30 am 30. im Oktober

31. Oktober 2026

Wahnsinn, der Oktober ist vorbei. Das Jahr 2026 ist fast am Ende und ich bin erstaunt, wie viel Schönes wir erleben, wie viele wunderbare Fotos im Oktober auf meinem Handy gelandet sind, wie weit wir rumkommen, wie viele Menschen zu unserem Leben gehören, wie viele schöne Momente wir sammeln und zählen…

Ich habe 30 Gründe der Dankbarkeit im Oktober aufgeschrieben:

****

EINS
Ich habe mit 4 Kindern zuhause 11 Tage überstanden, in denen der Mann in Brasilien war. Das war lang und intensiv und kräftezehrend, aber wir alle haben es geschafft und uns wieder gut erholt.

ZWEI
Mit ein Grund dieser Reise sind die vielen Kontakte, die wir weltweit haben. Für uns ist das irgendwie normal – aber ich glaube, das ist etwas Besonderes. Wir haben Bekannte, Freunde und richtig enge Leute in Kalifornien, Ägypten, Kenia, Sri Lanka, Korea, Mexiko, Minnesota, Kanada… Ich bin sehr dankbar!

DREI
Im Oktober haben wir zum ersten Mal ein Apfelfest mit Bekannten gefeiert. Äpfel ernten, auslesen, schneiden, pressen, entsaften, trinken. Und ganz viel Apfelkuchen. Ein wahres Erntedank-Fest.

VIER
Durch die Ferien und Dienstreise meines Mannes ist mir aufgefallen, wie viele schöne Geschwisterzeiten meine Kinder teilen. Mal zu viert, mal 2 oder 3. Meistens mit Spaß und Humor, mit Kreativität und Lautstärke. Besonders dankbar bin ich, wenn alle vier zu Ausflügen mitkommen und Zeit haben und dann auch noch Freude daran haben!

FÜNF
Ich bin dankbar für Herbstferien – und diese lange ruhige Pause vor dem Winter und dem Gewusel der Weihnachtszeit.

SECHS
Ich bin dankbar, dass wir viele Ausflüge in der Umgebung gemacht haben und immer wieder schätzen. Berlin und Brandenburg hat sehr viele Möglichkeiten und schöne Orte.

SIEBEN
Wir konnten mehrmals in die Verkehrsschule gehen und auch mit Kind 3 die Stempel für die Radprüfung sammeln.

ACHT
In diesem Oktober bin ich so dankbar für Sonne, buntes Herbstlaub, Himmelsfarben, goldene Abendstunden und Spiegelungen im Wasser.

NEUN
Es gab sogar mehrmal einen Regenbogen – der erste, den unsere Tochter bewusst gesehen hat, und somit sehr besonders.

ZEHN
Ich bin dankbar für den Britzer Garten, der wirklich an allen Tagen, zu jeder Uhrzeit und in allen Jahreszeiten ein Lieblings-Ort für mich ist. Tiere, Weite, Wasser, Platz, Blumen, Bäume, Spielplatz – alles da!

ELF
Irgendwie werde ich gerade mit Kooperationen geflutet. Ich schaffe nicht alles, manches passt nicht zu uns.. aber ich lerne interessante Menschen und Produkte kennen und darf euch Neuigkeiten vorstellen. Demnächst kommt Schmuck aus Muttermilch, eine Lern-App, neue Bücher und Spiel-Ideen.

ZWÖLF
Immer wieder, als Teenager, als Mama und jetzt wieder als Frau denke ich: Wie cool sind eigentlich Büchereien!!! Man kann einfach so Bücher, CDs, Filme, Spiele, Noten, Sachbücher, Kinderbücher, Schulbücher und sogar Instrumente ausleihen! In der letzten Woche war ich mit allen 4 Kindern dort. Während die beiden Großen an einem riesigen Tisch mit anderen Kindern Sammelkarten getauscht haben, gab es für die beiden Kleinen in paar Schritte weiter ein Bilderbuch-Kino mit Lego-Bastel-Aktion. Ich sags euch: Irgendwann ziehe ich in eine Bücherei!

DREIZEHN
Auch kleine Ausflüge ins Schwimmbad oder in einen Park mit Tieren in der Nachbarschaft haben unser Leben im Oktober besser gemacht. Einerseits entdecken wir immer wieder neue Orte im Bezirk – andererseits besuchen wir Plätze aus den Jahren vor Corona nochmal, weil die beiden kleinen Kinder sie noch nicht kennen.

