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1000 Fragen an dich – Teil 5

auf 13. Februar 2018

Und hier sind sie wieder, die Fragen und Antworten.
Manchmal frage ich mich, ob ich einfach nur so mitmache, um mitzumachen. Aber die Fragen sind gut. Und sie machen was mit mir. Ich denke nach, hinterfrage mich und schwelge in Erinnerungen.
Mich würde wirklich interessieren, wer von euch auch ab und zu mitmacht.

Leider passiert ja auf dem Blog nicht soo viel aufregendes, anderes gerade. Ich verweise immer mal wieder freundlich zu Instagram, obwooooohl es da auch ruhiger geworden ist.

Meine Cousine hat mal gesagt und ich stimme ihr zu: Der Februar ist ein ruhiger, stiller Monat. Bei uns ist er eine Pause zwischen Weihnachten und den Kindergeburtstagen. Tiefster Winter und größte Frühlingssehnsucht. Kaum Feiertage oder wichtige Termine. Und wir kommen zur Ruhe und plätschern so vor uns hin.

In diesem Sinne plätschere ich mal weiter.

81. Was würdest du tun, wenn du 5 Jahre im Gefängnis sitzen müsstest?
Also, diese Frage hab ich mir noch nicht gestellt. Wahrscheinlich würde ich lesen und schlafen.. oder einen neuen Beruf lernen, für den ich mir draussen keine Zeit nehmen würde.

82. Was hat dich früher froh gemacht?
Früher? Als Kind früher – oder ohne Kinder früher?
Ich kann mich nicht so richtig erinnern, was mich als Kind froh gemacht hat. Das kann daran liegen, dass ich oft froh war?!
Ich hatte mal lange Zeit einen Baum im leeren Nachbargarten, auf dem ich ganz weit oben meinen „Platz“ hatte. Lesen hat mich glücklich gemacht. Einfach abschalten und in dicke Bücher verschwinden.

Dann war ich Erzieherin und glücklich verheiratet – und wir waren jung und spontan und verrückt. Und das hat mich froh gemacht. Wenn uns nach was war, haben wir das gemacht. Einfach los. Nur für einen selber denken. Und ziemlich lange konnte ich als Mutter auch so weiter machen.. mit einem pflegeleichten Kind in einer kleinen Wohnung haben wir das Leben genossen. Spazieren in der Sonne, Schönheit an Blumen bewundern, Freunde einladen, Spieleabend, Musik hören, Kaffee zelebrieren, ohne Ende Serien mit meinem Mann gucken, abends lange draussen sitzen – das macht mich froh.

Als Mädels in unserer Jugendgruppe haben wir aufgeschrieben, was uns froh macht. Es macht mich so glücklich, diese Liste zu schreiben und andere dabei zu beobachten, wie sie mit einem beseelten Lächeln dasitzen und ihre Liste schreiben. Immer wieder diese Liste zu lesen und sie von anderen zu hören, macht nochmal mindestens genauso froh. Hier ist meine!

83. In welchem Outfit gefällst du dir sehr?
Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass das inzwischen Outfits sind, die hier was pushen und da was verstecken. Enge dunkelblaue Jeans, hellbraune/pastellfarbene Oberteile, lange glitzernde Ohrringe, etwas hohe Schuhe, nein: noch besser Flipflops, und ein schöner Schal locker um die Schultern geschwungen. Oh yeah, Baby!

