12 von 12 im Februar

12. Februar 2020

Heute war ein Tag.. von solchen Tagen brauche ich nicht viele. Wenn ich daran denke, dass es einigen Mamas jeden Tag so geht, wird mir ganz schlecht. Ich bin so dankbar, dass das bei mir Ausnahmen sind.

Mein Mann ist seit Montag Abend weg und ich bin also allein mit den Jungs. Gestern hatte ich frei, hab alle Kinder morgens gebracht und hatte dann endlich mal wieder einen Vormittag für mich. Am Nachmittag und Abend haben wir viel geräumt, aussortiert und geputzt. Ich komm dann von der einen Ecke zur anderen und immer weiter, aber ich schaffe auch was. Da bahnt sich wohl der Frühjahrsputz an…

Heute habe ich wieder alle Kinder früh geweckt und nacheinander an ihre Plätze gebracht. Beim Frühstück werden noch die letzten Weihnachtstüten genutzt.

Der Kleine ist sehr früh in der Kita, weil wir gleich nach der Schule weitergefahren sind. Neuerdings hängt dieses tolle Spiel da. Alle unsere Jungs finden es cool und es ist auch schon auf unserer Wunschliste. (Werbelink)

Ich bin so froh, dass er gerne in den Kindergarten geht und seine Freu(n)de da hat. Schnell fahre ich nachhause, denn ich hab ungefähr noch 1 Stunde für mich, bevor ich zur Arbeit muss. Ich trinke einen Kaffee und lege mich auf die Couch. Das gönne ich mir. Bevor ich dann aufs Fahrrad steige, bringe ich den Hasen frisches Heu.

Dann bin ich von 9:30 Uhr bis 15:00 Uhr auf der Arbeit. Ich bin lange draußen mit den Kindern, weil ihnen die frische Luft gut tut. Sogar die Sonne kommt raus, aber es ist doch kalt.

Ich mache mir Kaffee und Tee und versuche, sie noch warm zu trinken.

Meine Mama ist inzwischen zuhause und holt Kind 2 und Kind 3 ab. Ich habe später Feierabend und hole Kind 1 ab. Ich bin echt müde, aber die Kinder brauchen mich. Ich quatsche kurz mit meiner Mama, dann fährt sie nachhause.

Der Kleine ist heute viel mit dem Laufrad gefahren, dazu so früh mit uns aufgestanden – er ist totmüde. Und es ist ca. 16:00 Uhr. Ich weiß, dass er es nicht bis abends schaffen wird. Meine Aufgabe ist es, das kleinere Übel zu wählen.

Ich lege mich mit ihm auf die Couch und merke, dass er eine volle Windel hat. Noch bevor ich ihn wickeln kann, ist er eingeschlafen. Aber das mache ich trotzdem schnell. Er schläft – nicht mal ein Erdbeben würde ihn wecken.

Auch ich schlafe kurz ein, die beiden Großen spielen oben in den Zimmern. Ich bitte sie, Spielzeug auszusortieren, was wir später zum Rumpelbasar bringen möchten. Es ist ca. 17:00 Uhr, der Basar hat bis 19:00 Uhr geöffnet. Ich helfe den Jungs, klettere auf den Dachboden, hole die Autos runter und das Duplo kommt weg. Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, Spielzeug abzuwechseln. Der Kleine schläft und schläft. Gegen 18:00 Uhr möchte ich ihn wecken – es ist fast unmöglich.

Die fröhlichen Brüder und die Kekse als Lockmittel machen ihn schließlich wach – aber es war harte Arbeit. Er hätte auch durchgeschlafen. Es ist fast 19:00 Uhr, wir müssen uns beeilen. Außerdem müssen wir einkaufen. Unser Lieblingsladen in Fußnähe wird gerade umgebaut – also müssen wir mit dem Auto einkaufen. Das sind wir überhaupt nicht gewohnt und es ist eine unangenehme Umstellung. Wir kommen rechtzeitig zum Rumpelbasar und auch zum Einkaufen. Der Kleine wird wieder richtig wach.. nach 19:00 Uhr. Wunderbar…

Ich gehe gern mit den Minions, äh.. Kindern einkaufen, aber ich muss entspannt bleiben und Multitasking-fähig sein. Es ist eine Herausforderung. Die liebe Oma von meinem Mann wird heute 90 Jahre alt! Am Samstag feiern wir. Ich habe zuhause noch schnell 2 Kuchenrezepte abfotografiert und versuche nun, möglichst schnell alle Zutaten zu finden.
Wir sind spät zuhause, aber das ist jetzt sowieso egal. Es gibt ein Hörspiel und ein schnelles Abendbrot, dazu Joghurt und Obst. Ich hab weder viel Kraft noch Geduld übrig. Auf dem Handy finde ich das Foto. War wahrscheinlich der Kleine.

Und das ins-Bett-bringen geht schnell. Es ist spät, puh.

Der Kleine sitzt hier neben mir auf der Couch.. Ich wollte einen kleinen Film mit ihm ansehen, wir finden die Fernbedienung nicht, aber ich bin zu müde, um mich zu ärgern. Egal. Wir gucken Bücher an und ich schreibe diesen Text hier.

Mein Mann wird bald wieder da sein und ab morgen habe ich wieder mehr Pausen. Ich schaffe ja viel an solchen Tagen.. gerade jetzt haben wir echt viel geräumt. Aber ich bin so müde.

Bis mein Mann kommt, werde ich hier mit dem kleinen Sohn auf der Couch sitzen. Er freut sich auch auf Papa und ich hab meinem Mann schon geschrieben, wie hier die Stimmung so ist. Wahrscheinlich gehen wir alle drei gleich schlafen.

Hier bei Caro sind noch mehr Fotos und Tagesabläufe.
Viel Spaß!

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