Möhrenkuchen

25. Mäz 2019

Das Rezept dieses Kuchens habe ich vor bestimmt 15 Jahren von einer Freundin aus Amerika bekommen. Es gibt hunderte Rezepte im Internet. Und auch du kannst variieren, verbessern, verändern… Ich nehme nur das hier. Es ist mir eine Ehre.

Obwohl sich das vielleicht so anhört: Dieser Kuchen ist nicht gesund. Nichtmal ein bißchen. Nicht. Einige Mengenangaben solltest du dir besser nicht genau anschauen – einfach Augen zu und rein in die Schüssel.

Aber dieser Kuchen ist gut. Sooooo gut.
Er ist fluffig und saftig, lecker und würzig. Er schmeckt Kindern und Erwachsenen. Du kannst ihn dir von allen Fingern lecken – oder die Creme weglassen und dann bleibt alles etwas sauberer.
Sollten Kuchenstücke übrig bleiben, kannst du den Möhrenkuchen einfrieren und jederzeit auftauen und nochmal warm und frisch genießen.
Bei meinen großen Söhne und bei meinem Mann steht dieser Kuchen mit Abstand weit oben auf der Liste. Ganz weit oben. Wenn der kleine Sohn reden kann, frage ich ihn nach seiner Meinung. Und ich weiß nicht, wie oft ich diesen Möhrenkuchen in meinem Leben schon gebacken habe. Der geht einfach immer. Ein Wunder, dass das Rezept hier noch nicht steht!

Bei uns heißt der übrigens „Möhrnkuchn“.
Nix mit Rübli oder Karotte oder so…

Um diesen Kuchen zu machen, musst du nicht sehr begabt sein. Und viel Zeit brauchst du auch nicht. Die längste Zeit wirst du für das Raspeln der Möhren brauchen, bei mir erledigt das die Küchenmaschine.
In der Herstellung ist dieser Kuchen tatsächlich einer der unappetitlichsten und es kommt immer wieder vor, dass eins der Kinder beim Helfen sagt: „Iiiih, das sieht ja eklig aus!“ Aber der Geruch gleicht das aus. Versprochen!

Die Zutaten, die ich jetzt aufschreibe, werden einfach so in die Schüssel gematscht. Es gibt keine Reihenfolge. (Cynthia Barcomi würde sich wahrscheinlich schütteln, sorry!) Ich mache die Reihenfolge jedesmal etwas anders, es macht wirklich keinen Unterschied.

Los geht’s:

Der Ofen wird auf 160° C vorgeheizt.

Kuchen:

4 Eier
400g Zucker (…)
250ml Öl
1/2 TL Salz
1/2 TL Zimt (Ich nehme mindestens 2!)
350g Mehl
2 TL Natron
350g geriebene Möhren

Und die Pampe muss schön gerührt werden. Sie bekommt eine dunkel-orange Farbe und riecht so gut, dass du nicht widerstehen können wirst, zu kosten.

Das alles kommt aufs Backblech (eingefettet oder mit Backpapier) und wird 25-30 Minuten gebacken. Danach gut abkühlen lassen. Und immer mal wieder dran riechen!

Creme:

150g Frischkäse (natur)
70g weiche Butter
180g Puderzucker

Auch diese Angaben sind „amerikanisch“ (kein Kuchen ohne ein ordentliches Topping!) und können bestimmt verringert, wenn nicht halbiert werden. Aber es ist leider so lecker…

Auf die Creme können nach Lust und Laune Streusel gestreuselt werden, zu besonderen Anlässen dürfen es bei uns auch Zuckermöhren oder Marzipanmöhren sein. (Werbelinks) Ich lege sie erst kurz vor dem Servieren drauf, damit sie knackig bleiben.

Und bitteschön: Die Menschen werden dich lieben!

Comments

  1. Terry says:

    Hummm, der Kuchen sieht echt lecker aus. Danke für dein Rezept.
    LG von Terry, https://terryfoodetpretty.de/

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