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1000 Fragen an dich – Teil 16

Ich muss die ruhigen Minuten nehmen, wie sie kommen. Auch, wenn das heißt: Zwei Blogeinträge an einem Tag.

Unser Auto ist noch immer in der Werkstatt und ich bin heute schon so viel gelaufen. Bevor ich nachher wieder 2 km spaziere, um Emilian von einem Kindergeburtstag abzuholen und dann wieder 2 km mit ihm zurück laufe, sitze ich also hier mit einem Cappuchino auf der Couch und beantworte die nächsten Fragen. Auf die habe ich mich ja gefreut. Mal sehen, wonach mir heute ist…

301. Worin bist du ein Naturtalent?
Ich kann innerhalb kürzester Zeit Partys oder spontane Treffen mit Freunden planen und durchführen. Ich kann Menschen vernetzen. Ich kann meine Küche aufräumen, wie sonst keiner. Ich kann gleichzeitig mit mehreren Menschen reden und schreiben. Ich kann sowieso gut mehrere Dinge gleichzeitig machen. Ich kann blitzschnell Kinderzimmer aufräumen. (Das wissen meine Kinder leider schon) Ich kann guten Cheesecake und andere Leckereien backen. Ich habe sehr viel Geduld und Nerven für meine Jungs. (Ist es ein Naturtalent, Mutter zu sein?) Ich kann lange ruhig bleiben und viel Stress aushalten.. beim Auto fahren, wenn das Geld knapp wird, wenn mein Mann lange weg ist, wenn es Wartezeiten beim Arzt gibt, wenn viele Kinder durch mein Haus toben. Ich habe einen großen Glauben, dass alles gut wird!

302. Welche Person um dich herum hat sich in letzter Zeit zum positiven verändert?
Oh, da fallen mir viele ein. Ein paar Freundinnen, mit denen ich zusammen unterwegs bin. Erst Monate oder schon Jahre. Es ist schön, den Weg gemeinsam zu gehen!

303. In welcher Situation warst du unfair?
Ach, da fällt mir genug ein. Mit einem Schulkind, einem Vorschulkind und einem Kleinkind finde ich es schwer, fair zu sein. Wer darf als Erster? Wer darf mehr? Wer darf was? Wer hatte noch nicht? Und warum? Und ich hatte noch nie! Und das ist so unfair, Mama!

304. Fühlst du dich fit?
Direkt nach meinem Sportprogramm habe ich mich sportlich und ausgepowert gefühlt, aber nicht direkt fit. Dann hab ich nach so ein paar Tagen oder Wochen? Pause mit der nächsten DVD angefangen und war erschrocken, wie un-fit ich bin! Diese 30 Tage sind eben nach den 30 Tagen vorbei. Bumms. Jetzt habe ich zum Geburtstag die dritte DVD geschenkt bekommen und ich hab wirklich Lust darauf. Aber.. man muss es auch machen, ne? 😉
Um die Frage mal direkt zu beantworten:
Ich fühle mich gut und habe keine Schmerzen, ich schaffe das, was ich schaffen muss. Aber mehr geht immer.

305. Sind deine finanziellen Angelegenheiten gut geregelt?
Ähm. Die „Angelegenheiten“ die wir haben, sind geregelt. Haha. Aber das sind nicht viele. Ich sage mal: Es ist kompliziert.

306. Von welchem Buch warst du enttäuscht?
Ich muss sofort an Filme denken, von denen ich enttäuscht war, nachdem ich auch das Buch gelesen habe. Es gab Bücher, mit denen ich mich echt schwer getan habe. Gerade fällt mir keins ein.

307. Welchen Grund hatte dein letzter Umzug?
Der letzte halbe Umzug war im März 2015 von Kalifornien zurück nach Berlin. Damals habe ich mich so nach Berlin gesehnt. Heute frage ich mich, warum wir jemals zurück gekommen sind. Naja. So ist es.
Der letzte richtige Umzug war im Februar 2012 von unserer kleinen schönen Wohnung in Hohenschönhausen in unser Häuschen hier im Süden Berlins.

308. Neigst du zum Schwarz-Weiss-Denken?
Nein. Ein bißchen denke ich wohl rosa. Alles wird gut.

309. Was fühlst du, wenn du verliebt bist?
Meine Augen leuchten, ohne dass ich was dafür tun muss. In mir kribbelt es und ich hab das Gefühl, ich könnte vor Freude platzen. Manchmal muss ich quietschen. Die Sekunden, bevor ich meinen Mann (oder die Kinder auch) nach ein paar Tagen oder Stunden wiedersehe, sind so aufregend und vergehen viel zu langsam.

