlin und Brandenburg diese Idee hatte… Wir staunten über das neue Gelände, hüpften auf dem riesigen Hüpfkissen und genoßen Kaffee und Sonne, aber wir waren auch viel damit beschäftigt, unsere Kinder im Auge zu behalten.

Dann kam uns ein schulfreier Tag, der 14. Mai, sehr passend.
Und wir hatten den Platz fast für uns!

Ich würde leider wirklich nicht empfehlen, an Feiertagen oder am Wochenende nach Elstal zu fahren. Aber an allen anderen Tagen gibt es keinen Grund, nicht dorthin zu fahren. Die ganze Familie kommt im Erlebnisdorf auf ihre Kosten.

Einige Attraktionen sind zum Beispiel:

  • die Traktorfahrt
  • die Kartoffelsack-Rutsche
  • große und kleine Spielplätze mit und ohne Wasser
  • kleine Go-Kart-Bahn
  • Streicheltiere
  • die Riesenschaukel
  • das Labyrinth
  • der Erdbeer-Bus
  • die Stroh-Scheune
  • die Gartenscheune
  • die Bonbonfabrik: Sehen und Schmecken
  • der Indoor-Spielplatz mit Kinderkino
  • verschieden große Hüpfkissen
  • das Bienen-Museum
  • der Kletter-Turm
  • die verrückten Drahtesel
  • die Eiswelt mit neuem Thema
  • und und und…

Mir gefällt besonders gut, dass für viele dieser Angebote nicht ein einziger Cent nötig ist. Und weil es so viele verschiedene Ecken und Wege gibt, muss auch kaum an einer langen Schlange angestanden werden.

Verschiedene Cafés und der große Bauernmarkt mit der Weltrekord-Kaffeekannen-Ausstellung bringen ein bißchen Abwechslung für die Großen. In der großen Halle gibt es Erdbeeriges, Maritimes, Regionales, Selbstgemachtes, Spielzeug und Landhaus-Deko zum Ansehen und Einkaufen – übrigens auch im Online-Shop. Es gibt genug Parkplätze, es gibt einen Shuttle vom Regionalbhf., es gibt wunderschön gestaltete Toiletten und genug Sitzplätze.
Und wer denkt, es gibt nur Erdbeer-Kaffee und Erdbeer-Eis und Erdbeer-Likör und Erdbeer-Senf, der irrt sich. Genauso lecker sind nämlich zum Beispiel die „MecklenBurger“ und das Stockbrot, frisch vom Feuer!

Wir waren so verrückt, bei aussen ca. 25 Grad in die Eiswelt zu -7 Grad zu gehen. Wir konnten zwar kaum atmen und es war so kalt, aber es hat viel Spaß gemacht. Wir hätten im Eis-Iglu sogar einen Glühwein trinken können!

Erkennt ihr sie?

 

Ich glaube, wir haben es nicht einmal geschafft, alles an einem Tag anzusehen. Was ich auch noch nie geschafft habe: Alle liebevollen, versteckten Bauernhof-Details zu entdecken. Darüber freue ich mich immer wieder. Und für mich macht das das Erlebnis-Dorf wirklich zu einem Erlebnis-Dorf – und nicht zu einem Entertainment-Park. Weil eben nicht an jeder Ecke die Geldstücke verloren gehen, stört es mich dann auch nicht, Kleingeld für die Go-Karts, die Feuerwehr-Spritzer, das Erdbeereis oder natürlich die Achterbahn auszugeben.

Die Achterbahn
Ich hab mich wirklich so gefreut, als ich von der Achterbahn gehört hab. Ich fahre gern Achterbahn, wenn es nicht so ganz wild ist.. und hier in der Nähe kenne ich gar nicht viele. Kein Wunder, denn die einzige aktive Achterbahn in Berlin/Brandenburg steht nun in Elstal! Was für ein Glück, dass wir hier wohnen!

In Karl’s Erlebnisdorf gibt es nun also die erste Achterbahn mit Holz-Loren. Diese Wagen fahren eine Strecke von 530m und 24m über der Erde und auch 4m unter der Erde! Ein spannender Dark-Ride, wieder mit vielen tollen Details! Eine Geschwindigkeit von 60 km/h macht dann doch einen ordentlichen Nervenkitzel. Den Jungs hat eine Fahrt gereicht 😉

 

K2
Die Achterbahn ist ja nur ein Teil der großen neuen Kartoffel-Ecke im Erlebnisdorf. Dass neben der Erdbeer-Geschichte nun auch die Kartoffel-Geschichte Teil des Erlebnis-Dorfes ist, gefällt mir so sehr! Wieder ein Punkt, der aus dem Erlebnis-Dorf eben ein Erlebnis-Dorf macht.

