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Von der Rumpelkammer in die Vorweihnachtszeit

Ich habe mich mit einer Freundin über unseren Alltag unterhalten. Wie voll der Alltag ist, wie wenig Zeit wir für uns haben, wie wenig Zeit wir für die Kinder haben, wie wenig wir  schaffen, was wir gern anders hätten…

Und ich setze mich schon immer gerne dafür ein, unseren Alltag so leer wie möglich zu halten.. für unsere Verhältnisse. Wenig feste Termine. Viele Familien-Zeiten. Viele Pausen. Freie Wochenenden. Aber. Unser. Alltag. Ist. Nicht. Leer!

Auch ich habe das Gefühl, nichts zu schaffen. Auch ich habe das Gefühl, Sachen über Wochen liegen zu lassen.. über Monate. Auch ich habe lange to-do Listen, Müll-Ecken im Zimmer, verpeilte Tagesabläufe im Alltag, und so weiter.
Jari ist heute auf meinem Arm eingeschlafen, einfach so, völlig außer der Zeit, zu einer sehr ungünstigen Zeit! – weil ich heute am Nachmittag unterwegs war und einfach seinen Mittagsschlaf vergessen habe. Ob sich das in der Nacht rächt?

Auch ich muss die Kinder auf später vertrösten. Auch ich muss Termin absagen, Treffen verschieben, Trockenshampoo benutzen, kalten Kaffee trinken und den dreckigen Küchenfußboden mit zusammengebissen Zähnen ignorieren.

Die letzten Nächte waren nicht so schön, weil entweder Jari wach und hungrig war, oder ich viel gehustet habe und eben nicht schlafen konnte – beziehungsweise im schlimmsten Fall Jari wieder geweckt habe. Unsere besten und tiefsten Schlafzeiten waren in den letzten Tagen zwischen 5:00 Uhr bis 7:00 Uhr, die Zeiten, in denen wir normalerweise aufstehen.
Mein Mann hat also ganz viele Laufdienste übernommen und wir konnten weiter schlafen.

Planänderungen, das Gefühl, zu nichts zu kommen, Schlafmangel und spontane Absprachen kennen wir.

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Zum Alltag gehört für mich: Zusammen sein.

Wenn ich „arbeite“, nehme ich die Kinder mit.
Das ist mein Homeschooling.
Ich unterscheide nicht oft zwischen „Zeit mit den Kindern“ und „Zeit im Haushalt“. Ich sitze nicht nur rum, wenn ich mir Zeit für die Kinder nehme, sondern ich versuche, das zusammenzubringen.

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An den letzten vier Vormittagen habe ich die Kinderkleidung sortiert, die gerade keinem unserer Kinder passt. Ich saß mit einem tollen Hörbuch und einem aktiven Baby im Schlafzimmer und habe weg-sortiert, neu-sortiert, aus-sortiert, ein-sortiert.
Emilian kriegt neue Kleidung von Freunden.
Liam kriegt Kleidung von Emilian.
Dann gibt es viele Größen, die auf Jari warten.
Und alles, was Jari nicht mehr passt, kommt weg und nimmt keinen Platz mehr weg.

Ich habe in unseren Fächern aufgeräumt. Mal wieder alle Oberteile gefaltet und gestapelt. Kurze Hosen und Tops nach hinten, dicke Pullover wieder in die erste Reihe.

Dann habe ich gestern komische kleine Tierchen in meinem Backschrank gefunden und wieder sortiert. Und geputzt. Und mal in die Tiefen der Fächer geschaut. Ich habe gemerkt, dass ich im letzten Jahr mit Baby-Jari wenig zum Backen gekommen bin – also sind einige Lebensmittel inzwischen verfallen.
Emilian durfte auf allen Sachen das Verfallsdatum suchen, das hat ihm als Mathe-Ass großen Spaß gemacht. Liam durfte offene Verpackungen mit Clips verschließen. Und wir haben großzügig aussortiert und weggeschmissen.

Seit Tagen, eigentlich fast seit Korsika, habe ich den Kindern versprochen, die Weihnachtskiste vom Dachboden zu holen..
Heute war es dann soweit!

Und in diesem Zuge habe ich natürlich gleich Sommer-Kleidung und Baby-Kleidung und Schuhe und einen Hochstuhl auf den Dachboden gestellt. Und ich habe andere Sachen runtergeholt. Zum Beispiel neues Baby-Spielzeug für Jari, (Tadaa: Weihnachtsgeschenke für Jari haben wir jetzt), Winter-Kleidung, Winter-Schuhe und so. Die Jungs lieben den Dachboden und durften tragen helfen.

(Die letzten Tage haben sich echt angefühlt wie ein Nestbautrieb im 9. Monat, nur ohne riesigen Bauch. Auch was Schönes.)