310. Gehört es zum geselligen Beisammensein, viel zu essen und zu trinken?
Viel würde ich nicht sagen. Isst man nicht immer zu viel?
Aber hier und da leckere Snacks und guter Wein oder Saft oder das Lieblingsbier (Hallo K.!) oder Cocktails – hach, das macht das Leben doch schöner! Ich bin fasziniert, wie glücklich man Freunde mit gutem, selbstgemachten Essen machen kann!

311. Welche Dinge stehen noch auf deiner to-do-Liste?
Warum steht da „noch“? Soll das heißen, ich bin bald fertig?
Also seit langer Zeit steht da „Fotobücher“. Ich hab für jedes Jahr ein Fotobuch für die Kinder gemacht. Anfangs für jeden eins und dann ab 2015 eins für beide. Und 2016 und 2017 fehlen mir inzwischen. Und ich werde. das. nicht. von. der. Liste. streichen!!! Und wenn ich auf eine Nacht verzichten muss! (Im Moment scheitert es daran, dass ich Flickr nicht mit dem Cewe-Fotoprogramm verbinden kann, falls jemand Ahnung hat.)
Und sonst steht da „Doula Bücher lesen“, „Blogeinträge veröffentlichen“, „Flohmarkt vorbereiten“, „Garten“, „Kinderkleidung sortieren“ und immer sowas.

312. Hegst du oft Zweifel?
Immer weniger.

313. Womit bist du unzufrieden?
Mit einigen Teilen meines Körpers, die durch die Kinder wohl für immer eben so aussehen. Mit unserer finanziellen Situation und dem Druck für meinen Mann. Manchmal mit dem Wetter. Manchmal mit der Frechheit meiner Kinder. Mit zu vollen Kinderzimmern. Mit zu wenig Zeit für mich, für uns haben.
Aber das soll nicht im Vordergrund stehen. Ihr kennt das.

314. Mit welchem Gefühl besteigst du ein Flugzeug?
Bevor ich einen Flug buche, mache ich mir viele, viele Gedanken und rechne fast damit, dass ich abstürze. Aber wenn ich dann einsteige, gewinnt die Spannung und Vorfreude und die Abenteuerlust. Ich bin nicht oft geflogen, aber ich mag es gerne.

315. Gilt für dich die Redensart „Eine Hand wäscht die andere“?
Nein. Ich finde es eher anstrengend, immer darauf zu achten, wer mit Bezahlen oder Beschenken dran ist. Ganz nach Gefühl. Ich gebe gerne. Dann kann ich auch Hilfe annehmen, wenn ich mal nicht geben kann.

316. Bist du schon mal schikaniert worden?
Ja, in Schulzeiten. Und generell fühle ich mich als Frau und Erzieherin und Hausfrau und Mutter auch schon manchmal schikaniert. Aber das ist eine andere Geschichte.

317. Wie spontan bist du?
Ziemlich.

318. Unterstützt du bestimmte Menschen bedingungslos?
Ja. Passend auch zu Frage 315. Warum nicht?

319. In welcher Angelegenheit hast du Schuldgefühle?
Wenn ich das Gefühl habe, enge Freunde enttäuscht zu haben oder ihnen nicht gerecht werden kann.

320. Wie viele Jahre schon dauert deine längste Freundschaft?
Wir haben gerade letztens festgestellt: 16 oder 17 Jahre. Mehr als unser halbes Leben! Und eigentlich ohne Pause. Haach <3

 

Nutzt den Abend,  um meine anderen Antworten zu lesen. Viel Spaß!

Teil 1

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Teil 2
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Teil 3
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Teil 4
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Teil 5
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Teil 6
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Teil 7
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Teil 13
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Szenen aus unserem Alltag

Vor ein paar Stunden noch hätte ich euch jetzt locker und beschwingt ein paar Alltagskracher aufschreiben können und euch auf den neuesten Stand gebracht. Ich hätte dankbar geschrieben, dass wir alle seit so langer Zeit gesund sind und -natürlich- wie sehr ich mich auf den Frühling freue.

