29. Oktober 2026
Neben meinen ganzen Kooperations-Beiträgen möchte ich gerne mal einen kleinen Gruß vom Sofa schicken.
Die Herbstferien neigen sich langsam dem Ende zu und wir konnten alle entspannen. Die beiden Großen waren eine Woche auf einem Musik-Camp. Der Mann hat gearbeitet. Mit den beiden Kleinen habe ich schöne Ausflüge gemacht. Wir haben das Alliierten-Museum in Berlin erkundet und auch das Museumsdorf in Düppel zum ersten Mal besucht. Berlin ist wirklich ein geschichtsträchtiger Ort! Und nicht alle Museen sind langweilig, alt und verstaubt. Wir waren natürlich im Britzer Garten – ein Herbst-Paradies – und in der Fahrrad-Verkehrsschule.

Außerdem waren wir mindestens zweimal in der Bücherei. Auch ich habe meinen Ausweis wieder aktiviert und lese mehr! Ich habe die Reihe der „Sieben Schwestern“ von Lucinda Riley begonnen und außerdem habe ich endlich das wunderschöne Buch „Becoming“ (Werbelink) von Michelle Obama angefangen!
Auch das Buch „Wer du bist“ (Werbelink) liegt hier und wir alle blättern mal rein. Da geht es nämlich um das Enneagram und ich finde, es ist eins der besten Bücher, die es in deutsch gibt. Wer täglich kleine Impulse oder Infos lesen möchte, kann sehr gern meinem WhatsApp Kanal folgen.
Wir können alle gut ausschlafen – der Mann steht tapfer morgens auf und geht zum Sport. Ich bin eher der abend-Sport-Typ. Wir haben alle gemeinsam mehrmals richtig viel Laub aus dem Garten geschafft und draußen so langsam auf Winterpause umgestellt.

Die Kleine lernt so viele Worte und wird immer mehr ein kleiner großer Mensch. Sie spricht lange Sätze, wie zum Beispiel: „Mama, darf ich ins Feuer meißen?“, wenn wir zusammen Lagerfeuer machen und Stöcke aus dem Garten verbrennen. Sie liebt Musik und überrascht uns damit, dass sie das Lied „Weißt du, wieviel Sternlein stehen“ fast ganz singen kann. Das liegt natürlich daran, dass ich ihr zum Einschlafen viel vorsinge. Ich mag diese Zeiten mit uns beiden. Sie macht eigentlich keinen Mittagsschlaf mehr und das Einschlafen dauert nicht lange. Und sie liebt es, wenn ich vom Tag erzähle oder Lieder singe. Bald kommen ihre Kindersprüche!
Heute hab ich so nebenbei gesagt: „Mann, heute tut mir irgendwie der Rücken weh..“, da kam sie umständlich angeklettert, um mir meinen Rücken zu pusten! Sie ist als kleines Fräulein hier im Hause wirklich eine Persönlichkeit und macht uns viel Freude.
Mit dem dritten Sohn haben wir in den Ferien einige Filme angeschaut, die er noch nicht kannte. Wusstet ihr, dass der alte „Schneewittchen“-Film aus dem Jahr 1937 ist?? Wenn man bedenkt, aus welcher Zeit dieser Film kommt, ist es ganz schön besonders, ihn anzusehen. Ebenso „Bambi“. Auch „Nachts im Museum“ 1, 2, 3 haben wir geguckt. Ist immerhin auch ein bißchen Bildung dabei..
Der kleine Sohn hatte zweimal Übernachtungsbesuch, durfte den kleinen Kicker wieder im Zimmer aufbauen.. Manchmal bedauere ich, dass wir nicht einfach ins Flugzeug steigen und ins Warme fliegen können.. wie andere Familien. Aber ich sehe, wie glücklich unsere Kinder mit Ausflügen, Besuchen, Filmen, Familienzeiten, Pausen und Lagerfeuer-Abenden sind. Und dann freue ich mich über entspannte, gemütliche Ferien.

Am 31. Oktober versammeln wir uns traditionell mit den Nachbarn am Lagerfeuer, teilen Würstchen, Marshmallows und Punsch. Das Feuerholz ist vorbereitet, die Stöcke sind geschnitzt und wir freuen uns auf einen gemütlichen Abend. In der 20. Folge unseres Mama-Sohn-Podcasts erklären wir nochmal genau, warum wir das machen.
Für meinen Mann ist es in den Ferien eine extra Herausforderung, Ruhe zum Arbeiten zu finden. Aber es ist eine überschaubare Zeit.. und er ist geduldig mit uns. Wir als Paar haben uns tatsächlich einen wöchentliche Spaziergang gegen 21.00 Uhr in den Kalender eingetragen. Es ist ein kleiner Kampf, diese Ruhezeiten ohne Bildschirm und Ablenkung für uns zu finden. Aber wir sind beide immer wieder bereit und kreativ, diesen Kampf für uns zu kämpfen.
So oft denke ich im Alltag: Das muss ich aufschreiben! oder Das muss ich mir für den Blog merken!
… naja, ihr könnt euch denken, was daraus wird. Entweder schreibe ich es mir auf und warte auf den ruhigen Moment, es aufzuschreiben. Oder ich vergesse es total. Die Tage sind lang, doch die Jahre sind kurz. Dieser Satz begleitet mich immer wieder und ich weiß einfach, dass auch wieder andere, ruhigere Phasen kommen werden.
Ich lerne immer mehr, das Chaos irgendwie anzunehmen. Wenn ich heute aufräume, sieht es morgen wieder wuselig aus. Und wenn ich mich stattdessen hinsetze und ein paar Seiten lese, sieht es später auch wuselig aus. Früher war mir Ordnung und ein aufgeräumtes Zuhause wichtig. Heute ist es Ruhe und Pause, Zeit mit den Kindern und innerer Frieden. (So sprechen auch nur alte Leute…)
Im November wird der Mann wieder für eine Woche auf Reisen sein, aber diesmal nur 5 Tage und nicht in einer anderen Zeitzone und niemand der Jungs hat zur 0. Stunde. Ich freue mich auf die Kleidertauschparty und auf ein Frühstück mit Gesprächen zum Thema Frauengesundheit. Außerdem machen wir wieder den großen Adventskalender-Tausch und verschiedene andere Aktionen. Verrückt, dass der Oktober jetzt schon vorbei ist!
