Neue Kindersprüche

Ich habe gesammelt und gesammelt.. und nach einem etwas längerem Urlaubsbericht wird es jetzt hier mal wieder ein bißchen lustiger!

 

* Emilian betet:
„Lieber Gott, danke, dass wir Essen haben, dass ich so schön gedeckt habe und dass wir einen schönen Tag haben, dass wir gleich die Mülltonnen rausstellen, dass alles gut ist, dass alles so bleibt, wie es sein soll und dass ich nicht so viele Filme gucke.“

 

* Ich schminke mich und Emilian sieht zu.
„Was machst du denn da mit das, was du in der Hand hast?“
„Ich male meine Augenbrauen an.“
„DU MALST DEINE AUGEN BRAUN AN??? Aber du magst doch gar kein braun!!!“

 

* Emilian entdeckt eine Spinne im Waschbecken. Ich ekele mich und er spült sie weg.
„Danke, Emilian“, sage ich.
Und er, ganz gönnerisch: „Na klar… Männer sind ja immer was Besonderes!“

 

* Für einen Tag bekommen wir ein anderes Auto.
Ich sage zu Liam: „Zeig mir mal, wo du sitzen möchtest.“
Er klettert auf den Fensterplatz, der ihm im alten Auto gehörte und sagt: „Nenaauuu hier!“

 

* Irgendwie reden wir über den Himmel und wie es da mit Gott sein wird.
Emilian sagt: „Und die schlechten Menschen kommen in ein böses Land. Zu den Philistern.“

 

* Emilian philosophiert mal wieder während einer Autofahrt:
„Eigentlich ist es ganz schön hier… Ich glaube, ich wohne hier in Amerika mit meinen Kindern.
Wenn ich größer bin, dann könnt ihr mal hinten sitzen und ich lenke mal und dann kann ich euch alles zeigen.“
Mama: „Aber es gibt auch woanders auf der Welt ganz schöne Orte.“
Emilian: „Ihr wisst ja aber noch nicht so viel von Amerika!“
Mama: „Aber wir kennen genau so viel wie du.“
Emilian: „Na, ihr wart ja noch gar nicht in der Kinderbetreuung. Ihr wisst gar nicht, wie es da ist!“

 

* Emilian würde zum Frühstück gern eine neue Müsli-Packung öffnen. Wir sagen ihm, dass wir erst die alte Packung alle machen wollen, bevor wir die neue aufmachen. „Ich will das aber später nicht in meinem Leben!“

 

* Am Pool:
„Oooooah, Papa, das muss ich dir echt mal zeigen: Meine Fussel am Bein kann man schon fast sehen!“

 

* Wir sitzen im Auto, es ist dunkel draussen und wir sind fast zuhause. Emilian sieht einen Schatten von einem großen Baum und wundert sich, was das ist. Er fragt immer wieder und es dauert, eine Weile, bis wir sehen, was er sieht. Als wir dann nur kurz sagen: „Das ist nur ein Baum“ antwortet er enttäuscht: „Aaach, ich hab gedacht, das ist Gott.“

 

* An einem anderen Tag hören wir von Emilian:
„Ich glaub, ich kriege langsam einen Bart…“
Wir sehen, wie er sich am Mund rumfummelt und fühlt.
„Och nee… doch nicht.“

 

* Diese ganzen pubertären Dinge sind eine Sache.
Dazu kommt, dass Emilian jetzt dazu neigt, sich mehrmals am Tag UND auch nachts umzuziehen. Er flitzt tagsüber zu seinem Schrank, haut alles in die Wäsche, was nicht gewünscht ist und es gibt eigentlich nur eine Hose und ein Dinosaurier-T-Shirt, was er gern trägt. Die Hose ist inzwischen vom zu vielen Tragen gerissen und die Trauer war groß. Manchmal steht er am Abend nochmal auf, um sich andere Kleidung für den nächsten Tag ins Bett zu legen. Oder er zieht sie gleich schon an, um dann am Morgen fix und fertig aufzuwachen. „Sehe ich cool aus, Mama? Ich möchte cool aussehen.“ Zum 5. Geburtstag möchte er ausserdem gern eine weiße Hose bekommen… Er wird doch erst 5, oder??

 

* Emilian bekommt oft das kleine Wechselgeld, dass wir an der Kasse bekommen. Er sammelt es in einer kleinen Büchse und fühlt sich unglaublich reich. Letztens sagte er zu mir, er würde sich gern eine Limousine kaufen. Ich antwortete, dass wir dafür nicht genug Geld hätten. Er bot mir sein Geld an. Ich sagte aber, dass all unser Geld nicht ausreichen würde, um eine Limousine zu kaufen. Dann schlug er vor: „Mama, dann müssen wir einfach mehr einkaufen, damit wir mehr Geld zurückbekommen (Wechselgeld) und dann haben wir viel Geld.“

 

* Im Kindermuseum sehen wir einen Minenschacht.
Emilian: „Das möchte ich später mal werden.“
Mama: „Minenarbeiter?“
Emilian: „Ja, Schlawinenarbeiter.“

 

* Sehr gerne trinken wir Smoothies. Das Rezept von Papa bringt grüne Smoothies hervor, die Kinder lieben aber die in rosa mehr. (Und das hat jetzt gar nichts mit der Lieblingsfarbe der Mama zu tun.. liegt eher am Geschmack) Nun war es so, dass wir weder Blaubeeren noch Erdbeeren im Haus hatten. Erdbeeren konnte ich noch kaufen, die Blaubeeren waren mir einfach zu teuer.
Emilian: „Du sollst keine eingefrorenen Blaubeeren und Bananen und Erdbeeren kaufen.“
Ich verstehe nicht ganz, was er meint.
Emilian: „Können wir das irgendwann mal kaufen? Keine eingefrorenen Blaubeeren?“
Ach, er meint frisches Obst!

 

* Während wir am Strand entlanglaufen:
„Mensch, jetzt habe ich noch keine einzige Palme mit Kokosnüssen gesehen.
Ich glaube, wir sind gar nicht im richtigen Amerika!“

 

* Und noch ein Satz aus Emilians Gebet:
„Und bitte pass auf, dass wir wieder gut in Deutschland ankommen und mach, dass das, was im Flugzeug geguckt wird, nicht gruselig für uns ist!“

 

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