Und jetzt, fast über Nacht, hat unser kleinstes Baby plötzlich hohes Fieber und eine Bronchitis bekommen. Wieder. Es hat knallrote Wangen, es winselt und jammert und glüht und liegt rum. Gar nicht der Jari, den wir kennen und von dem ich euch gleich ein paar lustige Geschichten erzähle. Aber wer weiß, ob die Tage wieder einen Schub mit sich bringen und er nach der Krankheit vielleicht gar nicht mehr so klein, sondern schon wieder ein bißchen gewachsen ist…

Es ist unglaublich, wie sehr sich der Alltag mit gesunden Kindern zum Alltag mit kranken Kindern unterscheidet.
Obwohl mein Mann gestern fast den ganzen Tag helfen konnte, bin ich hier zwischen zwei Wäscheständern, wichtigen Formularen, vorpubertierenden geburtsagsaufgeregten Jungs, Dreck auf dem Boden, einer vollen Spülmaschine, einer vollen Spüle, großer Müdigkeit und dem kranken Baby fast verzweifelt.
Und ich dachte mir: Was mache ich hier eigentlich? Wie fremdbestimmt kann man sein? Ist es denn möglich, dass ich mir vor 8:00 Uhr vornehme, mir die Hände einzucremen (dass man sich sowas vornehmen muss!) und das erst nach 21:00 Uhr tue?

So habe ich lange nicht gedacht und wieder bin ich froh, dass wir gerade nicht drei kleine Kinder, sondern zwei große und ein kleines haben. Denn wir anderen vier sind gesund und kämpfen und hoffen und beten für Gesundheit. Bitte nicht jetzt. Nicht im März und nicht vor der Geburtstagswelle.

Unsere letzten Tage und Wochen waren voll von schönen Zeiten und spontanen Abenteuern. Und deshalb kann ich jetzt das an-zuhause-gebunden-sein auch aushalten und die dreckigen Fenster und die wirren Beete sein lassen. Mein Küchentisch sorgt in der Zeit für Farbe.

 

* Die neuen Kinderzimmer der Jungs sind nun schon fast einen Monat da. Nach der ersten großen Freude und dem vielen Besuch, der eingeladen wurde, mussten aber auch Regeln erstellt werden. Wer darf in welches Zimmer? Wann? Und warum nicht? Und wenn ich meine Regeln durchsetzen will, sollte ich die von meinem Bruder vielleicht auch einhalten.
Es wurden Möbel umgeräumt und Spielzeuge getauscht. Anfangs konnten wir gut sehen, dass Emilian fleißiger aufräumt. Das hat Liam dann so beschäftigt, dass er sein Zimmer fast in ein Museum verwandelte, in dem nichts an falscher Stelle stand und auch nichts berührt werden durfte. Jetzt hat sich das ein bißchen beruhigt und an jedem Abend sind beide Zimmer ähnlich unaufgeräumt.
Angesichts der vielen Spielzeuge und der anstehenden Geburtstage weiß ich auch nicht, wie sich das ändern soll. Aber vielleicht muss es das auch nicht. Es sind doch Jungs-Zimmer. Im Sommer probieren wir zum ersten Mal einen Flohmarkt aus, bis dahin ist es eben etwas voller.

 

* In Teil 7 der 1000 Fragen hatte ich erwähnt, dass Paddy Kelly mein großer Schwarm war. Nie hätte ich gedacht, dass ich jetzt hier über die Kelly Family schreibe. Aber ich muss.
Am Freitag Morgen schrieb mir meine Freundin, sie hätte eine Karte für das Comeback-Konzert in der Mercedes Benz Arena – und sie hätte sofort an mich gedacht. Ich hab eine Sekunde überlegt.. und dann wusste ich, dass ich nachts bei Minus-Graden nicht an der Frankfurter Allee umherirren wollte. Ausserdem sollte an dem Abend ein Männer-Sauna-Abend stattfinden, zu dem mein Mann unbedingt gehen wollte. Also sagte ich ab. Ich kam dann nachhause und erzählte meinem Mann davon. Und was sagte er? „Marit, du musst dahin! Ich seh doch in deinen Augen, wie sehr du dir das wünschst!“
Genau, so einer ist das.
Mir fiel dann auch ein, dass ich im letzten Jahr die Werbung zu diesem Konzert gesehen hatte. Ich schrieb damals sofort meiner Mutter, wie cool es doch wäre, zusammen mit meiner Schwester dahin zu gehen. Und sie schrieb: Alles ausverkauft. Und damit hatte sich das damals erledigt. Und jetzt, ein paar Stunden vor dem Konzert wurde mir diese Karte angeboten!
Ich schrieb meiner Freundin, die Karte war noch da und innerhalb weniger Stunden plante ich meinen Konzert-Trip.
Wir trafen uns am S Bhf. Friedrichstrasse, fuhren bis Warschauer Str. und liefen noch ein Stück. Es war nicht zu kalt und die Wartezeiten konnten wir aushalten. Die Fans um uns herum waren original die Kelly-Fans von vor 20 Jahren, kaum jemand war jünger als wir. Ein paar Mamas hatten ihre Töchter dabei. Dazu die Schals mit dem berühmten grün-gelben Schriftzug.. es war schon verrückt.

