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1000 Fragen an dich – Teil 31

auf 21. August 2018

Puh, ich schaffe es vielleicht gerade noch am Dienstag, meine Fragen zu beantworten.

Liam hat gerade eine etwas schwere Phase, weil er nicht mehr KindergartenKind und noch nicht SchulKind ist. Dieses Dazwischen verunsichert ihn. Und mich auch. Hat nun die Schule angefangen, oder nicht?

Weil hier schon wieder eine Party nach der anderen stattfindet, sehne ich mich nach ruhigen freien Vormittagen! Aber weil das die letzte schulfreie Woche für lange Zeit für Liam ist, machen wir es uns auch noch schön.
Er darf ausschlafen. Wir gehen in die Bücherei. Wir frühstücken bei IKEA. Er darf noch einmal mitten in der Woche bei Oma und Opa schlafen.

Die Schultüte ist in einer Hauruck-Aktion fast über Nacht fertig geworden. Das erzähle ich euch mal später hier. Wir freuen uns auf Samstag!

Und jetzt erstmal die Fragen:

601. Worauf achtest du bei jemandem, dem du zum ersten Mal begegnest?
Das kann ich gar nicht genau sagen. Ich sehe mir gern Lippen an. Und ich weiß, dass ich schnell unbewusst viele Kleinigkeiten wahrnehme und sie mir merke. Das passiert einfach. Auch in fremden Wohnungen oder Gegenden.

602. In welcher Hinsicht könntest du etwas aktiver sein?
Na, da lachen mich doch direkt meine Sport DVDs an. Sobald es wieder kühler ist, kommt das aufs Programm!

603. Spielst du in deinem Leben die Hauptrolle?
Das ist schwierig. Wenn „mein Leben“ als Mutter gemeint ist, spiele ich schon die Hauptrolle, denn in den meisten Minuten des Tages geht es um die Kids. Aber wenn es um mein Leben als Frau oder Ehefrau oder Doula oder sonstwas geht, dann sind andere Dinge mehr im Vordergrund.
(Meine erste Rufbereitschaft beginnt übrigens bald. Wohooo! Das ist so spannend, das glaubt ihr gar nicht!)

604. Welcher Lehrer hat einen positiven Einfluss auf mich gehabt?
Oh, das ist unbedingt meine 1. Klasse Lehrerin! Wir haben immer noch lockeren Kontakt und mit etwas Glück liest sie das hier sogar.
Ich war das schüchternste Mädchen, dass es auf dieser Welt gibt – und sie hat mich im wahrsten Sinne des Wortes an die Hand genommen und mich durch die ersten 4 Schuljahre geführt. Dann sind wir nämlich weggezogen.
Ich habe immer „Schule“ gespielt und wollte unbedingt Lehrerin werden. Mein Job als Schulerzieherin in einer 1. Klasse war dann auch echt toll.

605. Was würdest du am meisten vermissen, wenn du taub wärst?
„Geräusche“ ist wohl nicht die beste Antwort.
Musik und das Lachen meiner Kinder. Und die Stimme meines Mannes.

606. Über welche Nachricht warst du in letzter Zeit erstaunt?
Heute habe ich eine bekommen, die mich sehr verwundert hat.

607. Wärst du gern wieder Kind?
Ich denke, nicht. Mein Beruf und meine Jungs haben und halten mich jung und verrückt. Die Mischung zwischen „Erwachsen sein. Kaffee trinken dürfen. Selbst entscheiden dürfen, wie viele Süßigkeiten ich esse und wie lange ich wach bleibe. Bestimmen und Mitreden dürfen. Mitten im Leben stehen.“ und auf der anderen Seite „Kind(lich) sein. Schaukeln. Rennen. Über Witze und Kinderfilme lachen. Im Baumhaus sitzen. Heimlich Süßigkeiten essen. Einfach mal sein können.“ finde ich in meinem Leben sehr gut.

608. Was kannst du stundenlang tun, ohne dass es dir langweilig wird?
Lesen. Am Strand spazieren. Mit Freunden reden. Durch große Blumen-Gärten spazieren. Vorlesen – wenn mein Hals nicht irgendwann weh tut und wenn die Jungs schön zuhören. Ich hab ihnen in den Ferien „Ein Sommer in Sommerby(Partnerlink) vorgelesen, Haach, war das schön.