Und auch, wenn es jetzt in ein paar Zimmern und Schränken sauberer und leerer aussieht, steht eben in anderen Zimmern wieder mehr rum. So ist das, denke ich.

Wir haben viel kleines Spielzeug und alte Kleidung, Zeitschriften und seltsame Sammlungen weggeworfen. Dabei helfen die Kinder auch. Wir werden in den nächsten Tagen oft zu unserem Rumpelbasar fahren und Kleidung und Spielzeug und Küchensachen abgeben – auch das ist ein besonderer Schritt für die Kinder – und wir werden diese Freiheit vor Weihnachten genießen!

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Meine Mama hat uns vor ein paar Tagen ein Foto geschickt, auf dem unsere Küche zu sehen war, als sie noch völlig neu und völlig frei und völlig sauber war. 2012 war das.
Und wir alle konnten kaum glauben, wie viel Kram in den letzten Jahren dazugekommen ist. Und wir alle mochten das Bild der sauberen und leeren Küche viel lieber, auch die Kinder.
Natürlich können Geräte wie ein Toaster und ein Wasserkocher und eine Küchenmaschine nicht einfach in den Schränken verschwinden (jedenfalls nicht bei uns), aber diese freien Flächen haben etwas in mir gemacht.

Und ich möchte dahin. In diese Richtung. Ich rede nicht von Minimalismus, davon bin ich zu weit entfernt. Aber ich spüre, wie wir alle – wir Eltern und die Kinder – aufatmen, wenn wir Platz und Freiheit haben.

Arbeitsflächen, Wände, Fensterbretter, Böden, Treppenstufen, Nachttische… Ich möchte weg davon, alles vollzustellen. (Wer noch?)

Wenn wir etwas lange nicht nutzen, nicht vermissen, nicht mehr brauchen, kaputt gemacht haben, dann kommt es weg. Es wird nicht für den Notfall, für irgendwann, für den nächsten Sommer, für „falls wir mal…“ aufgehoben – sondern weggeworfen.

Das klappt nicht immer und ist nicht leicht. Aber Kleinigkeiten, wie halb-kaputte Schuhe, zu kleine Mützen, kleine Spielzeuge (Überraschungseier und McDonalds!) , Werbegeschenke, alte Zeitschriften usw.: Weg! Wir brauchen den Platz!

Wahrscheinlich bedeutet das auch manchmal, gut gemeinte Geschenke von anderen wegzugeben oder wegzuwerfen. Wahrscheinlich bedeutet das, Erinnerungen wegzuschmeißen. In jedem Fall bedeutet das, Kinderzeichnungen wegzuwerfen. Welche Mama schafft es bitte, alles aufzuheben??

Aber wenn mir hier Dinge begegnen, Lebensmittel, Zeitschriften, Tischdecken, Spielzeug, Kleidung, Taschen, Basteleien, Millionen Kugelschreiber, Vasen, … die seit unserem Einzug hier stehen (Verfallsdatum 2012), und ich in einer entsprechenden Verfassung bin – dann atme ich kurz ein, schließe die Augen und dann: Weg damit!

(Diesen ganzen Artikel habe ich übrigens in wenigen Minuten in mein Handy diktiert, während ich – ihr dürft raten – durch die Wohnung gelaufen bin und sortiert habe. Ich war dabei allein! Ich schreibe sehr gerne, aber ich frage mich jetzt ein bisschen, warum ich das nicht immer schon so gemacht habe.)

Die Jungs sind meist dabei, wenn ich so wühle. Sie helfen, sie stören, sie verzögern und lernen, sie puzzlen und hören Geschichten, sie malen und streiten, sie machen Hausaufgaben und essen und langweilen sich… das ist Familie bei uns.

Gerade hocken sie in ihrem Kinderzimmer. Sie haben einen alten Adventskalender entdeckt und befüllen ihn gerade für Mama und Papa. Voller Heimlichkeit.
Ich liebe das. Und ich sehne mich vor Weihnachten nach dieser Ruhe, dieser Entschleunigung, dieser Besinnung.

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Die Kinder brauchen keine Geschenke, wenn ihr Zimmer voll ist und sie nicht atmen können.
Und wir brauchen keine Geschenke, wenn wir volle Schränke haben und nicht atmen können.

Ich bin sehr glücklich, dass die Kinder lernen, was abgeben heißt, was es heißt, anderen eine Freude zu machen, was Teilen ist, was „Weihnachten im Schuhkarton“ ist, dass es Kinder in dieser Welt gibt, die nichts haben. Nichts.

Das ist nicht so einfach, wie es sich anhört. Auch ich hänge an Dingen, ich hänge an den Kuscheltieren, die meinen Babys gehört haben, ich weiß, wer welchen Body geschenkt hat, ich hänge an Erinnerungen, ich hänge an Andenken – und es ist immer eine Entscheidung.

