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Die Kindergeburtstage 2018

Unsere beiden großen Jungs sind jetzt 6 und 8.

Nach tagelanger Vorfreude auf den Geburtstag mussten dann nach dem Fest erstmal ein paar Tage vergehen, damit die Kinder in Ruhe im neuen Lebensjahr ankommen konnten. Ich hatte manchmal den Eindruck, als würde es nur um das Auspacken und Aufreissen der Geschenke und um den Hype des nächsten Geschenkes gehen, als um das, was drin ist.
Aber dabei sind wir jetzt und verschneite Osterferien + Krankheit eignen sich perfekt dafür.

Wir husten und niesen alle um die Wette, es ist schon fast lustig. Mein Mann ist noch immer gesund – ich weiß nicht, wie er das macht, bei der Menge Bakterien, die hier umher geschleudert werden.
Aber bei uns wird es langsam besser und wir sind froh, dass wir keine großen Pläne für die Ferien hatten. Ein Arzttermin heute morgen war das Aufregendste, was wir unternommen haben. Und Liam ist gerade mit Papa unterwegs. Papa hat beiden Jungs einen Ausflug zum Geburtstag geschenkt.

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Liam hatte sich einen „Cowboy-Geburtstag“ gewünscht. Er hat nämlich ein Kostüm dafür. Die Gäste kamen nicht verkleidet, ich hatte ausser Luftballons und einer Girlande gar nicht dekoriert und das Essen war einigermaßen angepasst. Ganz entspannt.

Fünf Gäste waren geladen und so waren es dann sechs Jungen und ein Mädchen. Die Kinder waren im Alter von 4-7 und kannten sich fast alle. Wie auch im letzten Jahr war das eine Gruppe, die sich kaum als Gruppe gefunden hat und eher aus vielen guten 2er Kombinationen bestand. Das war unsere Herausforderung. Wenn Liam zum Beispiel ein Geschenk bekam, wäre er am liebsten mit dem Geschenk und dem Freund dazu erstmal zum Aufbauen und Spielen verschwunden.
Wir hatten ein lockeres Programm und kleine Spiele vorbereitet und die kleinen Gäste durften zwischendurch auch einfach in den neuen Kinderzimmern spielen.

Von meiner Schwägerin hatten wir ein großes Spielpferd ausgeliehen, auf dem die Kinder reiten konnten. Ein Spiel war zum Beispiel, das Pferd mit Reifen zu fangen. Ganz einfach.

Ich hatte Toilettenpapier-Rollen mit Süßigkeiten gefüllt und mit Krepppapier umwickelt und zugebunden, sodass es wie eine Art Bonbon aussah. Diese Bonbons haben wir an eine Schnur gehängt und die Kinder mussten springen, um das Papier abzureissen. Das war die Idee einer Mini-Pinata.

Für den Nachmittag hatte ich einen Möhrenkuchen gebacken und eine 6 daraus ausgeschnitten. Ausserdem hatte sich Liam Cake Pops gewünscht. Und in kleine Becher hatte ich Weintrauben, Naturjoghurt und Müsli in Schichten gefüllt, um auch einen gesunden Snack anzubieten.

Am Abend gab es Chicken Nuggets in Form von Tieren, es gab Käse und Weintrauben-Spieße und Salzgebäck.

Zwei Gäste blieben übernacht und nach dem vollen Tag war dann auch bald Ruhe im Kinderzimmer.

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Emilians Geburtstag sollte eine größere Nummer werden.
Er hatte sich eine „Lego Ninjago-Party“ gewünscht. Und weil ich Pias Ninjago-Geburtstage schon jahrelang im Hinterkopf hatte, war das unser großer Moment.

Ich konnte mit Ninjago erst nicht so viel anfangen, aber als Mama von drei Jungs musste ich mich doch drauf einlassen. Was sonst.
Und als wir (mein Mann und ich) uns erst richtig damit beschäftigt hatten und alle Kinderbücher zum Thema durchgelesen hatten, konnten wir gar nicht mehr aufhören.

Die Ninja sind Freunde, die die Welt retten.
Ganz ganz kurz und knapp.
Zu ihren Stärken gehören besondere Eigenschaften, die sie mit viel Beherrschung und Disziplin erlernen. Und daraus haben wir ein Programm gemacht.

