WMDEDGT – 5

05. Mai 2022

Am 5. eines Monats möchte ich euch erzählen, was ich eigentlich so den ganzen Tag gemacht habe.
Falls jemand fragt:
„Was macht du eigentlich den ganzen Tag?“
WMDEDGT?

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Weil der Sohn mich bittet, ihn „diesmal wirklich um 6:30 Uhr zu wecken“, stehe ich beim ersten Wecker-Klingeln auf. Ich mach mich im Bad gleich richtig fertig, weil ich heute mit den Kindern das Haus verlassen muss. Als ich nach unten komme, liegt der Mittlere auf der Couch, der Große sitzt mit vergessenen Mathe-Hausaufgaben am Küchentisch. Noch vor 7 Uhr!

Ich mache ihnen und mir Essen und Frühstück, der Mann und der Kleine schlafen noch und um 7:20 Uhr verlassen wir das Haus. Das ist ein bißchen früh, aber ich habe einen Termin auf dem Schulhof. Mit dem Förderverein der Grundschule veranstalten wir einen Garten-Tag und heute wollen wir alle Beete ansehen, um die Aufgaben vorzubereiten. Ich finde es immernoch besonders, wieder auf den Schulhof zu dürfen. Heute darf ich sogar ins Lehrerzimmer. Zwei Lehrerinnen begleiten uns durch den Garten und erklären uns ihre Pläne zu den Beeten.

Direkt danach fahre ich weiter zum Kindergarten. Punkt 8:30 Uhr führe ich mit meiner Kollegin ein Elterngespräch, was wir uns schwieriger vorstellen, als es letztendlich wird. Wir sitzen mit den Eltern im Garten und können uns gut verstehen und austauschen. Ich bin dankbar!

Während meine Kolleginnen die Muttertagsgeschenke mit den Kindern basteln, setze ich mich ins Büro und packe kleine Überraschungstüten für die Eltern. Zum feierlichen Ende der Testpflicht möchten wir ihnen ein Dankeschön für die Zusammenarbeit überreichen.
Danach gehe ich mit meinen Kolleginnen in den Garten, dann zum Mittagessen, zur Ausruhzeit und dann habe ich Feierabend.

Während der Arbeitszeit trinke ich viel (und muss ständig aufs Klo), denn ich gehe danach wieder Plasma spenden. Ich merke, dass dieses Thema immernoch Unwohlsein in mir auslöst. Aber ich möchte es trotzdem ab und zu machen. Heute klappt es einigermaßen gut und ich fahre hinterher in Ruhe mit dem Rad nachhause. Ich setze mich auf die Terrasse und atme erstmal durch.

Die Kinder spielen irgendwo und haben noch gar nicht gemerkt, dass ich da bin. Also hole ich meinen Laptop auf die Terrasse und sofort ist er voll mit Blütenstaub. Unser Garten wird richtig schön grün und dicht – aber überall ist gelber Staub.

Ich sammele Emailadressen für einen Brief, den wir an die Ehepaare der Kirche verschicken wollen. Dann schreibe ich für die Eltern der 6. Klasse eine Einladung zum Elternabend. Ich beantworte WhatsApp Nachrichten und fange dann diesen Beitrag an.

Der Mittlere geht zum Kickboxen, der Große lernt auf dem Trampolin fürs Diktat und geht später zu einem Freund, der Kleine isst sein Eis auf dem Baumhaus. Schöne Tage sind das. Endlich Frühling!

Ich bin gerade echt viel unterwegs und beschäftigt – das sind schon wieder wilde Zeiten – und ich plane mal, regelmäßig mit jedem Kind eine „Mama-Sohn-Zeit“ zu haben. Die Großen habe ich schon gefragt, in welches Restaurant sie gern mal mit mir gehen würde… Sie haben mich angeschaut, als würde es um ein Verhör gehen.. Hoffentlich können wir uns da eine schöne Zeit machen.

Ich treffe den Mittleren nach seinem Training und wir gehen zusammen einkaufen. Ich brauche noch Blumen. Später bringt mein Mann uns mit einem Freund eine alte Hollywoodschaukel von seiner Oma, die ich auf keinen Fall verkommen lassen wollte. Dann geht mein Mann zu seinem wöchentlichen Treffen mit Freunden und ich fahre noch mit dem Rad zu einer Freundin. Mein Schwiegervater passt so lange auf die Kinder auf. Ich bin nach Mitternacht zuhause. An den nächsten 4 Tagen muss ich nicht arbeiten und das wird wieder ein bißchen Ruhe und Ausgeglichenheit für mich und die Familie bringen.

Ich trage dann meinen Beitrag in die Liste bei Frau Brüllen ein und lege mich ins Bett.

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