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papa. mama. drei jungs. haus und garten. berlin.

Hallo Dezember!

Heute kann mich das nasse Matsch-Wetter nicht stören, denn es ist Dezember! Jetzt gibt’s Gemütlichkeit, Wärme, Kerzenlicht, Weihnachtsmusik, Kekse und Heimlichkeiten – und keiner kann mich daran hindern!

Im Dezember werde ich …

… zu einer neuen Kita-Mama zum Frühstück gehen.
… mit Emilians Klasse eine Weihnachtsfeier feiern.
… einen neuen Neffen bekommen!!!
… Lebkuchen backen.
… Besuch aus Kalifornien bekommen.
… den neuen Haarschnitt der Jungs bewundern.
… ganz viel Pentatonix-Weihnachtsmusik hören.
… mit den Jungs den Adventskalender meiner Kindheit plündern.
… zur Anmeldung ins Krankenhaus gehen.
… gebrannte Mandeln machen und essen.
… mit dem Mann „Prison Break“ zuende gucken. War DAS spannend!
… mit den Jungs in Opas Firma zum Plätzchen backen gehen.
… mit Freundinnen Raclette essen.
… Weihnachtsfilme ansehen.
… die Kinder beim Weihnachtsmusical in der Kirche toll finden.
… weiter auf das Beebi warten.
… das Bettchen und den Kinderwagen wieder aufbauen.
… am Glühwein riechen.
… die ganze Familie sehen und Weihnachten feiern.
… Ferien genießen.
… Silvester mit Freunden feiern und „eine ruhige Kugel schieben“.

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Unsere ersten Herbstferien

Heute Morgen fragte mich Emilian tatsächlich: „Wann sind denn wieder Ferien?“

Dabei ist heute doch Freitag, er hat erst zur 2. Stunde und die Kinder können dann ausschlafen, bzw. allein so kurz nach 7:00 Uhr aufwachen. Es war nicht zu kalt heut Morgen, wir haben uns zum Frühstück eine Laugenbrezel aufgebacken und sie mit Butter heiß gegessen… Schule kann so schön sein.
Ich weiß, dass er gern geht. Er lernt so viel und hat Freunde, er erlebt tolle Dinge und kann als Kind schonmal so ein bißchen „groß“ sein – und das macht er richtig gut.

Aber die Tatsache, dass er sich Ferien wünscht, freut mich natürlich auch. Das bedeutet nämlich wohl, dass ihm seine ersten Herbstferien gefallen haben.

Schlachtensee

Wir sind nicht verreist.
Ich hatte viele Pläne für die Ferien.
Vielleicht die Hälfte davon haben wir umgesetzt.
Das Wetter war gar nicht toll und ausserdem haben wir uns ausgeruht, geschlafen, gegammelt, gespielt. Ein geliehenes Spiel von Freunden ist der Renner hier zuhause…

Teltow

In den Ferien haben wir

– Emilians erste Zahnlücke bewundert
– Omas und Opas und Uromas und Uropas besucht
– Schulfreunde eingeladen
– die Hebamme den Kindern vorgestellt
– das Planetarium kennengelernt
– bei IKEA gefrühstückt
– PokémonGo gespielt
– den Schlachtensee umrundet
– bei Oma und Opa übernachtet
– einen Tag lang ohne Kinder in der SteinTherme in Bad Belzig entspannt
– mit Freunden den Dino Park in Germendorf besucht
– einen einzigen (Besuchs-)Tag im Kindergarten verbracht
– einen Geburtstag im Naturkundemuseum gefeiert
– die Cousine zum Übernachten eingeladen
– den Spielplatz am Gleisdreieck entdeckt
– mehrmals das Schwimmbad besucht

Übernachtungscousine

Und das sind nur die „größeren Sachen“. Zuhause haben wir gelesen, gespielt, gemalt, gebacken, Hörspiele gehört, Laub geharkt, den Garten aufgeräumt und sowas.
Ich habe so unglaublich viel geschlafen! Als würden Schwangere Winterschlaf brauchen… Bis 10:30 Uhr als Mama schlafen zu können, ist schon ziemlich toll.. darf man gar keinem erzählen. Aber glaubt mir, sowas wie vor-schlafen gibt es leider nicht.