Ist das Deko – oder kann das weg?
Brauchen wir das noch – oder kann das weg?
Brauchen wir das wirklich – oder kann das weg?

Mein Mann hängt weniger an Zeug, er ist großzügig und gutmütig, aber genau wie bei ihm und mir spüre ich, genau wie bei den Kindern, was zu viel ist.

Der Satz „Zeit statt Zeug“ klingt immer lauter in meinem Ohr.
Beim Abendessen haben wir heute schön zu viert darüber geredet.

Lieber ein Eis mit Mama, als ein billiges Auto?
Lieber mit Papa Fussball spielen, als eine neue Zeitschrift?
Lieber zusammen in Buch lesen, als an Überraschungseiern kurz Freude zu haben?

Was hatten wir in der Vergangenheit schöne Familienzeiten im Zoo, im Legoland, im Schwimmbad, im Kletterpark und so weiter, weil wir Jahreskarten geschenkt bekommen haben!

Unser Leben ist aber nicht schwarz-weiß.
Wir gehen immernoch zu McDonalds und die Kinder bekommen Überraschungseier und dürfen sich kleine Spielzeuge kaufen. Sie müssen auf meinen Zug nicht aufspringen und es ist schwer, diese Entscheidungen zu treffen.

Aber sie denken nach. Immer mehr reden wir auch über den Wert einer Sache, über Geld und Qualität und wir lernen eben, zu sortieren und Prioritäten zu setzen.

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Jetzt habe ich euch meine Vorweihnachts-Gedanken um die Ohren und Augen gehauen.. Mir hilft es beim Denken.

Ich freue mich auf weihnachtliche Familienzeiten, auf Platz und Freiraum – und ich bin gespannt, wie sich unsere Wünsche und Pläne und Ideen umsetzen lassen und halten.

Und zwischendurch werde ich innehalten, die schönen Dinge des Lebens suchen und genießen und zufrieden sein!

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12 von 12 im November

Heute war so ein schöner, voller Sonntag – und meine kläglichen Fotos zeigen viel zu wenig davon. Eher immer mal ein Schnappschuss, wenn mir mal wieder einfiel, welcher Tag heute ist.

1. Emilian steht morgens auf – und malt die vier Elemente.
Und wo einer der beiden Großen ist, ist der Kleine nicht weit. Niemals.

 

2. Besuch beim Frühstück.

 

3. Sonnenschein auf der Damentoilette in der Kirche.

 

4. Von der Kirche zurück fahren wir zum ersten Mal seit dem Urlaub wieder zu fünft im Auto.
Komisch Gefühl.. so ein leeres Auto.

 

5. Die fröhliche Mittags-Schnute.

 

6. Einmal im Jahr holen wir das Spiel „Fluss-Piraten“ aus dem Schrank, dann dauert es eine Weile, bis wir es wieder verstehen und dann macht es allen viel Spaß. Achtung: Man muss gut verlieren können.

 

7. Für spontane Gäste gibt’s einen spontanen Kuchen. Und für die Kinder gibt’s nichts zum Ausschlecken, wenn ich meinen Tupperware Teigschaber benutze.

 

8. Sonntags-Kuchen  

 

9. Mit dem Besuch gibt es Weihnachtsgewürz-Kuchen, Mandarinen, Kerzen und Pentatonix-Weihnachtsmusik. Ich bin soweit.

 

10. Fasziniert schaut Jari das Besucher-Baby an. Unsere erstgeborenen Söhne sind fast gleich alt, die Mittelsöhne ebenso. Und das sind unsere dritten Söhne. Immerhin haben sie sich heute schon angegrinst.

 

11. Nachdem der Besuch gegangen ist und wir mal wieder an letzten Hausaufgaben sitzen und in Richtung Bett verschwinden, klingelt es plötzlich an der Tür und wir bekommen Überraschungsbesuch. Wir essen zusammen und – obwohl es schon dunkel ist – wird natürlich das Baumhaus angeguckt.

 

12. Und jetzt sitze ich hier. Jari schläft, ich tippe für euch und genieße einen guten Wein. Gute Nacht!

 

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Viel Spaß beim Angucken.

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Die Überraschung

Ich habe versprochen, euch zu erzählen, was uns bei unserer Rückkehr von Korsika völlig aus den Socken gehauen hat.

Als wir zuhause ankamen, war es schon dunkel.

Ich wusste, dass in unserer Abwesenheit kurz ein paar Freunde bei uns übernachtet hatten. Ich freute mich also, in ein Haus zu kommen, das nicht zwei Wochen komplett leer gestanden hatte.

Ich wusste auch, dass meine Schwester da war. Denn ich hatte sie gebeten, auf uns zu warten, die Heizungen anzumachen, Tee zu kochen und eventuell hatte ich angedeutet, dass wir uns über eine Portion Sushi freuen würden.