Das Essen und die Deko war eine Kleinigkeit und hat so viel Spaß gemacht. Danke Pinterest!

So sahen die Einladungen aus, an den Stiel habe ich dann den Zettel mit den Informationen geklebt.

 

Beim Essen habe ich das Ninja und das Lego Thema verbunden:

Wackelpudding in bemalten Bechern.
Legosteine und Figuren aus Schokolade in Silikonformen.
Zuerst habe ich alte Wachsmalstifte zerbrochen und in die Formen gelegt und im Backofen geschmolzen. Dabei ist die Form leider sofort kaputt gegangen.
Mit Schokolade ging es gut, bestimmt mit Wackelpudding oder Wasser als Eiswürfel auch.


Der Nachmittags-Kuchen: Ich habe noch nie mit Fondant gearbeitet und wollte wieder wenigstens etwas gesünderes dabei haben. Also habe ich mir diese Ninja-Obsttorte ausgedacht.

Für die Schulklasse gab es Möhren-Muffins mit Esspapier-Ninja-Bildern.

Emilian hatte 6 Gäste eingeladen und insgesamt waren es also 8 Kinder. An dem Tag war früh Schulschluss und Emilian konnte eine ruhige Mittagspause zuhause verbringen. Gegen 14:30 Uhr fuhren wir in die Schule und holten die anderen Kinder aus dem Hort ab. Das war ein Spaß!

Das Wetter war sonnig und die Kinder hatten gute Laune. Es waren fast nur Gäste aus der 2. Klasse, ein Freund aus unserer Strasse ging in die 1. Klasse, aber die Kinder untereinander kannten sich und waren eine Gruppe, ein richtiges Team.

Während wir noch auf ein Kind warteten, schlug Emilian vor, mit „Flaschen drehen“, die Geschenke auszupacken. Also setzten sie sich in einen Kreis und drehten die Flasche. Ganz aufgeregt fieberten sie mit, welches Kind sein Geschenk überreichen durfte und freuten sich alle beim Auspacken mit.

Beim Kuchen essen fing mein Mann schon an, den Kindern das Spiel zu erklären: Um den Kampf gegen das Böse zu gewinnen, müssten sich alle Gäste erst als echte Ninja erweisen und verschiedene Prüfungen bestehen.

Es fing mit einem Quiz an. 13 Fragen wurden ihnen gestellt und mindesten 10 mussten richtig beantwortet werden. Die Kinder waren echt gut und schafften es als Team gerade so, diese Prüfung zu bestehen.

In der nächsten Aufgabe wurden unter großem Gelächter neue Ninja-Namen vergeben. (Vorlage für den Privatgebrauch auch von Pia)

Wir spielten „Pie Face„, was auch richtig viel Spaß gemacht hat. Die Zweitklässler sind ja eigentlich schon ziemlich cool, aber spielen und laut lachen können sie noch ganz süß.

Dann gab es kleine Spielchen wie „mit Brausepulver im Mund einen Zungenbrecher sagen“ oder „mit Handschuhe und Messer und Gabel eine Packung Schokolade auspacken“ – ganz im Sinne von Konzentration und Geschicklichkeit.

Es gab eine Schatzsuche im Garten, bei der an mehreren Stationen kleine Wurfsterne zu finden waren. Dafür hatte ich nach Pias wunderbarer Anleitung also 8 Wurftsterne gefaltet. Die halten hier teilweise bis heute und sind immer wieder leicht zusammenzustecken, sollten sie doch mal auseinander fallen.

Die Übung mit den Klo-Rollen gab es hier auch, natürlich verpackt als „Der Sprung nach der Rolle des Schicksals“.

Am Ende musste dann der böse Gegner mithilfe der Wurfsterne „in das Becken der Erlösung“ geschmissen werden. Und das war’s!

Alle kleinen Ninjas haben miteinander und mit viel Freude gekämpft und die Prüfung bestanden!

Zum Abendbrot gab es dann Mumien-Würstchen im Blätterteig, ganz viel sternförmiges Salzgebäck, Bouletten und Salami-Würstchen. Die Kinder waren sehr satt und sehr glücklich, als die Eltern zum Abholen kamen.