Naturkundemuseum

Ich staune, wie gut es mir nach 30 Schwangerschaftswochen geht! Entweder liegt das an der längeren Pause oder an meinen tollen Kindern oder an meinem mich sehr unterstützenden Mann… ich konnte die Ferien mit den Kindern genießen und durch Berlin ziehen. Es gab nur ein paar Abende, an denen ich mich dann kaum noch bewegen konnte. Das Baby strampelt fröhlich vor sich hin, es ist gesund und liegt bereits richtig. Gestern erinnerte mich irgendeine App an die Krankenhaus-Tasche, die ich packen müsste… Es sind noch so 8-10 Wochen, aber die Vorstellung, unser Baby schon bald kennenzulernen, ist eigentlich unglaublich!
Liams Geburt ist fast 5 Jahre her und die Hormone haben einiges dafür getan, mich das alles vergessen zu lassen. Aber echt, wie schlimm kann eine Geburt denn sein… ich werde mein Baby bekommen! („Haha“, lachen die Hormone) Gut, wir sprechen uns dann.. Lieber nicht drüber nachdenken.

Ein paar unserer Ausflugsziele wollte ich ein bißchen mehr beschreiben. Berlin ist nämlich toll.,

* Zum Beispiel das Planetarium.
Wir haben uns aus der Programmübersicht die kleine Sternenreise ausgesucht. Ich wollte nicht einfach „Lars, der Eisbär“ oder „Der Regenbogenfisch“ angucken, sondern schon eine richtige Sternenshow. Die Sternenreise war für Kinder ab 4 Jahren beschrieben.
Natürlich war schon der Vorraum mit allen Plakaten und dem Zubehör, den Ausstellungsstücken eine Attraktion! Und dann erst der große Saal des Planetariums! Die Sitze, in denen man liegt. Die große Kuppel. Die Silhouette von Berlin.

Die Bilder und Filme der Sternenreise waren beeindruckend, das Wissen der Moderatorin war faszinierend – alles in allem aber gar nichts für Kinder ab 4 Jahren!
Liam fing an, sich zu langweilen. Emilian hörte nur noch halb zu und selbst die Schulklassen um uns herum wurden zappelig. Eine Lehrerin fragte mich, ob wir vielleicht in einer falschen Show gelandet wären… Selbst ich konnte der Dame am Mikrofon nicht ganz folgen. Gut, ist auch nicht mein Spezialgebiet… aber sie hätte vielleicht nicht so ausführlich erklären müssen, wie die Meteoriten heißen, die um den Saturn herumfliegen und somit den „Ring“ bilden.

Es gab Infos zu den Sternenbildern am Berliner Himmel, wissenswertes zu Mond- und Marslandungen und eine „Achterbahnfahrt“ am Ende, die den Kindern natürlich sehr gefallen hat. Aber irgendwie nicht so das, was ich mir vorgestellt hatte. Ich schrieb der Frau, die unsere Karten vorbestellt hatte eine Email, bedankte mich für die Reservierung und berichtete, wie wir den Vortrag wahrgenommen hatten.
Sie bedankte sich herzlich für die Rückmeldung und entschuldigte sich für die Enttäuschung. Damit wir unseren Besuch im Planetarium doch in guter Erinnerung halten könnten, bot sie mir drei Freikarten für die Sternenreise mit anderer Moderation an. Sie schrieb, dass eine unterschiedliche Moderation etwas völlig anderes aus der gleichen Show machen könne.
Ich bin natürlich gespannt und dankbar für dieses Angebot! Die zweite Show ist in ein paar Tagen und ich werde euch berichten!