84. Was liegt auf deinem Nachttisch?
Zur Zeit habe ich keinen Nachttisch, denn ein Beistellbett steht dort. Auf der Bettkante liegt eine Handcreme, eine Fußcreme, nachts noch mindestend 4 Nuckel, Milchflaschen und mein iPhone. Hätte ich einen Nachtisch, würden dort noch Bücher, Ohrringe, meine Brille und vielleicht eine Uhr stehen. Immer mal wieder finde ich unter dem Kopfkissen oder irgendwo da auch schöne Zettel oder Liebesbriefe. Ich sag jetzt nicht, von wem 😉

 

85. Wie geduldig bist du?
Wie schon bei Frage 50 erwähnt, finde ich mich ziemlich geduldig. Mir ist das erst aufgefallen, als mein Mann mehrmals sagte, wie sehr er das bewundert. Ich denke, dass ich eine sehr geduldige Mutter bin. Ich kann wirklich lange das Baby schukkeln, bis es einschläft. Und Fragen beantworten. Und beim Spazieren Schnecken beobachten. Und in der Kita beim Abholen warten, bis das letzte Puzzleteil sitzt und wir gehen können. Ich finde es nicht richtig, die Kinder zu scheuchen, nur weil ich ein Problem habe.
Als „andere Person“ bin ich eher ungeduldig, mit mir und anderen. Unpünktlichkeit, die nicht sein muss oder langsame Autofahrer oder Omis mit Kleingeld an der Kasse machen mich schon sehr zappelig, wenn ich es eilig habe.. Wenn nicht, dann nicht. Dann warten wir eben.

86. Wer ist dein gefallener Held?
Hmm.. im ersten Moment ist mir niemand eingefallen. Selbst die Kelly Family gibt es ja inzwischen wieder. (Oh, hab ich mich da gerade als Kelly-Fan geoutet?)
Beim längeren Nachdenken dachte ich an Brad Pitt und Angelina Jolie. Wer weiß, wie es wirklich in ihrem Leben aussah. Echt jetzt. Keine Ahnung. Ich kenne sie auch nur von dem, was man über sie sagt. Aber ich dachte: „Die könnten es schaffen. Die sind ein Vorbild. die bleiben trotzdem zusammen. Die geben Kindern eine bessere Zukunft.“ Wer weiß..

87. Gibt es Fotos auf deinem Mobil-Telefon, mit denen du erpressbar wärst?
Nein. Glaub nicht.

88. Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten?
Es gibt eine tolle Grundschulfreundin, die mal weggezogen ist, mich über Facebook wiedergefunden und sogar besucht hat. Das war echt schön und besonders. (Hallo, wenn du das liest 🙂 ) Das wäre dann seit 1994, mit großer Pause.
Eine andere ist meine Jugendfreundin, die ich vielleicht seit 2002 kenne. Sie und ich – wir sind die typischen „Wenn wir uns ansehen, wissen wir, was der andere denkt“-Freundinnen. Egal, wie lang wir uns nicht sehen: Wir können immer wieder weiterreden, obwohl wir kaum zu Wort kommen und ständig unterbrochen werden. Wir haben inzwischen nämlich insgesamt sechs Kinder!
Näch-te-lang haben wir geredet und gegackert, das Leben geplant und Jungs angehimmelt, über Erwachsene gestöhnt und ICQ gechattet. Dieses naive über-alles-reden und den-anderen-ganz-genau-kennen kommt mit neuen Freunden „im Alter“ nicht wieder. Das ist was ganz Besonderes <3

89. Meditierst du gerne?
Ich hab keine Ahnung und keine Erfahrung. Wahrscheinlich würde ich einschlafen oder mich nur langweilen..

90. Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf?
Da hilft eine feste Umarmung von meinem Mann. Und seine Worte, dass alles gut wird. Mich aufbauen und stärken, kann er nicht erst, seitdem er Coach ist. Rotwein hilft, Kaffee auch, je nach Tageszeit, Studentenfutter, ein kurzer Gang allein an frischer Luft, darüber reden oder schreiben – und meine Couch.

91. Wie heißt dein Lieblingsbuch?
Och nö.. nicht schon wieder. Siehe Frage 52.
Ich habe so viel gelesen und gut gefunden. Ich sage jetzt einfach mal „Vier in einer Kajüte“. Lest es, dann wisst ihr warum.

92. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über WhatsApp?
Oh. Da gibt es sofort mindestens 10 Personen oder Gruppen, die immer oben stehen. Ich sag mal, mit meinen Geschwistern.

93. Was sagst du häufiger: Ja oder Nein?
Ich hab meine Kinder und meinen Mann gefragt. Sie hielten das für eine dumme Frage und gaben ebenso dumme Antworten. („Zu guten Sachen sagt du Ja, zu schlechten Sachen sagst du Nein.“)  Ich entscheide mich für das „Ja“ und werde in den nächsten Tagen mal drauf ahcten.

94. Gibt es ein Gerücht über dich?
Woher soll ich das wissen? Gibt es? Denkt ihr, dass ich schwanger bin? Bin ich nicht. Ach ja.. meine Weiterbildung ist übrigens kein Gerücht. Obwohl ich so tue.

95. Was würdest du tun, wenn du nicht arbeiten müsstest?
Ich gehe zur Zeit nicht arbeiten. Nicht, weil ich es kann, sondern weil ich es will. Wir haben an unseren Ansprüchen und unserer Einstellung gearbeitet und uns entschieden, lieber Freiheit und Zeit, als das große Geld zu haben. Und das mache ich also. Sehr gerne. Zeit und Freiheit zu haben für Familie und Freunde und das Leben. Wahrscheinlich würde sich daran nicht viel ändern, wenn wir das große Geld hätten. Vielleicht würden wir dann Reparaturen abarbeiten, mehr zu zweit ausgehen oder mit der Familie verreisen…

96. Kannst du gut Auto fahren?
Ja, würde ich sagen. Es wird niemandem schlecht, ich verfahre mich nicht, kann währenddessen noch drei Kinder bei Laune halten und komme an. Vom Einparken redet hier niemand, oder??

97. Ist es dir wichtig, dass andere dich nett finden?
Ja. Wer will das nicht. Wie auch bei Frage 21 sage ich, dass mir das wichtig ist. Und dennoch: Ich verbiege mich nicht. Wenn ich einen Entschluss gefasst habe und das für mich und meine Familie so gut ist, andere das aber nicht nett finden, dann ist das so.

98. Was hättest du in deinem Liebesleben gern anders gemacht?
Um das zu beantworten, müsste man erstmal ein Liebesleben haben! – Scherz! Trotz der Kinder genießen mein Mann und ich unsere Oasen, unsere Zweisamkeit. Man wird kreativ 😉 Mehr sage ich nicht. Meine Oma liest hier mit!
Siehe Frage 95: Familie geht vor.
Einen Text von BerlinMitteMom kann ich dazu empfehlen.

99. Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst?
Ich alleine gehe selten aus, höchstens mal eine Freundin besuchen oder kurz vor Ladenschluss ein paar Schnäppchen jagen. Da reicht mir oft schon das alleine sein. Frische Luft. Nicht reden. Nicht denken. Einfach sein.
Mein Mann und ich gehen gern in Restaurants und probieren neue Gerichte. Wir lieben besonderes Essen und neue Kombinationen. Traditionelle Küche aus anderen Ländern. Erinnerungen an Kalifornien und Mexiko. Es gibt so viele gute Netflix-Serien über Essen, die wir gern anschauen und dann sabbernd auf der Couch sitzen und von Tacos, Quesadillas, Churrasco, Teriyaki Sauce und Korean BBQ träumen.

100. Hast du jemals gegen ein Gesetz verstoßen?
Einen einzigen Strafzettel im Leben habe ich fürs falsch Parken bekommen. Als Erzieherin früher und Mutter jetzt war es mir immer eher wichtig, ein Vorbild zu sein. In meinem Kopf gibt es ein ganz großes „Aber das darf man doch nicht!“

Mensch! Das waren die ersten 100 Fragen! Schon geschafft. Ich bleibe auf jeden Fall weiter dabei. Ihr auch?

Zum Nachlesen:

Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4


2 Antworten für “1000 Fragen an dich – Teil 5”

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