Meine Freundin hat drei Kinder, ich auch – und es ist schon ein Abenteuer, nebeneinander in der ausverkauften Mercedes Benz Arena zu sitzen und zu wissen, beide Männer haben auf die Sauna verzichtet und sitzen jetzt mit den Kindern zuhause.

Aber als dann das Licht ausging und die Kellys auf die Bühne sprangen, war es, als wäre die Zeit zurückgedreht worden. Es war unglaublich! Die Stimmen sind wie früher! Die Musik.. es spielen ein paar Töne und tausende Frauen wissen, welcher Kelly gleich welches Wort singen wird. Ich erinnerte mich, wie sehr Kelly-Fan ich eigentlich war.
Wir alle sind etwas älter geworden.. die Kellys und wir auch. Man sieht das. Jeder hatte seine Geschichte, seine Familie, seine Dramen, seine Erfolge.
Aber dieses Feeling während des Konzertes war wie früher. Ja, Paddy hat gefehlt, aber ich war so froh, mich für den Abend entschieden zu haben!
Der Weg nachhause war lang und kalt, aber: Es hat sich gelohnt!!

 

* Fast genauso spontan sind wir am Montag zu meinen Eltern gefahren, um aufs Eis zu gehen, wahrscheinlich zum letzten Mal in diesem Winter. In den Nachrichten wurde bereits immer wieder davor gewarnt, aber die Havelwiesen sind riesige flache Pfützen und ein paar Stunden konnten wir mit Freunden auf dem Eis sein. Das Tauen war zu sehen und zu hören und nach jedem Sturz waren die Hosen nass. Aber einfach diese Weite, das Gleiten, die Geräusche, Kaffee und Kekse auf dem Eis.. das sind meine Kindheitserinnerungen und für mich war das ein Mini-Winterurlaub.
Seit gestern Abend schneit es ja hier tatsächlich. Fast wären wir mit dem Schlitten zur Kita gefahren. Für die Kinder freue ich mich über den Schnee.. ich hätte jetzt doch gern etwas mehr Wärme. Vielleicht zu den Geburtstagen? Obwohl.. ich glaub nicht, dass die Jungs schon im Schnee gefeiert haben.

Opa hat die Kinder auf dem Schlitten

Vor ein paar Tagen ohne Tauwetter

Meine wilden Kerle

 

* Jari schnuffelt um mich herum und atmet wie eine Dampflok. Es geht ihm nicht so gut. Aber ich wollte euch von den letzten Wochen mit ihm erzählen. Als nämlich die Jungs Anfang Februar weg waren und wir hier mal schnell drei Zimmer neu gemacht haben, hat er uns scheinbar genau beobachtet. Wie wir Dinge aufheben, wegnehmen und woanders hinlegen. Genau das hat er nämlich seitdem gemacht. Sehr ehrgeizig. Fast so, als hätte er einen Aufräum-Tick. Manchmal konnten wir ihn dabei beobachten. Und wir haben uns kaputt gelacht, wenn er ganz stolz irgendeinen Gegenstand irgendwo abgelegt hat und dann die Hände vor dem Bauch „verschränkt“ und stolz seines Weges zieht.
Er wurde sehr aufmerksam, wenn uns etwas herunterfiel. Dann kam er, hob es auf und legte es ordentlich weg.
Allerdings zog er auch allein los, um „aufzuräumen“. Und dass bei 5 Personen immer etwas auf dem Boden liegt, könnt ihr euch vorstellen. Jari störte das scheinbar. Und so fanden wir eingepackte Spülmaschinen Tabs unten in der Spülmaschine, Unterhosen im Nudel-Fach, Besteck in der Spielekiste, Lego im Bio-Müll.. Wer weiß, ob wir bereits alles Aufgeräumte gefunden haben. Und wer weiß, ob diese Phase nach der Krankheit nicht schon wieder vorbei ist?

 

* Jillian muss auch erwähnt werden.
Anfang Februar habe ich meine 30-Tage-Shred-Challenge beendet. Danach hab ich erstmal überhaupt gar keinen Sport gemacht. Als das schlechte Gewissen lauter wurde und ich wieder Lust und Zeit hatte, bestellte ich mir eine neue DVD. Und die lag dann erstmal rum. Aber dann habe ich sie einfach mal angemacht. Ich kannte bisher nur die Jillian Shred DVD und war gespannt. Die Jungs auch.
Die DVD wurde in einem anderen Studio aufgenommen, die beiden Ladies rechts und links sind nicht mehr Anita und Natalie und auch der Aufbau ist ganz anders. „Bauch Beine Po intensiv“besteht aus sieben Einheiten, die je 6 Minuten lang sind. Sie können nacheinander abgearbeitet oder einzeln als Kapitel ausgewählt werden. Jillian schwört auf Circle Training, es wird also viel wiederholt.