 

* Dinopark Germendorf
Zum dritten Mal waren wir jetzt im Dinopark. Wir haben noch immer längst nicht den ganzen Park gesehen, denn er teilt sich in drei große Teile, die je nach Interesse und Wetter besucht werden können. Da ist zum einen ein großer Freizeitpark einem See, mit kleinem Jahrmarkt-ähnlichen Fuhrpark und einem Indoor-Spielplatz. Dann gibt es den Dinopark mit See und Badestelle und Spielplatz und eben den Urzeit-Gestalten. Außerdem gibt es einen großen Wald mit Tieren in Gehegen und Tieren, die frei umher laufen.
In den Ferien haben wir mit einer Freundin und ihren drei Kindern von jedem Teil ein bißchen angesehen. Wir haben die Dinos bestaunt, ein paar Rehe gefüttert und Waschbären auf Bäumen gesehen, den Rest des Tages haben wir im Indoor-Spielplatz verbracht. Es war kalt, aber die 40 minütige Fahrt aus Berlin raus lohnt sich jedesmal.

* Schwimmbad Lankwitz
Ich weiß nicht, wie und wo und wann ihr mit euren Kindern schwimmen geht. Wir sind die, die noch keine Kurse besucht haben, deren Kinder folglich nicht schwimmen können und die im Sommer eher an Seen in und um Berlin zu finden sind. Deswegen hab ich es nicht so mit Stadtbädern.
Eine Freundin ist aus Berlin weggezogen und hat mir ihre Schwimmbadkarte überlassen. Also haben wir das Stadtbad Lankwitz ausprobiert. Und ich muss sagen: Es macht mir und den Kindern Spaß!
Die Jungs sind jetzt in einem Alter und Geisteszustand, in denen man entspannt mit ihnen Ausflüge unternehmen kann. So kann auch ich mit Babybauch mit ihnen ins Schwimmbad gehen, ohne verrückt zu werden.
Sie nehmen ihre Eintrittskarte und passen darauf auf. Sie ziehen sich schnell allein an und aus. Sie hören auf mich und spielen schön zusammen, ohne durchzudrehen oder nur an mir zu kleben. Sie duschen allein, sogar warm und kalt.
In Lankwitz ist das Wasser warm! Das und nur das ist für mich der wichtigste Pluspunkt überhaupt! Und: Es gibt sogar heiße Whirlpools! Es gibt nicht Schlimmeres, als im Wasser ständig neben den Kindern herzulaufen und zu frieren. Hallo Blasenentzündung!
Es gibt drei Becken, in denen wir uns meist aufhalten. Das flache, warme Babybecken mit Rutsche, ein großes, tiefer werdendes Becken zum Spielen und schwimmen-üben und ein tiefes Blubberbecken. Ach ja, und der Whirpool!

In einem weiteren großen Becken finden am Nachmittag parallel Kurse statt. Emilian konnte also schonmal rüberschmulen und weiß dann, wo evtl. mal ein Schwimmkurs für ihn stattfinden könnte.
Die Eintrittskarten sind Tageskarten und so können wir uns entspannt durch alle Becken bewegen, ohne nach 120 min. durch die Kabinen zu hetzen, um mit nassen Haaren rechtzeitig am Drehkreuz zu stehen. Die Jungs lieben es nämlich, sich nach dem Umziehen die Haare zu föhnen.
Ach ja, in Lankwitz sind wir gerne!

 

* Park am Gleisdreick
Dieses grüne Fleckchen in Berlin ist riesig und ich habe erst zwei kleine Ecken kennengelernt. Es war sehr kalt, sodass wir nicht lang geblieben sind. Wir haben direkt am Museum für Verkehr und Technik geparkt. So viele interessante Plätze gibt es da.
Der Eintritt zu diesem Park ist frei, es gibt Toiletten und mehrere kleine Cafés. Außerdem gibt es Platz, sehr viel Platz. Dazu gehören verschiedene Spielplätze für alle Altersgruppen, Wege zum Fahrrad, Skateboard, Inliner, Kinderwagen oder Roller fahren. Es gibt tolle Herbstbäume, viele Liegewiesen und viel Platz und Ruhe mitten in Berlin! Ich mag das Grün in Berlin.