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Das waren die Geburtstage. Richtig schön, fanden wir,

Jetzt werden hier neue Geschenke ausprobiert, vor allem wird viel Lego gespielt. Wir freuen uns darauf, gesund zu werden und zusammen mehr Zeit draussen zu verbringen.

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Dankbarkeit zu Weihnachten

Weihnachten ist vorbei!
Dieses schöne Fest, auf das wir so lange gewartet haben, liegt schon wieder hinter uns.
Wir genießen die ruhigen Ferientage, wir werden gesund und probieren neue Geschenke aus. So eine schöne, entspannte Zeit, in der Uhrzeit und Wochentag völlig egal sind.

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Unsere Geschenke lagen schon ab dem 22. Dezember unter dem Baum. Ich hatte immer mal wieder etwas für die Kinder gekauft, rechtzeitig alles verpackt und die geheime Tüte wurde voller und voller..

Als dann jedoch die Geschenke unter unserem Weihnachts…busch lagen, erschrak ich, wie klein und verloren sie dort aussahen. Und mich überkam ein schlechtes Gewissen.

Ich bin die Mutter, die ihren Kindern keine großen Geschenke kaufen kann.
Ich bin die Mutter, die nur Praktisches schenkt.
Ich bin die Mutter, deren Kinder ihre Geschenke an einer Hand abzählen können.

In solchen Momenten nervt mich das fehlende Geld am allermeisten. Warum haben andere Menschen immer genug Geld? Warum müssen andere Menschen nicht die Geschenke dreimal rumdrehen und sich schweren Herzens entscheiden, die Hälfte doch nicht zu kaufen? Warum muss ich meinen Kindern so oft „Aber wir haben gerade leider nicht genug Geld…“ sagen?

Meine Jungs blättern gern die Spielzeug-Kataloge durch und kreuzen sich Lieblingsspielzeuge an. (Vielleicht sollte ich ihnen die Zeitschriften einfach nicht geben?) Und sie haben Wunschzettel geschrieben oder uns erzählt.. das waren schöne Wünsche kleiner Jungen.

Es gibt da zum Beispiel diese Geschenke, die niemals langweilig werden, die die Kreativität fördern, die sich gut teilen lassen und die hundert Jahre halten. LEGO gehört dazu. Oder Holz- oder Magnet-Bausätze. Wunderbar.

Und dann gibt es Geschenke, die zu nichts anderem so richtig passen, die rumfliegen, die laut sind, die kaputt gehen, die nerven und niemand im Leben weiter bringen, die zerbrechen und irgendwann im Müll landen.
Mögen diese Dinge noch so toll leuchten oder piepsen – oder mögen alle anderen Menschen auf der Welt sie haben – inzwischen kann ich da meinen Kindern ganz gut sagen, dass ich so etwas nicht schenken möchte und warum.
Eine Kindheit, das Kinderzimmer und mein Geld sind mir zu schade für buntes Plastik.

Ich weiß, dass praktische Geschenke, wie Kleidung oder neue Stifte vielleicht mit einem Augenrollen oder einem schüchternen „Danke?“ entgegengenommen werden, aber eigentlich auch gut ankommen und geliebt werden. Und ich als Mama werde immer Bücher schenken. Bücher sind toll!

Glücklicherweise gibt es dann noch die Verwandschaft, die Weihnachtspakete schickt und Wünsche erfüllt – und natürlich sind die Kinder am Ende der Feiertage immer überfüllt und satt und glücklich.

Nur.. als ich da unser Weihnachtshäufchen sah, war ich etwas angespannt, was unseren Weihnachtsabend zu fünft betraf.

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Und dann war es so schön!

Die Aufregung der Kinder hielt sich kaum noch in ihren kleinen Körpern, als wir uns nach dem Gottesdienst um 18:00 Uhr an den Tisch setzten, um Kartoffelsalat mit Würstchen zu essen.

Durch die Glastür schimmerte das Licht des Weihnachtsbaumes in die Küche und alles war so feierlich.

Gemeinsam gingen wir ins Wohnzimmer und setzten uns auf die Couch. Wir hörten ein klassisches Stück, was auch schon zu meiner Kindheit immer den Heiligen Abend eingeläutet hatte. Emilian ließ zwar ein kleines „Echt jetzt??“ hören, aber die 4 Minuten Stille und knisternde Aufregung hielten wir aus.

