30 am 30 im Mai

30. Mai 2022

Am Ende eines Monats schaue ich in meinen Kalender und meine Notizen und schreibe auf, wofür ich dankbar war und bin. Das hilft mir, von den weniger schönen Dingen wegzugucken und die schönen Dinge zu sehen. Und das hilft mir, im Rückblick zu sehen, wie viel Gutes uns passiert!

Im Moment zum Beispiel friere ich und ärgere mich sehr, dass ich Ende Mai überhaupt frieren muss – wenn ich aber zurück schaue, dann sehe ich, dass der Mai gar nicht nur kalt war, sondern sehr schöne warme Sommertage hatte.

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EINS
Mein Mann ist glücklich und vor allem gesund von seinem Männer-Wochenende in Schottland zurück gekommen.

ZWEI
In diesen Tagen ohne ihn habe ich meinen Geburtstag nachgefeiert, denn Ende März / Anfang April saßen wir in Quarantäne. Ich bin dankbar, dass wir das Feier-Gefühl nachholen konnten.

DREI
Mit meinen Kolleginnen haben wir einen Fortbildungstag verbracht, der uns als Team gut getan und vorwärts gebracht hat.

VIER
Auch den Geburtstag des Mittleren haben wir nachgefeiert. Die Schokoladen Werkstatt von Rittersport in Berlin (Werbelink) ist sehr zu empfehlen.

FÜNF
Einen Mädelsabend mit Freundinnen habe ich sehr genossen. Lange Gespräche und dann mit dem Fahrrad durch die warme Nacht nachhause fahren..

SECHS
Mein Mann hat nun einen Angelschein. Immer wieder unternimmt er allein, mit einem Kind oder mit uns allen Touren entlang des Teltowkanal. Ich bin dankbar für solche kleinen Familien-Auszeiten in der Natur. Sonne, Wald und Wasser tun einfach gut.

SIEBEN
Noch immer lebt eine ukrainische Familie bei meinen Eltern. Sie gehören inzwischen richtig dazu und an einem Freitag Vormittag bin ich mit dem Kleinen zu meinen Eltern gefahren, um die Tochter zum Geburtstag mit einem Frühstück zu überraschen. Es gab sehr gutes Essen und ein Zusammengehörigkeits-Gefühl, für das wir keine Sprache brauchen.

ACHT
Wir müssen selten zum Arzt und wenn eine Vorsorge-Untersuchung unauffällig bleibt, bin ich dafür auch sehr dankbar.

NEUN
Der Große hat nun auch endlich seine Kluft für das Pfadfinder Programm. Ich bin glücklich, dass die Jungs dazu gehören, Spaß haben, lernen und eine gute Zeit mit ihren Freunden haben.

ZEHN
Wir haben eine Hollywood-Schaukel in unserem Garten. Der Große und sein Freund haben sie kräftig geputzt – jetzt nutzen wir sie zum Ausruhen, Lesen, Klettern und Schaukeln.

ELF
Mit sieben Freundinnen habe ich einen Glaubens-Kurs gestartet. Wir lernen uns auf dieser Reise richtig gut kennen und haben echt eine wertvolle Zeit zusammen.

ZWÖLF
Einen freien Montag habe ich mit Freundinnen im Britzer Garten verbracht. Die Tulpen – und sowieso der Platz und die Beete begeistern mich jedesmal. Ende Mai waren wir dort mit mehrern Familien beim Feen-Fest. Es war unglaublich voll – aber den Rhododendron-Hain haben wir dort zum ersten Mal gefunden und bestaunt. Auch einen Tag am (und im) Wannsee gab es im Mai schon!

DREIZEHN
Am 13. Mai haben wir mit mehr als 40 Frauen eine Kleidertauschparty gefeiert. Ich liebe einfach diese Stimmung da, die Freude und Dankbarkeit, die Schönheit und Vielfalt, das Gelächter und Geschnatter!

VIERZEHN
Meine Weiterbildung zur Mütterpflege ging in die nächste Runde. Zwei Tage waren wir gefühlt im „Wochenbett“ und haben uns mit dem Wunder nach der Geburt beschäftigt – wie erstaunlich der weibliche Körper funktioniert! Ich bin sehr dankbar für die Frauen, mit denen ich da unterwegs bin.

FÜNFZEHN
Während meiner Weiterbildung gab es 4 Veranstaltungen in unserer Kirche und ich bin dankbar, dass mein Mann und die Kinder die Tage ohne mich so gut geschafft haben. Das ist nicht selbstverständlich.

SECHSZEHN
Kleine Treffen mit Freundinnen gab es im Mai und dafür bin ich sehr dankbar. Sowas fühlt sich für mich nach Sommer und Normalität an.