Park am Gleisdreick

Gleich wieder ein Grund, sich auf den Frühling zu freuen… Liam fragt mich jeden Morgen, ob es warm oder kalt wird – dementsprechend zieht er sich lang- oder kurzärmlig an. Nach den letzten Tagen schimpfte er, wann es denn mal endlich wieder warm wird. Ach ja.. die Kleinen.

Morgen werden wir zur Babywelt-Messe gehen. Ich freue mich und bin sehr gespannt, wie das für uns drei wird!

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Endlich wieder neue Kindersprüche

Ich habe und meine Mama hat auch die letzten Kindersprüche der Jungs gesammelt. Viel Spaß!

Neue Kindersprüche

* Emilian fragt, ob er im Auto einen Film gucken könnte. Als wir es nicht erlauben, fragt er, ob er wenigstens mit dem iPad spielen dürfte. Wir sagen wieder Nein und er schimpft: „Manno! Ich werde netter zu meinen Kindern sein !!“

* Liam rennt die Treppen nach oben, schmeißt sich ins Bett und spürt, wie sehr sein Herz klopft. Er erinnert sich, dass wir darüber geredet haben, dass Gott in unserem Herzen wohnt und sagt ganz beeindruckt: „Der Geist klopft!“

* Es gibt einen kleinen polnischen Jungen in Emilians Kitagruppe, der ihm sehr ähnlich sieht. Er ist ungefähr 4 und ich sage Emilian, dass er mich an den kleinen Kita-Emilian von früher erinnert.
Er sagt: „Nein. Der ist aber Polner.“

* Wir sehen bei meiner Oma, wie das Regenwasser in den Garten fließt und ganz braun wird. Liam stellt fest: „Das Wasser, das kommt ist schmutziger und das andere ist saubiger.“

* Ich mache mir am Morgen die Haare auf und Liam sagt: „Du siehst irgendwie kömisch aus…“

* Liam zeigt auf die Flagge von Belgien: „Ist das Süddeutschland?“

* Emilian ist ganz im EM-Fieber: „Wie heißt nochmal der mit der Eiche, der Torwart von uns?“ (Er meint Bürk.)

* Nach einem verlorenen Finale trauern wir für Dortmund und reden über Mats Hummels, der zu Bayern wechseln wird. Emilian sagt: „Ach, Mats Hummels geht zu Bayern? Ist doch gut für ihn. Dann hat er auch einen Pokal.“

* Emilian hat in der Kita Angst vor dem Schwimmen. Liams Gruppe ist vor seiner Gruppe dran und kann nicht schwimmen gehen, weil das Wasser sich nicht heizen lässt.
Ich habe dann später Emilian gefragt, wie es beim Schwimmen war.
Er strahlt und erzählt: „Ich hab gebetet, dass irgendwas fehlt und – die Wärme hat gefehlt.“ Später betet er noch, dass die Kinder die schwimmen wollten, wieder fröhlich werden.

* Liam liebt es, die Kaffeemaschine zu bedienen und er sagt dann: „Bitte Mama, dass ich dir den Kaffee gemacht hab.“

* Als unser Baby noch nicht ganz offiziell ist, kann Liam das kaum aushalten: „Oh, armes Bibi. Keiner weiß von ihn.“

* Zu den Fussball-Stickern, die wir doppelt haben, sagt Liam: „Die können wir abschenken.“

* Im Restaurant tue ich so, als würde ich Alkohol bestellen. Liam ruft über den ganzen Tisch: „Bitte nicht, Mama!“

* Liam erinnert sich an ein Familienfoto aus Kalifornien und sagt: „Weißt du, was ich vermisse? Das Kleid aus Kalifornien. Das finde ich so süß. Kannst du das wieder anziehen? Aber nicht, dass es platzt!“

* Liam hilft beim Tragen, dann war er müde und fragt, ob wir eine Pause machen können: „Dann können wir essen und ich kann mich schüllen!“

* Mama sagt: „Liam, vermisse ich dich eigentlich, wenn du im Urlaub bist?“ Er sagt: „Na. Aber. Du hast doch Freunde in der Gemeinde.“

