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1000 Fragen an dich – Teil 7

auf 27. Februar 2018

Oh, hab ich echt seit Teil 6 nichts anderes geschrieben?
Hmm.. da ist wohl das Leben passiert.
Aber es gibt schon wieder was zu berichten.

Erstmal geht’s hier los.
Seid ihr noch da?

****

121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?
Mir fällt ein, dass ich mir als jung-verheiratetes Mädchen mal vorgenommen habe, immer mit meinem Mann abends ins Bett zu gehen. Das schaffe ich leider nicht. Er geht Punkt 23:00 nach oben und ich werde so ab 21:00 nochmal richtig wach. In diesen Nachtstunden schaffe ich unglaublich viel.
Aber ansonsten sind in unserem Leben Beziehungen oft wichtiger, als die Arbeit. Wir haben uns für diesen Lebensstil entschieden, in dem wir richtig viel Zeit als Familie und als Paar haben – dafür verzichten wir zur Zeit eben auf andere Dinge.

122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar?
Oh, das wird jetzt auch wieder ne längere Antwort.
Zuerst, dass der Wert “Familie” immer ganz weit oben stand. Trotz der vier Kinder hatten wir regelmäßig einzeln Zeit mit den Eltern. Und auch die erweiterte Familie, wie Oma und Opa, Cousine und Cousins … gehörten fest mit dazu und diese engen Verbindungen halten bis heute. Ich weiß nicht, ob sich das “natürlich” auch so ergeben hätte. Bei kleinen und großen Entscheidungen stand das Wohl der Kinder oder der Familie im Vordergrund – und vielleicht nicht so sehr ihre eigenen Interessen.
Dann, für ihre Großzügigkeit. Geld war nie so ein großes Thema, wir wussten nicht genau, “wie viel Reichtum wir besaßen”, wir haben uns weder reich noch arm gefühlt. Wir hatten genug. Es wurde nicht verschwendet, manchmal wär ich vielleicht auch lieber mehr shoppen gegangen – jetzt sehe ich, dass andere Werte im Vordergrund standen und Familienausflüge im Wald eben weniger kosten als Shoppingtouren mit vier Kindern. Trotzdem gab es das auch, wir haben unsere Kindheit nicht im Wald verbracht 😉
Wir hatten oft Gäste. Auch solche, denen es nicht so gut ging. Hab ich schon bei Frage 114 erwähnt. Ich hab meine Eltern als sehr großzügig und freigiebig erlebt. Das Geben an andere hat immer dazu gehört, ohne vorher ins eigene Portmonee oder in den Kühlschrank zu gucken und zu rechnen. (Hab ich als Kind jedenfalls so erlebt. Sicher war es manchmal wirklich so. Und es hat uns an nichts gefehlt)
Dann ist mir eine Sache letztens im Gespräch mit Freundinnen aufgefallen: Meine Eltern haben uns Meinungen und Werte ganz menschlich vorgelebt, jedoch nicht aufgezwungen. Wir konnten selbst entscheiden. Und Traditionen, hinter denen sie selbst nicht (mehr) standen, wurden uns nicht blind aufgedrückt. Ich bin ihnen dankbar, dass sie uns und mich ohne Druck in den christlichen Glauben eingeführt und ihn uns authentisch vorgelebt haben.
Als Tochter und als Mutter ihrer Enkel bin ich dankbar, dass sie immer, immer die anderen vor sich selbst sehen. Sie geben Geld und Zeit und Liebe und Rat und Unterstützung an alle Kinder und Enkel und weit darüber und über die Landesgrenzen hinaus. So ist es und war es, seit ich denken kann. Und ganz sicher hat das unsere und mein Herz berührt und geöffnet und mich zu der Person gemacht, die ich heute bin. Und dass ich überhaupt bin!

123. Sagst du immer, was du denkst?
Leider nein. Obwohl ich reden und schreiben kann, ohne Luft zu holen, traue ich mich in entscheidenden Momenten oft nicht, die Klappe aufzumachen. Ich arbeite daran, denn es gibt schon Söhne, die sich das abgucken…  Es geht jetzt nicht darum, allen und jedem meine Meinung zu sagen. Das kann ich eher. Aber den Mund aufzumachen, wo vielleicht niemand sonst den Mund aufmacht… das kann ich nicht so.

124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust?
Niemals. Siehe Frage 104.

