Kindersprüche

Die Kindersprüche sind dran. Längst.

Liam an einem der ersten Kita-Tage:
„Meine Duppe heißt Daashüpfa, aber da war tein Daas!!“

Auf einer Feier beobachtet Liam seine Ur.Oma und sagt:
„Nicht mit den Fingern essen.“

Ich sitze zur Eingewöhnung mit Liam im Gruppenraum.
Die Erzieherin sagt: „Liam, wollen wir mal raus in den Garten gehen?“
„Nein.“
„Und warum?“
„Weil das so ist.“

Ich biete den Kindern zwei verschiedene Trinkpäckchen an. Sie können sich nicht einigen und Emilian spricht einen Abzählreim. Heraus kommt Emilian und Liam jammert traurig.
Emilian schlägt vor, nochmal zu zählen und so zählt er so lange, bis Liam zuletzt ausgesucht wird. Beide trinken fröhlich ihr Trinkpäckchen.

Ich zerreibe einen Apfel in den Teig.
Liam kommt und sagt: „Ich möchte mit äpfeln.“

Emilian erzählt vom Kindergarten:
„Mama, A. hat für die Erzieher ein Bild gemalt. Wenn kleine Kinder krikel krakel malen, muss man immer sagen, das sieht toll aus.“

Liam erinnert sich an den Sommer am Pool und sagt über seinen Onkel: „Ich hab den nicht mehr lieb. Der immer so neben mich deplatscht.“

Liam liebt es, zu singen.
Er singt laut und aus voller Kehle und vollem Herzen. Oft hat er eine „Gitarre“ in der Hand, das kann ein Stock, ein Regenschirm oder ein Tennisschläger sein. Er stellt die Stühle im Garten in eine Reihe, fordert uns auf, mitzusingen oder sucht sich irgendwo im Garten unsichtbare Zuschauer.
Neben viel „Halleluja, Jesus ist so duut zu mia!“ kommt dann aber auch genauso laut „Wo ist die Kokosnuss, welcher hat die Kokosnuss deklaut?“

Emilian philosophiert: „Wenn wir ein Baby kriegen und es ein Mädchen wird, könnte es Sida heißen. Das ist ein Name und heißt auch „Guck mal!“

Liam sieht, dass Papa Pizza-Teig macht. Er erinnert sich, dass er mit Papa im Urlaub Stockbrot gemacht hat.
„Ich glaube, ich bin Papas Freund. Und ich bin Opas Freund.“

Liam fragt den Ur-Opa:
„Weißt du? Du mit uns „Mensch ärgerlich“ spielen?“

Liam ist früh wach und weckt Emilian:
„Aufstehen, du kleiner Mopsklops!“

Liam: „Ich möchte was essen, nicht Kekse oder Kuchen.“
Oma: „Ich habe Birne oder Banane.“
Liam: „Nicht so’n Demüse!!“

Im Urlaub kocht Oma die Eier und schneidet sie halb durch. Liam kommt rein, sieht sie und sagt: „Oh, da kann ich mich gleich drauf stürzen.“

Liam bekommt im Urlaub am Ende des Spaziergangs den  Wohnwagenschlüssel als Anreiz zum Laufen. Er sagt: „Aber ich will einschlüsseln.“

Auf der Nachtwanderung sieht Liam sich im Schatten einer Laterne: „Oh, ich bin ja liesig im Schatten.“

Opa und die Jungs gehen rutschen.
Liam sagt: „Ich kann nicht rutschen, ich hab eine volle Windel.“
Opa: „Waas??“
Liam: „War ein Scherz!“
(War keiner…)

Opa trägt Schirm und Taschenlampe in einer Hand. Liam: „Wie geht das, ein Leuchteschirm??“

Emilian sagt: „Oma, Opa, wer von euch als erster tot ist, hat gewonnen!!!“

Wir telefonieren mit den Kindern, die im Urlaub sind. Ich sage zu Emilian, dass sie ja schon ganz schön lange weg sind. Er sagt: „Wenn ich im Urlaub Geburtstag habe, lade ich euch ein und ihr dürft mich besuchen kommen.“

Auf dem Weg zum Kindergarten sucht Liam eine Schnecke, die er vor zwei Tagen an einer Stelle gesehen hat. Er findet eine und sagt: “ Oh gut. Die Schnecke noch da. Keiner die heue Nacht geklaut.“

Liam sieht ein Bauarbeiter-Plumpsklo.
„Guck mal, ein Toilettenklo!“

Wie jeden Morgen kommt Emilian gegen 7:00 Uhr in unser Bett, meist mit Kuscheltuch und irgendeinem Spielzeug. Letztens sagte er: „Ich möchte kuscheln, aber ich hab nichts dabei.“

Liam flitzt auf dem Laufrad durch den Garten: „Ich bin ein Jäger. Ich jäger immer die Füchse.“

Beim Geo cachen: „Papa, du bist ja fast ein Affe! Warst du in der Affenschule???“

Liam ruft mich nochmal ans Bett:
„Weißt du, Mama? Ich wollte keine Bücher im Bett. Aber jetzt hab ich alle Bücher angeguckt und jetzt bin ich müde.“

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