* Emilian denkt an seine Schulfächer und erzählt von Mathe.
Liam sagt: „Ich kann auch auf einer Matte turnen!“

* Liam sieht einen BH auf dem Boden liegen.
„Oh, eine Baby-Mütze… für Zwillinge!“

Und jetzt die Sprüche aus dem Ostsee-Urlaub

* Wir stehen im Stau, fahren von der Autobahn ab und Emilian fragt: „Wann sind wir denn da?“
Oma: „Vielleicht noch zwei Stunden …“
Emilian: „Wie lange muss ich zählen?“
Oma: „Bis 9427.“
Emilian: „Also, zwei mal bis 60??“

* Opa und Emilian unterhalten sich darüber, wie Muslima schwimmen gehen. Mit einer Burka, da gucken nur die Augen raus. Liam schnappt nur die letzten Worte auf und sagt: „Nein, soo tief gehe ich nicht ins Wasser!“

* Liam hat einen Mückenstich auf dem Rücken. Emilian stellt fest: „Bestimmt hat ihn die Mücke auf den Rücken gestochen, weil sie dachte, da kommt er nicht ran zum Kratzen!“

* Es gibt Spaghetti und Tomatensoße. Emilian möchte nur Nudeln, fängt an und sagt: „Ein bisschen Salz könnte noch ran.“

* Liam trägt seine Badeschuhe am dem Schippenstiel. Einer rutscht ab und fällt runter. Oma sagt: „Schnell wieder anhängen.“ Er: „Wieso schnell??“

* Wir hören eine Führung im Doberaner Münster. Der Mann sagt: „Gibt es noch Fragen?“ Liam: „Woher weiß der das alles?“

* Wir gucken einen Film über Afrika und sehen Buschbrände. Liam: „Warum gibt es da keine Feuerwehr?“

* Wir laufen über den Zeltplatz. Emilian sagt: „Guck mal, hier wohnen ganz ordentliche Leute, die hängen ihre Wäsche nach Farben geordnet auf.“

* Wir sagen den Jungs, dass es dieses Mal zu Hause nicht so eine Überraschung wie beim letzten Mal das Hochbett geben wird. Emilian: „Die Überraschung dieses Mal ist der größer gewordene Bauch von Mama.“

* Liam hat viele kleine Abschürfungen, an beiden Knien, ein Ellbogen und an der Stirn. Er zieht Bilanz: „Schade, dass Heidis rote Geburtstags-Party schon vorbei ist, sonst hätte ich voll viel Rot!“

* Liam ist mit Opa allein im Wohnwagen. Als Oma zurückkommt, sagt er: „Oma, wusstest Du, dass Opa auch Popo abwischen kann?“

* Ich bin mit Liam am Strand, er „kocht“ für mich Suppe in seinem kleinen Eimer. Ich lobe immer wieder, wie gut es schmeckt. Er sagt: „Also, die Käsesuppe bei uns in der Kita schmeckt RICHTIG gut!“

 

Wie ihr seht, werden die Kindersprüche inzwischen auch mal höchst philosophisch, bevor wir dann bald mit einem nächsten Kind von vorn anfangen.

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Szenen aus dem Sommer 2

Ich versuche gerade, mich irgendwie bequem auf der Couch hinzusetzen, um mal für euch meinen Sommer zu verbloggen, bevor ich gar nicht mehr hinterher komme.
Das Baby, das bis vor kurzem fast besorgniserregend ruhig war, ist das nun nicht mehr. Somit entscheide ich nicht mehr ganz allein, was hier bequem ist.

Es ist viel passiert. Wir hatten einen ganz wunderbaren Sommer – der natürlich noch lange nicht vorbei ist!

* Die Jungs sind ja am 20. August mit Oma und Opa Richtung Ostsee verschwunden. Bis auf zwei kurze Telefonate und schöne Fotos fast jeden Abend haben wir nicht viel voneinander gehört. Sie haben uns nicht vermisst und wir.. haben sie eigentlich auch nicht vermisst.

