In diesem Zustand..

Ab und zu denke ich, dass alles wieder normal ist.
Die wichtigsten Zimmer sind fertig und unser Tagesablauf wird wieder ähnlich dem von November oder Dezember. Wir frühstücken, gehen raus, besuchen Oma und Opa, spielen und hören Musik.
Aber vieles ist auch so anders.
Früher habe ich vor dem Gang in die Küche nicht überlegt, was alles noch mit muss, weil nicht 15 Stufen dazwischen lagen. Das Spielzeug war nur in einer Ecke verstreut und nicht in 5 Zimmern auf 2 Etagen. Es gab einen Wickeltisch und nur dort lagen frische Windeln und feuchte Tücher.. jetzt liegen irgendwie überall volle Windeln und warten darauf, in die Mülltonne im Garten geworfen zu werden.

Aber es geht uns gut. Emilian kennt seine Ecken und fühlt sich wohl.
In der Küche ist das seine Ecke:

Heute haben wir noch 6 verstecke Kisten gefunden, von denen eine voll Spielzeug ist. Das war vielleicht ein Fest! Viele lang vermisste Spiele und neue Weihnachtsgeschenke kamen zum Vorschein!

Und wenn Mama mal eine Sekunde nicht guckt, dann passiert das mit schönen Moosgummi-Puzzleteilen:

Die schlechte Fotoqualität liegt daran, dass auch erst heute in einer der 6 Kisten mein Kamera-Ladekabel gefunden wurde und das hier Handyfotos sind.

Am Wochenende hatten wir viel Spaß in verschiedenen Möbelhäusern. Ein Tag wurde zum Aussuchen, Spielen, Essen und nur-mal-Gucken genutzt, am nächsten Tag hat Papa dann ohne Kind und Kegel mit leerem Auto eingekauft.
Man kann für 4-stellige Beträge bei IKEA einkaufen!
(Aber darauf hab ich mich ja auch bei jedem Besuch dort im letzten Jahr gefreut)
Für Emilian war das genauso aufregend wie anstrengend. Es gibt so viele schöne Zimmer, in denen man spielen kann, ohne dass man aufräumen muss, auf jeder Couch hüpft es sich anders und es gibt sogar Kinderbetten, die aussehen, wie ein Rennauto! Die Badschränke haben alle tolle Fächer und Spiegel und in einer Küchenabteilung kletterte er auf einen Stuhl, setzte sich an den Tisch, faltete die Hände und rief fröhlich „Appetit!“ durch den Laden.
Als eine genervte Familie an uns vorbeiging und die Oma zum Enkel „Du bist heute schlimmer wie ein dreijähriges Baby!“ sagte, lief Emilian ungestört weiter und kommentierte: „Drei Baby! Drei Baby!“

Es ist so gut, dass alle Kisten und Möbel in den Zimmern stehen, die wir noch nicht benutzen. Es sind noch so viele Sachen, die irgenwo hin müssen.. und die vor allem irgendwo standen, als wir noch viel weniger Platz hatten! Ich habe heute mehrere Kisten geöffnet und mich über das Zeug darin gefreut, weil ich wusste, wo es in der alten Wohnung stand.. und dann habe ich gemerkt, dass ich erstens nicht weiß, wo es hier hin soll und dass ich es zweitens gar nicht vermisst habe. Unheimlich. Mein Mann sagte nur „Schmeiß weg!“
Sooo einfach ist das nun auch wieder nicht..

Gerade werden die Kinderzimmermöbel aufgebaut.
Das bedeutet, dass Ordnung sein wird! Und ich kann entscheiden, welches Spielzeug griffbereit ist und welches nicht!

Ein paar Kisten mit Babykleidung haben wir auch gefunden.
Und gleich ausgepackt.
Man weiß ja nie..

Comments

  1. Marit says:

    Danke! Manchmal hilft er gut mit 🙂
    Kommt doch bald mal vorbei.. mit meinen Eltern oder BDTTL…

  2. Kuhley, Hannelore says:

    Viel Vergnügen beim weiteren Einräumen, mit der Zeit findet „alles“ seinen Platz.
    Grüß` Emilian von Oma und er soll weiter versuchen Ordnung zu machen!:)

  3. Elsa says:

    🙂 der letzte Abschnitt ist der coolste, wie schnell die Zeit vergeht!!!
    Wünsche euch DREI alles Gute 😉

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