Ich habe alles einmal ausprobiert.
Und wisst ihr was? Es hat so viel Spaß gemacht!!
Die meisten Übungen sind auf der Matte oder am Platz, es wird kaum gesprungen Danke Jillian!), was dazu führt, dass ich besser mitkomme, ohne völlig aus der Puste zu sein. Das ist so ein großer Unterschied, auch für die, die wegen Knie und Knöchel nach dem dritten Hampelmann aussteigen mussten.
Es geht viel um Bauch, Beine, Po (tatsächlich!), auch um Schultern, Arme und Rücken. Die 40 min. vergingen sehr schnell, ich konnte wunderbar bis zum Ende durchhalten, aber: Der Muskelkater.. ist unglaublich. Das ist kein Vergleich zu Shred. Autsch. Und lange Autsch. Aber es fühlt sich ja doch gut an.
Ich mach mir jetzt keinen Stress, ob ich Bauch, Beine, Po jeden zweiten Tag oder jede zweite Woche schaffe. Aber ich möchte dranbleiben. Denn es macht Spaß und die Übungen sind so gut. Wenn ich da nicht den schönsten Po 2018 kriege, dann weiß ich auch nicht 😉

 

* Am 24. Februar hatte ich einen Informations-Tag für meine eventuelle Weiterbildung. Von diesem Tag hatte ich mir viel Sicherheit erhofft, stattdessen hat er leider noch mehr Fragen gebracht.
Wie auch immer: Ich bin kurz davor, den Vertrag zu unterschreiben. Ich möchte diese Entscheidung gern hinter mir haben und hab lange nicht etwas so sehr vor mir hergeschoben. Trotz aller Fragen und Unsicherheiten fühle ich, dass es das richtige ist und dass ich bereit bin. Ich muss es einfach machen. Und sobald die Unterschrift gesetzt ist, lüfte ich hier das Geheimnis.

 

* Am Montag Abend saß ich in Emilians Klassenraum zum Elternabend. Nach ein paar Turbulenzen in allen möglichen Bereichen haben sowohl Eltern als auch Schüler zu einem guten Miteinander gefunden. Wir sind sehr glücklich mit der Schule und warten nun auf die Bestätigung für Liams Platz.
Die Zweitklässler werden in den nächsten Monaten auf die 3. Klasse vorbereitet. Sie lernen, selbständiger zu arbeiten. Sie lernen das 1×1 und sie lernen, eigene Texte zu verfassen, wie eine Bildbeschreibung oder ein Brief.
In der 3. Klasse wird der Schwimmunterricht dazu kommen, eine erste Fremdsprache, die Noten, eine neue Klassenlehrerin und evtl. ein neuer Klassenraum. Ich stelle aber fest, dass mich das lange nicht so verrückt macht, wie die Einschulung vor 2 Jahren. Emilian ist ein sehr guter Schüler und ich bin mir sicher, dass er das alles schafft.

* Die beiden Kindergeburtstage werden 2018 als Cowboy- und NinjaGo-Party gefeiert. Ich mache mir diesmal nicht so viele Gedanken, weil die Kinder und Gäste in den letzten Jahren oft einfach nur spielen wollten. Ausserdem wird uns ja das Wetter wahrscheinlich nicht im Garten feiern lassen. Ich werde jetzt die Wunschlisten der Kinder, die ihr auch hier auf der Startseite ansehen könnt, auf Amazon aktualisieren, damit schöne Geschenke geschenkt werden können und ich mir nicht alle Ideen merken muss.

* Und ein Kracher, den Liam aus aktuellem Anlass mehrmals am Tag zum Besten gibt:
Was stinkt und ist glücklich?
– Ein Gefurztagskind…

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12 von 12 im Januar

Hier seht ihr 12 Fotos von einem vollen Freitags-Alltag einer fünfköpfigen Familie. Am 12. Januar. Nicht mehr und nicht weniger.

1. Ich bringe Liam in die Kita. Ein Glück, wenn wir allein im Fahrstuhl sind und er die Knöpfe drücken darf.

 

2. Gleich danach fahre ich zu unserem ersten MOPS-Treffen in diesem Jahr. Die drei Stunden vergingen wie im Flug und waren so voller Lachen und Leben – ich hab nicht eine Sekunde an die Fotos gedacht.
Hier eine Jahresanfangs-Anregung, die wir den Mamas mitgegeben haben. Vielleicht möchte einer von euch sie ausfüllen und während der nächsten Monate darüber nachdenken – oder ein Jahr später wieder angucken?