„K2“ sind die zwei Karl’s. Opa Karl und sein Sohn Karl-Heinz.
Beide waren erfolgreiche Erdbeer-Bauern und Spezialisten im Anbau von Frühkartoffeln in Mecklenburg Vorpommern. Opa Karl und Karl-Heinz stellten aus den Kartoffeln am liebsten knusprige Kartoffel-Chips her. Diese Herstellung ist natürlich auch im Erlebnis-Dorf zu sehen und zu schmecken. Falls ich das noch nicht erwähnt hatte: Mit vielen liebevollen Details.
Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass mein Opa Heinz aus Pommern stammte.. aber irgendwie bedeutet diese Geschichte ein bißchen Heimat für mich. Ich habe meinem Mann Kartoffelchips gekauft und mir die Geschichte ausgeschnitten! Aus einer Chips-Tüte!

Im neuen Kartoffel-Restaurant, in dem es jede Menge leckerer Kartoffel-Gerichte, liebevolle Details und die Chips-Fabrik mit kleinem Chips-Shop gibt, freuen sich die Kinder über eine neue Kletter-Aktion – genau über den Tischen, an denen die Eltern sitzen können – und hoffen, dass kein Kind dort den Sand aus den Hosentaschen kippt…

Im Aussengelände gibt es neue Spielplätze, riesige Hüpfkissen, eine Murmelbahn und ein wirklich süßes Café zu entdecken. Ich bin wirklich begeistert!


Immer wieder und überall kann man zum Thema Heimat und Ernte und Tradition und Bauernhof sehen, lesen und lernen. Es geht um Spaß, um Familie, um Geschichte und um Erhaltung. Das gefällt mir! Dass in ein paar Jahren (bzw. in anderen Erlebnis-Dörfern in Norddeutschland schon jetzt) ein Hotel vollständig aus recyceltem Material entsteht, macht das alles nur noch besser.

Ich bin sehr gern in Elstal.
Danke, dass wir mit als Erste ausprobieren durften!
Jederzeit wieder 😉

Und wann sehen wir uns in Elstal?

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MyCloby – ein Produkttest

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Viele, viele Erfindungen, von denen uns so erzählt wird, sie wären für Mama+Papa+Baby fast überlebensnotwendig, liegen dann nur in der Ecke und stauben ein. Dazu kann sogar der Wickeltisch und das Babybett gehören. Ausserdem Still-Schals, automatische Baby-Matratzen, Babybadewannen, Lern-Spielzeug, Besteck und Geschirr.. am Ende frage ich mich, was das Baby ausser einer Windel und Kleidung überhaupt braucht.

Beim dritten Kind haben wir uns ganz genau überlegt, was wir wieder besorgen, was wir erstmalig besorgen, was wir nie wieder besorgen werden und was alle über mehrere Kinder gut gehalten hat.

Ich wurde vor Kurzem gefragt, ob ich ein bestimmtes Produkt testen möchte – und zum ersten Mal habe ich gedacht: Das hätte ich gern früher gehabt!

Es ist klein, es ist praktisch, es ist multifunktionstüchtig und es sieht richtig schick aus!

Cloby Magnet

Cloby Magnets , entwickelt von zwei jungen Mamas aus den Niederlanden, sind diese kleinen, schicken Leder-Magnete, die beidseitig verwendbar sind und Mütter in vielen Lebenslagen eine Hilfe sind.

Wie oft habe ich versucht, bei Wind und Wetter ein Stoff-Tuch auf dem Kinderwagenverdeck zu befestigen. Sicherheitsnadeln? Haarklammern? Büroklammern? Haargummis?

Genauso das blöde Spielzeug, das einfach nicht hängen bleiben wollte und dem Baby immer wieder ausser Reichweite gefallen ist.

Und kennt ihr das Gefühl, neben dem Kinderwagen in der einen Hand und einem großen Kind an der anderen Hand auch noch Einkaufstaschen, die Wickeltasche, ein tropfendes Eis, einen Luftballon und Stöcker-Schätze aus dem Wald balancieren zu müssen?