125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?
Da fällt mir nichts ein. Sowas passt nicht zu mir.

126. Was kaufst du dir für deine letzten Euro?
Wahrscheinlich Obst und Gemüse oder Brot und Frischkäse bei Lidl, Samstag Abend zum halben Preis.

127. Verliebst du dich schnell?
Früher war das mal so, ja. Meine Mama hat die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Aber das war jugendlicher Leichtsinn. Richtig doll und ernst habe ich mich nur einmal verliebt. Und ihr wisst ja, was daraus geworden ist.

128. Woran denkst du, bevor du einschläfst?
Ich danke Gott für den Tag, für meine Familie, für das Glück und den Segen, den wir haben.

129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?
Man kann sich doch jeden Tag schön machen! (Laaaangweilig 😉 ) Ich mag das Wochenende, vielleicht am meisten den Freitag. Die Aussicht auf das Wochenende, länger aufbleiben dürfen, MOPS, LadiesNight.. Freitag ist so ein Erleichterungs-Seufzen!

130. Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen?
Hmm. Sind es die Kinder, die ich auf die Welt gebracht habe? Ist es MOPS, das ich nach Berlin gebracht habe? Was ist ein “Erfolg”?

131. Mit welcher berühmten Person würdest du gern mal einen Tag verbringen?
Ich hab da jetzt nicht so Interesse dran. Aber wenn ich mich mal drauf einlasse… es wäre doch bestimmt spannend, mal ganz in Ruhe mit Frau Merkel einen Kaffee zu trinken. Oder Tee, trinkt sie lieber Tee? Mit Priscilla Shirer würde ich gern mal shoppen gehen. Aah, das würde Spaß machen. Ach ja, und ein Mama-Kind-Treffen mit Kate, der Herzogin. Ich finde sie toll!!

132. Warst du schon mal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt?
Da muss ich mich jetzt outen: Paddy Kelly.
Dass er jetzt, schöner und sympathischer denn je, wieder da ist, macht die Sache nicht einfacher.

133. Was ist dein Traumberuf?
Ich habe mich gerade mit meinem Mann darüber unterhalten: Ich kenne nicht wirklich das Gefühl, gerne und leidenschaftlich zur Arbeit zu gehen und dort die Zeit zu vergessen. Zuhause ist auch immer schön. Früher war das vielleicht mal so, bevor ich Kinder hatte. Ich hab wirklich gern in der Schule gearbeitet. Aber jetzt…hab ich nicht so das Bedürfnis, mal „raus“ zu müssen. Komisch, oder? Ich bin etwas auf der Suche nach etwas. Was könnte ein Traumberuf sein?
(Zum hundersten Mal: Ich erzähle euch bald von der Weiterbildung! Wirklich!)

134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten?
Nur, wenn ich weiß, dass es dann auch eine Hilfe ist. Und ich bin leider anspruchsvoll.

135. Was kannst du nicht wegwerfen?
Briefe. Einige Kinderzeichnungen. Fotos. Erinnerungen.
Dinge haben für mich einen emotionalen Wert.


Liam, gerade 5 geworden

136. Welche Seiten im Internet besuchst du täglich?
Andere Blogs.

137. Sind die besten Dinge im Leben gratis?
Ja. Also, ohne ein Dach über dem Kopf und Kleidung am Leib macht es natürlich nicht so viel Spaß. Aber doch, ja.

138. Hast du schon mal etwas gestohlen?
Nein. Ich klaue nicht mal Süßigkeiten von meinen Kindern.

139. Was kochst du, wenn du Gäste hast?
Cheesecake…

140. In welchem Laden möchtest du am liebsten mal eine Minute gratis einkaufen?
Gibt es eigentlich einen Laden, in dem man gleichzeitig Kinderbücher und Ohrringe kaufen kann?

****

Na, das war ja leicht heute.
Bis der nächste Blog-Eintrag kommt, könnt ihr hier ein bißchen lesen:

Teil 1
https://mamasbusiness.de/?p=9895

Teil 2
https://mamasbusiness.de/?p=9918

Teil 3
https://mamasbusiness.de/?p=9920

Teil 4
https://mamasbusiness.de/?p=9938

Teil 5
https://mamasbusiness.de/?p=9973

Teil 6
https://mamasbusiness.de/?p=10000


2 Antworten für “1000 Fragen an dich – Teil 7”

  1. […] 1000 Fragen an dich – Teil 7 […]

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