 

3. Was Süßes für den Süßen.
Smoothie-Eis aus Sommer-Obst.

 

4. Emilian hat einen Freund zu Besuch.
Sie tauschen und sortieren ihre NinjaGo Spielkarten. Liam schreibt die Namen der Lego Ninjas auf.

 

5. Dann lassen sich die Jungs Bilder von Papa ausdrucken und sitzen eine ganze Weile da und malen.

 

6. Als der Besuch weg ist, setzt sich Emilian noch an die Mathe-Hausaufgaben. Er ist einer der Klassenbesten in Mathe, aber Zahlen ins Heft schreiben gehört nicht so zu seinen liebsten Aufgaben.

 

7. Ich backe – tadaa – einen neuen Cheesecake für die Geburtstagsfeier unserer Freundin. Das Blöde an den Käsekuchen ist ja, dass man sie vorher nicht probieren kann.. Sieht aber erstmal gut aus.

 

8. Bestes Abendbrot vom besten Ehemann.

 

9. Wir sehen zusammen einen alten Film.
Herkules.

Mein Mann kann nicht glauben, dass ich die Geschichte noch nicht kannte. Hmm.. ich schließe meine Bildungslücken gemeinsam mit den Jungs.

 

10. In der Blogger-Welt hat eine neue Blog-Parade gestartet: „1000 Fragen an mich“
Ich möchte da gern mitmachen und versuchen, pro Woche 20 Fragen zu beantworten.
Ein bißchen auf die Suche gehen nach „Wer bin ich und wenn ja wie viele?“ – „Was bin ich ausser einer Mama?“ – „Was macht mich aus?“
Möchtet ihr auch?

 

11. Während die Kinder den Film gucken, mache ich einen neuen Kindersprüche-Beitrag für euch fertig. Kommt bald!

 

12. Und dann, ob ich will oder nicht: Shred!
Ich bin wirklich schon an Tag 9 von 30.
Ohne Pause!

 

Wer noch mehr Fotos und Inspirationen sehen möchte: Hier bitteschön!

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Shred, nächste Runde

Ich weiß gar nicht, was mit mir passiert ist… aber ich mache die 2. Runde „Shred“!
(Für alle, die nicht wissen, was ich damit meine: Klickst du hier!)

Ich freue mich so sehr, dass immer mehr von euch nachfragen oder mitmachen. Die eine möchte es heimlich machen und ihren Mann überraschen, die andere probiert wenigstens mal Level 1 aus und die nächste hat immerhin schon den Youtube-Link gefunden. Ich bin stolz auf euch! Vielleicht kann ich heute noch ein paar von euch begeistern?!

Als wir Besuch hatten, habe ich Shred-Pause gemacht. Jetzt bin ich schon wieder bei Tag 5 von Level 1. Und es wird wirklich leichter! Tut das gut!
Ich habe die Übungen am Abend nicht vermisst. So verrückt ist es nu auch nicht. Ausserdem war ja die Bude voll. Aber man sitzt dann eben abends zusammen rum, redet und nascht was, ist es nicht so? Ja ja… deswegen ist jetzt Shred wieder dran.

Ich war am Anfang wieder richtig gespannt auf Level 1. Vieles hatte ich vergessen. Als ich im Juni mit der ersten Shred-Runde angefangen habe, bekam ich schredlichen Muskelkater! (haha) Ich konnte wirklich keine Treppen mehr runtersteigen! Das ist jetzt gar nicht mehr so. Ich kann Treppen steigen und habe Muskelkater eher an anderen Stellen. Mir fällt auf, dass in Level 1 wahrscheinlich am meisten gehüpft wird. Hampelmann, Hampelmann und nochmal Hampelmann. In den anderen Levels haben mir die Knie jedenfalls nicht so weh getan. Entwarnung also: Es wird besser! In Level 2 hat man dann ganz andere Sorgen…

Was mich an jedem Abend nervt, sind meine Haare. Ich will sie wieder länger wachsen lassen, aber wenn sie offen sind, ist es kaum auszuhalten. Tagsüber übrigens auch nicht, bei der Hitze muss ich sie einfach hochstecken. Nun bin ich überhaupt nicht die Frisuren-Künstlerin… Vielleicht kann mir eine von euch da einen Tipp geben oder ein Youtube-Video empfehlen? (Überschulterlanges, sehr glattes Haar…) Manchmal nehme ich eine Spange, dann kann ich die Rücken-Übungen nicht gut machen. Beim Hopsen löst sich jeder Zopf und bei den Liegestützen solle bitte auch keine Strähnen im Gesicht hängen!
Ich kann in Level 1 immerhin fast alle Übungen mit Nathalie machen – sie macht Schwierigkeitsstufe 2. Ausser Liegestütze. Die mache ich auf Knien, das ist mir pupsegal!

