12 von 12 im Juli

12. Juli 2026

Der 12. eines Monats ist der Tag, an dem viele Blogger 12 Fotos teilen und vom Tag erzählen. Seit langer Zeit schon kann man so einen kleinen Blick in das Leben anderer Menschen in Deutschland und auch darüber hinaus werfen.

Die Beiträge werden bei der Bloggerin Caro gesammelt. (Werbelink)

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Ein wirklich freier Sonntag liegt vor uns. Die Kirche mache Sommerpause. Kind 1 + Kind 2 sind schon auf dem Camp. Morgen fahren der Mann und Kind 3 hinterher. Heute wird gepackt.

Wir frühstücken zuerst in Ruhe. Seit mehreren Wochen gibt es super leckere Brötchen, die der Mann selbst macht. Er hat sich inspirieren lassen, macht abends den Teig und morgens wird schnell gebacken. Heute ist kein Fastentag. (Werbelink) Also essen wir und trinken Kaffee mit Milch!

Danach packen die beiden ihre Rucksäcke. Wir suchen in unserem Outdoor-Regal alles mögliche zusammen. Selten, dass wir jeden Gegenstand viermal packen müssen. Aber wir sind gut ausgestattet. Ich räume ein bisschen auf und außerdem lese ich. Wir haben den 4. Ferientag und ich habe schon zwei Bücher durchgelesen. So mag ich das und so habe ich schon viele Sommer verbracht!

An der Küchentür trage ich die WM Ergebnisse ein. Ich hätte mir gewünscht, dass Norwegen weiter kommt…
Ich freu mich aber auch immer wieder über die vielen Gedichte am Kühlschrank. Der Große hat sich da viel Mühe gegeben.

Dann kommt eine Gartenrunde. Ich schaue alles an, was blüht und was nicht vertrocknet ist. Meist gieße ich ein bißchen und genieße meine grünen Ecken. Ich staune über die vielen Hummeln am Lavendelbusch. Außerdem genieße ich im Garten immer ein bißchen die Ruhe.

Der Mann macht schon wieder kreatives Essen. „Lazy Sushi.“ Also Sushi für Faule sozusagen. Reis mit Gurke, Avocado, Lachs und Frischkäse. Es schmeckt lecker und ist bei dem Wetter total erfrischend. 

Nach dem Essen nehme ich mit dem Kleinen eine Podcast-Folge auf, weil der Mittlere schon auf dem Camp ist. Es wird eine interessante Folge über Sommerurlaube. Am 15. Juli kommt sie raus.

Die kleine Tochter ist müde und der Bruder langweilt sich. Wir überlegen, wie er am besten einen Film gucken und Eis essen kann, ohne dass sie es merkt. Allerdings merkt sie schnell, wenn wir sie hinlegen wollen. Und dann sträubt sie sich sehr. Ich lege sie heute am Nachmittag in den Kinderwagen – das findet sie furchtbar. Also frage ich den Mann und Sohn, ob wir zusammen eine Runde laufen wollen, damit sie einschläft… Am Ende rennt und rennt sie, barfuß!, wir laufen genervt hinterher. Der Sohn spielt ein bißchen Ball und ich lese wieder ein paar Seiten.

Zuhause macht der Mann uns Kaffee und dann haben wir wieder keinen Plan, ob wir jetzt an den See fahren oder erst abends. Wie auch immer, wird sie wahrscheinlich im Auto ungünstig einschlafen. Wahrend wir aber reden und Kaffee trinken, schläft sie ein. 

Der Sohn darf also Eis essen und einen Film gucken. Der Mann geht schlafen und ich lese weiter. Als sie tief genug schläft, lege ich sie auf die Couch. Ich schreibe mir eine Liste mit Dingen, die ich in der nächsten Woche erledigen will, wenn ich alleine mit der Tochter bin. Ich vermute aber irgendwie, dass sie mich auf Trab hält und ich überhaupt gar nichts schaffen werde. Mal sehen. 

Gegen 18:00 Uhr packen wir zusammen, wecken sie und fahren an den See. Wir haben einen kleinen Geheim-Tipp und finden eigentlich immer einen Parkplatz und eine schöne Stelle am See. So auch heute. Die Sonne scheint richtig schön und ich gehe sofort eine Runde schwimmen. Der Mann bläst sein Boot auf. Wenn er erstmal mit dem Sohn und der Angel unterwegs ist, kann ich nicht mehr weg. Es ist soo schön im Wasser!

Als ich raus komme, ist die Kleine auch ausgezogen und wir spielen richtig lange zusammen am Wasser. Ich stelle fest, dass ich meinen Körper im Bikini gut ertragen kann und bin richtig stolz auf meine Fasten-Ergebnisse. Die Männer sitzen im Boot und angeln. Langsam geht die Sonne unter. Wir erschrecken richtig, als es plötzlich 21:45 Uhr ist. 

Schnell packen wir zusammen, essen noch die restlichen Brötchen und fahren nachhause. Alle sind wirklich gut drauf, glücklich, Sonne getankt und müde vom Tag. Die Kinder werden noch schnell gewaschen, der Rucksack wird zum letzten Mal überprüft und dann sind die Kinder im Bett. Ich wollte eigentlich duschen gehen, aber lieber schreibe ich schnell diesen Text. Morgen klingelt sehr früh der Wecker und dann gehts ab zum Reisebus!

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