Wir waren müde, stinkend, genervt und hungrig. Uns war kalt und wir wollten zurück nach Korsika. Ich jedenfalls.

Die Kinder, die natürlich immer zuerst aus dem Auto springen, ohne irgendwas mitzunehmen, waren weg, bevor ich mich richtig abschnallen konnte.
Mein Mann nahm Jari – und ich quetschte mich als Letzte zwischen den Kindersitzen hervor.

Im Garten staunte ich über die heruntergefallenen Blätter, sah unser heimeliges Haus da stehen – und dann hörte ich es schreien:

„Emilian! EMI-LI-AN!! Das ist jetzt kein Traum!
Emilian, komm! Emilian, komm!! (*Stimme überschlägt sich*)
Emilian… das ist jetzt kein Traum, das ist jetzt kein Traum.
Emilian, guck mal! Das ist jetzt kein Traum, Alter!“

Ich, noch in FlipFlops, komme als Letzte ums Haus herum geschlappt und im Lichtschein des Küchenlichtes sehe ich, dass an unserem Baum im Garten… ein Baumhaus hängt!

Und zwar nicht so ein schiefes, morsches Holzteil mit vier Brettern und acht Nägeln, sondern da oben hängt ein Ding, das locker als Designer-Wohnzimmer durchgehen kann.

Meine Schwester hockte gackernd hinter der Hecke und filmte unseren Auftritt – daher weiß ich auch genau, dass Liam wirklich so ausgeflippt ist – und auf der Aufnahme hört man dann auch irgendwann meinen Mann und mich. „Das glaub‘ ich jetzt nicht. Das glaub‘ ich jetzt nicht!!“

*****

Wir hatten uns so darauf gefreut, Jaris Blick zu sehen, wenn er sein Zuhause wieder sah. Das Unwohl-sein im Urlaub hatten wir gespürt und nun wollte ich das Wiedererkennen auch feiern. Gerade bei den Kindern so im Alter von 1 oder 2 fand ich es immer so besonders, das Nachhausekommen zu beobachten.
Und Jari hat es genossen! Natürlich. An allen Tagen seitdem sitzt er eigentlich zufrieden in irgendeiner vertrauten Ecke, klopft mit dem Schuhlöffel auf die unterste Treppenstufe, schmeißt kleine  Gummiwürfel und krabbelt ihnen hinterher oder packt seine Holzbausteine aus und ein.

Aber an dem Abend ging das erstmal unter.
Emilian war oben, bevor ich überhaupt „Baumhaus“ sagen konnte – und Liam war zu sehr damit beschäftigt, seine normale Atmung wiederzufinden. Unten am Baumhaus baumelte ganz romantisch eine Strickleiter, die aber (noch) nicht am Boden befestigt war. Liam brauchte ein bißchen Hilfe beim Klettern (Ich versuchte es auch, aber.. lassen wir das.) – und dann waren beide Jungs oben. 

Alles passierte irgendwie gleichzeitig.

Mir war kalt und ich ging rein. Wie im Rausch schlappte ich durch unsere untere Etage – und stellte fest, dass alles, wirklich jeder Raum blitzblank geputzt war!
Auf dem Wohnzimmertisch stand eine Schüssel voller toller Schätze – mit einer Danke-Karte der Schlafgäste.
Der Kühlschrank war voll! (Danke an die Schwiegermama!)
Die Böden glänzten.
Die Bäder waren geputzt.
Überhaupt funktionierten auch plötzlich Dinge wieder, deren Reparatur wir, naja.. nicht an oberster Stelle auf der Liste hatten.
Und dann dieses Baumhaus…

Irgendwann kamen die aufgedrehten Kinder rein, die wir diesmal nicht ruhig halten mussten und wir trafen uns alle am Wohnzimmertisch, um über die Sushi herzufallen.

*****

Stück für Stück erfuhren wir, was also in den vergangenen Wochen passiert war:

Es ist ja so, dass dieser Baum sich schon sehr für ein Baumhaus anbot. Und wir, mit unseren drei Söhnen, hatten gerade im letzten Sommer natürlich immer mal wieder darüber nachgedacht.
Aber Zeit und Geld… ihr kennt das.

Mein Vater, ein Konstruktionskünstler, sagte mal sowas wie, .. er hätte da schon eine Idee.. und man könnte das so und so machen… ihr müsstet nur das Holz mal besorgen… vielleicht mal zu den Geburtstagen oder so.

Und dabei war es geblieben. Dachten wir.
Bis wir aus einem zweiwöchigem Urlaub kamen und das Ding plötzlich da ist. Als Weihnachtsgeschenk für die Jungs.