Weil mir die Übungen leichter fallen und ich bei weitem nicht mehr so schwitze und schnaufe, konzentriere ich mich jetzt mehr auf meinen Bauch. Meine Beine haben sich wirklich verändert (und sind hier ausserdem wunderschön braun geworden…) und das soll meinem Bauch auch gegönnt werden. Man kann sich übrigens auch angewöhnen, immer mit angespannten Bauchmuskeln durch den Tag zu gehen.

Gestern verfiel mein Mann plötzlich und unerwartet in eine Lobesrede, die mich fast zu Tränen rührte. Er sagte mir, wiiieee stolz er auf mich sei, wie wenig er damit gerechnet hätte, dass ich das durchziehe (ich ja auch nicht!) und so viel Disziplin zeige, wie viel Respekt er jetzt vor mir habe und wie sehr er es jeden Abend bewundere, wenn ich mich vor meinen Laptop stelle, um die Übungen zu machen. Und wie glücklich mich seine Worte gemacht haben! Was für ein Ansporn!

Ich habe niemals damit gerechnet, dass ich so weit komme!
Aber, ehrlich gesagt: Ich stelle mir am Abend nicht die Frage: „Shred oder nicht Shred?“, sondern ich mache es einfach! Es gehört dazu. Die Kinder liegen im Bett und wissen: Wenn Mama Sport macht, dürfen sie noch zusehen. Liam steht im Gitterbett, hopst mit und freut sich, wenn ich ihm Fratzen zeige.
Ich muss nicht um den Block joggen und mich anstarren lassen, ich muss keine Geräte besteigen, ich muss in keinem Fitnesstudio eine Mitgliedschaft zahlen – ich brauche einfach nur mich und einen Laptop. Und 20 Minuten am Abend sind so ein Klacks! Nebenbei können sogar Serien gesehen oder Hörbücher gehört werden. Natürlich muss ich das jetzt nicht bis an mein Lebensende machen… Aber weil ich mich so gut dabei fühle und die Veränderungen zu spüren und zu sehen sind, habe ich auch keinen richtigen Grund, aufzuhören. Vielleicht ein paar Tage oder Wochen Pause dazwischen?

Jetzt werde ich erstmal bis Ende Level 2 durchziehen und dann kommt meine Schwester.
Ich fange am besten für sie nochmal mit Level 1 an und sie wird schön mitmachen! Der Flug ist gebucht: Pech gehabt! 🙂
Naja, wir werden sehen.

Jetzt seid ihr wieder dran!
Und damit niemand sagt, er hätte nichts gefunden:

10 Tage Level 1

10 Tage Level 2

10 Tage Level 3

 

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Shred!

Ich liebe die Blog-Einträge von MamaMiez! Sie ist Mama von drei kleinen Kindern, wohnt ziemlich weit weg von uns und ich finde, sie meistert ihren Alltag bewundernswert. Noch dazu schreibt sie sehr unterhaltsam, offen und ehrlich darüber. Ich lese alle ihre Einträge.

Also habe ich natürlich auch den hier gelesen. Sie schrieb über ein Sportprogramm von Jillian Michaels (zur Zeit die Fitness-Trainerin schlechthin in den USA) das sie jetzt mal als Experiment ausprobieren würde. „Schlank in 30 Tagen!“ Bei Twitter hätte man so begeistert davon geschwärmt… „Shred“ heißt es!
„Eine Shred-Einheit besteht aus 3 Durchgängen, wovon jeder Durchgang aus 3 Minuten Krafttraining, 2 Minuten Cardiotraining und 1 Minute Bauchmuskeltraining besteht. Hinzu kommen die Aufwärmphase und das Dehnen zum Schluss. Insgesamt 30 Minuten dauert das Programm täglich. Das kann man schaffen.“ – schreibt MamaMiez. 10 Tage lang macht man „Level 1“, dann 10 Tage „Level 2“ und dann… geht es mit „Level 3“ weiter.