* Als ich eines Abends gerade mit Freundinnen darüber sprach, dass wir Eltern ohne Kinder eigentlich mal weg wollten, aber Geld und Zeit nicht so mitmachen wollten, kam eine SMS von meinem Mann: „Wir fahren nach Prag! Morgen um 8:o0 Uhr geht der Bus von Südkreuz.“

* Und so spontan, so frei und so glücklich verbrachten wir zwei wunderschöne Tage in Prag. Wir liefen, dass mir die Beine wehtaten, wir sahen die Brücken und flanierten verliebt und unbeschwert im Sonnenschein an der Moldau entlang. Wir aßen sehr gutes Essen, kosteten das Prager Gebäck Trdelnik, kauften Geschenke für die Kinder, wir jagten Pokémons und ließen uns einfach treiben.

* Wieder zuhause füllten wir unsere kinderfreien Tage mit schönen Terminen. Ich räumte aus und um. Ich besuchte viele Freundinnen zum Frühstück, Kaffee trinken und Abendessen. Wir quatschten, teilweise bis 3:00 Uhr nachts. Ich beschriftete sämtliches Schulzeug und packte die Schultasche voll. Ich bastelte die Schultüte (BastelSet von Pflanzen Kölle) und kaufte kleine Geschenke zum Befüllen.

Wir trafen uns mit Freunden zum Grillen, wir halfen beim Spielplatzbau an der Kirche und gingen abends aus. Wir aßen Eis um 22.00 Uhr, schliefen aus und lebten in unserem Tempo. Ich putze die Fenster und machte die Terrasse schön.

* Am 2. September sind wir ihnen dann hinterher gefahren. Statt zu 9:00 Uhr zum Frühstück kamen wir irgendwie 12:00 Uhr an, weil unser Auto auf halber Strecke keine Lust mehr hatte und ein Stückchen vom ADAC-Schlepper getragen werden wollte… Mit neuem Öl fürs Auto und riesigem Frühstückshunger kamen wir im Feriendorf an und fanden vier glückliche braun-gebrannte Urlauber am Strand.

* Zusammen verbrachten wir zwei schöne Tage zusammen am und im Wohnwagen. Die Jungs kamen uns so frei und groß und glücklich vor. Auch meine Eltern bestätigten, dass der Urlaub im letzten Jahr noch viel mehr von Heimweh und Sehnsucht und vor allem vollen Windeln geprägt war. In diesem Sommer konnten unsere Jungs baden und plantschen und schnitzen und helfen und viel Fahrrad fahren und Drachen steigen lassen lernen und Quallen anfassen und Steine sammeln und Bernstein suchen und Sanddorn kosten und Eis essen… und was Urlauber halt so machen. Wunderschön.
Meine Mama hat tolle Kindersprüche mitgeschrieben, die ich euch bald weitergebe.

* Es gab einen kurzen Schock-Moment, als mein Handy in die Fussbad-Schüssel fiel. Durch einen Sturz ist es schon nicht mehr ganz dicht… und jetzt das. Ich fischte es innerhalb einer Sekunde wieder raus, alles sah gut aus – nur tropfte es eben und hinter dem Display waren Wasserblasen zu sehen. Außerdem schimmerten über dem Bildschirm so grüne, nichts Gutes verheißende Streifen…
Ich schimpfte, klopfte es über einem Handtuch ab und fragte meine Mama dann, ob es Reis im Wohnwagen gab. Ich hatte mal gehört, dass man das Handy nicht fönen oder auf die Heizung legen – sondern in Reis verbuddeln sollte.
Mama opferte also zwei Tütchen Reis und nach einem Tag war wirklich alles gut! Als wäre da nie überall Wasser gewesen! Ich bin sehr begeistert und erleichtert.

* Liam geht seit zwei Tagen wieder in den Kindergarten. So schwer es ihm auch fällt, ohne seinen geliebten großen Bruder zu gehen, so sehr genießt er auch, allein entscheiden zu dürfen, welchen Weg wir gehen und wo er sein Rad anschließen möchte. Er erzählt von neuen kleinen Kindern, die in die Gruppe eingewöhnt werden und wenn wir ihn mittags abholen, brauchen beide Jungs erstmal ganz viel Bruder-Zeit.