Während mein Mann dann die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel vorlas, merkte ich, dass Jaris Windel übervoll war und bereits auslief.
Ganz un-feierlich also legte ich ihn auf den Teppich, wickelte ihn, zog ihn komplett neu an und – wie auch in der echten Weihnachtsgeschichte – brachte ein Baby den Plan durcheinander. Als mein Mann fragte, ob einer von ihnen noch beten und Jesus zum Geburtstag gratulieren wollte, konnte ich kaum glauben, dass beide Jungs das dann mit ganz lieben Worten taten.

Dann war es endlich soweit und die Jungs durften ihre Geschenke auspacken. Und sie jubelten, sie waren so dankbar und zufrieden. Ein- oder zweimal sagten sie tatsächlich: „Das hab ich mir schon immer gewünscht!“
Selbst ein Pullover wurde gelobt – und ich weiß nicht, ob sie das schon mir zuliebe taten.

Jari durfte zur Feier des Tages ein halbes Gummibärchen lutschen und unser Glück teilend tapste er fröhlich schmatzend um uns herum.

Und dann ist es so, wie es bei uns an Weihnachten wahrscheinlich immer sein wird. In einem kurzen, heftigen Sturm werden die Geschenke ausgepackt und bejubelt – und dann sitzen sie über ihren LEGO-Paketen und bauen. Und es tritt Stille ein. Lange Stille.

Der Abend verlief glücklich und ruhig – und ich war dankbar über ihre Dankbarkeit.
Zwischen meinen Gedanken „Weniger ist mehr! Und unser Haus ist viel zu voll!“ – und – „Aber ich schenke ihnen doch so gern etwas!“ habe ich wahrscheinlich eine gute Mitte getroffen.

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Den 25. Dezember verbrachten wir mit der Familie meines Mannes und am späten Nachmittag fuhren wir weiter zu meiner Familie. Die Geschenke ließen wir unter dem Baum liegen. Gestern kamen wir spät abends nachhause – und heute, endlich!, durften die Jungs einfach sein und spielen.

Wir haben neue Bücher vorgelesen, LEGO gebaut, das neue Spiel „Spinderella“ gespielt und Emilian ist für mehrere Stunden in seine fast zu spannende Hörspielbox vom „Schlunz“ versunken.

Ich habe zwei ganz tolle neue Backbücher bekommen und nachdem wir eine Reihe sehr spezieller Zutaten besorgt hatten, traute ich mich heute an das erste Rezept.
Ich werde in Zukunft sehr viel leckeres Zeug backen. Und ich werde die „Back-Challenge“, die ich vor Jahren mal großzügig angekündigt hatte (Alle Bücher durch-backen), wohl nicht schaffen. Und ich werde nicht mehr sagen können, was jetzt genau mein Lieblingsrezept ist.

Vor uns liegen jetzt noch mehr ruhige Tage.

Ich freue mich darauf, unseren Jahresrückblick für den Blog zu schreiben, wir besuchen meine Oma, wir werden im Spätherbst Winterwetter spazieren und zum zweiten Mal so richtig mit Kindern Silvester feiern!

Ich bin so dankbar, dass meine Kinder dankbar sind – und Dankbarkeit zeigen können. Ich bin glücklich, dass sie kaum Ansprüche haben, sich nicht mit anderen vergleichen. Dass sie teilen und sich mitfreuen können. Dass sie verstanden haben, was unser aller größtes Geschenk an Weihnachten ist!

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Luft und Liebe

Die zwei Regentage nach den ersten warmen Tagen waren schon wieder irgendwie komisch. Meinem Mann hat der Regen gut getan und die Pollen-Luft ein bißchen sauber gemacht. Aber heute hatte ich Kopfschmerzen… ich habe nie Kopfschmerzen.. und die Luft war fast tropisch feucht.

Aber die Jungs liebten es!
Emilian kam vom Schwimmkurs und Liam erwartete ihn schon im Garten. Die beiden wechseln zur Zeit täglich mehrmals die Schuhe: Winterschuhe, Gummistiefel, Sandalen ohne Socken.

