Update

Ein neuer Eintrag für meine beständigen Blog-Leser, vor allem aber für Emilians Großeltern, die weit weg sind, ihn genauso vermissen, wie wir sie und die noch 11x schlafen müssen, bevor sie ihn endlich wiedersehen!

Oft höre ich: „Na, jetzt ist doch bestimmt die anstrengendste Zeit, oder?“
Finde ich gar nicht.
Ich finde es eher erschreckend, wie viel jetzt von Emilian gelernt, nachgemacht, verstanden, wiederholt, geschlussfolgert und entdeckt wird. Vielleicht geht es mir so, bis er unser Haus verlässt und ich werde immer staunen, was er kann und schafft.. Aber er geht gerade so viele Schritte, die ihn in unseren Augen großwerden lassen. Und dann gucken wir uns an und staunen und erkennen unser Baby nicht wieder! Doch keine Wehmut! Ich habe mich so auf die Zeit gefreut und genieße und feiere jeden Fortschritt.
Einige dieser großen Fortschritte wirken sicher normal oder nebensächlich.
Heute zum Beispiel hat Emilian zum ersten Mal von einem Keks abgebissen! 🙂
Bisher hat er alles weichgelutscht oder zerdrückt, obwohl er oben und unten Zähne hat. Unsere Zähne (und scheinbar die des Hundes von letzter Woche) findet er faszinierend, aber seine eigenen konnte er noch nicht gebrauchen.
Nachdem er dann vom Keks abgebissen hatte, ekelten ihn die vielen kleinen harten Krümel im Mund. Sowas kannte er ja nicht..

Wir haben einen Kegel, der aus kleinen Holzscheiben besteht, die man aufeinanderstapelt. Es war schön zu sehen, wie Emilian gelernt hat, die Scheiben nacheinander abzunehmen. Jetzt lernt er schon, sie wieder auf den Stock in der Mitte zu stecken.

Besonders freut es mich, wenn er „vorliest“. Er zeigt dann mit dem Finger auf Bilder in Büchern und quiekt irgendetwas vor sich hin. Und er sieht Dinge, die er schon kennt und bellt, wenn er einen Hund entdeckt, zeigt mit dem Finger auf den Ball und freut sich über Bilder von Bananen, Autos oder Wasser.

Es gibt ein Buch, in dem sich auf jeder Seite ein Ball versteckt hat. Manchmal ist er nur halb zu sehen, weil er hinter einem Baum liegt. Und es ist für Emilian scheinbar wirklich nicht einfach, den Ball immer wiederzufinden. Aber wenn er ihn sieht, tippt er darauf und sagt „Ball“.

Ich leide zur Zeit an einer sogenannten Tendovaginitis. Das Internet sagt:
„Häufig betroffene Berufsgruppen sind Schreibkräfte und Softwareentwickler, Musiker, Köche, Friseure, Masseure und Physiotherapeuten sowie Monteure, Konstrukteure und Floristen.“
Und was ist mit Müttern, die ihre rechte Hand einfach nicht schonen können?

Übrigens:
Nach 7 Monaten Mama-Blog habe ich heute insgesamt 4,444 Aufrufe! Danke!

Comments

  1. Die vielen 4.444 Aufrufe hast du dir redlich verdient.

  2. Enikö says:

    Eine Freundin von mir hatte auch eine Tendovaginitis! Die Leute im Internet sollten definitiv Mütter in ihrer Aufzählung ergänzen!

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