Meine lieben Eltern hatten das alles lange und in aller Heimlichkeit geplant! Und wenn mein Vater irgendetwas plant, richtig mit Zahlen und Skizzen und so, dann wird das was!
Schon vor unserem Urlaub wurde der Garten und der Baum vermessen. Das waren die Besuche, bei denen wir nicht da waren und ich dachte, wir hätten uns verpasst und ich mich fragte: Warum kommen sie auf gut Glück vorbei und fragen uns nicht vorher, ob wir da sind?

Fast genau am Tag unserer Abreise haben sie begonnen – und sind bis jetzt nicht fertig geworden, wie sie sagen. Obwohl ich das schon ziemlich perfekt finde.

Mein Bruder war dabei – und während er und unser Papa da so ein geräumiges Ding samt Dach und kleinem Balkon in 2m Höhe an den Baum werkelten, hatten Mama und die Schwägerin scheinbar etwas Langeweile und putzten unser Haus.
Und ich dachte immer, mich kann man nicht überraschen…

Diesmal ahnten wir gar nichts. Nichts!
Es war nicht eine von diesen Überraschungen, wo alle Bescheid wussten und für die Kinder aber so taten, als würden sie totaaal überrascht sein.
Diesmal war alles echt.
Und Liams Schreie sprechen für sich.

*****

Das Baumhaus war am Montag scheinbar das Gesprächsthema in Schule und Kita, denn seit dem hatten wir fast ununterbrochen Gäste allen Alters zu Besuch, die sich überzeugen wollten, ob es stimmte, was die Kinder da erzählten.
„Und ihr habt wirklich nichts gewusst???“
Emilian hat am Montag morgen kurz nach 7:00 Uhr im Baumhaus gefrühstückt, die Jungs haben sich ein Korb am Seil als Transportmittel gebastelt und wäre es nicht gerade so kalt, hätten die Kinder längst da oben übernachtet.

Obwohl inzwischen eine richtige Leiter am Baum lehnt, habe ich es bis jetzt noch nicht nach oben geschafft… Das werde ich morgen nachholen.
Und ich träume schon von einer langen Wäscheleine oder Lichterkette zum Schlafzimmerfenster, von lauschigen Wein-Abenden oder abenteuerlichen Übernachtungen, von Lese-Nachmittagen und Kaffe-Pausen… in unserem Baumhaus!

*****

Meine Eltern,
ich weiß, dass ihr das lest.
Ihr seid verrückt!
Danke!!!
Ihr habt uns so überrascht und so glücklich gemacht. Die drei, oder wahrscheinlich alle fünf Enkelsöhne, werden lange, lange Freude an diesem „Abenteuerzimmer“ haben und dort geheime Gespräche führen, Hausaufgaben machen, Streiche aushecken, über Witze gackern, Eichhörnchen beobachten, Tannenzapfen runterwerfen, Eis essen und sich so groß und frei fühlen.
Danke!

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Herbstferien auf Korsika

Die erste Alltagswelle hat uns, ohne vorher zu fragen, schon wieder überrollt.. nicht mit sich gerissen, aber überrollt.

Hausaufgaben, früh aufstehen, Gespräche mit Erziehern, last minute Einkäufe, Kuchen backen, Schnupper-Kurs, Kindergeburtstag, Verabredungen, Telefonate, kurzzeitig kein warmes Wasser im Haus (wo wir doch alle so frieren), Wäsche waschen, Wäsche in der Waschmaschine vergessen, Wäsche irgendwann aufhängen, Wäscheberge im Schlafzimmer.. und neue Wäsche, Sommersachen endgültig wegpacken, Sand vorher rausschütteln, Weihnachtskisten anlächeln und flüstern „Bald!“, dicke Jacken suchen, den Kindern 10x am Tag sagen: „Zieht euch eine Jacke an… noch eine… wir sind nicht mehr in Korsika!“, Kinderzimmer aufräumen, Geld für die Kita, Geld für die Schule, Windeleimer leeren … und noch eine Waschmaschine anschmeißen.

Bevor von der Wärme und Schönheit und Entspannung und Freude des Urlaubs nicht mehr viel da ist, möchte ich mit euch in Erinnerungen schwelgen.

*****

Es war so ein schöner Familienurlaub.
Lange hatten wir keinen richtigen Urlaub mehr gemacht. Eigentlich noch nie zu fünft und eigentlich noch nie so richtig weit weg!

Und wir sind so glücklich, dass wir uns im April relativ schnell dafür entschieden haben. Diese Vorfreude auf Korsika hat uns über den Berliner „Sommer“, über die lange Zeit ohne Papa, über die Sehnsucht nach Kalifornien und über noch so manche Sorge hinweg getröstet.

Und das Warten und Planen und mutig entscheiden hat sich gelohnt! So sehr, dass wir jetzt schon genau wissen, wo wir (dann mit zwei Schulkindern) in den Herbstferien 2018 sein werden…

*****

Das Packen und Planen war herausfordernd.
Wir wussten nicht genau, was uns erwartet.
Wir wussten nicht genau, wie das Wetter wird.
Wir wussten nicht genau, wie die lange Zeit im Auto wird.
Wir wussten nicht, welche Gegend uns erwartet.