Liam hat zum Geburtstag zwei kleine Fussballtore für den Garten bekommen. Pop-up Tore. Sie sind ganz schnell aufgepoppt – das Zusammenbauen haben wir noch nicht so geschafft, aber ist ja eigentlich auch erst im Oktober fällig.

Jeder der beiden hat also ein kleines, blaues Tor. Und dort wird der Ball hineingeschossen, dort hinein kann man sich setzen und picknicken, man kann sich einwickeln und kaputtlachen, man kann Zoo spielen oder Gefängnis oder…

Ich finde es immer schwieriger, kreative, nützliche, haltbare Geschenke zu finden, aber diese leichten Kindertore waren eine gute Idee.

Das ganze Geburtstags-Lego hat Emilian in sein Zimmer gebracht. Dann ausgepackt und sortiert – aber diesmal hat es ihn zum ersten Mal überfordert. War aber auch gutes Zeug. Er hat viel Zeit dafür und ich werde die Kinder nicht aus dem Garten holen und ins Kinderzimmer schicken. Ein Hoch auf die langen warmen Tage, die vor uns liegen!

Von meinem Bruder haben die Kinder einen echten, voll ausgestatteten Laubsägeschrank bekommen. Mit Holzplatten. Von meinen Eltern gab es Schutzhandschuhe und Figuren zum Aussägen oder -schnitzen. Liam bekam einen fetten Holzblock, einen Hammer und hunderttausend kleine Nägel. Männer schenken Männergeschenke!
Auf der Terrasse sieht man noch die Spuren der ersten Versuche. Emilian kann sich da richtig Zeit nehmen und entspannen. Auch so ein Projekt für einen langen freien warmen Nachmittag. (Wie gut, dass bald Osterferien sind!)

Ich konnte Emilian heute natürlich fast nicht zu den Hausaufgaben kriegen und das Abendbrot wurde auch immer weiter nach hinten geschoben. Die Brüder entwickeln so eine Phantasie und verschwinden in ihren Spielen. Das wechselt von Pokémon zu Fussball zu Beastmaster zu Rollenspielen zum Nachbarn beobachten… und sie gackern und toben und streiten und kreischen und lachen und flitzen.

Ich kann mich an den Farben gar nicht satt sehen und ich liebe das Gezwitscher der Vögel morgens und abends. Fühlt sich ja auch irgendwie alt an, sowas zu sagen, aber jetzt mag ich es! Ohne Still-Pausen in der Nacht würde ich wahrscheinlich gar nicht darauf achten.
Ich sehe jede rosa Baumblüte, die irgendwo in der Stadt blüht und ich finde jede einzelne schön! Bald ist unser Baum auch soweit…

Einen Zweig habe ich auf der Strasse gefunden und in ein Glas gestellt. Diese zarten Blüten in hellrosa und die etwas dunkleren Knospen… so schön! Das ist Frühling für mich.

Beim Eier färben hatte ich Liam mal ganz für mich alleine und wir haben schöne Gespräche geführt. Er hat es so genossen, die Eier zu zählen, einzutauchen und zu beobachten.

Zwischendurch hatte Jari wieder Bauchschmerzen und ich wollte ihn nicht so viel in der Manduca tragen, weil meine Schulter heute ein bißchen wehtat. Am Ende hing er doch wieder an mir dran und schlief tief und fest. Ich freue mich dann, dass er das genießt und ich ein bißchen mehr schaffen kann.
Aber er lernt gerade, wie interessant und lecker seine Hände sind und sobald es wieder warm ist, werde ich ihn auch zu uns in den Garten legen.

Frühling, wir lieben dich!

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Die Kindergeburtstage 2017 sind vorbei..

Es ist ruhig – und vor allem sauber bei uns.
Beide Kindergeburtstags-Partys sind wieder einmal überstanden.

Diesen Beitrag hier schrieb ich -ähnlich erschöpft- am 22. März 2016.

Die Jungs schlafen, der Geburtstagstisch biegt sich unter tollen Geschenken und fast alle Spuren sind beseitigt! Der Wohnzimmer-Boden war so dreckig, wie lange nicht mehr. Am Ende haben wir den Tisch abgewischt und alle Krümel und Deko-Reste einfach auf den Boden gefegt. Ein schönes verbotenes Gefühl! Und das Knistern dann im Staubsauger…Ich liebe meinen Staubsauger übrigens!