VIERZEHN
Dazu gehörte auch das berühmte „Festival of Lights“ in Berlin. Früher waren wir oft da, dann hatten die Kinder irgendwann kein Interesse mehr. In diesem Jahr sind wir relativ spontan wieder losgezogen. Es hat sehr geregnet und ich dachte mir: „Dann sind dort bestimmt nicht viele Leute da…“ Naja. Nein. Die Enge war mit den Regenschirmen noch herausfordernder. Aber wir warne rechtzeitig da und konnten wieder gehen, als es voller wurde. Die Kleine war in der Trage auf dem Rücken: Beste Idee – und wir hatten einen durchsichtigen Regenschirm: Noch bessere Idee!

FÜNFZEHN
Ein paar Film-Klassiker haben wir angeschaut, als die beiden Großen im Feriencamp waren. Es ist irgendwie spannend, mit jedem Kind die Orte, Filme, Bücher, Geschichten neu zu entdecken und immer wieder einen anderen Blick auf die Welt zu teilen.

SECHSZEHN
Wir sind keine Museen-Familie und werden auch keine mehr. Aber manchmal entscheide ich, dass wir uns ein Museum anschauen und uns zusammen darauf einlassen. Dazu gehörte im Oktober ein Ausflug ins Alliierten Museum Berlin. Wir warne fast allein dort, die Ausstellung ist interessant und kindgerecht gestaltet – dazu gibt es ein Quiz und viel zum Mitmachen. Der Sohn hat die Geschichte vom zweiten Weltkrieg und speziell von Berlin wieder ein bißchen besser kennengelernt.

SIEBZEHN
Mit einer anderen Familie haben wir uns im Museumsdorf Düppel verabredet. Ich konnte ja fast nicht glauben, dass ich vorher nie dort war! Am Rand von Berlin wurden Ende der 60er Jahre dort Hinweise gefunden, die beweisen, dass vor 800 Jahren dort tatsächlich Bauern gelebt haben. Angelehnt an diese Entdeckungen wurde das Museumsdorf dort aufgebaut. So sehr mich das Leben dieser Familien auch fasziniert… mit einem digitalen Quiz haben wir das Dorf gut kennengelernt… das Mittelalter wäre absolut nicht meine Zeit gewesen. Ich weiß nicht, ob ich verhungert, erfroren, an Blasenentzündung oder Überforderung gestorben wäre… Es ist unglaublich, wie viele Arbeitsschritte dazu gehören, ein Kleidungsstück herzustellen, ganz zu schweigen von Ernte, Lebensmittel, Erkrankungen, Hygiene.. Puh, das war ein intensiver Museums-Besuch!

ACHTZEHN
Wie auch im letzten Jahr waren die beiden Großen in der ersten Ferienwoche im Adonia Musik-Camp. Ungefähr im August haben sie Text und Noten bekommen, sie haben geprobt und dann Anfang der Woche ihre Rolle bekommen. Am Ende der Woche gab es eine kleine Tournee und 4 Auftritte. Es ist sehr bewundernswert, was für ein starkes Musical in so einer kurzen Zeit entsteht und wie sehr die Jungs ihre Bühnen-Präsenz und Begabung finden.

NEUNZEHN
Ein ganz besonderer Moment war für mich das erste Konzert. Ich saß in einer Kirche auf der Empore. Der Mittlere war im Chor bzw. hatte eine Sprechrolle. Der Große war in diesem Jahr in der Band am Klavier. Er hat sich lange und intensiv vorbereitet und saß dann etwas im Hintergrund in seiner Band neben der Bühne, sodass wir uns genau gegenüber standen. Immer wieder konnten wir uns angucken und er grinste nach oben, wenn ein Lied gut geklappt hat oder ihm eine schwierige Stelle gelungen ist. Mitten im Konzert traf es mich plötzlich wie ein Blitz, als mir auffiel, dass ich genau so vor 22 Jahren auf vielen Konzerten einem gewissen Pianisten gegenüberstand, genau so angegrinst wurde und schmachtende Blicke zurückgeworfen habe!! Genauso stand mein Mann gern im Hintergrund am Rand seiner Band – und hatte irgendwann nur noch Blicke für mich… Das war ein ganz krasses Gefühl und ein wahnsinnig schöner Mama-Moment.

ZWANZIG
Der Mittlere hat sich für diese Woche ein relativ schwieriges 1000 Teile Puzzle vorgenommen. Wir haben es schon einmal gepuzzelt.. ich fand es nicht leicht. Er wollte es diesmal dann aufkleben und in sein Zimmer hängen, weil es im Dunkeln leuchtet. Am Sonntag Abend hat er begonnen, zum großen Teil alleine, und er ist tatsächlich in dieser Woche fertig geworden!

