FamilienLiebe

Heute habe ich mich entschieden, mal in allem Stress über das Schöne, Kleine, Herzliche, Besondere von nebenbei zu schreiben.
Denn ich würde diese Lebensphase, in der wir gerade sind, schon als „sehr herausfordernd“ beschreiben. Für uns Eltern. Den Kindern geht es gut, denke ich. Vielleicht wünscht sich Liam, schon sitzen und reden zu können?!
Und natürlich weiß ich nicht, was noch auf uns zu kommt.. wie viele Kinder noch kommen… Einiges wird mit größeren Kindern leichter.
Wäsche und Einkauf zum Beispiel nicht.

Aber ich wollte von schönen Dingen erzählen. Ich liebe nämlich meine Söhne!
Und ich versuche, das trotz Ärger und Zeitdruck und Schmutz und Hunger und stinkenden Windeln zu zeigen. Meine Kinder sollen wissen, dass ich sie lieb habe und stolz auf sie bin und toll finde, was sie können. Und sie sollen vor meinem Erscheinen, vor meiner Stimme und vor meinen Blicken keine Angst haben müssen. Sie sollen lernen, dass man in fast jeder Situation dennoch zusammen lachen und Spaß haben kann.
(Mein Mann kann das gut und ich muss es auch lernen!)

Für eine Mutter ist es so besonders, diese Liebe vom Kind zurückzubekommen.
Wie ein Babylächen Menschen verzaubert, sehe ich täglich. Einige nehmen es persönlich, wenn Liam ihnen kein Lächeln schenkt – umso mehr freuen sich diejenigen, die er angrinst.

Ich habe an ein paar Situationen gedacht, die mein Herz berührt haben und mich allen Ärger vergessen lassen, die mir zeigen, dass meine Söhne mich auch lieben und dir mir zeigen, dass sie glücklich sind, weil ICH ihre Mama bin.

– Ein verknautschtes Lächeln von Liam, wenn er wach wird, den Abdruck vom Kissen noch im Gesicht hat und mich ansieht.

– Den abendlichen Ruf aus Emilians Zimmer: „Mama, kannst du mich streicheln?“

– Liams Blick, wenn er mich mit großen, vertrauensvollen Augen ansieht, müde und zufrieden.

– Emilians stürmische Umarmung mit dem Schrei: „Wir haben lieb!“

– Heute war ich mit der Moderation im Gottesdienst dran und legte den schlafenden Liam in seine Liege, damit ich ungestört auf die Bühne gehen konnte. Ich bat eine Freundin, nach ihm zu sehen. Während meiner Moderation sah ich von vorn, dass sie ihn auf dem Arm trug. Und sie erzählte später:
Er lag und schlief. Als er meine Stimme durchs Mikrofon hörte, wurde er schlagartig wach, streckte den Kopf hoch und sah sich nach mir um.

– Wenn ich ohne die Kinder unterwegs war, kommt Emilian zur Tür, winkt und sagt: „Hallo Mama!“

– Emilians ehrliche Gefühle, wenn er zu mir kommt und sagt: „Mama, kannst du bitte mitkommen. Emilian traut nicht.“

– Liams Gejuchze und Gequietsche, wenn ich ihn kitzele und ihn zum Lachen bringe.

– Emilians feuchte Küsschen im Gesicht.

– Liams strahlenster Blick, wenn er bei anderen auf dem Arm war und mich dann wieder entdeckt.

– Ein stilles „Danke Mama“ von Emilian.

– Liams Blick, wenn er gestillt wird, satt ist und mich absolut dankbar ansieht.

– Wenn Emilian im Kinderwagen geschlafen hat, wach wird, mich sieht und „Auf den Arm.“ sagt.

– …

 

„Eine glückliche Mutter ist eine bessere Mutter!“
Und bei uns soll es liebevoll und herzlich sein!

Auf meiner neuen Lieblings-Facebookseite habe ich ein schönes Bild entdeckt:

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