Und dann haben wir das Auto voll gepackt und sind losgefahren – Freitag 14:00 Uhr nach Schulschluss. Die Strassen waren frei, die Kinder waren beschäftigt (später mehr dazu) mit ihren Reisebeuteln, wir hatten gute Laune und kamen schneller voran, als geplant.
Mein Mann fuhr die ganze Zeit, ich unterhielt die Jungs, wir machten ein paar Pausen und Punkt 20:00 Uhr hielten wir bei unseren Freunden in Schwäbisch Gmünd. Kurz hatten wir Mühe, die endlich frei gelassenen Kinder nicht das ganze verschlafene Örtchen aufscheuchen zu lassen – aber dann fielen wir bald müde in tolle weiche Betten.

Eine Stunde früher als geplant, kurz nach 5:00 Uhr, schlichen wir uns voller Aufregung und Vorfreude ins Auto und starteten in Richtung Frankreich. Ich las „Die drei ???“ vor, wir schliefen, knabberten Snacks und kamen gut voran. Ich löste meinen Mann ab, aber der enge Platz zwischen den Kindern war eindeutig besser für mich, und der Fahrersitz eindeutig besser für ihn.

Wir sahen uns Lyon an, tuckerten langsam durch die Innenstadt und ließen uns vom ersten französischem Flair berieseln. An Marseille vorbei zog sich die Strecke bis Toulon dann noch, aber überpünktlich erreichten wir gegen 19:30 Uhr den Corsica Ferries Hafen und warteten in der Schlange, bis es soweit war.

Die Kinder stiegen schon mit Papa aus, fanden eine Toilette, fotografierten Palmen und riesige Fähren. Es war dunkel, windig, aber angenehm warm.

In langen Reihen und zackig angeführt fand dann jedes der vielen Autos bald einen Parkplatz. Wir hatten natürlich das Zeug für die Übernachtung nicht extra gepackt und nahmen also nur, was wir finden und tragen konnten. Während der Überfahrt dürfen die Parkplätze nicht betreten werden.
Wir alle waren so müde und kaputt. In einer kleinen, engen Kabine klappten wir zu den zwei Betten noch zwei weitere aus der Wand, jubelten, als wir Toilette und Dusche sahen und fielen wieder in ein weiches Bett. Der Geruch von den benutzten Socken war genauso schlecht auszuhalten, wie das Geschaukel des Schiffes. Aber wir waren müde genug..

Jari hatte aus Deutschland einen Husten mitgebracht und schlief nach einem warmen Fläschchen genauso schnell ein wie wir alle.

Viel zu früh wurden wir vom Klopfen an der Tür und vielen lauten französischen Durchsagen geweckt. Die Überfahrt hatte 6 Stunden gedauert und wir waren so froh über unsere Kabine. Das war nämlich nicht Pflicht, bzw. musste extra gebucht werden. Und ihr könnt euch nicht vorstellen, wo überall Menschen ohne Kabine übernachtet hatten..

Schon gegen 7:30 Uhr rollten wir in Bastia auf Korsika von der Fähre. Wir waren so müde, aber dem Ziel sehr nahe. Und der Sonnenaufgang hinter Palmen, am Sonntag Morgen über dem Mittelmeer füllte unsere Herzen und gab die letzte Energie.

Über Serpentinen, durch verschlafene Städtchen, an beeindruckenden Bergen vorbei und mit tollem Ausblick führte uns der Weg nach Calvi, wo wir gegen 9:00 Uhr endlich ankamen!
Die Freude war groß!

Es war so sonnig und so warm – und sehr windig. Das Meer war direkt hinter unserer Ferienanlage. Flach und türkis-blau! Das Apartment mit schönen hellen Zimmern und großer Terrasse gefiel uns so gut.

In der deutschen Ferienanlage wurden wir freundlich begrüßt und bekamen erste Infos. Die Supermärkte hatten bis 12:30 Uhr geöffnet und so gab es gleich den ersten Großeinkauf.
Und danach ließen wir uns alle in Ruhe ankommen…

*****

Besonders Jari (der am Samstag 9 Monate alt geworden war) brauchte lange, um in den neuen Räumen und in dem neuen Klima anzukommen. Ich schrieb ja kurz von unserem Krankenhaus-Besuch. Er schlief viel, war anhänglich und kein bißchen der Jari, den wir so von zuhause kannten.

Mein Gefühl sagte mir, dass der Arzt im Krankenhaus nicht ganz mit seiner Diagnose „Einfache Erkältung“ getroffen haben konnte. Trotz der ganzen neuen Medizin wurde ich nicht ruhiger. Ich telefonierte und googelte und fand einen deutsch-sprachigen Arzt in Fußnähe!