609. Wann warst du zur richtigen Zeit am richtigen Ort?
Vor ein paar Tagen bin ich mit Jari einen Fußweg entlang gelaufen. Ein älterer Herr stand am Straßenrand an seinem Auto und wollte gerade abschließen. Da fiel ihm der Schlüssel aus der Hand und weit unter das Auto. Ich fragte kurz, ob ich helfen darf, bückte mich schnell und hatte den Schlüssel. Er bedankte sich, schloß ab und lief langsam und mit steifen Knien ins Haus. Den Schlüssel hätte er alleine nicht aufheben können.

610. Denkst du oft darüber nach, wie Dinge hergestellt werden?
Ja wirklich! Aber erst so richtig, seit ich Kinder habe und „Die Sendung mit der Maus“ kenne. Ich liebe diese SachGeschichten und überlege oft, dort hinzuschreiben, wenn ich neue Fragen habe.

611. Welche kleinen Erfolge konntest du zuletzt verbuchen?
Ich finde, Eltern könnten viel öfter kleine Erfolge feiern. Wir hatten tolle Sommerferien. Alle Materialien waren rechtzeitig da und beschriftet. Die Kinder sind sauber und fit in die erste Woche gestartet. Das Haus ist einigermaßen ordentlich und .. naja, etwas sauber. Wir sind satt und zufrieden. Das sind meine Erfolge!

612. Wirst du am meisten jünger oder älter geschätzt?
Hmm, weiß ich nicht. Älter?

613. Wann hast du zuletzt Sand unter den Zehen gespürt?
Jeden Tag im Garten. Und vor ein paar Tagen noch an der Ostsee.

614. Welchen Beruf haben sich deine Eltern für dich vorgestellt?
Das wüsste ich auch gern 😉

615. Welches Gerät von früher fehlt dir?
Ich fühle mich irgendwie sehr jung, wenn ich diese Fragen hier beantworte. Sehne ich mich nach einem Walkman? Nach Geräten, die ich früher öfter benutzt habe, wie das Festnetztelefon oder ein Waffeleisen? Aber ich hab die Dinge.. also fehlen sie mir eigentlich nicht.

616. In welcher Hinsicht denkst oder handelst du noch immer wie ein Kind?
Schon wieder so eine Kinder-Frage. Und das hab ich ja ähnlich schon bei Frage 607 geschrieben. Ich kann genießen. Einfach sein. Unbeschwert die Zeit vergessen. In manchen Dingen fühle ich mich gutgläubig und naiv wie ein Kind. Aber so richtig richtig wie früher denken und handeln, ich glaub, das geht nicht mehr.

617. Heilt die Zeit alle Wunden?
Nicht die Zeit, sondern Gott.

618. Bist du romantisch?
Oh ja. Ich mag Geschenke und Aufmerksamkeit und Zweisamkeit und Kerzenschein. Manchmal gebe ich meinem Mann einen kleinen Hinweis, damit er auch wieder weiß, was ich gern hätte. Aber wenn er es nur mir zuliebe macht, weil es „mal wieder dran ist“, auszugehen oder Blumen zu kaufen, dann ist es auch nicht echt. Dann freue ich mich auch sehr, dass er mir morgens Avocado-Lachs-Brote schmiert oder immer meinen Lieblingswein nachkauft oder nachts die Kinder ins Bett zurück trägt oder wach bleibt, wenn ich spät nachhause komme. Oh ja, das ist die wahre Alltags-Romantik.

619. Was würdest du deinem jüngeren Ich mit auf den Weg geben?
Alles wird gut. Hör auf deine Impulse. Nimm dir Zeiten der Ruhe mit Gott. Entspann dich. Alles wird gut. Reise, solange du kannst. Genieße und pflege deine Freundschaften. Trink immer genug Wasser. Der Haarausfall nach der Geburt hört irgendwann auf. Du bist stärker, als du glaubst. Alles wird gut.

620. Was machst du mit Souvenirs, die du bekommen hast?
Oft sind es Dinge, die man essen oder trinken kann. Wenn sie einen hohen emotionalen Wert für mich haben, kann es sein, dass ich sie ewig stehen lasse.. Ich habe noch Süßigkeiten aus Kalifornien, die ich so liebe.. aber ich möchte sie einfach nicht auf essen. Ihr kennt das. Oder? Oder??
Einige Freunde schicken Postkarten, die kommen dann an den Kühlschrank und später in eine Kiste. Genauso Magnete. Anderes landet im Schrank oder im Kinderzimmer.


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