SIEBZEHN
Der mittlere Sohn hat seine Radfahrprüfung bestanden!
Jetzt gerade ist er auf seiner zweiten Klassenfahrt und ich bin dankbar, dass er das erleben kann.

ACHTZEHN
Ich liebe meinen Garten! Es ist feucht und warm – und alles wächst. Ja.. auch Unkraut und Schnecken – aber überall gibt es Blüten und Düfte und Wachstum. Jedes Jahr lerne ich ihn mehr kennen und lieben.

NEUNZEHN
Wir haben den „Tag der Nachbarn“ gefeiert und hatte trotz Unwetter-Warnung eine gute Zeit und Regen erst am Ende. Ich bin dankbar, dass wir uns als Kirche zeigen und unsere Nachbarn begrüßen können.

ZWANZIG
Ich bin sehr dankbar, dass unsere Ukraine-Hilfe seit Ende Februar läuft! Im Moment haben wir eine volle Kleiderkammer, die an 3 Tagen in der Woche geöffnet ist.

EINUNDZWANZIG
Ein großes Highlight im Mai war der Garten-Einsatz in der Schule. Wenn er in den vergangen Jahren überhaupt stattfand, war die Beteiligung gering. Diesmal kamen so viele Familien, die in den Beeten wuselten, Unkraut zogen und Pflanzen pflanzten, die wir großzügig geschenkt bekamen. Wir Eltern vom Förderverein waren sprachlos und begeistert!

ZWEIUNDZWANZIG
An einem Sonntag nach dem Gottesdienst feierten wir den offiziellen Beginn einer Aktion für Paare in der Kirche. Regelmäßig wollen wir den Paaren mit Treffen, Filmabenden, Geschenken oder Vorträgen Gutes tun und die Gemeinschaft stärken.

DREIUNDZWANZIG
Über Himmelfahrt war ich mit meinem Kleinsten 4 Tage in Gießen bei meiner Freundin. Die aufregende Fahrt im ICE, die Tage ohne Papa, ein fremdes Haus – das alles hat er richtig gut geschafft und ich bin dankbar für diese schönen Tage.

VIERUNDZWANZIG
Natürlich habe auch ich die Freundinnenzeit genossen – die Weite der Felder, die Spaziergänge, die nächtlichen Gespräche, die Ruhe, der Abstand vom Alltag – das war einfach sehr wertvoll.

FÜNFUNDZWANZIG
Besonders dankbar bin ich für eine wirklich entspannte Hin- und Rückreise. Ich reise weniger als 1x im Jahr mit dem Zug außerhalb Berlins und fand das ganz schön aufregend. Alle Anschlüsse und Verbindungen haben geklappt – trotz Bauarbeiten und anderer Vorhersagen in der DB App. Wir hatten angenehme Sitznachbarn, gutes WLAN, leckeres Essen und alles war schick.

SECHSUNDZWANZIG
Währenddessen hat sich mein Mann mit mehreren Männern und Kindern zum Zelten am See verabredet. Das war das erste Mal für uns als Familie, dass das so möglich ist. Ich habe von der Zeit nur die Wäschehaufen und Gepäck-Stapel am Ende gesehen – aber sie hatten eine sehr gute Zeit zusammen.

SIEBENUNDZWANZIG
Direkt danach sind die beiden Großen zu meinen Eltern gefahren, um die schulfreien Tage für Oma-Opa-Zeit zu nutzen. Sie haben mit meinem Papa gebastelt und gebaut und kamen auch von dort begeistert wieder.

ACHTUNDZWANZIG
Heute habe ich die ersten Gläser vom Holunderblütengelee gekocht. Wenn die Dolden im Garten hängen und duften, kann ich einfach nicht anders. Die letzten Gläser von 2021 sind fast alle – und plötzlich macht es wieder Sinn, dass das ganze Jahr über leere Gläser in der Wäschekammer gesammelt werden. Innerhalb weniger Wochen werden die jetzt nämlich gefüllt.

NEUNUNDZWANZIG
Als Elternvertreter planen wir gerade die Klassenfahrt für die Klasse des Großen. Ich bin dankbar, dass ein Online Elternabend stattfinden konnte und dass er kurz vor Abschluss der Grundschulzeit eine erste Klassenfahrt erleben kann.
Auch eine Online Konferenz der Gesamtelternvertreter fand statt und ich bin dankbar für den Zusammenhalt der Schulgemeinschaft – allen äußeren unglaublichen Widerständen zum Trotz.

DREIßIG
Ich bin dankbar für die vielen Menschen in meinem Leben und in meinem Internet. Ihr alle macht mein Leben so wunderschön und ich feiere alle Nachrichten, Treffen, Kontakte und Verbindungen, die es in meinem Leben gibt.

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