Nach einer abenteuerlichen Wartezeit in einem abenteuerlichen Wartezimmer sagte mir der französische Arzt in seinem abenteuerlichen Praxisraum mit ernsten Blicken und schlechtem deutsch, dass mein Baby eine Bronchitis hat.

Ich schluckte und nickte, bekam einen Zettel, der wohl ein Rezept für Antibiotika und Kortison war. Ich schluckte nochmal, als ich weiter unten einen Geldbetrag erkannte, bezahlte, bedankte mich und verließ die Praxis.
Ich entschied mich, mit dem Googlen aufzuhören und dem Mann zu vertrauen.
Dem Erlkönig gleich trug ich mein krankes Kind durch Hitze und Wind auf dem Arm und ging ein paar Straßen weiter in eine Apotheke. Dort traf ich die anderen drei, wir bekamen die Medizin und in schlechtem Englisch ein paar gute Anweisungen.
Und das war’s.
Und es war gut.
Nach ein paar Tagen hatten wir unser fröhliches, quietschendes, juchzendes und hungriges Baby wieder.

*****

Der Wind hörte am Ende des ersten Tages auf und es folgten 12 wunderschöne warme sonnige Tage.
Weil Jari Ruhe brauchte und wir alle das Auto nicht mehr sehen konnten, verbrachten wir die Tage der ersten Woche auf der Terrasse oder einer von uns mit Emilian und Liam am Meer.

Wir schliefen in der Siesta in Badekleidung auf Liegestühlen ein. Wir entdeckten Supermärkte und französische Spezialitäten. Wir erkundeten die Stadt, den Hafen, den Strand und die Nachbarschaft.

Wir hüpften über die Wellen, bauten Kleckerburgen, fingen Seeigel und Krabben und Muscheln, bestaunten sie und ließen sie wieder frei. Wir fanden Quallen, Seesterne und einen Oktopus und machten Fotos mit einer Unterwasserkamera. (Wenn die Fotos entwickelt sind, zeige ich sie euch.)

Wir staunten über die Inselbahn, Löschflugzeuge, Fallschirmspringer und Segelboote.

Wir genossen die wunderschöne Aussicht. Wir fanden Eisläden, aßen Croissants und Crepes und tranken französischen Wein. Wir fanden Internetcafés und schickten Bilder nachhause.

Eine andere Welt. Ich sitze hier in eine Decke gehüllt auf der Couch, die Heizung geht wieder und ich habe einen Schal um den Hals.. eine andere Welt.

*****

Teilweise war die Saison auf der Insel in einigen Geschäften oder Dörfern schon beendet, teilweise hatten wir echt keine Lust auf diese Serpentinen. Ein paar Ausflüge mit dem Auto konnten wir aber schaffen –  die Liste für nächstes Jahr gibt es trotzdem schon.

Wir sahen uns die Klippen in Lumio auf der anderen Seite der Bucht an.

Wir fuhren nach Piana ins Fangotal und fanden ein ausgetrocknetes Flussbett statt eines kühles Gebirgsflusses.
In der Hauptstadt Ajaccio besuchten wir einen Schildkröten Zoo.

Wir entdeckten unzählige tolle Kletterfelsen, Aussichtsplätze, Strände und Städtchen.

***

Unsere Tage begannen mit einem gemeinsamen Frühstück, wir aßen zusammen Mittag und Abendessen. Die Jungs verschwanden gern mal zu zweit ans Meer oder zogen sich einzeln zum Spielen zurück, aber viele Spaziergänge und Strandwanderungen unternahmen wir zu fünft.

Mein Mann hatte sich Bücher mitgenommen und las viel. Jari hüpfte in seinem Reisebettchen und ich lag in der Sonne oder saß mit den Jungs am Strand. Nach einer kurzen Gewöhnungszeit an krümeligen Sand und lauten Wellen genoß auch Jari die Zeit am Strand und konnte kurz vor der Abfahrt sogar die Füße und den Popo ins Meer halten.

Weil wir zuhause niemals fernsehen, waren die KIKA-Abende auch eine ganz besondere Urlaubserinnerung. Wir lachten uns kaputt über „Tom&Jerry“ oder „Der Grizzly und die Lemminge“.
Wir lernten zusammen bei „Wissen macht Ah!“ und den Kinder-Nachrichten bei „Logo“ und wir liebten die Reise zweier deutscher Jugendliche durch Amerika bei „Das erste Mal USA!“.

Vom Reformationsfest, von Halloween, von Geschehnissen in Deutschland und der Welt bekamen wir kaum etwas mit.