Ich habe in diesem Jahr für beide Partys nicht meine volle Zeit und Kraft gegeben, aber den Kindern und uns hat es Spaß gemacht – und jetzt ist es vorbei! Einmal Dschungel für Liam und heute Cars für Emilian.

Vorher – Nachher

   

Erstaunlicherweise habe ich nicht viele Cars-Artikel mehr in den Läden gefunden. Ist die Zeit schon vorbei? So habe ich mehr selbst gemacht oder mich am Thema „Auto“ entlang gehangelt.

Dank Pinterest – ich kann es immer wieder sagen – bekam ich schöne Deko- und Spiel-Ideen. Am Ende hatte ich zu viel Essen und zu wenig Bewegungs-Spiele. Wer kann den ahnen, dass eine Horde 5-7jähriger am Ende eines langen Tages keine Tassen anmalen, sondern „Feuer, Wasser, Sturm“ im Garten spielen möchte??

Die Kinder – eine Mischung aus Familie, Schule und Kindergarten – haben sich sehr gut verstanden und es gab weniger emotionalen Stress. Viel glockenhelles Lachen, Rülpsen, uralte Schulwitze und unruhige kleine Popos gab es. Emilian hätte sich am liebsten sofort mit seinen neuen Lego-Packungen zurückgezogen und mit dem Bauen angefangen. Aber er kann mit dem vielen Hin und Her in sich drin schon gut umgehen und war ein guter Gastgeber.

Einen Transformer hat Emilian bekommen. Ich kannte sowas nicht – aber es war der Hit für Emilian und die anderen Jungs. Und meinen Mann.
Auch die Lego Creator-Geschenke sind toll. Immer wieder neu. Und für viele Altersstufen.
Dann gab es ein tolles Forscher-Set und eine Wasserbomben-Füllstation. Damit hätten die Kinder ja am liebsten auch gleich angefangen…
Als Frau und mit vielen Schwestern und so finde ich Lego zwar toll, aber ich dachte, dass Emilian vielleicht nicht so den Wert sehen kann. Ich weiß, dass Mann und Bruder und Schwager mir widersprechen würden und aufhören würden zu atmen, würde ich ihr Kindheits-Lego anrühren… Inzwischen sehe ich aber tatsächlich auch, wie viel Glück es Emilian bereitet, wenn er – noch vor dem Abreißen Öffnen des Geschenkpapieres hören kann, dass sich Lego im Geschenk befindet. Und sowas wie „Das hab ich schon..“ gibt es ja bei Lego auch nicht. Sondern nur Kreativität.
Für Liams Wunschliste habe ich sogar nach Farben sortierte Packungen entdeckt, mit Bau-Ideen! Blau und Grün hat er bekommen. Rosa hab ich mir verkniffen, obwohl es ein sehr schönes rosa ist…

Doch das sollte eigentlich kein Lego-Eintrag werden, sondern ein schneller Geburtstags-Bericht.

Wir haben zum ersten Mal in diesem Jahr den Grill angeschmissen und die Kinder haben sich auf die Würstchen gestürzt. Wenn es etwas wärmer gewesen wäre, hätten wir bestimmt auch die Eltern, die pünktlich um 18:00 Uhr zum Abholen kamen, mit an den Tisch eingeladen. Wir hatten nämlich echt viel! Aber die Kinder hatten schon wieder Hummeln im Hintern und zwei Stunden Pause vor dem ins-Bett-gehen tat meinen Jungs auch gut.

Das war es jetzt also!
Liams Geburtstag wurde am Dienstag in der Kita nachgefeiert. Ein paar kleine Termine mit meinen Geschwistern und Großeltern stehen noch an und wir als Familie werden zusammen unseren Lieblings-Eisladen, der uns an Kalifornien erinnert, besuchen. Gestern nach dem Schwimmen waren wir als Überraschung dort, aber der Laden hatte geschlossen. Wer hat denn dienstags bitte Ruhetag???

Ich finde meine Jungs ganz toll und kann eigentlich nicht glauben, dass sie 5 und 7 Jahre alt sind. Dafür brauche ich noch ein paar Tage. Sie sind so wunderbare Kinder, dankbar und gut gelaunt und ich finde, dass sie tolle Freunde hier haben.