Mit dem Cloby Magnet könnt ihr das fast alles am Kinderwagen befestigen.
Einfach und stylisch.

Mit in der Packung ist ausserdem noch dieses große schöne Stofftuch, mit dem ihr eure Kleinen vor Sonne und Wind schützen könnt. Die Magnete können aber auch einzeln und in verschiedenen Farben bestellt werden.

MyCloby findet ihr auch auf Facebook und Instagram.
Und hier gibt es eine Liste von Läden, die Cloby Magnets auch schon in Deutschland verkaufen.

Danke, dass ich das testen und bekannt machen darf!
Und Danke an meine Schwester, fürs Ausprobieren und Fotografieren!

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1000 Fragen an dich – Teil 19

Es ist Dienstag und hier bin ich wieder.
Heute sind in Berlin Pfingstferien. Ich hatte überlegt, ob wir an einen schönen See fahren oder einen Wasserspielplatz suchen – aber die drei Jungs sitzen zu dritt im kleinsten Kinderzimmer und spielen mit ihren Playmobil-Figuren. Das kommt nicht oft vor – und so soll es heute sein.
Wir waren gestern spontan in den „Gärten der Welt“ und hatten genug Sonne und Natur für heute gleich mit 😉 Berlin ist schon echt toll!

Den freien Tag für mich finde ich auch nicht schlecht.
Soo viele Blog-Einträge warten, der Holunder blüht und duftet schwer und wartet nicht. Die Waschmaschine läuft und die Kaffeemaschine auch 🙂

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Teil 19

Bei Teil 19 bin ich schon!
Ich finde es gleichzeitig spannend und traurig, dass ich viele Fragen schon ganz anders beantworten würde, sollte ich die 1000 Fragen ein zweites Mal beantworten. Vielleicht in 10 Jahren.. das wäre doch was!
Zu Frage 292 würde ich zum Beispiel etwas Neues schreiben, das ich bitte nie wieder erleben möchte. Vor ein paar Tagen wurde vor meinen Augen ein Kind auf dem Schulweg von einem Auto angefahren. Ich war eine der ersten Personen am Unfallort, habe die Feuerwehr angerufen und bin nun als Zeugin angegeben. Es ging einigermaßen gut aus, aber der Schock saß tief. Das war wirklich schrecklich.

****

361. Was war deine schlimmste Lüge?
Es ist so: Ich kann irgendwie nicht lügen. Ich kann vielleicht übertreiben, etwas mehr ausschmücken.. aber lügen nicht. Ich finde es ganz ganz schwer, selbst mit Lügen von anderen umzugehen, weil ich Vertrauen so wichtig finde. Lieber halte ich eine schmerzhafte Wahrheit aus, als belogen zu werden! Das möchte ich auch meinen Kindern weitergeben. Ein Erfolg auf Lügen gebaut kann nicht funktionieren.

362. Erweiterst du deine eigenen Grenzen?
Ja. Als Mutter und auch persönlich. Ich finde das herausfordernd, aber bereichernd. Die Kinder werden älter und gehen neue Schritte – und ich gehe mit. Und die Weiterbildung zur Doula ist auch eine Erweiterung meiner Grenzen. Bei Geburten dabei sein zu dürfen? Das ist das Größte, finde ich.

363. Kannst du gut Witze erzählen?
Oooh, es gab eine Zeit, als ich so 12, 13, 14, 15 war.. da hab ich nichts anderes gemacht. Ich finde, ich kann das. Habt ihr hier auf dem Blog schon die Kindersprüche gefunden?

364. Welches Lied handelt von dir?
Eine schöne neue Frage.
Mein Mann hat ein Instrumental-Stück für mich geschrieben, als wir jung verliebt waren.

365. Welche kleinen Dinge kannst du genießen?
Das gab es ja öfter hier.
Kleine Pausen. Allein einkaufen. Blumen sehen. Holunder riechen. Meine Kinder lachen hören. Eine Umarmung von meinem Mann zwischendurch. Einen guten Kuchen backen und kosten. Kaffee trinken. Abends im Garten stehen. Wein trinken. Meine Nägel lackieren.

