Audible im Test

24. Juni 2019

Wenn meine Jungs einen Tag frei haben und wir sie fragen: „Was möchtet ihr heute gerne machen?“, dann sagt mindestens einer von ihnen: „Ich möchte den ganzen Tag im Bett liegen und Hörspiele hören!“ Und – wie sollte es anders sein? – auch auf der Sommerferienwunschliste steht: Hörspieltag.

Ich würde zwar manchmal lieber raus und Ausflüge machen – aber erinnert ihr euch auch an die Hörspiele aus der Kindheit? Jedes Lied können wir noch mitsingen, jeden Text weitersprechen. (Wie geht es überhaupt, dass man sich ewig-lange Texte aus Hörspielen 30 Jahre lang merken kann???) Die Phantasie explodiert und manchmal war die Spannung einer Geschichte kaum auszuhalten. Haach.. natürlich erlaube ich meinen Kindern, tagelang Hörspiele zu hören!

Sehr passend also kam die Anfrage zu uns, mit den Kindern audible zu testen. Ja, tatsächlich testen.. denn eventuell sind wir die letzte Familie, die noch nicht audiblet. Wie konnte das an uns vorbei ziehen? Audible ist englisch und heißt auf deutsch „hörbar“ und wurde 1995 gegründet. Ähm ja.. wir sind die letzte Familie.

Ehrlich gesagt, ich musste mich erst ein bißchen reinfinden, bevor ich tatsächlich in der audible App etwas anhören konnte. Das gewünschte Hörbuch muss nämlich auf der audible-Internetseite ausgewählt und sozusagen in den Warenkorb gelegt und gekauft werden – bevor es dann in der App angehört werden kann. Funktioniert aber alles.

Die nächste Schwierigkeit war, ein Hörspiel auszuwählen. Wow.. die Auswahl ist riesig! Es gibt Hörbucher und Podcasts. Soooo viele Bücher, für die ich nie Zeit zum Lesen hatte – alles bei audible. Ich habe mich mal in der Kategorie „Kinder-Hörbücher“ umgeschaut, um die Auswahl einzugrenzen. Ein bißchen jedenfalls.

Am liebsten hätten wir sofort losgelegt, aber eine Ferien-Regel besagt: „Erst das Zimmer aufräumen.“ Also hatten wir Zeit zum Suchen.

„Ruperts Tagebuch: Zu nett für diese Welt!“ hat uns sofort angelacht. Unser großer Sohn kennt fast alle „Gregs Tagebücher“ und wusste noch gar nicht, dass Rupert jetzt auch schreibt. Als nächstes Highlight fanden wir „Die Schule der magischen Tiere“. Band 1 bekommt jedes Schulkind in Berlin (denke ich) zur Einschulung geschenkt und obwohl ich bei Magie/Zauberei/Monstern/Geistern sehr vorsichtig bis ablehnend bin, gefallen mir die Geschichten der magischen Tiere.

Weitere Wünsche wären „Drache Kokosnuss“ oder „Paw Patrol“ oder „Ronja Räubertochter“ oder „Die unendliche Geschichte“ gewesen. Es gibt einfach so viel Gutes! Alle Klassiker. Mein Mann hörte zu, was wir suchten und überlegten und sagte irgendwann: „Ich glaube, er ist bereit für Narnia.“

Narnia!
Ich war ganz aufgeregt. Natürlich.
Keine Kindheit ohne Narnia!

Mein Sohn saß am Küchentisch und ich sah, dass es zu jedem Buch eine Hörprobe gibt. Wir hörten kurz rein und ich sah schon an seinem Gesicht, dass er in diesem Hörbuch versinken würde. Das werden schöne Sommerferien!

Bei audible gibt es eine Einschlaf-Funktion, die ich für meine Kinder auch wichtig finde – erst Recht, wenn das Hörbuch mehrere Stunden geht. Ich kann also einstellen, dass das Hörbuch nach … Minuten oder am Ende des Kapitels stoppt. Und die einfach Ansicht zum Beispiel für die Autofahrt finde ich auch toll.

Außerdem gibt es einen Überblick, wie viele Stunden ich am Tag/in der Woche/im Monat gehört habe. Auch mal gut zu wissen.

Vor ein paar Tagen sagte der große Sohn: „Irgendwie sehe ich Papa immer seltener…“ – Tjaa.. ob das wohl eher an den vielen guten Hörspielen liegt? Aber ich freue mich auch auf Narnia!

In freundlicher Zusammenarbeit mit audible.

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