12 von 12 im Januar

12. Januar 2020

Es ist noch so ungewohnt, 2020 zu schreiben.
12 Tage ist das neue Jahr schon alt.
Inzwischen sind wir mehr und mehr angekommen.. und Schule und Arbeit laufen immer besser.

Heute war ein schöner Sonntag. Es kommt ungefähr 2x im Jahr vor, dass wir alle zu fünft in den Gottesdienst gehen. Normalerweise gehen wir zu unterschiedlichen Zeiten. Und so gab es heute ein außergewöhnliches Sonntags-Familien-Frühstück.

Mit dem Kleinsten saß ich während des Gottesdienstes in der Kinder-Ecke. Er spielte schön mit einer Freundin. Bald wird er 3, dann möchte ich ihn regelmäßig zum Kindergottesdienst bringen.

Beim Mittag schien das Licht so schön.. durch die dreckigen Fenster.. auf die letzten erbärmlichen Reste unserer Adventskerzen.

Wir hatten Lust auf Sonne und auf Nachtisch.. eine ziemlich verrückte Idee bei 5 Grad. Aber wir waren zusammen draußen!

Seit gestern übt der Kleinste auf dem Laufrad. Es ist verrückt: Wir haben das Ding seit 2013. Beide Jungs haben gaaanz langsam damit begonnen und sind irgendwann so schnell unterwegs gewesen, dass wir nicht mehr hinterher rennen konnten. Und nun übt auch der dritte Sohn auf genau diesem Laufrad. Hach. Sie werden so schnell groß.

Und ich weiß nicht, woran das liegt. Klima oder Hormone oder was weiß ich. Ich könnte jeden Tag 1000 Himmelsfotos machen und 1000x sagen: „Guckt mal den Himmel an!“ Wenn ich nichts sage, lachen meine Männer schon und sagen: „Mama, findest du eigentlich den Himmel schön?“


Wieder zuhause wurde gespielt, geruht, gelesen. Ich habe ein bißchen nach Ideen für den 3. Geburtstag des Jüngsten gesucht. Aus Erfahrung weiß ich inzwischen: Weniger ist mehr.

Der Große half seinem Bruder bei den Hausaufgaben.
Was für ein schönes Bild.

Hat aber leider nichts gebracht. Er musste nochmal anfangen. Nebenbei spitzte ich Stifte und sortierte Federtaschen. Ich hab Söhne und hab mir das für jedes Wochenende in den Kalender eingetragen. Nötig ist es!

Der Große fing dann an zu lesen. Ja! Er liest jetzt. Er sitzt und verschwindet in Geschichten. Endlich. Fast 10 Jahre habe ich auf diesen Moment gewartet. Der Mittlere ging nach oben, um sein Zimmer aufzuräumen. Es wurde ruhiger und dachte: „Wenn die beiden Kleinen oben spielen, muss ich ja nicht aufpassen, dass der Kleine einschläft.“

Der Mittlere kam runter, ging ins Wohnzimmer und lacht: „Warum liegt der hier unter der Couch?“ – Tja.. da ist das arme, vergessene, dritte Kind auf dem Boden eingeschlafen und keiner hat’s gemerkt.

Tulpen. Ich liebe Tulpen. Immer.

Und jetzt.. ist der Mann in der Badewanne, die Kinder im Bett. Wir wollten gleich unseren Sommerurlaub planen oder buchen… und ich beiße die Zähne zusammen und bin diszipliniert. (Lieblingsfitnesstrainerin) Werbelink

Ich trage mich in die berühmte Liste ein und zieh dann mal meine Sport-Klamotten an. Chaka und Gute Nacht!

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