Wir alle haben unsere Sonnentanks gefüllt.
Wir haben die Freiheit und Freizeit genossen. Unendliche Weiten am Strand und in den Bergen. Platz zum Rennen. Wärme. Tage, die ohne einen Wecker, ohne Schulklingeln und Blicke auf die Uhr vor sich hin plätschern…

Findet Liam!

***

Auch die Rückfahrt verlief gut und ohne große Zwischenfälle. Natürlich fiel uns der Abschied schwerer und es gab etwas weniger Geduld und gute Laune.

Wir nahmen die Fähre am Freitag Abend und wurden am nächsten Tag in Nizza geweckt. Dieser Umweg hatte einen besonderen Grund: Vor 10 Jahren begann unsere gemeinsame Zeit mit der Hochzeitsreise in Cannes.
Und so fuhren wir, diesmal zu fünft, in diese Stadt und machten ein Foto vor „unserem“ Hotel und genoßen diese Erinnerung und den überwältigenden Rückblick auf die letzten 10 Jahre.

Wir frühstückten Croissants, Eclair und das beste Olivenbaguette der Welt an einem französischem Markt, während die Stadt gerade erwachte.

Von Frankreich über Monaco, Italien, der Schweiz und Österreich ging der Weg nach Deutschland und wieder kamen wir genau 20:00 Uhr am Samstag Abend bei unseren Freunden in Schwäbisch Gmünd an.

Wieder waren die Kinder kaum zu beruhigen, aber jetzt teilten wir Urlaubserlebnisse, sahen Fotos an, aßen zusammen und es war, als wären wir kaum weg gewesen.

Nach einem schönen Frühstück machten wir uns am Sonntag um 10:00 Uhr auf den Weg Richtung Berlin.
Das war der letzte und schwerste Teil der Reise.
Es wurde kälter, langweiliger, dunkler, nasser. Es gab mehr „Wann sind wir endlich da?“, „Mama, mein Popo klebt!“ und „Ich will jetzt nicht mehr so lange fahren.“ Der Alltag, der nächste Schultag und die oben beschriebene Welle rückten immer näher.

Die Kinder quengelten mehr, die Snacks waren uninteressant und auch Jari drehte und wendete sich jammernd, wenn wir ihn nach einer Pause wieder anschnallen mussten.
Das erste deutsche McDonalds nutzen wir für WLAN und um endlich neue Hörspiele und Filme auf sämtliche Endgeräte zu laden. Jedes Kind hatte eigene Kopfhörer und so verging die Zeit bis Berlin doch.

In völliger Dunkelheit, in Regen und Kälte kamen wir nach 17 Tagen wieder zuhause an. Ohne Unfall, Spucktüten, Krisen oder lange Staus haben wir die Hin- und Rückfahrt richtig gut überstanden.

Zuhause wartete eine große Überraschung auf uns, die fast die Erlebnisse des Urlaubs übertönte… aber davon schreibe ich euch im nächsten Eintrag. Bald! Versprochen!

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Hallo November!

Hier fühlt sich überhaupt gar nichts nach November an, und ich muss erst in unseren Terminkalender gucken, um zu sehen, was uns in diesem Monat erwartet.

Noch sind wir im Hier und Jetzt.
Und das ist Sommer.

Es wird gerade auch hier kühler und wir freuen uns, dass wir zwei letzte schöne Sommerwochen auf Korsika verbringen konnten.

Im November werde ich …

… meine Füße ins Meer und mein Gesicht in die Sonne halten.
… Sand aus unserer Kleidung schütteln und die Koffer packen.
… letzte Mitbringsel kaufen.
… mich von Calvi verabschieden.
… eine Nacht auf der Fähre verbringen.
… nach 10 Jahren den Ort unserer Hochzeitsreise wieder besuchen.
… auf der Fahrt noch einmal viel gute Laune und Essen und Spiele und Süßigkeiten verteilen.
… viele Stunden später in Berlin ankommen.
… mich über unser Zuhause und viel Platz und Alltag und WLAN freuen.
… die Sommerschuhe auf den Dachboden bringen und die Weihnachtskisten herunter holen.
… frieren.
… Tee trinken und Freunde treffen.
… Laub harken.
… unser Baby in der Kirche segnen lassen.
… zwischen Kita und Schule hin- und her eilen.
… Fotos von Korsika ansehen.
… Laternen basteln.
… über Weihnachtsgeschenke nachdenken.
… mit den Kindern „Vaiana“ und „Sing!“ sehen.
… Plätzchen backen.
… bei MOPS „Erste Hilfe für Babys“ lernen.
… vielleicht zum Friseur gehen.
… Pentatonix Weihnachtsmusik hören.
… die Adventskalender füllen.

Also, es ist sehr seltsam, hier im Bikini und Sonnenschein zu sitzen und über Weihnachten nachzudenken. Wirklich.

Und deswegen werde ich jetzt mit dem Kopf auf der Insel bleiben und noch nicht an zuhause denken.

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