* Emilian durfte heute beim Abholen von Liam seine alte Gruppe besuchen. Drei Erzieherinnen und fast alle Kinder umringten ihn, strahlten ihn an und stellten Fragen. Er genoß es sehr, wieder da zu sein, aber auch als „Großer“ zurückzukommen.

* Zuhause genießt er natürlich die freie Zeit. Wir frühstücken zu dritt und sehr gern liegt er mit Papa auf dem Teppich im Kinderzimmer – umgeben von Lego-Teilen. Meine aktuelle Planung geht gerade nur bis zur Einschulung – ich kann mir vorstellen, dass es bei Emilian ähnlich ist. Was dann ab dem Montag passiert, weiß er noch nicht. Aber wir gehen Tag für Tag weiter. Vor allem genießen wir die letzten freien und wunderbar warmen Sommertage!

* Heute bekamen beide Jungs einen neuen Haarschnitt. Liams blonder Surfer-Look wurde zwar viel bewundert, aber die Augen mussten doch mal freigeschnitten werden.
Die beiden Damen, die die Haare schnitten, bemühten sich sehr, eine Unterhaltung mit den Kindern anzufangen. Aus Liam war nicht so viel rauszukriegen. Dafür konnte ich Emilian kaum wiedererkennen. Er redet plötzlich mit anderen Menschen! Er antwortet auf Fragen. Er lächelt und scherzt.
Wenn nicht ein ängstlicher Mama-Teil in mir immernoch diese „bei der Einschulung aufgerufen werden und nicht nach vorne gehen“-Sorge haben würde, würde ich vollkommen sicher sein, dass er das Ding am Samstag rockt. Ist bestimmt nur mein Kindheitstrauma, denn als mein Name 1991 an einem Einschulungs-Samstag aufgerufen wurde, ist eben niemand nach vorn gekommen…

* Mit sehr viel Schalk in den Augen unterhielt sich Emilian also, während ihm die Haare geschnitten wurden. Ich saß daneben und konnte mein Lachen kaum verkneifen. Die Ladies wollten wissen, was er denn mal werden wollte. „Feuerwehrmann? Pilot bestimmt, oder? So mit Flugzeugen fliegen? Polizist? Musiker? Sänger? Arzt? Oder das, was Papa macht?“
„Nee, Papa arbeitet doch nur zuhause…“
„Dann gib uns doch mal einen Tipp! – Mama.. darf Mama mal was verraten?“
Ich kostete den Moment aus, stellte mir ihre Reaktion vor und sagte dann: „Er möchte gern mal Paläontologe werden.“
Schweigen.
„Aha, ach. Also. Das hab ich ja noch nie gehört. Also, was ist denn das?“
„Dinoforscher.“
„Ach. Dinoforscher! Ja, also wenn man sich mal vorstellt, wie groß die damals gewesen sein müssen…“

Na gut, viel konnten sie also nicht damit anfangen.
Sie fragten dann weiter, ob er sich auf die Schule freuen würde.
Da sagte mein Sohn: „Ja, ich übe auch schon. So 6×6 und 7×7 und so.“
Wieder sind die Damen sprachlos – ich übrigens auch.
Eine von ihnen fragte: „Und, was ist 7×7?“
„Na, feiner Sand“, sagte er und kichert in seinen Frisörumhang. Meine Güte, die Lehrerin sollte sich warm anziehen.

* Soviel zum Thema Schule. Wir sind vorbereitet, lernen morgen die Lehrerin kennen und haben bis jetzt nur viel Gutes über sie gehört. Der neue, fremde Alltag macht mir noch so ein paar Sorgen, aber ich kann es kaum abwarten, den ersten Einkaufszettel oder Brief von Emilian zu bekommen! Er wird das gut machen!

