Kreative Pausen

Wenn Emilian sich summend, plappernd in irgendeine Spielzeug-Ecke zurückzieht und irgendwann ruft: „Mama, guck mal, was ich gebaut habe!“, dann bin ich meist ziemlich begeistert über das, was da zu sehen ist.
Ein oder zwei Fotos habe ich euch ja mal gezeigt.
Heute kommen mehr.

Emilian braucht kein besonderes Spielzeug oder besonderen Untergrund, aber manchmal orientiert er sich an Teppichkanten, an Wänden oder Treppen. Er stellt Tiere zusammen, baut Städte mit Holzeisenbahn-Zubehör oder legt einfach nur alles, was er finden kann, aneinander. Ich bin sicher, mit professionellen Foto-Talenten könnte man da richtig was draus machen.. ich bin halt nur ’ne begeisterte Mutti mit ’ner einfach Kamera.

Ich erlaube ihm gern, wenn möglich, die Kunstwerke noch einige Zeit liegen zu lassen. Ich bin nämlich schon morgens aufgewacht und war völlig eingebaut. Er muss dabei sehr leise gewesen sein… Wenn Liam allerdings diese Schätze entdeckt, ist es um sie geschehen. Selbst, wenn er es nicht will. Ihm fehlt da das Feingefühl.

Während Emilian so legt, zählt er neuerdings.
Er kommt jetzt fast ohne Stocken bis 50 oder 60 (ist doch gut mit dreieinhalb, oder?) und er zählt alles! Er zählt Spielzeug, er zählt seine Bisse oder Schlucke, er zählt irgendwelche Einheiten (Sekunden oder Minuten sind es jedenfalls nicht), bis irgendetwas dran ist, er zählt einfach.
Die 16 vergisst er meist und die Zahlen hören sich irgendwie fremd an… gut, aber anders. Eben wie die Zahl und zehn. „Vier zehn.“ Oder „sechs zehn.“ Nicht unsere weiche sechchzehn. Und manchmal ist es mir fast peinlich, dass er schon „fürzehn“ und „zwanzich“ sagt… Aber wir sind nunmal Berliner.

Hier sind die Fotos:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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