366. Wofür darf man dich nachts wecken?
Fragt doch mal Jari.
„Hunger“ – „Durst“ – „Der Nuckel ist weg“
Komischerweise habe ich einen tiefen Schlaf und werde nicht so schnell wach. Manchmal fragt mich mein Mann: „Hast du gehört, dass die Kinder heute Nacht…?“ Ich so: Nö.
Aber wir haben für Freunde schon Nächte durchgebetet oder auf Kinder aufgepasst. Und wenn ich als Doula später Rufbereitschaft habe, werde ich mein Handy dabei haben und vor Aufregung mit Sicherheit schon vor dem Anruf aufwachen!

367. Was würdest du gern an deinem Äusseren ändern?
Ha! Da ich ja nun schon zweimal den Film „Embrace“ angesehen habe – einen Film, den bitte jede Frau zusammen mit Mutter, Töchtern, Freundinnen und Schwestern sehen muss! – denke ich gut über meine Antwort nach und sage: Ich finde mich schön. I have embraced.

368. Was soll bei deiner Beerdigung mal über dich gesagt werden?
„Ihren Optimismus, ihr großes Herz, ihre Fröhlichkeit und ihre Gastfreundschaft werden wir nicht so schnell vergessen.“
Ich würde mich freuen, wenn meine Freude an kleinen Dingen, mein Glaube an das Gute und meine Liebe zu Menschen in Erinnerung bleibt.

369. Lässt du dich leicht zum Narren halten?
Hm ja. Mir kann man Geschichten erzählen…

370. Was würdest du gern mal tun, vorausgesetzt dass es keinenfalls schiefgehen könnte?
Manchmal würde ich wirklich einfach gern wissen, wie Dinge ausgehen. Mit den Kindern (allein) in den Urlaub fliegen. Andere Frisuren ausprobieren. Im Ausland leben und Homeschooling machen. Ein Buch schreiben.

371. Muss man immer alles sagen dürfen?
Muss man dürfen? Hört sich widersprüchlich an. Etwas zu denken ist eine Sache. Aber darüber reden eine andere. Es gibt ausgesprochene Sätze, die tun einfach niemandem gut und die richten viel Schaden an. Über Jahre. Also nein, man muss nicht alles sagen.

372. Wem solltest du mehr Aufmerksamkeit schenken?
Beziehungen.

373. Kannst du gut loslassen?
Ich lerne. Im Loslassen von Dingen und Dingen mit emotionalem Wert werde ich immer besser. Bei den Phasen der Kinder oder überhaupt dem Loslassen der Kinder ist das nicht so einfach. Aber, wie ich sagte, sie gehen Schritte und ich gehe mit. Wir Eltern geben ihnen Sicherheit, sodass sie leichter loslassen können. Und so wird es dann auch weider leichter für mich.
Das Loslassen von Wünschen, Plänen oder Träumen ist auch noch so eine Sache. Da lernen wir unser ganzes Leben, denke ich.

374. Wofür bist du dankbar?
Oh man, wieviel Zeit habt ihr?
Für meinen Mann und unsere drei gesunden Jungs. Für unsere Familien und deren Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft. Für unser schönes Haus und den schönen Garten. Für unzählige gute Freundschaften. Für Frieden in Deutschland. Für Religionsfreiheit. Für eine Krankenversicherung. Für Wasser und Strom. Für einfache Lebensbedingungen. Für Kaffee. Für unser Auto. Für Gesundheit. Für das Internet.

375. Sind Komplimente von Leuten, die du nicht kennst, wichtig für dich?
Nö, aber ich freue mich darüber.

376. Vor welchem Tier hast du Angst?
Vor Hunden, auch wenn sie immer alle „nur spielen“ wollen.

377. Weswegen warst du zuletzt vollkommen verwirrt?
Das weiß ich gar nicht mehr.

378. Was hast du immer im Kühlschrank?
Ähm Alkohol.. und Milch, Eier, Möhren und gekühlte Schokolade.

379. Genierst du dich dafür, dass du bestimmte TV-Sendungen schaust?
Wenn ich früher RTL oder ähnliches geschaut habe, dann war das so. Es ist mir inzwischen fast unangenehm, wenn ich überhaupt TV schaue. Wir sind absolut Team Netflix!

380. Wann hattest du die beste Zeit deines Lebens?
Siehe Frage 346.
Aber vielleicht kommt sie ja erst noch?

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Teil 18

Teil 17

Teil 16

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