Jari – in der Manduca – hat auch sehr gut mitgemacht.
Er ist jetzt zwei Monate alt!
Und ja: Er sieht genauso aus, wie seine Brüder.

Ich möchte jetzt erstmal keine Listen mehr schreiben.
Ich möchte vormittags mit meinem Kaffee auf der Couch sitzen, Tulpen kaufen, mit den Jungs durch die Sonne spazieren, Pokémon fangen, Blümchen fotografieren und so weiter.
Die Gedanken an das Oster-Fest melden sich schon an, ich werde meinen kleinsten dann Neffen zum ersten Mal sehen, ich suche Geschenk-Ideen für so viele liebe Menschen aus der Familie, die im April Geburtstag haben. Ach ja, und ich hab ja dann wohl auch in zwei Wochen Geburtstag…

Aber jetzt ist erstmal Pause. Und Frühling.

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Fröhliche Weihnachten!

In den letzten Tagen habe ich mir immer wieder vorgenommen, euch mal wieder zu schreiben. Zu erzählen, was wir so machen und vor Weihnachten noch vorhaben. Und plötzlich ist Weihnachten.

Wir hatten eine überraschend ruhige und entspannte Vorweihnachtszeit. Kita-Vormittage, Familien-Nachmittage. Wir haben gebacken, Musik gehört, geschmeckt, Geschenke gepackt, aufgeräumt, gesungen, Besuch bekommen, sauber gemacht, gebadet, gelesen, geschlafen, Fotos gemacht, Karten geschrieben…

Ich habe morgens, mittags, abends, nachts viele neue Rezepte ausprobiert und gleich mehrmals gebacken. Der Lebkuchen von Frau Frische Brise und die Minz-Bomben von Pia waren absolut der Kracher. Wie ich backen liebe!

Die Kinder haben zusammen mit allen Kindern aus der Kirche am 20. Dezember ein tolles Weihnachtsmusical aufgeführt.

Wir hatten ein echtes Friedenslicht aus Bethlehem bei uns und haben heute in der Kirche viele, viele andere Kerzen damit angezündet.

Ein ganz besonderer Höhepunkt war ein Konzert, bei dem mein Mann und ich gestern waren. Es war eine „Bandprobe“ vor kleinem Publikum. Die Band gab es nämlich eigentlich nur bis vor 10 Jahren – ich war bei fast jedem Konzert in Berlin, mein Mann spielte ab und zu mit seiner Band als Vorband und irgendwie gehörte diese Musik absolut zu unserer Kennlern-Geschichte. Jetzt wollten sie also sozusagen probieren, ob ein Comeback möglich ist. Wir beide wurden persönlich eingeladen, für mehr als 30 Gäste war im Probenraum kein Platz. Es war schnell warm und eng, laut sowieso. Aber die Musik… war wie früher. Wir beide fühlten uns waren jung und verliebt und genossen die vorweihnachtliche Zweisamkeit sehr.

Nach einem ruhigen Vormittag und einem sehr schönen Gottesdienst setzten wir vier uns zu Kartoffelsalat und Würstchen in die Küche. Und als es die Kinder wirklich nicht mehr aushalten konnten, (Emilian wollte noch schnell eine Gedicht aufsagen), ließen wir sie ins Wohnzimmer. Und dann ging es ganz schnell.

Liam trägt den neuen Schlafanzug und spielt ohne Pause auf der kleinen Gitarre, die er bekommen hat. („Jaaaaaaa, das hab ich mir dewünscht!“) Emilian hat ein Lego-U Boot bekommen und nach fast 2 Stunden konzentriertem Bauen ist er fast fertig. Die Wangen sind rot und die Augen leuchten.

Wir haben für die nächsten Tage ein volles Programm und werden Feiern und Familie in vollen Zügen genießen. Ich freue mich schon darauf, am Ende des Jahres hier einen Rückblick aufzuschreiben.

Bis dahin wünsche ich euch allen aber wunderschöne Feiertage und einen gesegneten Start in das Jahr 2016! Danke, dass ihr meine Leser seid und ein bisschen bei uns mit-lebt.

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