EINUNDZWANZIG
Das tiefe Licht fällt in dieser Zeit besonders schön ins Wohnzimmer, wir hatten einige Male Besuch und so ist uns aufgefallen, dass unser neues weißes Wohnzimmer noch einmal besonders gut aussieht. Der Raum wirkt neu, groß, sauber und hell – und ich bin ziemlich stolz, dass wir das mit den neuen Möbeln und dem Besprayen der Möbel im Sommer so gut hingekriegt haben!

ZWEIUNDZWANZIG
Ich schwärme immer wieder wirklich ehrlich vom Enneagram! Lest meinen Blog-Artikel für mehr Infos, kommt in meinen WhatsApp Kanal oder sucht euch Profile auf Instagram. Ich merke, nicht nur in meiner Familie, dass es wirklich hilft, einander nochmal neu und besser kennenzulernen. Ich empfehle das Buch „Wer du bist“ und ermutige euch, auf die Reise zu euch selbst zu machen. Es sind keine Klischees oder Schubladen, die ihr findet.. sondern Erklärungen für Ängste, Bedürfnisse und euer Verhalten.

DREIUNDZWANZIG
Ganz spontan haben wir im Oktober ein Trampolin für den Garten geschenkt bekommen. Es ist nicht riesig, aber auch nicht zu klein. Die Kinder lieben es und es bringt eine schöne und gesunde Abwechslung, wenn der Garten in der kühleren Jahreszeit nicht mehr soo viel Spaß bietet.

VIERUNDZWANZIG
Genau so wurden wir im Oktober wieder mit Kleidung, Spielzeug und Schuhen für die Tochter beschenkt. Ich glaube, ich werde einen extra Blog-Artikel schreiben, wenn ich das 1. Kleidungsstück für sie gekauft habe. Wir haben alles und mehr auf Vorrat und sie liebt es! Es glitzert, ist neu, ab und zu erkennt sie schon Figuren oder Tiere natürlich.. ich bin sehr sehr dankbar!

FÜNFUNDZWANZIG
Wir waren alle zusammen beim Zahnarzt, auch die Kleine hat tatsächlich auf meinem Schoß auf dem großen Stuhl den Mund aufgemacht und die Zähnchen gezeigt. Die Kinder haben gesunde Zähne und die Großen gehen auch schon selbständig und machen ihre Termine. Nach vielen Jahren mit Terminen im Kopf ist sowas ein unglaublicher Schritt.

SECHSUNDZWANZIG
Mein Mann und ich sind immer wieder herausgefordert, Zeiten für uns zu finden und in Ruhe über Dinge sprechen zu können. Mit 6 Personen, einem Tagesablauf von 6:00 bis 23:00, unterschiedlichen Bedürfnissen und verschiedenen Tagesrythmen ist das nicht ganz leicht. Jetzt haben wir uns einen wöchentlichen Spaziergang um 21:00 Uhr in den Kalender geschrieben, mal schauen. Wir feiern im nächsten Jahr unseren 20. Hochzeitstag und sind noch immer gerne und glücklich verheiratet. Ich bin dankbar für ein gutes Fundament, auf dem unsere Ehe steht,

SIEBENUNDZWANZIG
In den letzten Wochen habe ich an einem Online Kurs für Ehefrauen teilgenommen. Ich würde nicht sagen, dass unsere Beziehung „anstrengende Arbeit“ ist, aber es läuft eben auch nicht easy peasy, wie vielleicht am Anfang. Diesen Kurs von MITeinander habe ich über eine Freundin kennen- und sehr schätzen gelernt. Es gibt ihn auch für Männer und für Paare und er bietet 7 Wochen Basics für eine gesunde Ehe auf biblischer Grundlage.

ACHTUNDZWANZIG
Ich bin dankbar für unseren Mama.Sohn-Podcast. Ich glaube, die Folge vom 15. Oktober gehört zu meinen Lieblings-Folgen.

NEUNUNDZWANZIG
Ich bin dankbar für eine Freundin, die ich im Kiez Netzwerk kennengelernt habe und mit der ich gemeinsam ein Frühstück für Frauen mit dem Schwerpunkt „Frauengesundheit“ veranstalten werde. Unsere Herzen schlagen für Frauen, für Aufklärung, für Offenheit, für Austausch und für weniger „Ich dachte, nur mir geht es so!“

DREIßIG
Ich bin dankbar für LadiesNights, für Freundinnenzeit, für Filmabende, für gute Planungstreffen, für Kaffeepausen, für Badewannenabende, für Spaziergänge, Sonnenuntergänge und fliegende Kraniche im Oktober.

(enthält Werbelinks)

****

Danke fürs Mitlesen!
Wenn du mein Bloggen unterstützen möchtest,
lade ich Dich ein,
Trinkgeld zu spenden. (Klick hier!)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.