WMDEDGT – 8

05. August 2026

Am 5. eines Monats erzähle ich normalerweise, was wir so den ganzen Tag gemacht haben.
Falls jemand fragt:
„Was macht du eigentlich den ganzen Tag?“

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Wir sind absolut mitten in den Ferien und genießen den Sommer. Daher kommt heute auch nur ein kurzer Bericht von mir.

Wir werden in den frühen Morgenstunden von heftigem Regen und Gewitter geweckt. Das sind mir die liebsten Sommertage – tagsüber schön warm und nachts regnet es.

Der Mann steht auf und macht sich zum Sport fertig. Als wir noch oben sind, ruft es kurz vor 8 Uhr „Tschüß!“ von unten. Der Große bricht zum Sommercamp auf. Ein bißchen fühle ich mich schlecht, dass ich ihn nicht ordentlich verabschiede. Er wird ungefähr 2 Wochen unterwegs sein. Erst als Mitarbeiter, dann als Teilnehmer. Aber ich weiß, dass es ihm nicht zu wichtig ist und bin auch dankbar, dass er sich mit Packen und Gepäck und Frühstück völlig selbständig und leise fertig gemacht hat.

Die Kleine ruft nach ihrem Kakao und will, dass ich ein Buch vorlese. Es ist ihr völlig egal, dass meine Augen eigentlich noch zu sind.. Irgendwann hilft es nichts und wir stehen auf.

Sie frühstückt mit dem Bruder, (ich habe Fastentag) ich wasche meine Haare und als der Mann nachhause kommt, fahre ich mit der Tochter zu einer Freundin. Der kleine Bruder bleibt bei Papa. Der Mittlere ist auch schon für 2 Wochen auf einem anderen Sommer-Festival.

Ich fahre ca. 35 min. zu meiner Freundin und höre unterwegs ungefähr 6 mal „Bobo Siebenschläfer will jetzt spielen“. Aber die Kleine liebt es – und es gibt Schlimmeres.

Bei meiner Freundin genießen wir einen wunderschönen ruhigen heißen Vormittag mit unseren drei Kindern. Wir reden und schauen den Kindern beim Spielen zu. Ich bewundere ihre Ruhe mit den kleinen Kindern – bin etwas wehmütig, dass diese Phase bei uns vorbei ist, bin aber auch dankbar für das Leben mit großen Teenagern und der anderen Phase!

Punkt 15 Uhr bin ich wieder zuhause. Die Kleine hat perfekt im Auto den Mittagsschlaf gemacht. Der Sohn hat einen Freund zu Besuch. Wir ruhen uns aus, die Tochter darf ein Eis essen, ich mache eine Waschmaschine an. Immer wieder genieße ich die Momente, in denen ich mich einfach hinsetzen und lesen kann!

Wir ändern im Wohnzimmer gerade alle Möbel von schwarz zu weiß. Das Projekt geht schon einige Monate. Zuletzt blieben noch die 6 Stühle und der Tisch übrig. Ich bin die alten Schränke kaum losgeworden und habe mich aber geweigert, die Stühle + Tisch wegzuwerfen und neu zu kaufen. So schlecht sind sie nämlich noch nicht. Nach langer Überlegung und einigen Tipps haben wir vor ein paar Tagen relativ spontan ein Spray gekauft und färben die Stühle nun nach und nach weiß. Das klappt gut!

Der Mann schleift heute drei weitere Stühle ab, die ich dann bespraye. Er geht mit den beiden Jungs angeln und ich mache so lange weiter, bis es im Garten zu sehr stinkt. Die Kleine möchte schaukeln und ich setze mich mit einem Buch neben die Schaukel.

Später lackiere ich mir meine Fußnägel – die Tochter schaut erst drinnen Bücher an, kommt dann dazu und möchte auch. Zum ersten Mal tupfe ich ihr ganz kleine rote Farbpunkte auf die Zehnägel. Ein besonderer Mama-Moment!

Die Männer kommen wieder. Der Freund wird abgeholt. Ich mache mich fertig, um zu einer Freundin zu fahren. Da fällt mir die Wäsche wieder ein. Schnell sortiere ich nach „Trockner“ und „Wäscheständer“ und bitte den Sohn, die Wäsche aufzuhängen.

Mit der Freundin schaue ich im wunderbar klimatisierten Wohnzimmer einen Film an und wir quatschen eine Weile. Als der Mann schreibt, dass die Tochter langsam nach Mama fragt, setze ich mich schnell aufs Fahrrad und bin 22 Uhr wieder zuhause. Manchmal schläft sie gut mit Papa ein.. heute nicht so.

Was für ein schöner Sommertag!

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