Ich bin wirklich nicht die Beste, wenn es darum geht, erstens sportlich aktiv und zweitens auch noch diszipliniert und ausdauernd in der Durchführung zu sein. Keine gute Voraussetzung… Aber MamaMiez war mir ein Vorbild. Ich dachte, wenn die Mama das am Abend noch schafft, schaffe ich das auch! Ich war mit meiner Figur jetzt nicht allzu unzufrieden, aber nach zwei Kindern und vor einer langen Zeit in Amerika… genug der Gründe!

Ich hab die Einheiten schnell bei youtube gefunden. Der erste Tag gelang mir gut, die 20 Minuten sind nicht zu lang. Jillian Michaels legt sehr viel Wert darauf, keine Pausen zu machen und die Übungen durchzuziehen. Mit ihr zeigen zwei Damen die Übungen – die eine macht die Übungen etwas leichter für Anfänger und die andere für fortgeschrittene Sportler. Natürlich hab ich versucht, mich ein bißchen an die Letztere zu halten… Während der Übungen kommentiert und feuert Jillian uns ordentlich an – als wäre sie auf einem Spaziergang!

MamaMiez hat ganz vorbildlich ihre Maße genommen und sogar Fotos hochgeladen – das erspare ich euch und erzähle einfach von meinen Erlebnissen:

Nach dem 1. und 2. Tag konnte ich kaum laufen, weil meine Oberschenkel ordentlich geschmerzt haben. Hallo Muskeln! Das war echt unglaublich! Natürlich war das am Abend eine zusätzliche Herausforderung… aber einfach weitermachen! Der stolze Blick meines Mannes und das fröhliche Mitgehopse der Jungs hat mich angespornt! Emilian machte sich eher einen Spaß daraus, zwischen meine Beine zu laufen und sich anrempeln zu lassen, was schrecklich nervt, wenn man vor Anstrengung kaum noch atmen, geschweige denn sprechen kann – Liam versuchte sehr gewissenhaft, die Übungen gleich den Frauen im Laptop nachzumachen. Mit rudernden Bewegungen und leuchtenden Augen erinnert er mich täglich zur Abendzeit, dass es dann wieder Zeit für meinen Sport wäre. Die ersten 5 Tage haben gut geklappt, zweimal habe ich dann das Programm einfach vergessen, weil wir nach Irvine gezogen sind und hier bin ich sehr genervt, weil das Internet mindestens einmal pro Einheit stoppt. (Wo Jillian doch Pausen so verabscheut!) Das ist echt deprimierend und ich habe auch noch keine richtige Lösung. Vielleicht doch die DVD kaufen? Aber ich mache fleißig mit und halte durch, so gut es geht. Manchmal stehe ich in der Ecke und schnaufe wie ein Nilpferd, weil ich doch eine Pause brauche und manchmal freue ich mich an Tag 3, dass die Übungen viel besser klappen und ich gar keine Verschnaufpause mehr brauche. Ich meine sogar nach den ersten Tagen beim Blick in den Spiegel schon kleine Veränderungen erkannt zu haben… (YEAH!)
Bei den Liegestützen brauche ich unbedingt die Variante für Anfänger, weil ich sonst am Boden zusammenbrechen und liegenbleiben würde. Auch noch in Level 2. Als Gewichte nehme ich zwei kleine Wasserflaschen, weil… ich nichts vergleichbares habe. Eigentlich müsste es je 1 Liter sein. Level 2 ist schon ein Zacken schärfer als Level 1, aber die Einheiten sind abwechslungsreich und sogar Übungen wie „Hampelmann“ stehen auf dem Programm! Ich finde, dass ich mich hier in Amerika bis jetzt ziemlich ordentlich ernähre. Kaum FastFood, viel Selbstgekochtes, Obst und viel Wasser. Und dank Shred kann ich dann auch ohne schlechtes Gewissen so einen oder zwei oder drei Frozen Yoghurts in der Woche essen!

Jetzt ist es ja nicht so, dass ich euch einfach so mal erzählen wollte, was ich jeden Abend so treibe, wenn wir WLAN haben. Doch, ein bißchen schon. Vor allem nämlich möchte ich euch Leserinnen herausfordern, den Kampf gemeinsam mit mir zu kämpfen. Zusammen ist es nämlich viel einfacher und ich würde mich über eure Kommentare und Erfahrungen sehr freuen!

Wenn ihr die DVD erwerben möchtet, dann könnt ihr das hier tun!

Wenn euch ab und zu ein Werbeblock und englisches Gelaber nicht stört, dann könnt ihr, wie ich, auf youtube tanzen.

Level 1

Level 2

Level 3

Ich bin gespannt, ob ihr euch traut und verspreche euch positive Erlebnisse mit „Shred“ – wenn ihr eurem Körper jeden Tag 20 Minuten Power gebt!

 

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