Der Nächste, bitte!

Es gibt Tage, die würde ich gern überspringen.
Ja, ich würde bestimmt viel verpassen und ja auch schneller alt werden… aber mir bliebe auch vieles erspart.
Und ich sage euch: Das können nur Mütter verstehen! Niemand sonst!
Da hilft kein „Du machst das toll!“ oder „Ich könnte das nicht!“ oder „Du schaffst das schon!“ oder „Das kenne ich auch!“.

Woher weiß man, dass ich es schaffe und nicht durchdrehe oder weglaufe? Woher weiß ich, ob ich noch eine tolle Mutter bin oder meine Kinder ungerecht behandle? Ich liebe meine Söhne, wir lachen viel zusammen, gehen spazieren, spielen zusammen und lesen Bücher – aber trotzdem muss gekocht, gewickelt und gestillt werden. Von der Wäsche, dem Geschirr, dem Einkauf und …. abgesehen.

Wenn der Große nachts schlecht schläft und tagsüber viel jammert, weil er Schnupfen hat und wenn der Kleine nur dann ruhig ist, wenn er getragen wird, ist es anstrengend. Entweder ich lasse ihn schreien, oder ich koche mit einer Hand das Mittag. Und entweder ich lasse ihn weiter schreien, oder er darf trinken, während ich mit einer Hand esse. Und entweder der Große muss warten und aufpassen, dass er nicht im Stehen einschläft, oder der Kleine weint weiter, während ich den Großen zum Mittagsschlaf hinlege. Ja, heute war es schwer.

Liam schlief in der Nacht bis ungefähr 23:30 und war dann wach bis 2:00. Bauchkrämpfe.
Emilian war ab 7:00 wach und weinte in seinem Bett.
Schnupfen.

Jetzt schlafen beide und ich sitze hier in Ruhe an meinem Laptop in der Sonne.

Ich höre gern die Musik der Wiseguys.
Vor ein paar Monaten fand ich ein neues Lied und heute Morgen hat es gepasst! Sowas von!

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