* Immer mehr Nachbarn, Freunden, Friseurinnen, Erziehern und Eltern fällt jetzt mein runder Bauch auf. Das möchte ja im 6. Monat auch mal sein! Ich werde beglückwünscht, ausgefragt und angelächelt. Und dann kommt die Frage: „Sie wissen doch bestimmt schon, was es wird…!?“
Wenn ich antworte, dass es noch nicht ganz sicher ist, aber wahrscheinlich und nach meinem Gefühl her ein Junge wird, dann bekomme ich sehr interessante Reaktionen. Strahlende Augen, Bewunderung und Blicke, die ich als Mitleid bezeichnen würde. Die einen lächeln und sagen: „Ach ja.. aber ein Mädchen wäre doch auch schön.“ Die anderen sagen: „Wie schön, ein Bruder!“
Und oft einigen wir uns am Ende auf „Hauptsache gesund!“

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Natürlich wäre ein Mädchen auch schön. Und erst „die geilen Klamotten“, wie die eine Frisörin schwärmte, auch Mama eines Sohnes. Aber beide Jungs hier wünschen sich einen Bruder und ich habe das perfekte Spielzeug für sie, ich hätte viel weniger Sorgen mit Kleidung und Stauraum und könnte alles in rosa für mich behalten! Wir warten weiter die Untersuchungen ab und sind uns sicher: „Hauptsache gesund!“
Mir geht es gut, es gibt kaum Beschwerden und im Sommer so halbschwanger zu sein, ist toll. Es gibt schöne Umstandsmode, Liam staunt über den Bauch und es dauert nicht mehr lange, da werden sie den ersten Tritt spüren können. Ich kann schon bestätigen, dass das dritte Kind „einfach so mitläuft“ und vielleicht weniger Beachtung bekommt – aber ich genieße jede Minute, die mal nur dem Baby gehört und ich freue mich sehr, dass es da ist.

* Am Samstag werden wir Einschulung feiern.
Der beste Freund und die Cousine von Emilian werden auch eingeschult und er ist ein bißchen traurig, dass er nicht mit ihnen feiern kann. Aber wir werden das Wetter genießen und ans Wasser gehen, wir werden mit Freunden und Familie Emilian feiern!

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Hallo September!

Der Urlaub ist fast vorbei, es ist so viel passiert!
Doch erstmal: Hallo September!

Im September werde ich …

… meine lieben Kinder wieder nachhause holen.
… einmal kurz Ostsee-Urlaub machen.
… meine Füße ins Meer halten.
… goldenes Wetter genießen.
… zum ersten Mal eine Schultüte füllen.
… auf einem ersten Elternabend die Lehrerin unseres Sohnes kennenlernen.
… eine letzte Woche ohne Schule mit dem Großen verbringen.
… mein Kind einschulen!
… ein Kind täglich zur Schule bringen. (Das Staunen hört nicht auf!)
… meine Hebamme kennenlernen bzw. wiedersehen.
… unser Baby bei der Feindiagnostik bewundern.
… ein Jubiläum und Nachbarschaftsfest mit der Kirche feiern.
… mich mit Freundinnen treffen.
… mit den Kindern zu Friseur und Zahnarzt gehen.
… neue Erstklässler-Eltern kennenlernen.
… mit einem Seufzen den Sommer gehen lassen.
… in den 7. Schwangerschaftsmonat wechseln.
… Tomaten, Himbeeren und Zucchini ernten.
… Herbstblätter sammeln.

Der September und der Oktober gehören zu den Monaten, die für mich immer wieder einen schweren Abschied vom Sommer bedeuten. Wenn ich nur an die Jacken und Mützen denke, die wir gegen FlipFlops und kurze Hosen tauschen müssen…

Aber immer mal wieder entdecke ich auch Herbst-Schönheiten, die mir gefallen. Und ich freu mich drauf!

Ausserdem sieht unser Leben gerade so aufregend und abwechslungsreich aus.. ich kann mir vorstellen, dass diese nächsten Monate bestimmt an uns vorbeisausen…
Wir freuen uns riesig auf die Einschulung, denn dann geht endlich das los, über das wir seit Monaten reden und planen. Der Schulalltag ist im Kopf noch sooo weit weg… Noch 9x schlafen, meine Güte. Ich bin so gespannt!

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